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Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 06.12.2007, 16:40   #1
blinky
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Standard Urlaub

Hallo Allerseits,

laut meinen Vertrag den ich geschlossen habe steht mir keine Lohnfortzahlung im Urlaub und Krankheitsfall zu. Aber ich habe jetzt was im Internet gefunden, das nach dem Bundesurlaubsgesetz zu verfahren ist und dort Lohnfortzahlung zu gewähren sei. Habe auch was vom Bundesarbeitsgericht gefunden wo das bestätigt wird.

http://www.alg-2.info/hilfe/pflichta...ndsverguetung/

Wie weit ist das Gerichtsurteil aktuell? Macht es sinn dagegen vorzugehen?
Hatte in den Herbstferien 5 Tage Urlaub bereits genommen und noch Tag paar Monate davor.

Blinky
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Alt 06.12.2007, 16:55   #2
hellucifer
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Beiträge: 1.780
hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Es gibt auch eine Vertragsklausel, nach der Du nur innerhalb eines Monats (z.B.) gegen eine Lohnabrechnung Einwände erheben musst, wenn du deine Ansprüche sichern möchtest!

Auf jeden Fall ist der Arbeitsvertrag bezüglich Lohnfortzahlung bei Urlaub und Krankheit rechtswidrig. - Darauf besteht ein gesetzlicher Anspruch! Deshalb würde ich auf jeden Fall das Geld nachfordern. Durch die Unwirksamkeit der Klauseln hat der Vertrag jedoch im übrigen Bestand. Sollte der Arbeitgeber den Lohn (Urlaubsgeld, Krankengeld) nicht nachzahlen, dann hilft eine Klage vor dem Arbeitsgericht.
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Alt 06.12.2007, 17:00   #3
blinky
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Bei mir im Vertrag steht nichts von einer Klausel mit einem Monat.

Wie sieht es bei euch aus? Wird da genauso verfahren?

Blinky
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Alt 06.12.2007, 17:55   #4
blinky
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Jetzt war ich mal auf der Seite der Arbeitsagentur.

Da steht bei http://www.arbeitsagentur.de/zentral...egenheiten.pdf

auf Seite 13 steht:

Zitat:
Die Mehraufwandsentschädigung
...
sollte nur für tatsächlich geleistete Beschäftigungsstunden gezahlt werden (also
z.B. nicht für Krankheitszeiten, Urlaubstage oder an Wochenenden / Feiertagen),

aber auf Seite 15 dass das Bundesurlaubsgesetz anzuwenden sei.
Zitat:
5) Urlaubsanspruch
Das Bundesurlaubsgesetz ist entsprechend anzuwenden.
Der erwerbsfähige Hilfebedürftige
hat damit Anspruch auf Urlaub nach dem Bundesurlaubsgesetz.
Widerspricht Sich das nicht irgendwie?

Dann hab ich noch gefunden

§ 16 SGB II
Leistungen zur Eingliederung

Zitat:
3) Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden. Werden Gelegenheiten für im öffentlichen Interresse liegende, zusätzliche Arbeiten nicht nach Absatz 1 als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gefördert, ist den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuzüglich zum Arbeitslosengeld II eine angemessene Entschädigung für Mehraufwendungen zu zahlen; diese Arbeiten begründen kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts; die Vorschriften über den Arbeitsschutz und das Bundesurlaubsgesetz sind entsprechend anzuwenden; für Schäden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit haften erwerbsfähige Hilfebedürftige nur wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
blinky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.12.2007, 20:03   #5
Arania->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Du kannst den Urlaub bekommen , aber der wird nicht bezahlt, so heisst es zusammengenommen
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2007, 10:58   #6
AnjaSD
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AnjaSD
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Steht den einem 1.-€-Jobber überhaupt Urlaub zu?
Und werden Feiertage auch wie ein normaler Angestellte bezahlt?
Und wenn man Krankgeschrieben ist auch weiter Geld?

Ich nehme ab Januar einem 1.-€Job an der geht bis zum 01.08.2008. und in meinem EGV steht dazu garnix.....

LG Anja
AnjaSD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.12.2007, 11:13   #7
xavier123
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Beiträge: n/a
Standard

Das Problem liegt darin, dass Eineurojobber überhaupt keine Vergütung für ihre Arbeit erhalten. Der 1€ ist lediglich eine Entschädigung für den Mehraufwand der durch die Kosten für die Anreise zum "Arbeitsplatz" oder die zusätzliche Abnutzung der Kleidung entsteht. Wenn man also Urlaub nimmt oder krank ist geht man ja nicht zum "Arbeitsplatz", folglich entsteht auch kein Mehraufwand für Anreise, Kleidungsabnutzung, etc. und damit auch kein Anspruch auf Mehraufwandsentschädigung. Was das Bundesurlaubsgeseztes angeht, so sind nur die Vorschriften anwendbar, die reglen, wiviel Urlaub einem zusteht. Urlaubsgeld oder Lohnfortzahlung kann man vergessen, da man ohnehin keinen Lohn erhält, der weitergezahlt werden könnte. Das ist ja der Sinn eines Ein-Euro-Jobs, sonst könnte man ja den Leuten gleich einen richtigen Job geben.

Na dann frohes Schaffen!
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Alt 07.12.2007, 11:30   #8
AnjaSD
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AnjaSD
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Danke Xavier für deine Antwort.
Obwohl das alles echt niederschmetternd ist!
Dann kann ich ja auch den Fahrkostenzuschuß voll knicken...habe gerade dazu hier ein Frage gestellt aber deine Antwort hier sagt schon alles.......

Ech übel....

LG Anja
AnjaSD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2007, 03:50   #9
isabel
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Registriert seit: 16.10.2006
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Beiträge: 1.232
isabel
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Zitat von AnjaSD Beitrag anzeigen
Danke Xavier für deine Antwort.
Obwohl das alles echt niederschmetternd ist!
Dann kann ich ja auch den Fahrkostenzuschuß voll knicken...habe gerade dazu hier ein Frage gestellt aber deine Antwort hier sagt schon alles.......

Ech übel....

LG Anja
Hallo, Anja,
frag doch den "Arbeitgeber".
Ich habe meine Fahrkosten (Monatskarte) nicht vom ARGE, sondern von dem Verein, wo ich gearbeitet hatte, zusätzlich zu 1€/St bekommen.Allerdings, mußte ich erste Karte vorauszahlen, dann, am Monatsende, habe ich die Erstattung dafür bekommen.
MfG
Isabell
__

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Damit das auch so bleibt:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,!


Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
(Adorno)

Venceremos!
isabel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2007, 17:36   #10
redfly
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Beiträge: 3.565
redfly redfly redfly redfly
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Zitat von xavier123 Beitrag anzeigen
Das Problem liegt darin, dass Eineurojobber überhaupt keine Vergütung für ihre Arbeit erhalten. Der 1€ ist lediglich eine Entschädigung für den Mehraufwand der durch die Kosten für die Anreise zum "Arbeitsplatz" oder die zusätzliche Abnutzung der Kleidung entsteht. Wenn man also Urlaub nimmt oder krank ist geht man ja nicht zum "Arbeitsplatz", folglich entsteht auch kein Mehraufwand für Anreise, Kleidungsabnutzung, etc. und damit auch kein Anspruch auf Mehraufwandsentschädigung. Was das Bundesurlaubsgeseztes angeht, so sind nur die Vorschriften anwendbar, die reglen, wiviel Urlaub einem zusteht. Urlaubsgeld oder Lohnfortzahlung kann man vergessen, da man ohnehin keinen Lohn erhält, der weitergezahlt werden könnte. Das ist ja der Sinn eines Ein-Euro-Jobs, sonst könnte man ja den Leuten gleich einen richtigen Job geben.

Na dann frohes Schaffen!

Top Antwort, besser konnte man die Frage nicht beantworten !!!
redfly ist offline   Mit Zitat antworten
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