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Start > > -> Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

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Alt 14.07.2011, 19:49   #1
warpcorebreach
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Standard Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

nachdem ich für juli kein geld bekommen habe und auch keinen bescheid, habe ich mir am 1. gleich eine barauszahlung geholt. das ich nicht auf die gesamte summe bestanden habe war vieleicht ein fehler, soll aber hier nicht weiter von belang sein.
heute also erhielt ich mal wieder die aufforderung zur mitwirkung. (siehe anhang)
anmerkungen von mir zu dem schreiben:
in sämtlichen bisher abgegebenen eks wurden von mir nur die spalten "summe der betriebeinnahmen", "summe der betriebsausgaben" und "gewinn" ausgefüllt wobei in den abschliessenden immer die tatsächlichen zahlen und in den vorausschauenden immer +50-50=0 eingetragen wurde.
zusätzlich habe ich eür nachgereicht so das erstmal ruhe einkehrte.

zuletzt habe ich die kostenübernahme eines steuerberaters eingereicht, ohne reaktion. (6 monate sind um, untätigkeitsklage?)
die sache mit kopien aller belege einreichen gabs auch schonmal und ich bin in keinster weise drauf eingegangen.

fragen:

gibt es eine verbindliche pflicht dieses absurde eks formular zu benutzen? (sgb2 § 58 ?)

sgb1 § 60 kann hier meiner meinung nach nicht greifen da ich alle notwendigen angaben gemacht habe

wie sieht es mit sgb1 § 65 abs. 1 aus. der aufwand steht in keinem verhältniss. auch mit arge schönrechnerei ist unter keinen umständen ein anrechenbares einkommen herzufantasieren.

vergangene eks sind doch überhaupt nicht mehr relevant für den neuantrag oder ? (maximal vieleicht die letzte abschliessende)

taktik:

ich möchte 1. erneut die kostenübernahme eines steuerberaters beantragen bzw. darauf bestehen das mein erstmaliger antrag endlich beschieden wird.
2. einen termin zur einsicht meiner geschäftsunterlagen vereinbaren/beantragen. (kopien gibts natürlich nicht aber das muss ich ja nicht sofort erwähnen)
3. klarstellen das detaillierte einnahmen ausgaben in form von eür bereits vorliegen.


der eks kram raubt mir den letzten nerv, ich seh mich nicht im stande das vollumfänglich auszufüllen und ich hab es versucht.
es ist ja nicht mit einfachem übertragen von zahlen aus meiner steuersoftware getan.

ps. wie andere ich die § damit die automatische verlinkung klappt (sgb2 § 58)

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf 2011.07.14-aufforderung mitwirkung eks+.pdf (134,4 KB, 114x aufgerufen)
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Alt 15.07.2011, 06:55   #2
warpcorebreach
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warpcorebreach Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

wenn keinem was dazu einfällt wäre es wohl besser die sache meinem anwalt vorzulegen ?
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Alt 15.07.2011, 08:30   #3
Koelschejong
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Standard AW: Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

Mir persönlich ist es immer unbegreiflich, warum man sich so heftig um des Kaisers Bart streiten kann.

Irgendwo meine ich, steht sogar, dass die Formulare benutzt werden sollen. Ist aber für mich egal. Das JC will das Formular EKS, dann mach ich das eben. EÜR passt eben nicht zu 100%, weil steuerliche Gesichtspunkte teilweise für die EKS unbeachtlich sind.

Über die einzelnen Positionen einer EKS kann man dann sicher mit dem JC diskutieren/streiten, das wird im Regelfall unvermeidlich sein. Aber zunächst mal bekämen die von mir sorgfältig erarbeitete Zahlen, ich würde mich da nicht um Prinzipien streiten - das bringt nämlich nur in den seltensten Fällen schnell Geld.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
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Alt 15.07.2011, 09:15   #4
warpcorebreach
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warpcorebreach Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

wie gesagt ich habs probiert und ich habe es aufgegeben da es mir zu kompliziert war. mir ist klar das die eür im prinzip nichts bringt da die zahlen sich nach deren logik von denen der eüg unterscheiden.
ich habe schon überlegt ob ich einfach die zahlen aus den eür übernehme ohne gross rumzurechnen immer von exakt dem jeweiligen monat. ich glaube kaum das das jemand nachrechnet und meine geschäftsunterlagen gibts eh maximal zur ansicht.
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Alt 15.07.2011, 09:55   #5
Koelschejong
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Standard AW: Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

Im Normalfall stimmen die Zahlen EÜR und EKS überein. Abweichungen kann es geben, bei Darlehen und bei evtl. Abschreibungen, das sind die wesentlichen Bereiche, bei denen EKS und EÜR deutlich voneinander abweichen. Wenn beides nicht vorkommt, dann würde ich das auch ein zu eins übernehmen und gut ists.
__

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Alt 15.07.2011, 09:57   #6
CanisLupusGray
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Standard AW: Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

also wir haben auch immer schön brav das eks formular ausgefüllt, die guv für den zeitraum als anhang mit dran und gut wars.

wenn das amt dann noch einzelbelege haben wollte gabs die frage nach der rechtlichen grundlage und aufforderung zur kostenübernahme (hab ich schon mehrmals was zu geschrieben).
dann tat sich aber auch nix mehr.
__

Wenn ich Politiker wäre, würde ich jetzt für meine Meinungsäußerungen keine Verantwortung übernehmen.
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Alt 15.07.2011, 10:00   #7
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Mollmops Mollmops
Standard AW: Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

Du willst den Fall einem Anwalt vorlegen, weil du mit Formularen überfordert bist und dem Jobcenter deine minimalistischen Angaben zu ungenau sind?

Offensichtlich gibst du schon seit zwei Jahren vorausschauende EKS mit unzureichenden Angaben ab, da kannst du froh sein, dass man so lange so geduldig mit dir war. In der langen Zeit hättest du dir die Formulare auch mal in Ruhe, ausführlich und erneut zu Gemüte führen können - sooo schwer sind die nicht. Sicher ist es umständlich und zeitaufwändig, aber du willst ein Unternehmen betreiben, da muss man sich auch mal mit etwas komplexeren Dingen auseinandersetzen, du bist nicht der/die Einzige, der/die das muss.

Auf den Formularen steht drauf, dass man der Vereinfachung wegen auf die Rausrechnung von Vorsteuer & Co. verzichten kann (bei der vorausschauenden EKS) und Bruttobeträge angeben kann. Das vereinfacht alles noch etwas. Was genau überfordert dich, Beträge für Telefon, Benzin und Waren einzutragen?
Mollmops ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2011, 11:39   #8
fffrank
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Standard AW: Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

Ich denke, mit der Schätzung in die Zukunft verlangen die Jobcenter unmögliches von uns.

Glauben die, man könne hellesehen ?
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Alt 19.07.2011, 12:17   #9
CanisLupusGray
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Standard AW: Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

Zitat von fffrank Beitrag anzeigen
Ich denke, mit der Schätzung in die Zukunft verlangen die Jobcenter unmögliches von uns.

Glauben die, man könne hellesehen ?
na ja, anfangs dachte ich auch so oder so ähnlich.

allerdings -keine Angst, meine Einstellung zu HA(R)TZ-IV hat sich deshalb nicht geändert - ist das mit der vorausschauenden EKS nicht soooo abwegig:

wer ein Geschäft ernsthaft betreibt macht sich bereits im Vorfeld Gedanken, wie sich die Zahlen (Einnahmen - Ausgaben entwickeln werden / können / sollen) - schließlich hat man ja ein Ziel vor Augen - und sei es nur raus aus HIV.

Solche vorausschauenden Schätzungen beginnen schon bei der Geschäftsplanung und werden auch im laufenden Geschäftsjahr gemacht (Stichworte Umsatzplan, Rentabilitätsplanung, Liquiditätsplanung).
Man ermittelt dort quasi eine Hausnummer / Richtung in die sich das Geschäft entwickeln soll / kann(?).

Das die ganze "Glaskugelrechnung" natürlich hinfällig wird, wenn sich Umstände am Markt verändern, die vorher in die Berechnung mit eingeflossen sind oder auch nicht mit berücksichtigt wurden, ist unumstritten.

Aber dann kann man wenigstens reagieren und beispielsweise bei weiniger monatlichen Einnahmen als geplant, Ausgaben an anderen Stellen kürzen / streichen.
-----------------------------------------------------------------------------

"Gefährlich" ist der Spagat in der vorausschauenden EKS,
- zu hohe Gewinnplanung,
- zu geringe Ausgabenplanung,
- keine großartige Planungsmöglichkeit für unverhersehbare Positionen,

weil der SB:
- den geplanten Gewinn auf das ALG II anrechnen kann und man dadurch für den Bewilligungszeitraum weniger Mittel hat,
- versucht die Ausgabenpositionen einzufrieren / festzunageln,
- mitunter gar nicht weis, dass eine Neugründung frühestens nach 3 Jahren ordentlich Gewinn abwirft (es sei denn, man hat die Eierlegende Wollmilchsau erfunden).

Schätzt man den Gewinn zu niedrig ein steht nach dem Bewilligungszeitraum jedoch eine Rückzahlung an, die dem jungen Selbständigen auch wiederum das geschäftliche Genick brechen kann.

ERGO (mMn): also lieber die Gewinne so "vorausschauen", das der angerechnete monatliche Betrag (weniger ALG II) in der Haushaltskasse keinen allzugroßen Schaden anrichten kann. Über die Nachzahlung kann man sich dann doppelt freuen.
__

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CanisLupusGray ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.07.2011, 12:47   #10
Scarred Surface
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Standard AW: Die unendliche EKS-Schwachsinnsgeschichte Part 2

Zitat von warpcorebreach Beitrag anzeigen
gibt es eine verbindliche pflicht dieses absurde eks formular zu benutzen?
Da es tatsächlich so im Gesetz festgelegt ist, ja.

Ich kann jetzt zu diesem Vordruck nichts sagen (ich kenne ihn nicht), aber ich denke, man kann mit jedem amtlichen Formular kreativ umgehen.

Amtliche Vordrucke enthalten ja nicht selten Fragen, die, beantwortet man sie anhand der Vorgaben, in eine völlig falsche Richtung gehen. In solchen Fällen benutze ich - gehorsam wie ich bin - zwar den Vordruck, aber nur dahingehend, dass ich dort lediglich vermerke "s. hiezu Beiblatt 1". Damit habe ich pflichtschuldigst den amtlichen Vordruck verwandt, aber ohne mir die amtlichen Vorgaben und Antwortmöglichkeiten aufzwingen zu lassen.

Das würde ich auch in Deinem Fall empfehlen, zumindest bei den für Dich kritischen Punkten.
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