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Start > > -> Frage zu ALG II und GmbH

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Alt 07.05.2014, 21:00   #1
schu83
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Registriert seit: 02.02.2014
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Standard Frage zu ALG II und GmbH

Guten Abend,

ich hätte eine Frage zum Arbeitslosengeld II und der gleichzeitigen Führung einer GmbH: die GmbH ist eine juristische Person, eine eigenständige Rechtspersönlichkeit, also dürfte sie mit dem ALG II nichts zu tun haben, richtig? Der Gesellschafter / Geschäftsführer allerdings schon, so viel ist mir eigentlich direkt klar.

Meine Fragen hierzu:
  • wenn der Gesellschafter / Geschäftsführer nun z. B. Geld (dass er vorher in die GmbH eingelegt hat) von der GmbH an sich selbst zurücküberweist, stellt dies Einkommen im Sinne des SGB II dar?
  • Werden die GmbH-"Anteile" als Vermögen im Sinne des SGB angerechnet?
Das sind sehr spezielle Fragen und die werde ich auch noch mit Fachleuten besprochen. Ggf. hat jedoch schon einmal jemand damit zu tun gehabt.

Vielen Dank für's Lesen!
schu83 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2014, 21:15   #2
flandry
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Registriert seit: 25.02.2013
Ort: Optionskommune: dort
Beiträge: 1.212
flandry flandry flandry
Standard AW: Frage zu ALG II und GmbH

Hallo, Schu83
Geld, dass du "von einem Konto auf das andere überweist" ist kein Einkommen, sondern eine Vermögensumschichtung.
§ 12 Zu berücksichtigendes Vermögen
(1) Als Vermögen sind alle verwertbaren Vermögensgegenstände zu berücksichtigen.
Abschnitt 3, nicht zu berücksichtigen
6. Sachen und Rechte, soweit ihre Verwertung offensichtlich unwirtschaftlich ist oder für den Betroffenen eine besondere Härte bedeuten würde

Da du ja mit Der GmbH Geld verdienen willst wäre das Herausziehen der Anteile Unsinn. Lass dich nicht von SB / FM mit dummen Sprüchen abspeisen.
Außerdem gibt es noch einen persönlichen Freibetrag, der nicht angetastet werden darf.
Weiteres gerne per PN
Flandry
flandry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2014, 23:10   #3
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.205
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Standard AW: Frage zu ALG II und GmbH

Man kann auch als Gesellschafter nicht so ohne Weiteres Geld aus einer GmbH raus ziehen. Da gibt es recht strenge Vorschriften. Und eine GmbH ist durchaus ein Vermögensgegenstand - und bei einem Stammkapital von € 25.000 wird man schon genau schauen, wie dieses Stammkapital zusammengesetzt ist.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2014, 23:17   #4
Snickers
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.02.2013
Beiträge: 2.549
Snickers Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Frage zu ALG II und GmbH

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Man kann auch als Gesellschafter nicht so ohne Weiteres Geld aus einer GmbH raus ziehen. Da gibt es recht strenge Vorschriften. Und eine GmbH ist durchaus ein Vermögensgegenstand - und bei einem Stammkapital von € 25.000 wird man schon genau schauen, wie dieses Stammkapital zusammengesetzt ist.
Du kannst Stammkapital vom Konto nehmen und es z.B. für den Kauf eines Firmenwagen nehmen.
Deshalb macht man mit einer GmbH ungerne Geschäfte. Noch schlimmer aber ist eine GmbH & CO KG
Snickers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2014, 08:43   #5
Koelschejong
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 20.06.2005
Beiträge: 5.205
Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
Standard AW: Frage zu ALG II und GmbH

Falsch, die GmbH kann das, aber nicht, wie hier dargestellt, dass dieses Geld zunächst einmal auf das Konto des Geschäftsführers überwiesen wird.

Und das man ungern mit einer GmbH Geschäfte macht - ja dann wäre aber ein Großteil des deutschen Mittelstandes sehr arm dran, denn da ist die GmbH eine extrem häufige Rechtsform.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2014, 11:54   #6
Snickers
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Registriert seit: 19.02.2013
Beiträge: 2.549
Snickers Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Frage zu ALG II und GmbH

@schu83

lese mal hier:

Zitat:
Pröpper: Mit Blick auf eine mögliche Haftung ist vor allem in der gefährlicheren Situation, wer selbst Anteile an der Gesellschaft hält - egal, ob als Geschäftsführer oder Vorstand. Denn dann gelten nicht nur die haftungsrechtlichen Vorschriften nach GmbH-Gesetz und Aktienrecht, sondern darüber hinaus die gesetzlichen Kapitalerhaltungs- und Kapitalersatzpflichten. Zudem kommen bei einer eigenen Kapitalbeteiligung jene Verschärfungen hinzu, die zwar nicht unmittelbar gesetzlich geregelt sind, aber von der Rechtsprechung aufgestellt wurden.
brand eins: Das heißt?
Pröpper: Wenn der Geschäftsführer oder Vorstand nennenswerte Anteile hält, gehen die Gerichte von einem erhöhten Eigeninteresse am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens aus und erweitern im Zweifelsfall den Haftungsmaßstab. Außerdem gilt nach der Rechtsprechung eine verschärfte Eigenhaftung, wenn der Handelnde ein besonderes persönliches Vertrauen bei seinem Verhandlungs- und Vertragspartner herbeiführt. Auch da schauen die Gerichte besonders scharf hin, wenn dieser Handelnde eigene Anteile hält. Das gilt natürlich nicht bei Kleinstanteilen, etwa als Folge eines Stock-Option-Modells.
"Gefährlich wird es, wenn der Chef selbst Anteile hält." - brand eins online
Snickers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2014, 12:54   #7
flandry
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 25.02.2013
Ort: Optionskommune: dort
Beiträge: 1.212
flandry flandry flandry
Standard AW: Frage zu ALG II und GmbH

@snickers
Das betrifft wohl eher Ansprüche bei Haftung und Insolvenz.
Hier geht es wohl eher darum, Forderungen irgendwelcher neidischer und schadenfroher SB und FM (Sieh mal da, dem Kapitalisten wischen wir eins aus und trampeln noch auf ihm herum) entgegenzutreten.
flandry ist offline   Mit Zitat antworten
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