Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 24.11.2012, 11:24   #26
gelibeh
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gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh
Standard AW: Bekomme ich eine Sanktion nach Ablehnung des 1€ Jobs

Zitat:
bin gerne bereit wenn ärger naht deswegen..
Dazu musst Du aber erst einmal wissen, was die Dir vorwerfen und Du hast 4 Wochen Zeit zu reagieren.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 27.11.2012, 07:45   #27
con_er49
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Standard AW: Bekomme ich eine Sanktion nach Ablehnung des 1€ Jobs

Zitat:
@gelibeh = Und ganz prinzipiell dient ein Ein-Euro-Job nicht zur Arbeitsfindung.
Warum nicht ? Es kann doch ein Einstieg in ein neues Berufsfeld bedeuten . Und kann auch Freude machen .

Einen .... kreativ farblich zu gestalten bedeutet doch auch . Ich stehe zu meiner Behinderung und lebe damit !

" Gehört zu mir wie der Name an der Tür " .

Das Leben hat so viele Seiten ......
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Alt 27.11.2012, 10:48   #28
Hamburgeryn1
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Hamburgeryn1 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bekomme ich eine Sanktion nach Ablehnung des 1€ Jobs

Zitat von arbeitslos in holland Beitrag anzeigen
sicher. damit ist der vertrag nichtig !
Es ist keine Urkundenfälschung.
Urkundenfälschung bedeutet ein Dokument herzustellen, dass dem Original in allen Einzelheiten entspricht.
Zitat:
Urkundenfälschung ist die Herstellung unechter Urkunden, die Verfälschung echter Urkunden, und der Gebrauch unechter oder verfälschter Urkunden in der Absicht, den Rechtsverkehr zu täuschen.Urkundenfälschung
Das was die Dekra hier fabriziert, würde ich als Vertragsänderung mit unlauteren Mitteln einordnen.
Zitat:
Grundsätzlich problemlos möglich ist jedenfalls die einvernehmliche Vertragsänderung, wenn also alle Parteien die Vertragsänderung vereinbaren. In diesen Fällen liegt ein sog. Änderungsvertrag (auch: Abänderungsvertrag) vor. Hier gelten nur in wenigen Ausnahmefällen Besonderheiten:Vertragsänderung
Die Dekra hätte den TE um sein Einverständnis bitten müssen, und - hätte dieser schriftlich zugestimmt, wäre diese Änderung ebenfalls schriftlich in den Vertrag aufgenommen worden.

Doch um solche "Nebensächlichkeiten" braucht sich die Dekra nicht zu kümmern, da ihr das JC offensichtlich in allen Punkten freie Hand lässt.
Was kümmert es die, dass es Gesetze und Vorschriften gibt - die Arbeitslosen fürchten Sanktionen - und darauf baut sich ihre gesamte "Geschäftsidee" auf.

Wenn ich der TE wäre, hätte ich a) diesen "Vertrag" niemals unterschrieben, und b) ihn spätestens jetzt fristlos gekündigt.

Es gibt keine Zuweisung - damit bedarf es auch keiner wie auch immer gearteten "Verträge" zwischen dem Träger und dem TE!

Zitat von Elgyn Beitrag anzeigen
Der zweckmäßige Grund so eines 1 € Jobs ist doch die Arbeitsfindung oder nicht.
Nein. Der offizielle Tenor lautet, Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen keinen Arbeitsplatz finden, die Möglichkeit einer Arbeitsgelegenheit einzuräumen, um so nicht den Zugang zur Arbeitswelt zu verlieren.

Dabei soll bei der Vergabe neben der Sparsam -und Wirtschaftlichkeit darauf geachtet werden, dass keine sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze verdrängt werden, sondern es soll sich ausschließlich auf Tätigkeiten beschränkt werden, die zusätzlich sind, bzw. die nicht gleich gemacht werden müssen.

Zusätzlich muss der Träger Qualifizierungsmodule anbieten, die den Teilnehmern zur Erweiterung oder Erhaltung seiner Kenntnisse befähigen sollen. Dieser Bereich wird i.d.R großzügig ausgespart, und durch nachlässige Stellensuche an Uralt-PCs ersetzt.

Ein Gehalt gibt es nicht dafür, lediglich eine sogenannte "Mehraufwandsentschädigung". Es handelt sich dabei auch nicht um eine Lohnersatzleistung, sondern ist lediglich ein Betrag, der den Mehraufwand, der durch die Aufnahme des Ein-Euro-Jobs entsteht abdecken soll. (Fahrkarte, Außer-Haus-Essen, Kleidung ect.)

Anders gesagt:
Während der Teilnehmer eines EE-Jobs sein ALG II abarbeitet, erhält der Träger neben einer kosten - und rechtlosen Arbeitskraft das sog. Regiegeld.
Es bewegt sich je nach Umfang zwischen 200,- - 500,- €/Monat.

Im Gegensatz zum fest angestellten AN stehen dem Teilnehmer einer AGH, außer dem allgemeinen Arbeitsschutz, praktisch keine Rechte zu. Er erhält weder Kranken -noch Urlaubsgeld, hat kein Kündigungsrecht; für ihn werden keinerlei Sozialbeiträge abgeführt, was zur Folge hat, dass er weder Arbeitslosengeld I- noch Rentenansprüche für den Zeitraum der AGH erwirbt.

Inoffiziell besteht der tiefere Sinn eines EE-Jobs in der Konditionierung der Teilnehmer.
Zitat:
Bei der operanten oder auch instrumentellen Konditionierung wird die Häufigkeit von ursprünglich spontanem Verhalten durch seine angenehmen („Verstärkung“) oder unangenehmen („Bestrafung“) Konsequenzen nachhaltig verändert. In der Alltagssprache ist dies "Lernen durch Belohnung/Bestrafung".
Kurz gesagt, der Mensch soll für den Niedriglohnsektor zugerichtet werden.
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