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Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 05.01.2011, 17:45   #51
Koelschejong
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Wenn Du den Antrag auf Vorschuss stellst und dann beim Sozialgericht vorsprichst wegen einer einstweiligen Anordnung, dann hast Du erst mal alles gemacht, was derzeit nötig ist. Krankenversicherung, da würde ich mir auch derzeit keine großen Gedanken machen. Nutz Deine bisherige Karte, das sollte derzeit keine Probleme bringen - und bis die Krankenkasse da was merkt, ist das ALG II durch und das Problem gelöst.
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Alt 05.01.2011, 19:37   #52
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danni_s
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Zitat von klausgerhard Beitrag anzeigen
ja, die haben keine Ahnung...
Ich meinte dass du anhand des steuerlichen Status "selbständig oder nicht" belegen könntest. Kapitaleinkünfte/ Selbständigen Eink.
Krankenversichert seid ihr zumindest für alle Notfälle. Anhand der Versichertenkarte, falls du sie hast, kann kein Mediziner erkennen was los ist, wenn sie laut Datum unten rechts gültig ist ( alter Türkentrick ). Die Karte wird nicht abgeglichen. Kompliziert, wenn noch nicht gekündigt. Zahlt dein AG denn noch SozVersich? Jeder Algi ist VOLLkrankenversichert!
Also, da versteh ich die Konfusion beim SB.
Ja,ich habe die Krankenkassenkarten noch,die haben die bei der Arge auch kopiert.

Nein,mein AG zahlt keine Sozialversicherung mehr. Er zahlt schon nichts mehr,sobald man mehr als 6 Wochen krank geschrieben ist,weil dann alles über die Krankenkasse läuft. Und das ist nicht kompliziert,weil es viele kenne,denen es ähnlich ging.Das ist der normale Weg,wenn man nach 18 Monaten ausgesteuert wird bei der Krankenkasse. Ich bin ja weiterhin krank und nicht arbeitsfähig.Nur,dass ich keine Krankmeldungen mehr brauche. So ist auch klar,dass ich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe.Trotzdem habe ich ein Recht auf Hartz4 bis mein Rentenverfahren endgültig abgeschlossen ist.Das weiss ich von anderen Betroffenen.

Das Problem ist,dass ich da von einer Abteilung zur anderen geschickt werde und jedem wieder von vorne erzählen muss,was los ist !!

LG Danni !!
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Alt 05.01.2011, 19:41   #53
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danni_s
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Wenn Du den Antrag auf Vorschuss stellst und dann beim Sozialgericht vorsprichst wegen einer einstweiligen Anordnung, dann hast Du erst mal alles gemacht, was derzeit nötig ist. Krankenversicherung, da würde ich mir auch derzeit keine großen Gedanken machen. Nutz Deine bisherige Karte, das sollte derzeit keine Probleme bringen - und bis die Krankenkasse da was merkt, ist das ALG II durch und das Problem gelöst.
Aber den EKS mit der Erklärung,die du mir gestern geschrieben hast,soll ich trotzdem abgeben oder ?

Oh man,bei mir dreht sich schon alles,vor lauter Antworten.

LG Danni !!
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Alt 05.01.2011, 20:14   #54
Koelschejong
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Ja, die leere EKS mit freundlichem Schreiben solltest Du trotzdem abgeben. Das hat nix mit dem Vorschuss zu tun.
Vorschuss willst Du haben, weil ARGE mir dem Antrag nicht in die Puschen kommt.
EKS, darauf reagierst Du, damit ARGE Dir nicht irgenwann ankommt und was von "fehlender Mitwirkung" faselt. Du hast mitgewirkt, was ja keineswegs heißt, dass Du allen Schwachsinn der ARGE mitmachst. Deshalb leere EKS mit Begründung warum - das ist Mitwirkung.
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Alt 06.01.2011, 14:52   #55
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danni_s
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Hallo,

da bin ich mal wieder und habe heute einen Marathon durch unsere Stadt gemacht und bin keinen Schritt weiter.

War bei der Arge,um die EKS mit dem Schreiben abzugeben. Wollte natürlich das quittiert haben. Tja,nicht mit den Herrschaften unserer Arge. Die Dame war sehr nett und fragte sich,warum ich denn selbständig sei,als "nur" Gesellschafterin. Sie also los und Verstärkung geholt. Da wurden wir dann mit drei Mann bearbeitet.

So,zum Ende kam raus,da ich zu 100% Gesellschafterin bin,müsste ich den Kopf hinhalten für das Unternehmen.Ich müsste dann die Schulden bezahlen und wäre für das Unternehmen zuständig. Das die UG (haftungsbeschränkt) eine eigenständige Person ist,das gibt es für die nicht. So unter dem Motto,es hat noch keiner Gott gesehen,also gibt es ihn nicht.

Ich MUSS die EKS ausfüllen und die Kontoauszüge seit Mai 2010 des Unternehmens bringen,sonst wird mein Antrag abgelehnt.

Ich werde denen garnichts bringen,das weiss ich wohl.Nochmal bin ich nicht so dumm !!

Wir also da raus,mit der EKS und dem Schreiben und auf den Weg zum Sozialgericht gemacht. Tja,den Weg hätten wir uns auch sparen können. Wir zu einem Rechtspfleger,dem wir unseren Fall schildern wollten. Der erzählte uns erst einmal,dass er im Jahr 24000 Fälle bearbeitet und kein Interesse an privaten Geschichten hat.Auf Deutsch, er redete und redete und wir hatten nicht die geringste Chance nur zwei Worte zu sprechen. Mit einem Mal piepste es in dem Gebäude und wir bekamen schon Angst. Der Herr ganz locker,keine Angst,es ist hier irgendwas,kein Grund zur Sorge und redete weiter. Das Ende vom Lied,die Tür wird aufgerissen und uns wird gesagt,wir sollen sofort den Raum verlassen,es ist ein Feueralarm.Wir also raus und draussen stand dann schon Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen. Rauch haben wir nicht gesehen,wir denken eher,dass sie eine Bombendrohung hatten.

So,nun gehen wir zu einem Anwalt für Sozialrecht,denn der Herr Rechtspfleger hat uns klar gemacht,dass wir da nur hinkönnen,wenn wir Klage einreichen wollen,also wenn was abgelehnt wurde. Und dabei wusste er noch nicht einmal,warum wir überhaupt da sind.

Der Anwalt sagte,dass ich jetzt zum Sozialgericht muss,um mir eben eine Befreiung für die Anwaltskosten zu holen.

Übrigens brauchen sie angeblich diese Unterlagen,damit sie ersehen können,wovon wir gelebt haben,bis jetzt !!Wir haben denen klar dagelegt,wovon wir bis jetzt gelebt haben. Trotzdem,das müssten sie auf den Kontoauszügen der Gesellschaft sehen.

Irgendwie haben sie sich da um Kopf und Kragen geredet,wie es da bei jedem Gespräch ist !!Denn wenn wir widersprochen haben,dann fanden sie einen neuen Grund,warum sie das brauchen.

Eines weiss ich,wenn das so weiter geht,dann können die mich bald in die Klinik bringen.

Ja,das war es erst einmal im Groben.

Sorry,wenn ich ein wenig durcheinander geschrieben habe,aber ich zitter immer noch und bin nun endgültig am Boden !!

LG Danni !!
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Alt 06.01.2011, 15:02   #56
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Schick es per Fax zum SG. Darauf müssen sie schriftlich antworten. Mein Fax vom 31.12. (Eilantrag) wurde heute beantwortet.
__

Verbrecher die wegen ihrer Verbrechen nicht belangt werden, werden immer mehr und härtere Verbrechen ausüben. Argemitarbeiter und Politiker....

Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, daß widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden. John Maynard Keynes

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Alt 06.01.2011, 15:05   #57
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Zitat von Nur so Beitrag anzeigen
Schick es per Fax zum SG. Darauf müssen sie schriftlich antworten. Mein Fax vom 31.12. (Eilantrag) wurde heute beantwortet.
Hallo,

das kann ich natürlich machen,dass ich es auf dem Postweg mache. Ein Fax habe ich nicht.

Ich hoffe, für dich war die Antwort des SG positiv !!

LG Danni !!
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Alt 06.01.2011, 16:01   #58
Koelschejong
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Für den Beratungsschein ist das Amtsgericht zuständig. Der Weg zum Anwalt ist sicher vernünftig, denn bei so viel Inkompetenz auf Seiten der ARGE.

Natürlich kannst Du eine eA auch schriftlich beantragen, ich würde aber zuvor mit dem Anwalt sprechen.

Der ARGE kannst Du mitteilen, dass Du die EKS nicht ausfüllen kannst, Gründe kennst Du. Schreib dazu, dass Du dann schnellstmöglich um einen rechtsmittelfähigen Bescheid bittest.
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Alt 06.01.2011, 16:11   #59
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danni_s
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Für den Beratungsschein ist das Amtsgericht zuständig. Der Weg zum Anwalt ist sicher vernünftig, denn bei so viel Inkompetenz auf Seiten der ARGE.

Natürlich kannst Du eine eA auch schriftlich beantragen, ich würde aber zuvor mit dem Anwalt sprechen.

Der ARGE kannst Du mitteilen, dass Du die EKS nicht ausfüllen kannst, Gründe kennst Du. Schreib dazu, dass Du dann schnellstmöglich um einen rechtsmittelfähigen Bescheid bittest.
Ja,so machen wir es auch,wir reden erst mit dem Anwalt und lassen uns da helfen,denn nun habe auch ich die Nase gestrichen voll. Sie haben sich da auf was eingeschossen und wollen jetzt nicht davon abweichen !!

Immerhin bin ich durch euch jetzt schlauer und weiss,dass sie nicht alle Rechte haben,die sie sich erzwingen wollen.

Ich danke nochmal,ich werde es denen dann schriftlich zuschicken.

LG Danni !!
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Alt 06.01.2011, 16:11   #60
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Zitat von danni_s Beitrag anzeigen
Hallo,

das kann ich natürlich machen,dass ich es auf dem Postweg mache. Ein Fax habe ich nicht.

Ich hoffe, für dich war die Antwort des SG positiv !!

LG Danni !!
Lol. So schnell geht das nicht. Ich habe erst mal ein Aktenzeichen bekommen. Und morgen oder nächste Woche gebe ich dann den nächsten Eilantrag ab. Man will ja im Gespräch bleiben beim SG.
__

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Alt 06.01.2011, 16:21   #61
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danni_s
Standard AW: Arge

Zitat von Nur so Beitrag anzeigen
Lol. So schnell geht das nicht. Ich habe erst mal ein Aktenzeichen bekommen. Und morgen oder nächste Woche gebe ich dann den nächsten Eilantrag ab. Man will ja im Gespräch bleiben beim SG.

Genau,sonst wird man schnell vergessen !!

Vielleicht mögen die mich bei der arge so und wollen deshalb,dass ich immer wieder komme !!

Danni !
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Alt 12.01.2011, 19:34   #62
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danni_s
Böse AW: Arge

Hallo und guten Abend,

ich will euch mal weiter schreiben,wie es nun weiter geht. War ja gestern beim Anwalt und wir haben alle Unrecht. Als 100%ige Gesellschafterin bin ich selbständig für die Arge und die Krankenkasse !! Ich muss die EKS und BWA vorlegen,ob es mir passt oder nicht.

Habe heute sogar ein Schreiben von der Argentur für Arbeit bekommen,dass sie meine KK Beiträge zurück zahlen,weil ich für die auch selbständig bin und mich selbst versichern muss.Toll, und das alles erfahre ich erst jetzt.Tja,ich darf es noch nicht einmal wieder hergeben,weil ich mich dann mit absicht arm mache ! Das kann mir die Arge unterstellen.

Tja,wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt,bin ich nun endgültig fertig und am Boden.

Der Anwalt hat nun erst einmal angeordnet,dass sie mich und die Kinder versichern sollen,weil ich eben schwer erkrankt bin.Zudem noch,dass jegliche Korrepodenz (bestimmt falsch geschrieben) über ihn laufen soll.

Das Problem ist,dass es mit den Gesellschaftern eine Grauzone ist und es keine Urteile gibt,an die sich Anwälte halten können.

Also,im Prinzip kann es jeder handhaben,wie er will !!

LG Danni !!
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Alt 12.01.2011, 20:07   #63
Feind=Bild
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Au Mann!
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Alt 12.01.2011, 21:26   #64
Koelschejong
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Auch wenn's für die TE enttäuschen ist, aber man lernt eben immer noch hinzu.

Der Anwalt hat entgegen meiner bisherigen Überzeugung wohl Recht, der beherrschende Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft scheint selbstständig zu sein. Ich habe zwar kein Gerichtsurteil gefunden, dass genau den hier vorliegenden Fall widerspiegelt, aber das BSG hat eigentlich recht klar definiert:

Zitat:
B 12 KR 30/04 R vom 25.1.2006
Hierfür sei grundsätzlich der Umfang der Kapitalbeteiligung und das Ausmaß des sich hieraus ergebenden Einflusses auf die Gesellschaft ein wesentliches Merkmal. Denn wer kraft seiner Gesellschafterrechte die für das Arbeitsverhältnis typische Abhängigkeit von einem Arbeitgeber vermeiden könne, könne nicht Arbeitnehmer der Gesellschaft sein. Der Schluss von der Höhe der Kapitalbeteiligung auf das Ausmaß des sich hieraus ergebenden Einflusses auf die Gesellschaft könne allerdings dann nicht gelten, wenn der Gesellschafter - wie in Fällen sog Strohmanngeschäfte - an der Ausübung der ihm zustehenden Rechtsmacht auf Grund der tatsächlichen Gestaltung der gesellschaftlichen Beziehungen gehindert sei. Vorliegend habe das SG indes zu Unrecht eine derartige „Strohmann“-Stellung der Beigeladenen zu 1. bejaht und ihre durch den Schenkungs- und Abtretungsvertrag vom 16. 4. 1993 erlangte Stellung übersehen. Die rechtlich als Stimmbindungsvertrag zu wertende Vereinbarung vom 22. 1. 1992 beseitige nicht den hierdurch erlangten maßgeblichen Einfluss der Beigeladenen zu 1. auf die Gesellschaft. Diese Vereinbarung führe zu einer vollständigen innergesellschaftlichen Machtverschiebung auf den Geschäftsführer der Kl., welche die Beigeladene zu 1. selbst an der Ausübung unabdingbarer Gesellschafterrechte bei der Bestellung, Prüfung und Überwachung der Geschäftsführung hindere und sei daher nichtig. Damit fehle es gleichzeitig an einer rechtlichen Grundlage für die Annahme, dass die Beigeladene zu 1. in Bezug auf die von ihr zu verrichtende Arbeit den Weisungen der Kl. unterliege.
Das passt zwar nicht zu 100%, aber ich glaube daraus schließen zu können, wenn ein Alleingesellschafter kraft dieser Stellung entscheidenden Einfluss auf die Handlungen des Geschäftsführers haben kann, dann ist er als selbstständig einzustufen.

Das hab ich bisher anders gesehen.

In gleichem Sinne auch z.B. SG Düsseldorf vom 02.11.2005
Aktenzeichen: S 25 AL 102/04
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Alt 13.01.2011, 00:55   #65
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Hallo,
ich bin der Gf der UG um die es hier geht.

Erst mal danke für die rege Anteilnahme an unseren Problem.
So nun zu mir.
Ich bin von der Sozialversicherung befreit worden,
weil ich der alleinige Entscheider in der Gesellschaft bin.
Konnte mir also aussuchen ob Privat oder GKV.
Wenn ich die Firma mit meinem Meisterbrief und Handwerkskarte verlassen würde, dürften sie gar nichts mehr machen.
Wie also soll die Gesellschafterin die nicht vom Fach ist mir was vorschreiben, ich muss den Kopf für die ausgeführten Arbeiten hinhalten.
Sie ist doch also immer von einem Gf oder Meister Abhänig der den Betrieb führen darf.
Sie hat zwar das Kapital zu 100% gegeben, kann aber nicht wirklich irgend einen Einfluss nehmen. Sie kann vielleicht sagen, das zuviel Geld für Porto ausgegeben wurde, mich entlassen usw, aber mit welchem Material ich arbeiten muss kann sie mir nicht sagen.
Würde ich mir aber auch von keinem sagen lassen, weil wie gesagt ich ja Fachlich den Kopf hinhalten muss.

Kurzum, im Grunde habe ich das letzte Wort in dem Unternehmen.

Sie als Gesellschafterin ist in meinen Augen nicht selbstständig, sonder in Abhängig von ihrem Meister oder Gf mit Meisterbrief.

Grüße
Olli
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Alt 13.01.2011, 07:03   #66
Speedport
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Zitat von olli_s Beitrag anzeigen
Hallo,
ich bin der Gf der UG um die es hier geht.

Erst mal danke für die rege Anteilnahme an unseren Problem.
So nun zu mir.
Ich bin von der Sozialversicherung befreit worden,
weil ich der alleinige Entscheider in der Gesellschaft bin.
Konnte mir also aussuchen ob Privat oder GKV.
Wenn ich die Firma mit meinem Meisterbrief und Handwerkskarte verlassen würde, dürften sie gar nichts mehr machen.
Wie also soll die Gesellschafterin die nicht vom Fach ist mir was vorschreiben, ich muss den Kopf für die ausgeführten Arbeiten hinhalten.
Sie ist doch also immer von einem Gf oder Meister Abhänig der den Betrieb führen darf.
Sie hat zwar das Kapital zu 100% gegeben, kann aber nicht wirklich irgend einen Einfluss nehmen. Sie kann vielleicht sagen, das zuviel Geld für Porto ausgegeben wurde, mich entlassen usw, aber mit welchem Material ich arbeiten muss kann sie mir nicht sagen.
Würde ich mir aber auch von keinem sagen lassen, weil wie gesagt ich ja Fachlich den Kopf hinhalten muss.

Kurzum, im Grunde habe ich das letzte Wort in dem Unternehmen.

Sie als Gesellschafterin ist in meinen Augen nicht selbstständig, sonder in Abhängig von ihrem Meister oder Gf mit Meisterbrief.

Grüße
Olli
Das ist eine eigenwillige Interpretation von Selbständigkeit.

Sie ist die letzte Instanz und gibt Dir Vorgaben, die Du zu erfüllen hast. Wenn Sie mit Dir nicht zufrieden ist, entlässt sie Dich. Abhängig ist sie auch von Ihrer Putzfrau usw.

Du bist vielleicht der GF, aber eben doch nur ein Knecht.

Sieh der Realität ins häßliche Angesicht.

Leider hat es ja 62 Beiträge benötigt, bis die TE mit den echten Fakten, die jeder Geschäftsmann wissen muß, weil sie die Grundlage seiner geschäftlichen Existenz sind, rüber kam.

Wer so geschäftlich tätig ist, sollte sein "Geschäft" besser aufgeben, da ihm jede Basis für ein vernünftiges Handeln fehlt.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


Speedport ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2011, 08:59   #67
Koelschejong
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Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Das ist eine eigenwillige Interpretation von Selbständigkeit.

Sie ist die letzte Instanz und gibt Dir Vorgaben, die Du zu erfüllen hast. Wenn Sie mit Dir nicht zufrieden ist, entlässt sie Dich.

Leider hat es ja 62 Beiträge benötigt, bis die TE mit den echten Fakten, die jeder Geschäftsmann wissen muß, weil sie die Grundlage seiner geschäftlichen Existenz sind, rüber kam.

Wer so geschäftlich tätig ist, sollte sein "Geschäft" besser aufgeben, da ihm jede Basis für ein vernünftiges Handeln fehlt.
Da gehst Du nach meiner Ansicht zu weit. Das Thema ist ausgesprochen komplex, und wie ich ja schon schrieb, ich habe keinen Fall in der Rechtsprechung gefunden, der hier wirklich passt. Alle gefundenen Fälle haben nach meiner Kenntnis eine der zwei folgenden Konstellationen:
  1. Alleingesellschafter ist gleichzeitig Geschäftsführer
  2. Alleingesellschafter ist nicht Geschäftsführer, soll aber in dem ihm gehörenden Unternehmen als "normaler" Arbeitnehmer tätig sein
Und für den letzten Fall haben die Gerichte eben mit dem Kopp geschüttelt. Der Fall des reinen Kapitalgebers ist nicht abgehandelt und irgendwie sträubt sich bei mir so Einiges, hier wirklich von einer Selbstständigkeit auszugehen. Aber, wie ich ja zuvor schrieb, die Rechtsprechung lässt auch eine andere Interpretation zu.

Und das ein Kapitalgeber die Fähigkeit zur Geschäftsführung haben müsse, das ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen.
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Alt 13.01.2011, 09:02   #68
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Zitat von olli_s Beitrag anzeigen
Hallo,
ich bin der Gf der UG um die es hier geht.
...
Hallo und willkommen hier,
was hältst Du denn von der Idee des SB, Deiner Gesellschafterin ein Gehalt zu zahlen?
Würde vermutlich das Aus für die Firma bedeuten?
Somit treibt die Arge gleich mehrere Leute in die Erwerbslosigkeit mit ihrem Beharren.
__

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Alt 13.01.2011, 09:31   #69
Koelschejong
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Zitat von Feind=Bild Beitrag anzeigen
Hallo und willkommen hier,
was hältst Du denn von der Idee des SB, Deiner Gesellschafterin ein Gehalt zu zahlen?
Würde vermutlich das Aus für die Firma bedeuten?
Somit treibt die Arge gleich mehrere Leute in die Erwerbslosigkeit mit ihrem Beharren.
Wie ich bereits schrieb, das ist dann die Konstellation bei der die Rechtsprechung ganz klar sagt: Selbstständig und nicht angestellt
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Alt 13.01.2011, 11:51   #70
Speedport
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Da gehst Du nach meiner Ansicht zu weit. Das Thema ist ausgesprochen komplex, und wie ich ja schon schrieb, ich habe keinen Fall in der Rechtsprechung gefunden, der hier wirklich passt. Alle gefundenen Fälle haben nach meiner Kenntnis eine der zwei folgenden Konstellationen:
  1. Alleingesellschafter ist gleichzeitig Geschäftsführer
  2. Alleingesellschafter ist nicht Geschäftsführer, soll aber in dem ihm gehörenden Unternehmen als "normaler" Arbeitnehmer tätig sein
Und für den letzten Fall haben die Gerichte eben mit dem Kopp geschüttelt. Der Fall des reinen Kapitalgebers ist nicht abgehandelt und irgendwie sträubt sich bei mir so Einiges, hier wirklich von einer Selbstständigkeit auszugehen. Aber, wie ich ja zuvor schrieb, die Rechtsprechung lässt auch eine andere Interpretation zu.

Und das ein Kapitalgeber die Fähigkeit zur Geschäftsführung haben müsse, das ist ziemlich an den Haaren herbeigezogen.
Es geht hier doch nicht um komplex oder nicht.

Die Fakten, die wir endlich in post 62 erfahren durften, erfragt jede/r Geschäftmann/-frau vorher, wenn er nicht Bescheid weiß. Das ist hier ja ganz ausgeprägt der Fall. Anwälte haben auch da schon existiert.

Für mich ist hier entweder ein Strohmann aufgebaut worden, oder ein naiver Kapitalgeber hofft, daß sich sein Geld in einem Geschäft vermehrt, von dem er keine Ahnung hat und dessen rechtliche Stellung er nicht kennt.
Ein Geschäft einzugehen, dessen rechtliche Konsequenzen ich nicht kenne, bzw. nicht überblicken kann, ist der erste Schritt zum finanziellen Selbstmord.

Irgendwann wird dann die Rechnung präsentiert.
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Gruß
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Alt 13.01.2011, 12:22   #71
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Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Es geht hier doch nicht um komplex oder nicht.

Die Fakten, die wir endlich in post 62 erfahren durften, erfragt jede/r Geschäftmann/-frau vorher, wenn er nicht Bescheid weiß. Das ist hier ja ganz ausgeprägt der Fall. Anwälte haben auch da schon existiert.

Für mich ist hier entweder ein Strohmann aufgebaut worden, oder ein naiver Kapitalgeber hofft, daß sich sein Geld in einem Geschäft vermehrt, von dem er keine Ahnung hat und dessen rechtliche Stellung er nicht kennt.
Ein Geschäft einzugehen, dessen rechtliche Konsequenzen ich nicht kenne, bzw. nicht überblicken kann, ist der erste Schritt zum finanziellen Selbstmord.

Irgendwann wird dann die Rechnung präsentiert.
Hier wird mir was unterstellt,was ich so nicht auf mich sitzen lassen kann. Bevor ich bereit war, Gesellschafterin zu werden,was man bei einem Notar machen muss,habe ich gefragt,ob ich das überhaupt machen kann und ob ich dann als Selbständig gelte. Und das nicht nur an einer Stelle,denn bei sowas bin ich sehr vorsichtig. Mir wurde gesagt,dass ich nur Geldgeberin bin und einem Unternehmen damit die Möglichkeit gebe,dass es ein Gesellschaft wird. Da ich da nicht arbeite,würde keine Selbständigkeit bestehen und man müsste da auch nicht arbeiten,um überhaupt Gesellschafter zu werden.

Mir jetzt zu unterstellen hier,dass ich irgendwas gekungelt habe,finde ich nicht besonders nett.

Wie ich aber schon schrieb,sind sich selbst die Leute bei der Arge nicht einig,wie es bei mir der Fall ist. Der eine sagt,nein,nicht selbständig,arbeitet da ja nicht,der andere sagt ja.

Und so ist es auch bei Anwälten und Co,weil es da eben keine richtigen Gesetzesvorlagen gibt.

Wenn ich sowas mache,wie eine Gesellschafterin,was sehr wichtig ist,dann laufe ich da nicht blind rein.

Übrigens habe ich erfahren,dass es noch so einen Fall gibt,wie bei meiner Konstellation und da gibt es auch Ärger mit einer Krankenkasse,weil die auch nicht weiss,was man dann macht.

Man kann bitte nicht immer gleich hingehen und Menschen irgendwas unterstellen.

LG Danni !!
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Alt 13.01.2011, 13:21   #72
Koelschejong
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Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Es geht hier doch nicht um komplex oder nicht.

Die Fakten, die wir endlich in post 62 erfahren durften, erfragt jede/r Geschäftmann/-frau vorher, wenn er nicht Bescheid weiß. Das ist hier ja ganz ausgeprägt der Fall. Anwälte haben auch da schon existiert.

Für mich ist hier entweder ein Strohmann aufgebaut worden, oder ein naiver Kapitalgeber hofft, daß sich sein Geld in einem Geschäft vermehrt, von dem er keine Ahnung hat und dessen rechtliche Stellung er nicht kennt.
Ein Geschäft einzugehen, dessen rechtliche Konsequenzen ich nicht kenne, bzw. nicht überblicken kann, ist der erste Schritt zum finanziellen Selbstmord.
Ich weiß nicht, welche neuen Fakten Du in Deinem post 62 gefunden hast, ich sehe da nichts.

Ich sehe hier jemanden, der Geld in eine Firma steckt. Dazu muss ich nicht verstehen, was die Firma so treibt, wenn ich Aktien von Bayer kaufe muss ich auch kein Chemiker sein.

Die Frage, die sich stellt, ob eine Mehrheitsbeteiligung ohne jede Tätigkeit im Unternehmen tatsächlich eine Selbstständigkeit im sozialrechtlichen Sinn bewirken kann. Dazu hab ich bisher nichts gefunden. Mein Gefühl sagt weiterhin, nein, das kann keine Selbstständigkeit bewirken, denn sonst müsste jeder Aktionär, der z.B. ausschließlich von seinen Dividenden lebt ein Selbstständiger sein. Und was ist, wenn seine Aktien keine Dividende zahlen?

Sprüche von finanziellem Selbstmord und irgendwann wird die Rechnung präsentiert mögen einen gewissen populistisch-literarischen Wert haben, zeigen mir aber eigentlich nur, dass man aus eigener Tätigkeit oder Erfahrung eigentlich nicht so recht weiß, wovon man schreibt.
__

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Alt 14.01.2011, 06:58   #73
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, welche neuen Fakten Du in Deinem post 62 gefunden hast, ich sehe da nichts.

Das denke ich mir. Es war übrigens ein post der TE.
Ich sehe, daß die TE jetzt zum Anwalt geht um sich über die Sachlage aufklären zulassen. Und jetzt hat Sie sofort eine Aussage, die Sie auch gleich befolgen will.
So was macht man vorher.


Ich sehe hier jemanden, der Geld in eine Firma steckt. Dazu muss ich nicht verstehen, was die Firma so treibt, wenn ich Aktien von Bayer kaufe muss ich auch kein Chemiker sein.

Ja, eben die typische Lottospielermentalität. Nur nicht informieren, das ist ja Arbeit und tut weh. Wenn dann die Blase platzt, beschwert man sich, daß Aktien auch fallen können.

Die erfolgreichen Aktienkäufer sind gerade diejenigen, die sich über Firmen und ihre Aktivitäten vorher informieren (Bilanzen, Aktionärsversammlungen, Wirtschaftsmeldungen usw.) und das dann zur Grundlage ihrer Kaufentscheidung machen.


Die Frage, die sich stellt, ob eine Mehrheitsbeteiligung ohne jede Tätigkeit im Unternehmen tatsächlich eine Selbstständigkeit im sozialrechtlichen Sinn bewirken kann. Dazu hab ich bisher nichts gefunden. Mein Gefühl sagt weiterhin, nein, das kann keine Selbstständigkeit bewirken, denn sonst müsste jeder Aktionär, der z.B. ausschließlich von seinen Dividenden lebt ein Selbstständiger sein. Und was ist, wenn seine Aktien keine Dividende zahlen?

Das war nicht der Gegenstand meiner Kritik, sondern die Eigenverantwortung der TE.


Sprüche von finanziellem Selbstmord und irgendwann wird die Rechnung präsentiert mögen einen gewissen populistisch-literarischen Wert haben, zeigen mir aber eigentlich nur, dass man aus eigener Tätigkeit oder Erfahrung eigentlich nicht so recht weiß, wovon man schreibt.
Ich verkneife mir, auf Deine persönlichen Unterstellungen einzugehen. Das macht man ja im Allgemeinen, wenn man sonst keine vernünftigen Argumente hat und vom Gegenüber überhaupt nichts weiß.
__

Gruß
speedport

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Alt 14.01.2011, 07:40   #74
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Zitat von danni_s Beitrag anzeigen
Hier wird mir was unterstellt,was ich so nicht auf mich sitzen lassen kann. Bevor ich bereit war, Gesellschafterin zu werden,was man bei einem Notar machen muss,habe ich gefragt,ob ich das überhaupt machen kann und ob ich dann als Selbständig gelte. Und das nicht nur an einer Stelle,denn bei sowas bin ich sehr vorsichtig. Mir wurde gesagt,dass ich nur Geldgeberin bin und einem Unternehmen damit die Möglichkeit gebe,dass es ein Gesellschaft wird. Da ich da nicht arbeite,würde keine Selbständigkeit bestehen und man müsste da auch nicht arbeiten,um überhaupt Gesellschafter zu werden.

Das hast Du dann sicher auch, weil Du ja sehr vorsichtig bist, vertraglich festgehalten?

Mir jetzt zu unterstellen hier,dass ich irgendwas gekungelt habe,finde ich nicht besonders nett.

Du weißt doch sicher was "kungeln" bedeutet? Wo habe ich das behauptet?

Ich kritisiere, daß Du nicht vorher die für Dich wichtigen rechtlichen Grundlagen vertraglich geklärt hast. Das ist doch das kleine 1 x 1.
Nur weil irgendjemand etwas sagt, ist das doch nicht richtig, bzw. rechtsverbindlich. Und wenn etwas unklar ist, gilt das noch in erhöhtem Maße.

Ein Geschäft auf der Basis von mündlichen Aussagen, deren Richtigkeit ich nicht beurteilen kann, zu beginnen, ist leichtsinnig.
Wenn eine vertragliche Absicherung nicht möglich sind, verzichtet man auf das Geschäft.


Wie ich aber schon schrieb,sind sich selbst die Leute bei der Arge nicht einig,wie es bei mir der Fall ist. Der eine sagt,nein,nicht selbständig,arbeitet da ja nicht,der andere sagt ja.


Und so ist es auch bei Anwälten und Co,weil es da eben keine richtigen Gesetzesvorlagen gibt.

Für den Anwalt, den Du jetzt konsultiert hast, war das aber offenbar kein Problem, Dir, Deiner Meinung nach, sofort eine kompetente Aussage zu machen.

Wenn ich sowas mache,wie eine Gesellschafterin,was sehr wichtig ist,dann laufe ich da nicht blind rein.

Falls es Dir noch nicht aufgefallen ist: Du hast das schon gemacht.

Der Ärger, der jetzt existiert, ist das Resultat ungeklärter Verhältnisse, weil: siehe oben.

In Deinem Fall kann die Klärung sogar eine Gerichtsverhandlung bedeuten.

Übrigens habe ich erfahren,dass es noch so einen Fall gibt,wie bei meiner Konstellation und da gibt es auch Ärger mit einer Krankenkasse,weil die auch nicht weiss,was man dann macht.

Dadurch wird das auch nicht besser.

Man kann bitte nicht immer gleich hingehen und Menschen irgendwas unterstellen.

LG Danni !!
Ich sehe hier keine Unterstellung, sondern den Hinweis, was man vernünftigerweise vor dem Beginn von Geschäften machen sollte.

Wer das versäumt, bekommt später unnötige Probleme.
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Gruß
speedport

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Alt 14.01.2011, 09:04   #75
Koelschejong
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Nach meinem Eindruck hat danni_s sehr viel gemacht, um sich im Vorfeld vernünftig abzusichern. Wenn man aber, wie Speedport, meint jede Eventualität im Vorfeld rechtlich absichern zu können, dann muss man einen ziemlich weiten Bogen um jede Form von Selbstständigkeit und auch um jede Form von Kapitaleinsatz machen. Es gibt ja auch staatlich garantierte Sparbücher oder mündelsichere Rentenpapiere, das wäre dann gangbar.

Diese Sicherheitsmentalität führt ein Gewerbe sicher ins Aus. Korrekt ist allerdings, das ich nicht weiß, ob er Erfahrung mit einer Selbstständigkeit hat, ich schließe aber aus den Äußerungen, dass dies eher unwahrscheinlich ist - aber da kann ich natürlich falsch liegen, wie bei allem anderen auch.

Ich weiß nur, wenn ich jemals solch ein Sicherheitsdenken an den Tag gelegt hätte, dann hätte ich von Anfang an die Beamtenlaufbahn eingeschlagen - vermutlich wären die Haare dann deutlich später grau geworden.
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