Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 11.06.2014, 12:01   #1
intermezzo
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Hallo!

Ich habe einen 450 EUR Job angenommen. Hierzu arbeite ich bis 12 Stunden max. pro Woche.

Dem Jobcenter habe ich das auch mitgeteilt. Zu meiner "Freude" durfte ich dann feststellen, dass (dafür das ich langsam wieder ins Arbeitsleben einsteige) mir auch gleich mal 450,00 EUR als fiktives Einkommen angerechnet wurden und weiterhin werden.

Dabei hatte ich noch gar keinen Lohn. Nur alleine die Mitteilung der Aufnahme von einem Minijob brachte gleich mal 280,00 EUR Kürzung ein.

Ich habe dagegen erstmal formell Widerspruch eingelegt.

Nun habe ich meinen ersten Lohn von knapp 200,00 EUR diesen Monat erhalten (für Mai) und dem Jobcenter meinen Kontoauszug mit der Zahlung darauf geschickt. Die mögen mir bitte das aufstockende Geld für Mai nachzahlen, da die Einbehaltung 280,00 EUR zu viel war.

Zugleich habe ich darum gebeten, dass fiktive Einkommen auf 250,00 EUR anzusiedeln, da momentan zu erwarten ist, dass sich der Betrag für die nächsten 2-3 Monate so einpendeln wird.

Nun soll ich noch jeden Monat eine Gehaltsabrechnung einreichen. Ich dachte der Kontoauszug ins völlig ausreichend. Sie benötigen doch das Datum des Geldeingangs (Zuflussprinzip) wieso noch die Abrechnung?

Der Bankkontoauszug mit dem Buchungstag und Betrag sowie Verwendungszweck Lohn/Gehalt ist doch mehr als ausreichend für die Feststellung.

Auch ein Arbeitsvertrag soll vorgelegt werden. Ich finde das alles reichlich überzogen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen habe ich die Übersendung eines Vertrages abgelehnt.

Was mache ich jetzt noch mit dem Einkommen, was fiktiv auf 450,00 EUR in meiner BG steht. Wie kann ich dies reduzieren, ich habe ja schriftlich darum gebeten. Für den Fall, dass die das drin lassen?

Auch mit der Gehaltsabrechnung, die bekomme ich auch erst einige Wochen Zeitverzögert aus der Zentrale per Post nach Hause.

Die Doppeleinreichung will ich lösen, dass der Kontoauszug reicht. Daraus ist der Tag des Zuflusses ersichtlich.

Gerne komme ich der Mitwirkung nach, aber diese ganzen diffusen teilweise Doppeleinreichungen von Arbeitsvertrag, monatliche Abrechnung und monatlicher Kontoauszug - außerdem soll man sich natürlich noch gefallen lassen, dass einem 450,00 EUR fiktiv monatlich angerechnet werden ...

Für konstruktive Vorschläge wäre ich dankbar!
  Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 14:19   #2
intermezzo
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Minijob Jobcenter will Gehaltsabrechnung

Vielen Dank für die Hinweise.

Was sollte ich denn anderes mitteilen, im Vertrag steht "geringfügige Beschäftigung bis max. 450,00 EUR". So habe ich es auch in der Veränderungsmitteilung angegeben.

Das ich mich jetzt vorerst auf 200-250,00 EUR monatlich einpendele wird das Amt vermutlich nicht interessieren. Mir werden trotzdem 450,00 EUR angerechnet.

Mit den ganzen Kopien von Gehaltsabrechnungen das werde ich nochmals versuchen zu reduzieren. Mir leuchtet nicht ein, warum der Umsatz auf dem Kontoauszug mit Firmennamen etc. dem Jobcenter nicht langt und nochmals eine detaillierte Abrechnung zur Akte eingereicht werden muss, die auch dort verbleibt.

Bezüglich des Widerspruchs habe ich nur formell Widerspruch eingelegt, dass die fiktive Einkommensanrechnung nicht einverstanden bin und das sie das rausnehmen sollen. Ich würde jeden Monat meinen Lohn beim Jobcenter melden.

Glaube eher der Widerspruch wird auch abgelehnt und die lassen alles so. Ganz schön traurig, dass wenn man Arbeiten geht, um aus der Leistung rauszukommen, das Jobcenter gleich so hoch ein Einkommen ansetzt, wenngleich es sich nur um einen Minijob handelt, der eben vom Gesetz her auch vorsieht, dass bis max. 450, 00 EUR verdient werden kann, das heißt ja nicht - der Satz wird auch erreicht. Denn es ist nur eine geringfügige Stelle.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 14:30   #3
Peterpan14->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 13.03.2013
Ort: Bonn
Beiträge: 150
Peterpan14
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Hallo,
wir haben das gleiche Problem.
Wir müssen jeden Monat die Lohnabrechnung einreichen (persönlich vor Ort mit Empfangsbestätigung) und danach wird neu berechnet.
Vertrag muss man nicht einreichen.Haben wir auch nicht.
Fiktives einkommen dürfen die nicht mehr .Dafür durchschnittliches einkommen.
Bei meiner Tochter viel zu hoch.
Sie verdient viel weniger.

Wir müssen dann warten bis das amt wieder neu berechnet,dann überweisen die den Rest.
Peterpan14 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 16:43   #4
MisterKnister->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 05.03.2013
Beiträge: 34
MisterKnister
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Das kann ich so von meiner Seite aus bestätigen.

Mit dem Unterschied das ich einen 400 Euro Job angegeben habe.

400 Euro werden bei mir fiktiv jeden Monat angenommen und je nach dem was ich den Monat dann tatsächlich verdient habe, darf ich dann dafür meinen Gehaltsnachweis einreichen.

Eine Neuberechnung nach 6 Monaten brachte bei mir keine Änderung. Selbst als die letzten drei Monate weit aus weniger als die 400 Euro betrafen.

Der Vorteil fürs Amt wird ebenso darin bestehen, das jemand nicht zuviel Geld erhällt und er durch diese Maßnahme gezwungen ist, immer wieder seinen Gehaltsnachweis dort abzuliefern. Das Amt hat somit immer die Kontrolle über die tatsächlichen Einnahmen des Beziehers.

Die wollen einfach nachweislich haben, was Du tatsächlich dort verdienst.
MisterKnister ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 16:54   #5
Purzelina
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 26.11.2010
Beiträge: 5.713
Purzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina Enagagiert
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Nur ein Kontoauszug reicht dem JC als Nachweis nicht. Entweder Einkommensbescheinigung oder Lohnbeleg einreichen.

Die zu hohe Anrechnung hast du teilweise mit verursacht. Wenn man einen Job annimmt, der mit Sicherheit nicht zum Ausscheiden aus dem Leistungsbezug führt, sollte man immer auch die voraussichtliche Höhe des Lohnes mitteilen, denn ein "bis 450 €" führt zwangsläufig zur Anrechnung von 450 € Einkommen.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 19:05   #6
biddy
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von biddy
 
Registriert seit: 06.05.2007
Beiträge: 13.371
biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Zitat:
4.5 SG Duisburg, Beschluss vom 14.05.2014 - S 27 AS 1041714 ER

Jobcenter müssen bei vorläufigen Bescheiden eine Prognose des Einkommen nach pflichtgemäßen Ermessen vornehmen.


Anbei eine (auch für Rechtsanwälte) interessante
Entscheidung des Sozialgerichts Duisburg vom 14.05.14:

Sachverhalt:
Der Leistungsberechtigte nahm eine geringfügige Arbeit auf (Pizzabote). Im Arbeitsvertrag waren bis zu 450 Euro monatlich als Einkommen vereinbart. Es war jedoch absehbar, dass nicht mehr als 200 Euro Einkommen gezahlt werden. Das Jobcenter hat ohne Rückfragen beim Leistungsberechtigten als Einkommen 450 Euro angesetzt. Im hiergegen gerichteten Eilverfahren hat die Behörde das Einkommen dann korrigiert, wollte aber die Kosten des Rechtsanwalts nicht tragen.

Entscheidung:
Das Gericht macht in seiner Entscheidung deutlich, dass bei vorläufigen Bescheiden eine Prognose des Einkommen nach pflichtgemäßen Ermessen erfolgen muss. Im Rahmen der Amtsermittlung darf sich die Behörde nicht auf den Maximalwert des schriftlichen Vertrag stützen sondern muss sich an den Leistungsberechtigten wenden, um das tatsächlich zu erwartende Einkommen zu ermitteln. Tut sie das nicht und verletzt ihre Aufklärungspflicht, muss sie die Kosten des Eilverfahrens tragen.

Kontext:
Das Jobcenter entscheidet im Zweifel gegen den Leistungsberechtigten. Bei geringfügigen Arbeitsverträgen ist es üblich, dass nur ein Maximalbetrag genannt wird (450 Euro). Obwohl es gesetzlich vorrangige Aufgabe des Leistungsträgers wäre, die Grundsicherung zu gewährleisten, steht das Ziel "Überzahlungen zu vermeiden" in der Praxis über dem Recht. Die Folge ist eine Unterschreitung des Existenzminimums gerade für Menschen, die eine Beschäftigung aufnehmen. "Wer arbeitet wird bestraft." Die Betroffenen laufen ihrem Geld häufig lange hinterher. Das Sozialgericht spricht erfreulich deutlich eine Konsequenz dieses Verhaltens für die Behörde aus: Sie trägt die Kosten.

Rechtsanwalt Jan Häußler
Quelle: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 22/2014

Ich selbst reiche übrigens weder Einkommensbescheinigung noch Lohnabrechnung ein. Nur Kontoauszug, der die Höhe des Minijobverdienstes ausweist und Zuflusszeitpunkt nach Ende des Bewilligungsabschnitts.
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 19:29   #7
intermezzo
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Zitat von biddy Beitrag anzeigen
Quelle: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 22/2014

Ich selbst reiche übrigens weder Einkommensbescheinigung noch Lohnabrechnung ein. Nur Kontoauszug, der die Höhe des Minijobverdienstes ausweist und Zuflusszeitpunkt nach Ende des Bewilligungsabschnitts.
Wie machst Du das? Ich will das auch so haben! Habe meinen Kontoauszug eingereicht und das Jobcenter schreibt: "Um Ihr Einkommen für Mai korrigieren zu können, benötige ich noch die Gehaltsabrechnung für Mai 2014". Das ist mir wirklich fast eine Nummer zu hoch. Auf dem Kontoauszug steht alles genauestens drauf. Insbesondere der Betrag und das Datum des Eingangs. (Zufluss) Wozu die Lohnbescheinigung - verstehe ich nicht!

Ich habe übrigens noch nicht mal einen vorläufigen Bescheid. Der damalige Bescheid wurde gegen einen neuen "normalen" Bescheid mit Anrechnung des Einkommens von 450,00 EUR erlassen.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 19:34   #8
intermezzo
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Nur ein Kontoauszug reicht dem JC als Nachweis nicht. Entweder Einkommensbescheinigung oder Lohnbeleg einreichen.

Die zu hohe Anrechnung hast du teilweise mit verursacht. Wenn man einen Job annimmt, der mit Sicherheit nicht zum Ausscheiden aus dem Leistungsbezug führt, sollte man immer auch die voraussichtliche Höhe des Lohnes mitteilen, denn ein "bis 450 €" führt zwangsläufig zur Anrechnung von 450 € Einkommen.

Ich habe denen geschrieben, dass die 450,00 EUR derzeit nicht erreicht werden und ich darum bitte die Summe vorerst auf 250,00 EUR zu reduzieren. Ich glaube ja fast nicht, dass die das machen nach der ersten Abrechnung, weil die ja dafür ein Durchschnittseinkommen anwenden, welches logischerweise erst nach 3-4 Monaten da ist.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 19:40   #9
intermezzo
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Vielen Dank für die Kommentare!

Ich werde dem Jobcenter noch mal ein Schreiben aufsetzen, dass ich den Kontoauszug vorgelegt habe und daraus alle wichtigen Details für die Berechnung hervorgehen. Meiner Mitwirkung bin ich damit nachgekommen. Außerdem habe ich die Abrechnung von Mai noch gar nicht hier. Die wird immer per Post von der Hauptzentrale sehr Zeitverzögert an den Arbeitnehmer verschickt.

Vermutlich geht das Jobcenter davon aus das die Leute die Arbeiten auf dem Gehaltszettel mehr Geld drauf haben als überwiesen wurde oder so? Mir entschließt sich die diffuse Vorgehensweise wirklich nicht.

Ich weiß nicht, wieso die alles im Detail anfordern (Arbeitsvertrag, Lohnbescheinigung, Kontoauszug).

Darüber hinaus will ich zugleich einen Antrag auf Überbrückungsgeld stellen, wenn die meine Nachzahlung wg. einer fehlenden Lohnbescheinigung nicht freigeben und eine Klage vor dem Sozialgericht einreichen, dass mir so ein hohes fiktives Einkommen angerechnet wird und dies trotz meiner zig Erklärungen ggf. nicht reduziert wird.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 19:57   #10
biddy
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von biddy
 
Registriert seit: 06.05.2007
Beiträge: 13.371
biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Zitat von intermezzo Beitrag anzeigen
und das Jobcenter schreibt: "Um Ihr Einkommen für Mai korrigieren zu können, benötige ich noch die Gehaltsabrechnung für Mai 2014". Das ist mir wirklich fast eine Nummer zu hoch. Auf dem Kontoauszug steht alles genauestens drauf. Insbesondere der Betrag und das Datum des Eingangs. (Zufluss) Wozu die Lohnbescheinigung - verstehe ich nicht!
Der Freibetrag wird vom Brutto berechnet und vom Netto dann abgezogen vor Anrechnung auf's ALG II. Auf dem Kontoauszug ist nicht ersichtlich, ob Rentenversicherungsbeiträge abgeführt werden oder ob Du darauf verzichtet hast (Minijobänderung ab - ich glaube - 1.1.2013), ob Du also Dein Geld "brutto-wie-netto" bekommst. Das müsste aber dann in der Lohnabrechnung stehen.

In der Einkommensbescheinigung werden auch so Dinge wie "weitere Zahlungen", z.B. Fahrkostenzuschuss, oder ob z.B. Verpflegung gewährt wird, gefragt. Vielleicht wollen sie das also genau wissen.



Zitat:
Wie machst Du das? Ich will das auch so haben!
Keine Ahnung - habe mich selbst gewundert, dass sie sich drauf eingelassen haben. Hatte den Arbeitsvertrag vorgelegt, damit sie die Arbeitstage und den Stundenlohn sehen, somit eben klar war, dass die 450 € nie-nie-niemals erreicht werden können (wird aber trotzdem ein geringfügig höherer Betrag angesetzt) und dazu dann schriftlich, dass sie von der Einkommensbescheinigung absehen sollen, da es eine Vertrauensposition (Kidsbetreuung) in einem Privathaushalt ist (mit Hausschlüssel) und ich die Stelle dann nach der Probezeit vermutlich schneller wieder los wäre als mir und dem JC lieb ist aufgrund der Vorurteile, zu denen u. a. die Medien beitragen haben. Also so mehr oder weniger rumgeschwafelt.
Lohnabrechnung bekomme ich eh nicht - eher so'n Kritzelzettel von der Familie, was mir aber egal ist.

Wir werden sehen, was dann am Ende des Bewilligungsabschnitts bei der Nach-/Neuberechnung passiert (bekomme immer erst nach 6 Monaten die Nachzahlung, was mir persönlich aber recht ist, da ich durch noch 2 andere Jobs, einer davon Übungsleiterpauschale, einen hohen Freibetrag habe und dann sozusagen "mein Erspartes abhebe"), ob also der Jobcenter-SB dann ggf. doch plötzlich Einkommensbescheinigungen sehen möchte.

Zitat:
Ich habe übrigens noch nicht mal einen vorläufigen Bescheid. Der damalige Bescheid wurde gegen einen neuen "normalen" Bescheid mit Anrechnung des Einkommens von 450,00 EUR erlassen.
Das wäre m. E. ganz und gar nicht in Ordnung!

Auf welchen Lohn kommst Du denn in etwa, wenn Du einen ganzen Monat arbeitest?
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 20:00   #11
Purzelina
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 26.11.2010
Beiträge: 5.713
Purzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina EnagagiertPurzelina Enagagiert
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Zitat:
Keine Ahnung - habe mich selbst gewundert, dass sie sich drauf eingelassen haben.
Du hast dir die Antwort doch schon selbst gegeben....du hast den Arbeitsvertrag vorgelegt.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2014, 20:18   #12
biddy
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von biddy
 
Registriert seit: 06.05.2007
Beiträge: 13.371
biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Kann ich mir nicht vorstellen - da stand nicht so schrecklich viel drin neben dem Stundenlohn, Arbeitstage pro Woche, genaue Aufgabe ... nicht aber, dass ich keine Rentenversicherungsbeiträge vom Minijobverdienst abführe(n lasse), ob ich da Verpflegung erhalte oder was weiß ich, was noch alles in der Einkommensbescheinigung abgefragt wird, ob's Fahrgeld gibt oder so.
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2014, 11:44   #13
hass4
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.08.2012
Beiträge: 1.693
hass4 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Zitat von intermezzo Beitrag anzeigen
Ich habe denen geschrieben, dass die 450,00 EUR derzeit nicht erreicht werden und ich darum bitte die Summe vorerst auf 250,00 EUR zu reduzieren. Ich glaube ja fast nicht, dass die das machen nach der ersten Abrechnung, weil die ja dafür ein Durchschnittseinkommen anwenden, welches logischerweise erst nach 3-4 Monaten da ist.
fiktives einkommen zur berechnung hat für den betroffenen in fast allen fällen zur unterdeckung geführt!

wer arbeitet und auf ALG II angewiesen ist hat das schwerste los gezogen! irgendwann nach all der bürokratie und durststrecken kann man sich dann auch mal auf den job konzentrieren, der absolute wahnsinn!!

klage einreichen!!

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Fiktives Einkommen.pdf (39,4 KB, 282x aufgerufen)
hass4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.08.2014, 17:47   #14
Huhn
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

weiß einer ob die die lohnabrechnungen aufbewahren oder diese nur aehnlich wie bei kontoauszuegen einsehn und nicht in die akte abheften?
  Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2014, 08:57   #15
qwertz123
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 19.03.2014
Beiträge: 1.034
qwertz123 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Und wo ist da das Problem? Das ist völlig normal dass die dir erstmal 450 Euro anrechnen, sie wissen ja noch nicht dass du weniger verdienst und um Überzahlungen zu vermeiden rechnet man dir eben fiktiv den Höchstsatz an. Die Lohnabrechnung musst du jeden Monat abgeben auch das ist völlig normal, woher wollen die sonst wissen was du verdienst und daraufhin gibt es eben die Nachzahlung vom Amt. Wenn du ein paar Monate da arbeitest und sie sehen es hat sich auf beispielsweise 300 Euro eingependelt, werden die das vermutlich auch ändern. Das macht absolut jedes Jobcenter so egal in welchen Ort, bei mir war das auch so.
qwertz123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2014, 09:02   #16
biddy
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von biddy
 
Registriert seit: 06.05.2007
Beiträge: 13.371
biddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/inbiddy Investor/in
Standard AW: Jobcenter will die Gehaltsabrechnung von meinem Minijob. Ist das rechtens?

Zitat:
Das macht absolut jedes Jobcenter so
Nö ;)
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
fiktives einkommen, gehaltsabrechnung, jobcenter, minijob, rechtens

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Habe trotz Minijob neue EGV bekommen. Ist das rechtens? Newcomer Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 1 17.12.2013 10:40
Übernimmt das jobcenter die Betriebskostennachzahlung in meinem Fall? sw88 Allgemeine Fragen 12 02.12.2013 12:40
Jobcenter will Arbeitsvertrag,Kontoauszug,Gehaltsabrechnung und Einkommensbescheid michael911 ALG II 8 16.01.2012 10:53
Fahrtkosten nach schriftlicher Einladung - seltsame Regelung in meinem Jobcenter Bud Spencer Reise-, Fahrt- und Bewerbungskosten 23 24.09.2011 00:47
Meinem SB hat noch nicht meinem Fax beantwortet. Kangal AfA /Jobcenter / Optionskommunen 16 05.05.2010 18:11


Es ist jetzt 11:17 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland