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Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 27.09.2014, 16:24   #1
Der Ratlose
 
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Der Ratlose Der Ratlose Der Ratlose Der Ratlose Der Ratlose
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hallo,
haben wir hier jemanden der im deutschen Gewerberecht recht fitt ist.
Ich möchte ab dem neuen Jahr in DE ein Projekt starten.

Es geht um die gewerberechtliche Einstufung von jemanden der lediglich Ware für einen Kunden vom Verkäufer abholt,bezahlt, und dann überbringt, bzw zusendet.
Ich möchte nicht als Verkäufer eingestuft werden können.
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Alt 27.09.2014, 19:02   #2
ZynHH
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Ist Logistik, Dienstleistung Transport...sowas wie Privatkundenlogistik , DHL...Hermes. Die machen das auch alles.
__

Mahalo
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Alt 27.09.2014, 19:07   #3
Der Ratlose
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Hallo,
die bezahlen das aber nicht.
Ich kann den Fahrer von DHL nicht losschicken, er möchte mir doch bitte 10 Flaschen Scotch kaufen und dort auch bezahlen, und er würde das dann von mir wiederbekommen.
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Alt 27.09.2014, 19:07   #4
ZynHH
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Ablauf ist doch folgender:

Käufer gibt dir 5 Hunderttausend für Waffen oder drogen,
du gehst zum Verkäufer, zahlst nimmt die ware in Empfang und lieferst an deinen Kunden aus.

Da bist du nicht Verkäufer, nur Hehler oder dealer....
__

Mahalo
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Alt 27.09.2014, 19:08   #5
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Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
Hallo,
die bezahlen das aber nicht.
Ich kann den Fahrer von DHL nicht losschicken, er möchte mir doch bitte 10 Flaschen Scotch kaufen und dort auch bezahlen, und er würde das dann von mir wiederbekommen.
In Hamburg machen das sogar Taxifahrer....
__

Mahalo
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Alt 27.09.2014, 19:10   #6
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Ich hatte in meiner nassen Phase einen pizzafahrer, den habe ich zu Rewe geschickt ne Palette Bier kaufen...Geld gabs bei Lieferung.
__

Mahalo
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Alt 27.09.2014, 19:13   #7
Der Ratlose
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Ablauf ist doch folgender:

Käufer gibt dir 5 Hunderttausend für Waffen oder drogen,
du gehst zum Verkäufer, zahlst nimmt die ware in Empfang und lieferst an deinen Kunden aus.

Da bist du nicht Verkäufer, nur Hehler oder dealer....

Im Strafrecht ist im "Hehler" schon der Verkäufer mit "eingepreist"
Und Dealer heißt eigentlich auch nur Händler.
Und ein Händler handelt mit Ware die er dann auch verkauft.
Ein Makler bzw Vermittler oder Consult ist da eher schon etwas anderes.
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Alt 27.09.2014, 19:15   #8
Der Ratlose
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Ich hatte in meiner nassen Phase einen pizzafahrer, den habe ich zu Rewe geschickt ne Palette Bier kaufen...Geld gabs bei Lieferung.

Ich will aber nicht nur Pizza ausfahren, und ich will auch keine Leute transportieren.
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Alt 27.09.2014, 19:16   #9
ZynHH
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Naja Vermittler sind ja auch die ganzen online handler.... Da wird auch nur der Risiko Übergang künstlich auf ein paar kleine lichter verlagert.
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Mahalo
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Alt 27.09.2014, 19:20   #10
Der Ratlose
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Nee jetzt mal ganz ernst.

Der Onlinehändler verkauft etwas.
Und wenn für den verkauften Gegenstand gewerberechtlich eine Erlaubnis zum Verkauf benötigt wird dann wirds schon spannend.
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Alt 27.09.2014, 19:28   #11
ZynHH
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Du bist doch nur Transporteur mit Bezahlfunktion.
Also wie ein Kurier, du bekommst Auftrag etwas zu holen, bezahlst es bei Abholung und kassiert bei Lieferung.
__

Mahalo
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Alt 28.09.2014, 13:39   #12
schu83
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schu83 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
hallo,
haben wir hier jemanden der im deutschen Gewerberecht recht fitt ist.
Ich möchte ab dem neuen Jahr in DE ein Projekt starten.

Es geht um die gewerberechtliche Einstufung von jemanden der lediglich Ware für einen Kunden vom Verkäufer abholt,bezahlt, und dann überbringt, bzw zusendet.
Ich möchte nicht als Verkäufer eingestuft werden können.
Das ist alles eine Sache der vertraglichen Gestaltung. Wie ZynHH schon schrieb: im Prinzip ist das sowas wie DHL etc. - Ware wird abgeholt, an den Kunden geliefert und ggf. (z. B. Nachnahme) vom Kunden bezahlt.

Sofern vertraglich geregelt ist, dass du lediglich Transporteur bist, ist dies unproblematisch, dann kann geregelt werden, dass lediglich der Verkäufer für seine Waren haftet und auch für evtl. Verstöße zur Rechenschaft gezogen werden kann. Sobald du jedoch weißt, dass bei der transportierten Ware Einschränkungen bestehen und du z. B. (als krasses Beispiel) die Kiste Whisky an Kinder ausliefern würdest, dürfte es schwierig werden. Unter anderem aus diesem Grund gibt es bei den Transportunternehmen am Markt AGBs, die genau regeln was nicht transportiert werden kann / darf.

Es kommt also darauf an, ob du die Waren lediglich transportierst oder zwischendurch durch Kauf deren Eigentümer wirst. Fungierst du nur als Bindeglied, tauscht Geld und Waren aus und erhältst hierfür eine Vergütung, wirst du kein Verkäufer.
schu83 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2014, 20:07   #13
nochten->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 04.08.2012
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nochten
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Hallo,

bei einem Kauf und Verkauf gibt es immer 2 Parteien.
Wenn Du nun den Käufer machst und es zum "Besteller" fährst, bist Du immer noch Vertragspartner beim Händler und nicht der "Besteller".
Da Du aber das Produkt weiterverkauft hast, hat der "Besteller" keine Garantie mehr (Herstellergarantie mal ausgenommen!).

Bei Brot und Butter wird dies nicht problematisch sein, bei elektronischen Artikeln aber wohl schon.
Bei Drogen und Waffen hast Du somit erst recht ein Thema...

Also, was willst Du transportieren?

VG nochten
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Alt 01.10.2014, 10:23   #14
Hainbuche
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Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche Hainbuche
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Für mich sieht das Ganze so aus wie zwei getrennte Dienstleistungen:

1.) Transport des Geldes zum Verkäufer
2.) Abholung der Ware beim Verkäufer

Beides im Auftrag des Käufers.

Da bezweifle ich, daß der Transporteur automatisch zum Zwischenhändler werden muß, nur weil das (Bar-)Geld durch seine Finger geht.

Ist vermutlich eine Frage der Vertragsgestaltung.
Hainbuche ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2014, 09:10   #15
Der Ratlose
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Das mag sein, aber ich weiß nicht wie man so etwas bennen soll.
Gerwerbrechtlich.

Person A in Land A möchte eine Ware im Land B erwerben.
Er beauftragt daher die Person Z im Land B diese Ware einzukaufen und ihm zuzuschicken.

Person A möchte nicht in irgendeiner Weise beim Kauf registriert werden.
Die Ware ist in dem Land B selbstverständlich frei erwerbbar, aber nicht unbedingt im Land A.

B wiederum möchte nicht Eigentum an der Ware erwerben.
Vertraglich ist das keine Thema.

Aber wie kann B dies gewerberechtlich in Worte fassen.
Vor allem ist das dann überhaubt vom Gewerberecht erfasst.
Der Ratlose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2014, 10:32   #16
Hainbuche
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Das, was du vorhast, entspricht den Geschäften eines Kommissionärs:

Kommissionär ? Wikipedia

So, wie du das beschreibst, kein dein Name aus der Sache aber nicht ganz herausgehalten werden.

Und daß das Geschäft höchstwahrscheinlich ein krummes wäre, ist dir auch klar, oder?

Ich würde dringend raten, die Finger davon zu lassen.
Hainbuche ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.10.2014, 18:09   #17
Der Ratlose
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@ hainbuche

Es ist immer sehr spannend wenn juristische Laien versuchen eine strafrechtliche Bewertung abzugeben.

Was daran ein krummes Geschäft sein soll wird nicht so ganz klar.

Daher muß ich mal außholen.
Vor vielen Jahren kaufte ich mal bei einem großen Elektroanbieter eine Kamera.
Ich bestellte sie , bekamm eine Kundennummer und das wars.

Viele viele Jahre später, stand die Kripo bei mir vor der Tür.
Die Rechtslage hatte sich geändert und der Besitz der Kamera war wegen einer bestimmten Eigenschaft verboten.

Gegen mich wie auch gegen viele andere laufe ein Ermittlungsverfahren und ich müße diese aushändigen.
Nun glücklicherweise hatte ich den Teil der die verbotene Eigenschaft besaß schon lange ausgebaut.
Trotzdem hielt das Verfahren noch weiter 9 Monate an.

Ich persönlich bin seit dem auch bestrebt viele Dinge , mögen sie auch legal sein, nur noch bar und persönlich abzuholen.
Und wenn es in einer fremden Stadt oder einem anderen Land ist, dann ist es immer schön wenn man da jemanden vor Ort hat.

Ich bin ein Rechtsberater, für mich gibt es nur noch gesetzeskonform oder nicht gesetzeskonform.
Und wenn ich ein Gesetz gesetzeskonform umgehen kann so ist dies mein gutes Recht.
Der Ratlose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2014, 11:00   #18
Hainbuche
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Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
@ hainbuche

Es ist immer sehr spannend wenn juristische Laien
Vielen Dank für die Blumen.

Dann bitte ich auch meinen laienhaften Hinweis auf das Wesen des Kommissionsgeschäftes zu entschuldigen und möchte das hohe fachliche Niveau dieses Threads, insbesondere im Hinblick auf die Erörterung, wie das geplante Vorhaben rechtlich zu benennen ist, nicht weiter beeinträchtigen.
Hainbuche ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2014, 17:53   #19
Der Ratlose
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es ging um das "krumme" Geschäft.
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