Ein Euro Job / Mini Job Alles zum Thema Arbeit und Arbeitsgelegenheiten. Erfahrungen, Probleme, Maßnahmen


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Alt 19.01.2013, 14:05   #1
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Stoppelkinn
Standard MAE / AGH - mögliche Folgen einer Tätigkeit

Guten Tag in die Runde !

Ich möchte eine Fragestellung zu einer spezifischen Angelegenheit stellen, die sich auf eine praktische Tätigkeit im Rahmen einer Zuweisung in eine Arbeitsgelegenheit, bezieht.
Vorweg : Leider habe ich derzeit keine Möglichkeit zum Einscannen von Dokumenten, daher gebe ich von mir nicht selbst geschriebene Texte kursiv wieder, bereinigt von persönlichen Daten oder Daten & Angaben, die zur Sache meiner Ansicht nach keine Rolle spielen.

Grundsätzlich ist es im Falle der mir zugewiesenen Maßnahme so, dass meine SB im JC Neukölln-Berlin,mit mir die ihr zur Verfügung stehenden Maßnahmen persönlich erörtert hat und ich mir diese Zuweisung selbst erwählt habe; sie ist mAn der Beschreibung nach noch am ehesten mit meiner derzeitigen gesundheitlichen Situation vereinbar, was bedeutet : Das traue ich mir grundsätzlich auch/noch zu.
Fakten zur Zuweisung :

" Im Rahmen einer öffentlich geförderten Beschäftigung weise ich Sie in eine Arbeitsgelegenheit zu. "
"Kurzbezeichnung der Maßnahme : Hilfe zur Erweiterung des kulturellen Angebotes im Schloss XXXXX ."
"Arbeitszeitverteilung : 30Std.Woche 7 - Tage Woche
Mo-Sa+ So mit Einverständnis der TN Arbeitszeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr ( max. 6 Std. täglich )
Träger der Maßnahme XXXXXX Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellsch. mbH
Einsatzstelle : Kulturstiftung Schloss XXXXX
Bezeichnung der Tätigkeit : Museumsaufseher/in
Tätigkeitsbeschreibung : 3 TN Bereich Kultur: Entwicklung von Kulturprojekten, Hilfe bei Ausstellungen
4 TN Bereich Sonderöffnungszeiten: Ermöglichung von Sonderöffnungszeiten bei Ausstellungen
1 TN Bereich Datenbanken: Anlegen und Pflegen von Datenbanken für Kulturveranstaltungen
4 TN Bereich Handwerkliche Hilfe:handwerkl. Unterstützung, Mitarbeit bei Ausstellungen"


Der Start ist 1. Februar und Dauer die üblichen 6 Monate, die MAE hat eine Höhe v. 1,50 €/Stunde.

Meine Frage bezieht sich nun auf die Bezeichnung " Museumsaufseher". Ein Museumsaufseher führt u.A. Kontroll- Überwachungs- u. Aufsichtstätigkeiten durch, er ist automatisch damit auch mit sicherheitsrelevanten Dingen beschäftigt, er hat u.U. Kontakt zu den Besuchern und muss ggf. die zu bewachende Einrichtung vor Schaden bewahren und ggf. verhindernd einschreiten.
So, prinzipiell traue ich es mir zu, als Negativbeispiel, Jemanden der austickt, "auszuschalten", also von weiteren negativen Handlungen gg. Personen oder Sachgegenstände, abzuhalten / zu stoppen.
Um Soetwas allerdings auch im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit tun zu DÜRFEN, dachte ich bisher, bedarf es einer Schulung mit Nachweis darüber, beispielsweise den Sachkundenachweis nach § 34(a) der Gewerbeordnung.
Diesen Sachkundenachweis besitze ich nicht. Am kommenden Montag ist meine Vorstellung beim Maßnahmeträger und ab dem 01.02. soll es schon mit der Arbeit losgehen. Ich bezweifle, dass der Maßnahmeträger mich noch schnell in eine Schulung schickt damit ich den eigentlich notwendigen Sachkundenachweis erlange.

Kann mir auf rechtlicher Ebene etwas Negatives geschehen, wenn ich nun im Rahmen meiner Tätigkeit als Museumsaufseher tatsächlich handgreiflich gg. eine Person werde / werden muss um grösseren Schaden abzuwenden ? Handle ich dann in beruflicher Tätigkeit ( wozu ich ja eigentlich den Sachkundenachweis benötige >?< ) oder handle ich privat ?
Ich bin noch nie in meinem Leben diesbezüglich mit dem Gesetz in Konflikt geraten und möchte, dass es auch so bleibt. Kann ich mich irgendwie absichern und wenn Ja, wie ?

LG & danke für das Lesen !
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Alt 19.01.2013, 18:31   #2
Seepferdchen
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ich schubs mal deinen Beitrag nach oben.
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  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 19.01.2013, 18:52   #3
Trixi2011
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Also ich habe mal bei einen Maßnahmeträger, im Sekretariat im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit gearbeitet, der auch zahlreiche kulturelle Einrichtungen wie Museen, Galerien... unter sich hatte und diese mit Hilfe von Ein-Euro-Job obern betreuen ließ.

Das war auch in Berlin - Neukölln und daher denke ich mal, weiß ich auch von welchen Träger du hier sprichst

Wenn ich mal beim Außendienst mit den Leuten ins Gespräch kam, meinte die zu mir, dass sie vor Langeweile fast umkommen.

Rumlaufen, darauf achten, dass die Leute ihre Patschehändchen von den Sachen lassen, Auskünfte geben, irgendwelcher Papierkram...

Die Wahrscheinlichkeit, dass du da einen Auf Sheriff machen musst, ist gering, weil auch die Besucherzahlen nicht besonders groß sind.
__

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Alt 19.01.2013, 19:38   #4
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Standard AW: MAE / AGH - mögliche Folgen einer Tätigkeit

Kleiner Nachtrag dazu : Vor rund einem halben Jahr wurde ich - allerdings von einem anderen SB - gefragt, welche Vorstellungen ICH den bezüglich meiner beruflichen "Karriere" denn hätte. Ich habe damals den Hinweis gegeben, dass allzuviele "Berufe" für mich nicht in Frage kämen, da ich leider keine abgeschlossene Berufsausbildung besitze; ich habe ebenso auf das vom JC veranlasste ärztliche Gutachten aus dem Jahr 2004 hingewiesen und war erstaunt, als mir der SB daraufhin erklärte, von einem ärztlichen Gutachten nichts zu wissen und das etwas ( wörtlich ) "Derartiges aus meiner Aktenlage nicht ersichtlich sei ". Ich fragte nach, wie es denn sein kann, dass ein ärztliches Gutachten in Auftrag gegeben durch das JC, nicht in meiner Akte ist ? Als Antwort erhielt ich die Aussage, dass nicht jedes Stück Papier aufgehoben werden könne, weil man sonst Lagerhäuser in Grösse der deutschen Alpen bräuchte und das deswegen "ganz alte, nicht oder nichtmehr relevante Dinge aussortiert werden ". Gut, es mag sein, dass es im Leben eines öfters arbeitslosen Menschen tatsächlich Dinge gibt, die nach einer gewissen Zeit wirklich völlig irrelevant sind, aber ein amtsärztlich erstelltes Gutachten welches im Auftrag des JC erstellt wurde wird geschreddert und Hinweise darauf aus den elektronischen Datenbanken entfernt ??? Wobei Letzgenanntes nun sicherlich kein Volumen in Grösse deutscher Alpen erfordert.
Ich habe der SB in Grundzügen den Inhalt des Gutachtens mdl. erläutert und dann auch, nach wiederholter Frage nach meinen beruflichen Vorstellungen, gesagt, "Museumsaufseher" wäre Etwas, dass ich tun könnte. Daraufhin erhielt ich die Ansage, dass für solch eine Tätigkeit ein Sachkundenachweis erforderlich sei, da ich ja als Museumsaufseher in der Öffentlichkeit Sicherheitsaufgaben wahrnehmen würde. Ich habe dann danach gefragt, wo & wie ich diesen Sachkundenachweis erhalte. Völlig richtig wurde mir dann gesagt, dass es viele zugelassene Träger gibt, dass dieser Sachkundenachweis allerdings etwas kosten würde ( was mir auch ohne diesen Hinweis klar war ). Meine Frage nach einer entsprechenden Förderung durch das JC wurde allerdings abgelehnt.

Umso erstaunlicher finde ich nun, dass mir nun genau Soetwas als Zuweisung gegeben wird.
Bitte nicht nicht falsch verstehen : ICH WILL diese Tätigkeit ausüben, dass zusätzliche Geld aus der MAE kann ich schwer brauchen - nur ein Weg in den 1. Arbeitsmarkt ist dies sicherlich nicht, da kein "normaler" Arbeitgeber mir einen Job in diesem Bereich ohne einen / den berufsbezogenen Sachkundenachweis geben wird.

^^Trixi - Deine Signatur sieht sch...ade aus. Verdammt, ich werde von Minute zu Minute, die ich hier auch lese, wütender und ich bin eigentlich ein eher ruhiger Mensch. Was ist nur aus Deutschland geworden............. Ich habe gar keine Lust mehr, ruhig zu sein, weiss allerdings noch nicht, wie ich "laut" werden soll, ohne mich selbst in`s Unrecht zu setzen; ich neige dazu, zu lange zu ruhig zu sein und dann zu "explodieren". Mist.

LG
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Alt 19.01.2013, 19:50   #5
ZynHH
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Zitat von Stoppelkinn Beitrag anzeigen
Kann mir auf rechtlicher Ebene etwas Negatives geschehen,
Du könntest ganz fürchterlich verprügelt werden....Ausserdem ist da nun wirklich nichts zusätzliches dran und es wird dadurch ein weiterer sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz vernichtet bzw. nicht geschaffen. Danke dafür.
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 19.01.2013, 19:59   #6
Trixi2011
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Zitat:
Umso erstaunlicher finde ich nun, dass mir nun genau Soetwas als Zuweisung gegeben wird.
Bitte nicht nicht falsch verstehen : ICH WILL diese Tätigkeit ausüben, dass zusätzliche Geld aus der MAE kann ich schwer brauchen - nur ein Weg in den 1. Arbeitsmarkt ist dies sicherlich nicht, da kein "normaler" Arbeitgeber mir einen Job in diesem Bereich ohne einen / den berufsbezogenen Sachkundenachweis geben wird.
Es ist gut, dass du dir NICHTS von dieser "Arbeit" versprichst, weil sie dir nämlich nichts bringen wird.

Man will dir das Gefühl geben, du wärst eine wichtige Person in diesem Museum, aber du bis nichts weiter ein Ansprechpartner und Aufpasser für die Besucher.

Du hast keine entschiedenen Befugnisse und du erlangst auch keine Qualifikation. Ich glaube auch noch nicht mal, dass du nach den 6 Monaten sowas wie ein Zeugnis oder Zertifikat bekommst und wenn doch ist es nicht mehr als Klopapierersatz.

Erfreue dich an dem Geld, was du dadurch bekommst, nutze es sinnvoll und versuche dir in der Zeit eine Perspektive zu schaffen.

Wenn dir solche Arbeit Spaß macht, dann versuche eine Weiterbildung im Bereich Sicherheit beim JobCenter zu bekommen.

Da klingt jetzt alle sehr negativ, aber wie gesagt, ich kenne Leute die diese Arbeit gemacht haben und die waren nach kurzer Zeit sowas von frustriert und gelangweilt.
__

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Alt 19.01.2013, 20:12   #7
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Du könntest ganz fürchterlich verprügelt werden....Ausserdem ist da nun wirklich nichts zusätzliches dran und es wird dadurch ein weiterer sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplatz vernichtet bzw. nicht geschaffen. Danke dafür.
Dem ist nicht so; müsste schon Jemand mit einer Kampfsportausbildung daherkommen - Jeder der das nicht hat, wäre ein "Opfer" für mich. wenn ICH ausraste möchte ich mir selbst nicht in die Finger geraten.
Zum Vernichten einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit : Nicht nur EINER; 3 TN + 4 TN + 1 TN + 4 TN = 12 TN -in nur einer einzigen Einrichtung............... .

UND : ich habe ja schon mehrfach auch - nach aus- oder Weiterbildungen in diesem Bereich gefragt - nada :/

Tja, dann also 6 Monate lang zahnloser Wachhund und wenn ich in dieser Eigenschaft mal beissen muss ( ich sage dass nur, weil, wenn Etwas dummes passiert - dann mir ) dann lande ich im Knast weil dann gesagt wird, ich hätte es wissen müssen..tolle Aussichten.
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Alt 19.01.2013, 20:38   #8
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JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49
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Warum gibst du dich dafür her?
Sollte ich sowas machen wollen würde ich die Leute bitten sich gesittet zu benehmen. Tun sie es nicht renne ich zum Chef. Soll der sich kümmern und verkloppen lassen, wie du so befürchtest und schon halb in hab acht Stellung gehst.

Wie hoch ist der Eintritt?

Die müssten ihren Laden zu machen, wenn keiner sich dafür her gibt. Als Ehrenamt okay. Leider gibt es dafür wohl keine Mücken.
__

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert anstatt durch Kritik gerettet werden.
Amerikanisches Sprichwort.
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Alt 19.01.2013, 22:43   #9
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Zitat von JesseJames49 Beitrag anzeigen
Warum gibst du dich dafür her?
Sollte ich sowas machen wollen würde ich die Leute bitten sich gesittet zu benehmen. Tun sie es nicht renne ich zum Chef. Soll der sich kümmern und verkloppen lassen, wie du so befürchtest und schon halb in hab acht Stellung gehst.

Wie hoch ist der Eintritt?

Die müssten ihren Laden zu machen, wenn keiner sich dafür her gibt. Als Ehrenamt okay. Leider gibt es dafür wohl keine Mücken.
Naja - "dafür hergeben..."gut, habe ich so ( noch ) nicht gesehen^^

Ich will mal versuchen darzulegen, weshalb ich grundsätzlich gewillt bin, dieser Zuweisung nachzukommen :
Damit ich einen Gegenbeweis habe für Anschuldigungen, die in Richtung "Sozialschmarotzer" gehen. Nein, dieses Wort wird tatsächlich nicht so benutzt, allerdings sprechen blosse Blicke die Einen treffen, Bände, wenn man von seiner Arbeitslosigkeit und von der Tatsache der ALG-II-Bezüge spricht. Bei nicht selbst davon betroffenen Menschen, oder Menschen, die keinen "Fall" von ALG-II-Bezug in ihrem näheren Familien- od. Bekanntenkreis haben, wirkt leider die Darstellung des Arbeitslosen als "arbeitsscheuer,fauler, Abzocker, der sich lediglich an der Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung bereichern tut". Um diesem zu entgehen, muss man sich in eine komplett andere Gesellschaftsschicht integrieren - in Eine, in der man nicht ständig mit Blicken abgestraft oder gar verhöhnt wird. Und das man das wird ist eine Tatsache. Dabei kann man es dem in Arbeit - vielleicht sogar in ausreichend oder gut entlohnter Arbeit stehenden Menschen noch nicht einmal wirklich verübeln. Denn diese Menschen kennen es nicht anders, sie waren ja noch nicht in den Mühlen des Systems gefangen, mussten Ausgrenzung & Ablehnung noch nicht erfahren, haben keinen Bezug zu dem, was ein Arbeitsloser und vielleicht auch noch kranker Mensch an Leiden in unserem doch ach so schönen Deutschland tatsächlich durchmacht. Sie können es sich schlicht nicht vorstellen und halten die Dinge, wie sie beispielsweise User hier in diesem Forum tagtäglich erleben und erfahren, schlicht für unmöglich ( "....kann doch garnicht sein, sowas gibts doch nich, wir leben in einem Sozialstaat..." ). Das können sie also solange nicht nachvollziehen, bis sie aus irgendeinem Grunde, egal ob "verschuldet" oder unverschuldet, selbst in diese Mühle geraten.
Ich werde diese AG also antreten einfach aus dem Grund, damit man mir nicht mehr vorwerfen kann, nichts zu tun.

" Sollte ich sowas machen wollen würde ich die Leute bitten sich gesittet zu benehmen. Tun sie es nicht renne ich zum Chef. Soll der sich kümmern und verkloppen lassen..."
Werde ich in der Praxis , sollte es unschöne Vorkommnisse geben, dann auch tun.
Allerdings wenn ich für "die Einhaltung und Durchsetzung der Hausordnung, für das Aufrechterhalten der Ordnung" eingesetzt werde - mit genau dieser Zielsetzung - wäre es "Arbeitsverweigerung" , wenn ich den Aufgaben gemäß der Tätigkeitsbeschreibung des Arbeitgebers nicht nachkomme. Diese Worte hat meine derzeitige SB mit dem Hinweis, dass sie mir das so sagen müsse, an mich gerichtet, als sie mir die Zuweisung übergeben hat. Es ist auch so, dass ich augenscheinlich "gesund" aussehe, ich bin kein unterernährter Hänfling und in einen grauen Nadelstreifenanzug gesteckt könnte ich im Film den "Streetworker" einer mafiösen Vereinigung mimen. Das ich aber so, wie ich rein äusserlich daherkomme, nicht bin, spielt keine Rolle.

Was die AG direkt betrifft : Das es in der Praxis darauf hinausläuft, der Handlanger für alle diejenigen Tätigkeiten zun sein, zu denen die Festangestellten Museumsmitarbeiter keine Lust haben, ist mir klar. Mir ist auch klar, dass ich "wichtig" ausschliesslich in dem im Vor-Satz genannten Bereich - ausserdem schnell ersetzbar - bin. Illusionen habe und mache ich mir da gar keine.

Warum ich mich so auslasse ? Hmm, eigentlich auch um meinem Unmut und Ärger mal etwas "Dampf abzulassen" - muss einfach mal sein; ich will nicht nochmehr eine Macke bekommen, als ich sowieso schon habe.

LG
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Alt 19.01.2013, 22:50   #10
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Zitat:
wenn ich den Aufgaben gemäß der Tätigkeitsbeschreibung des Arbeitgebers nicht nachkomme. Diese Worte hat meine derzeitige SB mit dem Hinweis, dass sie mir das so sagen müsse, an mich gerichtet, als sie mir die Zuweisung übergeben hat.
Schon allein wegen dieser Äusserung sollte man dem Zoll mal stecken, dass dort Schwarzgearbeitet wird, denn nichts anderes ist das... und anscheinend fühlt man sich dabei ( obwohl kriminell) wohler als wenn man nicht dort arbeitet.

Der Auftraggeber würde sich umgucken, wie teuer solche Leute legal eingesetzt sind....
__

Mahalo


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Alt 20.01.2013, 00:14   #11
Trixi2011
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Ich versuche mich mal auf deine ursprüngliche Frage zu beziehen.

Du machst dir Sorgen, dass du bei diesem Ein-Euro-Job gezwungen sein könntest etwas zu tun, was dir dann Ärger einbringt z.B. Handgreiflich werden zu müssen.

Ich sage es mal so: Sofern deine Tätigkeit dort nachweislich es erforderlich macht, dass du über gewisse Kenntnisse in Umgang mit Hilfsmitteln oder Kampftechniken verfügen musst, so ist der Arbeitgeber verpflichtet dich entweder a) vor Antritt der Stelle darin zu unterrichten oder b) sich eine Person zu suchen, die über entsprechende Kenntnisse verfügt.

Wenn sie dich angesichts deiner Arbeit ins offene Messer laufen lassen und es billigend in Kauf nehmen, dass dir was zustößt, nur weil du halt als Ein-Euro-Jobber die staatlich finanzierte Alternative bist, dann kannst du im Fall der Fälle sogar gegen deinen Arbeitgeber vorgehen.

Aber wie gesagt: Ich gehe ganz fest davon aus, dass die Gefahr einer gewalttätigen Handlung von deiner Seite bei dieser Arbeit nicht notwendig sein wird.

Die Arbeitsorte sind harmlos!
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Alt 20.01.2013, 09:16   #12
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Hier wird mal wieder ein regulärer Arbeitsplatz vernichtet, weil an dieser Tätigkeit nichts zusätzlich ist. Die Tatsache, dass man dafür eine Sachkundeprüfung nach § 34a GewO braucht, zeigt das ganz deutlich. Im Übrigen fehlt in der Zuweisung eine konkrete Tätigkeitsbeschreibung wodurch die Zuweisung mangels Bestimmtheit rechtswidrig ist. Wenn Du den Ein-Euro-Job unbedingt machen willst, dann würde ich gleichzeitig Wertersatz in Höhe des Tariflohns+Sozialabgaben einklagen.
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Alt 20.01.2013, 10:36   #13
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
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Also ich denke nicht daß die Aufsicht in einem Museum das für einen Ein-Euro-Job nötige Kriterium der "Zusätzlichkeit" erfüllt.
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Alt 20.01.2013, 10:43   #14
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Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Also ich denke nicht daß die Aufsicht in einem Museum das für einen Ein-Euro-Job nötige Kriterium der "Zusätzlichkeit" erfüllt.
Genau. Ohne Ein-Euro-Jobber könnten sie ihre Museen zu machen.Das ist genauso ein linkes Ding wie die ganzen Küchenhilfen, Reinigungskräfte und Hilfsgärtner. Früher waren das zwar schlecht bezahlte, aber versicherungspflichtige Arbeitsplätze.

Ich würde den Job antreten, wir einen kompetenten Anwalt suchen und Tariflohn einklagen. Zoll und Sozialkassen würde ich auch informieren, dass es hier Schwarzarbeit und Kassenbetrug gibt.
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Alt 20.01.2013, 10:51   #15
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Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Also ich denke nicht daß die Aufsicht in einem Museum das für einen Ein-Euro-Job nötige Kriterium der "Zusätzlichkeit" erfüllt.
Genau DAS hat Ver.di eben gerade für diese Tätigkeiten in Museen in Berlin schon seit 2007 auch ausführlich bemängelt.
Hier ab Seite 22:
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...CHNEwGu4zIz6Ig
Couchhartzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2013, 11:23   #16
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Zitat von Couchhartzer Beitrag anzeigen
Hier ab Seite 22:
Weiterleitungshinweis
link funzt nicht
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Der Weg nach innen ist zu schmal für zwei Paar Schuhe.
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Alt 20.01.2013, 12:39   #17
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Huhu ! Im Nachfolgenden möchte ich einzelne Aspekte meiner Vorposter wie folgt kommentieren :

"Also ich denke nicht daß die Aufsicht in einem Museum das für einen Ein-Euro-Job nötige Kriterium der "Zusätzlichkeit" erfüllt. "

Denke ich ebenso - ein Museum ist ohne Angestellte, die,im weitesten Sinne, auch "Aufsichtstätigkeiten" wahrnehmen, nicht zu führen und somit auch meiner Ansicht nach keine zusätzliche, sondern eine reguläre Arbeit

Informationen über den Beruf "Museumsaufseher" beziehe ich im Übrigen aus dem BERUFENET der Arbeitsagentur.
Bei den rechtlichen Regelungen verweist das BERUFENET ohne weitere Angaben für die Tätigkeit "Museumsaufseher" schlicht nur auf die GewO und die BewachV.

" Ich würde den Job antreten, wir einen kompetenten Anwalt suchen und Tariflohn einklagen. Zoll und Sozialkassen würde ich auch informieren, dass es hier Schwarzarbeit und Kassenbetrug gibt."
Sehe ich etwas differenzierter - besonders den zweiten Satz. "Schwarzarbeit" & "Kassenbetrug" sind offiziell Straftaten. Wirft man Jemanden ein Solche vor, sollte man in der Wortwahl extrem vorsichtig sein; ich denke aber, dass bekomme ich, wenn ich das mache, auf rhetorischer Ebene hin, ohne mich selber strafbar zu machen.

Das "Dumme" an der Sache ist allgemein, dass es wohl ganz bewusst so "schwammig" gehalten wird. ( siehe Eingangspost ), was die Tätigkeiten betrifft. Es wird einmal als "Hilfe zur Erweiterung des kulturellen Angebotes im Schloss..." bezeichnet, darauffolgend dann als "Museumsaufseher"
und schlussendlich wird dann die Anzahl der Teilnehmer ( TN ) in den verschiedenen Unterbereichen angegeben.
Daraus ergibt sich in der Praxis, dass gar nicht feststeht WAS ich überhaupt tun werde/soll und man sich lediglich ALLES offenhalten will.
Die Frage ist hier also eher, WAS ist für mich eigentlich gültig :
1) Hilfe zur Erweiterung des kulturellen Angebotes im Schloss
2) Bezeichnung der Tätigkeit : Museumsaufseher/in
3) der Arbeitgeber/Maßnahmneträger kann es sich je nach Lust & Laune aussuchen ?
Bezogen auf Punkt 3) sehe ich das so, dass, je nachdem, was ich dann tatsächlich überwiegend tu`, auch noch andere Berufsbezeichnung in Frage kämen.
Also : Was im Zuweisungsschreiben spielt für mich die Geige - sollte ich beispielsweise tatsächlich auf Idee kommen eine "normale" Entlohnung zu verlangen ?

Was allerdings JEDER Arbeitgeber, der Personen im Aufsichtsbereich beschäftigt ( es spielt keine Rolle ob das subjektive Empfinden des Arbeitsplatzes / Einsatzortes "ruhig" ist oder Vorkommnisse als "unwahrscheinlich" gesehen werden ) immer verlangt ist dann der Sachkundenachweis sowie ein Nachweis in der Unterrichtung aktueller und anerkannter Erstehilfemaßnahmen. Beides besitze ich nicht. Bei einem medizinischen Notfall kann ich als Bediensteter nicht nur Sofortmaßnahmen durchführen - ich MUSS. Wenn ich als "Normalbürger" Notfallzeuge werde - also keinerlei berufsbedingte Bildung habe -dann kann ich mich ggf. dem Vorwurf unterlassener Hilfeleistung erfolgreich entgegenstellen, wenn ich nicht mehr unternehme als Rettungskräfte herbeirufen. Aber als Bediensteter in einer Einrichtung mit Publikumsverkehr kann ich das definitiv nicht, da wäre ich zu etwas Mehr als nur Feuerwehr rufen verpflichtet, wenn mir Jemand vor der Nase mitm Herzinfarkt umkippt. Genau aus diesem Grund fordert jeder normale Arbeitgeber Nachweise über Ersthilfe, muss er sogar um sich selbst abzusichern. In öffentlichen Einrichtungen mit Gäste/Publikumsverkehr kommt i.d.R. auch noch Unterweisung in Brandschutzmaßnahmen oder Löschübungen hinzu. ( theoretische und praktische Schulungen dazu werden von den Herstellern der Löschgeräte und v. verschiedenen Organisationen wie TÜV,DEKRA oder IHK angeboten ).

Nun könnte man meinen, ich sehe zu schwarz. Bekannt ist aber, das in D Unkenntnis über eine Rechtslage NICHT vor einer Bestrafung schützt, was sogar gesetzlich so verankert ist. Und ich habe vor drei Jahren auf einem Pferdehof einen Lipizanerhengst , der sich den Magen verdorben hatte, sich übergeben sehen. Ich sehe auch deswegen schwarz, weil ich in den vergangenen 7 Jahren 2 ganz üble Dinge mit dem JC erleben musste, von denen ich denke,mir nichteinmal hier einer glauben würde.

LG
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Alt 20.01.2013, 12:41   #18
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^^ - dachte schon ich bin zu doof - auch firefox ?
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Alt 20.01.2013, 13:00   #19
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Ich will mal versuchen darzulegen, weshalb ich grundsätzlich gewillt bin, dieser Zuweisung nachzukommen :
Damit ich einen Gegenbeweis habe für Anschuldigungen, die in Richtung "Sozialschmarotzer" gehen. Nein, dieses Wort wird tatsächlich nicht so benutzt, allerdings sprechen blosse Blicke die Einen treffen, Bände, wenn man von seiner Arbeitslosigkeit und von der Tatsache der ALG-II-Bezüge spricht.
Nun bist du kein Schmarotzer oder wirst als solcher bezeichnet, sondern viellecht ein Minderbemittelter, sonst hättest du ja eine ausreichend bezahlte Arbeit bei entsprechender Quali, um nichts mehr vom Staate bekommen zu müssen. Der Mensch ist ein Lebewesen, was teilweise fies und böse reagiert. Wer motzen will wird immer was finden.

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Bei nicht selbst davon betroffenen Menschen, oder Menschen, die keinen "Fall" von ALG-II-Bezug in ihrem näheren Familien- od. Bekanntenkreis haben, wirkt leider die Darstellung des Arbeitslosen als "arbeitsscheuer,fauler, Abzocker, der sich lediglich an der Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung bereichern tut".
Leider. Versuche durch Gespräche das Dilemma aufklären zu wollen habe ich mittlerweile aufgegeben. Nur wenn ich das Gefühl des echten Interesses habe gibt es auch noch ein Gespräch. Wobei ich durchaus manches als peinlich empfinde und entsprechend handle.

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Um diesem zu entgehen, muss man sich in eine komplett andere Gesellschaftsschicht integrieren - in Eine, in der man nicht ständig mit Blicken abgestraft oder gar verhöhnt wird. Und das man das wird ist eine Tatsache.
Mit der anderen Gesellschaftsschicht hast du Recht. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Es gibt aber auch Erfahrungen, wo auf den arbeitswilligen EE- Jobber oder Aufstocker herab geschaut wird.

Zitat von Stoppelkinn Beitrag anzeigen
Dabei kann man es dem in Arbeit - vielleicht sogar in ausreichend oder gut entlohnter Arbeit stehenden Menschen noch nicht einmal wirklich verübeln...
Doch, mittlerweile verübel ich es jedem. Die Armut ist nicht mehr zu übersehen, sie ist zu einem Teil unserer Gesellschaft geworden. Fast jeder kann in die Armut rutschen. Es steht niemandem zu auf andere herabzuschauen.

Zitat von Stoppelkinn Beitrag anzeigen
Ich werde diese AG also antreten einfach aus dem Grund, damit man mir nicht mehr vorwerfen kann, nichts zu tun.


Es wird dir dennoch vorgeworfen werden, spätestens in einem halben Jahr, wenn du zu Ende hast. Wenn ich das Tun eines EE- Jobbers verstehe dann, weil er das Geld brauchen kann.

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Werde ich in der Praxis , sollte es unschöne Vorkommnisse geben, dann auch tun.
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Allerdings wenn ich für "die Einhaltung und Durchsetzung der Hausordnung, für das Aufrechterhalten der Ordnung" eingesetzt werde - mit genau dieser Zielsetzung - wäre es "Arbeitsverweigerung" , wenn ich den Aufgaben gemäß der Tätigkeitsbeschreibung des Arbeitgebers nicht nachkomme. Diese Worte hat meine derzeitige SB mit dem Hinweis, dass sie mir das so sagen müsse, an mich gerichtet, als sie mir die Zuweisung übergeben hat.
SB soll dir das schriftlich geben.
Das Museum ist kein Arbeitgeber für dich, und was du tust ist auch keine Arbeit., sonst würde es entlohnt werden. Wie einige schon schrieben, der Zoll interessiert sich sicher brennend. Steht die Zielsetzung so in der Zuweisung?

Zitat von Stoppelkinn Beitrag anzeigen
Es ist auch so, dass ich augenscheinlich "gesund" aussehe, ich bin kein unterernährter Hänfling und in einen grauen Nadelstreifenanzug gesteckt könnte ich im Film den "Streetworker" einer mafiösen Vereinigung mimen. Das ich aber so, wie ich rein äusserlich daherkomme, nicht bin, spielt keine Rolle.
Warum dann die Erwähnung...

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Was die AG direkt betrifft : Das es in der Praxis darauf hinausläuft, der Handlanger für alle diejenigen Tätigkeiten zun sein, zu denen die Festangestellten Museumsmitarbeiter keine Lust haben, ist mir klar. Mir ist auch klar, dass ich "wichtig" ausschliesslich in dem im Vor-Satz genannten Bereich - ausserdem schnell ersetzbar - bin. Illusionen habe und mache ich mir da gar keine.
War aus deinem Text auch nicht heraus zu lesen.

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Warum ich mich so auslasse ? Hmm, eigentlich auch um meinem Unmut und Ärger mal etwas "Dampf abzulassen" - muss einfach mal sein; ich will nicht nochmehr eine Macke bekommen, als ich sowieso schon habe.
Lass Dampf ab, das muss sein. Richtig gut fühlst du dich vielleicht, wenn der Dampf an der richtigen Stelle ankommt.
______________________________---

Zitat:
Nun könnte man meinen, ich sehe zu schwarz. Bekannt ist aber, das in D Unkenntnis über eine Rechtslage NICHT vor einer Bestrafung schützt, was sogar gesetzlich so verankert ist.
Das ist für mich ein Grund meine Hände von Dingen und Tätigkeiten zu lassen, wo ich nicht genau Bescheid weiss oder die Voraussetzungen nicht habe. Läuft was schief sitze ich in der Sch... und nicht mein SB.
__

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert anstatt durch Kritik gerettet werden.
Amerikanisches Sprichwort.
JesseJames49 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 00:12   #20
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Ich will mal versuchen darzulegen, weshalb ich grundsätzlich gewillt bin, dieser Zuweisung nachzukommen :
Damit ich einen Gegenbeweis habe für Anschuldigungen, die in Richtung "Sozialschmarotzer" gehen. Nein, dieses Wort wird tatsächlich nicht so benutzt, allerdings sprechen blosse Blicke die Einen treffen, Bände, wenn man von seiner Arbeitslosigkeit und von der Tatsache der ALG-II-Bezüge spricht.
Nun bist du kein Schmarotzer oder wirst als solcher bezeichnet, sondern viellecht ein Minderbemittelter, sonst hättest du ja eine ausreichend bezahlte Arbeit bei entsprechender Quali, um nichts mehr vom Staate bekommen zu müssen. Der Mensch ist ein Lebewesen, was teilweise fies und böse reagiert. Wer motzen will wird immer was finden.
Minderbemittelt ? Ja, das habe ich mich tatsächlich schon gefragt; ggf. so, dass ICH vielleicht Derjenige bin, der alles falsch sieht, falsch empfindet. Diesbezüglich gibt es bei mir mir auch eine...wie soll ich sagen...."Problematik" mal vereinfacht, die durchaus mitverantwortlich dafür sein könnte, dass bei mir beruflich quasi seit meinem 18. Lebensjahr Nichts so gelaufen ist, wie es hätte laufen sollen. Gehört aber nicht hierher, falsches Forum dafür.

Bei nicht selbst davon betroffenen Menschen, oder Menschen, die keinen "Fall" von ALG-II-Bezug in ihrem näheren Familien- od. Bekanntenkreis haben, wirkt leider die Darstellung des Arbeitslosen als "arbeitsscheuer,fauler, Abzocker, der sich lediglich an der Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung bereichern tut".
Leider. Versuche durch Gespräche das Dilemma aufklären zu wollen habe ich mittlerweile aufgegeben. Nur wenn ich das Gefühl des echten Interesses habe gibt es auch noch ein Gespräch. Wobei ich durchaus manches als peinlich empfinde und entsprechend handle.
Ja,Konfrontation damit habe ich tatsächlich allgemein aufgegeben und "reden" tu ich auch nur Menschen gegenüber, bei denen ich entweder das "Bauchgefühl" dass echtes Interesse besteht oder mir klipp und klar gesagt wird, dass sie etwas hören möchten.

Um diesem zu entgehen, muss man sich in eine komplett andere Gesellschaftsschicht integrieren - in Eine, in der man nicht ständig mit Blicken abgestraft oder gar verhöhnt wird. Und das man das wird ist eine Tatsache.
Mit der anderen Gesellschaftsschicht hast du Recht. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Es gibt aber auch Erfahrungen, wo auf den arbeitswilligen EE- Jobber oder Aufstocker herab geschaut wird.
Stimme ich zu; solange man nicht das von der Gesellschaft geforderte Optimum vollumfänglich erreicht hat, wird es immer Menschen geben, die auf einen herabsehen.

Dabei kann man es dem in Arbeit - vielleicht sogar in ausreichend oder gut entlohnter Arbeit stehenden Menschen noch nicht einmal wirklich verübeln...
Doch, mittlerweile verübel ich es jedem. Die Armut ist nicht mehr zu übersehen, sie ist zu einem Teil unserer Gesellschaft geworden. Fast jeder kann in die Armut rutschen. Es steht niemandem zu auf andere herabzuschauen.
Du hast Recht - ich habe mich hier falsch ausgedrückt. Ich bin sehrwohl extrem sauer auf Menschen, die herabwürdigend reagieren. Ich meinte das mit dem "nicht verübeln können" eher in die Richtung, dass Menschen, die noch in "gutem" Lohn und Arbeit stehen, ANGST haben.Ich persönlich gehe sogar soweit zu behaupten, dass diese Angst systematisch gesteuert hochgehalten wird. Wenn ALLE Menschen erkennen würden, was abgeht und was die eigentlichen Ziele ( die einiger weniger Menschen ) sind, dann sind die Wenigen bedroht. Man braucht eine Ablenkung - und diese Ablenkung sind wir Arbeitslosen als "Gefahr". Und Wut enspringt ihrem Wesen nach immer aus einer Angst heraus. Von den Inquisatoren des Mittelalters hat auch kein einziger an Hexen geglaubt, aber die Hexenverbrennungen am Sonntagnachmittag waren ein probates Mittel, um die Bevölkerung von schädlichen Gedanken gegenüber den Herrschenden abzulenken. Im dritten Reich waren es dann die Juden in D und heute sind es die Arbeitslosen. Für die "Wenigen" von Heute ist das System sogar noch effizienter gestaltet, es lohnt sich gleich doppelt. Einmal sparen die Wenigen immer weiter teure Normalarbietsplätze ein und andererseits werden diese Arbeiten dann von 1-€-Jobbern gemacht - das nenne ich mal Gewinnmaximierung. Und genau die Arbeitslosen, die ihnen diesen maximierten Nutzen erst ermöglichen, werden dann gleichzeitig noch die "Hexen" von Damals.

Ich werde diese AG also antreten einfach aus dem Grund, damit man mir nicht mehr vorwerfen kann, nichts zu tun.
Es wird dir dennoch vorgeworfen werden, spätestens in einem halben Jahr, wenn du zu Ende hast. Wenn ich das Tun eines EE- Jobbers verstehe dann, weil er das Geld brauchen kann.
Ja, genau wegen / für diese 180 Euronen "extra" werde ich die Arbeitsgelegenheit annehmen und antreten. Ich werde es aber weder dem JC,noch dem Maßnahmeträger noch den Verantwortlichen im Einsatzgebiet leicht machen, dass habe ich beschlossen. Die Strategie wird sich allerdings ab morgen 11:45 uhr erst ergeben -da erst wird sich ja endgültig entscheiden, ob ich ( rofl ) auch wirklich"eingestellt" werde.

Werde ich in der Praxis , sollte es unschöne Vorkommnisse geben, dann auch tun.

Allerdings wenn ich für "die Einhaltung und Durchsetzung der Hausordnung, für das Aufrechterhalten der Ordnung" eingesetzt werde - mit genau dieser Zielsetzung - wäre es "Arbeitsverweigerung" , wenn ich den Aufgaben gemäß der Tätigkeitsbeschreibung des Arbeitgebers nicht nachkomme. Diese Worte hat meine derzeitige SB mit dem Hinweis, dass sie mir das so sagen müsse, an mich gerichtet, als sie mir die Zuweisung übergeben hat.
SB soll dir das schriftlich geben.
Das Museum ist kein Arbeitgeber für dich, und was du tust ist auch keine Arbeit., sonst würde es entlohnt werden. Wie einige schon schrieben, der Zoll interessiert sich sicher brennend. Steht die Zielsetzung so in der Zuweisung?
Nein. Die SB sagte mir das lediglich mündlich. Diese Worte hat meine derzeitige SB mit dem Hinweis, dass sie mir das so sagen müsse, an mich gerichtet, als sie mir die Zuweisung übergeben hat.

Es ist auch so, dass ich augenscheinlich "gesund" aussehe, ich bin kein unterernährter Hänfling und in einen grauen Nadelstreifenanzug gesteckt könnte ich im Film den "Streetworker" einer mafiösen Vereinigung mimen. Das ich aber so, wie ich rein äusserlich daherkomme, nicht bin, spielt keine Rolle.
Warum dann die Erwähnung...
Weil meinem rein äusserlichen Erscheinungsbild nach Niemand bereit zu sein scheint, beispielsweise zu glauben, dass ich am Morgen nach dem Wachwerden mittlerweile 20-30 Minuten benötige, bis ich mir alleine auch nur ein Paar Socken oder Schuhe anziehen kann. Ich muss quasi erst ne Weile lang "warmlaufen", bis ich mich dazu weit genug herab bücken kann. Das steht im Zusammenhang damit, dass ich seit rund 4 Jahren schwere körperliche Arbeiten ablehne. Ich erhalte Kommentare wie etwa " Sie sind doch gross und stark." Tatsache ist, dass ich nicht kleinwüchsig bin und Tatsache ist auch, dass ich nach mehr als 20 Jahren Dreckarbeit im Bau-Abriss u. Räumungsgewerbe auch nicht aussehe, als hätte ich Muskelschwund. Die Muckis nützen allerdings rein gar nichts, wenn die knochen, wo sie dranhängen, ruiniert sind. Aufgrund meiner äußerlichen Erscheinung glaubt mir schlicht Niemand, wenn ich sage dass ich keine anstrengenden Arbeiten mehr machen kann.

Was die AG direkt betrifft : Das es in der Praxis darauf hinausläuft, der Handlanger für alle diejenigen Tätigkeiten zun sein, zu denen die Festangestellten Museumsmitarbeiter keine Lust haben, ist mir klar. Mir ist auch klar, dass ich "wichtig" ausschliesslich in dem im Vor-Satz genannten Bereich - ausserdem schnell ersetzbar - bin. Illusionen habe und mache ich mir da gar keine.
War aus deinem Text auch nicht heraus zu lesen.

Warum ich mich so auslasse ? Hmm, eigentlich auch um meinem Unmut und Ärger mal etwas "Dampf abzulassen" - muss einfach mal sein; ich will nicht nochmehr eine Macke bekommen, als ich sowieso schon habe.
Lass Dampf ab, das muss sein. Richtig gut fühlst Du dich vielleicht, wenn der Dampf an der richtigen Stelle ankommt.
Ich suche nach einem Weg, den Dampf auf korrekte Art & Weise an der richtigen Stelle ankommen zu lassen. Dampf ist ein gutes Stichwort : Ich hinterziehe dem Staat seit anderthalb Jahren dauerhaft die Tabaksteuer, weil ich nichtmehr Rauche, sondern dampfe; in diesem Sinne lasse ich ja schon Dampf ab :)
______________________________---

Nun könnte man meinen, ich sehe zu schwarz. Bekannt ist aber, das in D Unkenntnis über eine Rechtslage NICHT vor einer Bestrafung schützt, was sogar gesetzlich so verankert ist.
Das ist für mich ein Grund meine Hände von Dingen und Tätigkeiten zu lassen, wo ich nicht genau Bescheid weiss oder die Voraussetzungen nicht habe. Läuft was schief sitze ich in der Sch... und nicht mein SB.
Das ist dann auch genau der Punkt, der mich beschäftigt in Bezug auf die aktuelle Zuweisung. Wenn ich im Rahmen der Tätigkeit u.A. auch Aufsicht über Personen ausüben soll, dürfte ich das ja gar nicht OHNE die von GewO § 34 geforderten Befähigungsnachweise. Um anzumerken : Es spielt dabei keine Rolle, wie hoch oder niedrig die Gefahr, bzw.die Wahrscheinlichkeit ist bei der/einer Veranstaltung, dass beispielsweise Besucher "austicken" oder nicht. Weigere ich mich nun mangels dieser Befähigung, einer Aufgabe nachzugehen, die eindeutig im Einflussbereich von diesem § ist, dann ist das Arbeitsverweigerung bzw., weil es ja keine Arbeit ist die ich mache, Weigerung einer Weisung nachzukommen. Diese Ansage habe ich von meiner SB mündlich erhalten ( Gedächnisprotokoll ) : " Herr T. - ich muss Sie noch darauf aufmerksam machen, dass Sie die Anweisungen der Ihnen vorgesetzten Personen unbedingt befolgen müssen. Auch wenn es Probleme geben sollte, dürfen Sie Ihre Tätigkeit nicht einfach abbrechen oder Weisungen nicht Folge leisten. Gibt es ein Problem, dann können Sie beim Jobcenter anrufen. Machen Sie dann bei ihrem Anruf den Hinweis, dass es sich um eine dringliche Angelegenheit handelt, dann muss ich innerhalb von drei Tagen zu ihnen Kontakt aufnehmen. Wenn Sie sich nicht nach dieser Vorgehensweise richten, dann gibt es unweigerlich Sanktionen." ( Gedächnisprotokoll Ende )
Diese Aussage der SB bedeutet in der Praxis, dass ich im akuten Fall - wenn ich also etwas sofort / unmittelbar tun soll, keine 3 Tage bis zum Ausführungsbeginn vergehen und Dieses aus Gründen der Rechtsunsicherheit oder sogar Strafbarbeit gg. mich verweigere, eine Sanktion ausgesprochen wird. Und genau das kann ich mir sprichwörtlich nicht leisten. `N echtes Dilemma aus meiner Sicht. Ich hätte kein Problem damit, mich diesen Sanktionen auszusetzen, wenn ich zum Beispiel die für mich zulässigen finanziellen Rücklagen hätte; dann würde ich einfach die Zeit des Widerspruchs und ggf. einer Klage vor dem SG einfach "aussitzen" und anschliessend auch auf Ersatz meiner verbrauchten Rücklage klagen. Nur habe ich leider sprichwörtlich gar nichts mehr ausser Schulden. Also geht das leider so nicht. Ich bin auf dieses verdammte Sch...ade Geld angewiesen.

In meiner der Zuweisung anhängenden Rechtsfolgenbelehrung steht u.A. :
Wenn Sie sich weigern, die Ihnen mit dieser Zuweisung angebotene AG als Museumsaufseher..........geförderte Arbeit aufzunehmen oder fortzuführen, wird das Ihnen zustehende ALG II um einen Betrag i.H.v 30 % des für Sie maßgebenden Regelsatzes.......nach § 20 SGB II gemindert.
Ein solcher Pflichtverstoß liegt auch vor, wenn Sie die Aufnahme in die zugewiesene AG als Museumsaufseher.........durch negatives Bewerbungsverhalten vereiteln oder nach der Aufnahme die AG abbrechen.

Nahezu lächerlich finde ich das, wenn ich das auseinanderdrösel : Es ist keine "Arbeit", sondern eine "Zuweisung" und in dieser auch genau als Solche tituliert. In der anhänglichen Rechtsfolgenbelehrung ist dann allerdings von "Bewerbungsverhalten" die Rede.

Juti, ich tanze dann also erstmal bei meinem Termin um 11:45 zum Treffen mit dem Ansprechpartner des Maßnahmeträgers an. Was ich leider nicht weiss : Muss ich dort zwingend Etwas mit Vertragscharakter sofort unterschreiben oder habe ich vielleicht auch hier das Recht, den Schriftsatz vor einer möglichen Unterzeichnung länger als 5 Minuten zu prüfen ?

LG
Stoppelkinn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 17:03   #21
Neudenkender
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Neudenkender Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: MAE / AGH - mögliche Folgen einer Tätigkeit

Zitat von Stoppelkinn Beitrag anzeigen
Ich will mal versuchen darzulegen, weshalb ich grundsätzlich gewillt bin, dieser Zuweisung nachzukommen :
Damit ich einen Gegenbeweis habe für Anschuldigungen, die in Richtung "Sozialschmarotzer" gehen.
Alter, was ist mit dir???

Sozialschmarotzer? Mit ALG II?

Suche mal, was eine Bundestagsabgeordnete an Diäten und "Aufwandsentschädigungen" erhält - damit sie ihren Job "unabhängig" machen kann, nämlich im Parlament volksvertreterisch tätig zu sein.
Und dann checke mal (im Fernsehen, zum Beispiel, obwohl das "kaschiert"), wieviele der Abgeordneten überhaupt bei normalen Parlamentsdebatten im Saale sind, um ihren Job zu machen ... an den paar Tagen mit Bundestagssitzungen im Jahr. Oder ob sie gerade ihre Bücher oder bestbezahlten Außer-Haus-Reden oder sonstwas gerade schreiben (lassen).

Dieselben Abgeordneten oder ihrersgleichen sitzen dann fett aufwandsentschädigt in irgendwelchen Aufsichtsgremien, um dort Milliarden an Steuergeldern zu verteilen bzw. in den Sand zu setzen (siehe BER).

Dieselben Abgeordneten entscheiden dann ganz schnell beispielsweise, dass 100 Mrd. (!) Euro deutscher Steuergelder an die fast bankrotten spanischen Banken zu überweisen sind. Bei diesen spanischen Banken steht beispielsweise Real Madrid mit ca. 350 Mio. Euro in der Kreide. Real hat aber, nur als Beispiel, Ronaldo für 90 Mio. Euro gekauft - und entlohnt ihn jährlich mit ca. 15 Mio. Euro.

Und dann suche online mal nach Wolfgang Clement (Wikipedia), den Mitbegründer vieler der aktuellen sozialen Segnungen.

Und vor diesem nur klitzekleinen Ausschnitt von der "großen" Bühne des Daseins fühlst du dich als "Schmarotzer" und willst deshalb den Hampelmann spielen? Um etwas zu beweisen? Du Opfer!

Mach den Job und klag dann den Tariflohn ein - so würde ich es halten.
Neudenkender ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2013, 19:28   #22
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Standard AW: MAE / AGH - mögliche Folgen einer Tätigkeit

Zitat von Neudenkender Beitrag anzeigen
Alter, was ist mit dir???

Sozialschmarotzer? Mit ALG II?

Suche mal, was eine Bundestagsabgeordnete an Diäten und "Aufwandsentschädigungen" erhält - damit sie ihren Job "unabhängig" machen kann, nämlich im Parlament volksvertreterisch tätig zu sein.
Und dann checke mal (im Fernsehen, zum Beispiel, obwohl das "kaschiert"), wieviele der Abgeordneten überhaupt bei normalen Parlamentsdebatten im Saale sind, um ihren Job zu machen ... an den paar Tagen mit Bundestagssitzungen im Jahr. Oder ob sie gerade ihre Bücher oder bestbezahlten Außer-Haus-Reden oder sonstwas gerade schreiben (lassen).

Dieselben Abgeordneten oder ihrersgleichen sitzen dann fett aufwandsentschädigt in irgendwelchen Aufsichtsgremien, um dort Milliarden an Steuergeldern zu verteilen bzw. in den Sand zu setzen (siehe BER).

Dieselben Abgeordneten entscheiden dann ganz schnell beispielsweise, dass 100 Mrd. (!) Euro deutscher Steuergelder an die fast bankrotten spanischen Banken zu überweisen sind. Bei diesen spanischen Banken steht beispielsweise Real Madrid mit ca. 350 Mio. Euro in der Kreide. Real hat aber, nur als Beispiel, Ronaldo für 90 Mio. Euro gekauft - und entlohnt ihn jährlich mit ca. 15 Mio. Euro.

Und dann suche online mal nach Wolfgang Clement (Wikipedia), den Mitbegründer vieler der aktuellen sozialen Segnungen.

Und vor diesem nur klitzekleinen Ausschnitt von der "großen" Bühne des Daseins fühlst du dich als "Schmarotzer" und willst deshalb den Hampelmann spielen? Um etwas zu beweisen? Du Opfer!

Mach den Job und klag dann den Tariflohn ein - so würde ich es halten.
Lieber Neudenker !

Ich habe nicht nach anderen Posts von Dir gesucht, kann also über Dein sonstiges Verhalten nichts sagen.
Was Du hier allerdings in Deiner ersten Ansprache an MICH abgeliefert hast, ist einfach nur Gossen- oder Ghettosprache. Diese Sprache höre ich oft, wenn ich in der Nähe von Ladengeschäften Personengruppen herumstehen sehe mit Bierflaschen in ihren Händen.
Auf diese Art Rhetorik reagiere ich normalerweise auch nicht, hier und jetzt aber einmalig in Bezug auf Dich.

Du hättest - theoretisch - inhaltlich Dasselbe rüberbringen können ohne Verwendung Deines "Ghettoslangs". Ich bin nicht der Meinung, dass, nur weil man sich über etwas aufregt, man dann auch gleich auf solch eine unterstufige Sprachebene zurückgreifen muss. Du solltest vielleicht einmal über Dein Agressionspotential nachdenken und an Deiner Rhetorik arbeiten. Soetwas, was Du hier abgezogen hast, ist einer vernünftigen Diskussion nicht zuträglich.
Ich verbitte mir hiermit ausdrücklich weitere beleidigende Titulierungen; kommst Du dem nicht nach weise ich darauf hin, dass Du ggf. mit Konsequenzen zu rechnen hast.
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Alt 22.01.2013, 11:57   #23
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Sachlicher Nachtrag dazu : Und vor diesem nur klitzekleinen Ausschnitt von der "großen" Bühne des Daseins fühlst du dich als "Schmarotzer" und willst deshalb den Hampelmann spielen?

Nein, ich FÜHLE mich ganz und gar nicht als "Schmarotzer". Ich erlebe es seit zig-Jahren einfach nur, dass man
- mit Blicken bedacht wird, die einen Schluss auf solche Denke zulassen
- oder man tatsächlich als "Sozialschmarotzer" wirklich und ausgesprochen bezeichnet wird.
Und nur für den Zweck, etwas beweisbares DAGEGEN halten zu können, werde ich mich nicht von vornherein grundsätzlich gegen diese Zuweisung stemmen. Hättest Du - Neudenkender - meine posts vollständig gelesen, dann wüsstest Du, dass ich zum Ausdruck gebracht habe, dass ich diesen "Job" erstmal antrete und mir dann vornehme, das Konstrukt zu "zerpflücken". Ich werde einen "Krieg" allerdings erst dann beginnen, wenn ich der Überzeugung bin, auch genug und sinnvolle "Munition" zu besitzen. Und es wäre meiner Meinung nach wirklich "bekloppt" von mir, wenn ich es riskiere, statt 180 euro mehr / monat dann erstmal mit 30% weniger in diesen Krieg zu ziehen. Es nützt mir für meinen Zweck gar nichts, wenn aufgrund einer Sanktion ich beispielsweise nicht mehr in der Lage wäre meinen Onlinezugang zu finanzieren. Sinnvoller ist für mich, einen Weg zu finden, die "Waffen" des "Feindes" gegen ihn selbst zu richten.

Deine Hinweise in Bezug auf Abgeordnetendiäten, auf Milliardenzahlungen aus dem Steuersack an andere Länder, auf gut verdienende Fussballspieler etc., mögen korrekt sein.
Allerdings taugen sie in Bezug auf die Abweisung einer ( konkreten ) AG mit MAE rein gar nichts.
Neudenkender - ich kann Deine Wut - auch ohne Genaueres über den Grund zu wissen, absolut nachvollziehen, glaub mir das bitte ! Wie und mit welcher Wortwahl Du hier allerdings Dir Luft gemacht hast, ist bezogen auf die Sache destruktiv und schädlich.

LG
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Alt 23.01.2013, 16:54   #24
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Update :

So, heute war der "Vorsprachetermin" im besagten Schloss direkt. Insgesamt war der Tenor freundlich; jedes einzelne Wort zu widerholen erübrigt sich, tatsächliche Zitierungen in "kursiv"

Mir wurde erst in einem kurzen Monolog erläutert, was in diesem Schloss getan wird, ein kurzer Abriss über die dort abgehaltenen kulturellen Veranstaltungen jeglicher coleur.
Danach wollte man dann etwas über meine Schulbildung und über meinen beruflichen Werdegang wissen - ich habe diese Informationen geliefert.

Ich habe dann gefragt, mit der Begründung, dass meine Zuweisung ja doch recht undetailliert sei in Bezug auf die tatsächlich auszuführenden Arbeiten, welche Tätigkeiten mich denn im Fall der Annahme nun im Detail erwarten würden. Ich gebe inhaltlich wieder, was mir gesagt wurde :

- "eigentlich im weitesten Sinne hausmeisterliche und hauswirtschaftliche Tätigkeiten" und "alle anderen in der Zuweisung genannten Tätigkeiten seien schon vergeben."

Auch hier fragte ich nach Details, die mir wie folgt angegeben wurden :

- Verkauf von Eintrittskarten bei kostenpflichtigen Veranstaltungen
- Verkauf v. Lebensmitteln & Getränken bei/während Veranstaltungen
- Transport- u.Aufbauarbeiten bei allen Veranstaltungen, welche Technik, Bühne, Kulisse u. Ä. erfordern, nach Beendigung v. Veranstaltungen dann Abbau-u. Aufräum und Reinigungsarbeiten
- Tierpflege- u. Stallarbeiten im gutseignen Minizoo
- Pflege der zum Schloss gehörenden Parkanlagen
- Reinigungs- u. Aufräumarbeiten jeglicher Art

( Meine persönliche Anmerkung dazu : reduziert auf drei Worte " ein erweiteter Hausmeister" oder "Mädchen für Alles )

Ich habe dann gefragt, was es denn nun mit der Tätigkeitsbezeichnung "Museumsaufseher" - wie in der Zuweisung so benannt, aufsich hat.
Ich bekam zur Antwort, dass tatsächliche Aufsichtsarbeiten "ja so oft nicht nötig seien" und man für diesen Zweck dann einen "Security-Dienst beauftragt."
( Anmerkung :also nix mit "Museumsaufseher" )

Mir wurde dann noch verklickert, dass es im Mom keine freien Stellen in den von mir genannten Bereichen gäbe. Ich wurde gefragt, weshalb ich denn nun die anderen Tätigkeiten nicht ausführen wolle. Ich habe freundlich korrigiert, dass es mit "Wollen" nichts zu tun hat, sondern die Ablehnung der genannten Tätigkeiten damit etwas zu tun hat :
- Schimmelpilzallergie
- Hausstauballergie
- Tierhaarallergie ( Pferd, Katze, Hund, Kuh, Schaf - und nu könnt ihr ma lachen - Kamel .....obwohl....meine derzeitige SB ist bisher eine mir persönlich angenehme Ausnahmeerscheinung, aber Alles was davor so war im Lauf der Jahre...irgendwoher muss die Allergie gegen Kamelhaare ja kommen )
- in den Jahren 2005-2009 12 ( ! ) diagnostizierte Banscheibenvorfälle 6/7 LWS und 5 Bandscheibenvorfälle 2/3 HWS und dass schon in meinem amtsärztlichen Gutachten aus dem Jahr 2004 das Heben und Tragen von Lasten generell in Abrede gestellt wird, keine "Überkopfarbeiten", keine Arbeit auf Leitern oder Gerüsten.

Mit derartigen Vorgaben war es natürlich nichts - ICH werde nun also definitiv nicht einen Vollzeithausmeister ersetzen und auch keinen Job als "Museumsaufseher", Ordner oder Sicherheitskraft, da diese ja eh bei Bedarf durch eine Security-Firma gestellt werden.

So, nun bin ich gespannt, was der Maßnahmeträger mit mir gedenkt zu unternehmen.
Im Rahmen des gestrigen Gespräches dort habe ich ja angesprochen, bitte auch Perspektiven für mich zu erarbeiten. Ich habe diese Bitte um Erarbeitung von Perspektiven - nicht allgemein, sondern auf meine persönliche Situation zugeschnitten, schriftlich in Form eines Antrages sowohl an den Maßnahmeträger als auch an das JC, gerichtet.
Auf die Antworten bin ich mehr als gespannt. Nun, gespannt eigentlich auf die Antworten die ich bekomme, denn die einzig mögliche - weil richtige - Antwort, wäre ein Eingeständnis von Unmöglichkeit Dessen, was proklamiert wird. Diesbezüglich hat sich meine SB insofern schon mündlich geäussert, alsdass sie gesagt hat, dass mich soetwas ( die MAE ) "...mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in den 1. Arbeitsmarkt bringen wird."[sic!] So eine Aussage hätte ich liebendgerne einmal schriftlich................ .

LG
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Alt 23.01.2013, 17:08   #25
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Zitat von Stoppelkinn Beitrag anzeigen
Ich gebe inhaltlich wieder, was mir gesagt wurde :

- "eigentlich im weitesten Sinne hausmeisterliche und hauswirtschaftliche Tätigkeiten" und "alle anderen in der Zuweisung genannten Tätigkeiten seien schon vergeben."

Auch hier fragte ich nach Details, die mir wie folgt angegeben wurden :

- Verkauf von Eintrittskarten bei kostenpflichtigen Veranstaltungen
- Verkauf v. Lebensmitteln & Getränken bei/während Veranstaltungen
- Transport- u.Aufbauarbeiten bei allen Veranstaltungen, welche Technik, Bühne, Kulisse u. Ä. erfordern, nach Beendigung v. Veranstaltungen dann Abbau-u. Aufräum und Reinigungsarbeiten
- Tierpflege- u. Stallarbeiten im gutseignen Minizoo
- Pflege der zum Schloss gehörenden Parkanlagen
- Reinigungs- u. Aufräumarbeiten jeglicher Art


...

Auf die Antworten bin ich mehr als gespannt.
Die einzige Antwort die auf die dir beschriebenen zu verrichtenden Arbeiten zu geben ist, lautet: Die sind allesamt als solche MAE-Maßnahme (sog. Ein-Euro-Job) rechtswidrig, weil sie weder - wie gesetzlich zwingend vorgeschrieben - zusätzlich, noch wettbewerbsneutral, oder gar zum Nutzen der öffentlichen Allgemeinheit sind.
Somit stellt eine derartige Zuweisung in solche Tätigkeiten als MAE-Maßnahme durchaus eine Anstiftung zur Schwarzarbeit und zur Unterschlagung von Sozialabgaben dar.
Derartige Dinge sollte man dem Zoll zur Kontrolle wegen Schwarzarbeit und der Krankenkasse zur Kontrolle über den Sozialabgabenbetrug melden, damit diese Sachen ganz schnell von der Bildfläche verschwinden und den ordentlichen freien Arbeitsmarkt nicht noch mehr auf zerstörende Weise schädigen können.
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