Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 13.11.2012, 08:24   #1
Minifisch->Emailproblem
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Minifisch
Standard Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Hallo,

ehe ich wieder einen Fehler mache frage ich lieber vorher nach dieses Mal.
Und zwar habe ich die Möglichkeit für ein kleines 4 Sterne Hotel stundenweise Büroarbeit zu übernehmen. Dafür aber kein Geld zu bekommen sondern sie wollen mir in ihrem Haus ein Zimmer freiräumen damit ich das als mein Büro nutzen kann. Also so richtig als Firmensitz. Abschließbarbar, nur ich Zutritt, extra Briefkasten usw. Im Gegenzug übernehme ich wöchentlich 8 h Büroarbeit für sie. Alles vertraglich geregelt natürlich. Wir wollen Freitag noch mal im Detail darüber sprechen. Für mich wäre das momentan wirklich optimal.

Nun meine Frage: Wahrscheinlich wird das alles wieder verkompliziert weil das Jobcenter noch mit drinhängt. Müsste ich in der EKS das Geld was ich theoretisch bekäme als Einkünfte eintragen und das gleiche Geld bei Miete als Ausgabe? Auch wenn dieses Geld nie fließt? Können die mir einen Strick daraus drehen, z. B. Miete zu viel oder zu wenig Stundenlohn? Oder das es ein unangemessener Firmensitz wäre weil es ein Hotel im oberen Preissegment ist?
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Alt 13.11.2012, 08:49   #2
wolliohne
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Leider ja,

alles wird angerechnet bzw.muss auf den Tisch.

Evtl.als Ehrenamt (mit Unkostenpauschale) nutzen was das Amt nichts angeht
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
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Alt 13.11.2012, 08:51   #3
gast_
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gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_
Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Sehe ich auch so.

Selbst wer in einer Küche arbeitet: Da muß der Arbeitgeber angeben, ob man Essen bekommt - das dann angerechnet wird.
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Alt 13.11.2012, 09:06   #4
Rounddancer
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Rounddancer Rounddancer Rounddancer Rounddancer Rounddancer Rounddancer Rounddancer Rounddancer Rounddancer Rounddancer Rounddancer
Idee AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Für mich gilt da der Grundsatz: "Gehe nur zu Deinem Fürst, wenn Du von ihm gerufen wirst!".

Hm,- es fließt ja kein Geld. Zudem hat die Woche ja 168 Stunden,- davon lassen sich acht Stunden Leerlauf sicher dafür verwenden, dem Hotel den Schreibkram zu machen.
Also wenn ich das Angebot bekäme, dann würde ich ohne mit der Wimper zu zucken, ja sagen.

Schließlich könnte ich die acht Stunden schon irgendwo in meiner Woche unterbringen, ja, sie wären sogar noch gut "drin", wenn ich irgendwo Vollzeit angestellt wäre. Das bedeutet: Dem JobCenter und auch dem Arbeitsmarkt stünde ich, wie bisher, weiter zur Verfügung,- so, wie ich das ja auch dem XMV entsprechend, so lange tun muß, bis ich durch meine Selbstständigkeit dauerhaft so gut verdiene, daß ich keine öffentlichen Leistungen mehr brauche.

Für mich wären die Vorteile entscheidend,- denn

  • ich hätte eine Geschäftsadresse,
  • der Vermieter meiner Wohnung könnte nicht auf den Gedanken kommen, ich würde seine Wohnung gewerblich nutzen -und so nicht versuchen, einen Gewerbezuschlag zu kassieren.
  • ich könnte in meiner Werbung Bürozeiten angeben und müßte nicht, wie jetzt, Gefahr laufen, daß ein Kunde oder Interessent bei mir unangekündigt auftaucht und mich im Schlafanzug, beim Umziehen, oder sonstwie erwischt und ich ihn ins Café im nächsten Block vorschicken muß, bis ich mich dann zivil angezogen, dort ihm widmen könnte,
  • ich könnte, wenn denn mal das Fi-Amt mit einer Steuerprüfung käme, den Steuerprüfer zusammen mit der Kaffemaschine und allen Geschäftsunterlagen in mein Büro setzen. Der würde dann nicht versucht sein, in meinem Zimmer zwischen Hand- und Fußcuffs, Stopps, Gerten, Peitschen, Kleidern, Medikamenten, etc. nach Belegen für irgendwelche illegale Einnahmen zu wühlen, die es nicht gibt, etc.
In der Anlage EKS wird ja immer gefragt, wie hoch die Kosten für unsere Arbeitsräume und wie groß die sind. Da ja keine Kosten entstehen, dann würde ich da einfach weiter "0 €" hinschreiben.
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Alt 13.11.2012, 09:18   #5
Koelschejong
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Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong
Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Ich hätte da auch keine Bedenken. Das ist das Gleiche, wenn Bekannter Dir regelmäßig kostenlos sein Auto leiht und Du verpassest dem Wagen regelmäßig 'ne Handwäsche. Auch dann wird man die Wäsche nicht als Betriebseinnahme ansehen können.
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
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Alt 13.11.2012, 15:09   #6
ZynHH
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Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Ist ja auch eine Frage wie das Hotel das Regeln will, wenn die ne Rechnung haben wollen und im Gegenzug eine ausstellen.... und steuerlich wäre das auch nett.....
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 13.11.2012, 15:58   #7
DeppvomDienst->Emailproblem
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DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst
Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

.... zumal Du ja auch zur Angabe von Tatsachen verpflichtet bist.
Tatsache ist: Du bezahlst 0,- Euro
Tatsache ist auch: Für die 8 Stunden bekommst Du 0,- Euro

Zumindest gegenüber dem Jobcenter würde ich mir da keine Gedanken machen, die predigen doch immer, dass Tatsachen anzugeben sind und sie sich vom Finanzamt unterscheiden.

Was mir eher Gedanken macht, wäre das Finanzamt, ob die nicht doch irgend einen fiktiven Wert als Einnahmen oder so haben wollen? Auch von Seiten des Hotels, für das Du ja 8 Stunden/Woche Dienst verrichtest. Das muss doch auch irgendwo angemeldet sein, oder? Stichwort: Schwarzarbeit...
__

Meine Postings stellen keine Rechtsberatung dar, sondern spiegeln lediglich meine Meinung wieder.
Ich schäme mich dafür, ein Bürger Deutschlands, repräsentiert von diesen ReGIERenden, zu sein!
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Alt 13.11.2012, 21:49   #8
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Minifisch
Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Vielen Dank für euere Antworten!

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Evtl.als Ehrenamt (mit Unkostenpauschale) nutzen was das Amt nichts angeht
Ehrenamt wird bestimmt nicht gehen, wir sind ja beide Gewerbetreibende.

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Selbst wer in einer Küche arbeitet: Da muß der Arbeitgeber angeben, ob man Essen bekommt - das dann angerechnet wird.
Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Ich hätte da auch keine Bedenken. Das ist das Gleiche, wenn Bekannter Dir regelmäßig kostenlos sein Auto leiht und Du verpassest dem Wagen regelmäßig 'ne Handwäsche. Auch dann wird man die Wäsche nicht als Betriebseinnahme ansehen können.
Das mit dem Essen hatte ich auch im Kopf. Der Unterschied ist eben das ich keinen Lohn und zusätzlich etwas geschenkt bekomme. Sondern das mein Lohn mit der Miete verrechnet wird und zufällig ist der Betrag gleich. Ich weiß eben nicht ob das einen Unterschied macht für das Jobcenter.

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Für mich wären die Vorteile entscheidend,- denn

  • ich hätte eine Geschäftsadresse,
  • der Vermieter meiner Wohnung könnte nicht auf den Gedanken kommen, ich würde seine Wohnung gewerblich nutzen -und so nicht versuchen, einen Gewerbezuschlag zu kassieren.
  • ich könnte in meiner Werbung Bürozeiten angeben und müßte nicht, wie jetzt, Gefahr laufen, daß ein Kunde oder Interessent bei mir unangekündigt auftaucht und mich im Schlafanzug, beim Umziehen, oder sonstwie erwischt und ich ihn ins Café im nächsten Block vorschicken muß, bis ich mich dann zivil angezogen, dort ihm widmen könnte,
  • ich könnte, wenn denn mal das Fi-Amt mit einer Steuerprüfung käme, den Steuerprüfer zusammen mit der Kaffemaschine und allen Geschäftsunterlagen in mein Büro setzen. Der würde dann nicht versucht sein, in meinem Zimmer zwischen Hand- und Fußcuffs, Stopps, Gerten, Peitschen, Kleidern, Medikamenten, etc. nach Belegen für irgendwelche illegale Einnahmen zu wühlen, die es nicht gibt, etc.
Genau aus den Gründen ist dieses Angebot optimal für mich. Hatte einen guten Draht zur Chefin und habe sie einfach gefragt ob sie sich das so vorstellen könnte. Uns wäre beiden geholfen. Mir sogar noch etwas mehr. Bei mir standen nämlich schon Kunden vor der Wohnungstür und was daraus geworden ist muss ich sicher nicht erzählen.

Zitat von DeppvomDienst Beitrag anzeigen
Was mir eher Gedanken macht, wäre das Finanzamt, ob die nicht doch irgend einen fiktiven Wert als Einnahmen oder so haben wollen? Auch von Seiten des Hotels, für das Du ja 8 Stunden/Woche Dienst verrichtest. Das muss doch auch irgendwo angemeldet sein, oder? Stichwort: Schwarzarbeit...
Für das Finanzamt können wir auch etwas schriftlich machen. Das sind Dinge die noch geklärt werden bis Freitag. Die Chefin will dazu ihren Steuerberater fragen. Schlimmstenfalls kann ja im Vertrag ein fiktiver Betrag eingesetzt werden.
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Alt 13.11.2012, 23:39   #9
Rounddancer
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Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Zitat von Minifisch Beitrag anzeigen
Für das Finanzamt können wir auch etwas schriftlich machen. Das sind Dinge die noch geklärt werden bis Freitag. Die Chefin will dazu ihren Steuerberater fragen. Schlimmstenfalls kann ja im Vertrag ein fiktiver Betrag eingesetzt werden.
Nun, wenn es das fürs Fi-Amt bräuchte,- ok, Du bist ja selbstständig, und schreibst dem Hotel dann eben eine Rechnung für Deine Arbeitsleistung und die Dir für die Miete, wenn Du Vorsteuerabzugsberechtigt bist, hebt sich beides auf,- und Umsatzsteuer ist eh ein durchlaufender Posten.
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Alt 14.11.2012, 01:39   #10
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Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Nochmal zum Jobcenter:
Das dürfte eigentlich gar keine Probleme machen können, denn es gilt doch das Zuflußprinzip. Angerechnet wird Einkommen in dem Monat, in dem es entstanden ist - oder eben im Falle der EKS erfolgt die Berechnung alle 6 Monate.
Da Du jedoch keinerlei Einkommen erhältst, kann auch nichts als Einnahme anerkannt werden.
Da Du auch keine Geschäftsausgabe (Miete) hast, kannst Du diese dann natürlich auch als Ausgabe nicht geltend machen.

Was Dir im Jobcenter höchstens passieren kann, ist, dass man von Dir verlangt, dass Du für die Arbeit auch einen regulären Lohn verlangst, der aufs Konto gezahlt wird - und auf der anderen Seite dann logischerweise (das würde ich in so einem Falle als Argument anbringen) die Mietkosten auch umsatzmindernd in der EKS im vollen Umfange geltend machen kannst.
Ist der SB schlau, wird er erkennen, dass es ein Nullsummenspiel ist, außer er geht da von aus, dass der Job dann sozialversicherungspflichtig ist und somit den Leistungsbedarf mindern.

Das wäre ggf. sogar wichtig abzuklären, ist mir gerade so eingefallen.
Keine Ahnung, ob das Jobcenter darauf bestehen kann oder nicht, dass Du für die 8 Stunden Arbeit auch Lohn bekommen musst.

Dabei auch zu beachten:
Das Jobcenter besteht darauf, dass man Einkommen (Gewinne/Verluste) nicht miteinander kombinieren kann.

Das hieße:
Hättest Du über die "Anstellung" einen fiktiven Lohn von 300 Euro im Monat und würdest die Miete umsatzmindernd in der EKS geltend machen, hättest ggf. einen betrieblichen Verlust von 200 Euro, rechnet das Jobcenter die 300 Euro als Einkommen und wendet die üblichen Abzüge und Freibeträge an, die 200 Euro Verlust aus dem Gewerbebetrieb wäre dann vollständig privatvergnügen und kann nicht mit den 300 Euro aus dem Lohn verrechnet werden.

Solche "Spielchen" gabs doch schon...

Fürs Jobcenter eine feine Sache, für Dich dagegen problematisch.

Die beiden Beispiele rechnerisch dargestellt:

----
Lohn: 0 Euro, Miete 0 Euro
Gewinn aus Gewerbe 100 Euro (weil eben keine Miete angefallen ist, da diese mit dem Lohn "verrechnet" wird)

= abzüglich des Freibetrages anzurechnendes Einkommen: 0 Euro
----
Jobcenter besteht auf Lohn
Lohn: 300 Euro, Miete 300 Euro (über EKS ausgewiesen)
Verlust aus Gewerbe: 200 Euro (weil die Miete eben in der EKS als Ausgabe ausgewiesen wurde).

Rechnung Jobcenter
300 Euro Einkommen = 140 Euro Freibetrag (100 Euro + 20% von 101-300 Euro) = Anzurechnendes Einkommen: 160 Euro
Verlust aus Gewerbe: "Privatvergnügen"
----

Nun gibts die Rechtsauffassung von einigen hier im Forum (u. a. von mir auch), dass man die beiden Posten durchaus miteinander verrechnen kann, juristisch abgeklärt ist das jedoch nicht. D. h. dass man durchaus die beiden Einkommen vor der Berechnung miteinander verrechnen muss. Das Jobcenter wird es aber anders sehen, ist ja auch fürs Jobcenter vorteilhafter...

Du siehst die Unterschiede hier deutlich.
Im ersten Beispiel erfolgt keine Lohnzahlung und auch keine Berechnung von Mietkosten.
Im zweiten Beispiel entsteht der Lohn, der aufs Konto kommt und gleichzeitig als Ausgabe (Miete) wieder überwiesen wird.

Im zweiten Beispiel kommt das Jobcenter deutlich besser weg und Du stehst mit dem betrieblichen Verlust im Regen.

Das sind zumindest die Fragen, die man abklären müsste und im Hinterkopf behalten, falls da was kommen sollte. Man kennt die "Spielchen" inzwischen.
Hoffe, es war verständlich, worauf ich hinaus will.

Wenn das Jobcenter ebenso denkt, wird es Dich ggf. versuchen zu nötigen, Dir Gehalt für die Arbeit zahlen zu lassen, weil es sich davon Vorteile verspricht. Wie rechtlich haltbar das wäre, sei nun mal dahingestellt, aber die reden ja sonst auch immer sehr gerne in alles rein.

@Rounddancer
Das ist exakt das Beispiel, das ich hier beschrieben habe. Sobald Geld fließt (Lohn <> Miete) hat die TE ggf. ein Problem mit dem Jobcenter an der Backe.
Denn sobald Geld fließt, gehört die Ausgabe (Miete) in die EKS, während das andere Erwerbseinkommen (Lohn in abhängiger Beschäftigung) wäre...
__

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Alt 14.11.2012, 08:37   #11
Rounddancer
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Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Ja, aber nur wenn der Arbeitsteil als Abhängig beschäftigt gälte.
Das könnte sein, wenn die Kriterien einer Nebenbeschäftigung überschritten würden, also z.B., wenn es um 20 oder mehr Wochenstunden ginge. Doch da ist der TE mit "ca. acht Stunden" weit entfernt.
Und als Selbstständiger kann man jederzeit seinem Auftraggeber auch für geleistete Arbeit eine Rechnung schreiben,- das kann z.B. auf einem Werk, oder einem Werklieferungsvertrag fußen,- und ist gut so.

Ich hab ja auch eine Kollegin,- die ist in meinem Trisana-Team meine Mitarbeiterin, im ESP-Energieberatungsteam meine Upline. (Das kommt im Direktvertrieb vor und beide sind wir unabhängig auf Provisionsbasis).

Und bei mir im Stadtportal macht sie draußen und im Netz Werbung für mein Stadtportal Stuttgart, Branchen - und Informationsportal ,- liefert Inhalte, Termine und mehr, und dafür kann sie ihre Werbung für ihre Arbeitsbereiche Energieberatung und Yoowel/Trisana gratis bei mir ins Portal stellen. Das kompensiert sich, ohne daß da Geld fließt.
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Alt 14.11.2012, 09:19   #12
gast_
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Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Zitat:
Das mit dem Essen hatte ich auch im Kopf. Der Unterschied ist eben das ich keinen Lohn und zusätzlich etwas geschenkt bekomme. Sondern das mein Lohn mit der Miete verrechnet wird und zufällig ist der Betrag gleich. Ich weiß eben nicht ob das einen Unterschied macht für das Jobcenter.
Ich sehe da aber keinen Unterschied: Ob ein Essen oder eine Raummutzung: Beides erhält man kostenlos - für beides müßten andere zahlen. Beides hat einen Gegenwert... und den müßte man angeben.
Mir wäre das zu heikel...
zumal: Es dürfte ja nur eine mündliche Vereinbarung sein.
Was, wenn es plötzlich heißt: Wir brauchen den Raum jetzt selber? Mal daran gedacht?
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Alt 14.11.2012, 09:24   #13
HartzVerdient
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Standard AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Zitat von Minifisch Beitrag anzeigen
[...] sie wollen mir in ihrem Haus ein Zimmer freiräumen damit ich das als mein Büro nutzen kann [...]
Ach herrlich. Das würde ich jetzt auch gerne haben wollen. Momentan versuche ich eine Selbstständigkeit von zu Hause aufzubauen. Das ist extremst schwierig. Permanent redet einer, dann der Lärm der Mitbewohner, kein Verständnis der Situation, es fallen Argumente wie "man hängt ja den ganzen Tag nur vor dem Computer", irgendwie ungeregelt die Arbeitszeiten usw.

Wenn man da nur etwas machen könnte....
__

"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
HartzVerdient ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2012, 09:59   #14
Rounddancer
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Was, wenn es plötzlich heißt: Wir brauchen den Raum jetzt selber? Mal daran gedacht?
Dann gilt das gesetzliche Vertragrecht gemäß BGB, bzw. HGB
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Alt 14.11.2012, 10:07   #15
Rounddancer
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Idee AW: Arbeit gegen kostenfreies Büro?

Zitat von HartzVerdient Beitrag anzeigen
Permanent redet einer, dann der Lärm der Mitbewohner, kein Verständnis der Situation, es fallen Argumente wie "man hängt ja den ganzen Tag nur vor dem Computer", irgendwie ungeregelt die Arbeitszeiten usw.
"Wer will, findet Wege, wer nicht will, Gründe..." gilt auch hier.

Viele legen ihre Arbeitszeiten dorthin, wo niemand da ist, der stören könnte. Sie machen auch mal die Tür zu,- hängen, beispielsweise täglich für zwei oder zweimal zwei Stunden ein "Bitte nicht stören!" vor die Tür des Homeoffice. Sie planen Geschäftszeiten ein und Ruhepausen,- klar ist es schwierig,- aber bis man sich ein Büro, eine Werkstatt, was auch immer leisten kann, muß es halt so gehen.

Aber das ist schon wieder einen eigenen Thread wert,- hier geht es darum, ob sich der TO da Sorgen machen muß,- oder einfach das Ganze mal ls Chance sehen und nutzen. Ehrlich gesagt, ich würde es als Chance sehen, nutzen und loslegen. Wir Deutschen sind oft viel zu große Bedenkenträger, und übersehen die Chancen vor lauter Angst und Obrigkeitshörigkeit.
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