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Start > > -> 1€ job total übertrieben? 30stunden lachhaft.

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 12.11.2007, 09:01   #1
Kokos
Elo-User/in
 
Registriert seit: 12.11.2007
Beiträge: 1
Kokos
Frage 1€ job total übertrieben? 30stunden lachhaft.

hallo,

ich mache zur zeit meine zweiten euro job nur diesmal hab ich mich
da auf etwas eingelassen ...naja ich weiss nicht ob das alles mit
rechten dingen zugeht.

da wäre erstmal die arbeitszeit.
von morgens 7:30 bis abends 17:30 pause gibts keine bis auf
zigarettenpause.

also bin jeden tag montags bis freitags mindestens 10stunden
am arbeiten.

doch das wird nicht weniger sondern mehr ! das längste war 13stunden.

auf nachfrage beim chef, was nun mit den 30stunden wäre die
ich laut ARGE machen muss aber ja in der woche schon auf 50 und mehr komme!

antwort:das ist alles ok ich bekomme ja anstatt den 30euro 50euro und
die arge hat auch nichts dagegen ......HALLO ?

wie sieht es mit festeinstellung aus ? antwort:wir stellen keinen mehr fest ein. ....ja ist mir klar ...für eine festeinstellung bekommen sie ja 10euro jobber :(

nun habe ich mir vor 3wochen den daumen gebrochen (kein arbeitsunfall)
und bin nun schon 3wochen krankgeschrieben. mein arzt hat mich jetzt
wieder eine woche krankgeschrieben und somit bin ich bei 4wochen.

ich habe mal gelesen das :4wochen krankenschein bedeutet das damit
auch der 1euro job beendet ist (ohne konsequenzen) .

leider kenne ich mich viel zuwenig damit aus was ich machen muss
was ich machen darf und welche konsequenzen was nachsich zieht.

normal läuft mein vertrag bis zum 1.2.2008 ...nach dem krankenschein möchte ich auch nicht mehr machen als 30stunden die woche.

was soll ich tun ? bzw an wen soll ich mich wenden ?

oder ist das jetzt auch egal weil ich den 1euro job eh los bin ?

ps:beim arbeitsamt und ARGE ereiche ich niemanden :( mein berater ist
entweder immer in urlaub oder auf lehrgang oder einfach nicht im hause
wird mir gesagt.ich sollte einen termin machen aber auch das ohne erfolg.


plz help !


gruß
kokos
Kokos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2007, 10:23   #2
Hartziger
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Leider schreibst du nicht welche Art von Ein-Euro-Job das ist und ob der zusätzlich oder gemeinnützig ist. Ehrlich, für mich sieht das nicht so aus.

Naja, die Chancen sind groß dass nach längerer Krankheit die MAE abgebrochen wird. Darauf würde ich es aber nicht beruhen lassen.

30 Wochenstunden sind zuviel und illegal. Es sollten max. 15-20 Wochenstunden sein denn du mußt ja auch noch Zeit haben dich zu bewerben um dich für einen sozialversichertern Vollzeitjob bemühen.

Ansonsten Tagebuch führen und eine Beschwerde an die Argeleitung schreiben. Wenn das nicht fruchtet, Anwalt.
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Alt 12.11.2007, 10:54   #3
Kerstin_K
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 11.06.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 8.027
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Ohne Pause geht ja schonmal gar nicht und mehr als 10 Stunden am Tag geht auch nicht. Es gibt sowas wie eine Arbeitszeitordning in Deutschland!
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2007, 12:36   #4
Emma13
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Emma13
 
Registriert seit: 04.07.2007
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.489
Emma13 Emma13 Emma13
Standard

Hallo Kokos,

deine ARGE (wenn der Träger sie denn überhaupt informiert hat) und der Träger handeln in deinem Fall bewusst rechtswidrig. Diese Tätigkeit ist nach deinen Schilderungen ein Vollzeitjob und somit unzumutbar.

Ich an deiner Stelle würde dies alles schriftlich fixieren und per Einschreiben oder persönlich (mit Entgegennahmevermerk der ARGE) abgeben.

Vielleicht gibt es in deiner Nähe eine Erwerbsloseninitiative, die dir dabei behilflich ist - oder auch jemand anderer hier im Forum.

Nähere Angaben über den Ein-Euro-Job wären hilfreich !

Grüße - Emma
Emma13 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2007, 13:25   #5
münchnerkindl->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 1.733
münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
Standard

30 Stunden, das sind knapp ca 6 Arbeitsstunden pro Tag.

Danach würde ich die Kelle fallenlassen und abhauen. Ganz eninfach.
münchnerkindl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2007, 13:46   #6
Rechtsverdreher
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 14.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 2.549
Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher
Standard

Alles schön detailiert aufschreiben als Beweismittel für den Richter, wobei das ja gar nicht unbedingt nötig ist, denn Du hast ja nachweisbar Geld erhalten für jede Stunde Arbeit. Welche Tätigkeiten Du im einzelnen und wielange/häufig Du verrichtet hast solltest Du schon mal aufschreiben.

Dann gehst Du gleich mal zum Anwalt und sagst ihm das er den ortsüblichen bzw. TarifLohn für die Tätigkeit beim Jobcenter einklagen soll. Wenn die Dich da so fleißig arbeiten lassen, dann wird das schon seinen Grund haben. Dann bekommen sie gleichmal eine schöne Rechnung über ein paar Tausend Euro und fallen hinten rüber.

http://www.tacheles-sozialhilfe.de/a...n/default.aspx
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2007, 13:51   #7
hellucifer
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 24.12.2005
Ort: Osnabrück
Beiträge: 1.780
hellucifer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

1. Dein Fallmanager mag ja im Urlaub oder nicht anwesend sein. Er kann und muss dann sogar vertreten werden. Geh halt zu seinem unmittelbaren Vorgesetzten oder seinem Dienstherrn und schildere ihm den Fall!

2. Sind 50 Stunden eindeutig zu viel! Falls du die Arbeitszeit beweisen kannst, kannst du den Maßnahmeträger zur Lohnzahlung verklagen, auch wenn du keinen Arbeitsvertrag mit ihm hast. Der Maßnahmeträger weiß / sollte wissen, dass er dich nicht mehr als 20 Stunden (manche Argen auch 30 Stunden, gesetzlich nicht geregelt) pro Woche einsetzen darf. Hat er sich darüber hinweggesetzt bzw. ist er vom Leistungsträger auf diese Einschränkung nicht hingewiesen, verklagst du entweder den Maßnahmeträger oder den Leistungsträger zur Zahlung des regulären Lohns, und zwar für die gesamten 50 Stunden, da du durch die Arbeitsgelegenheit sogar davon abgehalten worden bist, nach sozialversicherungspflichtiger Arbeit zu suchen!
hellucifer ist offline   Mit Zitat antworten
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30stunden, job, lachhaft, total, uebertrieben, übertrieben

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