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Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 23.01.2011, 14:09   #1
pusat87->Emailproblem
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pusat87
Standard Nebenberufliche Selbstständigkeit Vor und Nachteile ?

Nebenberufliche Selbstständigkeit , Vor -und Nachteile und auch mit ARGE ?



Ein Bekannter möchte sich im Bau Nebenberuflich Selbstständig machen. Ist aber auch gleichzeitig ALG II Empfänger. Möchte aber erst nebenberuflich anfangen.Falls es gut ablaufen sollte will er sich hauptberuflich selbstständig machen. Damit er dann auch Einstiegsgeld und Zuschüsse und Darlehen beantragen kann. Die Frage ... Wie läuft es mit der ARGE ? Wollte sich zuerst Hauptberuflich Selbstständig machen,aber erst sagt das sein Bauchgefühl sagt das sein Sachbearbeiter das nicht zustimmen würde,weil er keine abgeschlosse Ausbildung hat. Was sind denn die Vor-und Nachteile ,in jeder Hinsicht z.B. mit Arbeitsamt,Finanzamt und auch was dazu noch kommt.
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Alt 23.01.2011, 14:20   #2
Seepferdchen
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Standard AW: Nebenberufliche Selbstständigkeit Vor und Nachteile ?

Hallo Pusta, ohne Ausbildung sieht nicht gut aus und das im
Baugewerbe! Berufsgenossenschaft!

Was will er den konkret machen?

Einstiegsgeld vom Arbeitsamt ohne Beruf und ohne Konzept usw., da
hängt eine Menge dran!

Wie gesagt er muss da schon konkret angeben was er machen will!

Zum Beispiel Hilfstätigkeiten usw. die keine besondere Ausbildung
benötigen! (Bauhelfer als Sub?)

Gruss
__

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Alt 23.01.2011, 14:24   #3
pusat87->Emailproblem
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Beiträge: 51
pusat87
Standard AW: Nebenberufliche Selbstständigkeit Vor und Nachteile ?

genau als Subunternehmer.
Wenn er als Nebenberuflich einsteigt und sich zum Hauptberuflich ummeldet mit den ganzen Förderungen.
Da muss er ja auch ein Businnesplan und Zielangaben u.s.w. angeben?

Ist das realistisch und der richtige Weg um Einstiegsgeld,Darlehen und Zuschüsse zu bekommen ?
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Alt 23.01.2011, 14:35   #4
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Nebenberufliche Selbstständigkeit Vor und Nachteile ?

ja und nein!
Er kann als Dienstleister, sagen wir mal nicht nur im Baubereich seine Dienst anbieten,
sondern z.B. Garten usw..

Dann bekommt das "Kind" einen anderen Namen!

Hier ein Link was alles so zu beachten ist!

Existenzgründung - www.arbeitsagentur.de

Geschäftsplan

Sagen wir mal "Ein Mann für alle .......!"

Lässt sich bestimmt was draus machen und im Netz mal schauen
wieviel Anbieter es schon gibt!

Gruss
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 23.01.2011, 15:06   #5
Rounddancer
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Rounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer EnagagiertRounddancer Enagagiert
Standard AW: Nebenberufliche Selbstständigkeit Vor und Nachteile ?

Das Thema war schon öfter da hier im Forum, aber auch da, wo es um Existenzgründung geht.

Das Fi-Amt kennt keinen Unterschied zwischen neben- und hauptberuflicher Selbstständigkeit,-
es unterscheidet nur zwischen Firmen, die ein Kleingewerbe betreiben (und darum auf Antrag keine Umsatzsteuer abführen müssen (aber halt auch keine Umsatzsteuer kassieren und keine Vorsteuer abziehen dürfen) (und wehe, sie kommen in einem Wirtschaftsjahr über die Umsatzgrenze des Kleingewerbes hinaus,- dann müssen sie die ganze, vom Kunden ja nicht kassierte Umsatzsteuer aus eigener Tasche nachzahlen,- und können vielfach die dazu gehörende Vorsteuer nicht mehr abziehen!), und regulären Unternehmen, die Umsatzsteuer berechnen und Vorsteuer abziehen dürfen, aber jeden Monat (später, je nach Umsatz, evtl. vierteljährlich) dem Fi-Amt erklären müssen, wieviel Umsatzsteuer und wieviel Vorsteuer anfiel. Und dann pünktlich die Umsatzsteuer an das Fi-Amt abführen müssen, bzw. von diesem überzahlte Vorsteuer zurückbekommen. Natürlich müssen diese Unternehmen auch am Jahresende eine Jahres-Umsatzsteuererklärung machen.
Und man muß am Jahresende eine Einkommensteuererklärung machen. Und ggf. Einkommensteuer zahlen.

Ok, das Fi-Amt meldet sich auch, wenn man drei Jahre ein Gewerbe angemeldet hatte, mit dem aber gar nichts verdiente. Dann wird das Gewerbe zwangsabgemeldet, weil es ja nur Hobbycharakter habe.

Das Fi-Amt (und das Gewerbesteueramt der Kommune) interessiert jedoch auch, ob man ein Gewerbe hat, oder Freiberufler ist. Gewerbe ist immer auch (von Freibeträgen abgesehen) Gewerbesteuerpflichtig. Freiberufler zahlen keine Gewerbesteuer,- aber es ist recht genau definiert, wer für welche Tätigkeit als Freiberufler arbeiten darf. Alle anderen melden sich als Gewerbetreibend an.

Das Gewerbeamt, da, wo man die Aufnahme der gewerblichen Tätigkeit anzeigt, das fragt zwar immer in dem Anmeldeformular, ob das als Neben- oder Hauptgewerbe laufen soll. Aber das hat nur statistische Gründe,- und wenn man später vom Neben-, auf Hauptgewerbe umstellt, oder umgekehrt, das kratzt die nicht und wird auch nicht geändert.

Das Arbeitsamt und die Arge hingegen glauben leider vielfach noch immer, man müsse beim Gewerbeamt eine Ummeldung machen, wenn man vom Haupt- zum Nebengewerbe oder umgekehrt umstellt,- und das würde man so auch bescheinigt bekommen.
Das nervt die Selbstständigen, und es nervt die Gewerbeämter.
Darum, wenn man einen so uneinsichtigen SB hat, dann kann man bei immer mehr Gewerbeämtern (hoffentlich noch lange) gratis einen Zettel bekommen, auf dem steht mit dem Stempel des Gewerbeamts, daß gemäß Gewerbeordnung keine Ummeldung vom Neben- zum Hauptgewerbe, oder umgekehrt existiert, und so darum auch nicht bestätigt werden kann.

Einstiegsgeld: Wenn man das braucht, weil man Vollzeit-Selbstständig werden will,- dann muß man einen Plan haben, was man wie machen will. Und daraus einen Businessplan machen, in dem das klar umrissen ist, daß und welche Gedanken man sich über Unternehmensziel, -ertrag, -kosten, -risiken, etc. gemacht hat.
Das geht auch z.B. als in mehrere Kapitel unterteilter Aufsatz.

Diesen Businessplan muß man dann dem Amt vorlegen, das entscheidet dann, ob, und welche sogenannte fachliche Stelle diesen Plan anguckt und auf Realisierbarkeit prüft. Das Amt kann einen zudem noch zu einer Schulung schicken, wo man lernt, was man als Selbstständiger alles tun muß und wie. Ist sehr sinnvoll.
Und dann entscheidet der SB, ob man das Einstiegsgeld kriegt, zudem kann man auf Antrag auch eine Unternehmensstarthilfe bekommen, z.B. für Büroeinrichtung o.ä.

Viel bringen kann auch die Existenzgründer-Beratung bei IHK oder Handwerkskammer,- sie ist in der Regel gratis, aber nützlich.

Die Berufsgenossenschaft meldet sich auch, meist sehen die, daß man einzeln und nur so nebenbei arbeitet, und schreiben gleich, daß sie einen in Ruhe lassen, und man sich, wenn Geschäftsumfang und/oder Mitarbeiterzahl sich vergrößern, doch bitte melden solle.

Die GEZ kann auch kommen, da bei Gewerbetreibenden jedes Rundfunkgerät einzeln zählt.

Und so weiter.
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