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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 14.05.2007, 13:16   #26
eAlex79->Emailproblem
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Registriert seit: 20.12.2006
Ort: Kleve (NRW)
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eAlex79
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Im übrigen geht aus der Beschreibung des 1 € Jobs hervor dass dieser den gesetzlichen Forderungen nicht nachkommt und stellt eine Anordnung zur Schwarzarbeit dar das ist doch wohl unzweifelhaft oder?

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x Alex.
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Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

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Alt 14.05.2007, 13:33   #27
Anselm Querolant
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Zitat von Xaninchen Beitrag anzeigen
Um aber mal auf deine Überschrift zurück zu kommen.
Du schreibst, dass du selbstständig bist, mit 15 Stunden und du "nur" 100€, also grade mal den Freibetrag, angerechnet bekommst auf dein ALG II.
Dir ist schon klar, dass z.B. 1€Job, oder auch andere Massnahmen "rechtens" sind, wenn die sonstigen Vorschriften eingehalten werden?
Ziel ist es nunmal deine Bedürftigkeit zu beenden, und das scheint dir bisher mit deiner Selbsständigkeit nicht zu gelingen.
Wie kann ein 1Eurojob die Bedürftigkeit beenden?

Wenn man einmal ganz davon absieht, dass die Arge ein Wirtschaftlichkeitsgebot zu befolgen hat und 100 selbstverdiente Euro weit wirtschaftlicher sind, als eine den Staat sinnlos mehrere 100 Euro kostende Maßnahme, fehlt doch noch immer die feste Zusage der ArGe, dass er/sie nach der Maßnahme besser das steht als zuvor und nicht gar schlechter, was der Fall wäre wenn dem 1Eurjob nichts Besseres folgt!
Dann wäre auch die noch vorhandene Selbstständigkeit zerstört.

Ich frage mich warum die ArGe unbedingt einen 1Eurojob besetzen will anstatt ihm/ihr eine sozialversicherungspflichtig bezahlte ABM-Maßnahme anzubieten, oder doch zumindest auszuloten wie man seine Selbstständigkeit ausbauen anstatt zerstören kann.

Ist die ArGE dem Maßnahmeträger nahestehend?

Gruß, Anselm
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Alt 14.05.2007, 13:34   #28
eAlex79->Emailproblem
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Registriert seit: 20.12.2006
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eAlex79
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Naa das arme Altersheim ist wahrscheinlich Bedürftig und muss darum kostenlose Arbeiter/Sklaven haben und es gibt Leute die finden das prima.

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x Alex.
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Alt 14.05.2007, 14:00   #29
Anselm Querolant
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Zitat von eAlex79 Beitrag anzeigen
Naa das arme Altersheim ist wahrscheinlich Bedürftig und muss darum kostenlose Arbeiter/Sklaven haben und es gibt Leute die finden das prima.

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x Alex.
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Wir leben in einer Marktwirtschaft, wenn es bedürftig ist und sich nicht leisten bzw. bezahlen kann was es braucht, und weiter keinen Spender oder Träger findet, muss es eben zumachen. 1Eurojobs sind per Definition dazu da Erwerbslose zu fördern, nicht erfolglose Scheinheilige.

1Eurojobber zu holen mit der Begründung man könne sich keine bezahlte Kraft für die Arbeiten leisten ist keine Rechtfertigung. Mit einer solchen Rechtfertigung könnte oder müsste ich straffrei die Einkaufsmeilen der Städte leeren um das "Erhaltene" an Bedürftige zu verteilen.

Selbst die Grünen in Hamburg haben kapiert was diese Gesellschaft zerstört.
http://www.welt.de/hamburg/article85..._Hartz_IV.html
und fordern unter Anderem, das Abschaffen des Zwangs bei 1Eurojobs

Gruß, Anselm
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Alt 14.05.2007, 14:01   #30
eAlex79->Emailproblem
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Registriert seit: 20.12.2006
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Beiträge: 927
eAlex79
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Ich kann mich Deiner Argumentation nur anschliessen.

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Alt 14.05.2007, 14:17   #31
Xaninchen->Emailproblem
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Registriert seit: 06.02.2007
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Xaninchen
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Tja, ist ja alles schön und gut, aber der § 2 SGB II ist euch bekannt, oder? Letzt endlich kann deswegen ja nunmal auch ein Ein-Euro-Job angeboten werden und eben nicht abgelehnt. Es werden grade mal genau die 100 €Freibetrag einbehalten, was mir sagt, dass durch dir sselbstständige Tätigkeit, mit angegebenen 15 Stunden ein Einkommen von nur 100 € einbringt... ja ne, is klar...
Und das soll nun eine luktrative Selbsständigkeit sein, die langfristig aus dem ALG II Bezug, und somit aus der Hilfsbedürftigkeit, rausführt?!
Sorry, aber das zweifel ich einfach an. Und da er im ALG II Bezug drin ist, hat er, wie wieder andere ALG II Bezieher auch, die Aufgabe alles zu tun um die Bedürftigkeit zu beenden. Und ich denke sehr viele "normale" ALG II Bezieher hier haben schon nen Ein-Euro-Job angeboten bekommen.
Bitte richtig verstehen, es geht darum, dass es, sofern die Rechtlichen Seiten alle erfüllt sind, durchaus legitim ist, dass er Ein-Euro-Job oder TM oder oder oder "angeboten" bekommt, wie jeder andere Leistungsbezieher auch.
Es geht und ging mir hier nie darum, dass genau DIESER Ein-Euro-Job (ohne richtige EV oder ob die Stelle überhaupt ein Ein-Euro-Job sein kann.)

Mir gehte s nur um den Eingangsbericht, ich hab doch ne Selbstständigkeit, dann dürfen die abermal so gar nix von mir verlangen, falsch ist!
Jeder 400 €Jobber, der ggf. auch tatsächlich in 15 Stunden / Woche im Monat die 400€ bekommt, muß z.B. ne TM antretten.
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Alt 14.05.2007, 14:49   #32
burki
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burki
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Hi,
das formale Hauptproblem dürfte doch zuächst die unterschriebene EGV zu sein, in der explizit steht, dass ab jetzt trotz selbstständiger Tätigkeit ein Ein-Euro-Job angenommen werden muss.
Wenn ich das Ganze hier so recht gesehen habe, wurde dieser EGV nicht (bisher) widersprochen.
Dass ein Ein-Euro-Job die Bedürftigkeit nicht mindert (das Gegenteil ist in der Realität der Fall), steht auf einem anderen Blatt.
Gruss
burki
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Alt 14.05.2007, 14:56   #33
Anselm Querolant
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Zitat von Xaninchen Beitrag anzeigen
Tja, ist ja alles schön und gut, aber der § 2 SGB II ist euch bekannt, oder?
Ja, aber wo steht da dass sich "Pleiteprojekte" mit 1Eurojobbern gesundstoßen dürfen? Oder worauf beziehst Du Dich? ;)

Zitat von Xaninchen Beitrag anzeigen
Letzt endlich kann deswegen ja nunmal auch ein Ein-Euro-Job angeboten werden und eben nicht abgelehnt.
Das ist nicht ganz richtig, dazu habe ich bereits Urteile gelesen, aus denen die Forderung nach Betrachtung des wirtschaftlichen Sinns hervorgeht, was sich auch unmittelbar aus dem Gesetz ergibt.

Zitat von Xaninchen Beitrag anzeigen
Es werden grade mal genau die 100 €Freibetrag einbehalten, was mir sagt, dass durch dir sselbstständige Tätigkeit, mit angegebenen 15 Stunden ein Einkommen von nur 100 € einbringt... ja ne, is klar...
Und das soll nun eine luktrative Selbsständigkeit sein, die langfristig aus dem ALG II Bezug, und somit aus der Hilfsbedürftigkeit, rausführt?!
Nein, das nicht gerade aber 1.) sehe ich in diesem Fall nirgends einen Versuch der ArGe, den Grund dafür herauszufinden und falls möglich durch Unterstützung zu beseitigen und 2.) sehe ich keine Förderung der Arge in Richtung wirklicher Unabhängigkeit von ALGII durch einen sozialversicherungspflichten Job. Alles andere ist zuerst mal Unterstellung, vielleicht fehlt Ihm/Ihr nur ein FM der Mitarbeitet, anstatt den bequemeren Weg des Wegsperrens in Zwangsmaßnahmen geht.

1Euro-Zwangsjobs sind, solange es sie noch gibt, als allerletztes Mittel zu gebrauchen, wenn alle anderen Mittel gescheitert sind.
Sicher, es ist für die Verwaltung leichter mit der Keule herum zu gehen und alles in 1Eurojobs zu knüppeln was irgendwie als "unwürdig" für Anderes definiert werden kann, es ist aber der falsche Weg! Das (Parken zur einfacheren Verwaltung) hatten wir bereits im vorherigen System.

Es heißt nicht umsonst Eingliederung, Eingliederung ist es aber nur, wenn den Maßnahmen dahin ein Ausstieg aus ALGII folgen kann. Eingliederungsmaßnahmen sind keine Parkplätze zur Schönung der Statistik und wir alle tun gut daran es auch nicht soweit kommen zu lassen.

Zitat von Xaninchen Beitrag anzeigen
Sorry, aber das zweifel ich einfach an. Und da er im ALG II Bezug drin ist, hat er, wie wieder andere ALG II Bezieher auch, die Aufgabe alles zu tun um die Bedürftigkeit zu beenden.
Das bindet aber auch die ArGe und etwas "phantasievoll" angewandt kann das für Argen und Gerichte mächtig Arbeit bedeuten. Vor allen dann, wenn es dem Erwerbslosen ernst damit ist, aus HartzIV raus zu kommen. ;)

Zitat von Xaninchen Beitrag anzeigen
Mir gehte s nur um den Eingangsbericht, ich hab doch ne Selbstständigkeit, dann dürfen die abermal so gar nix von mir verlangen, falsch ist!
Jeder 400 €Jobber, der ggf. auch tatsächlich in 15 Stunden / Woche im Monat die 400€ bekommt, muß z.B. ne TM antretten.
Falsch, man wehrt sich nur nicht genug dagegen. Bei mir hat man es 3 Mal erfolglos versucht.

In einem hast Du recht, lange Zeit nur die 100€-Grenze einzuhalten und meinen damit ist es getan, wird nicht funktionieren und man katapultiert sich selbst uns Abseits. Nur, wer akzeptiert in 1Euromaßnahmen zu versauern ist selbst Schuld, hat man eine gangbare Alternative, stehen die Richter hinter einem und selbst wenn dies nur ein 400Eurojob ist. Da muss die Arge dann schon etwas bringen, womit sich mehr erwirtschaften ließe um dem Gesetz gerecht zu werden. Ein 1Eurojob ist das gewiss nicht. :)

Gruß, Anselm
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Alt 14.05.2007, 16:29   #34
Anselm Querolant
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Zitat von burki Beitrag anzeigen
Hi,
das formale Hauptproblem dürfte doch zuächst die unterschriebene EGV zu sein, in der explizit steht, dass ab jetzt trotz selbstständiger Tätigkeit ein Ein-Euro-Job angenommen werden muss.
Wenn ich das Ganze hier so recht gesehen habe, wurde dieser EGV nicht (bisher) widersprochen.
Dass ein Ein-Euro-Job die Bedürftigkeit nicht mindert (das Gegenteil ist in der Realität der Fall), steht auf einem anderen Blatt.
Gruss
burki
Richtig, ich ging eigentlich davon aus dass er der EGV widerspricht und bin im Übrigen auf die Inhalte des jeweils Zitierten eingegangen.

Gruß, Anselm
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Alt 14.05.2007, 16:48   #35
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Hallo Xaninchen, wer sagt eigentlich das ich nur 100 € Umsatz mache. Wenn man als Existenzgründer anfängt, macht man die ersten Jahre meist eh nur Minus als Plus, den da sind eine Menge ausgaben die du und das Arbeitsamt bestimmt nicht mal sehen. Geschweige den von einen benötigten kleinen Lager, Papier, Drucker (sagt der Herr Beamte, wozu brauchen Sie einen Drucker, wir haben doch einen hier), Patronen, Werbung, Steuerberater (hat letztes Jahr 300 € gekostet) usw. Leider habe ich keine reichen Eltern die mir ein funktionierendes und rentables Geschäft finanzieren oder überlassen, sondern baue es so schnell es eben geht auf. Nur zur Info: meine Kunden sind mit mir sehr zufrieden und kommen immer wieder.

Wenn du mir 20 - 30000 € gibst kann ich mit einen sehr guten Werbekonzept dann auch auf die ARGE verzichten, weil dann das Geschäft läuft.
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Alt 14.05.2007, 22:23   #36
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Zitat von xbkth Beitrag anzeigen
Hallo unwichtig,
hab ich nichts. Hab heute erst Kopien vom Profiling und Eingliederungskonzept schriftlich beantragt.
Hab' meinen Namen geändert.

Wenn sowas nicht erstellt wurde, dann sind die EinV und der Ein-Euro-Job nicht rechtmäßig zustande gekommen.

Die konkrete Integrationseignung ist auch bei einer abstrakt zulässigen Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (§16 Abs. 3 SGB II) zu prüfen.

Am besten gleich zur Rechtsantragstelle des Sozialgerichtes gehen und eine Feststellungsklage stellen. Das Gericht soll feststellen, ob die EinV und der Ein-Euro-Job, aufgrund des fehlenden Profilings und der fehlenden Prognoseentscheidung rechtswidrig zustande gekommen sind und somit der Ein-Euro-Job sanktionslos abgebrochen werden kann und die EinV Nichtig ist.

Falls die nach einem Rechtsschutzinteresse fragen, sagst Du: Ich bin sanktionsbedroht. Wollen die aber wohl nur wissen wenns eilt.

Zitat:
Wenn du mir 20 - 30000 € gibst kann ich mit einen sehr guten Werbekonzept dann auch auf die ARGE verzichten, weil dann das Geschäft läuft.
Also, ich vertraue Geld nur dem Besten an. Und der bin ich selbst.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
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Alt 16.05.2007, 13:01   #37
Xaninchen->Emailproblem
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Xaninchen
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Zitat von xbkth Beitrag anzeigen
Hallo Xaninchen, wer sagt eigentlich das ich nur 100 € Umsatz mache. Wenn man als Existenzgründer anfängt, macht man die ersten Jahre meist eh nur Minus als Plus, den da sind eine Menge ausgaben die du und das Arbeitsamt bestimmt nicht mal sehen. Geschweige den von einen benötigten kleinen Lager, Papier, Drucker (sagt der Herr Beamte, wozu brauchen Sie einen Drucker, wir haben doch einen hier), Patronen, Werbung, Steuerberater (hat letztes Jahr 300 € gekostet) usw. Leider habe ich keine reichen Eltern die mir ein funktionierendes und rentables Geschäft finanzieren oder überlassen, sondern baue es so schnell es eben geht auf. Nur zur Info: meine Kunden sind mit mir sehr zufrieden und kommen immer wieder.

Wenn du mir 20 - 30000 € gibst kann ich mit einen sehr guten Werbekonzept dann auch auf die ARGE verzichten, weil dann das Geschäft läuft.
Ich habe nicht von Umsatz, sondern von Einkommen geredet. Und auf die 100 € bin ich durch deine eigenen Angaben, dass eben "nur" 100€ Freibetrag angerechnet werden, gekommen.
Und wenn ich das Geld hätte, würd ich es meiner Freundin für ihre Existenzgründung zur Verfügung stellen. Erstens kenn ich sie und zweitens kenn ich ihr Konzept;)
Das selbsständigkeit teuer ist und erstmal mehr als genügend Kohle frist, statt einen zu ernähren, kenn ich zu genüge und ich persönlich würde mich nicht selbstständig machen. Mein Mann hat es hinter sich und ich denke durchaus beurteilen zu können, was es kostet. Wir /Er ist zum Glück noch rechtzeitig wieder raus ohne nen Berg an Schulden aufgebaut zu haben, der nicht mehr abgetragen werden kann. Daher bin ich ggf. auch etwas härter, wenn es darum geht, dass man sich ggf. etwas anderes einfallen lassen muß, wenn noch einer festgesetzten Zeit der Laden kein Gewinn abwirft, von dem der Selbsständige selber und ggf. auch seine Familie leben kann.

Und Sorry, aber wenn ich nur 15 Stunde die Woche selbsständig arbeite, dann muß ich entweder einen sehr guten Stundensatz haben, um davon leben zu können, oder aber, so wie du, zusätzliche Leistungen beziehen. Und da geht, nach meiner Meinung und Empfindung, etwas den falschen weg.
Auch wenn du dich ggf. davon angemacht fühlst, es ist meine Meinung und da steh ich zu.
Wenn du nur 15 Stunden die Woche arbeiten willst, kannst du nicht von deinem Einkommen alleine Leben. That´s it!
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Alt 16.05.2007, 13:08   #38
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Xaninchen
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Zitat von Anselm Querolant Beitrag anzeigen
Es heißt nicht umsonst Eingliederung, Eingliederung ist es aber nur, wenn den Maßnahmen dahin ein Ausstieg aus ALGII folgen kann. Eingliederungsmaßnahmen sind keine Parkplätze zur Schönung der Statistik und wir alle tun gut daran es auch nicht soweit kommen zu lassen.



Das bindet aber auch die ArGe und etwas "phantasievoll" angewandt kann das für Argen und Gerichte mächtig Arbeit bedeuten. Vor allen dann, wenn es dem Erwerbslosen ernst damit ist, aus HartzIV raus zu kommen. ;)

Geb ich dir voll und ganz recht!!!!


In einem hast Du recht, lange Zeit nur die 100€-Grenze einzuhalten und meinen damit ist es getan, wird nicht funktionieren und man katapultiert sich selbst uns Abseits. Nur, wer akzeptiert in 1Euromaßnahmen zu versauern ist selbst Schuld, hat man eine gangbare Alternative, stehen die Richter hinter einem und selbst wenn dies nur ein 400Eurojob ist. Da muss die Arge dann schon etwas bringen, womit sich mehr erwirtschaften ließe um dem Gesetz gerecht zu werden. Ein 1Eurojob ist das gewiss nicht. :)

Gruß, Anselm
Auch in dem Punkt bin ich vol und ganz deiner Meinung. Es geht mir auch wirklich nicht um das für oder wieder von Ein-Euro-Job´s oder dergleichen. Was mir nur mehr als sauer aufgestossen ist, war die Aussage ich hab ja ne Selbsständigkeit und da dürfen die gar nicht mehr von mir verlangen!
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