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Start > > -> Eigenkündigung und dann in Selbstständigkeit?

Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 27.03.2006, 17:40   #1
Angeleye->Emailproblem
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Registriert seit: 25.10.2005
Beiträge: 3
Angeleye
Standard Eigenkündigung und dann in Selbstständigkeit?

Hallo, habe mich jetzt im ganzen Forum durchgelesen, und bin nicht schlauer geworden... habe folgende Frage: bin seit 15 Jahren beim gleichen Arbeitgeber. Mein Sohn, 18 Jahre studiert. Mein Sohn wurde letztes Jahr wegen Bafög und ALG hin und hergeschubst, da ich als Alleinerziehende Mutter mit einer 70% Stelle zu den Großverdiener gehöre! Von der Arbeitsagentur haben wir damals das Kommentar erhalten dass mein Sohn nur Unterstützung erhält wenn er sich arbeitslos meldet. bitte???? wir wurden als Grenzfall und Grauzone deklariert... ;)unglaublich! o.k.ich habe die Ärmel hochgekrempelt und mein Hobby als zweites Standbein aufgebaut. Das Geschäft läuft prima und wird immer mehr. Ich würde gerne mein kleines Unternehmen noch ausbauen da ich mir ziemlich sicher bin dass es noch besser laufen würde und es mir riesigen Spaß macht... kann es allerdings zeitlich nicht da ich sowieso schon Montag bis Sonntag am rumhetzen bin zwischen Hauptbeschäftigung und Selbständigkeit. ( bin z.Zt. bei einem 16 Stundentag uff) ..hmmmm.... was würde denn auf mich zukommen bei Eigenkündigung? Ich habe auch keinen Arbeitsvertrag.
ALG I gilt nur wenn ich gekündigt werde oder? könnte mein Sohn einen neuen Antrag auf Bafög stellen? hoffe ihr könnt mir weiterhelfen....
das Forum ist Klasse :))
grüße Angeleye
Angeleye ist offline  
Alt 27.03.2006, 20:00   #2
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 23.605
gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
Standard

ALGI gilt auch wenn man selber kündigt. Aber bei Eigenkündigung kommt es zu einer Sperrzeit und in der bekommt man keine Geld.
Es wird bestimmt noch jemand detaillierter dazu was sagen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 27.03.2006, 21:03   #3
Arco
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Beiträge: 4.272
Arco
Standard

Hallo Angeleye,

:daumen: :daumen: erstmal Hut ab :daumen: :daumen:

So wollen uns mal deinem Problem nähern.

Der Sohn macht ein Vollstudium (nehme ich jetzt mal an) und steht dem normalen Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Somit entfällt hier egal wie eine Lösung durch das Arbeitsamt.

Er bekommt kein Bafög weil die Familien- und Einkommensverhältnisse dies nicht zulassen. OK ?

So jetzt zu dir. Seit 15 Jahren beim gleichen Arbeitgeber und der wird einem ja nicht kündigen wollen. Das kein Arbeitsvertrag existiert spielt hier Arbeitsrechtlich keine Rolle mehr, somit gibt es hier nur die Möglichkeit einer Eigenkündigung.

Damit handelt man sich aber eine Sperre ein und das soll ja vermieden werden.

So jetzt willst du ja von einer unselbständigen zu einem selbstständigen "Arbeitsverhältnis" wechseln, aber zur Sicherheit Alg1 für eine Übergangszeit beziehen können.

Jetzt gab es die Bestimmung das man/frau bei einem Wechsel zur Selbstständigkeit nicht nur ohne Sperre belegt wurde sondern auch ein Überbrückungsgeld bekam. Dies wenn man nicht zeitnah gründete.

Diese positive Bestimmung wurde allerdings so um den Juni 2005 geändert und erschwert. Allerdings gibt es meines Wissens auch nach den neuen Bestimmungen noch gewisse Möglichkeiten.

Da ich kein Fachmann in dieser Hinsicht bin, mal direkt beim Arbeitsamtberater nochmals direkt nachfragen. Problem evtl. wenn dein 2. Standbein schon gegründet ist.

Ansonsten geht es nur wenn du mit deinem jetzigen AG sprichst und er dich kündigt.

Mehr fällt mir leider so nicht ein.
Arco ist offline  
Alt 27.03.2006, 22:50   #4
Silvia V
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Zum Thema..

http://www.ueberbrueckungsgeld.de/fa.../frage01.shtml


http://www.ueberbrueckungsgeld.de/bl...ag/index.shtml
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Silvia V ist offline  
Alt 28.03.2006, 01:01   #5
Barney
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Beiträge: n/a
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Du hast deine Situation geschildert. Was möchtest du erreichen was vermeiden? Was ist dein Ziel?

Was hat dein Sohn damit zu tun?

Wenn du 15 Jahre beim gleichen AG gearbeitet hast, hast du natürlich einen Arbeitsvertrag. Allerdings hat dieser einen Mangel. Ihm fehlt die Schriftform. Soweit mal dazu.
 
Alt 28.03.2006, 16:04   #6
Angeleye->Emailproblem
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Beiträge: 3
Angeleye
Standard

Zitat von Barney
Du hast deine Situation geschildert. Was möchtest du erreichen was vermeiden? Was ist dein Ziel?

Was hat dein Sohn damit zu tun?

Wenn du 15 Jahre beim gleichen AG gearbeitet hast, hast du natürlich einen Arbeitsvertrag. Allerdings hat dieser einen Mangel. Ihm fehlt die Schriftform. Soweit mal dazu.
Hallo Barney, das Ziel für mich ist eine unabhängige Selbständigkeit zu erreichen. Der Aufbau meines Kleinunternehmen hat mir riesigen Spaß gemacht und ich möchte es noch ausbauen...das kostet für mich noch mehr Zeit die ich nicht habe. Seit den letzten paar Monaten verdiene ich mit meiner Selbstständigkeit mehr als bei meinem AG ;) aber nur davon zu leben doch noch zu wenig...wie könnte ich also die nächsten paar Monate über die Runden kommen wenn ich kündige? Könnte ich einen Zuschuss vom Arbeitsamt bekommen ? durch ALGI?
Wegen meinem nicht vorhanden Arbeitsvertrag bedeutet das ich könnte fristlos kündigen, und er mir aber auch? lg Angeleye
Angeleye ist offline  
Alt 28.03.2006, 16:50   #7
Arco
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Arco
Standard

Hi Angeleye,

du hast seit 15 Jahren einen Arbeitsvertrag mit deinem AG, wie schon gesagt, nur nicht schriftlich.

Du bist in einem ganz normalen Arbeitsverhältnis mit allen Rechten und Pflichten.

Für dich gilt das BGB und diverse Gesetze.

Also kündigen geht nur nach den gesetzlich vorgegebenen Kündigungsfristen lt. Kündigungsschutzgesetz mit den Konsequenzen durch das AA.

Oder wie schon mal angedeutet, du wirst gekündigt.
Arco ist offline  
Alt 28.03.2006, 21:09   #8
Silvia V
Redaktion
 
Benutzerbild von Silvia V
 
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Standard

Hallo Angeleye,

Auch mündliche Arbeitsverträge sind gültige Arbeitsverträge,deshalb gelten auch dort zumindesten die gesetzlichen Kündigungsfristen.
Obwohl es schon merkwürdig ist,das Du nach so langer Zeit noch keinen
Vertrag in Schriftform bekommen hast.

Zu den anderen Fragen klicke mal die o.g. Links an,dort wirst Du einiges
über Fördermöglichkeiten,Sperrzeit u.ä. erfahren.


Gruß

Silvia
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
Silvia V ist offline  
Alt 28.03.2006, 23:06   #9
Quirie->Emailproblem
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Registriert seit: 23.03.2006
Ort: an der Elbe
Beiträge: 627
Quirie
Standard

Den Schritt in die Selbständigkeit würde ich mir gut überlegen (sagt Dir jemand, der zwanzig Jahre selbständig war).

Ich weiß nicht, wie alt Du bist, aber zuerst würde ich einmal überprüfen, wie es dann mit Deiner Krankenversicherung aussehen wird und mit Deiner Rentenversicherung. Du schreibst, dass Du einen studierenden Sohn hast. Schimpf nicht mit mir, wenn ich falsch liege, aber falls Du nicht sehr jung Mutter geworden bist, dürftest Du auch bald an die 50 denken müssen, und dann wird es richtig schwierig.

Und überlege mal, am besten mit einem guten Steuerberater zusammen, wie krisenfest Dein Unternehmen ist? Und ob Dein Gewinn vor der Steuer tatsächlich noch einer ist nach Abzug aller Ausgaben.

Du wirst höhere Ausgaben haben als jetzt, beispielsweise für eine Tagegeldversicherung im Krankheitsfall, Versicherungen etc.

Wenn sich das dann immer noch rechnet....
__

Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.
(Verf.unbekannt, Realitätsgehalt 100 %)

- Keine Rechtsberatung, die ist Sache der Rechtsanwälte-
Quirie ist offline  
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