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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 28.06.2011, 18:47   #1
Francy
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Francy Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Minijob-mir wird alles zuviel...

Habe ne kleine Rente wg. voller Erwerbsminderung (befristet bis 03/2013) plus knapp 200 € Unterstützung vom Staat. Vor ca. vier Wochen habe ich einen Minijob im Verkauf angenommen. Ich muss bis zu 22 Stunden pro Woche im Stehen arbeiten und kann fast nicht mehr! Habe in beiden Knien Arthrose 2.-3. Grades, die linksseitig jetzt wieder aktiviert ist. Habe die alleinige und volle Verantwortung für Laden, Kasse, Kunden, Lager usw. und das für grade mal 6,20 € pro Stunde. Fühle mich ausgenutzt und kann auch die Schmerzen langfristig nicht mehr ertragen, zumal sich das auch in meiner Freizeit auswirkt. Hätte mir das nicht so schlimm vorgestellt und redete mir immer ein, dass es schon irgendwie geht. Habe nen Ausweis über 50 % Schwerbehinderung und schon vor Jahren kam das ärztliche AUS für eine stehende Tätigkeit. Leider finde ich schon seit langem keinen kleinen Job im Sitzen und die finanziellen Sorgen belasten mich auch. Ihr würdet mir schon helfen, wenn ihr mir irgendwas dazu schreibt. Bin nicht umsonst berentet und komme in dieser Arbeitswelt einfach nicht mehr klar. Hätte ich nicht ein Ehrenamt gegen Aufwandsentschädigung, könnte ich es ganz knicken-finanziell gesehen. Für mich steht meine Gesundheit ganz klar im Vordergrund und ich überlege zu kündigen. Geld hin oder her- habe keine Lust auf künstliche Kniegelenke.

Gruß Francy
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Alt 28.06.2011, 18:52   #2
elo237
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elo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiert
Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Ich würde zum Arzt gehen mich krankschreiben lassen dann kündigen die auch ganz schnell
denn Frist ist bei Kündigung von dir normale 4 Wochen

So ist das jedenfalls kein Leben
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Alt 28.06.2011, 19:21   #3
Reiner Zufall
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Wenn Du ein ärztl. Attest hast, das aussagt: keine stehenden Tätigkeiten, dann bist Du eigentlich ziemlich sicher bei einer Kündigung aus gesundheitlichen Gründen.
Du hast den Willen gezeigt, hast es probiert, um Deine Hilfsbedürftigkeit zu mindern, aber es geht eben nicht.
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Alt 28.06.2011, 20:14   #4
elo237
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elo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiert
Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Der Minijob ist doch ein Powerjob
Bedenke manch einer der einen 40 Stunden Vertrag hat
arbeitet höchstens genausoviel wie Du

Nehm Dein Leben wieder selbst in die Hand
elo237 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2011, 20:42   #5
gurkenaugust
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Geht es hier überhaupt (auch) um ALG II, oder was ist unter den "knapp 200 € Unterstützung vom Staat" zu verstehen?

Als Ergänzung zu den bisherigen Ratschlägen würde ich noch eines zu bedenken geben: du bekommst eine befristete EM-Rente wegen voller Erwerbsminderung. Das heißt, du kannst nach ärztlichem Urteil weniger als drei Stunden täglich arbeiten. Wenn du nun eine körperlich anstrengende Arbeit in nicht gerade minimalem Umfang (über 20 Wochenstunden, also gut eine halbe Vollzeitstelle) ausübst, könnte das möglicherweise zum Problem bei der Überprüfung der Rente werden. Du schadest dir hier eventuell selbst.

Denke an deine Gesundheit und laß dich vom Arzt krankschreiben. Da du bereits vier Wochen beschäftigt warst, hast du auch Anspruch auf Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Wenn der kündigen will, muß er auch die Kündigungsfrist einhalten, vermutlich zwei Wochen zu jedem beliebigen Termin, da noch Probezeit.
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Alt 28.06.2011, 22:50   #6
Scarred Surface
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Zitat von gurkenaugust Beitrag anzeigen
Geht es hier überhaupt (auch) um ALG II, oder was ist unter den "knapp 200 € Unterstützung vom Staat" zu verstehen?
Nicht existenzsichernde Renten aufgrund voller Erwerbsminderung werden durch Sozialhilfe (SGB XII) aufgestockt.


Zitat:
Das heißt, du kannst nach ärztlichem Urteil weniger als drei Stunden täglich arbeiten. Wenn du nun eine körperlich anstrengende Arbeit in nicht gerade minimalem Umfang (über 20 Wochenstunden, also gut eine halbe Vollzeitstelle) ausübst, könnte das möglicherweise zum Problem bei der Überprüfung der Rente werden.
Diese Gefahr sehe ich auch.


Zitat:
Du schadest dir hier eventuell selbst.
Das sowieso. Schmerzen sind ja eine Warnung des Körpers. Man sollte darauf hören.
Scarred Surface ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2011, 23:11   #7
Francy
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Ich bekomme ergänzend Hilfe zum Lebensunterhalt, da ich von der kleinen Rente nicht leben kann. Deshalb hoffe ich ja ständig auf einen Job. Aber dass es ständig scheitert, zieht mich bald mehr runter, als einfach keinen Minijob zu haben.

Gruß Francy
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Alt 28.06.2011, 23:20   #8
sumse
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Zitat von Francy Beitrag anzeigen
Habe ne kleine Rente wg. voller Erwerbsminderung (befristet bis 03/2013) plus knapp 200 € Unterstützung vom Staat. Vor ca. vier Wochen habe ich einen Minijob im Verkauf angenommen. Ich muss bis zu 22 Stunden pro Woche im Stehen arbeiten und kann fast nicht mehr! Habe in beiden Knien Arthrose 2.-3. Grades, die linksseitig jetzt wieder aktiviert ist. Habe die alleinige und volle Verantwortung für Laden, Kasse, Kunden, Lager usw. und das für grade mal 6,20 € pro Stunde. Fühle mich ausgenutzt und kann auch die Schmerzen langfristig nicht mehr ertragen, zumal sich das auch in meiner Freizeit auswirkt. Hätte mir das nicht so schlimm vorgestellt und redete mir immer ein, dass es schon irgendwie geht. Habe nen Ausweis über 50 % Schwerbehinderung und schon vor Jahren kam das ärztliche AUS für eine stehende Tätigkeit. Leider finde ich schon seit langem keinen kleinen Job im Sitzen und die finanziellen Sorgen belasten mich auch. Ihr würdet mir schon helfen, wenn ihr mir irgendwas dazu schreibt. Bin nicht umsonst berentet und komme in dieser Arbeitswelt einfach nicht mehr klar. Hätte ich nicht ein Ehrenamt gegen Aufwandsentschädigung, könnte ich es ganz knicken-finanziell gesehen. Für mich steht meine Gesundheit ganz klar im Vordergrund und ich überlege zu kündigen. Geld hin oder her- habe keine Lust auf künstliche Kniegelenke.

Gruß Francy

alles über 15 stunden pro woche ist kein mini job mehr
sondern schon teilzeit

wenn du einen minijob vertrag hast für 400euro
kannst du diesen aufgeben ohne dasdir einer was kann

im gegenteil sogar der arbeitgeber hätte dann probleme

ist den auch ein minijob auf 400eurobasis ?
oder drüber ?
drüber ist kein minijob mehr
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Alt 29.06.2011, 05:35   #9
emil1959
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Zitat von Francy Beitrag anzeigen
Habe ne kleine Rente wg. voller Erwerbsminderung (befristet bis 03/2013) plus knapp 200 € Unterstützung vom Staat. Vor ca. vier Wochen habe ich einen Minijob im Verkauf angenommen. Ich muss bis zu 22 Stunden pro Woche im Stehen arbeiten und kann fast nicht mehr! Habe in beiden Knien Arthrose 2.-3. Grades, die linksseitig jetzt wieder aktiviert ist. Habe die alleinige und volle Verantwortung für Laden, Kasse, Kunden, Lager usw. und das für grade mal 6,20 € pro Stunde. Fühle mich ausgenutzt und kann auch die Schmerzen langfristig nicht mehr ertragen, zumal sich das auch in meiner Freizeit auswirkt. Hätte mir das nicht so schlimm vorgestellt und redete mir immer ein, dass es schon irgendwie geht. Habe nen Ausweis über 50 % Schwerbehinderung und schon vor Jahren kam das ärztliche AUS für eine stehende Tätigkeit. Leider finde ich schon seit langem keinen kleinen Job im Sitzen und die finanziellen Sorgen belasten mich auch. Ihr würdet mir schon helfen, wenn ihr mir irgendwas dazu schreibt. Bin nicht umsonst berentet und komme in dieser Arbeitswelt einfach nicht mehr klar. Hätte ich nicht ein Ehrenamt gegen Aufwandsentschädigung, könnte ich es ganz knicken-finanziell gesehen. Für mich steht meine Gesundheit ganz klar im Vordergrund und ich überlege zu kündigen. Geld hin oder her- habe keine Lust auf künstliche Kniegelenke.

Gruß Francy
Lass mal deinen Lohn in Anlehnung an gängige Tarifverträge auf Sittenwidrigkeit überprüfen und klage Bezahlung nach Tarif ein.
Den Job bist du dann sowieso los und mindestens einen Teilerfolg wirst du auch erzielen.

MfG Emil
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Alt 29.06.2011, 07:22   #10
hartz5
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Zitat von sumse Beitrag anzeigen
alles über 15 stunden pro woche ist kein mini job mehr
sondern schon teilzeit

Das ist seit 2003 leider auch nicht mehr so.....
__



Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 29.06.2011, 07:29   #11
emil1959
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Arbeitsgericht Leipzig: 6 Euro für Verkäuferin sind sittenwidrig - 20·20·11 Anwaltbund

Zitat:
Rechtsanwalt Holger Thieß kommentiert das Urteil und sieht noch weitere Ansprüche:

"Der Lohn lag offensichtlich unter der Hälfte des Tariflohns, der bei über 12 Euro pro Stunde liegt. Die Verkäuferin sollte jetzt eine Erweiterung ihrer Klage prüfen. Ihr müssten eigentlich nicht nur 8,50 Euro zustehen sondern der Tariflohn."

Ist eine Lohnabrede sittenwidrig, so gilt die übliche Vergütung als vereinbart, und die ergibt sich regelmäßig aus dem Tarifvertrag. Allerdings bekommt man vor Gericht nicht mehr als man fordert.
emil1959 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2011, 07:54   #12
gelibeh
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Ich würde auch versuchen noch mehr Lohn rauszuschlagen. Dazu vielleicht Unterstützung von der Gewerkschaft holen. Zumindestens Dich mal beraten lassen.
Und dann würde ich kündigen.

Deine Gesundheit geht vor. Was nützt Dir das Geld, wenn Du gesundheitlich kaputt bist?
Ich beziehe selber Rente und mich nervt dass, das ich nicht mehr arbeiten kann. Aber das ist nun mal so, das muss ich so hinnehmen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 29.06.2011, 08:46   #13
sumse
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Zitat von hartz5 Beitrag anzeigen
Das ist seit 2003 leider auch nicht mehr so.....

kommt drauf an

400euro basis
darfst du nicht mehr wie 15 stunden pro woche arbeiten

alles was auf 400euro basis läuft und mehr wie 15stunden pro woche sind
ist ausbeuterrei
und betrug

der arbeitgeber zahlt ja auch nur eine summe xxx in die minijob kasse ein

bei 22 stunden auf 6.22euro die stunde
kommt man drüber

die frage ist nun
bekommst sie er nur die 400euro ausbezahlt oder mehr

ich vermute mal sie bekommt nur die 400 am ende des monats ausbezahlt
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Alt 29.06.2011, 08:52   #14
hartz5
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Zitat:
Ab 1. April 2003 [Bearbeiten]

Die geringfügige Beschäftigung ist mit Hartz II mit Wirkung ab 1. April 2003 neu geregelt worden.
  • Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt aus dieser Beschäftigung regelmäßig im Monat 400,00 € nicht übersteigt.
  • Die Begrenzung auf 15 Wochenstunden entfällt.[2] Regelmäßig bedeutet, dass ein Arbeitnehmer, der beispielsweise die Urlaubsvertretung eines Kollegen übernimmt und in einem Monat deshalb 500,00 € verdient, auch in diesem Monat geringfügig entlohnt wird. Der Arbeitnehmer ist nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV, § 7 Abs. 1 SGB V, § 20 Abs. 1 Satz 1 SGB XI, § 5 Abs. 2 Satz 1 SGB VI, § 27 Abs. 2 Satz 1 SGB III bis zu dieser Grenze von der Sozialversicherung befreit.
Geringfügige Beschäftigung

Klar es sollten nicht mehr als 15 Wochenstunden regelmäßig sein....nur warum sollten sich AG ausgerechnet dran halten, wenn das so schön schwammig formuliert ist und selbst bei 400,00 Euro-Jobs schon soviel Druck ausgeübt werden kann wie sonst früher allenfalls in hochbezahlten Vollzeitstellen?
__



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Alt 29.06.2011, 09:19   #15
sumse
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

oha
da hab ich wohl gepennt

das ist mir neu
hmmm
bin noch auf den alten stand der dinge
das heist dan
könnte 100 stunden im monat ballern
bekomme nur die 400 ausbezahlt
den rest wird verschoben auf den volge monat

soso
was für eine schweinerei
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Alt 29.06.2011, 09:30   #16
Francy
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

Hallo ihr Lieben,
danke, dass ihr euch so reinhängt. Ich arbeite 63 Stunden à 6,20€ pro Stunde. Das Problem ist, dass ich schon pro Tag auf zuviele Stunden komme und es Wochen gibt, die wie ne Teilzeitstelle sind, da sie über 20 Stunden liegen. Klar habe ich mal ne Woche drin mit weniger Stunden. Aber was nützt mr das, wenn ich die anderen Wochen kaum schaffe aufgrund meiner Schmerzen? Hinzu kommt, dass der Laden ein Saustall ist. Chaos im Lager, Kollegen, die wegen jeder Kleinigkeit ausflippen oder auch die Tatsache, dass ich oft nicht zur Toilette kann, wenn ich muss, weil ich dazu mit dem Lastenaufzug in den Keller muss und dann der Laden ohne Aufsicht ist. Ist die Würde des Menschen nicht irgendwann mal unantastbar gewesen? Zu meiner normalen Verkaufstätigkeit muss ich Ware auspacken, Umlagerungen durchführen, den ganzen Laden auf Sommersale% dekorieren, mehrere Tausend Euro zur Bank bringen. Ich fange immer früher an und höre immer noch viel später auf. Als Letztes war ich in einem Gartencenter, 60 Stunden/Monat für 523.-€ netto (Tarif). Das tut einfach nur weh. Leider war der Job befristet.

Gruß Francy
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Alt 29.06.2011, 09:58   #17
sumse
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Standard AW: Minijob-mir wird alles zuviel...

wenn du aus gesundheitlichen gründen die arbeit nicht mehr machen kannst

ich würd die stelle aufgeben
gesundheit geht vor

man lebt nur einmal
und das leben sollte man soweit es geht schmerzfrei geniessen

und man geht auch arbeiten um zu leben und man lebt nicht um zu arbeiten ^^
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Alt 29.06.2011, 10:10   #18
gelibeh
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Zitat:
Ist die Würde des Menschen nicht irgendwann mal unantastbar gewesen?
Ja, aber das musst Du einfordern. Tritt bei ver.di ein und lass die Dir helfen. Wenn Du das weitermachen willst, dann zu guten Bedingungen. Ansonsten kündigen. Deine Gesundheit geht vor und vom Arbeitgeber wirst du keinen Dank bekommen, dass Du Dich da rumquälst.
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Alt 29.06.2011, 10:14   #19
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Es gab genug Begründungen mit dem Job aufzuhören - man muß sich selbst entscheiden, ob man die gut gemeinten Ratschläge annimmt oder sich kaputt macht und noch Ärger einhandelt.
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Alt 29.06.2011, 10:51   #20
Der Brian->Emailproblem
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Der Brian Der Brian
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Zitat:
Tritt bei ver.di ein
Moin,


auch wenns off topic ist, DAS würd ich aber ganz schnell bleiben lassen....


MfG
Der Brian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2011, 10:53   #21
gelibeh
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Warum? Um einem Arbeitgeber auf die Füße zu treten brauchst Du schon Unterstützung. Und ich habe in der Hinsicht gute Erfahrungen gemacht.
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§1
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§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 29.06.2011, 23:42   #22
Francy
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Hätte da noch nen aktuellen Nachtrag: Bin seit heute wg. meiner Knieschmerzen krankgeschrieben. Bei Abgabe der Krankmeldung im Betrieb verlangten sowohl Filialleitung als auch Personalchefin von mir, dass ich die Krankmeldung umdatieren lassen soll, da meine Stunden für Juni ausgeschöpft seien und ich die Krankheitstage ja auch noch bezahlt bekäme....ich fragte sie daraufhin, ob man in dieser Firma vorher auf den Kalender schauen müsse, bevor man krank wird? Ich hätte selbst auf meine Stunden zu achten und mich zu beschweren, wenn es zu viele sind. Wo bin ich denn da gelandet? Hatte mich bei meinen Minijobs immer an Pläne zu halten und das war auch nie ein Problem, weil man sich dort an gewisse Spielregeln hielt. Fazit: Habe der Personalleiterin erklärt, dass ich auf dieser Basis weder arbeiten kann noch will, zumal sie mir und meiner Filiale an den Kopf warf, dass wir zu blöd wären 1+1 zusammenzuzählen....! Für mich wird das so langsam ein Fall fürs Arbeitsgericht. Aber eins steht fest: Nie wieder einen Discounter als Arbeitgeber, noch nicht mal für einen Minijob! Lasse mich weiterhin aus dem Verkehr ziehen und kündige. Habe nichts zu befürchten. Meine Ärzte sind informiert, stehen hinter mir. Immerhin habe ich meine Rente, rechtliche Schritte gegen den Arbeitgeber werde ich mir vorbehalten und meinen Frieden finde ich in diesem "Vorzeigeunternehmen" so oder so nicht mehr. Gerade da, wo man mit Menschen arbeitet, kommt die Menschlichkeit oft zu kurz. Leider.

Gruß Francy
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Alt 30.06.2011, 00:03   #23
emil1959
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Auf gar keinen Fall die AU ändern
Und wenn wir versuchen wollen, Nägel mit Köpfen zu machen, dann schreib mal ob und was du von Beruf bist, deine genaue Tätigkeitsbeschreibung lt. AV, wann genau hat dein AV begonnen, welches Bundesland.
Und dann sehen wir weiter.

MfG Emil
emil1959 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.06.2011, 07:02   #24
gurkenaugust
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@Francy

Gut, daß du jetzt etwas in dieser Sache unternimmst. Die Krankschreibung war schon mal richtig. Du solltest dich jetzt in Zusammenarbeit mit deinem Arzt erstmal gründlich(!) auskurieren.

Nicht von selbst kündigen, jedenfalls jetzt noch nicht. Das überlasse mal schön dem Betrieb, wenn er es will. Du hast ja zunächst Anspruch auf bis zu sechs Wochen Lohnfortzahlung, da du dort schon über vier Wochen beschäftigt bist. Allerdings als geringfügig Beschäftigte keinen Anspruch auf anschließendes Krankengeld.

Nach deiner Schilderung rechne ich damit, daß du bei längerer Krankschreibung umgehend die Probezeitkündigung von dort bekommen wirst. Die Kündigungsfrist, vermutlich zwei Wochen zu jedem beliebigen Termin, muß der Betrieb einhalten und auch solange Lohnfortzahlung leisten. Da du noch keinen Kündigungsschutz hast (weniger als sechs Monate beschäftigt), wirst du gegen eine eventuelle Kündigung leider kaum angehen können. Auch dein Schwerbehindertenstatus hilft dir da nicht.

Deine jetzige Bezahlung könnte sittenwidrig gering sein, so daß du den Unterschied zur ortsüblichen oder tariflichen Bezahlung nachfordern könntest. Dazu müßte man aber genauer wissen, wo und was du machst. Es gibt ja leider auch Berufe, in denen die Bezahlung auch regulär schon sehr gering ist.
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Alt 30.06.2011, 07:05   #25
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Das ist der Hammer an Frechheit. Ich wär da vermutlich ausgerastet
und hätt die in Grund und Boden beschimpft
dann wäre es vorbei gewesen mit Klage oder sonstwas
elo237 ist offline   Mit Zitat antworten
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