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Start > > -> ALG II und Aushilfsjob auf Pauschalbasis

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 24.11.2007, 19:43   #1
DerDaniel
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard ALG II und Aushilfsjob auf Pauschalbasis

Hallo,

ich werde ab 01.12. einen Aushilfsjob (studentische Aushilfe, da ich ein Fernstudium mache) mit ca. 10 h pro Woche und maximal 40 h pro Monat und 8,22 EUR/Stunde anfangen. Da es sich nun um einen Pauschalverdienst handelt, kann es sein, daß ich einen Monat z.B. nur 20 h habe, den anderen 30 h usw. Wie verhält es sich hierbei mit der ALG II Rechnung, da ja nun monatlich verschiedene Einkünfte auftreten. Ichw ürde ja zum Beispiel teilweise unter das Existenzminimum kommen, wenn 240 EUR abgezogen würden (bei 400 EUR, was ich aber selbst bei den max 40 h unterm Strich nicht kriege). Die Tätigkeit ist entsprechend auch unter 15 h/Woche und läuft erst mal für 6 Monate.
Ich bin derzeit noch in einer Joberprobung, die bis 11.12. läuft. Ich bin noch unter 25 und beziehe ALG II, Bescheid wurde am 23.11. geschickt. Ich wohne alleine und und bin derzeit über die ARGE kranken-pflichtversichert. Das läuft ja dann über den AG?! Der Vertrag über die Stelle wird am Donnerstag unterzeichnet und ab 01.12. bin ich dort als studentische Aushilfe angestellt. Wie berechnet die ARGE nun meine Abzüge? Müsste ja theoretisch jeden Monat eine Veränderungsbescheinigung einreichen. Bin nun ziemlich verwirrt. Hat jemand ähnliche Erfahrung oder kennt sich damit aus?
Viele Grüße
Daniel
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Alt 26.11.2007, 09:07   #2
Symbiose->Emailproblem
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Registriert seit: 25.01.2006
Beiträge: 58
Symbiose
Standard

Hallo sei gegrüßt

Wie du schon richtig geschrieben hast, musst du dann jeden Monat entweder deine Lohnbescheinigung, oder ein von dem AG bescheinigten Lohn z. Bsp. auf dem Formular was die ARGE zur Verfügung stellt, bescheinigen lassen.
Wenn du, ich glaube es sind ungefähr 3,5% vom dem Lohn als freiwillige Rentenversicherung abführst, dann wird dir wenigstens der gesamte Anteil an Rentenversicherungsbeiträgen anerkannt.
Soll sich auch bei beantragten Kuren und Leistungen positiv bemerkbar machen, sprich, wegen den Genehmigungen für eine Kur.
Und netto macht das nur ein bisschen weniger.

Leider haben die meißten ARGEN einen "nachteiligen" Vorababzug des geschätzten Einkommens.
Das geht so. Sie setzt z. Bsp. ganze 400€ als Verdienst an. 160 € kannst du behalten, und 240 € wird dir dann vom ALG II abgezogen.
Dann reichst du die Verdienstbescheinigung von 300 € (von dem du 140 € behalten darfst)ein und bekommst 240 € schon abgezogen,160 € soll abgezogen werden = 80 € zurück überwiesen.
Und so läuft das jeden Monat, vorausgesetzt, die das berechnet hat keinen Urlaub oder rechnet falsch. Dann ist nämlich schon der neue Monat da, und natürlich auch die Vorausabzüge.
Bis 400 € werden 100 € abgezogen, wobei man 100 € behalten darf und zusätzlich darf man vom Rest noch 20% behalten.
Werbungskosten kann man nicht absetzten, nur wenn sie höher als die pauschalen (in den 100€ enthalten sind) gewährten Werbungskosten sind.
Gebe am besten nur einen Lohn bei der Selbsteinschätzung an, den du bestimmt bekommst, in deinem Fall wären 220 € angebracht.
Dann wird dir zwar das zuviel gezahlte auch abgezogen, du hast aber das Geld erst mal, was dir im groben gerechnet erst mal zusteht.
Spätestens wenn du mal einen Monat oder für immer die Einkünfte nicht hast gehts los. Geld wurde (240 €) abgezogen und du musst dann beweisen, dass du kein Geld bekommen hast. Und kannst warten bis du das Geld zurück bekommst.

Ich durfte nämlich meinem Geld hinterherlaufen. Hatte einen versicherungsplichtigen kurzeitigen Job dazu ein versicherungsfreien Job (ausgezahlt deutlich unter 100 €)gemacht. Insgesamt wurde gut für 2 Monate 450€ vom ALG II im voraus abgezogen, obwohl noch gar keine Zahlungen vom AG eingegangen waren. Das Dumme kam dazu, dass ich nur ein paar Tage am Monatsende gearbeitet hatte, dementsprechend der Lohn auch war.
Und mit der Ankündigung der Einstellung des ALG II war die ARGE auch noch sehr fix. Und vorgeschriebene berufsbedingte Arbeitsschutzkleidung hatte ich auch schon gekauft und bezahlt (welche die ARGE nicht als Werbungskosten anerkennen will).
Also mehr Ärger als es finanziell eingebracht hat. So sind meine Erfahrungen.

Deshalb, setze deinen Lohn auf dem Maß an, was du auf jeden Fall bekommst.

Ist meiner Ansicht nach Beschiss denen gegenüber, die auf dem Dorf wohnen (mit dem Aute fahren müssen), jeden Tag für 3 h arbeiten könnten, aber eine Fahrstrecke schon 5 € Kosten verursacht. Da kann man gleich zu Hause bleiben.

Grüße
Symbiose ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.11.2007, 10:45   #3
DerDaniel
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Symbiose,

ok, war mir schon irgendwie klar, daß das nicht einfach wird. Ich werde der ARGE einen Pauschalbetrag angeben. Da die ARGE ja immer im voraus bezahlen und man aber den Lohn vom AG bei so einem Job erst am Monatsende erhält muß ich natürlich zusehen, daß genug vom ALG II für die Nebenkosten bleibt. Ist aber wieder mal typisch fürs Amt, daß die wollen, daß man eine Beschäftigung macht und wenn man eine hat, beißt sich die Ratte wieder in den Schwanz...
Logisch ist es mehr Aufwand und Streß als monatlich die 347 zu bekommen, aber ich will unbedingt aus dieser "Mühle" raus.
Ich hoffe ja, daß man trotz so eines Jobs weitgehend vom Amt in Ruhe gelassen wird bzw. nicht nebenbei noch nen 1 Euro Job oder so aufgebrummt bekommt (bin im moment in einer Joberprobung).

Viele Grüße
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