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Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 27.10.2012, 12:39   #1
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Bimmelbahn
Info Kleingewerbe

So, nun muss ich hier in dem Bereich nachfragen:

Ich habe seit Dezember 2011 ein Nebengewerbe/Kleinunternehmen angemeldet. Ich habe seitdem insgesamt bis heute 65 Euro erwirtschaftet. Wie sich das in Zukunft weiter entwickelt weiss ich noch nicht. Muss aber das beim ALO II Antrag mit angeben.

Was könnte mir da passieren? Ich kann in dem Sinne keine G+V schreiben. Ich hatte keine Ausgaben etc.

Können die mir etwas kürzen oder nicht bewilligen?
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Alt 27.10.2012, 13:08   #2
Seepferdchen
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Beiträge: 20.659
Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Kleingewerbe

Wenn du ein Gewerbe angemeldet hast, mußt du auf jeden Fall die Konten Bank und Kasse führen.

Bei 65€ auf die Monate verteilt, du liegst noch unter 100€ im Monat.

Da passiert dir nichts, nur angeben das du dieses Gewerbe hast.

__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 27.10.2012, 14:15   #3
DeppvomDienst->Emailproblem
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DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst
Standard AW: Kleingewerbe

Die EKS wirst Du wohl trotzdem machen müssen.
Ebenso eine Steuererklärung.
Bei den paar Einnahmen ist sowieso gar nichts anrechenbar, da grundsätzlich erstmal 100 Euro Freibetrag im Monat.
Also selbst wenn die Einnahmen in einem Monat zugeflossen sind, wirkt sich das nicht auf die Leistung aus.

Die Frage, die Du Dir allerdings stellen solltest, ob das überhaupt Sinn macht. Bei derart geringen Einnahmen.
Wenn Du keine Kosten damit hast, kannst Du es ja weiterlaufen lassen, aber Du wirst daraus eben nichts herleiten können von wegen "Befreiung von Maßnahmen" oder dergleichen.

Weitere Frage:
Braucht man bei derart geringen Einnahmen überhaupt ein angemeldetes Gewerbe? Gabs da nicht irgend eine "Bagatellgrenze"?
__

Meine Postings stellen keine Rechtsberatung dar, sondern spiegeln lediglich meine Meinung wieder.
Ich schäme mich dafür, ein Bürger Deutschlands, repräsentiert von diesen ReGIERenden, zu sein!
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Alt 27.10.2012, 17:30   #4
Koelschejong
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Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
Standard AW: Kleingewerbe

Ich würde zum Gewerbe tendieren, denn sonst kommt das JC in seiner abgrundtiefen Weisheit, sieht diese geringe Einnahme als "sonstiges Einkommen" und schwupp isses weg - voll angerechnet, wenn man Glück hat, fällt dem SB wenigstens ein, da gibt's ja noch die Versicherungspauschale von € 30,00
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
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Alt 30.10.2012, 21:11   #5
The_Vulcan
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Beiträge: 1.213
The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Kleingewerbe

Ist das dein GEWINN nach Abzug oder was Du erwirtschaftet hast?....

Ich habe mehrere Hundert Euro erwirtschaftet in den ersten Monaten und das Jobcenter will schon das Gewerbe auf Wirtschaftlichkeit prüfen weil ich keine Gewinen mache (Reinvestition).........
__

Dummheit ist ein Segen, Intelligenz ein Fluch
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Alt 31.10.2012, 08:54   #6
GoGo_King
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Standard AW: Kleingewerbe

Zitat von The_Vulcan Beitrag anzeigen
Ist das dein GEWINN nach Abzug oder was Du erwirtschaftet hast?....

Ich habe mehrere Hundert Euro erwirtschaftet in den ersten Monaten und das Jobcenter will schon das Gewerbe auf Wirtschaftlichkeit prüfen weil ich keine Gewinen mache (Reinvestition).........
Ja und?
Es kann Dir nicht mehr passieren, als dass Du dich wieder bewerben
mußt.
Die Selbstständigkeit an sich kann dir auch das JC nicht verbieten.
Einzig und alleine dein Status kann sich wieder zurück auf die Zeit
von vor der Selbstständigkeit ändern (eigene Erfahrung).

Die "Wirtschaftlichkeitsprüfung" -echt? Wäre mir neu, dass diese
Wichtigtuer mit EÜR, GuV großartig etwas anzufangen wissen- wird
sich darauf beschränken, dass man prüft, ob Du die Reinvestition
(Maschinen etc., nicht Materialeinkauf) vorher dem JC hättest
mitteilen sollen oder den Gewinn nicht für die Bestreitung des
Lebensunterhalt hättest verwenden sollen.
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Alt 31.10.2012, 09:32   #7
The_Vulcan
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Beiträge: 1.213
The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Kleingewerbe

Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Ja und?
Es kann Dir nicht mehr passieren, als dass Du dich wieder bewerben
mußt.
Das musste ich doch sowieso...

Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Die Selbstständigkeit an sich kann dir auch das JC nicht verbieten.
Zettel mit "Abgemeldet am" lag immerhin schon bei....

Die spinnen eh alle... also was das investieren angeht hat man das nicht mit denen abzusprechen...

Und die eine sagt melden sie schonmal an.. obwohl ich noch warten wollte... die nächste sagt... nebenberuflich reicht dann aber nicht wenn sie Betreuung wollen für Selbständige (sind andere SBs) dann müssen Sie hauptberuflich eintragen lassen (mir egal dem Finanzamt auch... macht man es halt). Und dann kommt die nächste und sagt.. Wirtschaftlichkeit vielleicht nicht gegeben besser sie Melden es ab.. und das alles innerhalb weniger Monate Kleingewerbe...
__

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Alt 31.10.2012, 13:57   #8
GoGo_King
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Kleingewerbe

Meiner Erfahrung nach war ist es so, dass man sich zumindest die
ersten 6 Monate nicht selbst bewerben muß.
Das man trotzdem VV bekommt, kann durchaus sein.

Was das Investieren angeht, dann stimmt das so nicht ganz.
Nicht absprechen mußt Du Käufe, die deinen Betrieb am Laufen
halten. z.B. Shirts für eine Druckerei (also weitestgehend
Materialeinkauf).
Eine Investition in Pressen aber, um die Shirts zu bedrucken, mußt
Du hingegen schon absprechen, sofern die Investition aus den
Erlösen der gewerblichen Tätigkeit entnommen wird und eine
bestimmte Höhe übersteigt (glaube 100 €).
Du must verstehen, dass deinen SB deine Selbstständigkeit und
deren Fortbestehen grundsätzlich einen Scheißdreck interessiert.
Sobald er aber etwas von Erlösen hört, dann schrillt die Glocke und
Bezugskürzen in Höhe deiner Erlöse stehen im Raum.
Dann mußt Du eben erklären, warum die Investition -aus Sicht des
JC- Vorrang vor dem Verbraten der Erlöse für deinen
Lebensunterhalt, und somit aus der Verabschiedung von Hartz IV,
haben soll.


Allerdings müßte dies auch so in deiner EGV stehen.

Wie? Du hast noch kein Gewerbe angemeldet, oder verstehe ich das
falsch?
Sofern du angemeldet bist, kann dich aber kein SB zwingen die
Selbstständigkeit aufzugeben.
Einsprüche kann bestenfalls das Finanzamt irgendwann anmelden,
sofern sie dir keine Gewinnerzielungsabsicht unterstellen.
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Alt 31.10.2012, 14:35   #9
The_Vulcan
Forumnutzer/in
 
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Beiträge: 1.213
The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Kleingewerbe

Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Eine Investition in Pressen aber, um die Shirts zu bedrucken, mußt
Du hingegen schon absprechen, sofern die Investition aus den
Erlösen der gewerblichen Tätigkeit entnommen wird und eine
bestimmte Höhe übersteigt (glaube 100 €).
Bitte nenne den entsprechenden Gesetztestext hierzu.

Danke!

Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Allerdings müßte dies auch so in deiner EGV stehen.

Wie? Du hast noch kein Gewerbe angemeldet, oder verstehe ich das
falsch?
Verstehst Du falsch. Und in meiner EGV stand nie was mit dem Thema Selbständigkeit drin.
__

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The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2012, 15:47   #10
GoGo_King
Gast
 
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Standard AW: Kleingewerbe

Naja, das ist doch wohl einleuchtend und nicht wirklich schwer
nachzuvollziehen, dass Gewinne aus der selbstständigen Tätigkeit ggf.
dem Hartz IV-Leistungen gegengerechnet werden (SGB; Bedürftigkeit)
oder man sich im Gegenzug mit dem JC kurzschließt und klärt, ob es
in Ordnung geht, wenn man aus dem Gewinn Investitionen tätigt.

Das mit der Selbstständigkeit hattest Du aber schon glasklar mit
deinem SB besprochen?
Ich nehme an, dass Du vom Amt aus keinen wie auch immer
gearteten Kurs vor der Selbstständigkeit belegen mußtest?
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Alt 31.10.2012, 18:44   #11
morissonhotel
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Standard AW: Kleingewerbe

Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Naja, das ist doch wohl einleuchtend und nicht wirklich schwer
nachzuvollziehen, dass Gewinne aus der selbstständigen Tätigkeit ggf.
dem Hartz IV-Leistungen gegengerechnet werden (SGB; Bedürftigkeit)
oder man sich im Gegenzug mit dem JC kurzschließt und klärt, ob es
in Ordnung geht, wenn man aus dem Gewinn Investitionen tätigt.
Einleuchtend für einen MA des JC ist es vielleicht, aber nicht für einen Leistungsempfänger. Das Gesetz gibt so etwas einfach nicht her. Klar,wenn man 10000 € Überschuss hat im Bewilligungszeitraum und damit die aktuelle Apple Kollektion kauft, weil man meint dies sei notwendig, dann wird das nicht durchgehen.
Hat man aber 2000 € Überschuss und investiert z.B. in einen Webauftritt samt SEO, dann ist das auf jeden Fall notwendig, auch wenn das JC das anders sieht. "Notwendig" ist für die nämlich nie etwas, am wenigsten übrigens die Leistungsempfänger selbst. Wenn man die preiswert entsorgen könnte, würde man es tun.
Ich habe mich 6 Monate an solche Bevormundungen gehalten- und Dank der Tipps dieses Forums hier, habe ich nun gegen eine noch schärfere EGV dieser Art Widerspruch vom Anwalt einlegen lassen.
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Alt 31.10.2012, 19:10   #12
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Kleingewerbe

Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Das mit der Selbstständigkeit hattest Du aber schon glasklar mit deinem SB besprochen?
Ich nehme an, dass Du vom Amt aus keinen wie auch immer
gearteten Kurs vor der Selbstständigkeit belegen mußtest?
Also wenn Du keine Gesetzliche Grundlagen für deine Aussagen hast dann solltest Du sie nicht als wahre Münze verbreiten... laut dem Jobcenter muss man auch jeden Job annehmen.. selbst wenn man dafür 4h am Tag hin fahren muss und Fahrkosten werden auch nicht erstattet auch nicht auf Antrag etc.. alles schon mal gehört... ich hatte selber schon einigen Stress mit dem Amt das sich im Recht sah... aber vor dem Gericht hatten sie dann doch Angst am Ende....

Nein kein Kurs gemacht bisher. Das mit der Selbständigkeit war ein Vorschlag meines damaligen SB's da ich einfach keinen Job bekommen habe trotz Intensiv-Bemühungen (Mit einigen Gebrechen (Kopf, Rücken, Hals) und einem Berg von Schulden, so wie einem schlechten Lebenslauf ist es sogar im CallCenter schwer.).

Das mit den Bewerben sehe ich als echtes Problem... weil die Firmen bei denen ich mich bewerbe(n muss) ja potentielle Kunden darstellen könnten.... Witzigerweise habe ich sogar schon Anfragen von Unternehmen bei denen ich selber zum Vorstellungsgespräch war (über Vermittlungsvorschlag)... Aber welcher Selbständige möchte denn seinen Kunden schon seinen Lebenslauf unter die Nase reiben? .... besonders wenn dieser nicht so schön ist.

Und insbesondere wenn jemand mit einem Kleingewerbe startet um Monatliche Steuerabrechnungen etc. zu ersparen in der Gründungsphase.... dann muss das JC doch damit rechnen das man nicht gleich von den Einnahmen Leben kann....

Und ohne Fördermittel sollte auch klar sein das Investitionen nur aus den Einnahmen und evtl. sonstigem Verdienst/Ersparnissen getätigt werden können.


Abgesehen davon:
Zitat von morissonhotel Beitrag anzeigen
Einleuchtend für einen MA des JC ist es vielleicht, aber nicht für einen Leistungsempfänger. Das Gesetz gibt so etwas einfach nicht her.
Korrekt, bis etwas anderes Nachgewiesen wurde ;)

Ohne rechtliche Rückfrage würde ich auch keine EGV unterschreiben die besagt ich muss das vorher absprechen.
__

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The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2012, 23:31   #13
lpadoc->Emailproblem
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Zitat von The_Vulcan Beitrag anzeigen
(...) das Jobcenter will schon das Gewerbe auf Wirtschaftlichkeit prüfen (...)
Auf welcher Rechtsgrundlage ?
__

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit (Ebner-Eschenbach)
lpadoc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2012, 08:16   #14
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
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Zitat von lpadoc Beitrag anzeigen
Auf welcher Rechtsgrundlage ?
Keine Ahnung. Laut einem User hier wollen die Wohl Wissen ob die mich in eine Fördermaßnahme für Selbständige stecken können/sollten und daher Fragen sie halt... wieso nur X.- einnahmen. wieviele Stunden arbeite ich selbständig etc.

Aber das mit der Rechtsgrundlage ist eine gute Frage.
__

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Alt 01.11.2012, 10:08   #15
GoGo_King
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Ich habe bereits geschrieben, was es dazu zu schreiben gibt.

Wer z.B. 2000€ an Überschuß einfährt, der ist in diesem Moment
nicht mehr bedürftig. Und das bleibt nicht eurer/deiner Einsichtigkeit
überlassen.
Punkt.
Auch wenn ich mich wie ein SB anhöre, aber das JC ist nicht dazu
da, um die Selbstständigkeit, den Geschäftsaufbau inkl. Grundgehalt
bequem zu alimentieren.


Jetzt mal ohne Scheiß.
Wer macht sich denn bitteschön alleine auf Anraten seines SB hin
und offenbar ohne jewede Ahnung selbstständig?

Trotz deiner Schwierigkeit weiß Du anscheinend sehr viel besser
über das Thema bescheid als ich.
Dagegen anzuschreiben ist mit zuviel Akt und daher klinke ich mich aus.
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Alt 01.11.2012, 10:35   #16
Koelschejong
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Da scheint aber jemand enorme Kraft aufzuwenden, am Thema vorbei zu argumentieren. Selbstverständlich sagt ein Überschuß/Gewinn in einem Monat von € 2000 absolut gar nichts über Hilfebedürftigkeit ja oder nein aus. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist hier noch Hilfebedürftigkeit gegeben. So viel zu den behaupten Kenntnissen des Schreibers.
__

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Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2012, 13:56   #17
morissonhotel
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Standard AW: Kleingewerbe

Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Ich habe bereits geschrieben, was es dazu zu schreiben gibt.

Wer z.B. 2000€ an Überschuß einfährt, der ist in diesem Moment
nicht mehr bedürftig. Und das bleibt nicht eurer/deiner Einsichtigkeit
überlassen.
Punkt.
Auch wenn ich mich wie ein SB anhöre, aber das JC ist nicht dazu
da, um die Selbstständigkeit, den Geschäftsaufbau inkl. Grundgehalt
bequem zu alimentieren.
Jetzt mal ohne Scheiß.
Wer macht sich denn bitteschön alleine auf Anraten seines SB hin
und offenbar ohne jewede Ahnung selbstständig?

Trotz deiner Schwierigkeit weiß Du anscheinend sehr viel besser
über das Thema bescheid als ich.
Dagegen anzuschreiben ist mit zuviel Akt und daher klinke ich mich aus.
Wie schon gesagt, sagt ein Überschuss ja erstmal nichts aus, es kommt auf den Bewilligungszeitraum an. Zudem hat eine Selbstständigkeit ja eigentlich den Sinn den Selbständigen nachhaltig finanziell versorgen zu können irgendwann. Man könnte dein Argument auch genausogut umdrehen und sagen, dass JC hat sich bitteschön nicht ständig in Firmeninterna einzumischen und die Nachhaltigkeit zu torpedieren, indem versucht wird kurzfristige Gewinne abzuschöpfen. Das ist doch genau der Knackpunkt: Der Bedürftige versucht sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen (Weil alles andere nicht geht) und ist einigermaßen erfolgreich und schon kommt das JC und versucht sich den Großteil davon einzuverleiben. Betrachtet man den bürokratischen Aufwand und den kurzfristigen finanziellen Nutzen für den Staat, so wird einem schnell klar, warum so viele auf das JC meckern und es eher Verhinderungscenter oder Mobcenter genannt wird.

Es wird nichts alimentiert oder gar der Geschäftsaufbau unterstützt, sondern es soll einem in der Gründungsphase finanziell "etwas" der Nacken freigehalten werden, bis die Sache eben von selbst läuft. Am Ende geht der Schuss voll nach hinten los, wenn einem aufgrund von bekloppten Schätzungen im Voraus Gelder nicht zugestanden werden und somit bangt man erstens um seinen Lebensunterhalt und muss zweitens noch das Geschäft aufbauen und am Laufen halten.
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Alt 01.11.2012, 18:27   #18
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Kleingewerbe

Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Wer z.B. 2000€ an Überschuß einfährt, der ist in diesem Moment
nicht mehr bedürftig.
Überschuss ohne ß bitte!

Und genau das ist der Grund wieso es eigentlich einen 6 Monats Zeitraum gibt. So sind keine großen Anschaffungen möglich (Große Maschinen für 30.000.- oder so)... aber kleinere durchaus um den Betrieb weiter auszubauen.

Jobcenter ist nicht dazu da die Selbständigkeit zu fördern sondern .... um Jobsuchende langfristig in einen Job zu bringen... und mit langfristig ist auf eine Sicht von mehreren Jahren zu sehen! Und genau das Tut das JC aber nicht die denken nur.. ab in irgendeinen Job auch wenn er nach 4 Wochen wieder da ist....

Abgesehen davon kann man in einem Monat auch 3.000.- Überschuss haben... wenn dafür 5 Monate 0.- rein kommt oder sogar 5.000.- an Ausgaben ist es nichts von dem man Leben kann!

ICh kenne sehr viele Selbständige.

Darunter 3 die mit dem Jobcenter zu tun haben.
1. Förderung von 3.000.- + Monatlich (130-300.- oder so weis nicht mehr) erhalten.
Weg vom Jobcenter nach ca. 3 Jahren.
2. Glaube keine Förderung bekommen. Weg vom Jobcenter nach 5 Jahren (vorher 9 Jahre Arbeitslos)
3. Keine Förderung. Seit ca. 10 Jahren tätig, noch immer im ALGII Bezug. Dennoch Selbständigkeit bei behalten und gelegentlich Aufträge.


Warum sie da Neueinsteiger so schlecht behandeln ist mir ein Rätsel.


Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Trotz deiner Schwierigkeit weiß Du anscheinend sehr viel besser
über das Thema bescheid als ich.
Dagegen anzuschreiben ist mit zuviel Akt und daher klinke ich mich aus.
Wahre Worte :D
__

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The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2012, 21:57   #19
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Zitat von GoGo_King Beitrag anzeigen
Wer z.B. 2000€ an Überschuß einfährt, der ist in diesem Moment
nicht mehr bedürftig.

----- dem kann ich nicht zustimmen ----
und sehe es wie:
@The_Vulcan

Es gibt genügend bedürftige Selbständige, welche nur in Verbindung mit Aufstocker ALG II über die Runden kommen. Auch ist es nicht verwerflich oder sozial abträglich noch volkswirtschaftlich schädlich, wenn auf "Kosten" des JC Existenzaufbau betrieben wird. Das entscheidende Argument ist die "langfristige Tragfähigkeit". Deine Beispiele zeigen sehr schön, wie "langfristig" zu verstehen ist.

Ca. 2.000 Euro Betriebsergebnis in einem Monat zu erwirtschaften, dürfte sehr selten sein. Aber wenn dies Ergebnis für zukünftig gewinnbringende Investitionen "angelegt" wird, sollte auch ein SB überzeugbar sein, dass man dafür aber weiterhin zunächst bedürftig ist. Im günstigsten Fall refinanziert sich die Investition durch noch höhere Betriebsergebnisse usw. bis bestenfalls die Bedürftigkeit erledigt ist. Geht man nicht so vor.... bleibt man eben bedürftig. Sollte jedem SB eigentlich als Binsenweisheit klar sein.

Viele Grüße
Torsten
infoschriften ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2012, 22:18   #20
Koelschejong
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Definier doch mal bitte, wann ein Unternehmen nach Deiner Ansicht tragfähig ist.

So wie Du es schreibst, ist das nur ein leeres Wort.
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Alt 07.11.2012, 12:36   #21
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DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst
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Ich bin zwar nicht gefragt, aber...

Die Tragfähigkeit ist für mich dann gegeben, wenn ein Unternehmen aus eigener Kraft +/-0 erreicht und nicht von außen noch Geld zugebuttert werden muss, das heisst, sich die Ausgaben durch die Einnahmen mindestens tragen.

Gemeinnützige Vereine müssen z. B. nach diesem Prinzip arbeiten und dürfen gar keine Gewinne ausgeben.

Dabei ist jetzt erst einmal nicht zu berücksichtigen, ob der Unternehmer selbst davon leben kann, denn das wäre dann der unternehmerische Gewinn, der durch das Führen der Unternehmung entstanden ist und zur Absenkung der Hilfsbedürftigkeit führt, sobald die Einnahmen den "Freibetrag" übersteigen.

Nicht tragfähig wäre demnach ein Unternehmen, wo z. B. ALG-II-Regelleistungen zusätzlich in den Erhalt der Unternehmung fließen müssten, weil dieses nur Verluste erwirtschaftet bzw. wenn sich ein Unternehmen längerfristig vor allem durch Fremdkapital finanzieren muss, um die Verluste auszugleichen.
Hier verlangt das Finanzamt ja auch, dass sich das nach ein paar Jahren wandeln muss.
__

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Alt 07.11.2012, 15:23   #22
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So sehe ich das auch.
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Alt 09.01.2013, 01:28   #23
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infoschriften
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Zitat von DeppvomDienst Beitrag anzeigen
Nicht tragfähig wäre demnach ein Unternehmen, wo z. B. ALG-II-Regelleistungen zusätzlich in den Erhalt der Unternehmung fließen müssten, weil dieses nur Verluste erwirtschaftet bzw. wenn sich ein Unternehmen längerfristig vor allem durch Fremdkapital finanzieren muss, um die Verluste auszugleichen.
Hier verlangt das Finanzamt ja auch, dass sich das nach ein paar Jahren wandeln muss.
Das sehe ich ein wenig anders: Wenn betriebliche Verluste gemacht werden, ist das die ein Sache. Die andere Sache ist die Bedürftigkeit. Klar dürfte sein, dass bei Verlusten automatisch (ceteris paribus, wie kein Vermögen etc. vorhanden) ebenso wie +-0 der Regelsatz fließt. Welcher ALG 2 Empfänger kann da dann noch Verlust aus der Unternehmung ausgleichen?. Das Finanzamt kommt da letztlich wesentlich später, bis dahin ist man verhungert :-). ALG 2 dürfte ja auch kaum als Fremdkapital verstanden werden.
infoschriften ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2013, 17:53   #24
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Zitat von DeppvomDienst Beitrag anzeigen
Ich bin zwar nicht gefragt, aber...

Die Tragfähigkeit ist für mich dann gegeben, wenn ein Unternehmen aus eigener Kraft +/-0 erreicht und nicht von außen noch Geld zugebuttert werden muss, das heisst, sich die Ausgaben durch die Einnahmen mindestens tragen.

das sehe ich aber ganz anders, die personen die ihre arbeitskraft in das unternehmen inveszieren, also auch der unternehmer selbst, müssen von den einnahmen bzw. gewinnen ihren lebensunterhalt bestreiten können incl. der sozialen absicherung, wie krankenvers. und altersvorsorge.
afa un d arge sehen das übrigens genauso, das sowas natürlich nicht von 0 auf 100 sofort geht sehen die ämter allerdings nur selten.
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Alt 09.01.2013, 18:07   #25
morissonhotel
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Ihr habt sicher beide recht. Es hängt u.a. von der Unternehmensform ab. Eine GmbH, wo die Gesellschafter Angestellte der GmbH sind, braucht nicht wirklich einen Gewinn, denn wenn diese den Break Even Point erreicht hat, sind die Gehaltskosten schon mit drin.
Bei einem Einzelunternehmer ist der Gewinn das, was dieser letztendlich zum Leben braucht.

Der Definition nach hat also DvD. recht, aber da hier wohl die meisten Einzelunternehmer sind, dürfte deine Auslegung (Und die des JC) eher zutreffen.
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