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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 14.06.2011, 14:54   #1
Dagegen72
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Standard will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Hallo,

seit April mache ich einen Euro-Job, für den ich mich freiwillig bei der SB gemeldet habe, weil ich die paar Euro mehr gerne mitnehme, in der Zeit, in der ich für mich was Geeignetes suchen will, und ich dachte, diesen Euro-Job kann ich zur Überbrückung nehmen und EGV unterschrieben.
Nun haben sich die Dinge so entwickelt, dass ich bereits vor zwei Wochen die Euro-Job-Leiterin gefragt habe, ob sie mit der SB spricht, weil ich den Job wechseln möchte, wechseln nicht aufhören, weil die Inhalte in diesem Euro-Job mir nicht mehr entsprechen und ich gerne einen anderen Job möchte, ein Beispiel für wo, das habe ich ihr auch gleich gesagt.
Sie hielt Rücksprache mit der SB, und ich bekam die Meldugn, dass ich bei diesem Job bleiben soll. Gut, dachte ich mir, was soll ich mich rumstreiten, sooo schlecht ist es hier ja nicht, und das zusätzliche Geld kann ich gut gebrauchen.

Trotzdem fühle ich mich in dem Job nicht wohl. Und emotional kann ich auch nicht mehr über meinen Schatten springen. Ich tue, was mir geheißen wird, aber mehr nicht, alle Teilnehmer sind mir egal geworden, und von der Job-Leiterin kann ich auch nichts mehr halten, sie dreht mir sowieso jedes Wort im Mund um, und was typisch für alle bisherigen Maßnahmen ist: die Dubels scheinen einfach nicht zu kapieren was ich meine, wenn ich sage, dass ich eigentlich auf der Suche nach was Richtigem bin.

Angstmacherei, Erpressung mit Meldung bei der Arge, Unterstellung der Arbeitsverweigerung obwohl ich gesagt habe, ja, diese Aufgabe mache ich.

Eskalation war, dass ich bei einem von einem Teilnehmer ausgegebenen Frühstück und bei der die Aufgaben besprochen wurden, ich zwar ja gesagt habe, für die Jobs, mich aber weiter nicht beteiligt habe. Ich war zuvor schon beim Bäcker, deshalb wollte ich auch nichts mitessen, so zog ich ein Kreuzworträtsel bis zum Arbeitsantritt vor.

Eine Teilnehmerin, eine freiwillige Ehrenamtliche noch dazu, die gar nicht in dieser Zwangssituation steckt, meinte dann, das stört sie. ´Da sie sowieso éin bestimmerisches Verhalten an den TAg legt, war das Fass heute zum überlaufen gekommen und ich schrie meinen ganzen Ärger raus, worauf die Jobleiterin meinte, ich solle jetzt nach Hause gehen.

Ich zur SB, das Problem geschildert: sie : ich soll in dem Job bleiben!!!! Und einen anderen Job hätte sie auch nicht....auf meinen Wunsch schickt sie mir nun einen Termin für den Teamleiter.

Mich würde interessieren, ob es hier gesetzliche Möglichkeiten gibt. Ich habe eine Standard-EGV ohne Besonderheiten unterschrieben. Mein Wunsch, den Euro-Job zu wechseln ist ja keine Arbeitsverweigerung. Ich will arbeiten.

Wie könnte ein sinnvolles Gespräch mit dem Teamleiter aussehen, hat er überhaupt Möglichkeiten, oder kann ich mir das ganze gleich sparen?
Die SB, zu der ich reinkam, und sie NiCHTS zu tun hatte, und Kunden waren für sie auch keine in Gang, hat mich angeschaut,als wäre ich ein Schulkind und würde mich über unnützen Kleinkram bei der Mutter ausheulen, die da eh nichts tut, ich habe auch gesagt, sie soll aufhören, mich so anzuschauen.

Grüße Dagegen 72
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2011, 15:12   #2
blinky
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Hier wirst Du nicht gerade auf viel gegenliebe finden.

Aber ich sag mal so. Wenn der Ein Euro Job nicht Gesetzeskonform ist, gebe es eine Möglichkeit rauszukommen.

Sag nur BSG-Urteil B 14 AS 98/10 R und öffentlich rechtlicher Erstatungsanspruch.
blinky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2011, 15:26   #3
gast_
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Blinky, ich bin auch gegen ein Euro Jobs - aber sie macht ihn nun mal und hat nun ein Problem.

Und ich fürchte, ein Ernsthaftes.

Ich kann eigentlich nur raten: Wenn das Gespräch mit dem Teamleiter nichts bringt,(Beistand mitnehmen, der Protokoll führt - unbedingt)
zum Arzt gehen, dem schildern was Sache ist und das einen das Ganze zu sehr mitnimmt, du deshalb schon ausgerastet bist.

Wenn du krankgeschrieben wirst, müßtest du erst einmal nicht mehr hin - und würdest dann vielleicht ganz entlassen.

Das Problem: Sie kann nicht beweisen, was da abgeht - und wenn der Teamleiter kein Verständnis aufbringt, keinen Anspruch auf Wechsel.

Im Gegenteil: Man könnte dir regelwidriges Verhalten vorwerfen und dich sanktionieren!
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Alt 14.06.2011, 15:29   #4
Scarred Surface
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
seit April mache ich einen Euro-Job, für den ich mich freiwillig bei der SB gemeldet habe, weil ich die paar Euro mehr gerne mitnehme, in der Zeit, in der ich für mich was Geeignetes suchen will, und ich dachte, diesen Euro-Job kann ich zur Überbrückung nehmen und EGV unterschrieben.
Du hast es so gewollt, also beschwer Dich nicht ...

Falls Du aus der Situation gelernt hast, findest Du für die Zukunft hier unzählige gute Ratschläge, wie man diese Drecks-Ein-Euro-Jobs vermeidet, statt sie auch noch freiwillig zu machen.
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Alt 14.06.2011, 15:34   #5
Dagegen72
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Hi Blinky,

danke für deine Antwort. Vermutlich ist der Job schon gesetzeskonform, da eine enge Zusammenarbeit mit der Arge besteht.

Es ist ein kleiner Betrieb, und die Arbeitslosen putzen die Räume selbst einmal in der Woche, also es gibt keine festangestellten Putzkräfte.
Von den Teilnehmern werden Sachen hergestellt, die einerseits dem Betrieb und seinem Aufgabeninhalt dient und andererseits für einen anderen Betrieb, in dem Teilnehmer ehrenamtlich weitermachen können, wenn sie die Maßnahme beendet haben.
Insgesamt ist das Ganze evtl. auch als gemeinnützig anerkannt.

Ansonsten empfinde ich das ganze als reinste Datenschleuder, alles soll offen besprochen und Probleme geklärt werden. Da sagt man also lieber nichts.


Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2011, 15:41   #6
Dagegen72
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Hi Kiwi,

ja, danke, Beistand und Protokollführer werde ich auf jeden Fall mitnehmen!

Hi Scarred Surface,

ja
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2011, 15:42   #7
gast_
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Dagegen 72, es gibt keine gesetzeskonformen 1 Euro Jobs... zumindest hab ich hier im Forum noch über keinen gelesen.

Welcher wäre denn wirklich zusätzlich?
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Alt 14.06.2011, 16:16   #8
blinky
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Ob der Ein Euro Job gesetzeskonform ist kann man Dir sagen, wenn Du die Zuweisung einstellst bzw. sagst was Du machen musst.

Sollte der Job nicht Gesetzeskonform sein, kannste den job Sanktionsfrei abbrechen und Tariflohn einfordern. Deshalb das Aktenzeichen vom Bundessozialgericht.

Sollte der Ein Euro Job aber Gesetzeskonform sein, müsstest Du wie Kiwi angedeutet haben verfahren.
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Alt 14.06.2011, 16:58   #9
ShankyTMW
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Zitat von Scarred Surface Beitrag anzeigen
Du hast es so gewollt, also beschwer Dich nicht ...

Falls Du aus der Situation gelernt hast, findest Du für die Zukunft hier unzählige gute Ratschläge, wie man diese Drecks-Ein-Euro-Jobs vermeidet, statt sie auch noch freiwillig zu machen.
Ich bin in der Regel auch gegen die Ein-Euro-Jobs, und es gibt auch nichts was man als zusätzlich bezeichnen sollte. Auf der anderen Seite schrieb sie Ihre Motivation schon: Sie kann das geld gut gebrauchen. Auf der anderen Seite wird man von anderne Sinnfrei Maßnahmen verschont so lang man da drin ist - das ist Nervenschonender. Der persönliche aspekt, das man nicht mehr die ganze Zeit allein daheim hockt kommt bei dem ein oder andern noch hinzu ... je nachdem würd ich lieber die Machart der Ein-Euro-Jobs verteufeln als diejenigen, die sie aus bestimmten Gründen her freiwillig machen wollen.

Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
...danke für deine Antwort. Vermutlich ist der Job schon gesetzeskonform, da eine enge Zusammenarbeit mit der Arge besteht...
Das ist absolut keine Garantie - und vor allem wenn ich sowas lese wie:

Zitat:
...Es ist ein kleiner Betrieb, und die Arbeitslosen putzen die Räume selbst einmal in der Woche, also es gibt keine festangestellten Putzkräfte.
Von den Teilnehmern werden Sachen hergestellt, die einerseits dem Betrieb und seinem Aufgabeninhalt dient und andererseits für einen anderen Betrieb, in dem Teilnehmer ehrenamtlich weitermachen können, wenn sie die Maßnahme beendet haben.
Insgesamt ist das Ganze evtl. auch als gemeinnützig anerkannt....
Ich geh einfach mal davon aus das hier Arbeitskräfte gesparrt werden sollen, bzw. es fehlt an gemeinnützigen mitgliedern die diese Arbeit überhaupt verrichten wollen. Dazu stellt man Sachen her die von anderen und dem Betrieb dienen? - Klingt absolut nicht gerade nach einem Gesetzeskonformen Ein-Euro-Job.

Aber ob man da generell raus kommen könnte, dazu müßtest Du schon, wie schon von blinky erwähnt, die Zuweisung und ggf. EGV anonymisiert einstellen.

Eigentlich sollte ein Wechsel auch möglich sein, aber es scheint mir asl ob man generell mit deinem SB nicht normal reden kann (???). da wäre ein Ausschluß besser und Du suchst dir eine Teilzeitstelle oder Minijob. Dann wirst mit sowas eher verschont (wobei Minijob ggf. auch zusätzlich zum Ein-Euro-Job möglich wäre). So könne wir nur ein wenig ins blaue hinein raten.
__

LG aus Regensburg
Klaus

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Alt 14.06.2011, 17:19   #10
blinky
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Mehr Infos. Was wird hergestellt. Stell mal die Zuweisung ein.

Die Tätigkeit muss zusätzlich und im Öffentlichen Interesse sein.

Zitat:
(2) Arbeiten sind zusätzlich, wenn sie ohne die Förderung nicht, nicht in diesem Umfang oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden. Arbeiten, die auf Grund einer rechtlichen Verpflichtung durchzuführen sind oder die üblicherweise von juristischen Personen des öffentlichen Rechts durchgeführt werden, sind nur förderungsfähig, wenn sie ohne die Förderung voraussichtlich erst nach zwei Jahren durchgeführt werden.
§ 261 SGB III
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Alt 14.06.2011, 17:27   #11
Purzelina
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Zitat:
Eigentlich sollte ein Wechsel auch möglich sein
Wechsel zwischen verschiedenen Ein-Euro-Job sind nicht eingeplant. Der Empfänger ist untergebracht, die Verträge sind erfüllt, er ist aus der Statistik, um mehr geht es nicht.

Der Hilfeempfänger will Wünsche äußern und sich wohlfühlen beim Ein-Euro-Job? Das ist so nicht vorgesehen, erfordert nur unnötigen Verwaltungsaufwand.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2011, 18:27   #12
ShankyTMW
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

@Purzelina
Deswegen auch mein "eigentlich" - aber mal abgesehen davon kann man einen Job auch nur ausführen wenn man dafür geeignet ist. Ist man das nicht muß man sich was passendes suchen/ etwas verändern.

Hier würd ich die Stellschrauben und argumentation zum wechseln ansetzen. Dazu sollen einen diese Dinger auch in reguläre Jobs bringen (was eigentlich kein Ein-Euro-Job tut, das wissen wir ja - aber das sollte man dem SB gegenüber sicher nicht erwähnen) - das scheint mir bei gemeinnützigen Vereinen eher weniger der Fall zu sein (ist nach den bisher dürftigen Infos vom TE erstmal Spekulation - ich weiß).

Insofern lassen wir die Statistik jetzt Statistik sein und Verträge kann man beenden/anpassen - auch beim Jobcenter (und ja, das das ein ziemlicher Kampf werden wird weiß ich nur zu gut).

Versteh das jetzt als Anregungen, wie oder mit welchen Wegen wir der TE helfen könnten.
__

LG aus Regensburg
Klaus

---
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Alt 14.06.2011, 18:41   #13
Purzelina
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Zitat:
Deswegen auch mein "eigentlich" - aber mal abgesehen davon kann man einen Job auch nur ausführen wenn man dafür geeignet ist.
Das Ungeeignetsein sollte man auch beweisen können, hier scheint der TE sich nur nicht wohlzufühlen, das reicht nicht für eine Begründung, dafür wird der SB sich nicht bemühen.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2011, 18:54   #14
Kaulquappe
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Kaulquappe
Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Wechsel zwischen verschiedenen Ein-Euro-Job sind nicht eingeplant. Der Empfänger ist untergebracht, die Verträge sind erfüllt, er ist aus der Statistik, um mehr geht es nicht.

Der Hilfeempfänger will Wünsche äußern und sich wohlfühlen beim Ein-Euro-Job? Das ist so nicht vorgesehen, erfordert nur unnötigen Verwaltungsaufwand.
So ist es.
Kaulquappe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2011, 11:09   #15
Dagegen72
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Hallo, danke für eure Antworten!

Gerade habe ich den Brief erhalten, über die Einladung zum Gespräch mit dem Teamleiter (, was auf meinem Wunsch hin geschah. Mittlerweile bin ich auch krankgeschrieben. Der Termin findet innerhalb dieser Zeit, kurz vor Ablauf meiner AU statt, somit habe ich noch etwas Zeit mir zu überlegen, den Termin aufgrunddessen zu verschieben, bis wann auch immer.

Ich frage mich inzwischen sowieso, inwieweit ein Gespräch mit dem Teamleiter etwas bringen kann, weil er ja wohl die selben Auflagen hat, wie die SB - und nein, ich kann mit ihr nicht reden, sie sagte nur, ich soll in den Job gehen, und das mit der dortigen Leiterin besprechen, was ich ja nun schon zum zweiten Mal getan habe.

Ich könnte aber danach mal googlen, oder vielleicht wisst ihr etwas, ob der TL noch einen eigenen Ermessensspielraum hat.

Ich habe unter wikipedia nach dem Eurojob gegooglet (AGH mit MAE), und konnte da einige positiven Punkte für mich rauslesen. Wie hier bereits erwähnt, ist das eigentliche Ziel einer AGH die EINGLIEDERUNG IN ARBEIT (und nicht das Ausharren zum Ende der Maßnahme).

So müsste es also rein von dieser Bestimmung her, ein "wichtiger" Grund sein, den Euro-Job zu wechseln (verweigern tue ich ja nicht), da ich in diesem aktuellen Job-Chaos, der mir völlig branchenfremd ist, und der entweder kreative Motivation oder handwerkliches Geschick oder dieses ausprobieren zu wollen als Motivation voraussetzt (fürs Büro und somit eher für mich, konnte ich bisher nur eine Tabelle, einen Brief, einen nicht stattgefundenen Anruf tätigen seit April tätigen) für dieses Eingliederungsziel wechseln möchte, da Blitzlichtrunde (wie geht es mir), angelhaft ausgeworfene Aufgabenverteilung etc. sich stimmungsmäßig bei mir negativ auswirkt, und meine anfänglich begeisterte Motivation in das konkrete Gegenteil ausgeartet ist.

Somit würde ich gerne in einen anderen Job wechseln, der für mich realtitätsbezogener ist, und dem kein pseudo-therapeutischer Ansatz (der meine tatsächlichen Gründe mir im Mund rumdrehenden Euro-Job-Leiterin) beinhaltet, sondern wo ich gleich zupacken kann. Wie in einem Sozialladen zum Beispiel.

In wiki wird auch ein weiterer negativer Punkt genannt: nämlich der, dass aus purer Verzweiflung dieser derart psychisch persönlich kaputtmachenden Zwangssituation irgendein Job an Land gezogen wird, der aufgrunddessen die schlechteste Ausgangsbasis dann hat, und man glücklich sein kann, wenn trotzdem ein fortwährendes Arbeitsverhältnis zustande kommen lassen kann.

Ich kann das dem TL so sagen, und wenn er nichts tut, um MICH in meiner Eingliederung zu unterstützen, also sprich einen Euro-Jobwechsel herbeizuführen um mir eine bessere (psychische) Ausgangsbasis zu verschaffen, soweit er Möglichkeiten dazu hat, würde sich das Blatt ja dann komplett wenden, und ich könnte ihm Arbeitsverweigerung unterstellen!!!! Er erfüllt seine Aufgabe nicht, mich in meinen Bemühungen Arbeit zu finden zu unterstützen!

Danke blinky für die Gesetzesangabe! Da es für die Räumlichkeiten keine festangestellte Putzkräfte gibt, sondern der ausgenutzte Euro-Jobber das tut, könnte man diesen Punkt mal in die nähere Betrachtung nehmen.

Konkret zu definieren wäre zudem, was "erforderlich" heißt, (für Eruo-Job, Maßnahmenverlängerung), denn ich habe im März erst eine sinnlose Maßnahme abgeschlossen (Protokoll darüber geführt) und vier sinnlose ARbeitskraftaussnutzende Praktika - freiwillig - abgeleistet ( um meine Lebenszeit und Nerven nicht in dieser sinnlosmaßnahme zu vergeuden) und der Punkt, mich für diesen Eurojob freiwillig gemeldet zu haben, kann mir doch jetzt auch nicht als eine selbstgestellte Falle für eine selbsterzeugte Zwangssituation umgekehrt werden?

Ich bedauere es, in der EGV es nicht zusätzlich vermerken gelassen zu haben, dass ICH freiwillig, von mir aus, diesen Job wollte.

Und mini-job sind leider kein Grund die Maßnahme zu beenden, da keine sozialvers.pfl. Einzahlungen stattfinden.

Ohje .. sorry für den langen Beitrag

Grüße Dagegen72
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.06.2011, 19:16   #16
Dagegen72
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Habe meine EGV eben durchgelesen.

"gültig bis xy soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird."

EVtl. könnte dieser Absatz in der EGV ganz hilfreich für mich sein??:

..."Sollte aufgrund von wesentlichen Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen eine Anpassung der vereinbarten Maßnahmen und Pflichten erforlerlich sein, sind sich die Vertragsparteien darüber einig, dass eine Abänderung dieser Eingliederungsvereinbarung erfolgen wird. DAs gleihc e gilt, wenn sich herausstellt, dass das Ziel Ihrer Integration in den Arbeitsmarkt nur aufgrund von Anpassungen und Änderungen der Verinbarung erreicht, bzw. beschleunigt werden kann."

Ansonsten....bin ich in meiner insgesamten Hilfsrecherche auf dieses youtube-Video gestoßen, dass über die EGV berichtet .... sehr beeindruckend, da werde ich zum Termin wohl auch das Grundgesetz mitnehmen (obwohl ich leider unterschrieben habe) und den ersten Paragraphen des SGB, das Video beschreibt gut, wie eine EGV verweigern vonstatten gehen kann:

YouTube - ‪Eingliederungsvereinbarung , Ein Video für Hartz4 Empfänger‬‏

Grüße DAGEGEN72
Dagegen72 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.06.2011, 17:04   #17
Dagegen72
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Standard AW: will meinen Euro - Job wechseln - SB dagegen

Hi!

Ich habe es geschafft! "Aus wichtigem Grund" wurde die Maßnahme heute abgebrochen. Ob es die vorgebrachten Fakten waren, s.o. wikipedia-Infos, oder die sozialthematischen Probleme für mich innerhalb der Maßnahme "AGH mit MAE", mein energisches Auftreten - ich weiß es nicht.

Mein energisches Auftreten lief allerdings auch Gefahr vom Teamleiter als mangelhafte Sozialkompetenz gedeutet. Und das sagt mir einer, der im wohltemperierten,lichtdurchfluteten Bürozimmer sitzt, ganz entspannt,nichts Sichtbares zu tun hatte und ganz überascht über meinen Besuch war, er hatte gar nicht gewusst, dass da wer kommt, von seiner Reaktion her.

Ich hatte einen Begleiter mit. Als er mir die Maßnahme schön reden wollte, wurde ich energischer, weil es nicht das erstemal ist, dass ich so ne Maßnahme mache und ich Nutzen - Nichtnutzen selbst gut abwägen kann! Ich wollte ernst genommen werden.

Sucht euch aber bloß aus, welchen Begleiter ihr mitnehmt, er muss hundertprozentig auf eurer Seite sein!

Also es hat geklappt, der nächste Besprechungstermin bei der SB wurde mir aber schon angekündigt.

FRAGE: der Teamleiter fragte meinen Begleiter nach seinem Vor- und Zunamen, um ihn im PC abzuspeichern .. Anonymität erschien mir allerdings aus den unterschiedlichsten Gründen als vorteilhafter. Mein Begleiter sagte den Namen frei raus!

Hatte der TL das Recht, den Namen meines Begleiters, sprich Gesprächszeuge abzufragen??? Bzw. hätte mein Begleiter das REcht gehabt, seinen Namen nicht preiszugeben?

Hoffe, dass mir der überrollte TL keinen nachteiligen Strick aus der Sache dreht, wie und warum auch immer.

Erleichterte Grüße DAGEGEN72 - aber es geht weiter - es muss jetzt IRGENDWIE joblich funzen ...irgendwie
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