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Start > > -> Frage zu Gewinnzwang bei selbst. Tätigkeit

Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 27.12.2005, 23:47   #1
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terri
Standard Frage zu Gewinnzwang bei selbst. Tätigkeit

Hallo,
meine Frage betrifft den Gewinnzwang bei selbständiger Tätigkeit.
Habe in diesem Jahr meine Gewinne leider nicht sehr in die Höhe treiben können.
Befürchte nun dass man mir vielleicht das Gewerbe untersagen könnte und mich in einen Ein-Euro-Job steckt da mich meine Tätigkeit nicht ernähren kann.
Im nächsten Jahr wird es auch nicht wesentlich besser aussehen.
Gibt es einen § der die ARGE zu solchen Schritten befähigt?
Das Finanzamt hällt z. Zt. zumindest noch still.
Wer kann mir dazu was sagen bitte.
Danke schon mal für die Antworten im Voraus.
terri
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Alt 28.12.2005, 00:08   #2
Silvia V
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Hallo terri,


wie lange bist Du schon selbständig?Wie wurde Deine Selbständigkeit gefördert?Beziehst Du ergänzendes ALG II?

Gruß

Silvia
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"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 28.12.2005, 00:40   #3
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terri
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Hallo,
ich bin seit 2005 wieder Selbständig.
Beziehe ergänzendes ALG 2, Förderung habe ich keine bekommen.
Gewinn wird natürlich verrechnet.
Ich denk mir halt, 200-300 Euros sind besser als nichts
oder noch schlimmer als Ein-Euro-Job.
terri
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Alt 28.12.2005, 09:19   #4
Silvia V
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Ich verstehe nicht,warum man Dir das Gewerbe untersagen sollte.Selbst wenn Du monatlich nur ca.300 € erwirtschaftest,Du verminderst damit Deine
Hilfsbedürftigkeit.Das müßte doch der ARGHE mehr wie recht sein.

Ausserdem sind an einer Gewerbeuntersagung schon einige voraussetzungen geknüpft.





http://www.muenchen.de/Rathaus/kvr/g...tersagung.html
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 28.12.2005, 09:49   #5
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terri
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Die ARGE argumentiert ja anders
eben ähnlich wie unsere Politiker.
Selbstständige mit ergänzendem ALG 2 schmarotzen weil wir die KK bezahlt bekommen.
Hätte ich einen oder mehrere geringfügige Beschäftigungen würde der AG wenigstens pauschal einbezahlen.
Das wurde mir zumindest vorgehalten.
terri
terri ist offline  
Alt 28.12.2005, 10:31   #6
Silvia V
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Hallo terri,

wenn Du erst seit 2005 selbständig bist,dann kann niemand große Gewinne
von Dir erwarten.Es braucht seine Zeit ehe eine Selbständigkeit auf sicheren
Füßen steht.
Sollte sich jedoch die schlechte Lage über mehrere Jahre hinziehen,dann könnte man die Selbständigkeit durchaus als "Hobby" einstufen und Dich auffordern anderweitig Arbeit aufzunehmen.

Gruß

Silvia
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Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 28.12.2005, 23:12   #7
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terri
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Hallo Silvia,
wenn ich das richtig überblicken kann werde ich damit nie von ALG 2 weg kommen.
Die Billig Konkurrenz ist einfach zu groß.
Aber ich schreibe mir ja mit Bewerbungen die Finger wund.
Habe 15 Stück im Monat zur Pflicht.
Da ich aber die 50er Schallmauer schon durchbrochen habe rechne ich mir keine großen Sprünge mehr auf dem 1. Arbeitsmarkt aus.
Daher die Überlegung mit Gewerbeschein.
Ich krieg ja nicht mal einen geringfüg. Job.
Nur, Arbeit zum Nulltarif möchte ich nicht machen.
Aus Gewissensgründen.
terri
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Alt 07.01.2006, 21:33   #8
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Desantes
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Hallöchen,
zu diesem Thema kann ich auch was beisteuern bzw. hab mir letztens auch die gleiche Frage gestellt. Wir, soll heissen, ich und mein Geschäftspartner haben seit Oktober 05 auch unsere eigene GbR gegründet und uns war von vorn herein eigentlich klar das wir im ersten halben bzw. im ersten Jahr so gut wie keinen Gewinn erbringen werden. Unsere Annahme hat sich nur bestätigt aber zumindest war uns das von vornherein klar. Naja, was ich damit eigentlich sagen will is, das man wohl kaum erwarten kann das du in der ersten Jahreshälfte des 1ten. Geschäftsjahr überhaupt Gewinne einfährst.
Wir für unseren Teil haben ein Dienstleistungsunternehmen gegründet, wo es sich halt anfangs ziemlich schwer gestaltet erst einmal Kunden bzw. Aufträge zu bekommen, dementsprechend bleibt auch der Gewinn aus und das meiste Geld geht anfangs eh komplett wieder für Werbung etc. weg.
Trotzdem würde auch mich interessieren, denn ich stehe demnächst auch vor meinem ersten folgeantrag für Einstiegsgeld, ob man für die Bewilligung Gewinn erwirtschaftet haben muss?

Wäre schön wenn jemand darauf antworten könnte.

Mfg

Desantes
Desantes ist offline  
Alt 07.01.2006, 22:26   #9
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terri
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Hallo Descantes,
ich kann nicht schreiben: mich freuts dass es anderen auch so geht.

Wenn du ne Förderung bekommen hast dann stehen sie der Sache wohl etwas anders gegenüber. Da hauen sie dir nicht so viele Knüppel vor die Beine. Geht ja dann um Steuergelder.

Ich habe mein Gewerbe schon länger, msuste es letztes Jahr wegen ergänzender SoHi ruhen lassen.
Da ich aber leider niemanden finde mit dem ich mich zusammen tun kann wirds bei mir nie den riesen Durchbruch mehr geben.
Die Billig Konkurenz ist dermaßen groß.

Mein größtes Problem ist die Einkommeneinschätzung von de ARGE.
Bei meinem wechselnden Einkommen ist das tödlich.
Und da ich ja keine Abrechnung bekomme weil Widersprüche laufen,
weil ein Überprüfungsantrag wegen letztem Jahr läuft,
gehts mir finanziell an den Kragen.
Und sobald ich wieder mehr verdiene verwendet der SB dies gleich wieder als Einschätzung für die nächsten Auszahlungen.
Habe anfang des Jahres alles meiner Gewerkschaft übergeben und bin somit in allen Handlungen blockiert.
Ich frag hier natürlich immer wieder nach der Rechtslage.
Das ist aber eher dafür dass ich nicht in Zwangshandlungen verfalle weil ich immer wieder die letzten 2 Jahre nachrechne und überprüfe.
terri
Vielleicht soll ich so zur Aufgabe meiner Tätigkeiten gezwungen werden. Freiberufler stinken denen bis in die Magengrube.
Wir sind nicht überprüfbar wegen der Arbeitszeit,
wir schmarotzen auf der Sozialversicherung
für die (und nicht nur für die ARGE) sind wir der letzte Dreck.
terri ist offline  
Alt 10.01.2006, 20:27   #10
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zulu
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Ja, die Erfahrung mache ich auch!
Per Gesetz ist vorgeschrieben:
SGB II § 11 (1)
... müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen ...
Arbeitsplätze gibt es aber nicht für alle Arbeitssuchende und wer sich dann selbständig macht, dem werden nur Knüppel in den Weg geworfen!

Ein Hinweis an Desantes zur Umsatzsteuer-Berechnung:
Wenn Dein Kunde Deine Rechnung über 1.000,00 Euro bezahlt und da sind 16% MwSt drin, dann:
1.000,00 ./.1,16 = 862,09 netto (+137,93=16% USt)
Du hast gerechnet: 1000 x 16% = 840,00 netto (+160,00 USt) = falsch.
So zahlst Du dem Finanzamt immer zuviel USt!
Andersrum: wenn Du Deinem Kunden eine Rechnung über .1000,00 Euro netto schreiben willst, dann kannst Du 1000 x 16% = 160 rechnen, musst die dem Netto-Betrag aber hinzurechnen: 1000+160 = 1.160,00 steht dann unten als (brutto-) Rechnungsbetrag.
Mit Deiner falschen Rechenmethode zahlst Du ans Finanzamt pro 1.000,00 Euro Nettoumsatz 22,07 Euro zuviel an USt!
zulu ist offline  
Alt 10.01.2006, 21:22   #11
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Desantes
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Hallo Zulu,
hab ich hier irgendwas verpasst? Ich hab doch mit keinem Satz in diesem Treath irgendwas vorgerechnet ! Is echt komisch zumal es hier doch garnicht um die Umsatzsteuer ging sondern nur um einen sogenannten Gewinnzwang.
Ich nehme mal an das du dich im treath vertan hast, oder?

Mfg

Desantes
Desantes ist offline  
Alt 10.01.2006, 21:40   #12
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zulu
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Oh sorry, Desantes!
Das war in Deiner Antwort am 28.9 in M.Bs thread ganz oben "selbständig und ALGII - neue Regeln".
Hab es erst jetzt gelesen, hinke der Zeit weit hinterher, sorry.
Aber da hattest Du gerechnet:
1.000,00 Umsatz ist 840,00 netto und 16% USt = 160,00
Und das ist nicht richtig.
Du wirst es inzwischen sicher selbst wissen, wenn es noch eine Rolle für Dich spielt.
zulu ist offline  
Alt 10.01.2006, 21:45   #13
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zulu
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Einen "Gewinnzwang" gibt es nicht.
Die ArGe könnte nur argumentieren:
Die selbständige Tätigkeit ist nicht geeignet, die Hilfebedürftigkeit zu beenden, der Hilfeempfänger muss aber alles tun, um seine Hilfebedürftigkeit zu beenden, sprich: sich um eine sv-pflichtige Anstellung bemühen - und die Leistungen einschränken und ggfs. einstellen.
Dann: fristgerecht Widerspruch einlegen!
Das Finanzamt könnte irgendwann argumentieren:
Keine Gewinnerzielungsabsicht = Liebhaberei.
Ebenso: Fristgerecht Widerspruch einlegen!
zulu ist offline  
Alt 11.01.2006, 12:55   #14
Desantes->Emailproblem
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Desantes
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Kein Problem Zulu. Das mit der Berechnung stimmte wirklich nicht. Is mir zum damaligen Zeitpunkt garnicht aufgefallen. Mittlerweile weiss ich zum Glück wie sich Rechnungen zusammen setzen.
Ich hab heute mal nen Verlängerungsantrag für das Einstiegsgeld angefordert und bin mal gespannt was bei raus kommt. Wie stehen die chancen denn im Allgemeinen das man den verlängert bekommt? Ich bislang hab noch keine Verlängerung beantragt, da ich dieses erst seit 4 Monaten beziehe. Man liest zwar überall das man es die ersten 12 Monate Problemlos bekommt aber wie das immer so is, soll man ja nicht alles glauben was man liest. Hat jemand in diesem Punkt schon Erfahrung sammeln können?

Nochmal ne kleine Frage zum Abschluss. Wenn ich MArtin richtig verstanden habe bei der Berechnung dann ist es ab 1 Oktober so, das wenn man über 400€ Umsatz/ Mon. hatte man alle Geschäftausgaben geltent machen und diese wieder abrechnen kann?
Als kleines Beispiel, wenn ich jetzt im letzten Monat z.B. 1000€ Umsatz hatte und aber 1200€ an Ausgaben habe ich ja keine Kürzung des ALG2 zu befürchten ,oder?

Mfg
Desantes
Desantes ist offline  
Alt 11.01.2006, 13:12   #15
heinbloed->Emailproblem
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heinbloed
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Zitat von terri
Mein größtes Problem ist die Einkommeneinschätzung von de ARGE.
...
Und sobald ich wieder mehr verdiene verwendet der SB dies gleich wieder als Einschätzung für die nächsten Auszahlungen.
wie oft muss du denn diese selbsteinschätzung abgeben?

ich habe mich auch 2005 wieder selbständig gemacht. glücklicherweise brauchte der antrag bis zur androhung einer einstweiligen anordnung dann fast 6 monate, sodass ich für diesen zeitraum schon mal eine abrechnung der ergebnisse liefern konnte, danach wurden im mittel die einnahmen angerechnet.

jetzt liefere ich ihnen gerade eine abrechnung für das gesamtjahr.

die einnahmen aus selbständiger tätigkeit können nicht verboten werden.
nur muss ich mich, wenn ich nicht genügend verdiene, auch weiterhin um andere einnahmequellen bemühen, dazu gehören auch bewerbungen in nichtselbständige arbeit.

Zitat:
wir schmarotzen auf der Sozialversicherung für die (und nicht nur für die ARGE) sind wir der letzte Dreck
wir nerven schon ein wenig, die hilfeempfänger sollen ja unter druck gesetzt werden, damit sie endlich mal was tun (fordern). wie willst du leute unter druck setzen die sich schon bewegen. also muss man uns erstmal zur aufgabe bewegen, dann kann man drücken.

ausserdem sind selbständig handelnde und denkende menschen für verwaltungen grundsätzlich schwierig zu händeln.
immer diese besserwisserei, ständig widersprüche, nie wird einfach mal willenlos hingenommen.

grüsse
heinbloed ist offline  
Alt 11.01.2006, 13:16   #16
heinbloed->Emailproblem
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heinbloed
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Zitat:
Nochmal ne kleine Frage zum Abschluss. Wenn ich MArtin richtig verstanden habe bei der Berechnung dann ist es ab 1 Oktober so, das wenn man über 400€ Umsatz/ Mon. hatte man alle Geschäftausgaben geltent machen und diese wieder abrechnen kann?
das galt schon immer. der gewinn ist einnahmen - ausgaben
auf das gesamte jahr bezogen.

Zitat:
Als kleines Beispiel, wenn ich jetzt im letzten Monat z.B. 1000€ Umsatz hatte und aber 1200€ an Ausgaben habe ich ja keine Kürzung des ALG2 zu befürchten ,oder?
du kannst auch in einem monat 1000 euro einnehmen und in den nächsten monaten die ausgaben gegenrechnen.

Zitat:
(2) Das Einkommen ist für das Kalenderjahr zu berechnen, in dem der Bedarfszeitraum liegt (Berechnungsjahr). Für jeden Bedarfszeitraum ist ein Zwölftel des Einkommens im Berechnungsjahr als Einkommen zu berücksichtigen. Ist Arbeitseinkommen nur während eines Teils des Jahres vorhanden, so ist das Einkommen nur für diesen Zeitraum zu berechnen; für ihn gilt als monatliches Einkommen derjenige Teil des Arbeitseinkommens, der der Anzahl der in den genannten Zeitraum fallenden Monate entspricht.


grüsse
heinbloed ist offline  
Alt 11.01.2006, 19:57   #17
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terri
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je mehr ich über das Thema lese um so unwissender werde ich.
@heinbloed,
mittlerweile brauche ich keine Selbsteinschätzung mehr abzugeben.
Mein SB bestimmt das selber anhand meiner monatlichen Abrechnung.
Im September u. Oktober war mein Einkommen etwas höher.
Und du wirst es kaum glauben,
Widersprüche oder Erklärungen meinerseits könnte ich auch meinem Hund oder meinem Auto abgeben. Es würde das selbe passieren.
nämlich NICHTS.
Die erhöhte Einschätzung, bzw. die reduzierte Auszahlung bleibt bestehen.
Warum glaubst du habe ich für diesen Monat noch ganze 13 Euronen.
Weil ich seit November saisonbedingt weniger verdiene.
Da ich aber keine Widersprüche mehr einreichen kann da das Mandat bei meiner Gewerkschaft ist, die aber nichts unternehmen
renn ich jetzt rum und bettel meine Freunde an.
Man ist nur noch ein Objekt kollektiver Macht.
Ich kann nicht mal zum Sozialgericht da ich ja keinen Bewilligungsbecheid, keine schriftliche Ablehnung,
nichts Schwarz auf Weiß in der Hand habe.
terri
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Alt 11.01.2006, 20:21   #18
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Desantes
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@ Heinbloed So ganz stimmt es nict das man schon immer Einnahmen - Ausgaben rechnen konnte. Seit dem 1 Oktober gilt deine Aussage nur wenn man mehr als 400€ Umsatz gemacht hat. Alles was darunter liegt wird anders berechnet. Ich hoffe das ich den Beitrag von Martin damit richtig verstanden habe.

Mfg
Desantes
Desantes ist offline  
Alt 11.01.2006, 20:58   #19
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moin moin,

Zitat:
So ganz stimmt es nict das man schon immer Einnahmen - Ausgaben rechnen konnte
seit dem 1. 10. 2005 gilt die 400 euro grenze, vorher gab es keine, da habe ich alles so abgerechnet.

aber wahrscheinlich hat es jeder sachbearbeiter mangels verordnung so gemacht, wie er es sich gedacht hat. wenn ich selbständigkeit nach dem zuflussprinzip abrechne, ist die nach meiner meinung aber fast unmöglich.

Zitat:
Da ich aber keine Widersprüche mehr einreichen kann da das Mandat bei meiner Gewerkschaft ist, die aber nichts unternehmen
das kommt mir doch bekannt vor. wenn mit ihnen gar nicht geht, kannst du das mandat auch entziehen.

Zitat:
Die erhöhte Einschätzung, bzw. die reduzierte Auszahlung bleibt bestehen
änderungsmittelung abgeben, antrag auf vorschuss auf die zu erwartenden leistungen, bei ablehnung einstweilige anordnung.

grüsse
heinbloed ist offline  
Alt 11.01.2006, 21:25   #20
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Ja, seit 1.10.2005 gilt, was Martin weiter oben geschrieben hat:
SGB II § 11 Zu berücksichtigendes Einkommen
(2) " ... Bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die erwerbstätig sind, ist an Stelle der Beträge nach Satz 1 Nr. 3 bis 5 ein Betrag von insgesamt 100 Euro monatlich abzusetzen. Beträgt das monatliche Einkommen mehr als 400 Euro, gilt Satz 2 nicht, wenn der erwerbsfähige Hilfebedürftige nachweist, dass die Summe der Beträge nach Satz 1 Nr. 3 bis 5 den Betrag von 100 Euro übersteigt. ..."

Das heisst, ich wiederhole mich:
Wer höhere Betriebskosten als 100,00 Euro/Monat hat/erwartet, muss zusehen, dass das monatliche Einkommen ÜBER 400,00 Euro liegt.
Und andersrum: wer niedrige Betriebskosten hat (weniger als 100,00 Euro/Monat), sollte zusehen, dass das Einkommen UNTER 400,00 Euro bleibt!

Ansonsten kann es passieren, dass man arbeitet und dafür noch bezahlen muss!
Diese Rechnung gem. SGB ist absolut hirnrissig und kontraproduktiv:
Wer wenig Betriebskosten hat, sollte bei 390,00 Euro Umsatz im Monat aufhören zu arbeiten, egal ob es der 8. oder 28. Tag des Monats ist (wie viele Ärzte zum Quartalsende, wenn das Budget erschöpft ist).
Wer mehr Betriebskosten hat, sollte am Monatsende Verwandte, Freunde, Bekannte bitten, für etwas Umsatz zu sorgen, wenn er erst bei 399,00 Euro ist.
Der Verwaltungsaufwand solcher Regelungen sichert die Arbeitsplätze in der Arbeitsagentur - bekannte Gesetzmässigkeit: die Institution erhält sich selbst (Selbsterhaltungstrieb wie beim Individuum).
zulu ist offline  
Alt 13.01.2006, 11:22   #21
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Ich hab jetzt nochmal ne konkrete Frage und zwar hab ich heute nach Aufforderung meinen Fortzahlungsantrag für das Einstiegsgeld bekommen. Nun wollen die natürlich neGuV Rechnung für die ersten 4 Monate haben. Soll ja auch kein Problem darstellen ( wozu hat man nen Steuerberater ). Unser kumulierter GewinnWert liegt momentan bei ca. -1100€ . Is das jetzt eher zum positiven um die Fortzahlung zu erhalten oder eher negativ?
Und dann soll ich noch eintragen was ich denn an voraussichtlichem
Bruttoeinkommen im ersten Jahr erzielen werde? Wie soll ich das denn jetzt schon sagen. Das blöde is das wenn ich da 100€ eintrage die mir das garantiert gleich wieder vom ALG2 oder der Förderung abziehen und wenn ich 10€ eintrage denn kommt unter garantie zurück, das dieses Vorhaben auf Grund der gering geschätzen Einkünfte nicht weiter gefördert wird. Egal wie man es dreht, es is immer das falsche was man ausfüllt.

Mfg

Desantes
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