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Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 05.07.2014, 06:36   #26
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anlage EKS - Vertrag und Einkünfte

Zitat von Linker Beitrag anzeigen
Hast Du Dir für die kommenden sechs Monate keinen Geschäftsplan zurechtgelegt, dem Du die erwarteten Einkünfte entnehmen kannst? Wenn nicht: Mach Dir nochmal Gedanken, ob Du schon bereit für eine selbstständige Unternehmung bist. Von einem Unternehmer wird erwartet, daß er vor Beginn seiner Unternehmung ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept entwirft, das auf Zahlen und Fakten basiert, und er zu jedem Zeitpunkt abschätzen kann, ob die reale wirtschaftliche Entwicklung seiner Unternehmung zu seinen Plänen mindestens kongruent verläuft. Wenn Du noch nicht weißt, was Du verdienen wirst, fehlt Dir der wichtigste Baustein in Deiner Unternehmungsplanung...
Ein Geschäftskonzept bzw. Businessplan ist eine Einschätzung der Tragfähigkeit einer geschäftlichen Unternehmung. Es sind keine Einnahmen oder Ausgaben auf einem Konto. Stichwort Zuflussprinzip.

Auf welchen realen Fakten und Zahlen beruht denn so ein BusinessPLAN ?

Auf Schätzungen, auf individuellen Erhebungen. Reale Zahlen in Geld zum Lebensunterhalt sind das nicht.

Im H4 ist eine EKS Grundlage um den Unterhaltsbedarf zu errechnen. Jeder Cent, der hier als Gewinn angegeben wird, kürzt den Regelsatz. Greift also massiv in die Grundrechte des HE ein. Aus diesem Grund darf in einer EKS nur das stehen, was real eingenommen und ausgegeben wird.

Deshalb unbedingt und niemals irgendwelche Phantasiezahlen, geschätzte Zahlen oder prognostizierten Zahlen hier eintragen.

Hast Du feste Einnahmen, die automatisch auf Dein Konto gespült werden, dann gehören die hier rein. Hast Du feste (vertragliche) Ausgaben, dann gehören die hier rein. Alles andere sind Produkte deiner Phantasie und machen nicht satt. Auch wenn am Ende ein dickes Minus steht.

Selbst vertragliche Einnahmen aus Serviceverträgen oder ähnlichem gehören hier nicht rein. Das Geld ist nicht auf deinem Konto also steht es nicht zur Verfügung. So etwas wie Einnahmeprognosen machen nicht satt, helfen aber den Regelsatz zu kürzen. Davon profitiert nur das JC und du kommst in Zahlungsschwierigkeiten.

Tritt die Prognose nicht ein und dir fehlt Geld um z. B. die Miete zu zahlen oder Medikamente zu kaufen oder Energie zu zahlen, dann ist das Dein Problem. Das JC wird dies erst in 6 Monate berücksichtigen. Keine Sekunde vorher.

Deshalb:

Überleg genau, was Du auf dem Konto hast und was nur eine Schätzung ist. Satt macht nur das was auf dem Konto ist! Nur das gehört in die EKS!
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Alt 05.07.2014, 06:49   #27
franzi
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franzi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anlage EKS - Rechtsform

Ich werde am Montag beim Finanzamt nachfragen. Die müssen ja die Zuordnung vornehmen. Offenbar sind das alles schwammige Begriffe.
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Alt 05.07.2014, 07:45   #28
franzi
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Standard AW: Anlage EKS - Vertrag und Einkünfte

Hab jetzt was Schönes gefunden:
http://www.asg-hannover.de/freieDown..._und_AlgII.pdf
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Alt 05.07.2014, 09:15   #29
Koelschejong
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Standard AW: Anlage EKS - Rechtsform

Schreib freier Beruf, dann hast Du zumindest für's erste das Argument "Ich bin nicht buchführungspflichtig" gegenüber dem JC, wenn die mit den ja nicht unüblichen Forderungen nach BWA, Summen- und Saldenlisten etc. etc. etc. kommen.
__

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Alt 05.07.2014, 11:47   #30
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Linker
Standard AW: Anlage EKS - Vertrag und Einkünfte

Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Auf welchen realen Fakten und Zahlen beruht denn so ein BusinessPLAN ?
Ups...
wenn man diese Frage beantworten kann (und das sollte man können), besteht eine geringe Chance, ein Unternehmen erfolgreich zu betreiben...

Mein letzter Businessplan für eine Ich-AG -aus meiner Arbeitslosigkeit heraus- wurde vom damaligen Prüfer, einem ehemaligen Großunternehmer, der ehrenamtlich Businesspläne auf Tragfähigkeit prüfte, mit einer besonderen Empfehlung versehen. Ich hatte bereits VOR meiner Gewerbeanmeldung (und VOR Erstellung des Businessplans) alle zur Tragfähigkeit des Unternehmens notwendigen Kundenverträge abgeschlossen.

Und falls die Frage aufkommt: Ich habe nur wegen einer -für mich fragwürdigen- Gewerbeuntersagung des Gewerbeaufsichtsamtes kein Unternehmen mehr. Denen war ein Gesetz aus dem 19. Jahrhundert (!), also aus den Zeiten des deutschen Kaiserreichs, wichtiger als ein steuerzahlender Unternehmer der Gegenwart...

Klartext: Ich wollte franzi dezent darauf hinweisen, daß sie ihre Planung nochmal gründlich überdenken soll, bevor sie blind ins Haifischbecken springt. Ich kann natürlich auch einfach die Kresse halten und sie machen lassen. Dann stellt eben jemand anders die unangenehmen Fragen, die auf jeden Fall kommen werden...

so what...
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Alt 05.07.2014, 14:34   #31
franzi
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franzi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anlage EKS - Vertrag und Einkünfte

Ich war schon mal selbstständig. Ist also nicht ganz neu ...
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Alt 05.07.2014, 14:39   #32
franzi
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franzi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Anlage EKS - Wie geht es weiter nach erstem Bewilligungszeitraum?

Wie geht es weiter, nach Ablauf des ersten Bewilligungszeitraums?

Muss man dann wieder eine neue vorläufige EKS einreichen?
Bekommt man die automatisch zugeschickt oder muss man sich selbst darum kümmern?

Theoretisch geht es ja so:
Vorläufige EKS, gültig bis Ende des Bewilligungszeitraumes, danach innerhalb von 2 Monaten die endgültige EKS (für diesen Zeitraum ausfüllen).
Gleichzeitig müsste man dann für den Beginn des nächsten Zeitraumes schon wieder für 6 Monate eine vorläufige EKS ausfüllen und abschicken ...

Denke ich da richtig?
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Alt 05.07.2014, 14:46   #33
zorni
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zorni Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anlage EKS - Wie geht es weiter nach erstem Bewilligungszeitraum?

Alle sechs Monate dasselbe Spiel. Zumindest momentan. Soll ja evtl. auf ein Jahr ausgeweitet werden.

Hier kannst du die Anlage EKS runterladen wenn Sie beim WBA nicht dabei ist:

http://www.arbeitsagentur.de/web/wcm...22DSTBAI383138
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Alt 05.07.2014, 19:45   #34
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anlage EKS - Vertrag und Einkünfte

Trotz allem, was hier geschrieben wird zum Businessplan.

Fakt ist, es ist ein Plan, der zwar weitgehend realisiert werden sollte, aber trotzdem auf fiktiven Zahlen beruht. Gleiches trifft auf die EKS zu.

10.000 Unwägbarkeiten können auftreten und beide Pläne ad absurdum führen, obwohl der Planer alles richtig gemacht hat. Was nützt mir eine EKS, wenn ich am dritten Tag mit VU im Krankenhaus lande? Was nützen die geschönten Zahlen, wenn mein Auto am 5. Tag einen Unfall hat, weil so eine besoffene Sau die Vorfahrt nicht beachtet und die Versicherung über eine Mitschuld streitet, und ich kein Geld habe es zu reparieren und deswegen keine Kundenaufträge ausführen kann?

Definitiv widerspricht das von den Gerichten angewendete Zuflussprinzip im Zusammenhang mit ALG II einer fiktiven Einkommensprognose und einem Businessplan.

Die Einkommensprognose beruht auf Schätzungen über mögliche Einkommen. Es darf allerdings nur tatsächliches Einkommen angerechnet werden, lt. SGB II und offizieller Rechtsprechung.

Und genau da liegt der Widerspruch. Und genau aus dem Grunde ist meine Empfehlung die EKS nur mit tatsächlichen Einnahmen auszufüllen.
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Alt 05.07.2014, 19:50   #35
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anlage EKS - Vertrag und Einkünfte

Zitat von Linker Beitrag anzeigen
....
Mein letzter Businessplan für eine Ich-AG -aus meiner Arbeitslosigkeit heraus- wurde vom damaligen Prüfer, einem ehemaligen Großunternehmer, der ehrenamtlich Businesspläne auf Tragfähigkeit prüfte, mit einer besonderen Empfehlung versehen. Ich hatte bereits VOR meiner Gewerbeanmeldung (und VOR Erstellung des Businessplans) alle zur Tragfähigkeit des Unternehmens notwendigen Kundenverträge abgeschlossen.
....
Super, freu mich für Dich.

Mein Businessplan war auch richtig, aus H4 ohne Vermögen zum erfolgreichen Einzelunternehmer und Immobilienbesitzer innerhalb von 5 Jahren.

Und trotzdem wurde ich im 6. Jahr schwer krank und bin jetzt wieder sporadisch, je nachdem wie viel Probleme meine Erkrankung bereitet, wieder auf H4 angewiesen. Da hat mir kein Businessplan und keine EKS geholfen und hilft mir auch nicht in Zukunft.

So what....!
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Alt 06.07.2014, 06:11   #36
franzi
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franzi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anlage EKS - Wie geht es weiter nach erstem Bewilligungszeitraum?

Danke, das habe ich mir schon herunter geladen.

Man muss also immer eine vorläufige und anschließend eine endgültige, dann wieder eine vorläufige usw ... ausfüllen ...

Da ist es ja gut, wenn sich der Bewilligungszeitraum auf ein Jahr verlängert ...
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Alt 06.07.2014, 06:15   #37
franzi
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franzi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Einkünfte wann melden?

Meldet man die anfallenden Einkünfte nur innerhalb der EKS oder muss man die immer melden, wenn sie eingetroffen sind?

Z. B. ich bekomme am 15.07. eine Abrechnung, muss ich die dann gleich am 15.07. melden oder sammle ich all das und trage es dann in die EKS ein?

Muss man bei der EKS auch Kopien der Originalbelege beilegen?
Die wollen doch bestimmt sämtliche Unterlagen sehen (Original oder Kopie).
Das wäre dann ja eine Menge Papierkram ...
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Alt 06.07.2014, 07:04   #38
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Einkünfte wann melden?

Zitat von franzi Beitrag anzeigen
Meldet man die anfallenden Einkünfte nur innerhalb der EKS oder muss man die immer melden, wenn sie eingetroffen sind?

Z. B. ich bekomme am 15.07. eine Abrechnung, muss ich die dann gleich am 15.07. melden oder sammle ich all das und trage es dann in die EKS ein?

Muss man bei der EKS auch Kopien der Originalbelege beilegen?
Die wollen doch bestimmt sämtliche Unterlagen sehen (Original oder Kopie).
Das wäre dann ja eine Menge Papierkram ...
Meldest Du Einkünfte sofort, dann werden die sofort angerechnet und der Regelsatz in Zukunft gekürzt.

Das ist zwar rechtswidrig aber wird so sein.

Melden musst Du Gewinne am Ende eines Bewilligungszeitraumes.

Einkünfte und Gewinne sind zwei unterschiedliche Dinge.

Einkünfte: Das ist eine Zahlungen eines Kunden mittels Geld in Bar oder oder Geldwert auf ein Konto zum Ausgleich einer Rechnung oder Quittung für eine erbrachte Leistung.

Gewinne: Erlös aus einer Rechnung oder Quittung nach Abzug der Kosten, die zum Erreichen der Einkünfte notwendig waren.

Werden Einkünfte angerechnet, bleibst Du auf den Betriebskosten sitzen. Zahlst also die Betriebskosten aus Deinem Regelsatz.

Deshalb dürfen nur Gewinne angerechnet werden. Werden diese aber zu früh angerechnet, dann entziehst Du Dir die Möglichkeit die Gewinne wieder zu investieren um weitere Gewinne zu generieren.

Deshalb spricht man im Steuerwesen auch von einem Steuerjahr oder Wirtschaftsjahr. Also einem Zeitraum von 12 Monaten, nach dem man Kassensturz macht, einen Strich zieht und seine Gewinne versteuert. So kannst Du unbeschadet im laufenden Steuerjahr/Wirtschaftsjahr die Gewinne wieder reinvestieren und Deine Betriebsgrundlage aufrecht erhalten.

Im Steuerrecht kommt noch dazu, dass Du Verluste in ein früheres Steuerjahr zurücktragen kannst. Das heißt früher gezahlte Steuer erstattet bekommst.

Im SGB II wird dagegen folgendes Prinzip angewendet:

Gewinne werden angerechnet und mindern die staatlichen Zahlungen, Verluste sind das Problem des HE und erhöhen nicht die staatliche Zulage.

Dadurch wird im Prinzip die Selbständigkeit behindert oder zumindestens erschwert. Der Staat spart aber Geld.

Deshalb dringend geboten: Steuere Deine Gewinne und Ausgaben so, dass Du möglichst keine Verluste machst aber Gewinne so verteilst, dass es möglichst wenig Schwankungen gibt.

Also auch mal eine Rechnung erst im nächsten oder übernächsten Monat schreiben oder das Zahlungsziel auf 60 Tage oder mehr erhöhen und den Kunden darauf hinweisen. Alternativ eine Investition oder einen Auftrag vorziehen und erst später abrechnen. Möglichkeiten gibt es viele.

Gern kaufe ich Material in einem guten Monat ein und verkaufe die Leistung erst im nächsten Monat oder schreibe Rechnungen, wenn große Ausgaben (Versicherung, Werbung) anstehen. Bei Dauerkundschaft kann man auch mal Sammelrechnung anbieten oder extra viele kleine Rechnungen für Teilabschnitte schreiben.

Alles legal, nur kreativ und schlauer wie Dein SB musst du sein.

Zur EKS gehören Belege. Das ist klar so gesetzlich geregelt. Du musst Beweismittel zur Einsichtnahme vorlegen nicht mehr und nicht weniger.

siehe SGB X § 21, SGB I § 60

Kopien oder Originale werden nicht zur Akte gegeben! Die Damen und Herren im JC sollen doch auch Ihren Job machen. Also mit allen Ordnern und einem Beistand hingehen und die Einsichtnahme anbieten. Argumente, wie keine Zeit dafür oder sie müssen die Originale hierlassen, weil ich dies in Ruhe durcharbeiten muss, entsprechen nicht dem Gesetz. Das ist ganz klar geregelt.

Dabei unbedingt den Datenschutz beachten. Alle Angaben, die eine einzelne unbeteiligte natürliche Person (nicht Firma) bestimmbar machen, sind abzudecken. Dies betrifft Kunden- und Lieferantenangaben. siehe BDSG

D. h. eine Lieferantenrechnung vom Elektromeister Marco Müller unterliegt in den Absenderangaben dem Datenschutz die gleiche Rechnung von Siemens Indutrie-Electronic Ltd. nicht. Hier könnten aber z. Bsp. die Betriebsgeheimnisse angewendet werden um den Lieferanten anonym zu halten. Hast Du mit Siemens einen besonders guten Einkaufsvertrag, dann könntest Du dies als Konkurenzsituation zu deinen Mitbewerbern als besonderes Betriebsgeheimnis wieder schützbar machen. Auch Betriebsgeheimnisse unterliegen dem Sozialdatenschutz.
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Alt 06.07.2014, 08:16   #39
DieFrettchen
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Standard AW: Anlage EKS - Rechtsform

@ Franzi,

ich habe Deine ganzen Beiträge zur Selbstständigkeit und der EKS alle hier zusammengeführt. Es ist wenig sinnvoll und unübersichtlich für die Helfer, sich durch ständig neue Threads zum selben Thema zu wühlen.
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Alt 06.07.2014, 09:02   #40
Koelschejong
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Standard AW: Anlage EKS - Vertrag und Einkünfte

Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Es darf allerdings nur tatsächliches Einkommen angerechnet werden, lt. SGB II und offizieller Rechtsprechung.
Nennst Du uns freundlicherweise auch mal das ein oder andere "offizielle" Urteil, in dem ein SG gesagt hat, im Rahmen der vorläufigen EKS dürfe das dort geschätzte Einkommen nicht angerechnet werden. Ich kenne nur Urteile, die genau das Gegenteil sagen.
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Alt 06.07.2014, 09:52   #41
Solanus
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Solanus Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anlage EKS - Vertrag und Einkünfte

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Nennst Du uns freundlicherweise auch mal das ein oder andere "offizielle" Urteil, in dem ein SG gesagt hat, im Rahmen der vorläufigen EKS dürfe das dort geschätzte Einkommen nicht angerechnet werden. Ich kenne nur Urteile, die genau das Gegenteil sagen.
SGB II § 11 Abs. 2

Durchführungshinweise zu SGB II § 11 RZ 11.5 (PDF)

Urteile im Jura-Forum

Es steht nirgends, dass es nicht angerechnet werden darf, das geschätzte Einkommen. Es ist aber im Gesetz eindeutig geregelt was angesetzt werden darf. Und dies ist ausschließlich tatsächliches Einkommen nach SGB II § 11 Abs. 2.
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Alt 06.07.2014, 10:14   #42
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Standard AW: Anlage EKS - Vertrag und Einkünfte

Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Es steht nirgends, dass es nicht angerechnet werden darf, das geschätzte Einkommen. Es ist aber im Gesetz eindeutig geregelt was angesetzt werden darf. Und dies ist ausschließlich tatsächliches Einkommen nach SGB II § 11 Abs. 2.
Nur, und das solle in einem Hilfeforum nicht unerwähnt bleiben, sagt die Rechtsprechung, sogar das natürlich in Rechtsfragen völlig inkompetente BSG, das laut EKS geschätzte Einkommen darf und muss angerechnet werden. Aber natürlich, auch das BSG muss nicht immer richtig liegen.
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Alt 06.07.2014, 10:28   #43
Solanus
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Nur, und das solle in einem Hilfeforum nicht unerwähnt bleiben, sagt die Rechtsprechung, sogar das natürlich in Rechtsfragen völlig inkompetente BSG, das laut EKS geschätzte Einkommen darf und muss angerechnet werden. Aber natürlich, auch das BSG muss nicht immer richtig liegen.
Da hast Du Recht, ist wohl in meinem Worten nicht so richtig rausgekommen.

Die gleiche unklare Umsetzung ist die Frage der Umsatzsteuer bei Selbständigen.

Du bist, in den meisten Fällen, aller drei Monate zur Vorauszahlung, verpflichtet. Legst Du diese aber zurück, gilt sie als Einkommen und ist zu verbrauchen. Musst du dann zahlen, ist es Dein Problem woher du das Geld nimmst. Zahlst Du am 30.06. dann wird sie als Ausgabe anerkannt, zahlst Du erst nach dem 01.07. weil Du ja bis zum 10.7. erklären und dann bis zu 4 Wochen später zahlen musst, dann ist die Umsatzsteuer in den ersten 6 Monaten anrechenbares Einkommen und muss verbraucht werden. D. h. Dein Regelsatz wird für die Monate gekürzt und im Juli zur Zahlung ist das JC für dies nicht zuständig.
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Alt 06.07.2014, 10:44   #44
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Nennst Du uns freundlicherweise auch mal das ein oder andere "offizielle" Urteil, in dem ein SG gesagt hat, im Rahmen der vorläufigen EKS dürfe das dort geschätzte Einkommen nicht angerechnet werden. Ich kenne nur Urteile, die genau das Gegenteil sagen.
Meine in der voläufigen EKS geschätzten Gewinne wurden in einem vorläufigen Bescheid voll auf die ALG 2 Leistung angerechnet. Das führte im Bewilligungszeitraum teilweise zu einer Unterdeckung des Existenzminimums, wenn das tatsächliche Betriebsergebnis geringer ausfiel als das geschätzte. Das wünsche ich niemandem!! Die Neuberechnung aufgrund der abschließenden EKS dauerte zum Teil 1 Jahr

Man kann zwar bei der ersten vorläufigen EKS versuchen, den Gewinn so zu kalkulieren, dass man in der Freigrenze von 100 + x EUR bleibt. Das Problem ist, dass die ALG II VO regelt, dass Schätzungen für Folgezeiträume auf den Zahlen vorangegangener Zeiträume basieren sollen. Erwirtschaftest du tatsächlich einen Gewinn von mehr als 100 + x EUR in einem Bewilligungszeitraum, wird es schwer werden, im nächsten einen geringeren geschätzten Gewinn zu begründen.

Was ich nicht gemacht habe, während eines Bewilligungszeitraumes eine Neuberechnung zu fordern. Laut ALG II VO ist die Neuberechnung ja nur nach Ablauf des BWZ vorgesehen. Das würde ich aber unbedingt empfehlen, wenn ersichtlich ist, dass es zu einer Unterdeckung deines Existenzminimums kommt. Probieren geht über studieren.
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Alt 06.07.2014, 13:37   #45
Koelschejong
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Zitat von Solanus Beitrag anzeigen

Die gleiche unklare Umsetzung ist die Frage der Umsatzsteuer bei Selbständigen.

Du bist, in den meisten Fällen, aller drei Monate zur Vorauszahlung, verpflichtet. Legst Du diese aber zurück, gilt sie als Einkommen und ist zu verbrauchen. Musst du dann zahlen, ist es Dein Problem woher du das Geld nimmst. Zahlst Du am 30.06. dann wird sie als Ausgabe anerkannt, zahlst Du erst nach dem 01.07. weil Du ja bis zum 10.7. erklären und dann bis zu 4 Wochen später zahlen musst, dann ist die Umsatzsteuer in den ersten 6 Monaten anrechenbares Einkommen und muss verbraucht werden. D. h. Dein Regelsatz wird für die Monate gekürzt und im Juli zur Zahlung ist das JC für dies nicht zuständig.
Das ist genau das Gleiche, wie auch im Steuerrecht. Auch da zählt die vereinnahmte Umsatzsteuer als Einnahme und ist am Ende des Jahres im Gewinn enthalten. Deshalb hat der BFH schon vor recht langer Zeit entschieden, dass ausnahmsweise in solchen Fällen auch mal für 10 Tage zurück gebucht werden darf (31.12. Ende des Geschäftsjahrs, USt. fällig am 10.1. spätestens - die darf dann ausnahmsweise noch ins Vorjahr als Ausgabe gebucht werden.)
__

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Alt 06.07.2014, 15:38   #46
Solanus
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Das ist genau das Gleiche, wie auch im Steuerrecht. Auch da zählt die vereinnahmte Umsatzsteuer als Einnahme und ist am Ende des Jahres im Gewinn enthalten. Deshalb hat der BFH schon vor recht langer Zeit entschieden, dass ausnahmsweise in solchen Fällen auch mal für 10 Tage zurück gebucht werden darf (31.12. Ende des Geschäftsjahrs, USt. fällig am 10.1. spätestens - die darf dann ausnahmsweise noch ins Vorjahr als Ausgabe gebucht werden.)
Wenn es das Gleiche wäre, dann würde im SGB II auch Steuerrecht gelten. Gilt aber nicht. Weil im SGB II darf ich z. B. nicht zurück buchen. Im Steuerecht wird mit Netto gerechnet. Einkommen ist der Nettogewinn und nicht der Bruttogewinn. Im Steuerrecht gibt es eine ganz klare Trennung zwischen Steuer und Nichtsteuer. Einkommen ist z. B. "Betriebsgewinne nach Steuern". Das bedeutet:

Bruttoeinnahme - Umsatzsteuer = Nettoeinnahme - Nettoausgabe = Betriebsgewinn - Gewerbe/Körperschaft/etc-Steuer = Nettobetriebsgewinn = Brutto.Einkommen des Betriebsinhabers - Lohnsteuer - Sozialabgabe = Netteinkommen.

vereinnahmte Umsatzsteuer - Vorsteuer = abzuführende Umsatzsteuer

Im SGB II: Gilt

Bruttoeinahme - Bruttoausgabe = Gewinn - Absetzbeträge = Einkommen
Regelsatz - Einkommen = Bedarf

Ich glaube da sieht man den Unterschied.
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Alt 06.07.2014, 16:40   #47
Ah4entheater
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Standard AW: Einkünfte wann melden?

Zitat von franzi Beitrag anzeigen
Meldet man die anfallenden Einkünfte nur innerhalb der EKS oder muss man die immer melden, wenn sie eingetroffen sind?
Antwort dazu siehe auch hier:

Beitrag #6 - Auskunft bei BMAS
http://www.elo-forum.org/antraege/12...ml#post1664890

Beitrag #11 - Stellungnahme durch JC
http://www.elo-forum.org/antraege/12...ml#post1693738

Zitat von Ah4entheater Beitrag anzeigen
Zitat:

"Es ist also überhaupt nicht notwendig während des laufenden Bewilligungsabschnittes jede einzelne Einnahme sofort mitzuteilen, es sei denn es handelt sich um eine Einnahme im Sinne von Einkommen, die nicht mit der selbständigen Tätigkeit im Zusammenhang steht."

Zitat Ende.

Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Meldest Du Einkünfte sofort, dann werden die sofort angerechnet und der Regelsatz in Zukunft gekürzt.
nicht unbedingt, ...


Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Das ist zwar rechtswidrig aber wird so sein.
... in meinem Fall lief es jetzt anders; man wollte auch sofort anrechnen; habe ich aufgrund bestehendem Schriftverkehr sofort wieder kippen können;
Mehr siehe hier: http://www.elo-forum.org/existenzgru...eks-hallo.html
Ah4entheater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2014, 20:29   #48
Koelschejong
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Zitat von Solanus Beitrag anzeigen
Wenn es das Gleiche wäre, dann würde im SGB II auch Steuerrecht gelten. Gilt aber nicht. Weil im SGB II darf ich z. B. nicht zurück buchen. Im Steuerecht wird mit Netto gerechnet. Einkommen ist der Nettogewinn und nicht der Bruttogewinn. Im Steuerrecht gibt es eine ganz klare Trennung zwischen Steuer und Nichtsteuer. Einkommen ist z. B. "Betriebsgewinne nach Steuern". Das bedeutet:

Bruttoeinnahme - Umsatzsteuer = Nettoeinnahme - Nettoausgabe = Betriebsgewinn - Gewerbe/Körperschaft/etc-Steuer = Nettobetriebsgewinn = Brutto.Einkommen des Betriebsinhabers - Lohnsteuer - Sozialabgabe = Netteinkommen.

vereinnahmte Umsatzsteuer - Vorsteuer = abzuführende Umsatzsteuer

Im SGB II: Gilt

Bruttoeinahme - Bruttoausgabe = Gewinn - Absetzbeträge = Einkommen
Regelsatz - Einkommen = Bedarf

Ich glaube da sieht man den Unterschied.
Nein, da sieht man keinen Unterschied, beim SGB II rechnest Du exakt genausowie im Steuerrecht wenn Du nach § 4 Abs. 3 EStG den Gewinn ermittelst. Im Übrigen, wo steht, dass im SGB II Steuerrecht nicht gilt?
__

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Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2014, 20:42   #49
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Im Übrigen, wo steht, dass im SGB II Steuerrecht nicht gilt?

Zitat:

Verordnung zur Berechnung von Einkommen sowie zur Nichtberücksichtigung von Einkommen und Vermögen beim Arbeitslosengeld II/Sozialgeld (ALG II VO)


§ 3 Berechnung des Einkommens aus selbständiger Arbeit, Gewerbebetrieb oder Land- und Forstwirtschaft
(2) Zur Berechnung des Einkommens sind von den Betriebseinnahmen die im Bewilligungszeitraum tatsächlich geleisteten notwendigen Ausgaben mit Ausnahme der nach § 11b des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch abzusetzenden Beträge ohne Rücksicht auf steuerrechtliche Vorschriften abzusetzen.
__

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Yukonia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.07.2014, 21:37   #50
Solanus
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Nein, da sieht man keinen Unterschied, beim SGB II rechnest Du exakt genausowie im Steuerrecht wenn Du nach § 4 Abs. 3 EStG den Gewinn ermittelst. Im Übrigen, wo steht, dass im SGB II Steuerrecht nicht gilt?
Wenn im SGB II das Einkommen nach Steuerrecht ermittelt würde, wäre ich nicht hier im Forum.

Aber wie schon @yukonia schrieb: Es gilt kein ESt-Recht. Es findet keine Anwendung. Es finden auch keine Vorschriften des U.-Steuerechts Anwendung.

SGb II steht über dem Steuerrecht.
Solanus ist offline   Mit Zitat antworten
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