Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> VORSICHT!

Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


Danke Danke:  0
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 08.05.2006, 22:24   #1
edy
Redaktion
 
Benutzerbild von edy
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 1.308
edy edy edy edy edy edy
Standard VORSICHT!

Das sind halt die Angebote, welche uns via mail (in der Regel als spam) erreichen!

Zitat:
Der Traum vom schnellen Geld
Gericht: Bewährungsstrafe für 56-Jährigen, der unbekannten Internetbetrügern sein Konto zur Verfügung stellte. Sie hatten Geheimnummern mit Spammails ausgespäht

Das Amtsgericht hat einen arbeitslosen Goldschmied wegen Geldwäsche und Verstoß gegen das Kreditwesengesetz zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Der 56-jährige Axel R. habe Internetbetrügern "leichtfertig" sein Konto für einen Geldtransfer zur Verfügung gestellt, so das Gericht gestern. Der Mann hatte bei der Transaktion von 7.000 Euro geholfen, die mit Hilfe einer durch eine Spammail ausgespähten Geheimnummer von unbekannten Hintermännern über sein Konto in die Ukraine transferiert wurden.

Im Juli 2005 antwortete der Familienvater auf eine E-Mail mit einer Nebenjobofferte der Firma "HQ Management S. A." Axel R. registrierte sich bei der Firma und erhielt kurz darauf Antwort. Die Initiatoren schrieben per Mail, ihre Firma würde Waren aus der Ukraine in Deutschland verkaufen, doch ihre Kunden würden ungern auf ein ausländisches Konto einzahlen. Deshalb suchten sie jemanden, der sein deutsches Konto für Transaktionen zur Verfügung stelle. Derjenige erhalte sieben Prozent Provision.

Axel R. erhoffte sich ein regelmäßiges Nebeneinkommen. Eine weitere Mail kündigte den baldigen Eingang von 7.000 Euro an. Dieses Geld solle er abzüglich seiner Provision bei der Western Union Bank bar überweisen. Axel R. tat wie ihm geheißen: Er richtete ein neues Konto ein und zahlte zweimal 3.255 Euro auf ukrainische Konten. 490 Euro behielt er für sich. Kurz darauf erhielt er eine SMS: "Geld ist angekommen. Vielen Dank."

Der nicht vorbestrafte Axel R. räumte das Geschehen ein. Er hatte auch versucht, gegen die Drahtzieher Strafanzeige zu stellen. Bei der Polizei erhielt er die Auskunft: "Das können Sie sich sparen." Diese Einschätzung teilt der Polizeibeamte Andreas Klingbeil, der seit Februar 2005 ein Ansteigen so genannter Pishing-Fälle (zusammengesetzt aus Password und Fishing) registriert. Die technisch versierten Hintermänner, die mit einem offiziell wirkenden Bankschreiben per E-Mail Kontoinhaber zur Preisgabe ihrer Kontodaten verleiteten, seien noch nie gefasst worden. Es gebe weit über 100 Verfahren allein in Berlin, allerdings nur gegen solche Täter-Opfer wie Axel R. Aber auch der Geschädigte Nicolaus I. habe sich fahrlässig verhalten, indem er seine Geheimnummer zu einer angeblichen Kontoaktivierung preisgab.

Der Richter bescheinigte Axel R. kein vorsätzliches Handeln, dafür aber äußerste Leichtfertigkeit und Leichtgläubigkeit beim Geldtransfer. Sieben Prozent Provision sei "ein ziemlicher Hammer". Der Angeklagte hätte in grober Weise verkannt, dass dies nicht rechtmäßig sein kann und sich deshalb der Geldwäsche schuldig gemacht. Uta Falck

taz Berlin lokal vom 9.5.2006, S. 21, 90 Z. (TAZ-Bericht), Uta Falck
__

Links, unabhängig, aber freilich parteilich!
________________________________________
Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar.
edy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.05.2006, 06:55   #2
Nachtm
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Geldwäsche

Zitat:
Im Juli 2005 antwortete der Familienvater auf eine E-Mail mit einer Nebenjobofferte der Firma "HQ Management S. A." Axel R. registrierte sich bei der Firma und erhielt kurz darauf Antwort. Die Initiatoren schrieben per Mail, ihre Firma würde Waren aus der Ukraine in Deutschland verkaufen, doch ihre Kunden würden ungern auf ein ausländisches Konto einzahlen. Deshalb suchten sie jemanden, der sein deutsches Konto für Transaktionen zur Verfügung stelle. Derjenige erhalte sieben Prozent Provision.
Wer allerdings auf so etwas eingeht ist selber Schuld!
Mit 56 Jahren sollte man soviel Verstand haben das dieses nicht mit rechten Dingen zugehen kann, zudem auf solche Fälle schon mehrfach hingewiesen wurde.

So long Nachtm
  Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
vorsicht

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Vorsicht Satire eiszeit Archiv - News Diskussionen Tagespresse 2 19.12.2007 23:34
Vorsicht: Gefährlicher Verdienst! Syndrom Job - Netzwerk 6 23.08.2007 19:13
Vorsicht Strafverfahren vagabund Allgemeine Fragen 3 04.07.2007 23:56
Vorsicht Zeitarbeitsmessen! wolliohne Job - Netzwerk 0 11.04.2007 17:45


Es ist jetzt 08:58 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland