Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 20.04.2013, 08:18   #26
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Amys
Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Zitat von Werkler Beitrag anzeigen
Nochmal zu der Sache mit den Belegen (#18, von KarlApitalismus #19, 3. Abschnitt vom pdf): Da hat der Datenschutzbeauftragte halt zuwenig Ahnung und Weitblick, besonders was das Überlassen von Kopien angeht (keine Speicherung? Vernichtung nach Gebrauch??). Auch aus Datenschutzgründen (Kundendaten, Verkäuferdaten z.B.Konditionen, Geschäfts-Knowhow)) keine Rechnungen, weder Eingang noch Ausgang vorlegen. Demnach müssen Datum und Betrag genügen. Aus o.g.Gründen würde ich auch nicht den Gegenstand der jeweiligen Transaktion offenlegen. Wie kann denn ein Nicht-Fachmann überhaupt erkennen, für welchen Zweck z.B. der Einkauf eines Stück Gummischlauchs ist? Ein Kassenbuch sollte genügen, mit datums- und bereichs-sortierter Auflistung der Ein- und Ausgänge, auch übers Konto.
Ist ja sowieso witzig: für Barausgaben und -einnahmen Kontoauszüge zu verlangen !!

Das JC möchte aktuell u.a. alle meine Einkaufsbelege, die unter "Büromaterial" laufen in Kopie haben. Ziel der SAche ist, meine Ausgaben in der abschließenden EKS nicht anzuerkennen um meine Leistungen zu kürzen bzw keine Nachzahlung vornehmen zu müssen. Schaufensterpüppis und Torsen für insgesamt 70 € fallen auch darunter (obwohl Ladenaustattung) da man diese sonst immer direkt als unangemessen einstufen würde. Dabei überschreite ich ja die nirgends festgelegte 100€ Investitionsgrenze nicht und muss doch nicht trotzdem nach Erlaubnis fragen, die Torsen kaufen zu dürfen um meine Produktfotos erstellen zu können, oder?
Kann ich denen einen RIegel vorschieben und lediglich die Kontoauszüge einreichen mit dem Hinweis auf 1) Datenschutz (Geschäftsgeheimnis wo wie und was ich zu welchem Preis kaufe) und auf 2) meine unternehmerische Freiheit und 3) mein unternehmerisches Risiko und dass nur ich oder ein Fachmann die Notwendigkeit der Anschaffung bescheinigen kann. Naja, als Fachleute sehen die sich ja an ... (der Sachbearbeiter ist ein Guru, der kann Businesspläne von Restaurants, Nageldesignerinnen und Kfz-Werkstätten beurteilen etc aber sitzt noch hinterm Schreibtisch des JB, lächerlich)

Wie kann ich denen freundlich aber bestimmend klarmachen,dass das so nicht funktioniert ohne dass man mir fehlende Mitwirkung unterstellt? Nebenbei: meine EKS wurde so manipuliert, dass ich zurzeit nur 4,36€ bekomme und mir ne AU (burn-out) vom Doc geholt hab.
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Alt 20.04.2013, 08:57   #27
Koelschejong
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Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Wie hier schon geschrieben, Kopien geschwärzt/geweißt einreichen. Wie groß ist Deine Unterdeckung bei den € 4,36? Ggf. sofort Widerspruch und eA beim SG beantragen.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline  
Alt 20.04.2013, 21:53   #28
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Amys
Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Meine Ausgangsrechnungen bekommen die in Form einer einfachen Aufstellung (Rechnungsnr., Rechnungsdatum, grobe Artikelbezeichnung, VK ohne Porto, Porto, VK mit Porto). Diese Aufstellung kann ich auch fürs FA verwenden wenn ich die vereinnahmte Steuer berücksichtige und noch sonstige Einnahmen addiere. Insofern keine Datenschutzverstöße und kaum Mehraufwand für das JC.

Bei den Eingangsbelegen wird es kritischer. Ich kaufe ganz normale B2C Ware ein von Geschäften, in denen Jedermann die Ware erwerben kann ohne Gewerbeschein oder sonstiges... das JB kann genau feststellen, wann die Ware ein-und verkauft habe und zu welchen Konditionen. Da ich den DAmen und Herren auch unterstelle, mir und anderen den Erfolg nicht zu gönnen besonders durch und während des Bezuges von Alg2, kann ich mir halt auch sehr gut vorstellen, dass der Ein oder Andere gerne die Daten weitergibt.
Mein Wareneinkauf ist höher als der branchenübliche Durchschnitt von 51,9%. Also hat man die Umsätze einfach angepasst sodass ich eben diese 51,9% erreiche. DAbei wurden die dabei steigenden Ausgaben an Porto etc nicht berücksichtigt. So wurde ein Gewinn von rund 731 € bei einem Bedarf von rund 735 € errechnet. Also 4,36€ Bedarf.
Man erwartet von mir, dass ich Ware aus meinen Shop (VK20.000€) bis Oktober verkaufe und damit in 1.Linie meinen Lebensunterhalt decke und vom Rest kann ich ja dann neue Ware kaufen um dann in einen monatlichen Rhythmus neu kaufe/verkaufe. Dies ist nicht die Idee und schon gar nicht so im Businessplan festgehalten. Ohne Auto sowieso nicht umsetzbar und vom Basis-Warenangebot nicht finanzierbar, da diese Vor-Saisonware ist, also nicht monatlich zu den Kondis erwerbar sind. Quasi ist das ein ganz andere BP. In den Träumen vom JC habe dann also bis Oktober die 20.000 € eingenommen, davon rund 750 €x6 Monate ausgegeben und den Rest übrig für die weitere selbstständige Tätigkeit und die sind aus dem Schneider....schön gedacht, jedoch nicht in meinem Interesse. Ich muss nachweislich noch mehr Umsatz durch ein breiteres/tieferes Angebot erwirtschaften und am besten nur mit den Artikeln bei denen ich 2-4fachen Aufschlag kalkuliere. Woher nehmen wenn nicht stehlen? Ich habe 0 Eigenkapital, 0 Chance auf Bankkredite und 0 Motivation das Ding im Sinne des JB durchzuziehen. Ich bin hier die mit dem unternehmerischen Risiko und eine monatliche "Krieg ich Ware oder nicht" Situation werd ich nicht mitmachen. Ich habe jetzt eine AU, hoffe dadurch eine Aufhebung und Neuberechnung des Bescheids zu erwirken und dann 730 €/monatlich zu bekommen. Die kommenden 6 Monate läuft der Shop weiter ohne dass ich neue Ware einstelle , aber kaufe jedoch weiter fleissig ein um Warenbestand aufzustocken. Ich lasse mir Anfang Mai durch den Steuerberater (ganz Neu und unbekannt) eine kleine Auswertung und Empfehlung für das JB schreiben. Inhaltlich soll eigentlich nur k*****macht werden, dass es unabdingbar ist, mein Warenlager aufzustocken und dazu noch ein Investitionsdarlehen nach § 16c benötige (Höhe bis 10.000€) damit ich ab Oktober ohne Leistungsbezug arbeiten kann und eben nicht mehr zurück in die Hilfebedürftigkeit komme.
Eckdaten: 11/2008 Gründung mit 0€,
08/2010 Investitiosndarlehen von 4,900€ --> Umsatz 4.200€
2011 ---> Umsatz 20.700 €
2012 ---> Umsatz 34.000 €
und ich habe noch nicht alle Waren angeboten...
Ich habe wie auch im BP prognostiziert und erläutert, dass ich keine Gewinne erwirtschaften werden weil alles in Ware investiert wird.
Bis jetzt kein Problem beim JC.
Seit ein Herr "Fachexperte" seine Hilfe angeboten hat und die Leistungsabteilung gewechselt hat, gehts mit den Schikanen los.
Ich war bei einem Anwalt für SGB2, der diesen Namen nicht verdient. Gespräch verlief ganz okay, sollte Daten mailen und er kümmert sich um Widerspruch und Akteneinsicht. Wochenlang hörte man nichts und auf Mailanfragen und Telefonkontakt keine Antworten.
Die Rechtsabteilung des JB riet mir JEDEN! nur nicht diesen RA zu beauftragen...

Ich kann dieses Chaos gar nicht mehr alleine durchblicken, denn überall vermute ich Falltüren und Intrigen und ich spiele quasi schon Schach und plane zig Züge voraus was mir das JC aus meinen Antworten für nen Strick knebeln kann...

Gang zum SG mit RA ?
Wo finde ich einen qualifizierten RA, der mit Herzblut und Verstand an die Sache geht obwohl ich mit einem Beratungsschein komme? Ich MUSS die Akte vom JC haben von vor 5 Jahren um Fehler nachzuweisen...
Woher krieg ich sofort Geld?
Wollte Anfang Mai nen kleinen Aufstand beim JC proben, bis die mich rauswerfen oder mich bei der Teamleitung vorsprechen lassen und ich dann sofort nen Scheck bekomme um Miete überweisen zu können etc.(Kontoauszüge mitnehmen ->0€)

Ach es ist soooviel nicht eindeutig und nicht so einfach für mich beweisbar, da mir andere helle Köpfe fehlen , die sich mit dieser Konstellation von Selbstständigkeit und JB auskennen. (Dafür bin ich ja hier frisch angemeldet, schonmal DANKE vorab :)
Amys ist offline  
Alt 20.04.2013, 22:48   #29
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Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Der klassische Fall im Jobcenter.
Sie haben keine Ahnung, blicken auch in keinster Weise durch - haben aber weise Ratschläge oder gar Forderungen parat.
Das Problem ist, dass die Dich in der Tat zermürben können mit ihrem groben Unfug, am Ende bist Du dann insolvent und tief in den Schulden und dann wieder voll abhängig vom Jobcenter.

Aber soweit denken die nicht.
Die sehen nur: "Warenwert 20.000 Euro", das muss man doch sofort mit Gewinn verkaufen können und kann dann davon leben. Dass man diese Ware jedoch erst einmal verkaufen muss und dazu Kunden braucht, daran denken die nicht.
Auch nicht daran, dass man ggf. Ware gekauft hat, die man außerhalb der Saison so gut wie gar nicht verkaufen kann, oder bestenfalls mit hohem Verlust.

Das wäre auch ggf. ein Hebel, an dem man ansetzen kann:
Wenn Du Deine Ware nur mit Verlust verkaufen kannst, weil eben die falsche Jahreszeit dafür ist, dann wird man Dich nicht dazu verpflichten können, zuvor eingekaufte Ware mit Verlust zu veräußern.

Insgesamt lies sich das (erneut), wie ein höchst unglücklicher Fall.

Ich erinnere mich da an etwas, das mir ein Unternehmensberater einst erzählte. Das ist einige Jahre her und aus der Zeit, als man das Programm mit den Selbständigen gerade erst startete. In groben Zügen:

Monat 1:
Startup kaufte für 5.000 Euro Waren und hatte 5.000 Euro Verlust am Monatsende. Das Jobcenter erkannte: 5.000 Euro Verlust, da gilt derjenige als bedürftig und bekommt Regelsatz+Miete, der Verlust ist ja bekanntermaßen "Privatvergnügen".

Monat 2:
Startup verkaufte die Waren für 8.000 Euro und hatte in dem Monat 8.000 Euro Gewinn. Das Jobcener erkannte: 8.000 Euro Gewinn, prima, der Mensch ist nicht mehr hilfsbedürftig, man forderte das ganze Geld zurück und stellte die Zahlungen komplett ein, weil 8.000 Euro, da kann man erstmal von leben.
Das ganze ging natürlich ungehört oder ignoriert in den Widerspruch, weil das ja so nicht funktionieren konnte.

Monat 3:
Startup musste wieder Ware kaufen, war aber bereits in Zahlungsschwierigkeiten, denn wie aus Monat 1 bekannt, waren da ja noch 5.000 Euro Verlust, die dort haben ausgeglichen werden müssen. Trotzdem raffte er sich zusammen und kaufte noch einmal Waren, in der Hoffnung, es doch noch hinbiegen zu können und das auch mit dem Jobcenter regeln zu können, zumal ein mündlicher Termin da wohl auch vielversprechend lief.

Monat 4:
Startup meldete Insolvenz an, da die gekaufte Ware aus Monat 3 nicht mehr bezahlt werden konnte, es blieben einige tausend Euro Schulden übrig. Auch der Unternehmensberater ist von A bis Z gerannt und hat telefoniert bis die Leitung glühte, um das Jobcenter irgendwie etwas Verstand beizubringen, diese doch recht simple Logik dahinter zu verstehen.
Das Jobcenter beharrte auf die monatliche Abrechnungsweise.

Fazit:
Startup war insolvent und hoch verschuldet innerhalb weniger Monate, weil das Jobcenter zu dämlich war zu erkennen, dass wenn Ware gekauft und verkauft wird, man den Wareneinkauf auch mit dem Umsatz irgendwie verrechnen müsste. Aber selbst dazu waren die nicht in der Lage.

... wie gesagt. Jahre her, aber das zeigt die "Weitsicht" und das logische Verständnis eines durchschnittlichen Jobcentermitarbeiters. Die haben einfach keine Ahnung von dem, was sie da tun. Manche geben das sogar zu - aber machen es trotzdem, weil man es von ihnen verlangt.

Anderes Beispiel:
"Wozu geben Sie eigentlich in der EKS Geschäftsausgaben an? Geschäftsausgaben sind doch sowas wie Flaschenpfand, Sie holen sich doch das Geld von ihren Kunden wieder, da müssen sie doch nicht auch noch extra Geschäftsausgaben angeben."

Wer mit solch brillianten Menschen zu tun hat, der braucht keine Feinde mehr... aber solche Dumpfbacken sind handlungsbefugt!
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DeppvomDienst ist offline  
Alt 20.04.2013, 23:14   #30
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Amys
Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Jip.
Leider lasse ich mich neuerdings von Herren in billigen und zu großen Jackets und zu kurzen Hosen einschüchtern. So weit ist es jetzt schon gekommen....

Hier die Abendlektüre für heute:"Beleganforderung und Nachweise im Fall S."

... "benötige ich noch folgende Unterlagen bzw. Angaben zur Prüfung Ihres Leistungsanspruches:"

- schriftliche Erklärung der Differenz zwischen dem eingenommenen Porto (1.421,61€) und den Ausgaben für Porto (1.550,61€), da diese Kosten gewöhnlich vom Käufer zu zahlen sind und dieser Posten damit zumindest ausgeglichen sein muss

-schriftliche Erklärung, ob in den Betriebseinnahmen (in Ihrer Aufstellung Warenverkauf ohne Porto) auch die von den Kunden zurückgesandten Artikel einberechnet sind

-schriftliche Erklärung, ob die Kundenretouren lediglich den Warenwert enthalten, oder ob auch das Rückporto berücksichtigt ist

- schriftlichen nachweis über die Ausgaben für Ihr "Büromaterial" (anhand von Kassenbelegen)

- Kopie der Rechnung für die Kosten Telefon, Internet und Handy, sowie einen Nachweis über die ausschließlich betriebliche Nutzung

- Nachweis über die Nebenkosten des Geldverkehrs (anhand Ihrer Kontoauszüge)

- Belege zu Ihren "sonstigen Kosten", insbesondere Ihre Parkkosten, sowie die Kosten für Software (hier bitte genau angeben um welche Software es sich handelt, wann diese angeschafft wurdeund wofür diese genutzt wird)

- Nachweis über die betriebliche Abfallbeseitigung (Kopie der Rechnung) und Erläuterung was genau entsorgt wurde



Ich lege mir den Brief unters Kissen und morgen Früh hat mir die Selbstständigen-Fee die Antworten darauf notiert

Achja, ich meine, darin logische Fehler zu entdecken ...
Amys ist offline  
Alt 21.04.2013, 11:27   #31
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Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Zitat von Amys Beitrag anzeigen
- schriftliche Erklärung der Differenz zwischen dem eingenommenen Porto (1.421,61€) und den Ausgaben für Porto (1.550,61€), da diese Kosten gewöhnlich vom Käufer zu zahlen sind und dieser Posten damit zumindest ausgeglichen sein muss
Davon, dass ab dem Erreichen einer bestimmten Bestellhöhe versandkostenfrei versendet wird, haben die Damen und Herren also noch nie gehört? Obwohl es ihnen persönlich an allen Ecken und Enden begegnen dürfte...
Mal abgesehen davon, dass nicht jedes Porto auch mit dem Versand von Artikeln zu tun haben muss.

Sollte auch jeder Laie ohne jegliche Fachkennis verstehen und auch wissen.

Zitat von Amys Beitrag anzeigen
-schriftliche Erklärung, ob in den Betriebseinnahmen (in Ihrer Aufstellung Warenverkauf ohne Porto) auch die von den Kunden zurückgesandten Artikel einberechnet sind
Das sind Betriebseinnahmen?
Ware, die nicht mehr oder nur noch zu geringerem Wert als B-Ware verkauft werden kann?
Hier kenne ich mich mit der Erfassung buchhalterisch nicht aus, wie die rückgegangene Ware verbucht werden kann, da jedoch der Rechnungsbetrag erstattet wird, senken diese ohnehin die betrieblichen Umsätze.
Klar, ich versteh schon, das Jobcenter meint:
Da die Ware ja wieder vorhanden ist, müsste diese auch umsatzsteigernd erfasst werden...

Zitat von Amys Beitrag anzeigen
-schriftliche Erklärung, ob die Kundenretouren lediglich den Warenwert enthalten, oder ob auch das Rückporto berücksichtigt ist
Hinweis: "Lesen und verstehen Sie meine AGB, insbesondere das Widerrufsrecht. Mehr ist dazu nicht zu sagen."

Zitat von Amys Beitrag anzeigen
- schriftlichen nachweis über die Ausgaben für Ihr "Büromaterial" (anhand von Kassenbelegen)
Also wieder Belege für Klein- und Kleinstbeträge... Sollte doch aber machbar sein, oder?

Zitat von Amys Beitrag anzeigen
- Kopie der Rechnung für die Kosten Telefon, Internet und Handy, sowie einen Nachweis über die ausschließlich betriebliche Nutzung
Kopie der Rechnung nur geschwärzt.
Nachweis über die betriebliche Nutzung: Hast Du auch noch einen privaten Anschluß? Dann darauf hinweisen, dass Du einen privaten Anschluss hast. Aber hier machen die gerne Probleme, deswegen habe ich persönlich keine Telefon- und Internetkosten in meiner EKS stehen, das ist mir einfach zu dämlich.
Aber gut, ich bekomme eher selten bis nie Kundenanrufe und die paar Wenigen kann ich auch über meinen Privatanschluß laufen lassen - das ist jedoch nicht bei jedem Gewerbe möglich, da braucht es eben eine betriebliche Rufnummer etc.

Zitat von Amys Beitrag anzeigen
- Nachweis über die Nebenkosten des Geldverkehrs (anhand Ihrer Kontoauszüge)
Also halt die Kosten des Geschäftskontos... die werden doch sicher auf einem gesonderten Beleg ausgewiesen, oder?
Oder sind die bei jeder einzelnen Buchung anteilig extra vermerkt, so dass Du auf mehrere hundert Auszüge kommen würdest?
Angesichts des Aufwandes wäre dann der in Frage bekommende Betrag eher lächerlich.
Aber wir kennen das hier: Mein Geschäftspartner nutzt PayPal, über das eine doch deutliche Summe Umsätze jeden Monat fließt. Dass PayPal für Geschäftskunden Geld kostet bei jeder Transaktion, das ist bekannt. Und dass das nicht wenig ist, ist auch bekannt.
Das Jobcenter wollte die Kosten trotzdem nicht anerkennen, weil "nicht notwendig", es ging zuvor ja auch ohne PayPal.
Dass da nun deutlich mehr Umsätze stehen - und zwar NUR wegen PayPal, das blenden die komplett aus.

Die sehen nur die monatlichen Kosten dafür und laufen Amok. Dass die Umsätze diese Kosten aber um das 20fache übersteigen - und es ohne diese Kosten diese im Vergleich zu den Kosten 20fach höheren Umsätze gar nicht gäbe, das realisieren sie wiederum nicht.

Zitat von Amys Beitrag anzeigen
- Belege zu Ihren "sonstigen Kosten", insbesondere Ihre Parkkosten, sowie die Kosten für Software (hier bitte genau angeben um welche Software es sich handelt, wann diese angeschafft wurdeund wofür diese genutzt wird)
Das hat die doch nicht zu interessieren, welche Software Du nutzt. Wenn es eine Eigenentwicklung ist, dann wissen sie überhaupt nicht, wie sie das zu bewerten haben. Das geht die im Grunde gar nichts an. Und dass Du weitestgehend aktuelle Software einsetzen solltest, dürfte klar sein.
Aber auch hier hast Du wieder das Problem, dass sie ggf. völlig absurd reagieren werden, weil sie einfach gar nicht einschätzen können, wer wofür welche Software benötigt.
Die lesen dann nur:
"boah, der hat sich ein Adobe Photoshop lizensiert, das ist völlig unangemessen, ich hab zu Hause auch nur Paint!"
Den Funktionsumfang, die Kompatibilität bzw. dass der Output z. B. in dem entsprechenden Format für Kunden benötigt wird, das sehen die nicht. Kann man doch als JPG schicken... ist ja auch ein Bild. Ja ne, ist klar...

Zitat von Amys Beitrag anzeigen
- Nachweis über die betriebliche Abfallbeseitigung (Kopie der Rechnung) und Erläuterung was genau entsorgt wurde
Also einfach den Müll vor die Türe des Sachbearbeiters kippen, dann kann er selbst wühlen ^^
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DeppvomDienst ist offline  
Alt 21.04.2013, 12:37   #32
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Ich bilde also quasi meinen Sachbearbeiter für seinen Job aus. Kein Wunder, dass die von Nix nen Plan haben, wenn man da nach Namen sortiert den Sachbearbeitern zugeteilt wird und nicht nach Branche. Ich gehe jetzt also davon aus, dass meine Leistungstante neben mir keinen einzigen (Online)Händler hat, da sie ja sonst bereits ein Grundwissen haben dürfte.
Warum ibääh-Provision, Paypal-Provision anfallen musste ich bereits erklären.
Dass ich weniger als 10 € für den Schnuppertag bei wortfilter ausgegeben habe um die Shops der Mitbewerber bei ibääh grob auszuwerten, hab ich ihr auch bereits erklärt und die Ergebnisse gezeigt und mit meinem Umsatz verglichen.
Die Abfallbeseitigung hätte sie einfach mal googlen können. So ein engstirniges Denken nur weil sie an Müllkippe denkt ist doch nicht mein Problem.
Die Portogeschichte ist auch bereits schriftlich und ausführlichst für dummys erklärt worden mit Verweis auf das Fernabsatzgesetz, Widerruf und dergleichen. Zumal ich jetzt auch weiss, dass sie nix online kauft oder niemals irgendwelche AGBs und andere Vetragsinhalte bei Ihren Käufen gelesen hat und gar nicht Ihre Rechte als Kundin kennt. da will die mir helfen? bzw. mir irgendetwas vorschreiben?

Retouren von Kunden erfasse ich separat, dass ist eine Ausgabe, da ich den Kaufbetrag erstatte. Auf der anderen Seite verändert sich mein Warenbestand, aber nicht meine Betriebseinnahmen!! Das scheint sie gar nicht zu kapieren. Ich kann ja nicht die Retoure doppelt als Aufwand buchen:als Wareneinkauf und als Retoure und ggf. sogar nochmal Porto Dämlich
Ich glaube ich muss demnächst auch ein Portobuch führen, also auflisten was ich frankiert habe, da die Briefe an das JC wohl privat sind ^^
Meinen Dispo bei der Spasskasse wird nicht anerkannt, da dieser aus den Anfängen der Existenzgründung unter Bezug von Gründungszuschuss und Arge Aufstockung (hier liegt der Hund begraben!!) stammt und jetzt für die Damen im JC nicht nachvollziehbar ist. Also auch privat sein könnte.
Ich habe noch ein gratis-Konto (ab 1200€ Eingang)bei den anderen Verbrechern in gelb-blau und darüber läuft alles, auch das Arge Geld. Auf das Spasskassen Konto kommt nix und daher kündigte man mir den Dispo. Folglich zahl ich runde 19% Überziehungsziehen und ich bekam nette Aufforderungen den Dispo auszugleichen. Der ist durch freundliche Unterstützung der Familie ausgeglichen und am Ende des Monats wird das Konto aufgelöst.
Die angefallenen Gebühren für den Dispo hab ich jetzt nur 1x mit rund 50 abgerechnet und 2 x die Grundgebühr. DAs wird das JC auch kürzen wollen, daher die Beleganforderung.

Ich werde jetzt nochmal den seitenlangen Brief von Anfang Februar kopieren, dazu noch alle Gesetze legen, Auszüge aus dem Businessplan und allerhand Altpapier und dann vielleicht aus Jux mit 6,90 € Portoaufwand an die Arge schicken inklusive Inhaltsverzeichnis...oder besser nicht ^^
Amys ist offline  
Alt 21.04.2013, 14:55   #33
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Zum Glück hat man irgendwann sämtliche Fälle abgedeckt und zu jeder Anforderung die entsprechenden Schreiben vorrätig - so dass man nur noch das Datum und den Namen austauscht
Es ist in der Tat nervig, dass man denen ständig die Daten liefern muss, nur weil die keine Zeit oder kein Interesse haben, sich durch die Akte(n) zu blättern.
Auch kein Wunder bei deren Sammelleidenschaft, meine neue SB erzählte mir letztens, dass es in meinem Fall bereits 4 dicke Akten + Behelfsakten gäbe. Ich will gar nicht wissen, wieviel Zeug da drin ist, das da gar nichts drin zu suchen hat...

Ich hab auch schon gesagt, dass wenn sie einen persönlichen Berater brauchen, mich auch gerne engagieren können, aber bitte auch entsprechend bezahlen. Schließlich bin ich dort nur, weil ich leider keine andere Wahl habe. Was ich aber nicht bin, ist der Erklärbär. Ich kann dem jeweiligen SB nicht seinen Job erklären, das ist nicht meine Aufgabe. Die wollen Daten, die bekommen Daten, sofern sie notwendig sind. Die Auswertung dieser Daten ist jedoch nicht unser Problem. Oder verstehe ich das falsch?

Wenn ich da drinsitze und dem SB wie einem Kleinkind erklären muss, warum Geschäftsausgaben in der abschließenden EKS stehen und dass diese eben kein Flaschenpfand sind, dann läuft jedenfalls etwas falsch. Wer betriebswirtschaftliche Daten einsehen will, soll auch grundlegend Ahnung davon haben, zumindest Grundverständnis sollte vorhanden sein, das würde ja schon ausreichen.
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Alt 21.04.2013, 17:11   #34
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Mein C und V sind auch schon ganz blaß auf der Tastatur^^
Dann sollen die halt jedesmal dieselben Texte in meinen Briefen finden. In der Schule sagt der Lehrer ja auch, dass durch die ständigen Wiederholungen ja irgendwann mal was hängen bleiben müsste.

Hänge jetzt grade oben in der "alten" Geschichte vom kleinen Unternehmen, welches schnell pleite ging.
Wieso wurde denn da monatsweise vom JC abgerechnet?? Regulär werden doch 6 Monate herangezogen und nur auf meine?! Antrag hin verkürzt, wenn die wollen, oder?


Und ich hänge in meinem Brief :(
wollte eigentlich so Anfangen wie hier in dem Brief bereits getan:
Bereits am 19. Oktober 2006 wurde durch Ihren obersten Dienstherren, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, in „Sozialpolitische Informationen“ 05/2006 (ISSN 1611-4213) festgestellt und bisher nicht revidiert, dass Ihr Verlangen nach Vorlage solch detaillierter Dokumente die Mitwirkungs-pflicht nach § 60 SGB II bei weitem übersteigt...

ist für mich gar nicht prüfbar :(

auch Fehlen die Nachweise, dass die Grundgebühr von den Telekommunikationsausgaben komplett abgesetzt werden kann und nicht 50/50 sofern ich das richtig verstanden hab.(aus dem Dokument von Norbert Hermann: Zur Ermittlung )

Das JC hat ein nachgehendes Prüfungsrecht nach § 3 Abs. 3 Satz 1 ALG-II-VO was unsere Betriebsausgaben angeht, wieso muss ich mir denn dann vorher laut EGV bzw Leistungstante ne Erlaubnis holen ?
...Und die Zweckmäßigkeit der betrieblichen Mittelverwendung seitens des JC nicht zu kontrollieren ist (Bayerisches LSG, beschluss vom 07.12.2009, Az. L 11 AS 690/09 B ER).
Also ist das quasi mein Freifahrtschein?????????????? wenn ich das als Antwort auf ein böses Antwortschreiben des JC schicke?

Hilfeee!
Amys ist offline  
Alt 22.04.2013, 00:03   #35
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Damals war es wirklich so, dass das Jobcenter monatlich mit Selbständigen abrechnete, diese 6-Monate-Regelung gilt meines Wissens nach erst seit (ich bin mir nicht ganz sicher) 01.01.2008.
Und selbst die ist eigentlich etwas absurd, da ein Geschäftsjahr im Regelfall 1 Jahr lang dauert.
Als Saisonbetrieb kann man aber auch eine jährliche Abrechnung beantragen, wenn dafür entsprechende Gründe vorliegen (z. B. dass der überwiegende Umsatz nur in einem Teil des Jahres erzielt wird).

Das Problem ist nach wie vor, dass die im Jobcenter die aktuelle Rechtslage ignorieren und ihren Stiefel immer und immer wieder durchziehen, ganz einfach weil dieses Treiben für sie keine rechtlichen Konsequenzen hat.
Man muss es mal so sehen:
Wenns ich 20% gegen diese Rechtswidrigkeit zur Wehr setzen, dann wehren sich im Umkehrschluss 80% nicht - und das rechnet sich, da nimmt man die 20% der sogenannten "Querulanten" (Merken: Menschen, die ihr Recht gegenüber dem Staat durchsetzen wollen, sind Querulanten) durchaus in Kauf, zumindest kann man die ausgiebig schikanieren.
Müssten die saftig Schadensersatz leisten oder gar Schmerzensgeld zahlen, sähe das anders aus, aber...

... was passiert ihnen im schlimmsten Fall?
Sie müssen die rechtswidrig vorenthaltene Leistung ausbezahlen. Super... im Falle einer Verurteilung also ein extrem stumpfes Schwert. Die Rechnung ist +/- 0. Okay, sie müssen zwar noch die Gerichtskosten und die Auslagen des Anwaltes tragen, aber das sind im Sozialrecht Peanuts, tut also auch nicht weh. Genau deswegen machen sie es ja auch.

Ich weiss nicht, ob Du den Schriebs vom Bundesdatenschutzbeauftragten schon gelesen hast, den ich in einigen Threads mit hochgeladen habe (PDF). Der Schriebs ist aus Dezember 2012, somit aktueller als das Ding von 2006.

Freifahrtsschein:
Im Grunde ja, aber das Jobcenter hat eben ein "nachgeheneds Prüfungsrecht". Das heisst, wenn Du Dir jetzt z. B. einen 5er BMW least und diesen als Geschäftsausgaben geltend machst, kannst Du das zwar versuchen, der Sachbearbeiter wird Dir jedoch diese Ausgabe als "nicht notwendig" streichen und auch vor Gericht dürftest Du in dem Fall schlechte Karten haben, weil das Auto "nicht dem Lebensstil eines ALG-II-Empfängers entspricht".

Sogesehen also gesetzlich verankerte und verordnete Armut, trotz Arbeit. Du sollst also auch in Deinem Gewerbe als Selbständiger ärmlich erscheinen und auftreten, wie Du dann allerdings entsprechende Umsätze generieren sollst bzw. entsprechende Kontakte knüpfen mit Deinem KiK-Anzug und den 19 Euro Deichmann-Tretern - sprich: Dich niemand ernst nimmt in entsprechenden Kreisen... das ist dann gänzlich Deiner Kreativität überlassen.

In diesem Sozialsystem stimmt so viel nicht, es wird meiner Ansicht nach absichtlich drauf angelegt, dass die "Kunden" dauerhaft oder möglichst lange erhalten bleiben. Ganz einfach deswegen, weil man die Billigstlohnsklaven eben inzwischen in der Wirtschaft dringend braucht. Um etwas anderes geht es doch schon gar nicht mehr.

Schreib im Widerspruch nicht zuviel, ich tendiere auch immer zu langen Texten. Im Jobcenter liest sich das eh keiner wirklich durch, die Widersprüche werden dann mit irgendwelchem Standardtext abserviert - weil sie es eben darauf anlegen und antesten, ob Du Klage einreichst.
Siehste ja im Fall meiner Klage damals: 2 Tage vor dem Gerichtstermin kamen sie dann an und wollten uns per Teilanerkenntnis "kaufen", wir lehnten dankend ab, da schon klar war, dass das Jobcenter rechtswidrig agierte. Trotzdem zogen die das volle 2,5 Jahre durch, wohl im vollen Bewusstsein. Einfach nur, weil sie es eben können.

Der LSG-Beschluss steht bei mir als Standardzitat im Anschreiben, wenn ich meine abschließende EKS schicke. Trotzdem steht in fast jedem vorläufigen Bescheid bei mir drin, dass ich außerplanmäßige Investitionen und BlaBlubb anzumelden hätte und der Sachbearbeiter die Notwendigkeit bestätige... inzwischen ignoriere ich das, diese Passage hält sowieso im Ernstfall vor Gericht nicht stand.

Mit Telefonkosten kann ich Dir nicht weiterhelfen, denn wie gesagt: Telefon und Internet rechne ich gar nicht ab, die zahl ich privat und gut ist. Läuft eh alles über einen Anschluss. Den Ärger spar ich mir ^^
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DeppvomDienst ist offline  
Alt 22.04.2013, 09:20   #36
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Amys
Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

[QUOTE=DeppvomDienst;1379814]

Ich weiss nicht, ob Du den Schriebs vom Bundesdatenschutzbeauftragten schon gelesen hast, den ich in einigen Threads mit hochgeladen habe (PDF). Der Schriebs ist aus Dezember 2012, somit aktueller als das Ding von 2006.

Ja, das ist doch das Ding zur Datenerhebung und Hausbesuchen. Daraus habe ich mir mir einige Passagen zu Nutze gemacht.
Freifahrtsschein:
Im Grunde ja, aber das Jobcenter hat eben ein "nachgeheneds Prüfungsrecht". Das heisst, wenn Du Dir jetzt z. B. einen 5er BMW least und diesen als Geschäftsausgaben geltend machst, kannst Du das zwar versuchen, der Sachbearbeiter wird Dir jedoch diese Ausgabe als "nicht notwendig" streichen und auch vor Gericht dürftest Du in dem Fall schlechte Karten haben, weil das Auto "nicht dem Lebensstil eines ALG-II-Empfängers entspricht".

Auto ohne Führerschein wär supi wenn das ginge. Ich beziehe das aber immernoch auf meine bekloppten billigen Torsos und die 2nd Hand Möbel, die ich gekauft habe und jetzt nicht anerkannt werden.
Ikea Expedit 2 große gekauft um dort die sortenreinen Artikel pro Fach zu lagern um so effektiver zu arbeiten, da schnellerer Zugriff auf die zu versendende Ware. (Bisher aus Kisten genommen, nach Diskussion, dass ja Müllsäcke nicht wirklich in Frage kommen)


Sogesehen also gesetzlich verankerte und verordnete Armut, trotz Arbeit. Du sollst also auch in Deinem Gewerbe als Selbständiger ärmlich erscheinen und auftreten, wie Du dann allerdings entsprechende Umsätze generieren sollst bzw. entsprechende Kontakte knüpfen mit Deinem KiK-Anzug und den 19 Euro Deichmann-Tretern - sprich: Dich niemand ernst nimmt in entsprechenden Kreisen... das ist dann gänzlich Deiner Kreativität überlassen.

ja, das war ja schon immer so. Bei der Tafel und woanders muss man "abgefu***" aussehen um was zu bekommen, da wird man sonst ausgeschimpft. Aber nachdem ich nach der Lehre nur kurz gearbeitet habe, hatte ich halt nur gute Anziehsachen. Und durch die Arbeit jetzt mit Klamottis, hab ich auch nichts kaputtes im Schrank. Also extra auf bedürftig kleiden, damit ich bedürftig bin, ist ja wohl ziemlich oberflächlich und bescheuert und das mache ich nicht mit. Klar hab ich auch manchmal Vorurteile aber da kann man doch fragen und gut ist.

Schreib im Widerspruch nicht zuviel, ich tendiere auch immer zu langen Texten. Im Jobcenter liest sich das eh keiner wirklich durch, die Widersprüche werden dann mit irgendwelchem Standardtext abserviert - weil sie es eben darauf anlegen und antesten, ob Du Klage einreichst.

Ich weiss nicht ob ich den Schrieb überhaupt "Widerspruch" nennen soll oder nur "Antwort auf Ihr Schreiben..." und "Veränderungsmitteilung".
Siehste ja im Fall meiner Klage damals: 2 Tage vor dem Gerichtstermin kamen sie dann an und wollten uns per Teilanerkenntnis "kaufen", wir lehnten dankend ab, da schon klar war, dass das Jobcenter rechtswidrig agierte. Trotzdem zogen die das volle 2,5 Jahre durch, wohl im vollen Bewusstsein. Einfach nur, weil sie es eben können.
Kein Geld aber schikanieren und manipulieren und Gerichte besetzen und WIR dürfen evtl bald gar nciht mehr aus kostengründen Klagen/Beratungskostenbeihilfen und das alles bekommen...

Der LSG-Beschluss steht bei mir als Standardzitat im Anschreiben, wenn ich meine abschließende EKS schicke. Trotzdem steht in fast jedem vorläufigen Bescheid bei mir drin, dass ich außerplanmäßige Investitionen und BlaBlubb anzumelden hätte und der Sachbearbeiter die Notwendigkeit bestätige... inzwischen ignoriere ich das, diese Passage hält sowieso im Ernstfall vor Gericht nicht stand.
"dito"

danke
Amys ist offline  
Alt 22.04.2013, 15:38   #37
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Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Ich bitte um Korrektur, Empfehlungen oder Anmerkungen.
Anbei der Brief (noch nicht ganz fertig besonders wegen der Fachaufsichtsbeschwerde) den ich wohl Morgen an das JC schicke als Antwort auf die Aufforderung zur Mitwirkung / Beleganforderung.

DAnke vorab
Amys ist offline  
Alt 23.04.2013, 08:33   #38
KarlApitalismus
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Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Telefon- und Internetkosten wenn privat und betrieblich genutzt wird i.d.R. vom Finanzamt 50/50 oder 70/30 anerkannt. Melde ich so auch in der aEKS.

Zu deinem Schreiben:

Zitat:
Hinweis auf die Paragraphen
Würde ich weglassen:
Zitat:
Ich vermute, dass das Verlangen solch detaillierter Dokumente meine Mitwirkungspflicht nach § 60 SGB II bei weitem übersteigt.
Ich gehe davon aus, dass Sie sich dieses Umstandes bewusst sind, da Sie auf die sonst übliche Nennung der Rechtsgrundlage im Betreff bzw. dem ersten Absatz Ihres Schreibens verzichten.
Wie wo was wer?
Zitat:
Da es erst wieder kürzlich zu Verstößen gegen das Datenschutzgesetz gekommen ist
Zu 2.
Hier wird nicht klar was du möchtest/warum du das hier schreibst. Eine Aussage/Forderung fehlt aus meiner Sicht. Sonst könnte man 2. auch weglassen. Ob und was das Finanzamt macht, interessiert das JC nicht.

Zu 3.
Du schreibst nur, das du die Ausgaben als Betriebsausgabe geltend machen willst. Ich würde schreiben, das ich die Kopien aufgrund fehlender Mittel nur erstellen kann, wenn mir zuvor die Kosten dafür erstattet werden.

Zitat:
Vorsorglich setze ich Sie davon in Kenntnis, ...
Den Satz ( 953 Teichen ,-) ) würde ich in mehrere Sätze aufteilen oder kürzen. Ich habe ihn auch nach 3x lesen nicht verstanden.

Zitat:
Hierbei ist für mich unklar, wie Sie darauf kommen,
Nicht fragen wie sie darauf kommen (bloß nicht auf deren Logik einlassen), sondern sagen, laut Gesetz ist das so und so.

Ab da, wo es um das Porto geht, ist es mir zu viel Text.
Im Prinzip würde ich es so kurz wie möglich halten. Das ist auch für eine evtl. spätere Klage vor dem Sozialgericht hilfreich.Also:
Ihre Forderung nach xxx ist wegen yyy nicht zulässig. Sollten sie das anders sehen, nennen Sie mir bitte die konkrete gesetzliche Grundlage dafür.
Bitte erstatten sie mir die Kosten für xxx im voraus, da ich über keine finanziellen Rücklagen dafür verfüge.

MfG
KarlApitalismus ist offline  
Alt 23.04.2013, 11:19   #39
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Amys
Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Hallo.

DAnke für das Statement. (Rechtschreibfehler und Satzbau werden natürlich noch korrigiert)

Mir gehts in erster Linie darum, meine SB mit Arbeit zuzuwerfen, wie sie es mit mir macht (ist zwar Kindergartenverhalten, aber vielleicht merkt dass Sie, dass das nicht besonders konstruktiv ist, weil Z.B. die weitergehenden Fragen zum Porto nichts mit der EKS zu tun haben).

In allen Schreiben des JC wird auf § hingewiesen. Doch in diesem Schreiben fehlen diese. Deshalb habe ich die Einleitung aus dem hier verbreitetem Schreiben genommen. Damit will ich wissen, wie meine SB darauf kommt, so viele Belege und Erklärungen anzufordern zumal die meisten schon vorliegen und geklärt wurden. Daher auch der Hinweis auf den Datenschutz und Datenvermeidung, und der Mitwirkungspflicht.
Der SB ist sich anscheinend doch sehr bewusst, dass der Umfang und Inhalt seiner Aufforderung grenzwertig, wenn nicht sogar grenzüberschreitend ist.
Und wenn keine § genannt werden, könnte ich dies doch auch als Bitte verstehen.

Sehr hilfreich finf ich den Tipp, den Spiess umzudrehen und keine Kopien anfertigen zu können, da zur Zeit kein Geld für diese da ist (und auch nicht eingeplant wurde) und man mir vorab die anfallenden Kosten erstatten soll.


"Den Satz ( 953 Teichen ,-) ) würde ich in mehrere Sätze aufteilen oder kürzen. Ich habe ihn auch nach 3x lesen nicht verstanden." Denken, Reden und Schreiben überschlagen sich manchmal und für mich ist immer alles logisch, was ich produziere^^

Ist wohl der rein"vorsorglich setze ich Sie davon in Kenntnis" Satz.
Ich möchte damit zeigen, dass ich keine weitere unabgesprochende Kürzung meiner Leistung billige.
Diesen ganzen Brief könnte man ja auch an den falschen Hals kriegen und mit die Verweigerung der Mitwirkung, der Aufklärung und Feststellung des Anspruchs zu verzögern, zu behindern oder zu verfälschen.
Dabei will ich eine schnelle Klärung damit die zustehenden Gelder für den zurückliegenden und auch den aktuellen Zeitraum fliessen.


Das ganze Portogequatsche macht doch Spass. Führt zu nichts ausser Arbeitsaufwand.Die fragt sicher noch mehr dazu. Warten wir es mal ab. Bin da sehr optimistisch.

Zu den Telefonkosten sag ich nur, ich will sie komplett absetzen! Ausnahmen bestätigen die Regel. Und wie du zu Beginn gesagt hast ist es wurscht, was das FA für absetzbar hält (also ist 50/50 oder 70/30 auch egal). Handy und PC wurden auch noch nie als Ausgabe geltend gemacht. Könnt ich ja mal nachholen indem ich ein neues kaufe.


Was muss ich denn schreiben wenn man mir einen schriftlichen Antrag nur mündlich abgelehnt hat und auch bei wiederholtem Anfragen und Bitten auf einen schriftlichen Bescheid, nur kam " wurde mehrmals mündlich erklärt, dass das JC nicht für den Wareneinkauf zuständig ist" also keine finanzielle Unterstützung gibt. (die Begründung stimmt ja nicht denn das DArlehen§ 16c ist ja auch dafür).....

Ist das jetzt eine Dienstaufsichtsbeschwerden oder Fachaufsichtsbeschwerde? oder was genau und wohin schick ich das?
Amys ist offline  
Alt 19.06.2013, 17:31   #40
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Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Ich bekam heute ein Schreiben des JC:

"Anbei erhalten Sie die von Ihnen zugesandte Daten-CD retour. In puncto Einreichung von Unterlagen zu den abschließenden Angaben des Zeitraumes xyz kann diese nach den geltenden Bestimmungen nicht zur Nachweisführung herangezogen werden."

Nun frage ich mich, warum ein gängiges Medium, das offenbar von anderen JCs anerkannt wird, von unserem JC nicht anerkannt wird, und vor allem frage ich mich, welche ominösen "geltenden Bestimmungen", die nicht erläutert wurden, es denn gibt?

Mir wurde Frist bis zum 28. Juni gesetzt und im Falle der Nichteinreichung von Papierunterlagen mit der Entziehung von Geldleistungen gedroht. Mich SB inzwischen so richtig derbe an!
Mollmops ist offline  
Alt 19.06.2013, 18:40   #41
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noiram
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Sehr geehrte Mitleidenden,
am Freitag habe ich einen Termin vor dem SG, ich bezog von 2009 bis 2011 Leistungen, für alle Bewilligungszeiträume habe ich Klage eingereicht, dies sind 3.
Mir wurden fast alle Betriebsausgaben gestrichen, selbst die Reparatur des PC, Fahrscheine mit öffentlichen Verkehrsmitteln trotz Nachweis zur Hälfte gekürzt und so weiter uns so fort. Mein Arbeitszimmer in der eigenen Wohnung, ich hatte 2x Hausbesuch, durfte teilweise weder Strom kosten,nicht einmal eine Mülltüte wurde genehmigt.
Die Berechnung des JC strotzt vor Fehlern zu Gunsten des selben, aus meiner Wohnungsmiete und den Hausstrom wurden 19% VST gezogen. Alle Belege und ich reichte Belege ein sind verschwunden.
Ich arbeite seit 2011 wieder als Bilanzbuchhalter aber was ich mit dem JC erlebt habe glaubt mir niemand.
Ich gehe zur Verhandlung ohne rechten Glauben das mir Gerechtigkeit widerfahren wird.
Da sich bei mir alle Probleme die verschiedene von Euch aufführen gebündelt treffen, werde ich mitteilen wie die Sache so läuft.

Liebe Grüße
noiram ist offline  
Alt 19.06.2013, 19:29   #42
zorni
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Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Zitat:
...kann diese nach den geltenden Bestimmungen nicht zur Nachweisführung herangezogen werden...
Das habe ich auch schonmal versucht.

Die dürfen keine (fremden) Medien in ihre PC`s einlegen.

Schadsoftware usw.
zorni ist offline  
Alt 20.06.2013, 15:12   #43
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Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Sagt die Anwältin auch. Machen könne sie da nichts. Super. Man kommt seiner Mitwirkungspflicht nach, doch Akteneinsicht sowie Daten-CD werden abgelehnt. Dann sollen diese Pfeifen von Anfang an ganz exakt aufschreiben, was sie wie haben wollen!
Mollmops ist offline  
Alt 20.06.2013, 16:44   #44
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Cool AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Zitat von DeppvomDienst Beitrag anzeigen
Würde ich auch empfehlen.
Erstmal nur die aEKS und gut ist.
Keine Belege.
Wenn die was wollen, werden die sich schon melden.
So sieht das aus. Als nächstes folgt das Schreiben mit der Forderung nach Einzelheiten. Abgelehnt.
__

StGB § 233 Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft
n-tier ist offline  
Alt 20.06.2013, 16:45   #45
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Standard AW: Abschließende EKS: welche Belege zwingend?

Zitat von noiram Beitrag anzeigen
Sehr geehrte Mitleidenden,
am Freitag habe ich einen Termin vor dem SG, ich bezog von 2009 bis 2011 Leistungen, für alle Bewilligungszeiträume habe ich Klage eingereicht, dies sind 3.
Mir wurden fast alle Betriebsausgaben gestrichen, selbst die Reparatur des PC, Fahrscheine mit öffentlichen Verkehrsmitteln trotz Nachweis zur Hälfte gekürzt und so weiter uns so fort. Mein Arbeitszimmer in der eigenen Wohnung, ich hatte 2x Hausbesuch, durfte teilweise weder Strom kosten,nicht einmal eine Mülltüte wurde genehmigt.
Die Berechnung des JC strotzt vor Fehlern zu Gunsten des selben, aus meiner Wohnungsmiete und den Hausstrom wurden 19% VST gezogen. Alle Belege und ich reichte Belege ein sind verschwunden.
Ich arbeite seit 2011 wieder als Bilanzbuchhalter aber was ich mit dem JC erlebt habe glaubt mir niemand.
Ich gehe zur Verhandlung ohne rechten Glauben das mir Gerechtigkeit widerfahren wird.
Da sich bei mir alle Probleme die verschiedene von Euch aufführen gebündelt treffen, werde ich mitteilen wie die Sache so läuft.

Liebe Grüße
Sorry für´s OT: Bitte halte uns auf dem Laufenden was das SG angeht. Danke
__

Wenn ich Politiker wäre, würde ich jetzt für meine Meinungsäußerungen keine Verantwortung übernehmen.
CanisLupusGray ist gerade online  
Alt 21.06.2013, 14:15   #46
KarlApitalismus
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Zitat von n-tier Beitrag anzeigen
So sieht das aus. Als nächstes folgt das Schreiben mit der Forderung nach Einzelheiten. Abgelehnt.
Wie sehen solche Aufforderungen aus?
Vermutlich wird einfach konkret darauf hingewiesen, das alle in der aEKS geltend gemachten Ausgaben, unabhängig von ihrer Höhe, durch kopierte Nachweise nachgewiesen werden müssen?
KarlApitalismus ist offline  
Alt 23.06.2013, 09:33   #47
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noiram
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Zitat von noiram Beitrag anzeigen
Sehr geehrte Mitleidenden,
am Freitag habe ich einen Termin vor dem SG, ich bezog von 2009 bis 2011 Leistungen, für alle Bewilligungszeiträume habe ich Klage eingereicht, dies sind 3.
Mir wurden fast alle Betriebsausgaben gestrichen, selbst die Reparatur des PC, Fahrscheine mit öffentlichen Verkehrsmitteln trotz Nachweis zur Hälfte gekürzt und so weiter uns so fort. Mein Arbeitszimmer in der eigenen Wohnung, ich hatte 2x Hausbesuch, durfte teilweise weder Strom kosten,nicht einmal eine Mülltüte wurde genehmigt.
Die Berechnung des JC strotzt vor Fehlern zu Gunsten des selben, aus meiner Wohnungsmiete und den Hausstrom wurden 19% VST gezogen. Alle Belege und ich reichte Belege ein sind verschwunden.
Ich arbeite seit 2011 wieder als Bilanzbuchhalter aber was ich mit dem JC erlebt habe glaubt mir niemand.
Ich gehe zur Verhandlung ohne rechten Glauben das mir Gerechtigkeit widerfahren wird.
Da sich bei mir alle Probleme die verschiedene von Euch aufführen gebündelt treffen, werde ich mitteilen wie die Sache so läuft.

Liebe Grüße
Sehr geehrte Mitbetroffenen,

am Freitag war, wie ich ankündigte, die 1. Verhandlung.
Es stellte sich heraus, dass das JC Teile meiner Akte seit der letzten Gerichtsverhandlung vor mehr als zwei Jahren nicht mehr im JC zu finden sind. Eine endgültige Festlegung meines Einkommens zur selbst. Tätigkeit in einem Bewilligungszeitraum war vom JC somit improvisiert, in dem willkürlich eine Gewinn festgelegt wurde, dabei war dieser höher als die Einnahmen, mit der Begründung, dass ich trotz mehren Aufforderungen weder EKS noch Beleg eingereicht hätte. Damit wollte man vertuschen, dass sie schon jahrelang meine Akte nicht finden.
Um es kurz zu machen, das JC muss alle Bescheide neu erstellen, nachvollziehbar begründen, die Berechnung offen legen, die Rechenfehler korrigieren, geltendes Recht beachten, wie z. B. aus der Wohnungsmiete und den Hausstrom keine Vorsteuer herausrechnen, und vor allem die Akte suchen. Was gesetzlich vorgeschrieben ist und weswegen ich normalerweise nicht erst vor Gericht ziehen müsste.
Einigung gab es über die Kontoführungsgebühren, dass bei gemischt genutztem Konto hälftig die Kosten in die Betriebsausgaben gehen.
Für das JC war es eine Katastrophe und der Richter hat dies auch deutlich gesagt, moralisch war ich der Gewinner und über den Rest werde ich berichten.
Ich kann nur raten, auch wenn es schwer fällt sich vom JC nicht beirren zu lassen, die lügen und betrügen vom oberster Ebene bis zum Sachbearbeiter, mein Vorteil ist dass ich von Berufswegen mich in der Materie was Buchführung betrifft sehr gut aus kenne und ich für meine Ausgaben schlüssige Begründungen habe und sie belegen kann. Ich hatte mir notiert warum ich die oder jenes brauche zeitnah, dass hilft mir sehr.
Wichtig ist jede Zahl des JC nach zurechnen und wer sich nicht auskennt unbedingt einen Steuerberater konsultieren.
Z. Beispiel meine Telefonkosten, die sie zur Hälfte anerkennen wollten, die Zahlen der Telefonrechnungen aber manipulierten, von 12 Rechnungen waren 3 mit niedrigeren Beträgen angegeben als es die Rechnung ausweist ...machte schon einmal 40,00 € aus, dann dürfen auch nur die Kosten der Gespräche halbiert werden, wurde selbst beim dritten Versuch des JC wieder "vergessen".

Im nach hinein anerkannt Kosten von zirka 100,00 € veränderten den Gewinn für das JC nur um 14,00 €...
Ich bin mir ganz sicher das die SB`s Anleitungen und Schulungen erhalten wie und an welchen Punkten sie absichtlich "die Ausgaben verdrehen können".
Die SB`s haben freie Hand, sie müssen sich weder an ein Gesetz halten, noch an Moral und Anstand und das ist gedeckt von ganz Oben, als Hilfebdürftiger ist man dem nicht gewachsen, soll man auch nicht sein. Man hat immer der Verlierer zu sein.




Liebe Grüße
noiram
noiram ist offline  
Alt 23.06.2013, 11:03   #48
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Zitat von KarlApitalismus Beitrag anzeigen
Wie sehen solche Aufforderungen aus?
Vermutlich wird einfach konkret darauf hingewiesen, das alle in der aEKS geltend gemachten Ausgaben, unabhängig von ihrer Höhe, durch kopierte Nachweise nachgewiesen werden müssen?
Ja genau. Wer sagt den aber das du aEKS verwenden musst? Und vor allem, hast du eine EGV die es zu erfüllen gilt?
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n-tier ist offline  
Alt 23.06.2013, 11:05   #49
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Zitat von noiram Beitrag anzeigen
Die SB`s haben freie Hand, sie müssen sich weder an ein Gesetz halten, noch an Moral und Anstand und das ist gedeckt von ganz Oben
Aber wehe man selbst hat einen Zahlendreher oder verrechnet sich aus Versehen.
Mollmops ist offline  
Alt 24.06.2013, 11:54   #50
KarlApitalismus
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Zitat von n-tier Beitrag anzeigen
Ja genau. Wer sagt den aber das du aEKS verwenden musst? Und vor allem, hast du eine EGV die es zu erfüllen gilt?
Was hat eine EGV mit der EKS zu tun? In meiner EGV-VA steht jedenfalls nichts zu der EKS.

Tip: für die EKS gibt es diese Exceltabelle http://www.elo-forum.org/existenzgru...tml#post617709 (siehe 3ter Absatz), die automatisch die Berechnung vornimmt, und die man ausdrucken kann.
KarlApitalismus ist offline  
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