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Alt 20.02.2017, 01:34   #1
Struwwelliese
Elo-User/in
 
Registriert seit: 15.11.2012
Beiträge: 204
Struwwelliese Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Aberkennung Fortbildungskosten als Betriebsausgaben

Von meinem alten JC wurden meine Fortbildungskosten zuletzt als Betriebsausgaben anerkannt: https://www.elo-forum.org/existenzgr...-gekuerzt.html

Nach JC-Wechsel wurden jetzt meine in der letzten vEKS veranschlagten Fortbildungskosten nicht als Betriebsausgaben anerkannt.
Der pAP hatte ich im persönl. Gespräch mitgeteilt, dass ich die Fortbildungen brauche, um meine Einnahmen zu erzielen und meine Arbeit ordentlich zu machen. Daraufhin wurde mir von dieser schriftl. mitgeteilt, ich müsse Erforderlichkeitsnachweise einreichen.

Für die Fortbildungen gibt es aber keine schriftliche Verpflichtung von irgend jemand (da ich meine eigene Chefin bin, muss ich mich ja selbst verpflichten, oder?). Daher habe ich die Notwendigkeit meiner Fortbildungen dem JC auf 2 Din-A-4-Seiten schriftlich begründet (mit Vermerk, ich könnte falls nötig eine zusätzliche Erforderlichkeitsbescheinigung meines Supervisors vorlegen).

Daraufhin erhielt ich ein Schreiben, die Fortbildungen würden wegen fehlender Erforderlichkeitsnachweise nicht anerkannt (ich schreibe die Fortbildungskosten natürlich in die aEKS).

Meine Frage: Was schreibe ich in die vEKS für den neuen BZ? Ich kann ja keine Gewinnkalkulation machen, da der Gewinn auch von den Betriebsausgaben abhängt. - Wieder eine halb ausgefüllte vEKS mit "0" Einnahmen abgeben mit Hinweis, dass ich wegen Streichung der Betriebsausgaben meinen voraussichtlichen Gewinn nicht berechnen kann?
Struwwelliese ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2017, 16:27   #2
Struwwelliese
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 15.11.2012
Beiträge: 204
Struwwelliese Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aberkennung Fortbildungskosten als Betriebsausgaben

@soselbständig
Ja, vielleicht stehe ich etwas auf dem Schlauch, aber was heisst das genau, ich soll mir nichts anrechnen lassen?
Ich fülle meine EKS mit Einnahmen/Ausgaben/voraussichtl. Gewinn aus. Dann bekomme ich regelmäßig vom JC einen Teil meiner Betriebsausgaben nicht anerkannt und dadurch ist für sie mein Gewinn höher und ich erhalte weniger Leistungen.
Also konkret - was kann ich daran ändern (außer dass ich hinterher gegen den abschl. Bescheid vorgehe...)?
Struwwelliese ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.02.2017, 10:25   #3
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.205
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Standard AW: Aberkennung Fortbildungskosten als Betriebsausgaben

Ich verstehe auch nicht, wie er da rein praktisch etwas erreichen will. Deine Beobachtung ist nun mal leider eine sehr häufige zu machende Beobachtung. Wenn dadurch eine erhebliche (so um die 30% vom Regelsatz) Bedarfsunterdeckung auftaucht, dann kann man Eilantrag beim Sozialgericht versuchen. Gleichzeitig aber Widerspruch gegen den Bescheid. Sonst bleibt m.E. leider nur ärgern und Gürtel enger schnallen plus natürlich Widerspruch.
__

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Alt 21.02.2017, 12:17   #4
flandry
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 25.02.2013
Ort: Optionskommune: dort
Beiträge: 1.212
flandry flandry flandry
Standard AW: Aberkennung Fortbildungskosten als Betriebsausgaben

Möglicherweise ist SB ja nicht so und braucht einfach einen "Beweis", dass die Ausgaben in der Höhe notwendig sind. Schließlich sollen Steuergelder sparsam ausgegeben werden.
Lege ihm doch auf einer halben A4-Seite die Gründe schriftlich dar, die dich zur Fortbildung veranlassen. Schließlich soll das JC deine Einnahmen fördern - und nicht Einnahmen verhindern.
Ein Verweis auf die Anerkennung im alten JC kann auch hilfreich sein.
Natürlich als Antrag auf Genehmigung zur Fortbildung.
Damit hast du dann auch etwas schriftliches in der Hand.
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Alt 21.02.2017, 22:01   #5
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.205
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Standard AW: Aberkennung Fortbildungskosten als Betriebsausgaben

Zitat von Struwwelliese Beitrag anzeigen
. Daher habe ich die Notwendigkeit meiner Fortbildungen dem JC auf 2 Din-A-4-Seiten schriftlich begründet (mit Vermerk, ich könnte falls nötig eine zusätzliche Erforderlichkeitsbescheinigung meines Supervisors vorlegen).

Daraufhin erhielt ich ein Schreiben, die Fortbildungen würden wegen fehlender Erforderlichkeitsnachweise nicht anerkannt (ich schreibe die Fortbildungskosten natürlich in die aEKS).
@flandry - hat sie doch gemacht. JC will anscheinend "was Offizielles" und das gibt's nicht.
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Alt 22.02.2017, 02:31   #6
chromoxidgruen
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.02.2011
Beiträge: 195
chromoxidgruen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aberkennung Fortbildungskosten als Betriebsausgaben

Zitat von Struwwelliese Beitrag anzeigen
Daher habe ich die Notwendigkeit meiner Fortbildungen dem JC auf 2 Din-A-4-Seiten schriftlich begründet (mit Vermerk, ich könnte falls nötig eine zusätzliche Erforderlichkeitsbescheinigung meines Supervisors vorlegen).
Daraufhin erhielt ich ein Schreiben, die Fortbildungen würden wegen fehlender Erforderlichkeitsnachweise nicht anerkannt (ich schreibe die Fortbildungskosten natürlich in die aEKS).
Bei so sparwütigen Mopscentern fühle ich mich durch das Verhalten der SBs an die bekannten 3 Affen erinnert - nichts sehen, nichts hören und nichts sagen, wenn sie dadurch Zahlungen vermeiden können.

Bei Dir haben sie Dein Angebot für die Erforderlichkeitsbescheinigung durch Deinen Supervisor geflissentlich übersehen. Das spricht dafür, dass Du mit dieser Bescheinigung eine Chance hast die Ausgaben spätestens vor Gericht anerkannt zu bekommen. Für die neue vEKS könntest Du die Bescheinigung gleich beifügen. Vielleicht erledigt sich dann das Problem. Ich hoffe der Supervisor ist nicht die Person die auch die Fortbildungen abhält? Dann wäre die Bescheinigung wegen mangelnder Neutralität wohl wertlos. Eine Bescheinigung von einem Berufsverband, dass zur seriösen/professionellen Ausübung der Tätigkeit die Fortbildung erforderlich ist, könnte auch hilfreich sein.
chromoxidgruen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2017, 09:34   #7
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.205
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Standard AW: Aberkennung Fortbildungskosten als Betriebsausgaben

Ich hatte vor längerer Zeit mal einen Fall, da erkannte JC auch Fortbildungskosten nicht an, Diese seien nicht notwendig - anders als hier, war die Fortbildung aber gesetzlich vorgeschrieben, wenn die nicht nachgewiesen wurde, war die Zulassung zum Job weg. Interessierte JC aber nicht die Bohne, erst als das SG in der Verhandlung ausgesprochen deutliche Worte fand, knickte man ein und erkannte an.
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Fortbildungskosten, selbständige

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