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Start > Information > Existenzgründung und Selbstständigkeit -> Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme


Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit

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Alt 15.02.2017, 20:23   #1
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Felice6
Standard Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Hallo,
bin neu hier und hab 2 Tage damit verbracht, hier erstmal nur zu lesen und mir wichtige Dinge zu notieren. Nun habe ich aber trotzdem noch Fragen zu meiner Situation.
Ich beziehe seit Oktober 2016 ALG II. Schon während des Bezuges von ALG I kam mir die Idee, als Freiberuflerin zu arbeiten. Ich beschäftige mich nun schon seit Mitte letzten Jahres mit der Thematik, habe Weminare und Praktika absolviert und mir ein gutes Netzwerk aufgebaut. Ab März will ich nun starten! Nun hatte ich den ersten Termin beim neuen SB des Selbständigenteams. Ich trug mein Konzept vor, er fands gut bzw. konnte nichts dagegen sagen, außer, dass er mir ab März einen Job besorgen könnte und das viel schneller gehen würde. Dann schob er mir einen Zettel zu über eine "Belehrung zu Investitionsvorhaben", welchen ich nach Prüfung unterschrieb und dann ganz nebenbei noch einen weiteren Zettel (ohne Unterschrift und der Erklärungsbogen fehlt) und nuschelte irgendwas von "Seminar". Es war ein "Angebot einer Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger", Start 7.3. Ich sagte, dass ich das nicht unbedingt brauche, da ich schon Kundenaufträge in Aussicht habe und ab März loslegen will mit der Selbständigkeit etc., er meinte dann, dass ich dort meinen Businessplan erarbeiten darf und diesen dann nach 2 Wochen vortrage und dann entschieden wird, ob ich geeignet bin zur Existenzgründung, falls ja, würde er mir Beinfreiheit geben, mir Zeit geben usw. Falls nein, Zuweisung innerhalb von 6 Wochen (Variante Nichteignung/Eignung steht nur auf einem separaten Zettel, den er mir gab, nicht auf dem Angebot).

Nun meine Frage:
Überlege hin und her, ob ich nun dort hingehen soll, Unterlagen mitnehmen zur Überprüfung usw. usf um die Maßnahme erstmal nicht machen zu müssen. Oder was könnte ich sonst noch tun? Ich bin mega angespannt und habe Kopfschmerzen, da ich ein Jahr komplett auf meine geplante Selbständigkeit hingearbeitet habe und dieses Vorhaben nun zu zerbrechen droht. Ich will loslegen mit meiner Selbständigkeit, und will nicht in einer Maßnahme sitzen, in der mir vorgegaukelt wird, es gäbe eine Möglichkeit, dass sie meiner geplanten Selbständigkeit zustimmen (wenn überhaupt). Dabei hätte ich nur 3 oder 4 Monate Unterstützung gebraucht, um komplett auf eigenen Füßen zu stehen.
Ich weiß nicht was ich tun soll.

Habt Ihr einen Tipp oder fällt Euch vielleicht was auf im Angebot? Ich stelle sie im Anhang ein und hoffe auf Eure Hilfe.

Geändert von Admin2 (16.02.2017 um 05:54 Uhr) Grund: Anhänge in Post 10....
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Alt 15.02.2017, 20:28   #2
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Felice6
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

PS: Habe die Anhänge richtig ausgerichtet hochgeladen, aber sie liegen trotzdem quer
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Alt 15.02.2017, 20:46   #3
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ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH ZynHH
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Der klarname des des SB ist noch zu lesen.

Als was willst du dich selbstständig Machen?

Karopapier?
__

Mahalo


Ich würde mir wünschen, die Sendung holocaust würde mehrmals pro Jahr wiederholt....
ZynHH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.02.2017, 21:54   #4
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Felice6
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Wo denn? Oben steht doch nur das Datum. Und ja, das ist Karopapier, bin hier neu, und die Stellen zu überdecken statt zu schwärzen ging erstmal am Schnellsten.

Als freiberufliche Texterin.
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Alt 15.02.2017, 22:32   #5
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Zitat von Felice6 Beitrag anzeigen
Habt Ihr einen Tipp [...]
Überdenke mal kurz deine Einstellung:
Ab dem Tag der Gewerbe-Anmeldung hat jede ernst zu nehmende business-woman keine Zeit mehr für unsinniges Zeit-Verplempern.
Die Zeit teilt sich business-woman nämlich selbst ein.
Auch verweigert sie die Anerkenntnis der in der EGV angedachten Ortsabwesenheitsklausel mittels Unterschrift.
Es geht nicht an, wenn sie zum spontanen Stelldichein zu potentiellen Auftraggebern geladen wird, daß sie zunächst um "Erlaubnis" ersuchen soll.
Auch wäre ich selbst im Nachhinein nicht bereit, zu dokumentieren, von wem ich wohin geladen wurde.
Auch wenn es albern klingen mag:
Das sind Betriebsgeheimnisse.
Und die wahre ich.
Kunden- und Lieferantendaten verteidigt die seriöse Geschäftsfrau mit Zähnen und Klauen gegen voyeuristische Blicke eines SBs, der damit eh nichts anzufangen weiß, sondern mit seinem wenig zielführendem Aktionismus nur seine eigene, verdeckte Arbeitslosigkeit zu bemänteln sucht.
Mir fiele noch mehr ein, was sich business-woman nicht bieten lassen sollte.

Sobald du dich erst etwas in die Materie eingefuchst hast, findest du selbst raus, weshalb dich dein Gefühl nicht trügt, du halt etwas andere Werkzeuge als in der freien Wirtschaft benötigst, um unangemessene Übergriffe abzuwehren.

Wenn ein SB der Auffassung ist, dir die "Genehmigung" zur Selbständigkeit erteilen zu dürfen, dir die Beine frei halten zu dürfen oder auch nicht, mußt du für dich selbst erst mal klären, wie du als business woman mit dieser Art Übergriffigkeit umzugehen gedenkst.
Wenn ich deinen Eingangspost richtig einsortiert habe, wirft der SB, unter Vorgaukelung, etwas für dich zu tun, dir nur Sand ins Getriebe.

Mein Tipp:
Wirf denen deinen Sand zurück.

Da im Zusammenhang mit sinnbefreiten=unerwünschten Maßnahmen stets die selben Fragen hochgewühlt werden,
kopiere ich aus einen Post mit passenden Querverweisen.
Wenn du die Schularbeiten gemacht hast, kannst du wahrscheinlich die "richtigen" Fragen an JC-SBs stellen.

Such dir die für dich passenden Highlights aus dem Pfeilköcher:
- Verhalten beim Träger - Maßnahmeabwehr
- Erklärung, warum kein Vertrag beim Träger unterschrieben wurde - es sei bereits alles geregelt -
- Vermittlungsgutschein und das Bewerben bei privaten Dienstleister - ZAF
- Bewerbungsbemühungen, Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
- Vermittlungsvorschlag (VV), Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren

Hier ein Faden des Users "Simor", der sich dem Thema sehr gewitzt stellt.
Einer seiner smart-ass-Schachzüge:
SOFORT sämtliche FREIWILLIG erteilten "Einverständniserklärungen" bezüglich seiner Datenverwurstung zurückzunehmen.
Schriftlich und nachweisbar.
Versteht sich.
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„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
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Alt 15.02.2017, 22:42   #6
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Felice6
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Ich habe kein Gewerbe angemeldet, da ich das als Freiberuflerin nicht brauche.

Und eine EGV habe ich beim letzten Termin nicht unterschrieben, sondern damals im Oktober als ich den Antrag für ALG II gestellt hatte. Diese EGV ist noch bis zum 19.3. gültig.

Vielen Dank für die sonstigen zahlreichen Hinweise, werde sie mir sofort alle zu Gemüte führen.
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Alt 15.02.2017, 22:53   #7
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Felice6
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Fahrtkosten-Tango und Prozedere bei der Maßnahme vor Ort hatte ich schon gelesen, ich bin aber jetzt am überlegen, ob es Sinn macht, da überhaupt hinzugehen, da ich in 3-4 Monaten auch irgendwie ohne das Jobcenter klarkommen würde, (mein Business-Plan sieht 1/2 Jahr vor), und es stellt sich die Frage, ob ich, wenn ich um die Maßnahme drumherum komme, nicht trotzdem genauso Stress haben werde die nächsten Minate, denn ich denke nicht, dass ich dann in Ruhe gelassen werde, um mich um mein Geschäft/meine Selbständigkeit zu kümmern.

Oder eben hingehen, nicht unterschreiben etc, nicht teilnehmen, zur Anhörunf usw. und dann im März mich einfach freiberuflich anmelden, ob sie wollen oder nicht? Können die mir das eigentlich verwehren? Also muss mein Businessplan oder meine EKS von jemand Bestimmtem anerkannt/abgesegnet werden?
Danke nochmal für die Hilfe!
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Alt 15.02.2017, 22:56   #8
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HartzVerdient Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Das Problem ist wie folgt zu verstehen:

Diese Maßnahme dient nicht dazu, dass du dir deine Selbstständigkeit aufbaust. Sie dient lediglich dazu, dein Vorhaben zu konterkarieren!

Fast jeder 2te Leistungsempfänger wünscht sich selbstständig zu machen und leider bleiben die wenigsten langfristig erfolgreich!

Die Absicht sich selbstständig zu machen, löst bei den Jobcentermitarbeitern einen internen Alarmknopf aus und man versucht mit allen Methoden und Argumenten, dir diese Idee aus dem Kopf zu schlagen.

Ich hatte das Thema vor 2 Tagen auch wieder, wo meine neue Fallmanagerin mir meine Sache ausreden wollte und es irgendwie als "Plan-B" in Abrede stellen wollte und ich mich doch wieder auf den Arbeitsmarkt als "Plan-A" anbieten sollte. Gerne auch mit erstmal Weiterbildungsmaßnahmen.

Daher ist auch immer die Empfehlung, dass man sich erstmal selbst behilft, sich den Businessplan aufzeichnet, versucht externe Geldgeber zu finden und alles startklar macht. Erst dann - von jetzt auf gleich - loslegen und das Jobcenter vor vollendeten Tatsachen stellen.

Man kommuniziert auch nicht mit dem Jobcenter über eine *mögliche* Selbstständigkeit, denn das löst deren Alarmglocken ebenso aus... Selbst das Wort "Selbstständig" reicht schon aus, um dich irgendwo in Abschiebehaft zu verdonnern.

Ich musste z.B. 2015 wegen meiner (mehrjährig geplanten) Selbstständigkeit dann letztendlich auch an das Jobcenter wenden, da ich Fragen bzgl. des § 11 SGB2 hatte. Die alte Fallmanagerin konnte die Fragen nicht beantworten... Alledings war die Katze nunmal aus dem Sack... und die neue Fallmanagerin bohrte gleich nach, wo ich denn das Geld für meine Selbstständigkeit herbekäme so ganz ohne "Unterstützung des Jobcenters" (man vermutete gleich wieder Millionen an gehorteten Euros irgendwo auf den Caymen Inseln).

Also ganz vorsichtig sein, was Jobcenter z.B. betrifft... Das ist kein Amt, was dir als Arbeitslose helfen möchte... Also nach dem Motto: "Hallo Frau XYZ, wie geht es Ihnen heute"... Nein.... Dort ist man in erster Linie ein "Nullbockhaber", der gerne auf Kosten des Staates Geld kassieren will. Dort wird 90% der Zeit invesitert, dir eine Axt in den Rücken zu donnern (mit Maßnahmen und der permanenten indirekten Unterstellung des Leistungsmissbrauchs) und 10% wird für etwaige Arbeitsgelegenheiten geopfert...

Ich möchte dich mit meinem Beitrag dazu sensibilisieren, sehr bedeckt mit deinem Vorhaben gegenüber dem Jobcenter zu argumentieren... Sehr vage wie möglich...

... und gib denen um Gottes Willen nicht deinen Businessplan oder lass dich von so einem Mist wie Tragfähigkeitsbescheinigung oder deren interner Unternehmensberater aufs Glatteis führen... (hatte meine neue FM vor 2 Tagen auch versucht)... Ich habe gleich abgewunken und klargemacht, dass ich keinerlei Eingliederungsleistungen von denen erhalte oder beantrage und denen meine Sachen nix angehen...

Wenn du bei denen Leistungen für deine Selbstständigkeit beantragt hast, dann werden die dich kaputtmachen mit dieser Tragfähigkeitsbescheinigung... wenn das nicht hinhaut, wird dich deren Unternehmensberater opfern... Oder das Jobcenter räumt sich Entscheidungsrechte für deine Unternehmung ein...

Also sei gut auf der Hut und passe auf was da noch kommt...
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"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
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Alt 15.02.2017, 23:00   #9
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HartzVerdient Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Zitat von Felice6 Beitrag anzeigen
(mein Business-Plan sieht 1/2 Jahr vor)
So ganz ohne Jobcenter ? Würdest du denn genug verdienen, um alleine die KV und PV Beiträge bedienen zu können ? Härtefall liegt bei ca. 1250€ Einkommen -> ca. 250€ KV + 50€ PV. Dann 2500€ Einkommen -> ca. 350€ KV + 100€ PV. Dann 4000€ Einkommen -> ca. 550€ KV + 150€ PV...

Die Kohle muss man erstmal verdienen... Die o.g. Werte stammen gerade so aus meinem Kopf. Musst mal konkret für dich und deine Krankenkasse in Erfahrung bringen... Die KV kann u.U. ein Genickbrecher für Selbstständige sein...
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"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
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Alt 15.02.2017, 23:17   #10
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Deine Bilder sind nicht anonym genug.
Habe sie mal zusammengefaßt und etwas mehr abgedeckt.
Wenn dir das nicht passen sollte, laß die PDF einfach über das Warndreieck löschen.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Felice6 EGV - 2016-02-15.pdf (1,08 MB, 21x aufgerufen)
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Alt 15.02.2017, 23:25   #11
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Felice6
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Wichtig zu meinem Fall und zur Klarheit: Ich will als freiberufliche Texterin mein Geld verdienen und habe nicht vor das Jobcenter um finanzielle Unterstützung zu bitten in zusätzlicher Form. Ab März möchte ich meine Tätigkeit beginnen, weiterhin ALG II beziehen, bis ich alleine lauffähig bin. Einen Businessplan habe ich ebenfalls nicht vorgelegt, den braucht es ja auch nicht. Einzig und allein diese Fortbildung würde mich davon abhalten, an Aufträge zu kommen und Geld zu verdienen. Und überdies riet mir der SB parallel einen Teilzeitjob anzunehmen. D.h., 50% Schulungszeit und 50€ Teilzeitjob, dabei will ich einfach nur ALG II für weitere 4-6 Monate beziehen, nicht mehr und nicht weniger.
Zum Verdienst: Als Texterin sind solche Einnahmen nach einer Anlaufzeit von 4-6 Monaten darstellbar (3-4 ist ein buisschen wenig, stimmt)
Also noch einmal die Frage:
a. Hingehen und den ganzen Stress mitmachen inkl. Auseinandersetzung mit MT und SB?
b. GGf. den gelben ziehen? Und wenn ja, wie lange möglich?

Bin ratlos.

Lieben Dank für Eure Resonanzen.
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Alt 15.02.2017, 23:35   #12
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HartzVerdient Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Nochmal zur Klarheit!

Zitat von Felice6 Beitrag anzeigen
Nun hatte ich den ersten Termin beim neuen SB des Selbständigenteams. Ich trug mein Konzept vor, er fands gut bzw.

[...]

dass ich dort meinen Businessplan erarbeiten darf und diesen dann nach 2 Wochen vortrage und dann entschieden wird, ob ich geeignet bin zur Existenzgründung.
Du hast denen zu viel erzählt und hast deswegen nun die Maßnahme an der Backe. Wenn du weder Leistungen noch sonstige Dinge vom Jobcenter möchtest, dann musst du weder beim Selbstständigenteam dein Konzept vortragen, noch über deine Eignung als Existenzgründerin entscheiden lassen.

Mit anderen Worten: Das was du denen bereits kommuniziert hast, geht denen einen feuchten Sche!ss an.

Das geht wie folgt:

Du planst deine Selbstständigkeit!
Du startest deine Selbstständigkeit!
Du setzt die Leistungsabteilung über die neuen Einnahmen in Kenntnis (ab Tag 1 deiner Selbstständigkeit) und füllst dann diese EKS Dinger aus.

Da du dann augenblicklich im Kreislauf deiner Arbeit steckst, erfüllst du alle Anforderungen, deine Bedürftigkeit zu beenden bzw. zu minimieren (was gesetzlich geregelt ist), somit fallen dann auch jegliche Argumente des Jobcenters weg, dich in Maßnahmen zu senden.

Auf die von dir gestellten Fragen gibt es keine konkrete Antwort, da du dem Jobcenter bereits zu viel mitgeteilt hast. Wir können dir nicht raten, nicht zur Weiterbildung zu gehen. Damit riskierst du, dass du sanktioniert wirst und 30% deiner Regelleistung verlierst.
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Alt 15.02.2017, 23:55   #13
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Felice6
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Jetzt hab ich dich verstanden. Ich hatte meiner ersten, alten SB erzählt, dass ich plane mich selbständig zu machen, sie war sehr nett (wohl eine Ausnahme) und lies mich die letzten Monate in Ruhe (ich musste keine Bewerbungen schreiben oder zu Seminaren gehen) und dann war natürlich der neue SB des Selbständigenteams für mich zuständig. Und was dann folgte, war klar (bzw. ist es mir jetzt im Nachhinein). Ihm legte ich auch keinen Businessplan vor, sondern nur 2 DIN-A4 Seiten mit meinen Plänen (Ich weiß, auch das war zuviel!)
Das bedeutet, es wäre schlauer gewesen, hätte ich verschwiegen brav meine Bewerbungen geschrieben und mich dann einfach selbständig gemeldet plus EKS? Sind die denn dann verpflichtet, mir weiterhin ALG II zu bezahlen? Meine Fragen klingen wohl sehr naiv, aber ich lese schon alles hier im Forum, was ich in die Finger kriegen kann udn will einfach jetzt keine weiteren Fehler mehr machen.
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Alt 16.02.2017, 00:00   #14
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Felice6
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Zitat:
von HartzVerdient: Auf die von dir gestellten Fragen gibt es keine konkrete Antwort, da du dem Jobcenter bereits zu viel mitgeteilt hast. Wir können dir nicht raten, nicht zur Weiterbildung zu gehen. Damit riskierst du, dass du sanktioniert wirst und 30% deiner Regelleistung verlierst.
Verstehe ich ... Allerdings lese ich hier viel im Forum, dass man solche Maßnahmen durch dementsprechendes Verhalten umgehen oder zumindest aufschieben kann...?
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Alt 16.02.2017, 00:05   #15
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Vielen vielen Dank! Bin allerdings zu blöd, die Bilder bei mir wieder zu löschen ohne den gesamten Eingangsbeitrag zu löschen. Wie geht das denn?
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Alt 16.02.2017, 00:08   #16
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Solche Gespräche im Jobcenter laufen nie 100% perfekt. Man kommt nie drumherum, auch mal Themen anzusprechen, die man im Nachhinein besser nicht thematisiert hätte. Passiert mir auch immer wieder.

Ich möchte dir nicht zu viel in dein Vorhaben oder Gedanken hineinreden, da du dir sicherlich sehr viele Gedanken für deine Arbeit gemacht hast. Meine Kommentare sollten lediglich "sensibilisieren".

Die Mitarbeiter beim Jobcenter sind nie wirklich lange dort im Job. Das sind fliegende Stühle und die Leute dort rotieren ständig. Ständig Fluktuation. Neue Mitarbeiter schlecht geschult und kennen sich nicht wirklich in allen Themen aus.

Am Ende landet man dann bei einem externen Maßnahmeträger oder beim hauseigenen Pfifi von Unternehmensberater (ohne Homepage und Referenzen, aber bezahlt vom Jobcenter, um für das Jobcenter zu entscheiden).

Ich habe bei meiner selbstständigen Arbeit z.B. kein zeitliches Problem, da ich langfristig angelegt bin und meine Arbeit ggf. auch auf die Nacht bzw. Wochenenden verlegen kann. Auch ich habe tausende von Stunden mit Webinaren verbracht und mir mein Wissen angeeignet. Habe aber nebenbei den Aspekt des SGB2 nicht verloren und mich in dieser Thematik in die Breite gelesen und mir einen Wissensvorsprung gegenüber meinem Jobcenter erarbeitet.

Ich kann jetzt erstmal empfehlen, dass du dir die Handlungs und Geschäftsanweisungen der BA bzw. JC hier im Selbstständigen-Unterforum bzw. bei Harald Thome (Webseite) herunterlädst und die mal querliest... Das gibt dir Zündstoff für Argumentationen mit deinem Jobcenter...

Auch würde ich erstmal Ruhe bewahren... Hier gibt es noch zahlreiche weiterer Forenten mit Know-how in diesen Belangen (es ist jetzt Nacht). Gib dem Thread hier mal 2-3 Tage und die Leute werden sich auch noch zu Wort melden (hoffentlich). Vielleicht gibt es da Argumentationsmöglichkeiten, wie man diese Situation für dich vorteilhaft gestalten kann.
Pixelschieberin bedankt sich.
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"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
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Alt 16.02.2017, 00:13   #17
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Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Die Entscheidung, welchen der steinigen Wege du wählst, kann dir keiner abnehmen.
Es ist Temperamentssache, ob und wie du dich deinem Gegner stellst.

Der eine geht auf Konfrontation und gar nicht erst hin, vertraut darauf, daß der SG-Richter sich der Auffassung anschließen wird, daß die Zuweisung zu unbestimmt sei und auch sonst unzumutbare Fehler aufweise.
Ein anderer ist mehr der zivil-ungehorsame, schwer zu packende Nasse-Seife-Spieler.

Die Links sind zwar für flotte Leser schnell "durch" - der Deibel steckt im Detail - hier in den Querverweisen, in die sich der Ratsuchende selbst einlesen muß.
(Was für eine Zeitverschwendung, immer und immer wieder das selbe Spiel)


Worte wie "Angebot", vom JC kommend, irritieren mich stets,
Normalerweise kann ich Angebote ablehnen.
Im JC scheinen die Vokabeln auch scientology-like umgewidmet zu werden.
Deren Angebote abzulehnen hat i. d. R. eine Sanktionsanhörung zur Folge.

Sobald am Ende Drohszenarien stehen, sieht der Wisch (für mich) wie eine Zuweisung aus.
Darob wird selbst hier vortrefflich gestritten.

Beim Stichwort: Verbis-Zugriff kam mir der Gedanke, daß SOFORT ein Riegel vorzuschieben sei.
Besonders was all zu munteren Datenaustausch zwischen dir unbekannten Dritten (vorgebliche "Bildungs"-Träger und anderes Gesocks) und deinem Leistungsträger (JC) angeht..

Wie kams?
Hast du den Abschluß einer neuen EGV (etwa) rundheraus abgelehnt, so daß dir die - nennen wir es mal Zuweisung - sofort zugeschnippt wurde?
Falls dem so ist, überdenke deine Strategie im Zusammenhang mit Mitessern, die sich an deiner Misere laben.
Wer die EGV nicht rundheraus (im Gespräch vor Ort) ablehnt - sondern sich 14 Tage zur Prüfung herausnimmt, hat Zeit, sich mit den Konsequenzen (= VA) im Vorfeld auseinander zu setzen.


Btw, wer derart piefig gestaltete Flyer verbrochen hat, hat mein Vertrauen - insbesondere hinsichtlich Marketing - sofort verspielt.
Was für Qualifikationen haben die denn vorzuweisen?
Welche überprüfbaren Referenzen?
Und DIE sollen über DEINE Eignung zur Selbständigkeit befinden?
Wer solche Flyer verbricht, bekäme von mir keine einzige Unterschrift.

Nachtrag:
Zitat von Felice6 Beitrag anzeigen
[...]Wie geht das denn?
Klick auf das Warndreieck - links neben dem Entrag - und bitte im dann erscheinenden Feld den Moderator/Admin, sie zu löschen
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Geändert von Pixelschieberin (16.02.2017 um 00:15 Uhr) Grund: Nachtrag
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Alt 16.02.2017, 00:14   #18
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Felice6
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Zitat meines SB: "Selbstverwirklichung ist nicht das Ziel des SGB2" ... soviel dazu.

Danke für Deine Infos, ich habe ja noch ein paar Tage Zeit, um mich zu entscheidem, wie ich weiter verfahre ... erstmal gute Nacht!
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Alt 16.02.2017, 00:17   #19
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Zitat von Felice6 Beitrag anzeigen
Zitat meines SB: "Selbstverwirklichung ist nicht das Ziel des SGB2" ... soviel dazu.[...]
Bei sowas denke ich: "Und du mich auch...
Nur weil dir dein Job partout keinen Spaß macht, muß das nicht auch für den Rest der Bevölkerung gelten."
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Alt 16.02.2017, 00:20   #20
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Felice6
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Wie kams?
Hast du den Abschluß einer neuen EGV (etwa) rundheraus abgelehnt, so daß dir die - nennen wir es mal Zuweisung - sofort zugeschnippt wurde?
Nein, ich hab noch gar keine neue EGV bekommen, nur das "Angebot" und den formvollendeten Flyer.
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Alt 16.02.2017, 00:35   #21
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chromoxidgruen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Um diese "Maßnahme" würde ich einen weiten Bogen machen.
Das ist nicht nur verplemperte Zeit, sondern kann extrem kontraproduktiv werden. Schon allein das Programm (nur 2 Wochen Eignungsfeststellung, die restlichen 6 Wochen geht es darum Dich in Arbeit zu vermitteln!) und die Überschrift "Aktivierung AUS (nicht IN) Selbständigkeit" zeigt wohin der Hase läuft, nämlich gerade nicht in die Selbständigkeit.

In dem Schrieb steht: "Kommen Sie Ihrer Mitwirkung ohne wichtigen Grund nicht nach, prüft das JC ob eine Pflichtverletzung vorlieg. Zu den Mitwirkungspflichten zählen beispielsweise
...
die Annahme von Arbeitsangeboten durch den Maßnahmeträger"

Mit anderen Worten, erstmal sollst Du Dich zu 100% in die Hand dieses Maßnahmeträgers begeben, und wenn denen Deine Gründungsidee nicht beliebt (was bei o.g. Programm wahrscheinlich ist), bist Du verdonnert jeden Job anzunehmen.

Richtig pikant und hochsuspekt wird die Sache dadurch, dass der Maßnahmeträger höchstselbst mit der Vermittlung von Arbeitskräften seinen Reibach macht, und das sogar innerhalb der Maßnahme. Welches Interesse sollte eine solche Institution haben, jemandem seine Selbständigkeit zu bescheinigen, wenn sie viel mehr davon profitieren Dich mit dem obigen Satz zu versklaven?

Ich bezweifle, dass es rechtens ist, eine Institution die ein vitales Interesse hat Dir Deine Selbstständigkeit NICHT zu bescheinigen, solche Begutachtungen durchführen zu lassen. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht. Es könnte hilfreich sein, das mal mit einer juristisch bewanderten Person zu diskutieren.
Pixelschieberin, 0zymandias und Felice6 bedanken sich.
chromoxidgruen ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2017, 00:51   #22
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Felice6
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Habe mir folgende Strategie überlegt und würde Euch um Resonanzen bitten, ob dieser "Weg" gangbar ist und welche Gefahren er in sich trägt:

- Ich melde mich ca. eine Woche vor Beginn der Maßnahme für ca. 3 Monate krank (mir gehts wirklich wirklich beschissen, da man mir echt nur Steine in de Weg legt).

- In diesen 3 Monaten treibe ich meine freiberufliche Tätigkeit voran, soweit möglich, um dann ...

- mich wieder gesund zu melden und ZEITGLEICH dem JC meine freiberufliche Tätigkeit anzuzeigen und gleichzeitig eine EKS abzugeben.

Notfalls würde ich nach Ablauf dieser 3 Monate komplett auf die Unterstützung des JC verzichten.
Bin gespannt und versuche jetzt erstmal zu schlafen, sofern das überhaupt geht ...
Felice6 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2017, 01:06   #23
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Dafür, daß du dich schon zum Federball abgemeldet hattest, bist du erstaunlich munter.
Wer kennt diese durchgegrübelten Nächte nicht...

Der Weg klingt gangbar.
Glaskugel:
Es könnte passieren, daß der HE dem medizinischen Dienst vorturnen muß, sollte einem beflissenen SB die AU "zu lange" erscheinen.

Und jetzt machs mir nach und spiel mit der Fernbedienung.
Nichts läßt mich schneller einschlafen als vom Fernsehen abgelenkt, berieselt zu werden.
HartzVerdient bedankt sich.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2017, 01:17   #24
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Registriert seit: 14.02.2017
Beiträge: 13
Felice6
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Naja, erstaunlich munter, eher aus Verzweiflung ... aber naja, muss ja weiter gehen und der Überlebenstrieb spornt mich an ;-)
Ganz lieben Dank für Deinen Blick in die Glaskugel!
Kommt gerade die Bachelor-Wiederholung, genau die richtige Berieselung :-)
Felice6 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.02.2017, 09:42   #25
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Registriert seit: 11.03.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 240
Dirk B.
Standard AW: Möchte mich ab März freiberuflich selbständig machen, soll aber zur Maßnahme

Hallo Felice6,

ich versteh den Sinn dieses Threads und deine Ängste nicht so ganz. Warum fängst du nicht einfach an Kunden zu aquirieren und für die zu texten - auf den Zuspruch oder die Ablehnung deines SB kannst du sicher verzichten, denn der versucht in jedem Fall, dich runter zu ziehen..

Ich spreche aus Erfahrung, da ich selber jahrelang als Texter in einer Agentur und ebenso lange als Freelancer gearbeitet habe. In einem Seminar von Reinhard Siemes - das war in der Neunzigern derjenige beim Art Directors Club, der für die Ausbildung des Nachwuchses zuständig war, fiel einmal der Satz: Zum Texten braucht man nur seinen Kopf und einen Bleistift. Gemeint war, dass man mit sehr geringen materiellen Aufwand damit Geld verdienen kann.

Leider hat sich die Szene in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Auf Plattformen wie Textbrooker bieten sich Mitbewerber für 0,8 Cent pro Wort für den Job an. Zunehmend werden dann noch Kenntnisse in SEQ aufgerufen. Meine Erfahrung damit: Ich habe das ca. 20 Stunden lang gemacht und bin auf einen Stundenlohn in Höhe von 2,00 EUR gekommen.

Wie bereits eingangs gesagt: Fang einfach an. Wenn man versucht, dir eine Maßnahme aufzudrücken, unternehme alles, um die Teilnahme zu verhindern. Und Finger weg von Beratern, die dir das JC aufzwingen will - die wollen dir deine Selbstständigkeit nur kaputt machen, in dem sie die Interna deiner Selbstständigkeit ausforschen und an das JC weiterreichen. Nebenbei aussagekräftige Bewerbungen schreiben sollte kein Problem sein und damit sind die Pflichten dann erfüllt. Viele andere machen das hier auch.

Dir ein erfolgreiches Gelingen.
Beste Grüße, DirkB.
Felice6 bedankt sich.
Dirk B. ist gerade online   Mit Zitat antworten
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