Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 17.03.2013, 10:03   #1
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sirikit
Standard Projekt Gaarden in Kiel

Liebe Mitbetroffenen,

ich bin Selbständige mit ergänzendem Hartz 4 in Kiel. Ab Januar 2013 sind wie Selbständige jetzt im Projekt Gaarden in Kiel zentral zusammen gefasst worden.
Anscheinend herrscht hier jetzt ein ganz frischer Wind. Im Gegensatz zur Vergangenheit wird jetzt in den EGV nicht mehr der Aufbau der Selbständigkeit in den Vordergrund gestellt, sondern eine ganz schnelle "Abschiebung" in den Niedriglohnsektor der Zeit/Leiharbeit vorgenommen.Die Selbständugkeit soll dann als "Hobby" geführt werden

Hat jemand dieselben Erfahrungen gemacht, bzw. wie habt Ihr euch dagegen gewehrt?
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Alt 17.03.2013, 10:14   #2
Roter Bock
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Standard AW: Projekt Gaarden in Kiel

Das ist jetzt geübte Praxis der JobCenter. Nachdem sich die Oberar.....löcher, Alt, Weise und unsere von der Lügen sich entsprechend geäußert haben geht es nur darum. Für die sind die etwa 125.000 Selbstständigen Aufstocker eine Zumutung - die könnten sich ja arm rechnen und den Staat betrügen.

Die andere Variante ist die Beistellung eines Unternehmensberaters der diensteifrig mit dem JC kooperiert - das Ziel ist das gleiche.

Das einzige Gegenmittel - keine EGV unterschreiben, Verhandlungsbereitschaft bei der EGV zwar signalisieren (die grundsätzliche Ablehnung der EGV bringt eventuell Probleme) und bei einen VA sofort ins Widerspruchverfahren gehen und eine Einstweilige Anordnung über das SG anleiern.

Hast Du die EGV unterschrieben ist es faktisch zu spät.

Roter Bock
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Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
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Alt 17.03.2013, 10:26   #3
Roter Bock
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Standard AW: Projekt Gaarden in Kiel

Schau ergänzend mal hier - ob es das ist http://www.kiel.de/wirtschaft/wirtsc...n_20110831.pdf

Roter Bock
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Alt 18.03.2013, 00:46   #4
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DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst
Standard AW: Projekt Gaarden in Kiel

Ein neuer Versuch, Selbständigkeiten abzuwürgen und die Leute in Prekärjobs zu verheizen.
Die Frage stellt sich grundsätzlich nach der Rechtsgrundlage, die dann auch notfalls vor dem Bundessozialgericht, Bundesverfassungsgericht oder notfalls dann vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte standhält. Die gibt es nicht und somit können sie sich diese Versuche wohl eher an die Backe schmieren.

Problem ist, dass es eben viele gibt, die kooperieren und das mit sich machen lassen. Wenn also 5 von 10 aufgeben, ist die Erfolgsquote groß genug.

Es sind halt immer neue Versuche, man darf eben nicht vergessen, dass Selbständige oftmals Menschen mit relativ solider Ausbildung sind, fleissig und belastungsfähig (weil sie sonst die Selbständigkeit nie durchhalten könnten) und somit perfekt für den Sklavenmarkt geeignet.

Was sie jedoch dabei vergessen:
Macht man den Selbständigen zum Sklaven auf dem Prekärmarkt, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften psychischen Erkrankung inkl. aller Folgen sehr hoch - und dass die Motivation was die Arbeitsleistung angeht, nicht mal ansatzweise das Niveau erreicht, was in der Selbständigkeit geleistet wurde, ist auch im höchsten Maße nachvollziehbar.

Mit anderen Worten:
Selbst der eifrigste Selbständige im ALG-II-Bezug kann auch ganz schnell eine "Leckt mich doch alle"-Haltung einnehmen.

Aber offenbar nimmt dieses Syndikat in der Regierung das in Kauf, indem sie mit ihrem Unrecht vor allem auf diejenigen losgehen, die wenigstens einen Teil dazu beitragen, ihre Hilfsbedürftigkeit tatsächlich zu verringern. Und selbs wenn nicht, dann sind sie schlimmstenfalls kostenneutral gegenüber einer Person, die zu Hause sitzt und hofft, dass irgendwann mal eine Bewerbung erfolgreich verläuft.
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Alt 18.03.2013, 09:39   #5
BiancaBerlin
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Standard AW: Projekt Gaarden in Kiel

Zitat von sirikit Beitrag anzeigen
ich bin Selbständige mit ergänzendem Hartz 4 in Kiel. Ab Januar 2013 sind wie Selbständige jetzt im Projekt Gaarden in Kiel zentral zusammen gefasst worden.
Anscheinend herrscht hier jetzt ein ganz frischer Wind. [...] Hat jemand dieselben Erfahrungen gemacht, bzw. wie habt Ihr euch dagegen gewehrt?
Irgendso eine Schweinerei scheint auch hier in Berlin anzulaufen. Zumindest habe ich das von einem befreundeten Selbstständigen gehört, der beim JC Neukölln gemeldet ist. Details konnte er mir noch nicht sagen, weil sein SB nicht allzu auskunftsfreudig war, aber irgendwas in der Richtig, daß alle Selbstständigen in einer eigenen Abeilung zusammengefaßt werden sollen. Mal schauen, ob ich nächste Woche mehr erfahren kann.
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Alt 18.03.2013, 11:31   #6
BibiBlocksberg2009
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Standard AW: Projekt Gaarden in Kiel

Zitat von BiancaBerlin Beitrag anzeigen
Irgendso eine Schweinerei scheint auch hier in Berlin anzulaufen. Zumindest habe ich das von einem befreundeten Selbstständigen gehört, der beim JC Neukölln gemeldet ist. Details konnte er mir noch nicht sagen, weil sein SB nicht allzu auskunftsfreudig war, aber irgendwas in der Richtig, daß alle Selbstständigen in einer eigenen Abeilung zusammengefaßt werden sollen. Mal schauen, ob ich nächste Woche mehr erfahren kann.
Ich dachte, in Berlin wäre die gezielte Bekämpfung der selbstständigen Aufstocker bereits seit 2012 durch diese Sie-wurden-auserwählt-JobOffensive "erledigt" worden ???
Zitat:
[...] So scheint einer der Lieblingsgründe für die Zuordnung zur Offensive das Vorhandensein einer schlecht laufenden Selbständigkeit zu sein. Die Joboffensive also als willkommenes Mittel, endlich die ungeliebten Freelancer, die von ihrer Selbständigkeit nicht leben können, in Arbeitsknechtverhältnisse zu drängen, was naturgemäß das baldige Ende der selbständigen Tätigkeit bedeutet. Hier wird umgesetzt, was von Gesetz wegen auf direktem Weg nicht geht, nämlich eine Art Ausübungsverbot für Selbständige, die nicht ihren Bedarf decken können.[...]
von: RollerBlog: Joboffensive!
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Alt 18.03.2013, 11:44   #7
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Standard AW: Projekt Gaarden in Kiel

Also ich bin in Lichtenberg neuerdings in einer extra Selbständigenabteilung gelandet.
Bisher habe ich meine SB nur einmal im Gespräch erlebt und war halbwegs positiv überrascht, da sie in der Tat um einiges mehr kompetent erschien, als das, was ich sonst so als Sachbearbeiter zugeteilt bekam.
Allerdings hat sie von mir noch keine aEKS bekommen, das wird erst Ende April fällig, und dann wird man weitersehen.
Für den jetzigen Bewilligungsabschnitt erhielt ich jedenfalls die Aufforderung, dass ich alle möglichen und mir unmöglichen (weil gar nicht existenten) Unterlagen mit einreichen soll.

Ich hab das Schreiben erstmal ignoriert, weil ich damit abwarte, bis es soweit ist, es betrifft ja dann erst die aEKS, die ich Ende Oktober abgebe - natürlich nicht mit all den geforderten Unterlagen, denn offenkundig hat man erneut das Schreiben vom Bundesdatenschutzbeauftragten großzügig ignoriert.
Der "Spaß" wird also auch da in die nächste Runde gehen, bekommt eben der Bundesdatenschutzbeauftragte erneut etwas zu tun, erneut mit dem selben Jobcenter... Er wird sich also freuen, dass er die selbe Arbeit mehrfach machen muss, weil die Damen und Herren einfach den Inhalt nicht verstehen wollen.

Jedenfalls gibts da nun auch ein direktes Selbständigenteam, was durchaus positiv sein kann. Ob es das auch ist, wird die Zukunft erst zeigen. Noch bin ich ganz guter Dinge, das kann sich aber auch schnell wandeln, wenn ich meine aEKS abgebe.

Mit der "JobOffensive" wurde ich noch nicht konfrontiert, andererseits bin ich in Vollzeit selbständig und sehe keine Möglichkeiten, das, was ich mache, in Teilzeit auszuüben.
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Alt 18.03.2013, 15:09   #8
BiancaBerlin
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Standard AW: Projekt Gaarden in Kiel

Zitat von RollerBlog "Die vorhandenen Qualifikationen, die Interessen der Betroffenen oder gar ihre beruflichen Wünsche spielen überhaupt keine Rolle beim Vermittlungswahn."

Tja, wozu sollte denn auf so etwas Nebensächliches wie eigene Interessen und Wünsche Rücksicht genommen werden, wenn man sich ohnehin verpflichten muß, jede zumutbare Arbeit anzunehmen? *Ironiemodus aus* Danke jedenfalls für den Hinweis auf diesen Artikel. Den kannte ich noch gar nicht.

"So scheint einer der Lieblingsgründe für die Zuordnung zur Offensive das Vorhandensein einer schlecht laufenden Selbständigkeit zu sein."

Da mein JC bis heute nicht in der Lage war, die beiden Zeiträume abzurechnen, in denen mir nur noch wenige 100 Euro fehlten, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, haben sie den Zeitraum davor genommen, in dem ich tatsächlich nur einen geringen Gewinn hatte. Das paßt also genau ins Bild!

"Die Joboffensive also als willkommenes Mittel, endlich die ungeliebten Freelancer, die von ihrer Selbständigkeit nicht leben können, in Arbeitsknechtverhältnisse zu drängen, was naturgemäß das baldige Ende der selbständigen Tätigkeit bedeutet."

Sonst geht's denen aber noch gut, ja? Das muß ja dann eine enttäuschende Erfahrung für sie gewesen sein, daß ich noch immer selbstständig arbeite.

"Hier wird umgesetzt, was von Gesetz wegen auf direktem Weg nicht geht, nämlich eine Art Ausübungsverbot für Selbständige, die nicht ihren Bedarf decken können."

Ja, das wurde bei mir schon andeutungsweise versucht, in dem mein Status im JC von "Vollzeit selbstständig" auf "Teilzeit selbstständig" umgestellt und trotz mehrmaliger Schreiben bis heute nicht geändert wurde.

Zitat von BibiBlocksberg2009 Beitrag anzeigen
Ich dachte, in Berlin wäre die gezielte Bekämpfung der selbstständigen Aufstocker bereits seit 2012 durch diese Sie-wurden-auserwählt-JobOffensive "erledigt" worden?
Tja, wer weiß, bei wie vielen es geklappt hat. Derjenige, von dem ich weiter oben berichtet habe, überlegt nun auch - zumindest offiziell - die Selbstständigkeit aufzugeben.
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Alt 18.03.2013, 19:11   #9
JulieOcean
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Zitat von sirikit Beitrag anzeigen
Anscheinend herrscht hier jetzt ein ganz frischer Wind. Im Gegensatz zur Vergangenheit wird jetzt in den EGV nicht mehr der Aufbau der Selbständigkeit in den Vordergrund gestellt, sondern eine ganz schnelle "Abschiebung" in den Niedriglohnsektor der Zeit/Leiharbeit vorgenommen.
Das passiert in der Provinzhauptstadt Hannover auch neuerdings. In meinen EGVs stand früher als Ziel: "Verringerung der Hilfebedürftigkeit". Jetzt steht da: "Intergration in den Arbeitsmarkt und Tragfähigkeit der Selbstständigkeit". Als der SB mir die EGV überreichte, lachte er blöd und sagte: "Jetzt haben sie, was sie brauchen." (Im Inhalt der EGV steht allerdings nichts, was diese Ziele untermauert...)

Garniert wurde die Zielvereinbarung mit absoluter Ignoranz des SB gegenüber meiner Selbstständigkeit und der Ankündigung, mir ein Coaching aufzudrücken und mich in die Joboffensive zu drücken.

Zudem nannte er mir vier ZAF, denen sollte ich meine Unterlagen bringen, das seien ganz "renommierte Häuser". Zudem gab es noch vier VVs in eben diese "renommierten Häuser".

Ein Selbstständigenteam o.Ä. ist das aber nicht wo ich bin, das ist ein ganz "normaler" SB.

Zitat:
Hat jemand dieselben Erfahrungen gemacht, bzw. wie habt Ihr euch dagegen gewehrt?
Diese Frage treibt mich auch um. @Roter Bock riet ja schon, keine EGV zu unterschreiben.
Und sich natürlich mit anderen Betroffenen austauschen.
Aber wie man mit dem Druck umgehen soll, der da aufgebaut wird, darauf weiß ich keine Antwort. Für mich persönlich ist nur eines klar: Meine Tätigkeit, die ich mir trotz großer Widrigkeiten aufgebaut habe, lasse ich mir auf keinen Fall nehmen!
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Alt 19.03.2013, 19:32   #10
Sowas von neu
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Zitat von JulieOcean Beitrag anzeigen
Zudem nannte er mir vier ZAF, denen sollte ich meine Unterlagen bringen, das seien ganz "renommierte Häuser". Zudem gab es noch vier VVs in eben diese "renommierten Häuser".
Hat er die nur genannt oder kamen die Vorschläge mit Sanktiondrohung?
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Alt 19.03.2013, 20:00   #11
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Zitat von Sowas von neu Beitrag anzeigen
Hat er die nur genannt oder kamen die Vorschläge mit Sanktiondrohung?
Beides. Erst hat er die Buden angepriesen, und mich mündlich aufgefordert, ich sollte meine Bewerbungsmappen dorthin bringen und möglichst gleich auf ein Vorstellungsgespräch drängen.

Dann hat er gezielt VVs für eben diese Buden rausgesucht, die waren mit RFB. (Drei der Buden antworteten nicht auf meine Zwangsbewerbung, die vierte konnte ich abwehren. Glück gehabt.)

Vermutlich hat der SB sich gedacht: Wenn das eine nicht klappt, versuch ich das andere.
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Alt 19.03.2013, 21:13   #12
Roter Bock
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Ich denke das es ein Weg ist die EGV bis zum Erbrechen zu verhandeln und VA's regelmäßig anzugreifen.

Ich habe jetzt soweit verhandelt das sich ein Unternehmensberater meiner Wahl die Sache ansehen soll.

Da es eine bestimmte Person gibt, mit der ich arbeiten will, ist mir genau dies recht. Der hat seinen Sitz in 200 km Entfernung.

Servieren die mir einen anderen muss ich nicht zugreifen. Die Kosten will angeblich das JC bezahlen.

Sie werden das natürlich ablehnen - schon klar! Ich schick denen das Angebot das Ende des Monats kommt und sie lehnen es möglicherweise ab, aber vertraglich bin ich nicht eingekeilt. Schwarze Peter die man mir zuschieben will schiebe ich gerne zurück. Bisher 0 VV garnix bei mir. Ein Ü-50 Deppenkurs (bin Ü-50) war angedacht von denen. Der erste VA in der Richtung wurde von mir angegriffen. Auf einmal war ich durch den VA laut SG nicht mehr beschwert - weil das JC darauf verzichtet hat.

Der größte Fehler wäre jedenfalls das Gewerbe abzumelden. Das lässt man nun eiskalt im Lebenslauf stehen damit die ZAF drüber stolpert. Man kann dann halt keinen Arbeitsvertrag unterschreiben der einem sein Gewerbe untersagt.

Roter Bock
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Alt 20.03.2013, 01:17   #13
BiancaBerlin
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Zitat von Roter Bock Beitrag anzeigen
Der größte Fehler wäre jedenfalls das Gewerbe abzumelden. Das lässt man nun eiskalt im Lebenslauf stehen damit die ZAF drüber stolpert.
Das sollte einem das JC doch eigentlich gar nicht ankreiden dürfen, ohne sich selbst zu widersprechen. Wird doch gefordert, "Zeiten der Arbeitslosigkeit" im Lebenslauf so weit wie möglich auszumerzen. Das klappt durch die Erwähnung der selbstständigen Tätigkeit im Lebenslauf ja wunderbar. Also, was wollen sie mehr?
BiancaBerlin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2013, 17:18   #14
BibiBlocksberg2009
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Zitat von sirikit Beitrag anzeigen
Ab Januar 2013 sind wie Selbständige jetzt im Projekt Gaarden in Kiel zentral zusammen gefasst worden.
Ich fand heute übrigens einen ähnlichen Hinweis auf den Seiten vom Jobcenter Rhein-Sieg-Kreis.

https://www.jobcenter-rhein-sieg.de/site/selbstaendige/

Klare Worte gibt es dort auch zu lesen, was geplante Existenzgründungen anbelangt :

Zitat:
Die Selbständigkeit soll möglichst vor Ablauf des ersten Geschäftsjahres zu einer finanziellen Unabhängigkeit des Unternehmers führen.
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BibiBlocksberg2009 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.04.2013, 19:31   #15
JulieOcean
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Zitat von BibiBlocksberg2009 Beitrag anzeigen
Klare Worte gibt es dort auch zu lesen, was geplante Existenzgründungen anbelangt :
Zitat:
Die Selbständigkeit soll möglichst vor Ablauf des ersten Geschäftsjahres zu einer finanziellen Unabhängigkeit des Unternehmers führen.
Das ist doch in den meisten Fällen vollkommen irreal. Die Leute geben also ein Jahr lang ihre Energie in ihre Selbstständigkeit um sich dann vom JC alles in die Tonne treten zu lassen. Und wenn sie dann vollkommen demotiviert sind, weiß das JC auch schon Rat:

Zitat:
Sollte sich das Aufnehmen, aber auch das Fortführen der selbständigen Tätigkeit nach Prüfung als auf Dauer wirtschaftlich nicht tragfähig herausstellen, werden (...) mit den Kunden Alternativen erörtert und erarbeitet (z. B. durch Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit).
Wo keine Arbeit ist, kann keine vermittelt werden. Es sei denn, man verramscht die Leute in der Zeitarbeit. Verdienen dürften viele dort nicht mehr, als zuvor als Selbstständige. Aber Motivation, Zuversicht und die Chance auf eine Zukunft sind dahin.

Außerdem dürfte dieses Vorgehen des JCs dazu beitragen, die Honorare bei Selbstständigen/Freiberuflern zu drücken. Wer unter Druck steht, ist bereit, (fast) jedes noch so niedrige Honorar zu akzeptieren.
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Alt 02.04.2013, 20:16   #16
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Hatte auch einen VV mit RFB vom JC für eine Zeitarbeitsfirma erhalten. Dieses Übel lässt sich doch eigentlich ganz einfach lösen, sofern man selbständig ist, oder? Einfach auf die vertragliche Bindung mitsamt Kündigungsfristen bei einem oder mehreren Auftraggebern verweisen und ruckzuck hatte ich binnen einer Woche die Absage.
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Alt 02.04.2013, 21:51   #17
BiancaBerlin
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Zitat von Mollmops Beitrag anzeigen
Einfach auf die vertragliche Bindung mitsamt Kündigungsfristen bei einem oder mehreren Auftraggebern verweisen und ruckzuck hatte ich binnen einer Woche die Absage.
Mir wurde gesagt, meine selbstständige Tätigkeit dürfte der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nicht im Weg stehen. Bisher war das bei mir noch nicht der Fall, worüber ich ich aber auch nicht böse bin.
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Alt 02.04.2013, 22:07   #18
JulieOcean
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Zitat von Mollmops Beitrag anzeigen
Einfach auf die vertragliche Bindung mitsamt Kündigungsfristen bei einem oder mehreren Auftraggebern verweisen und ruckzuck hatte ich binnen einer Woche die Absage.
Hast du das in die Bewerbung reingeschrieben oder im Gespräch gesagt?

Es ist ja durchaus üblich, in eine Bewerbung zu schreiben, dass man dann und dann anfangen kann, andererseits könnte es auch als negatives Bewerbungsverhalten ausgelegt werden.
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Alt 02.04.2013, 23:18   #19
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Zitat von JulieOcean Beitrag anzeigen
Hast du das in die Bewerbung reingeschrieben oder im Gespräch gesagt?

Es ist ja durchaus üblich, in eine Bewerbung zu schreiben, dass man dann und dann anfangen kann, andererseits könnte es auch als negatives Bewerbungsverhalten ausgelegt werden.
Das habe ich ins Bewerbungsschreiben geschrieben, exakt mit dem Hintergedanken, dass ich, würde ich mich aus einer Tätigkeit heraus bewerben, auch angeben müsste, wann ich aufgrund von Kündigungsfristen frühestens anfangen könnte. Ich hatte mir auch zunächst einen Kopf gemacht, ob mir das als negatives Bewerbungsverhalten ausgelegt werden könnte, andererseits bin ich nun mal vertraglich gebunden, kann das nachweisen im schlimmsten Fall und bin nicht bereit Vertragsbruch zu meinen Lasten zu begehen. Sollte das JC das tatsächlich mal ernsthaft verlangen, wäre ich neugierig auf die Meinung des Gerichts.
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