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Start > > -> Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 05.05.2011, 11:19   #1
ColinArcher
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ColinArcher ColinArcher
Standard Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Ich will mich selbständig machen und will dazu einen Zuschuss und einen Kredit haben.

Nehmen wir mal an:

Zuschuss:
1.000 € zuzüglich 190.00 € Mwst = Gesamt 1.190 €

Kredit:
1.000 € zuzüglich 190,00 € Mwst = Gesamt 1.190 €

Ich rechne also mit dem Finanzamt 2 x 190 € Mwst = 380 € Gesamtbetrag als Vorsteuer ab.

Nach einem Jahr muss ich erkennen meine Bemühungen sind gescheitert. Ich stelle den Geschäftsbetrieb ein.

Was muss ich nun zurückzahlen?

A) an das Jobcenter
B) an das Finanzamt

Danke für Eure Hilfe!
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Alt 05.05.2011, 11:41   #2
aufruhig
 
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aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Zitat von ColinArcher Beitrag anzeigen
Ich will mich selbständig machen und will dazu einen Zuschuss und einen Kredit haben.

Nehmen wir mal an:

Zuschuss:
1.000 € zuzüglich 190.00 € Mwst = Gesamt 1.190 €

Kredit:
1.000 € zuzüglich 190,00 € Mwst = Gesamt 1.190 €

Ich rechne also mit dem Finanzamt 2 x 190 € Mwst = 380 € Gesamtbetrag als Vorsteuer ab.

Nach einem Jahr muss ich erkennen meine Bemühungen sind gescheitert. Ich stelle den Geschäftsbetrieb ein.

Was muss ich nun zurückzahlen?

A) an das Jobcenter
B) an das Finanzamt

Danke für Eure Hilfe!
Leistungspflicht des Leistungsträgers

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e19a840d17101.php
§ 16c
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen


(1) Leistungen zur Eingliederung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die eine selbständige, hauptberufliche Tätigkeit aufnehmen oder ausüben, können nur gewährt werden, wenn zu erwarten ist, dass die selbständige Tätigkeit wirtschaftlich tragfähig ist und die Hilfebedürftigkeit durch die selbständige Tätigkeit innerhalb eines angemessenen Zeitraums dauerhaft überwunden oder verringert wird. Zur Beurteilung der Tragfähigkeit der selbständigen Tätigkeit soll die Agentur für Arbeit die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle verlangen.
(2) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die eine selbständige, hauptberufliche Tätigkeit aufnehmen oder ausüben, können Darlehen und Zuschüsse für die Beschaffung von Sachgütern erhalten, die für die Ausübung der selbständigen Tätigkeit notwendig und angemessen sind. Zuschüsse dürfen einen Betrag von 5 000 Euro nicht übersteigen.


Steht aber definitiv fest, dass der ALG II Anspruch entfällt, sollte man stattdessen Einstiegsgeld nach § 16b SGB II beantragen. Dieses wird i.d.R. im ersten Monat in Höhe des ALG II und in den Folgemonaten in geringerer Höhe als Unterstützung ausgezahlt, muss aber - im Gegensatz zum ALG II - nicht zurückgezahlt werden.


Steht da was vom zurück zahlen sehe ich nicht.

Gruß aufruhig
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Alt 05.05.2011, 11:45   #3
Koelschejong
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Wie kommst Du denn auf die Idee, auf den Kredit oder den Zuschuß käme USt.?

Du zahlst den Kredit zurück und fertig.
__

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Alt 05.05.2011, 13:46   #4
ColinArcher
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ColinArcher ColinArcher
Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Wie kommst Du denn auf die Idee, auf den Kredit oder den Zuschuß käme USt.?

Du zahlst den Kredit zurück und fertig.

Auf die Idee komme ich nicht. Wenn ich je 1.190 € Kredit und Zuschuss bekomme sind je 190 € MwSt. inkludiert.

Ich dachte das hätte ich verständlich erklärt.
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Alt 05.05.2011, 13:55   #5
ColinArcher
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ColinArcher ColinArcher
Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Zitat von aufruhig Beitrag anzeigen
Leistungspflicht des Leistungsträgers

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e19a840d17101.php
§ 16c
Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen


(1) Leistungen zur Eingliederung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die eine selbständige, hauptberufliche Tätigkeit aufnehmen oder ausüben, können nur gewährt werden, wenn zu erwarten ist, dass die selbständige Tätigkeit wirtschaftlich tragfähig ist und die Hilfebedürftigkeit durch die selbständige Tätigkeit innerhalb eines angemessenen Zeitraums dauerhaft überwunden oder verringert wird. Zur Beurteilung der Tragfähigkeit der selbständigen Tätigkeit soll die Agentur für Arbeit die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle verlangen.
(2) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die eine selbständige, hauptberufliche Tätigkeit aufnehmen oder ausüben, können Darlehen und Zuschüsse für die Beschaffung von Sachgütern erhalten, die für die Ausübung der selbständigen Tätigkeit notwendig und angemessen sind. Zuschüsse dürfen einen Betrag von 5 000 Euro nicht übersteigen.


Steht aber definitiv fest, dass der ALG II Anspruch entfällt, sollte man stattdessen Einstiegsgeld nach § 16b SGB II beantragen. Dieses wird i.d.R. im ersten Monat in Höhe des ALG II und in den Folgemonaten in geringerer Höhe als Unterstützung ausgezahlt, muss aber - im Gegensatz zum ALG II - nicht zurückgezahlt werden.


Steht da was vom zurück zahlen sehe ich nicht.

Gruß aufruhig
An das Finanzamt musst Du in jedem Fall zurückzahlen. Die Frage ist nur in welcher Höhe? Von meiner Logik her wäre Anschaffungspreis vermindert um 1 jährige Nutzungsdauer. Vom Restwert müsste die MwSt. abgeführt werden.

Warenwert 1.000 € plus 19% Vorsteuer = 1.190 €
Abschreibung 200 €

Restwert 800 € plus 19% MwSt = 952 €

Also müssten 152 € MwSt abgeführt werden.

Wäre eigentlich für mich logisch.

Beim Kredit wäre das der Nettokreditbetrag plus die darauf entfallende MwSt.
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Alt 05.05.2011, 14:29   #6
Koelschejong
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Zitat von ColinArcher Beitrag anzeigen
Auf die Idee komme ich nicht. Wenn ich je 1.190 € Kredit und Zuschuss bekomme sind je 190 € MwSt. inkludiert.

Ich dachte das hätte ich verständlich erklärt.
Interessante Sichtweise, wie wärs mit einer Einstiegsmaßnahme vom JC, ich dachte so an die Grundbegriffe, die ein Selbstständiger kennen sollte.

Wenn ich von der Bank oder sonst wem einen Kredit bekomme, die Dödel zahlen den doch immer ohne USt. aus. Und auch wenn ich vom JC einen Zuschuss bekommen hätte, der wäre vermutlich auch ohne USt. ausgezahlt worden.

Kann natürlich sein, dass ich Dich völlig mißverstanden habe, dann versuch bitte noch mal, mir klar zu machen, wo Dich der Schuh drückt.
__

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Alt 05.05.2011, 14:37   #7
ColinArcher
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ColinArcher ColinArcher
Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Interessante Sichtweise, wie wärs mit einer Einstiegsmaßnahme vom JC, ich dachte so an die Grundbegriffe, die ein Selbstständiger kennen sollte.

Wenn ich von der Bank oder sonst wem einen Kredit bekomme, die Dödel zahlen den doch immer ohne USt. aus. Und auch wenn ich vom JC einen Zuschuss bekommen hätte, der wäre vermutlich auch ohne USt. ausgezahlt worden.

Kann natürlich sein, dass ich Dich völlig mißverstanden habe, dann versuch bitte noch mal, mir klar zu machen, wo Dich der Schuh drückt.

Wenn ich wie in meinem Beispiel 2.380 € vom Jobcenter bekomme und dieses Geld investiere zahle ich 2.380 € an meine Lieferanten. Dieses beinhaltet 2.000 € Warenwert plus 380 € MwSt die mir vom Finanzamt als Vorsteuer erstattet werden.

Ergo muss ich bei Geschäftsauflösung wieder zurückerstatten abzüglich 1 Jahr Abschreibung.
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Alt 05.05.2011, 15:15   #8
Koelschejong
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Jetzt wird's was klarer, Du sprichst von erstatteter Vorsteuer.

Die brauchst Du nicht zurück zu erstatten, Du zahlst die € 1190 Kredit zurück und das wars. Natürlich nur, wenn Du auch tatsächlich diese € 1190 als Kredit ausgezahlt bekommen hast.
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Alt 05.05.2011, 17:05   #9
Koelschejong
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

@ Radkäppchen - nun mach mal nicht die Pferde scheu - er will sich erst selbstständig machen.

Und das Finanzamt guckt erfahrungsgemäß nach 5 Jahren mal genauer, ob wirklich eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt. Die wissen nämlich, anders als das JC, Gewinne wachsen langsam.

Wer ist eigentlich auf die von tiefer Sachkunde zeugenden Meinung gekommen, der Fred gehöhre unter Umfragen/Meinungen und hat dahin verschoben.
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Alt 06.05.2011, 03:58   #10
ColinArcher
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Jetzt wird's was klarer, Du sprichst von erstatteter Vorsteuer.

Die brauchst Du nicht zurück zu erstatten, Du zahlst die € 1190 Kredit zurück und das wars. Natürlich nur, wenn Du auch tatsächlich diese € 1190 als Kredit ausgezahlt bekommen hast.

ich habe meine Absprache mit dem Jobcenter auf dieser Basis getroffen.

Das der Kredit in der valutierenden Höhe zurückgezahlt werden müsste ist klar.

Schwierigkeiten sah ich nur beim Zuschuss. Das Jobcenter ist außen vor in Bezug auf Rückzahlung. Das ist mir klar da es sich um einen Zuschuss handelt.

Anders sehe ich den Sachverhalt bei der MwSt. Ich führte es in meinem Beispiel an. Da ich das Investitionsprodukt behalte werde ich die MwSt für den Restwert abführen müssen.
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Alt 06.05.2011, 04:03   #11
ColinArcher
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ColinArcher ColinArcher
Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Zitat von Radkäppchen Beitrag anzeigen
Hi,

du musst natürlich den Kreditbetrag, den du vom Jobcenter erhalten hast, wieder zurückzahlen (=1190€).

Wenn du keine weiteren Geschäftsvorfälle während des gesamten Jahres beim Finanzamt hast, wird man dir deine "Geschäftstätigkeit" als Hobby auslegen, und der Vorsteuerabzug wird zurückverlangt.

Ebenso wird das Jobcenter davon Kenntnis bekommen und du darfst ggf. den "Zuschuss" auch zurückerstatten, wenn nicht gar eine Betrugsanzeige hinzukommt.

Wenn du jedoch nachweisen kannst, dass du "Gewinnabsicht" hattest und entsprechend andere Geschäftsvorfälle (gerne werden auch die Kriterien: nach aussen erkennbarer Geschäftssitz / Briefkasten / Klingel, geleistete Arbeitsstunden etc. zur Beurteilung herangezogen) im letzten Jahr vorlagen, kannst du den Vorsteuerabzug behalten, da du ja offiziell "Verlust" gemacht hast. Damit bist du aber unter "Beobachtung" des FA, da dieses z. B. Dauerverluste über Jahre nicht kommentarlos anerkennen wird!

Wenn du mit dem FA rumtricksen willst, dann solltest du schon ein ganz "Gewiefter" sein und mit allen Wassern gewaschen, ansonsten machen dich die Finanzbeamten so schnell nass, dass du nur noch dumm aus der Wäsche schaust. Da bist du dann auch schnell mit dem Gesetz in Konflikt und das ist kein Kavaliersdelikt!

Liebes Radkäppchen,

darum geht es mir nicht. Mein Vorhaben wurde von der IHK geprüft und befürwortet. Weiterhin vom Jobcenter.

Aber wenn es nun mal nicht läuft dann läuft es nicht. Unternehmerisches Pech. Ich stelle mein Geschäft ein und es wird von niemand Anderem eingestellt.

Mir geht es hier ausschließlich um die MwSt. Frage.
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Alt 06.05.2011, 09:54   #12
Koelschejong
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Aufgabe des Gewerbes und Vorsteuererstattung. Ich weiß nicht, wie das bei der EÜR/EKS gehandhabt wird, aber ich vermute sehr stark, das ist ganz ähnlich, wie beim Bilanzierer.

Ein Beispiel (der Einfachheit halber geh ich mal von Sofortabschreibung aus, weiß aber natürlich, hier ist nix mit Sofortabschreibung)

Gewerbe kauft Auto für
€ 8.000,00 plus Vorsteuer
€ 1.520,00
€ 9.520,00 gesamt

Kurz danach wird das gewerbe abgemeldet, das Auto geht in's Privatvermögen über. Dann ist in der Schlussbilanz z.B. zu buchen

€ 7.000,00 Restwert des Autos plus
€ 1.330,00 USt.
€ 8.330,00 gesamt

Damit sähe die Rechnung gegenüber dem Finanzamt also so aus:

€ 1.330,00 Vereinnahmte USt.
€ 1.520,00 gezahlte Vorsteuer
0.190,00 vom Finanzamt zu erstattende Vorsteuer
__

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Alt 07.05.2011, 03:56   #13
ColinArcher
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Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Aufgabe des Gewerbes und Vorsteuererstattung. Ich weiß nicht, wie das bei der EÜR/EKS gehandhabt wird, aber ich vermute sehr stark, das ist ganz ähnlich, wie beim Bilanzierer.

Ein Beispiel (der Einfachheit halber geh ich mal von Sofortabschreibung aus, weiß aber natürlich, hier ist nix mit Sofortabschreibung)

Gewerbe kauft Auto für
€ 8.000,00 plus Vorsteuer
€ 1.520,00
€ 9.520,00 gesamt

Kurz danach wird das gewerbe abgemeldet, das Auto geht in's Privatvermögen über. Dann ist in der Schlussbilanz z.B. zu buchen

€ 7.000,00 Restwert des Autos plus
€ 1.330,00 USt.
€ 8.330,00 gesamt

Damit sähe die Rechnung gegenüber dem Finanzamt also so aus:

€ 1.330,00 Vereinnahmte USt.
€ 1.520,00 gezahlte Vorsteuer
0.190,00 vom Finanzamt zu erstattende Vorsteuer

Das sehe ich ähnlich. Die 19% Mwst für den Restwert trägt der Selbständige oder Ex-Selbständige.

Wollte nur Vorsorge tragen durch Rücklage der Mehrwertsteuererstattung.
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Alt 07.05.2011, 11:11   #14
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hallo Colin Archer ..

hast du etwaig schon einmal für das erste Geschäftsjahr die Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung bedacht ?

du bist dann wohl nicht vorsteuerabzugsberechtigt , sparst dir jedoch erst einmal auch Steuerberaterkosten , da die doppelte Buchführungspflicht entfällt und man durchaus dann seine Buchhaltung recht locker selber machen kann ..
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Alt 07.05.2011, 12:21   #15
Koelschejong
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Umsatzsteuerpflicht hat absolut nichts mit Steuerberater und doppelter Buchführung zu tun.

Ich stehe aber auf dem Standpunkt, jeder Selbstständige sollte schon aus Eigeninteresse eine vernünftige Buchführung haben.
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Alt 07.05.2011, 13:59   #16
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

mea culpa Koelschejong ..

hatte mich etwas zu einfach ausgedrückt ..

nach Gewerbeanmeldung erfolgt der Erfassungsbogen vom FA ..

dort wird nach voraussichtlichem/ geschätztem Gewinn/ Umsatzhöhe gefragt ..

gehe ich zu hoch ran , so fällt die Kleinunternehmerregelung direkt weg ..

somit bin ich zu doppelter Buchführung verpflichtet ( welche ich mir nicht unbedingt selber zutraue , da auch Jahresabschluß/Bilanzierung nötig ist ) ..

somit benötige " ich " den Steuerberater , welcher Geld kostet..

bei der Kleinunternehmerregelung bin ich wohl nicht vorsteuerabzugsberechtigt , brauche jedoch zum Jahresende nur eine Einnahmen - Überschußrechnung beim Finanzamt einreichen ( welche man ja locker ohne Steuerberater hinbekommt ) ..

da der Fragesteller ja nur minimales Kapital zur Existenzgründung benötigt , bin ich wohl davon ausgegangen das es eher eine kleine unternehmerische Sache zu Anfang sein wird und demnach die Kleinunternehmerregelung passen könnte ..

besser so ?

Gruß
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Alt 07.05.2011, 14:29   #17
Koelschejong
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Ich widerspreche wieder, doppelte Buchführung ist erforderlich bei Umsätzen über € 350.000 oder Gewinn über € 30.000, bis zu diesen doch recht erheblichen Summen reicht die von Dir ja schon genannte Einnahme-Überschussrechnung.
Du kannst das nachlesen in § 141 AO
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Alt 07.05.2011, 15:35   #18
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nochmals hallo @ Kölschejong ..

Zitat:
Ich widerspreche wieder, doppelte Buchführung ist erforderlich bei Umsätzen über € 350.000 oder Gewinn über € 30.000, bis zu diesen doch recht erheblichen Summen reicht die von Dir ja schon genannte Einnahme-Überschussrechnung.
en kölsch Mädche tät jetz sage ........ Peanuts ..

du widersprichst doch nicht sondern stellst nur fest , wobei du auch definitiv Recht hast ...

aber wie rasch sind diese erheblichen Summen je nach Unternehmensart im Bereich der Umsätze doch erreicht ( man nehme aus dem Bereich Spedition z.B. 5 Zugmaschinen mit monatl. Umsatz pro i.H.v 12.000 Euro )..

nur eben bei der geringen Darlehnshöhe und Fördergelder welche der User benötigt , gehe ich von einer überschaubaren Unternehmens/ sowie Umsatzgröße aus .. .. daher eben mein Hinweis auf die recht unkompliziert zu handhabende Kleinunternehmerregelung ..



Gruß
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Alt 07.05.2011, 16:00   #19
Koelschejong
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Glaub mir, für jemanden, der aus ALG II heraus ein Gewerbe gründet, für den sind € 350.000 Umsatz bzw. € 30.000 Gewinn für längere Zeit recht utopisch. Aber Du hast natürlich Recht, wenn man den § 19 UStG in Anspruch nimmt, dann kann es zu bösen Überraschungen kommen. Da gibt's nämlich die recht geringe Umsatzgrenze von € 17.500,00. Wird das dann irgendwann mal vom FA festgestellt, dass die überschritten wurde, dann gibt's eine recht unschöne USt.-Nachforderung.
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Alt 07.05.2011, 16:27   #20
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Zitat:
Glaub mir, für jemanden, der aus ALG II heraus ein Gewerbe gründet, für den sind € 350.000 Umsatz bzw. € 30.000 Gewinn für längere Zeit recht utopisch.
das ist grundsätzlich eine utopische Umsatzzahl ... zumindest empfinde ich es für mich so ..

jedoch ist diese Umsatzzahl eben recht rasch erreicht und entspricht gleichfalls nicht dem Gewinn..

erfahrungsgemäss entstehen bei diesen Umsätzen leider auch viele Ausgaben und daher ist da für mich das Steuerbüro recht zweckmässig zur Buchung ..

ich habe den ganzen Murcks mit neuer Gründung aus ALG II seit Ende 2008 hinter mir und hoffe das ich es gepackt habe ..

habe damals halt die Kleinunternehmerregelung bevorzugt um den Überblick zu bewahren ..

im 2.ten Drittel 2009 sogar die Umsätze runter gefahren um nicht aus der Kleinunternehmerregelung zu fallen und mir kein Chaos zu verursachen ..

bis hierhin hat nun bei mir alles gut funktioniert und ich drücke wirklich und von ganzem Herzen jedem die Daumen aus dem ALG II Bezug zu kommen ..

das Leben mt ALG II war mehr oder minder erträglich , jedoch nicht das drumherum ( Argemitarbeiter und Co. )

Gruß
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Alt 07.05.2011, 16:53   #21
Koelschejong
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Also jetzt gut 2 Jahre selbstständig. Bist Du schon aus dem ALG II Bezug raus, oder musst Du Dich noch von ARGE/JC ärgern lassen?

Ich hatte mich bereits Ende 2006 aus ALG II selbstständig gemacht, und nach einem Durchhänger in der Wirtschaftskrise bin ich dann seit Mitte 2010 aus dem bezug raus - hoffentlich auf Dauer, obwohl eben die Wirtschaftskrise gezeigt hat, wie schnell's wieder nach unten gehen kann.
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Alt 07.05.2011, 17:20   #22
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Zitat:
Also jetzt gut 2 Jahre selbstständig. Bist Du schon aus dem ALG II Bezug raus, oder musst Du Dich noch von ARGE/JC ärgern lassen?
war über 20 J. im Speditionswesen selbständig ..

dann ALG II ..

dann ohne Arge wieder selbständig gemacht ..

... wohlgemerkt !!! habe noch eines dieser Existenzgründerseminare von der Arge gesponsert bekommen .. lol ..

der Dozent und ich waren der Meinung , das der Staat verklagt werden müsse .. Seminarteilnehmer bekamen beigebracht wie man Flyer faltet , jedoch wusste keiner brutto von netto zu unterscheiden ( also vorprogrammierte Insolvenzen/ Konkurse ) ..

ich habe da schon eine recht eigene Einstellung zu dem ganzen ALG II - Gedöns ..

die Arbeitslosigkeit / der Mangel an Stellen ist vom Staat erwünscht und gewollt ..

es wäre fatal , wenn von jetzt auf gleich alle derzeit arbeitslosen eine Arbeitsstelle hätten ... was würden dadurch für Löcher im Bereich - Verwaltung / Massnahmeträger / Industrie - aufgerissen !!!

aber das Thema hört hier nicht hin .. sorry .....

Zitat:
obwohl eben die Wirtschaftskrise gezeigt hat, wie schnell's wieder nach unten gehen kann
ja , fatal ..

hatte im letzten Drittel 2008 angemeldet und hing direkt in der Wirtschaftskrise drin .. war zeitweise zum verzweifeln ..



und nochmal kurz hierzu ..

Zitat:
oder musst Du Dich noch von ARGE/JC ärgern lassen?
das war ja mein damaliges Problem ...

ich kannte es nicht , das " Menschen " / Argemitarbeiter , mit anständigen Menschen wie Dreck umgehen ..

und somit gab es von mir Dienstaufsichtsbeschwerden / Widersprüche am laufenden Band ..

es gab keine Zeit in welcher ich mal gerade keine Sanktion am laufen hatte .. ( aber der Anwalt wurde zum Glück über PKH abgedeckt ) ..

bin darüber körperlich krank geworden und hatte dann über ein anderes Forum riesen Glück und gute Ratschläge erfahren ..

heute ist alles wieder gut und ich lebe wieder .. puuuh ..
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Alt 07.05.2011, 17:36   #23
Koelschejong
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Ich hab auch keinen einzigen Bescheid bekommen, gegen den ich nicht zunächst mal in Widerspruch und einige Male eben auch vor's SG ziehen musste. Hab in allen Punkten Recht bekommen, bis auf einen Fall, aber da hatte ich selbst nicht richtig gerechnet und ARGE tatsächlich mal Recht. Na ja, zumindest die Fa. Herlitz hat's gefreut, der Umsatz an Aktenordnern zog dort an.
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Alt 07.05.2011, 18:01   #24
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Zitat:
Ich hab auch keinen einzigen Bescheid bekommen, gegen den ich nicht zunächst mal in Widerspruch und einige Male eben auch vor's SG ziehen musste.
über`s SG klären , dazu hätte ich seinerzeit nicht mehr die Kraft gehabt ..

ich kannte das doch alles garnicht und hatte mich schon aufgeregt wenn ich einen Arge - Termin hatte , ins Argebüro kam und die SB gerade ihren Nasenschleim/ Nasenfundstücke mit Ruhe als kleines Frühstück genoss ..

hatte mich dann geweigert 2 von ihr ausgedruckte Bewerbungen anzunehmen , da ich mich vor dem Papier was sie angefasst hatte , ekelte ..

dann der Zwang zur Unterschrift unter eine EGV , ohne Bedenkzeit ..

dann waren die Bescheide nicht richtig berechnet ..

dann wurde Einkommen aus Nebentätigkeit ewig angerechnet , welches ich schon lange abgemeldet hatte ..

da ich nur 40 % Kasko bei der VS habe und ein KFZ von einer Fahranfängerin auf mich angemeldet hatte , wollte die Nachweise woher das Geld über den Erwerb des KFZ ( 500 Euro ) stammt und bis dahin - Mitwirkungspflicht - wurde das ALG II gesperrt ..


dann hatte ich eine Untermieterin - bin selber weiblich und hetero - wurde mir eine BG berechnet ..

ja und halt lauter so Geschichten..

zum guten Schluß konnte ich mich kaum noch bewegen und noch nicht einmal meine Schuhe alleine zubinden ..

der Arzt meinte - Verdacht auf Somatisierungsstörungen - die seelischen Probleme müssten bearbeitet werden ..

na toll , bekloppt bin ich jetzt auch noch .. ..

und dann eben ein damals gutes Forum und einen wissenden Moderator gefunden ....

hab dann etwas getrickst bzgl. Einnahmen ( mag da jetzt aber nichts zu schreiben ) und mich aus dem Bezug abmelden können..

zu dem Zeitpunkt wollte mir die Arge wohl bereits Existenzgründerdarlehn in Höhe bis 2500 Euro gewähren ..

hab da garnicht mehr drauf reagiert und einfach keinen Weiterbewilligungsantrag mehr gestellt ..

ja , und ich lebe wieder ...
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Alt 07.05.2011, 19:11   #25
Koelschejong
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Standard AW: Was ist wenn.... / Einstiegsgeld § 16 b u. c

Sei froh, dass Du die Typen los bist, ich kann das alles gut nachvollziehen. Allerdings stand bei mir schon auf der Musterungsakte dich und fett auf der ersten Seite: "Neigt zum Widerspruch!" - zumindest das hatten die Typen bei der Bundeswehr sehr richtig erkannt und dann nach langem, zähen Kampf auf meine Zwangsmitarbeit verzichtet.

Ich lass mich von solchen Typen nicht runterziehen, aber wie sagt der Kölner: Jeder jeck ist anders

Und wenn ich mich unterbuttern ließe, dann hätte ich meine früheren Jobs nicht machen können, das war teilweise nervlich etwas belastend. Mein Nachfolger in einem der Jobs lag 4 Wochen nach Übernahme meines Jobs mit Nervenzusammenbruch im Krankenhaus und war danach dann dauerhaft berufsunfähig. Er hat sich leider nie wieder so weit erholt, dass er hätte als Kaufmann arbeiten können, hat auf Gärtner umgeschult.
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