Existenzgründung und Selbstständigkeit Diskussionen, Rat & Hilfe zur Gründung und bei bestehender Selbstständigkeit


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Alt 17.10.2012, 08:58   #1
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Beitrag Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Hi Leute, nach langem sparen und suchen habe ich einen günstigen alten Gebrauchtwagen gekauft. Vor allem damit ich Flexibel zu Kunden fahren kann.

Nun ist die Frage was ich alles tun muss um die Kosten für das Auto beim Jobcenter absetzen zu können. Denn ich habe es ja nur durch das Geld das ich durch die Selbständigkeit eingenommen habe auch bezahlen können.
Damit habe ich in diesem Bewilligungszeitraum natürlich auch wieder mehr Ausgaben als Einnahmen. Das JC muss die Ausgaben des Fahrzeuges anerkennen.... die Frage ist unter welchen Bedingungen tun sie dies.


Soweit ich weis wird ein Auto als Firmenwagen nur dann anerkannt wenn es 51% Gewerblich genutzt wird.

Leider denke ich das viele Fahrten eher Kurzstrecke sind.. ganz im Gegensatz dazu wenn ich mal Freunde oder Familie besuchen fahre... wodurch das schwer werden dürfte.

Aber ich hatte schon gehofft das die Ausgaben für Benzin, Versicherung und Steuer zumindest anteilmäßig als Kosten anerkannt werden.

Ein Freund nutzt sein Auto hauptsächlich Privat, sagt aber sein Jobcenter kennt die Kosten die er hat an.. finde ich seltsam.


Dann muss ich wohl ein Fahrtenbuch führen um die Unterscheidungen Privat/Beruflich zu machen... reicht da ein Zettel mit KM Stand, Datum und Zweck?

Welcher Zeitraum wird eigentlich genutzt um das zu deklarieren was Privat/Gewerblich war? Bewilligungszeitraum,Monat, Jahr ?


Ich Danke euch!
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Alt 17.10.2012, 09:42   #2
Lilastern
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Ja, wenn du dein privates Fahrzeug auch für Firmenzwecke nutzst, da musst du geschäftlich und privat trennen.

Und da muss man genau ein Fahrtenbuch führen.

Ohne Steuerberater wirst du nicht weit kommen.
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Alt 17.10.2012, 09:44   #3
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Worauf bezieht sich dein JA?

Was ist wenn man en Firmenfahrzeug auch Privat nutzt? .... da muss man das ja auch Trennen...


Meinst Du ich muss einen Steuerberater bezahlen um auf die Frage eine Antwort zu bekommen? Ich hatte erst einmal auf eigene Erfahrungen hier gehofft.
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Alt 17.10.2012, 10:19   #4
Lilastern
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Warte mal ab, was du noch für Antworten bekommst.

Vielleicht ist ja jemand dabei der auf diesem Gebiet sich auskennt.
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Alt 17.10.2012, 10:39   #5
Lilastern
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Zitat von The_Vulcan Beitrag anzeigen
Worauf bezieht sich dein JA?

Was ist wenn man en Firmenfahrzeug auch Privat nutzt? .... da muss man das ja auch Trennen...


Meinst Du ich muss einen Steuerberater bezahlen um auf die Frage eine Antwort zu bekommen? Ich hatte erst einmal auf eigene Erfahrungen hier gehofft.

In beiden Fällen musst du privat und geschäftlich trennen.

Stellt dir eine Firma einen Firmenwagen dann kommt es darauf an, ob du es privat nutzen darfst.
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Alt 17.10.2012, 11:02   #6
Koelschejong
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Die Antwort findest Du in § 3 ALG II-V Abs. 7

Wie Du schon richtig schreibst, Betriebsfahrzeug ist es, wenn es zu mehr als 50% betrieblich genutzt wird. Wie ein Fahrtenbuch auszusehen hat, dazu findest Du im www reichlich Auskunft.

Kommst Du nicht auf die mehr als 50%, dann ist es ein Privatfahrzeug. Das bedeutet, die Anschaffungskosten werden mit Sicherheit nicht als Betriebsausgabe anerkannt.

Für betriebliche Fahrten kannst Du dann stolze € 0,10 / km als Betriebsausgabe in der EKS ausweisen, außer Du kannst höhere Kraftstoffkosten für diese Kilometer nachweisen, aber eben nur Kraftstoff, alles andere ist Privatvergnügen.

Das wird Dich alles nicht sehr erfreuen, aber es zwingt Dich natürlich niemand, mit dem Auto Freunde und Familie zu besuchen. Hast Du ja bisher auch nicht gemacht. Also behalte die alten Gewohnheiten bei, und schon steigt der betriebliche Nutzungsanteil. Allerdings sollte das Fahrtenbuch dann nicht unbedingt eine monatliche, betriebliche Fahrtstrecke von 35,8 km ausweisen, denn bei sehr geringer Fahrtstrecke könnte SB auf den Gedanken kommen, bei so wenigen Fahrten, war die Anschaffung nicht notwendig.
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Alt 17.10.2012, 16:15   #7
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Was ist eigentlich wenn ich es erst zu 51% und nen Jahr später nur noch 30% nutze? Also rein theoretisch.. wollen sie dann den Anschaffungspreis .. bzw.den teil der aus betriebsmitteln stammte (denke so ca. 600eur) zurück?...


Der Witz ist... in meinem Segment gäbe es auch einige Betriebliche Fahrten die zugleich Privat wären..oder sein könnten... Oder Private..die zu Betrieblichen werden könnten.... Ich fahre im November 100% ca. 120km Betrieblich. Darf ich da eigentlich schon diesen Monat 100km Privat fahren? Oder wird das je Monat angerechnet... hmm... evtl.dann doch ein Mietwagen besorgen.

Und ja Du hast recht.. bisher habe ich meistens Freunde sehr selten und Familie gar nicht besucht...
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Alt 17.10.2012, 17:00   #8
Koelschejong
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Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Wenn die Kosten einmal als Betriebsausgaben anerkannt waren, dann ist alles im grünen Bereich, Rückforderung gibt's nicht. Gerechnet wird, wie üblich, immer über einen 6-Monatszeitraum.
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Alt 17.10.2012, 22:40   #9
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

6 Monate?... mein aktueller Bewilligungszeitraum ist kürzer.

Und zum letzten habe ich noch keine Rückmeldung über meine abschließende EKS, vermutlich kommt da nur was wenn es nötig ist oder?


Bin vorhin mit einem teuren Mietauto zu ATU gefahren um Ersatzteile zu kaufen weil ich nicht sicher war ob das schon als Private fahrt gelten würde...
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Alt 18.10.2012, 18:33   #10
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DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Gerechnet wird über 6 Monate, warum bei Dir abgewichen wird, erschließt sich mir nicht. Oder führst Du eine saisonal befristetes Gewerbe, das heisst, erzielt nur Einnahmen in einem befristeten Zeitraum?

Wohl nicht, also prügelst Du dem Sachbearbeiter erst einmal § 3 ALG-II-VO um die Ohren und fragst ihn, wieso für Dich Sonderregelungen gelten sollen und auf was sich diese Annahme begründet, warum Du abweichende Abrechnungszeiträume haben sollst. Das ist das Erste, was Du tun solltest.

Danach musst Du halt sehen.
Du schreibst, dass Du Privatfahrten tätigst, die ggf. auch gewerblich sein könnten, für mich bedeutet das in etwa, dass Du Bekannte oder Freunde besuchst, die Dich ggf. auch beauftragen würden.
Somit ist das für mich eindeutig eine betriebliche und keine private Fahrt, es dient der Geschäftsanbahnung, da gehören Kundengespräche ohne daraus resultierenden Auftrag ebenfalls hinzu.
Allerdings sollte man das auch nicht überreiben, denn wenn Du immer nur "betriebliche Fahrten" tätigst laut Fahrtenbuch, sich in den Umsätzen davon aber gar nichts widerspiegelt, wird man diese gewerblichen Fahrten auch anzweifeln.

Bei uns war es anfangs umgekehrt:
Der Wagen wurde betrieblich zu etwa 30% genutzt, der Rest waren Privatfahrten. Somit konnten in die EKS nur 10ct pro gefahrenen Kilometer angerechnet werden, absurd, weil weit and er Realität vorbei, aber so ist eben die gesamte "soziale Gesetzgebung", mit Realitäten hat die nichts zu tun.
KFZ-Versicherung und -Steuer waren Privatvergnügen.

In den letzten Jahren hat sich das geändert, das KFZ wird zu 90% betrieblich genutzt. Dementsprechend wird die KFZ-Versicherung und -Steuer voll angesetzt, die Tankbelege voll in die EKS übernommen und für die Privatfahrten 10ct pro Kilometer abgezogen.

Das Jobcenter meint nun, es dürfe die KFZ-Versicherung, die jährlich gezahlt wird, auf 12 Monate aufteilen, dagegen läuft ein Widerspruch, denn meiner Auffassung nach zählen die Kosten zum Zeitpunkt, wann sie angefallen und konkret vom Konto überwiesen wurden. Das umgekehrte Zuflußprinzip eben...
Aber das nur am Rande zur Information, dass es auch hier zu Problemen kommen kann und oftmals leider auch wird.
Die wollen eben auf Krampf und ohne Sinn und Verstand die Kosten drücken.

Gag am Rande:
In einem Fall wurden die Kosten für den ÖPNV nicht anerkannt mit der Begründung der "Wirtschaftlichkeit", man hätte ja anstelle des ÖPNV das Auto nutzen können.
Den Fall gabs bei jemand anderem hier im Forum auch schon. Schlicht und ergreifend "hirnlos" eben. In der Theorie vielleicht richtig, in der Praxis zum Weglaufen.

Sorge einfach dafür, dass das Fahrzeug zu über 50% betrieblich genutzt wird, dann sollte es keine Probleme geben.
Du hast bisher die Privatfahrten ohne KFZ auch anders getätigt, also verteil das künftig doch einfach genauso...

Steuerrechtlich läuft es eh anders.
Aber das lassen wir hier einmal zum Jahresanfang den Steuerberater machen. Wenn es um die Datenübermittlung zum Finanzamt geht, fasse ich das nicht an, mir ist das persönlich zu heikel, das sind mir dann auch die 250 bis 300 Euro im Jahr wert.

Abschließende EKS:

* Abgabe bis 2 Monate nach Ende des Bewilligungsabschnittes
* 6 Monate Bearbeitungszeit für das Jobcenter

Ist dann noch kein Bescheid vorhanden, würde ich mir kurzer Frist (eine Woche) unter Androhung einer Untätigkeitsklage die Bearbeitung anmahnen. Ist dies in dieser Woche dann nicht erledigt, ohne weiteren Kommentar Untätigkeitsklage beim Sozialgericht einreichen. Dann sollte das ganze etwas Beine bekommen.

Die Bescheide intensiv prüfen, vor allem streichen die Sachbearbeiter gerne willkürlich in der abschließenden EKS herum, Begründungen:
"Nicht mit AV abgesprochen" oder "nicht genehmigt" oder "nicht notwendig"

Meist sachlich und inhaltlich schlichtweg falsch, genehmigen lassen oder absprechen muss man gar nichts und die Notwendigkeit kann so ein Sachbearbeiter ohnehin nicht beurteilen.

Danach geht dann der Spaß so richtig los.
Aktuell laufen bei meinem Geschäftspartner 4 Widersprüche über zwei Bewilligungsabschnitte (Widersprüche jeweils gegen den Bescheid sowie gegen die angebliche Rückforderung).
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Meine Postings stellen keine Rechtsberatung dar, sondern spiegeln lediglich meine Meinung wieder.
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Alt 18.10.2012, 19:01   #11
Patenbrigade
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

DeppvomDienst:
Zitat:
Das Jobcenter meint nun, es dürfe die KFZ-Versicherung, die jährlich gezahlt wird, auf 12 Monate aufteilen, dagegen läuft ein Widerspruch, denn meiner Auffassung nach zählen die Kosten zum Zeitpunkt, wann sie angefallen und konkret vom Konto überwiesen wurden. Das umgekehrte Zuflußprinzip eben...
Zitat:
Zur Berechnung des Einkommens sind von den Betriebseinnahmen die im Bewilligungszeitraum tatsächlich geleisteten notwendigen Ausgaben mit Ausnahme der nach § 11b des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch abzusetzenden Beträge ohne Rücksicht auf steuerrechtliche Vorschriften abzusetzen.
(§ 3 Abs 2 ALG II-VO)

Warum poste ich das??? DU weißt das ja.
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Alt 18.10.2012, 19:19   #12
The_Vulcan
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Zitat von DeppvomDienst Beitrag anzeigen
* 6 Monate Bearbeitungszeit für das Jobcenter
Ach, darum habe ich wohl noch gar nichts gehört seit meiner letzten Abschließenden EKS ... und ich hab schon gedacht die lassen mich damit in Ruhe ;)


Ja...werde wohl versuchen alle Fahrten irgendwie in die Geschäftliche Ecke zu packen soweit machbar. Ansonsten ÖPNV... was am Ende aber zu doppelten Kosten führt... Monatskarte + Auto :(

So zahlt man mal eben 5.- für CarSharing oder eine Fahrkarte weil man im Supermarkt 5km weiter was kaufen muss statt 1.- für den Sprit des eigenen Autos... da versucht man zu sparen....

Bleibt auch hier die Hoffnung... mehr Aufträge...die nicht gerade im Selben Wohnort sind....= mehr KM geschäftlich
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Alt 18.10.2012, 21:48   #13
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DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst DeppvomDienst
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Naja.
Bei weiten Strecken suche ich inzwischen auch alternative Optionen, die dann meist etwas mehr kosten, dafür aber das Auto schonen, das auch nicht mehr das Jüngste ist.
Im November flieg ich dann nach Stuttgart, denn diese Strecke ich der alten Schleuder nicht zumuten. Der Flug war immer noch billiger als das Bahnticket (ICE).
Es ist auch irgendwo eine Abwägungssache.

Aber klar, wenn Du einen Geschäftstermin in 500 Kilometer Entfernung (einfache Strecke) hast, dann haste natürlich schonmal ordentlich vorgelegt, was die betrieblichen Kilometer angeht.

Abschließende EKS
Du bekommst auf alle Fälle einen abschließenden Bescheid, denn Dein bisheriger ist ja nur vorläufig bewilligt unter Berücksichtigung der EKS Prognose.

Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
DeppvomDienst:
(§ 3 Abs 2 ALG II-VO)

Warum poste ich das??? DU weißt das ja.
Leider hilft das nicht weiter, wenn sich ein Sachbearbeiter unwissend gibt, obwohl ihm/ihr der Paragraph bereits mehrfach um die Ohren geflogen ist. Muss man vielleicht mal auf den Schreibtisch tackern oder so, keine Ahnung.
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Alt 18.10.2012, 23:48   #14
Haddy
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Haddy
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Warum musst Du denn das Auto auf Betrieb laufen lassen?
Wir haben auch immer schon ältere Autos gekauft und zwar privat!
Dann haben wir ein Fahrtenbuch geführt und das Auto an den Betrieb verliehen. Du kannst dafür 0,30 € pro gefahrenen Kilometer berechnen.
Im Fahrtenbuch musst Du jede geschäftliche Fahrt mit Datum, Uhrzeit, Zweck und für diesen Termin gefahrene Kilometer eintragen.
Für die Privaten Kilometer musst Du nur die gefahrenen Kilometer angeben. Ohne Zweck, ist Datenschutz und geht niemanden etwas an.
Am Monatsende schreibst Du an Dich eine Rechnung über die geschäftlich gefahrenen Kilometer x 0,30 €,
Ist bei älteren Autos wegen der Abschreibung wohl lukrativer.

Aber wie schon oben mal erwähnt, dazu frage Deinen Steuerberater!
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Alt 19.10.2012, 06:27   #15
The_Vulcan
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Zitat von Haddy Beitrag anzeigen
Warum musst Du denn das Auto auf Betrieb laufen lassen?
Damit ich nicht 80% meiner Einnahmen der letzten Monate ans Amt abgeben muss...denn der Großteil des Geldes für das Auto stammt aus den Einnahmen. Ergo.. das Geld was die dann wollen habe ich gar nicht.
Derzeit habe ich auch nur vor es für das JC zu machen nicht für das Finanzamt. Da werde ich die Fahrzeugkosten noch nicht angeben, weil die Einnahmen so gering sind, das ich eh kaum Gewinn/Umsatz habe und den nicht noch weiter Schrumpfen lassen will. Die Gewerbesteuer etc. wird auch gegen 0 tendieren momentan. Kann nächstes Jahr schon anders aussehen.
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Alt 21.10.2012, 22:50   #16
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Wie ist es eigentlich mit Fahrten zum Amt,Vorstellungsgesprächen und zur Arbeit?

Das sind ja weder Private noch Geschäftliche Fahrten im eigentlichen Sinne...
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Alt 22.10.2012, 07:38   #17
Koelschejong
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Das sind eindeutig Privatfahrten - leider.
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Alt 22.10.2012, 08:01   #18
warpcorebreach
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warpcorebreach Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

da ich einen onlineshop betreibe betrifft mich das thema nur am rande, z.b. wenn ich mit auto ware hole dann ist das eindeutig eine geschäftliche fahrt. deshalb hatte ich mich mit dem thema auch mal befasst.
wenn du die km pauschal abrechnest brauchst du kein fahrtenbuch. du machst einfach eine liste wann du wieviele km geschäftlich unterwegs warst. die methode kannst du auch verwenden wenn du selber kein fahrzeug hast etc. steuern und versicherung kannst du so natürlich nicht mehr ansetzen. die haftpflicht kannst du dir doch aber auch so vom amt zahlen lassen.
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Alt 22.10.2012, 09:16   #19
Koelschejong
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Zitat von warpcorebreach Beitrag anzeigen
die haftpflicht kannst du dir doch aber auch so vom amt zahlen lassen.
Nicht ganz, die Haftpflicht für einen Privatwagen fällt in den Bereich Einkommensbereinigung. Und da wird dann zunächst mal der berühmte Grundfreibetrag von € 100 zum Ansatz gebracht. Es kommt also allenfalls eine teilweise Zahlung dabei raus. Beim Betriebsfahrzeug aber ist die Versicherung Betriebsausgabe, belastet also nicht den Grundfreibetrag.
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Alt 22.10.2012, 10:05   #20
The_Vulcan
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Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Zitat von Koelschejong Beitrag anzeigen
Das sind eindeutig Privatfahrten - leider.
So eindeutig ist das gar nicht... laut Fahrtenbuch gibt es 3 Kategorien

1. Geschäftlich
2. Fahrten zur Arbeit (Angestellt)
3. Privat

Laut SB beim Jobcenter ist es so das es übrigens keine Fahrkostenerstattung zum Jobcenter gibt.Weil der Gesetzgeber sagt das der ALGII Bezieher verpflichtet ist diese Termine Wahrzunehmen ... klingt absurd...
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The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.10.2012, 13:19   #21
Koelschejong
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Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong Koelschejong
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Doch, das ist eindeutig. Die Fahrten zum Arbeitsplatz haben nur deshalb eine "Sonderstellung", weil dort nur die einfache Wegstrecke mit einem Pauschalsatz gerechnet wird.
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Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2013, 16:26   #22
vrings->Emailproblem
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vrings
Standard AW: Auto gekauft, wie als Firmenwagen nutzen?

Hi, für diejenigen, die sich ebenfalls selbstständig gemacht haben, habe im Internet ein paar nützliche Tipps gefunden wie man mit einem privatgenutzen Firmen Auto steuern sparen kann. Wo wir schon beim Fahrtenbuch sind... da wird die 1% Methode beschrieben, die ich leider nicht genau nachvollziehen kann. Kann sie mir jemand freundlicherweise erklären? --> hier

LG Severin
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