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Existenzgründung und Selbstständigkeit

Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Existenzgründung und Selbstständigkeit

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Alt 09.10.2013, 22:15   #1
HartzVerdient
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Standard Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Ich hatte meine Anfrage bereits in einem anderen Thread gestellt, jedoch keine Antwort erhalten, so dass ich nochmals darauf zurückkommen möchte.

Wie wir wissen, unterscheidet man bei der Selbstständigkeit das Gewerbe und den Freiberuf und den darin enthaltenen steuerlichen Aspekten.

Wie ich hier verfolge, füllen zahlreiche Forenten das EKS aus, um die Einnahmen darzulegen.

Wie sieht es jedoch bei Freiberuflern aus, die kein Gewerbe betreiben. Da wäre meiner Ansicht nach es falsch, eine EKS auszufüllen, die in fast jeder Rubrik das Wörtchen "Gewerbe" stehen hat. Ein Freiberuf ist kein Gewerbe und manch FA reagiert sehr empfindlich auf diese Begrifflichkeiten, da sie schnell überall Gewerbe unterstellen.

Und nun die Steigerung. Wie sieht es bei Selbstständigen aus, die weder ein Gewerbe noch einen Freiberuf ausüben. Sprich: keine Kunden, keine Waren und keine Dienstleistung anbieten ? Was füllen die aus ? Und wie bringt man diese Form der Selbstständigkeit dem JC bei ? Reicht hierzu die monatliche Offenlegung des speziell dafür angelegten Privatkonto (Geschäftskonto wäre die falsche Wortwahl) ?
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"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
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Alt 09.10.2013, 22:23   #2
Rounddancer
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Idee AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Das ist doch ganz einfach: Wenn wir selbstständig Einkommen erzielen, dann ist steht in jedem Weiterbewilligungsantrag, daß wir dann die Anlage EKS ausfüllen müssen.
Da gilt der altes Satz vom Kaiser Nero:

Zitat:
"Pecunia non olet!" - "Geld stinkt nicht!"
Darum befaßt sich die Anlage EKS auch nicht mit der Art und Weise der selbstständigen Tätigkeit, sondern damit, was dadurch an Einnahmen hereinkommt und was an Kosten dafür aufgewendet werden muß(t)e.
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Alt 09.10.2013, 22:26   #3
ZynHH
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Wenn du Einkommen aus Selbständiger Tätigkeit hast, musst du diese nachweisen. Völlig unerheblich was das FA dazu sagt.

Wenn du Ausgaben aus Selbständiger Tätigkeit hast, die deine Einnahmen verringern, musst du diese nachweisen, völlig egal wie es das FA sieht.

Es ist also völlig egal für das JC, was du machst, die trennen nur zwischen Nichtselbständig und Selbstständig.

Mich würde natürlich interessieren, was du denn als Selbstständige Tätigkeit machst, wenn es kein Handel und keine Dienstleistung ist.
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Mahalo
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Alt 09.10.2013, 22:35   #4
HartzVerdient
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Das kann ich alles nachvollziehen. Nur! Wenn ich Einnahmen aus Zinsen bekomme, dann brauche ich zB keine EKS ausfüllen.

@ZynHH: "private Vermögensverwaltung"
__

"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
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Alt 09.10.2013, 22:44   #5
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Zitat:
2. Abgrenzung gewerblicher Betätigung zur privaten Vermögensverwaltung (§ 14 AO)

In der Praxis spielt die Vermögensverwaltung eine Rolle in der Abgrenzung
  • zur (möglicherweise) gewerbliche Vermietung,
  • zum (möglicherweise) gewerblichen Wertpapierhandel und vor allem
  • zum (möglicherweise) gewerblichen Grundstückshandel und neuerdings zu Fondsgesellschaften.
https://www.smartsteuer.de/portal/le...#D063087900002
Na dann viel Spass beim Abgrenzen....
Zitat:
§ 14 AO Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb Abgabenordnung

1Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist eine selbständige nachhaltige Tätigkeit, durch die Einnahmen oder andere wirtschaftliche Vorteile erzielt werden und die über den Rahmen einer Vermögensverwaltung hinausgeht. 2Die Absicht, Gewinn zu erzielen, ist nicht erforderlich. 3Eine Vermögensverwaltung liegt in der Regel vor, wenn Vermögen genutzt, zum Beispiel Kapitalvermögen verzinslich angelegt oder unbewegliches Vermögen vermietet oder verpachtet wird.
__

Mahalo
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Alt 09.10.2013, 23:04   #6
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Präzise formuliert "nichtgewerbliche private Vermögensverwaltung". Was genau habe ich unter "Abgrenzen" zu verstehen ? Wenn ich mtl. die Kontodaten der Leistungsabteilung des JC offenlege, dann reicht das doch oder ? Selbst ich schaffe es nicht, ein Kleinkapital 4Stellig innerhalb von 1Jahr so hoch zu bekommen, dass ich vom JC loskomme. Da brauche ich das JC, um den Bedarf zu befriedigen.
__

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Alt 09.10.2013, 23:15   #7
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Handelt es sich dabei um dein eigenes Kapital?
Ich versteh grad nicht was du da nichtgewerbliches vorhast....
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Mahalo
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Alt 09.10.2013, 23:25   #8
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Es handelt sich dabei um mein privates Kapital, welches ich "kurzfristig" anlegen möchte (Daytrading).

Der von dir zitierte Link ist schon trefflich. Ich beziehe mich auf den Punkt 2.2.1 und dem Urteil vom 02.09.2008 (X R 14/07, BFH/NV 2008, 2012, LEXinform 0588317).

Referenz: eltee.de

Muss ich hierbei auch die EKS für das JC ausfüllen oder reicht hier das Zuflussprinzip, Nachweis des Kontos und der Transaktionen ?

Ich vermute, dass ich das JC vollkommen überfordern werde :)
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Alt 09.10.2013, 23:39   #9
ZynHH
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Liegt das Kapital denn im Schonvermögensbereich?

Reicht es mit so wenig zu spekulieren?

Zinseinkünfte werden ja jedesmal angerechnet.

Wie verhinderst du, das das Vermögen nicht erst aufgebraucht werden muss?
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Mahalo
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Alt 10.10.2013, 07:48   #10
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Und bei Zinseinkünften oder auch Kursgewinnen freut sich das JC ganz besonders. Die sehen das, zu Recht, als sonstiges Einkommen an (§ 4 ALG II-V) und das heißt, § 11b Abs. 3 SGB II ist nicht anwendbar = kein Freibetrag nach Abs. 3.

Und die "Absetzungen" nach Abs. 1 musst Du natürlich Cent für Cent nachweisen, durchaus geeignet dafür ist das Formular EKS, aber ich denke, da kannst Du dann ach den Nachweis auf andere Art erbringen.
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Alt 10.10.2013, 08:54   #11
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Mich würde natürlich interessieren, was du denn als Selbstständige Tätigkeit machst, wenn es kein Handel und keine Dienstleistung ist.
Die Frage wollte ich auch gerade stellen, mir sind nur diese beiden bekannt. Die unterscheiden sich ja auch darin, dass der Freiberufler kein Gewerbe anmelden muss, wobei die Aufgabe der freiberuflichen Tätigkeit nicht nachweisbar ist.
Und, Danke wollt ich sagen.

:danke:

Das geht gerade nicht, das wird nicht aufgenommen. Kannst Du mir sagen, woran das liegt?

:danke:
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Alt 10.10.2013, 09:52   #12
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Und bei Zinseinkünften oder auch Kursgewinnen freut sich das JC ganz besonders. Die sehen das, zu Recht, als sonstiges Einkommen an [...].
Ich bin der Überzeugung, dass ich doch lieber einen Steuerberater dazuziehe. Genauso wie Händler auf namenhaften Autkionsplattformen, Gemüsehändler, Blumenhändler, Autohändler usw., ist die Arbeit eines Daytraders sehr ähnlich (Kaufe billig und verkaufe teuer) und zudem mittlerweile reguliert.

Genauso wie bei jeder normalen Unternehmung auch, gehe ich davon aus, dass das die liquiden Mittel einer Unternehmung aus dem Privatvermögen herausfällt. Sprich: Ich glaube kaum, dass einer von euch "Selbstständigen" nur mit seiner Freibetragsgrenze ein Unternehmen führt.

Da sind sicherlich Gelder vorhanden, die aus der Betrachtung des JC herausfallen wird - und muss, da sonst die Existenz gefährdet ist. Aber wie ich bereits erwähnte, muss ich mir das von rechtskundiger Seite vernünftig erklären lassen.

Es ist ein Unterschied, ob du als Privatperson paar Spaßaktien kaufst oder das Ganze als Unternehmung im Sinne der Listenberufe aufziehst.
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Alt 10.10.2013, 11:41   #13
Koelschejong
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Ich frage mich, wo Du diese Tätigkeit als "Freiberuf" unterbringen willst.

Laut Steuerrecht gibt's meines Wissens nur die 2 Möglichkeiten einer berufsmäßigen Ausübung - Gewerbe oder Freiberuf.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Freie Berufe.pdf (67,6 KB, 60x aufgerufen)
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Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
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Alt 10.10.2013, 12:21   #14
HartzVerdient
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Ich frage mich, wo Du diese Tätigkeit als "Freiberuf" unterbringen willst.
Will ich das ? Schau dir bitte den Link aus #8 einmal genauer an.

Zitat:
Als nicht gewerbesteuerpflichtiger Daytrader handelt derjenige, der folgende Merkmale erfüllt:
  • Keine Erlaubnis als Finanzdienstleistungsinstitut nach dem KWG
  • Keine Erlaubnis als Wertpapierhandelshaus nach dem WpHG (Hinweis: Wer keine KWG-Erlaubnis hat, kann auch keine nach dem WpHG bekommen)
  • Keine Tätigkeit als Finanzunternehmen nach § 1 Abs. 3 KWG
  • Kein direkter Handel mit anderen Marktteilnehmern (Gemeint ist: keine Teilnahme am Börsenhandel als nach § 19 BörsG zugelassener Börsenhändler)
  • Einsatz ausschließlich des eigenen Vermögens
Wenn er nun nich gewerbesteuerpflichtig ist, dann wird er wohl selbstständig sein. Die Frage ist, ob er einkommensteuerpflichtig ist. Dies sieht wohl eher nicht danach aus, da er die Einnahmen bereits mit der Abgeltungssteuer abgegolten hat.

Sprich: Es ist schon ein Unterschied ob ich (Zahlenbeispiel mit Spielzahlen):

Gewerbetreibender:
  • 10% Gewerbesteuer
  • 50% Einkommensteuer

oder

Freiberufler:
  • 50% Einkommensteuer

oder

Freiberufler (Vermögensverwalter):
  • 25% Abgeltungssteuer

zu entrichten habe. Allerdings bin ich mir nicht 100% sicher, da gibt das Internet auch sehr unterschiedliche Aussagen wieder. Nur gibts in der BRD keine doppelte Besteuerung. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass nach Abzug der Abgeltungssteuer bei Aufbau des Privatvermögens auch noch eine Einkommenssteuer fällig wird.

PS: Es ist kein allzugroßes Geheimnis, was ich hier breittrete. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, allerdings lebt die Branche von Marktakteuren. Das eingebrachte Geld ist ja nie verloren :) Im Zweifel besitzt es nur ein Anderer :)
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Alt 10.10.2013, 13:11   #15
morissonhotel
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Interessanter Thread!

ohne jetzt so ganz direkt auf die EIngangsfrage zu antworten, möchte ich dennoch meinen Senf dazugeben.

Wenn du Vermögen von anderen verwalten würdest, müsstest du wohl ein Gewerbe anmelden, aber wenn du nur dein eigenes Kapital einsetzt dann nicht.

Du musst dann auch definitiv keine EKS ausfüllen.

ABER: Ich könnte mir vorstellen, dass das JC da ein erhebliches Problem mit hat, solch ein risikobehaftetes in ihren Augen "Hobby" zu finanzieren.

Wie schon erwähnt hast du keinen Freibetrag. Die wollen das auch alles haarklein nachgewiesen haben. Bei mir haben ihnen nicht mal die Kontoauszüge gerreicht, um 50 € Zinsen nachzuweisen^^
Außerdem zu beachten ist, dass du bei mehr als 801 € Gewinn im Jahr Abgeltungssteuer zu zahlen hat. Und solltest du später mal weg vom JC sein, dann musst du bei derartig hohen Kapitalerträgen auch die vollen Krankenkassenbeiträge zahlen (Sofern du in der GKV bist).

Insgesamt ist das die paradoxeste Konstellation, welche es überhaupt gibt. Daytrading und ALG2 Empfänger zu sein.

Aber wenn du den richtigen Riecher hast, dann viel Erfolg!!

Ich hatte es auch mal versucht, fand das aber zu unvorhersehbar und sehe mich dann eher als Investor in stinknormale Aktien.
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Alt 10.10.2013, 13:12   #16
Rounddancer
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Idee AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

So wie ich das sehe, ist natürlich jeder Einkommensteuerpflichtig.
Doch das ist ein Gebiet für einen darin erfahrenen Steuerberater. Ein normaler Steuerberater dürfte damit überfordert sein.

Aber ich selbst lasse die Finger weg von diesen Geld-Handelleien,- egal, ob das um Geld, Gold, Aktien, Warentermingeschäfte, Währungsschwankungen oder sonstwas geht. Angelockt von scheinbar echten Gewinn-Aufzeichnungen haben schon so viele schon Geld und Hoffnung hineingepumpt,- und dann waren Geld und Hoffnung weg,- und Schulden da. Denn die Zwischenhändler, die Coaches und die speziellen Banken, sie kassieren an jedem Vorgang in jedem Fall.
Je größer die Versprechen, schnell reich werden zu können, desto größer größer die Hoffnung dessen, der versucht, einem das anzudrehen. Die Hoffnung darauf, wieder einen Dummen mehr gefunden zu haben und so selbst (!) endlich mal was zu verdienen.
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Alt 10.10.2013, 13:31   #17
silka
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Zitat von HartzVerdient Beitrag anzeigen
PS: Es ist kein allzugroßes Geheimnis, was ich hier breittrete. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, allerdings lebt die Branche von Marktakteuren. Das eingebrachte Geld ist ja nie verloren :) Im Zweifel besitzt es nur ein Anderer :)
Ja. Stimmt.
Die Sache mit dem Daytrading hat das JC noch nicht in irgendwelchen bürokratischen Formularmonstern untergebracht.
Etwa: Sind Sie Zocker? Zocken Sie konservativ, oder eher risikofreudig? Kreuzen sie bitte an!
Ich meine:
Als Privatmann (zB so wie auf deinem Nickfoto) kannst du dein Schonvermögen schieben und traden und verzocken. Das ist keine Erwerbstätigkeit nach EStG.
Das ist mehr oder weniger riskantes Hobby.
Da dein Schonvermögen eh´begrenzt ist auf unter 10.000, und Erträge aus Kapitalvermögen Einkommen sind---erübrigt sich die Frage nach EKS.

Wenn du es als Daytrader schaffst, monatlich max.9,99 an Ertrag *in die Bücher* zu traden, bleibt dir dieser Betrag.
Allens kloar, Herr Zocker;-))
Oder:
Gib dein Geld doch gleich anderen, die es für dich verzocken oder anhäufen---schon mal daran gedacht?
Such dir doch einen vertrauten Vermögensverwalter---hihi, lang nicht drüber nachgedacht, oder?
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.10.2013, 13:32   #18
HartzVerdient
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Die Hoffnung darauf, wieder einen Dummen mehr gefunden zu haben und so selbst (!) endlich mal was zu verdienen.
Vor etlichen Jahren habe ich genauso gedacht. Dem ist leider nicht so und du unterliegst auch keinen Versprechen oder sonstigem.

Das Handeln am Hochfrequenzmarkt kann bequem von zu Hause mittels geeigneter Software durchgeführt werden.

Du brauchst auch keine Riesenbeträge, um an diesem Hochfrequenzmarkt zu handeln. Es gibt bereits Micro-, Mini und Normalkonten. Da reicht bereits eine Einzuahlung von 100EUR und man kann loslegen.

Diese elektronischen Handelssysteme sind mittlerweile sehr stark von der Bafin kontrolliert und reglementiert worden. Sicherlich gibt es auch schwarze Schafe, aber letztendlich bekommst du, was du zahlst.

Was natürlich auch wichtig ist, ist ein korrektes Money-Management, Change-Risk-Management und natürlich sollte man die erweiterten Grundlagen der technischen Analyse der Finanzmärkte beherrschen.

Es macht also keinen großen technischen unterschied, ob du deine 1000 Kilo Bananen beim Großhändler kaufst oder 1000 Kilo elektronische Bananen an den finanzmärkten handelst.

Bei beiden hast du das Problem, dass du die Bananen heute für 1EUR pro 1 Kilo kaufst und morgen mit Glück für 1.20€ pro 1 Kilo wieder verkaufst oder halt nur noch für 0.90€ pro 1 Kilo.

Vorteile des elektronischen Verkehrs sind halt, dass du keine Lagerbestände hast, keine Kunden oder Großhändler bedienen musst usw. Und du musst statt der Einkommensteuer nur Abgeltungssteuer zahlen.

Zum Thema Besche!ssen, dass tut der Großhändler vor Ort auch schon. Da nehmen die sich alle nix. Wer sich zudem auch noch von Versprechen leiten lässt oder sich von einem Berater die Kohle aus der Tasche nehmen lässt, dem kann man natürlich nicht helfen.

Du entscheidest doch, was du machst und kein anderer. Es zwingt dich auch keiner irgendetwas zu handeln.
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Alt 10.10.2013, 13:44   #19
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Zitat von morissonhotel Beitrag anzeigen
Insgesamt ist das die paradoxeste Konstellation, welche es überhaupt gibt. Daytrading und ALG2 Empfänger zu sein.
Das ist genau die Zwickmühle in der ich mich befinde, aber ich finde es gut, hier zumindestens jemanden gefunden zu haben, dem das Daytrading ein Begriff ist und es nicht als "Zockerei" sieht.

Ein Wort noch an die Forenten, die das als "Zocken" sehen. Das ist die gleiche Stigmatisierung, wie als wenn draußen jemand über die "Faulen schmarotzenden Hartzer" herzieht. Da steckt einfach Unwissenheit hinter.

Ich habe mir mein Wissen im Finanzwesen sehr hart erarbeitet. Natürlich stand ich anfangs vor den gleichen Vorurteilen und mir war klar, dass ich genau mit solchen Vorurteilen konfrontiert werde.

Nach paar Jahren kann ich aber sagen, dass das Bild sich verändert hat. Nundenn, ich denke, dass ich mir einen vernünftigen Steuerberater zulegen werde bzw. mir einen Fachanwalt hinzuziehen muss.

Ein Forum wie das ELO-Forum bietet halt nur beschränkte Hilfe zu immer wiederkehrenden Themen. Das hätte ich natürlich wissen müssen.
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Alt 10.10.2013, 13:45   #20
Koelschejong
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Standard AW: Selbstständig: kein Gewerbe & kein Freiberuf

Für mich ist nicht nachvollziehbar, was Du hier schreibt. Wenn Du Abgeltungssteuer als "günstiger" ansiehst als die Einkommensteuer, dann müsstest Du ein "Einkommen" von knapp € 50.000 haben. Bei dem Einkommen aber kann ich mir ALG II Bezug nur schwer vorstellen.
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Alt 10.10.2013, 13:59   #21
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Wenn Du Abgeltungssteuer als "günstiger" ansiehst als die Einkommensteuer, dann müsstest Du ein "Einkommen" von knapp € 50.000 haben.
Ich habe die Zahlen oben nicht überprüft und bin nur von einer persönlichen Annahme ausgegangen. Natürlich hast du vollkommen recht. In Wirklichkeit müsste ich knapp 79.050€ (Referenz: Steuertabelle-2013) im Jahr als Einkommen haben, um zu behaupten, dass die Abgeltungssteuer sogar günstiger wäre.

Das wären natürlich schöne Einkünfte und da bräuchte ich ALG2 definitiv nicht mehr. Ich müsste mich wirklich professionell beraten lassen, hier im Forum ging es mir viel mehr um die sogenannte EKS. Allerdings war es mir dennoch wichtig, dies hier zu thematisieren, da von einigen Forenten (... in der Selbstständigkeit) immer geraten wird "Erst deine Selbststänbdigkeit aufbauen und dann das JC davon unterrichten".

Jetzt stell dir mal vor, ich hätte mir ein Büro eingerichtet mit all dem Equipment usw. und dann dem JC gemeldet ich würde selbstständig Geld verdienen. Da wäre ich ja erst richtig in die Sche!sse getreten. Vieleicht sollte man mit Tipps etwas bedachter umgehen. Bei diesem Thema ist "Rechtssicherheit" angesagt.
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Alt 10.10.2013, 14:41   #22
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Zitat von HartzVerdient Beitrag anzeigen
Das ist genau die Zwickmühle in der ich mich befinde, aber ich finde es gut, hier zumindestens jemanden gefunden zu haben, dem das Daytrading ein Begriff ist und es nicht als "Zockerei" sieht.
Nun ja, es kommt immer darauf an wie man die DInge sieht und auf welcher Seite man steht. Ganz ehrlich: 2008 und 2009 war ich nicht besonders gut auf Daytrader zu sprechen. Aber meine Ansicht hat sich geändert. Letztendlich ist das alles Sinn dieses Systems, man kann nicht sagen ich verweigere mich dem Kapitalismus komplett, denn der herrscht sogar in China.
Man kann sagen, ich gehe soweit und nicht weiter, oder man kann sagen ich nutze die Gegebenheiten zu 100 % aus und muss gegebenenfalls auch mit den Konsequenzen rechnen. Zocken heißt auch nichts anderes als Vertrauen in eine Sache zu haben. Raucher zocken mit ihrer Gesundheit, Formel 1 Fahrer generell mit ihrem Leben, der Normalo glaubt auch daran, dass er nie krank werden könnte. Daher ist es auch Zockerei einen Kredit für ein Haus aufzunehmen, wobei man das Risiko sogar noch an die Bank weitergibt. Es gibt ja sowas wie Pfändungsgrenzen etc..

Moralisch bedenklich ist das ganze System....kein Mensch trifft immer die richtige Entscheidung, die dann auch noch für alle anderen richtig ist.

Letztendlich hat man aber nur das eine Leben und man muss sehen, dass man etwas daraus macht. Man kann sein Geld bei bestens 1,2 % auf dem Tagesgeldkonto vergammeln lassen oder eben so investieren dass die Rendite höher als die Inflation ist. Die meisten machen sich darüber keine Gedanken und machen dafür lieber kostenlos Überstunden^^

Von CHarttechnik z.B. habe ich keine bis wenig Ahnung und Daytrading wäre mir nervlich zu anstrengend, aber ich habe großen Respekt vor Leuten die auf die Art und Weise dauerhaft Gewinne realisieren können.

Also kann ich dir nur gutes Gelingen bei deinem Vorhaben wünschen! Vielleicht teilst du uns ja hier mit, was dein Steuerberater oder Fachanwalt zu der Sache meint.
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Alt 10.10.2013, 14:43   #23
franky0815
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als daytrader mit deinem eigenen geld bist du privatier ( genau wie ich ) die depotbank zieht dir bei gewinnen wie jeden anderen auch die abgeltungssteuer ab.

da aber die steuerfreigrenze 2013 bei 8130€ liegt muss auf einnahmen bis zu diesem betrag auch keine steuer bezahlt werden bzw. wird die abzegogene abgeltungssteuer zurückbezahlt wenn man eine einkommensteuererklärung abgibt.

da du ja alg 2 beziehst wird dieses natürlich auch angerechnet, in welcher höhe bin ich jetzt überfragt, ich denke aber dass regelsatz plus kdu voll berücksichtigt wird und du somit relativ nah an diese freigrenze herankommst.

was eks anbelangt bin ich überfragt da ich ja kein al2 beziehe.

was übrigens die bezeichnung als " zocker " angeht, ich glaube das is typisch deutsche eigenschaft neid und sonst nix. wenn einer das wort trader oder broker hört wird das gleichgesetzt mit " zocker "
und mit " wenig arbeit und hoher verdienst "

manchmal kommt die frage was ich so mache, ich sag dann immer
" ich ficke neugierige " das sitzt dann.
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Alt 10.10.2013, 15:01   #24
morissonhotel
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Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen

da aber die steuerfreigrenze 2013 bei 8130€ liegt muss auf einnahmen bis zu diesem betrag auch keine steuer bezahlt werden bzw. wird die abzegogene abgeltungssteuer zurückbezahlt wenn man eine einkommensteuererklärung abgibt.
Im Zusammenhang mit der Abgeltungssteuer wusste ich das noch nicht. Heißt das jetzt, wenn mein Gewinn aus der Selbständigkeit 7000 € betragen würde und ich 1130 € Gewinn mit Aktien gemacht habe, würde ich auf die 330 € über dem Sparerfreibetrag keine Abgeltungssteuer zahlen müssen bzw. diese erstattet bekommen?

Zitat von franky0815 Beitrag anzeigen
da du ja alg 2 beziehst wird dieses natürlich auch angerechnet, in welcher höhe bin ich jetzt überfragt, ich denke aber dass regelsatz plus kdu voll berücksichtigt wird und du somit relativ nah an diese freigrenze herankommst.
So weit ich weiß sind Sozialleistungen komplett steuerfrei, egal wie hoch die ausfallen.
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Alt 10.10.2013, 15:13   #25
franky0815
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wenn du mit deinen gesamten einkünften also auch kapitalerträgen unter den 8130€ bleibst sind die steuerfrei, wenn du entsprechende kosten noch hast werden die selbstverständlich vorher abgezogen
( z.b. beträge zur kv oder rv )

sozialleistungen sind zwar steuerfrei, unterliegen aber dem progressionsvorbehalt, inwieweit sich das auswirkt kann ich dir jetzt nich sagen, eventuell weiss das hier jemand.
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