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Start > > -> Ein-Euro-Job - die schwarzen Schafe sind erkennbar

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 19.12.2005, 00:55   #1
Janchen
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Ein-Euro-Job - die schwarzen Schafe sind erkennbar

KLICK ZU DEN SCHWARZEN SCHAFEN
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Alt 19.12.2005, 01:06   #2
Catweazle
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Das sich Caritas und Diakonie unter den "Schwarzen Schafen" befinden - das verwundert mich überhaupt nicht.
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Alt 19.12.2005, 10:33   #3
Mensch 2ter Klasse->Emailproblem
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Ort: Mordsee
Beiträge: 57
Mensch 2ter Klasse
Standard

Bei einem Großteil der Sklavendienste wird kein Fahrgeld mit dem Hinweis auf
das erhaltene Almosen verwehrt.

Die Aufschlüsselung zeigt
für Schienen und Straßenverkehr 16,89 € ( 321,- €) 18,11 € (345.-€ )
(Auto kommt nicht vor).

werden im Monat mehr wie 18,11 € aufgewendet stimmt also die ganze Rechnung
nicht mehr.

Eine kleine Klage auch ohne Anwalt könnte Klarheit schaffen.
Mensch 2ter Klasse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2006, 16:53   #4
Clint->Emailproblem
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Registriert seit: 31.10.2005
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Clint
Standard

Hallo "2. Klassiger",
Du sitzt einem kleinem Irrtum auf. Der 1 Teuro ist eine Mehraufwands-
entschädigung, will meinen, keine Bezahlung sondern eine Vergütung für Deine Straßenbahn, die abgelatschten Sohlen, die verschlissene Jeans.
Wenns eine Bezahlung währe....... taja dann hättest Du ja Ansprüche und das würd dann echt teuer. Bezahlter "Gelber Urlaubsschein", Sozialabgaben, Tariflohn ?!!! Oweia doch nicht die Jungs vom Tiefbauamt kündigen die könnens vielleicht doch besser.

Gruß

Clint
__

Stellt endlich das Dummschwätzen von "Hinterbänklern" unter Strafe.
Eigentlich sollte hier was über die FDP und ihre Wichtigkeit für die BRD stehen.
Lieber was von Armin Rohde: Die Jobs, um die Die sich drücken, gibts garnicht!
Clint ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2006, 17:18   #5
Mensch 2ter Klasse->Emailproblem
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Ort: Mordsee
Beiträge: 57
Mensch 2ter Klasse
Standard

Zitat:
Der 1 Teuro ist eine Mehraufwands-
entschädigung, will meinen, keine Bezahlung sondern eine Vergütung für Deine Straßenbahn, die abgelatschten Sohlen, die verschlissene Jeans.
Nur weil ein Parteibonze Bezahlung und Vergütung nicht richtig
definiert würde ich auf jeden Fall klagen.


Mehraufwandsentschädigung = heute und morgen ist die Sonne lila
Mensch 2ter Klasse ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2006, 18:09   #6
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Und die soll ja auch noch abgeschafft werden
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2006, 19:04   #7
wuseline->Emailproblem
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wuseline
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Jeder hier weiss das das Lug und Betrug ist was die da machen. Kann man nicht irgendwie dagegen vorgehen. Es muss doch da ne Möglichkeit geben denen das Handwerk zu legen.

Gruss wuseline
wuseline ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2006, 20:16   #8
Bruno1st->Emailproblem
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Beiträge: 3.736
Bruno1st
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Zitat von wuseline
Jeder hier weiss das das Lug und Betrug ist was die da machen. Kann man nicht irgendwie dagegen vorgehen. Es muss doch da ne Möglichkeit geben denen das Handwerk zu legen.
Gruss wuseline
Ganz einfach - jeder 1EJ klagt auf Festanstellung und Lohnnachzahlung. Dadurch dürfte sich das Problem rasch lösen.
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2006, 20:51   #9
wuseline->Emailproblem
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Ort: Duisburg
Beiträge: 144
wuseline
Standard

Tja da ist ja eben das Problem das machen die Ein-Euro-Jobobber ja eben nicht. :(

Aber die werden hier als Schwarze Schafe angepriesen dann muss man doch auch was machen können.

Gruss wuseline
wuseline ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2006, 20:59   #10
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Es gibt aber leider noch keine allgemeingültigen Bewertungen der schwarzen Schafe, und sie selber sehen sich sicher auch nicht als solche
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2006, 10:46   #11
Vera....ter->Emailproblem
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Registriert seit: 12.04.2006
Beiträge: 110
Vera....ter
Standard

Ich wollte bei dieser Gelegenheit fragen, ob die Beratung von Caritas und Diakonie tatsächlich objektiv und vorurteilsfrei ist ?

Wer von den Fördertöpfen abhängig ist, der wird doch denen nach dem Maul reden.

Unabhängige Beratung und Hilfe kann man von denen nicht erwarten. Kirche und Staat stecken eben unter einer Decke. Und manch andere Organisationen.

Das ist leider meine persönliche Erfahrung. Zur Hilfe und Beratung ungeeignet.

Vielleicht hat sich unser hiesiger ALV (Arbeitslosenverband) zu sehr eingemischt, (und bekommt nun keine Gelder mehr vom Staat o. ä. Institutionen) weil der hier zumacht ... ???

Die guten Ratgeber sind demnach selten.

Das sollte man wissen als Hilfesuchender !



Arania:

Es gibt aber leider noch keine allgemeingültigen Bewertungen der schwarzen Schafe, und sie selber sehen sich sicher auch nicht als solche


Leider ist das alles heute ein wenig schwerer geworden, gut und böse zu unterscheiden. Insbesondere, wenn diese auch noch nützliche Dienste erbringen.

Mag ein Ausheulen bei Caritas oder Diakonie für den einen hilfreich sein .... oder jemand erhält dort Tipps auf Leistungen ... der muß denen ja um den Hals fallen und ist von denen wahrscheinlich positiv überrascht. Wobei diese Leistungen dann wiederum aus irgendwelchen staatlichen Töpfen kommen und nicht von denen selber aufgebracht werden. ABER es sieht dann eben so aus, als ob die Leistung und das Geld von denen käme ....


Isn`t it ?
Vera....ter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2006, 12:10   #12
egjowe->Emailproblem
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Registriert seit: 16.10.2005
Beiträge: 565
egjowe
Standard

hier ein hinweis (empfehlung?) zur nutzung von 1-euro-jobs speziell für vereine.
mit der option, diesen artikel als e-mail zu versenden und somit für die verbreitung zu sorgen.
nachzulesen unter:
http://www.nonprofit.de/www.nonprofi...ikel23545.html
(Der Fachverlag für Schul- und Sozialmanagement )

Zitat:
Recht - Vereinsrecht
1-Euro-Job: Wie Sie ihn auch für Ihre Einrichtung nutzen können
Viele, auch kleinere Einrichtungen können von einem neu zu schaffenden 1-Euro-Job profitieren.


Wie funktioniert das Prinzip?
Sie haben einen Auftrag zu erfüllen, der einem öffentlichen Interesse dient.

Bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur vor Ort melden Sie den Bedarf Ihrer Einrichtung an Langzeitarbeitslosen
bzw. Arbeitslosengeld-II-Beziehern an.

Diese arbeiten dann für Ihre Einrichtung, helfen Ihnen bei der Erfüllung Ihres Auftrags und werden von Ihnen
dafür mit einem Entgelt von 1 € bis 1,50 € pro Stunde bezahlt.

Die Arbeitagentur zahlt Ihnen für Ihren Aufwand, den Sie mit der Schaffung der Zusatzjobs haben,
200 € bis 500 € pro Monat und geschaffenen 1-Euro-Job.


1-Euro-Job: Diese Voraussetzungen muss Ihre Einrichtung erfüllen
Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die Tatsache, dass die Arbeit, für die Sie den 1-€-Jobber einsetzen wollen,
einem öffentlichen Interesse dient. Wenn es sich ohnehin um eine soziale Dienstleistung / Tätigkeit handelt, ist die Sache klar.
Aber auch alle Aufträge, die Ihnen die Stadt, die Kommune oder ein öffentlich-rechtlicher Träger erteilt,
liegen automatisch im Interesse des Gemeinwohls.

Eine weitere wichtige Voraussetzung ist, dass Sie den 1-Euro-Job auch wirklich zusätzlich zu Ihren bestehenden Jobs einrichten müssen.
Denn nur so haben Sie Anspruch auf die Aufwandsentschädigung.
Außerdem sollen die zusätzlich geschaffenen Jobs keine regulären Jobs in Ihrer Einrichtung verdrängen.

Wollen Sie die Förderung beantragen, sollten Sie vorab die folgenden Fragen klären:

Wie viele Zusatzjobs können Sie in Ihrer Einrichtung anbieten?

Liegen diese im öffentlichen Interesse?

Werden die neuen Zusatzjobber im kommunalen Auftrag beschäftigt, oder handelt es sich um eine soziale Dienstleistung,
die Sie in Ihrer Einrichtung ohnehin anbieten bzw. bereits verrichten?

Handelt es sich um eine wirklich zusätzlich geschaffene Arbeitsstelle?

Wie lange können Sie den 1-Euro-Job anbieten? Er sollte mindestens für 6 Monate verrichtet werden.

Ist für die Verrichtung des zusätzlichen Jobs eine spezielle Qualifikation des Mitarbeiters notwendig?

Wenn ja, welche ist das?

Wie hoch muss die Förderung der Arbeitsagentur für den 1-Euro-Job sein, damit auch Ihre dafür zusätzlich entstehenden Kosten gedeckt sind?
Sind diese Fragen geklärt, können Sie einen Termin bei Ihrer zuständigen Arbeitsagentur vor Ort vereinbaren.
Die Förderungsbewilligung für den 1-Euro-Job obliegt allein der Bundesagentur für Arbeit.
Daher kann es unter Umständen auch zu regional unterschiedlichen Bewilligungskriterien und deshalb auch
zu einer unterschiedlichen Höhe der zu bewilligenden Zuschüsse kommen.

In Ihrem regionalen Arbeitsamt vor Ort können Sie die jeweils für Sie geltenden Regelungen einsehen
bzw. sich bei den einzelnen Schritten beim Ausfüllen des Förderantrags beraten und helfen lassen.
Auf diese Weise ist beiden Seiten geholfen.
Sie geben durch Schaffen der Zusatzjobs den Langzeitarbeitslosen die Chance auf eine Beschäftigung
und können so selbst alle Chancen der Förderung für sich und Ihre Einrichtung nutzen.
der folgende hinweis durfte auf der seite ganz unten nun wirklich nicht fehlen:
Qualität und Effizienz für gemeinnützige Organisationen und Vereine
Verlag PRO Sozial

wenn das kein angebot ist !
wenn sozial schon geil ist, dann dürfte pro sozial noch geiler sein!

Der Verlag stellt sich u.a. so vor:

Der Fachverlag für Schul- und Sozialmanagement
ist ein Unternehmensbereich der
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
..........................................
der verlag für die deutsche wirtschaft ag hatte im letzten jahr schon einmal eine ähnliche empfehlung herausgegeben.
zur zielgruppe gehörten damals die mittelständischen handwerksbetriebe.
und die empfehlung war um einiges eindeutiger schon in der einleitung als werbung zur (aus)nutzung von 1-euro-jobs auszumachen.
damals hieß es:
Zitat:
Gerade im Handwerk sind die 1-Euro-Jobs umstritten, befürchten doch viele Meisterbetriebe eine ruinöse Konkurrenz durch die billigen Arbeitslosen.
Aber mit etwas Geschick können Sie durchaus mit Ihrem Handwerksbetrieb von dieser arbeitsmarktpolitischen Neuerung profitieren.
in der einleitung des fachverlag für schul- und sozialmanagement heißt es :

Zitat:
Als Fachverlag informieren wir Sie unabhängig und kritisch über die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen des Nonprofit-Sektors.
wie ist hier der bereich nonprofit-sektor zu definieren und welche seite ist damit gemeint ?
in der einleitung dieses artikels heißt es doch:
viele, ..... können von einem neu zu schaffenden 1-euro-job profitieren.


und weiter:

Zitat:
Für die Qualität der Beiträge stehen unsere Chefredakteure, die Spezialisten auf ihrem Gebiet sind.
Zusätzlich durchlaufen alle unsere Ausgaben ein unabhängiges Gutachtersystem, das die Veröffentlichungen auf ihre Richtigkeit prüft.
insofern ist davon auszugehen, dass die angegebenen daten über die entstehenden kosten sowie
über die einnahmen von der arbeitsagentur korrekt angegeben sind.


und weiter:

Zitat:
Wir versuchen die Interessen unserer Kunden konsequent umzusetzen:
Indem wir über neue Gesetze und deren Bedeutung berichten.
Indem wir Ihnen Expertenrat und professionelle Lösungen bieten.
für mein verständnis raten die experten hier zu der professionellen lösung:
beschäftigen sie 1-euro-jobber !
kann dies als ein aufruf zur ausweitung dieses niedrigstlohnbereiches und zur ausbeutung von zwangsrekrutierten verstanden werden ?
macht arbeit wirklich immer frei ?


es stellt sich für mich die frage, was mag in den köpfen der personen dieses expertenteams bloß vorgehen ?
sie gehören zu der gleichen gattung mensch wie wir auch.
haben sie jegliche achtung und jeden respekt vor einem großteil (millionen) ihrer mitmenschen verloren ?
wie nennt man diejenigen, die anstiften, beraten und unterstützen zu und bei der ausbeutung ihresgleichen ?
die bereits ausführenden werden hier als schwarze schafe geführt.
s....... s..... hoch zwei ??
__

************************************

Die einen wollen FRIEDEN ,
die anderen KEINEN KRIEG .
Soetwas erzeugt natürlich Spannungen.
************************************

alles geschriebene gibt lediglich meine meinung bzw. meinen heutigen kenntnisstand wieder.
es stellt keine beratung dar und darf auch so nicht verstanden werden.
egjowe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2006, 14:48   #13
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.826
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Finger weg von diesem Verlag !

Nonprofit - Servicebereich
Impressum
Fachverlag für Schul- und Sozialmanagement
Theodor-Heuss-Strasse 2-4
D-53177 Bonn


Der Fachverlag für Schul- und Sozialmanagement ist ein
Unternehmensbereich der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG.
Großkundenpostleitzahl: D-53095 Bonn
USt.-ID: DE 812639372
Amtsgericht Bonn, HRB 8165
Vorstand: Helmut Graf

Kundendienst:
Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Kundendienst
Theodor-Heuss-Straße 2-4
D-53095 Bonn
Tel.: +49 - (0)228 - 95 50 130
Fax: +49 - (0)228 - 35 97 10

hat sich auch in anderen Bereichen als Unseriös herausgestellt!
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2006, 16:12   #14
Nustel
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.06.2006
Ort: Köln
Beiträge: 2.134
Nustel Nustel Nustel
Standard

Bezüglich Schwarze Schafe:

dazu gehört auch der Johanniter Senioren Stift, die in meinem Stadtteil vier Eurojobber beschäftigen. Aus eigenem Antrieb kann man sich dort nicht einbringen, dass geht nur über eine Vermittlungsfirma und der ARGE Köln.
Nustel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2007, 00:22   #15
münchnerkindl->Emailproblem
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Beiträge: 1.733
münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
Standard

Zitat von wuseline Beitrag anzeigen
Tja da ist ja eben das Problem das machen die Ein-Euro-Jobobber ja eben nicht. :(

Aber die werden hier als Schwarze Schafe angepriesen dann muss man doch auch was machen können.

Gruss wuseline
gibte es konkrete Fälle wo das geklappt hat, auf Festanstellung/Lohnzahlung zu klagen? Gerichtsurteile wo solche Versuche erfolgreich waren?

Wenn ja dann dann bitte am konkreten Fall dokumentieren daß es funktioniert und dazu wie man vorgehen muss!
münchnerkindl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2007, 19:33   #16
sun2007->Emailproblem
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sun2007
Frage können wir uns eigentlich gegenseitig zu Ein-Euro-Job machen?

@egjowe und alle anderen natürlich auch:
Ich hab' mal eine Idee, natürlich noch nicht durchgerechnet - aber wenn es da so Zuschüsse etc. gibt - man muss ja nicht immer mit harten Bandagen kämpfen, man kann Gesetze ja auch ad absurdum:p führen:
was passiert eigentlich, wenn wir uns gegenseitig als Ein-Euro-Job einstellen - kommen wir dann finanziell besser weg als nur mit ALG II? Und wir hätten Ruhe vor denen. Und Spaß weil wir deren Mittel nutzen würden. Geht das irgendwie? Mit Vereinsgründung und so?
Das wäre doch mal wirklich lustig.

Hier noch ein Link:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichte...adenhartz4.php
__

Alles, was ich schreibe, gibt meine persönliche Meinung wieder. Für Beratung bitte zum Rechtsanwalt, Steuerberater, Arzt, Architekten, Statiker, etc. etc. gehen.
sun2007 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 15:25   #17
Tsolias->Emailproblem
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Registriert seit: 30.01.2007
Beiträge: 10
Tsolias
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Schade, dass dieser Einfall von *sun2007* nicht ein wenig "weiter gesponnen" wurde.. :-)

Man könnte doch wirklich einen Verein gründen, der sich die "ambulante" Betreuung von älteren, hilfebedürftigen, vielleicht einsamen Menschen, die noch zu Hause sind zur Aufgabe macht, und sich da zu mehreren Ein-Euro-Jobbern engagieren! Also alles anbieten, was gefragt sein könnte - z.B. Einkaufen und sonstige Botengänge, Spazierengehen, Begleitung zum Arzt, Vorlesen und andere Dinge wie Spielen oder einfach nur Gespräche, auch mal ein wenig im Haushalt helfen und dgl. mehr.... in einer größeren Stadt (ich z.B. lebe in Hamburg) müsste doch da genug Bedarf bestehen? Man hätte eine sinnvolle Aufgabe, den alten Menschen wäre etwas geholfen, es läge doch bestimmt im öffentlichen Interesse und es wäre nur fair, wenn solche Ein-Euro-Jobber genauso wie z.B. die Altenheime oder ambulanten Pflegedienste, die solche Leute für genau diese Aufgaben (solche Aufgaben sollten es jedenfalls sein) beschäftigen, entlohnt würden !

Gibt's hier vielleicht noch andere Hamburger, die sich vorstellen könnten, darüber mal weiter nachzudenken? Ich bin gerade ganz begeistert von dieser Idee..
Tsolias ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 15:27   #18
Debra
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Debra
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Zitat von Nustel Beitrag anzeigen
Aus eigenem Antrieb kann man sich dort nicht einbringen, dass geht nur über eine Vermittlungsfirma und der ARGE Köln.
Schröder& Spießgesellen wissen schon, warum das so ist.
Debra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 16:06   #19
Borgi->Emailproblem
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Borgi
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Zitat von sun2007 Beitrag anzeigen
@egjowe und alle anderen natürlich auch:
Ich hab' mal eine Idee, natürlich noch nicht durchgerechnet - aber wenn es da so Zuschüsse etc. gibt - man muss ja nicht immer mit harten Bandagen kämpfen, man kann Gesetze ja auch ad absurdum:p führen:
was passiert eigentlich, wenn wir uns gegenseitig als Ein-Euro-Job einstellen - kommen wir dann finanziell besser weg als nur mit ALG II? Und wir hätten Ruhe vor denen. Und Spaß weil wir deren Mittel nutzen würden. Geht das irgendwie? Mit Vereinsgründung und so?
Das wäre doch mal wirklich lustig.

Hier noch ein Link:
http://www.gegen-hartz.de/nachrichte...adenhartz4.php
Das ist nicht schlecht!
Nur mal angesponnen:
Ich gründe eine gGmbH (gemeinnützige GmbH) die sich "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" nennt. Nun melde ich dem Arbeitsamt, dass ich Arbeitslose benötige, weil ich im öffentlichen Interesse zusätzliche Arbeitsplätze anbieten möchte. Auch biete ich den Ein-Euro-Job eine Weiterbildungsmöglichkeit an.
In 15 von 30 Stunden in der Woche lasse ich meine "Mitarbeiter" vor deren eigenen Haustüre und im Wald Müll aufsammeln, Hauptsache es entstehen keine zusätzliche Fahrkosten. 5 Stunden werden in Form von Beratungen (wie wehre ich mich gegen das Amt - wo finde ich Hilfe - ist Existenz noch zu retten usw.) verwendet. Für die restlichen 10 Stunden melde ich die Arbeitslosen Ein-Euro-Job in einem Fitnessstudio an, damit sie fürs Berufsleben fit gemacht werden; streng nach dem Motto "Fit statt Fett".
Jetzt das Rechenbeispiel: Ein Ein-Euro-Job ist im Monat 132 Stunden von der "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" beschäftigt und erhält dafür ca. 240 Euro. Das Fitnessstudio nimmt der "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" im Massenvertrag pro Kunde 20 Euro ab. Vom Arbeitsamt erhält die "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" monatlich eine Pauschale von 300,-- Euro. Da das Amt ja stets darauf erpicht ist, seine "Kunden" in einen Ein-Euro-Job zu drängen, könnten so bundesweit etwa 5.000 Ein-Euro-Job entstehen.

• Der Ein-Euro-Job hat monatlich (Fahrtkosten bereits abgezogen) etwa 190,-- Euro mehr in der Tache. er kann 10 Stunden wöchentlich im Studio trainieren und lernt noch, wie er sich erfolgreich gegen Behördenwillkür wehren kann.

• Die "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" macht einen monatlichen Gewinn (Gewinn = Umsatz minus Ausgaben - dazu zählt auch der Lohn) von ca. 180.000,-- Euro. Die selbstverständlich an Vereine wie Erwerbslosen-Forum-Deutschland gespendet werden.

• Die Sachbearbeiter der ArGen bekommen ein feuchtes Höschen, weil sie einem Arbeitslosen das Leben schwer gemacht haben.


Wer diese Idee umsetzt, ohne mich daran zu beteiligen, wird von mir eigenhändig ersch..sen! Und da mache ich keinen Spaß!
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 16:09   #20
eAlex79->Emailproblem
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eAlex79
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Da müsste man aber gucken das die ARGEn und Ämter net durchschauen dass sie "Zurückbenutzt" werden. Ansonsten finde ich das eine Klasse Idee

x
x Alex
x
__

Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

---

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eAlex79 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 16:15   #21
Debra
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Beiträge: 2.937
Debra
Standard

@Borgi
Mit den eigenen Waffen schlagen, die Idee hatte ich auch schon.
Nur - wie stellst Du sicher, dass die Ein-Euro-Job sich nicht ausgenutzt fühlen?

Außerdem denke ich, das OK von der ARGE zu kriegen ist nur einem auserwählten Personenkreis vorbehalten. Zu denen gehört hier wohl keiner, nehme ich an.
Debra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 16:17   #22
kleindieter
 
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kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH

Wer soll durch das "g" begünstigt werden. Arbeitslosen helfen ist nicht gemeinnützig. Da könnte evtl. die Altersvorsorge für Überflüssige einspringen. Melde mich hierhit freiwillig zur Übernahme des Vereinsvorsitz.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 16:17   #23
eAlex79->Emailproblem
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eAlex79
Standard

Anzug anziehen, Aktenköfferchen mitnehmen und so tun als wenn man Sklaven für Gratisarbeit braucht und man um Diskretion bittet und prompt schicken sie soviel wie Möglich.

Denke ich.

x
x Alex
x
__

Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

---

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Alt 17.05.2007, 16:38   #24
Borgi->Emailproblem
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Borgi
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Zitat von kleindieter Beitrag anzeigen
Wer soll durch das "g" begünstigt werden. Arbeitslosen helfen ist nicht gemeinnützig. Da könnte evtl. die Altersvorsorge für Überflüssige einspringen. Melde mich hierhit freiwillig zur Übernahme des Vereinsvorsitz.
Versteh ich nicht!
Warum gibt es dann so viele Atbeitslosenhilfe e.V. ? Genau, weil sie gemeinnützig sind, oder sein sollen.
Zitat:
Zitat debra
Nur - wie stellst Du sicher, dass die Ein-Euro-Job sich nicht ausgenutzt fühlen?
Sicher gibt es ein paar Kandidaten, die im Vorfeld schon die Arbeit verweigern. Um die muss man sich auch keine Sorgen machen. Angenommen es gibt ein paar Leute, die fühlen sich fit, haben aber ein anderes Interesse. um das "Sozialverhalten" zu stärken wird dann eben in kleiner Runde Poker gespielt.

Zitat:
Zitat eAlex79
Da müsste man aber gucken das die ARGEn und Ämter net durchschauen dass sie "Zurückbenutzt" werden. Ansonsten finde ich das eine Klasse Idee
Natürlich heisst der Laden auch nicht "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" sondern hat einen Namen wie "Soziale-Stadt gGmbH" , "Gemeinwohl gGmbH" , "bundesdeutsche Hilfe gGmbH" , "Hilfe für Jedermann gGmbH" oder ähnlich. der Kernpunkt liegt doch darin, dass Ein-Euro-Job beschäftigt werden, um der Allgemeinheit zu helfen. Da die kommunen überall sparen, werden auch überall Ein-Euro-Job benötigt.
Versuche es mal so zu verstehen: Die "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" ist gegliedert wie eine Zeitarbeitsfirma. Überall dort, wo eine "helfende Hand" benötigt wird, können Mitarbeiter der "Arbeitslose in Beschäftigung gGmbH" eingesetzt werden. Um aber eine 100 prozentige Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Beschäftigung durch die Ämter zu erschweren, wechseln auch die Tätigkeitsbereiche. Das Amt bekommt eine Wochenstundenzahl von 30 mitgeteilt, aber der Ein-Euro-Job arbeitet tatsächlich nur 15 Stunden. Bezahlt werden 30 Stunden.

Wer das jetzt nicht verstanden hat .......!?
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

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Borgi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2007, 16:39   #25
Tsolias->Emailproblem
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Tsolias
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Hm.. schade, dass Ihr alle aus NRW zu sein scheint :-D

Meine Vorstellungen waren zugegebenermaßen nicht so humorvoll wie die von Borgi... nee, ganz ernst gemeint. Ich stelle mir aber nicht so einen Verein vor, der sich wie so viele andere auch nur selbst an den Arbeitslosen bereichern würde, indem er ihnen verhasste Ein-Euro-Job's auf's Auge drückt und dafür die staatliche Förderung einkassiert; davon gibt es weiß Gott mehr als genug. Die, die sich zusammenfinden würden, täten dies als Gleichberechtigte, und natürlich auf ganz freiwilliger Basis. Es könnten ganz einfach Leute sein, die man üblicherweise in (an sich sinnvolle) Ein-Euro-Job's im Altenheim zwingt, und denen es in erster Linie darum gehen würde, die alten Menschen (und auch sich selbst) zu entlasten - statt der Altenheime.

Es wäre doch die gleiche Tätigkeit - man würde sich nicht bereichern, und der Staat würde nicht ärmer dadurch. Aber es wäre freiwillig - und das allein sollte doch schon allen zugute kommen.

Ist der Gedanke so untauglich?
Tsolias ist offline   Mit Zitat antworten
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