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Start > > -> Selbstständigkeit aus ALGII - Wie Einstiegsgeld durchsetzen?

Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 16.12.2005, 18:15   #1
Wölfchen->Emailproblem
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Registriert seit: 16.12.2005
Ort: Ebersberg
Beiträge: 8
Wölfchen
Standard Selbstständigkeit aus ALGII - Wie Einstiegsgeld durchsetzen?

Hallo

Ich überlege mich aus dem ALGII selbstständig zu machen. Allerdings sind mir einige Frage noch immer nicht ganz ergründlich, ich hoffe sie können mir weiterhelfen.
Meine Firmenkosten (Firmenhaftpflicht, Private Krankenversicherung, Rechtsschutz, Autohaftpflicht) belaufen sich auf rund 450 Euro, dazu kommt mein Lebensunterhalt (Miete, Essen etc. = 650 €). Ich bräuchte also monatlich 1100€ um zu überleben.
Welche Möglichkeiten haben ich einstiegsgeld zu bekommen, und wie setzte ich das durch? Meine zuständige ARGE ist ohne zu wissen, was ich tun will auf dem Standpunkt, das ich mich nicht selbstständig machen soll oder aber ohne Zuschüsse. O-Ton: *Machen sie sich ruhig selbstständig, aber wir werden es ihnen mit Sicherheit nicht finanzieren*
Eine weitere Sache ist, das ich für die Existenzgründung einen Kredit benötigen werde (Höhe ca. 5.000€), gibt es da hilfen vom Amt oder werden die mir wegen spontaner *Einnahmen* (Kredit als Einnahme ansehen) in den Rücken fallen?

Über hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar

mit freundlichen Grüssen

Wölfchen
Wölfchen ist offline  
Alt 16.12.2005, 18:29   #2
Lusjena
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Beiträge: n/a
Standard

Du hast geschrieben

Zitat
Zitat:
Welche Möglichkeiten haben ich einstiegsgeld zu bekommen, und wie setzte ich das durch?
Also Einstiegsgeld ist eine Kannleistung. Sie wird erbracht, wenn dies zur Eingliederung in den Allgemeinen Arbeitsmarkt erforderlich ist.
Lies dazu mal den § 29 SGBII.

http://www.sozialgesetzbuch.de/geset...orm_ID=0202900

Hilfreiche Informationen findest du hier http://www.existenzgruender.de/01/02...0751/index.php
 
Alt 16.12.2005, 18:42   #3
Wölfchen->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 16.12.2005
Ort: Ebersberg
Beiträge: 8
Wölfchen
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Hallo

Zunächst Danke für die schnelle Antwort.
Das Einstiegsgeld eine *Kann-Leistung* ist war mir schon bekannt, wahrscheinlich hab ich meien Frage nicht konkret genug gestellt. Ich würde gerne wissen, wie man diese Kann-Leistung durchsetzen kann, bzw. ob es Tipps gibt, damti sie nciht abgelehnt wird. Wie schon oben beschrieben ist meine Sachbarbeiterin generell gegen eine Föderung ohne sich vorher bei mir über meinVorhaben zu informieren, was ich sehr unfair finde. Aussagen,d as sie generell kein Einstigsgeld zahlen finde ich nicht fair. Gibt es irgendwelche Vergleichsfälle, mit denen man seine ARGE zum einlenken bewegen könnte?
Ausserdem wüsste ich gerne, wo und wie ich Existenzgründerzuschüsse beantrage kann bzw mich darüber informieren kann.

mit einem herzlichen Dank und freundlichen Grüssen

Wölfchen
Wölfchen ist offline  
Alt 16.12.2005, 18:57   #4
Lusjena
Gast
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Ausserdem wüsste ich gerne, wo und wie ich Existenzgründerzuschüsse beantrage kann bzw mich darüber informieren kann
Voraussetzung für den Existenzgründerzuschuss
Anspruch auf einen Existenzgründungszuschuss haben Bezieher von Arbeitslosengeld I oder Beschäftigte in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Strukturanpassungsmaßnahmen gefödert nach dem SGB III, die eine selbstständige Tätigkeit aufnehmen.

ALGII Empfänger erhalten Einstiegsgeld.

Beantragen kannst du den Existenzgründerzuschuss bei deinem Amt, wenn du die Voraussetzungen erfüllst.

Informieren kannst du dich hier http://www.beamte4u.de/existenzgruendung.html

oder mal die Suche betätigen.
 
Alt 16.12.2005, 19:43   #5
Lusjena
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Antragsverfahren für Existenzgründerzuschuss

Der Antrag ist vor der Aufnahme der Tätigkeit bei der Agentur für Arbeit zu stellen, bei der man gemeldet ist. Die selbständige Tätigkeit muss entweder beim Gewerbeamt (Gewerbetreibende) oder beim Finanzamt (Freiberufler) angemeldet werden. Der Antrag an sich ist ein relativ einfaches Formular, die Beantragung gestaltet sich also recht unbürokratisch. Ein Business-Plan wie beim Überbrückungsgeld ist nicht notwendig, trotzdem aber ratsam. Entsprechende Hilfestellungen erhalten Sie in Existenzgründerseminaren, die von Existenzgründerzentren oder anderen Dienstleistern angeboten werden und von der Agentur finanziert werden.

Lies hier bitte weiter http://www.beamte4u.de/ichag.html
 
Alt 11.01.2006, 21:58   #6
zulu->Emailproblem
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Registriert seit: 01.09.2005
Beiträge: 115
zulu
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Tja - wie kann man eine Kann-Leistung erzwingen?
- eine gute Geschäftsidee
- ein realistischer Plan
- Widerspruch gegen ablehnenden Bescheid
und ggf. das Sozialgericht damit befassen.
zulu ist offline  
Alt 12.01.2006, 13:34   #7
Luna
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Beiträge: n/a
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Hallo zulu,

hast Du vielleicht auch ´n Tipp, wie man die Förderung einer Weiterbildung ´erringen´ kann?

LG
Luna
 
Alt 12.01.2006, 17:13   #8
zulu->Emailproblem
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Registriert seit: 01.09.2005
Beiträge: 115
zulu
Standard

Sorry, Luna, da kenn ich mich nicht aus.
Was sind denn die Fördervoraussetzungen?
"Kann" - "Soll" -"Muss"?
Oft lässt sich doch was machen, wenn der SB es machen will, dann weiss er auch, wie er seine Vorschriften zu interpretieren hat.

Also, mal ein Beispiel:
Du bist im ALG2-Bezug, also schon länger ohne sv-pflichtiges AV mit ausreichendem Einkommen?
Ich welchen Bereichen gibt es freie Stellen lt. Stellenangeboten in der Tageszeitung, in diesem Info-System vom AA?
Sammel Angebote von freien Stellen, such Dir die passende Weiterbildung dazu aus, mach einen Termin mit Deinem SB und leg es Ihm auf den Schreibtisch: "Hier, bitte, lauter Stellenangebote und hier die nötige Ausbildung dazu. Wenn ich DIE hätte, dann könnte ich mich darauf bewerben und Sie sehen mich so bald nicht wieder."

So oder ähnlich würde ich es versuchen.
Viel Glück!
zulu ist offline  
Alt 13.01.2006, 12:28   #9
Luna
Gast
 
Beiträge: n/a
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Hallo zulu,

vielen Dank, erstmal. Auch wenn das jetzt hier OT ist (evtl. bitte verschieben?):

Genau so habe ich es meinem SB gesagt. Habe ihm gesagt, von den 100 Stellenangeboten der BA erfordern etwa 57 diese besagte Ausbildung. Bei weiteren 10 Stellen habe ich keine Chance, weil keine Kirchenzugehörigkeit, weitere 5 nicht, weil männliche Bewerber bevorzugt.

Mein SB hat sich daraufhin selbst sehr viel Arbeit gemacht, um mir diese Fakten, die ich recherchiert habe, im Munde umzudrehen. Er hat sich aber auch wirklich alles herbeigezerrt, um meinen Antrag abzulehnen, das meiste davon ist absolute Spekulation.

Ergo: Null Chance, wenn die SB Kopfgelder dafür erhalten, dass sie Leute abwimmeln (mit der Begründung, man habe ja schließlich Veranwortung für die Steuerzahler) und in irgendeine Arbeit hineinmanövrieren, sei sie auch noch so niedrig bezahlt, dass man den Lebensunterhalt davon nicht bestreiten kann.

Immerhin waren wir vor unserer Arbeitslosigkeit auch Steuerzahler, und das wird oft vergessen.

Dennoch, nichts für ungut, vielen Dank nochmal.
LG
Luna
 
Alt 25.01.2006, 04:57   #10
Nadine->Emailproblem
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Registriert seit: 25.01.2006
Ort: Rauenstein
Beiträge: 1
Nadine
Standard

Hallo,
der Thread is zwar schon älter, aber das Thema interessiert mich auch brennend :?

Zitat von zulu
... Sammel Angebote von freien Stellen, such Dir die passende Weiterbildung dazu aus, mach einen Termin mit Deinem SB und leg es Ihm auf den Schreibtisch: "Hier, bitte, lauter Stellenangebote und hier die nötige Ausbildung dazu. Wenn ich DIE hätte, dann könnte ich mich darauf bewerben und Sie sehen mich so bald nicht wieder."

So oder ähnlich würde ich es versuchen.
Viel Glück!
Dazu muss ich folgendes sagen:
Bei uns in Thüringen ist die Regelung so, dass man erst dann eine Umschulung oder ähnliches genehmigt bekommt, wenn einem ein Arbeitgeber versichert, dass er die Person mit den zu erwerbenden Qualifikationen einstellt.
Und seien wir mal ehrlich: welcher AG unterschreibt heutzutage noch dafür, dass er jemanden in einem halben Jahr noch einstellt? :hmm:
Nadine ist offline  
Alt 08.03.2006, 17:49   #11
anita->Emailproblem
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Registriert seit: 14.12.2005
Beiträge: 6
anita
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@Lusjena: Jetzt braucht man für das Einstiegsgeld auch einen Buisnessplan. :)

Businessplan notwendig:
Wie bei Ich-AG und Überbrückungsgeld muss der Gründer einen Businessplan erstellen und bei der Arbeitsagentur vorlegen. (Wir helfen Ihnen dabei: Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Businessplan.) Quelle: http://www.ueberbrueckungsgeld.de/ue...ld/einstiegsge ld.shtml

Ja - so ein bisschen mehr Geld für meine Selbstständigkeit könnte ich auch gebrauchen; werde das mal beantragen. Drückt mir die Daumen. Dankeee !!! :knutsch: :knutsch:
anita ist offline  
Alt 08.03.2006, 23:17   #12
Supimajo->Emailproblem
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Registriert seit: 18.07.2005
Ort: Erftstadt
Beiträge: 54
Supimajo
Standard

Ich hab mich vor kurzem auch mal mit meinem zuständigen SB über das Einstiegsgeld unterhalten.
Der war dann so freundlich und hat mir überschlagsweise mal eben ausgerechnet, daß das für mich zusätzlich ca. 170-180 Eus ausmachen würde.
Und genau hier war das Thema Existenzgründung für mich dann wieder erledigt, weil es auf diese Weise für mich unfinanzierbar wäre. :(
Eine Tragfähigeit mit solch geringen Mitteln nachzuweisen ist absolut unmöglich.
Supimajo ist offline  
Alt 08.03.2006, 23:25   #13
anita->Emailproblem
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Registriert seit: 14.12.2005
Beiträge: 6
anita
Standard

Hi Supimajo,
Hm - das ist blöd...bei mir ist es schon ein bisschen mehr ALG II, da ich ein Kind habe und alleinerziehend bin; bzw. in Lebensgemeinschaft. Das Einkommen meines Lebenspartners (er ist auch selbstst.) ist praktisch noch gar keines; daher -wenn es denn klappt- könnte es sich für mich lohnen.
anita ist offline  
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algii, durchsetzen, einstiegsgeld, selbststaendigkeit, selbstständigkeit

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