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Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 09.08.2011, 18:37   #26
Varag
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Kein Problem, ich konnte drüber lachen
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Alt 14.08.2011, 21:06   #27
Varag
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Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Verunreinigungen durch hereingetretenden Dreck ist auch nicht deine Sache sondern Sache der Putzfrauen
Hierzu hätte ich mal eine Frage. Nachdem sich der Freitag als Putztag entpuppte (wenn auch sehr kurz aufgrund der Teilnehmeranzahl), würde mich einfach mal interessieren ob sowas...ja...normal sein soll, rechtens, was auch immer?! Hab ich noch nie erlebt sowas, außer in einem 1 Euro Job, aber da war es halt so das jeder Teilnehmer jeden Tag den Dreck wegmacht den er selber gemacht hat.

Weiß da jemand genaueres?
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Alt 14.08.2011, 21:50   #28
swavolt
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Putzen Schüler oder Studenten etwas? Nö.
Und genau das bist du dort.
Wenn du putzen sollst sollen die dir nen Arbeitsvertrag als Putzfrau geben, dann putzt du gerne.
Ohne Vertrag können die dir soviel Anweisungen geben wie sie wollen. Du entscheidest ob du etwas machst.
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Alt 14.08.2011, 22:19   #29
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Tycho Tycho
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Nur mal so nebenbei:
Ich habe mich über das Thema "Aktivierung" vor kurzem mal mit einem befreundeten Psychologen unterhalten.

Er sah das ganze Thema als äußerst bedenklich an, vorallem wenn es um "Problembewältigung" geht.

Er und (auch sein Berufsverband) beobachten hier zunehmend, dass bei den Trägern "Hobbypsychologen" am Werk sind, die in keiner Hinsicht auch nur den Anschein einer Qualifikation haben, um solche Fragen anzufassen.
Was sich als Alltagsproblem darstellt, hat häufig tiefer sitzende Ursachen die zunächst ergründet und dann behandelt bzw. bearbeitet werden müssen.

Nach Aufassung meines Bekannten ist es sogar manchmal äußerst gefährlich, wenn sich Fachfremde/Laien auf diesem Gebiet betätigen da z.B tiefsitzende Traumata aufbrechen können.

Leider gibt es im Moment keine Handhabe gegen solche Praktiken, weil die beteiligten Trainer oft durch ihre Arbeitgeber gedeckt werden. Anfragen zu Qualifikationsnachweisen werden pauschal beantwortet (wir betreiben grundsätzlich ungefährliche Methoden, wir prüfen unser Personal auf seine Qualifikation).

Aus diesem Grund kann man, so meinte er, eigentlich nur als Teilnehmer reagieren. Also vor Antritt der Maßnahme bzw. bei dem Verdacht auf "Kurpfuscherei" sofort die Ärztekammer informieren bzw. einen aprobierten Psychologen aufsuchen und ihm die Vorfälle schildern ebenso, dass man sich durch die Trainer psychisch unter Druck gesetzt fühlt.

Wer bereits Kenntniss über eine evntl. psychische Belastung hat bzw. diese irgendwann einmal diagnostiziert wurde ( hier reichen oft schon depressive Verstimmungen), sollte auf jeden Fall zunächst einen Psychologen zu Rate ziehen, ob eine Teilnahme an solchen Veranstaltungen gefahrlos möglich ist.
__

Die zwei Gebote

I:
Gehe niemals ohne
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Alt 15.08.2011, 12:00   #30
gila
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Zitat von Tycho Beitrag anzeigen
Nur mal so nebenbei:
Ich habe mich über das Thema "Aktivierung" vor kurzem mal mit einem befreundeten Psychologen unterhalten.

Er sah das ganze Thema als äußerst bedenklich an, vorallem wenn es um "Problembewältigung" geht.

Er und (auch sein Berufsverband) beobachten hier zunehmend, dass bei den Trägern "Hobbypsychologen" am Werk sind, die in keiner Hinsicht auch nur den Anschein einer Qualifikation haben, um solche Fragen anzufassen.
Was sich als Alltagsproblem darstellt, hat häufig tiefer sitzende Ursachen die zunächst ergründet und dann behandelt bzw. bearbeitet werden müssen.

Nach Aufassung meines Bekannten ist es sogar manchmal äußerst gefährlich, wenn sich Fachfremde/Laien auf diesem Gebiet betätigen da z.B tiefsitzende Traumata aufbrechen können.

Leider gibt es im Moment keine Handhabe gegen solche Praktiken, weil die beteiligten Trainer oft durch ihre Arbeitgeber gedeckt werden. Anfragen zu Qualifikationsnachweisen werden pauschal beantwortet (wir betreiben grundsätzlich ungefährliche Methoden, wir prüfen unser Personal auf seine Qualifikation).

Aus diesem Grund kann man, so meinte er, eigentlich nur als Teilnehmer reagieren. Also vor Antritt der Maßnahme bzw. bei dem Verdacht auf "Kurpfuscherei" sofort die Ärztekammer informieren bzw. einen aprobierten Psychologen aufsuchen und ihm die Vorfälle schildern ebenso, dass man sich durch die Trainer psychisch unter Druck gesetzt fühlt.

Wer bereits Kenntniss über eine evntl. psychische Belastung hat bzw. diese irgendwann einmal diagnostiziert wurde ( hier reichen oft schon depressive Verstimmungen), sollte auf jeden Fall zunächst einen Psychologen zu Rate ziehen, ob eine Teilnahme an solchen Veranstaltungen gefahrlos möglich ist.

DAS ist ein guter und richtiger ANSATZ!
Unterschwellig haben sich da bei mir auch immer Bedenken gemeldet - aber ich habe sie irgendwie nie an die Oberfläche geholt und thematisiert.

Nachdem ich dein Post gelesen habe, kam es wieder hoch ... viele von uns Betroffenen (vielleicht auch gerade die Älteren) sind schon durch ihre eigene private Hölle gegangen - einige haben Klinik und Therapieerfahrung machen dürfen, manche brauchen vielleicht aktuell noch Unterstützung durch Therapeuten.

Ich kann nur von mir sprechen: aber durch all diese eigenen tiefgreifenden Erfahrungen und Entwicklungen sehe ich mich mich in vielen Lebensbereichen nicht nur sehr "abgeklärt" und auch stabil - sondern auch besonders "sensibilisiert" gegenüber Eingriffen und "Steuerungen" von außen, die von gesetzestreuen Laien in teilweise unbedarfter aber auch besserwisserischer Art stattfinden.

Diese unterschwelligen suggestiven Handlungen und Wortwahlen sind es, die einen immer wieder triggern und auf Palme 13 bringen!
Ich halte das für kontraproduktiv bis gefährlich für eine einigermaßen "gesunde" Lebensführung, die man sich oft nach Crash und Burnout hart erarbeiten musste.

Ich habe es neulich bei mir ja erlebt - zu meiner eigenen Überraschung, was mit einem selbst passiert (obwohl ich nun wirklich von mir dachte, ich stehe über diesen Dingen!!!) wenn man bemüht ist, im Einladungsgespräch über "berufliche Perspektiven" trotz besserem Wissen, wie sinnfrei das oft ist - sich zusammenreisst und konstruktiv bleibt und seine Vielseitigkeit, seine Fähigkeiten, Erfahrungen und auch ein breites Spektrum darzulegen, in dem man sich eine vernünftige Arbeitstätigkeit erhoffen könnte - und mit denen man jahrelang durch zusätzliche Jobs und Selbstständigkeiten (viel schuften für wenig Kohle!) so überlebt hat, dass man nicht auch noch in die Insolvenz gerät und andere Unbeteiligte mit in den Strudel zieht - und dann ein unbedarfter aber "geschulter" Volldepp einem vorschmeisst, man würde nur "herumeiern" und sich "über den Wolken befinden" - fern der "Realität", bloß weil **** und Arbeitsmarkt für all diese erworbenen Vielseitigkeiten keine Schublade haben, um etwas Vernünftiges anzubieten!

Du bist verletzt, gedemütigt, wütend, gehst nach Hause und denkst du bist der letzte unfähige Ar...mleuchter - das Gespräch hängt dir Tage, Wochen auf der Seele - und dann bekommst du noch in Aussicht gestellt, dass "Aktivierungsmaßnahmen", Orientierung, Strukturierung etc. über die nächsten Monate auf dich zukommen sollen.

Hast du bis DATO keinen an der Waffel gehabt - spätestens ab so einem Gespräch und solchen Maßnahmen bist du wieder reif für eine Therapiewiederholung!

Diese Besserwisserei von Amts wegen und den vielen "Bildungszentren", die sich anmaßenderweise auf tiefenpsychologische Pfade begeben, von deren AUSWIRKUNGEN sie nicht die leiseste Ahnung haben, ist höchst bedenklich!
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Alt 15.08.2011, 12:33   #31
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Tycho Tycho
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Streng genommen dürften nicht einmal die "Berater" in den JC so ohne weiteres auf ihre Klienten losgelassen werden.

Ob bewust oder unbewust können da Dinge losgetreten werden die nicht mehr berrschbar sind.

Eigentlich müsste jeder Mitarbeiter der im direkten Kundenkontakt steht, zumindest eine Grundschulung in Sozialpädagogik und Psychologie erhalten und durch entspr. Fachleute in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Stattdessen werden Ursache und Wirkung umgekehrt und lieber obskure Sicherheitsfirmen bezahlt...

Wenn man sich einmal anschaut, wo die Leute in den JC ihre beruflichen Wurzeln haben, kommt einem das kalte Grausen.

Umgestzte (unkündbare) Angestellte aus Stadverwaltungen, ausgemustertet Akademiker, vollkommen Fachfremde ( der größte Gag: ehemalige Mitarbeiter der aufgelösten Friedhofsverwaltung inkl. des ehemaligem Amtsleiters einem Diplom-LANDWIRT, der jetzt als Teamleiter fungiert).....

Alles durch eine 6 wöchige Schulung ( wo ist die Teeküche, welche Öffnungszeiten hat die Kantine) genudelt, mit ein paar schönen Titeln garniert und auf ein Stühlchen gesetzt, fertig ist das JC....

Und dann: "Zeter und Mordio", wenn jemand durchdreht....
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Alt 15.08.2011, 12:39   #32
kelebek
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Ich habe mich über das Thema "Aktivierung" vor kurzem mal mit einem befreundeten Psychologen unterhalten.

Er sah das ganze Thema als äußerst bedenklich an, vorallem wenn es um "Problembewältigung" geht.

Er und (auch sein Berufsverband) beobachten hier zunehmend, dass bei den Trägern "Hobbypsychologen" am Werk sind, die in keiner Hinsicht auch nur den Anschein einer Qualifikation haben, um solche Fragen anzufassen.
Was sich als Alltagsproblem darstellt, hat häufig tiefer sitzende Ursachen die zunächst ergründet und dann behandelt bzw. bearbeitet werden müssen.

Nach Aufassung meines Bekannten ist es sogar manchmal äußerst gefährlich, wenn sich Fachfremde/Laien auf diesem Gebiet betätigen da z.B tiefsitzende Traumata aufbrechen können.

Leider gibt es im Moment keine Handhabe gegen solche Praktiken, weil die beteiligten Trainer oft durch ihre Arbeitgeber gedeckt werden. Anfragen zu Qualifikationsnachweisen werden pauschal beantwortet (wir betreiben grundsätzlich ungefährliche Methoden, wir prüfen unser Personal auf seine Qualifikation).

Aus diesem Grund kann man, so meinte er, eigentlich nur als Teilnehmer reagieren. Also vor Antritt der Maßnahme bzw. bei dem Verdacht auf "Kurpfuscherei" sofort die Ärztekammer informieren bzw. einen aprobierten Psychologen aufsuchen und ihm die Vorfälle schildern ebenso, dass man sich durch die Trainer psychisch unter Druck gesetzt fühlt.

Wer bereits Kenntniss über eine evntl. psychische Belastung hat bzw. diese irgendwann einmal diagnostiziert wurde ( hier reichen oft schon depressive Verstimmungen), sollte auf jeden Fall zunächst einen Psychologen zu Rate ziehen, ob eine Teilnahme an solchen Veranstaltungen gefahrlos möglich ist.
Zitat von gila Beitrag anzeigen
DAS ist ein guter und richtiger ANSATZ!
Unterschwellig haben sich da bei mir auch immer Bedenken gemeldet - aber ich habe sie irgendwie nie an die Oberfläche geholt und thematisiert.

Nachdem ich dein Post gelesen habe, kam es wieder hoch ... viele von uns Betroffenen (vielleicht auch gerade die Älteren) sind schon durch ihre eigene private Hölle gegangen - einige haben Klinik und Therapieerfahrung machen dürfen, manche brauchen vielleicht aktuell noch Unterstützung durch Therapeuten.

Ich kann nur von mir sprechen: aber durch all diese eigenen tiefgreifenden Erfahrungen und Entwicklungen sehe ich mich mich in vielen Lebensbereichen nicht nur sehr "abgeklärt" und auch stabil - sondern auch besonders "sensibilisiert" gegenüber Eingriffen und "Steuerungen" von außen, die von gesetzestreuen Laien in teilweise unbedarfter aber auch besserwisserischer Art stattfinden.

Diese unterschwelligen suggestiven Handlungen und Wortwahlen sind es, die einen immer wieder triggern und auf Palme 13 bringen!
Ich halte das für kontraproduktiv bis gefährlich für eine einigermaßen "gesunde" Lebensführung, die man sich oft nach Crash und Burnout hart erarbeiten musste.

Ich habe es neulich bei mir ja erlebt - zu meiner eigenen Überraschung, was mit einem selbst passiert (obwohl ich nun wirklich von mir dachte, ich stehe über diesen Dingen!!!) wenn man bemüht ist, im Einladungsgespräch über "berufliche Perspektiven" trotz besserem Wissen, wie sinnfrei das oft ist - sich zusammenreisst und konstruktiv bleibt und seine Vielseitigkeit, seine Fähigkeiten, Erfahrungen und auch ein breites Spektrum darzulegen, in dem man sich eine vernünftige Arbeitstätigkeit erhoffen könnte - und mit denen man jahrelang durch zusätzliche Jobs und Selbstständigkeiten (viel schuften für wenig Kohle!) so überlebt hat, dass man nicht auch noch in die Insolvenz gerät und andere Unbeteiligte mit in den Strudel zieht - und dann ein unbedarfter aber "geschulter" Volldepp einem vorschmeisst, man würde nur "herumeiern" und sich "über den Wolken befinden" - fern der "Realität", bloß weil **** und Arbeitsmarkt für all diese erworbenen Vielseitigkeiten keine Schublade haben, um etwas Vernünftiges anzubieten!

Du bist verletzt, gedemütigt, wütend, gehst nach Hause und denkst du bist der letzte unfähige Ar...mleuchter - das Gespräch hängt dir Tage, Wochen auf der Seele - und dann bekommst du noch in Aussicht gestellt, dass "Aktivierungsmaßnahmen", Orientierung, Strukturierung etc. über die nächsten Monate auf dich zukommen sollen.

Hast du bis DATO keinen an der Waffel gehabt - spätestens ab so einem Gespräch und solchen Maßnahmen bist du wieder reif für eine Therapiewiederholung!

Diese Besserwisserei von Amts wegen und den vielen "Bildungszentren", die sich anmaßenderweise auf tiefenpsychologische Pfade begeben, von deren AUSWIRKUNGEN sie nicht die leiseste Ahnung haben, ist höchst bedenklich!
Beide Beiträge sind - wie ich finde - so wertvoll und wichtig, dass ich mich als selbst Betroffener mal in einiger Hinsicht offenbare, weil ich denke, dass das sowohl Tychos als auch gilas Beobachtungen und/oder Erfahrungen stützt und bestätigt:

1. Ich bin 37 Jahre alt.
2. Ich studierte, bin scheinfrei (erbrachte also alle Studienleistungen), habe aber (bislang) nicht meine studienabschliessenden Prüfungen + Abschlussarbeit abgelegt bzw. geschrieben+eingereicht.
3. Nach meinem letzten Auslandspraktikum Entwicklungszusammenarbeit / ländliche Entwickllung / Bürgermedien 2003 gelang es mir nur schleppend, dann gar nicht mehr (schriftliche) (Studien-)Arbeiten abzuschliessen.
4. 2004 und folgende: Hausarzt - Psychiater - Psychotherapeuten: diagnostizierte Depression (man frage mich jetzt bitte nicht nach dem spez. Typ): Verhaltenstherapie - Serotoninaufnahmehemmereinnahme (Antidepressiva)
5. 16-wöchige stationäre Therapie
6. Ambulante Analyse (höherfrequente Psychotherapie) - Psychologische Studienberatung - teilweise Ablegen der Abschlussprüfungen ... wir durchstreifen gerade die Jahre 2008 bis 2009 ... sich erneut einschleichende Handlungsblockaden ... Prüfungsleistungen zum Abschliessen des Studiums kann ich extern (=exmatrikuliert) erbringen; ALG II - Bezug (selbstverständlich stehe ich dem Erwerbsarbeitsmarkt zur Verfügung; dass ich darüber hinaus indivuell gefasste Ziele habe, behindert das nicht (zumindest m. E. nicht in sanktionswürdiger Hinweise hinreichend)) ... heute = beispielsweise mal meine Gegenwart und Wirklichkeit.
kelebek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2011, 13:17   #33
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Tycho Tycho
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@Kelebek & gila

...

Ich fürchte allerdings wir entfernen uns ein wenig von der Eingangsfrage des TE. Vielleicht könnte einer der Mods den letzten Teil abtrennen (ab #29) und das Ganze in einen eigenständigen Thread auslagern.

Wäre vielleicht auch für andere interessant sich über ihre Erfahrungen bezüglich "Aktivierung und die Folgen" auszutauschen.
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Alt 15.08.2011, 13:49   #34
gila
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Ja - vielleicht eine gute Idee, dass hier einige Erfahrungsberichte zusammen kommen. Je sachlicher man das versucht zu halten, um so besser könnte man so etwas auch mal dem Berufsverband der Psychologen etc. vorlegen, damit diese Dinge auch einmal ERNST genommen werden.

Ich bin überzeugt davon, dass diese "Psychospielchen" und Suggestionen eine große Rolle dabei spielen, den Unmut, Unzufriedenheit und auch Ängste von Menschen zu schüren - und somit vielleicht auch bei durchaus SINNVOLLEN Ansätzen von unterstützenden Maßnahmen die AKZEPTANZ einfach verhindern.

Ich neige mehr und mehr dazu, das, was sicherlich demnächst auf mich zu kommt, mit genau SOLCHEN Argumenten abzulehnen.

Ich wäre gespannt, was man dagegen argumentiert und wie weit das dann getrieben wird ... vor allem: auf welcher Rechtsgrundlage!
Ich sehe keinen §§, der es mir verbietet, meine schwer erworbene gute Selbsteinschätzung zu vertreten und zu behalten und sie nicht durch Laiendarsteller der Politik kaputt argumentieren zu lassen und unter Druck zu kommen, der sich letztlich wieder auf meine psychische und physische Gesundheit auswirkt.
Darin sind schon auch Verletzungen einfachster Grundrechte zu sehen ...

Ich bin nämlich nicht bereit, mich "anders" zu sehen, als ich mich derzeit (endlich ... nach viel Therapieerfahrung und Umsetzung!) sehe: ich KANN Bewerbungen schreiben - Schreiben und mich ausdrücken ist eine Passion, die ich sicherlich gut beherrsche und Bewerbungen sind das allerkleinste Thema dabei ... ebenso bin ich sehr strukturiert, fleißig, in keiner Weise oberflächlich oder realitätsfern. Ich habe keine schwerwiegenden Alltagsprobleme - und löse nicht nur meine wenigen, sonder auch die anderer.
Bei PC und Internet bewege ich mich seitdem sie erfunden wurde selbstsicher und mit außerordentlichem Geschick.

Ich MÖCHTE mich nicht in sinnlose Maßnahmen begeben, nur weil es besser ist, das Maul zu halten, während sinnvolle Unterstützung mangels Finanzierbarkeit immer wieder abgelehnt werden.
Ich habe auch keine ZEIT dafür zu verschenken, da ich mich neben meiner "Bedürftigkeit" noch mit anderen Jobs über Wasser halte und meine Augen und Ohren dadurch auch "draußen" am Markt habe - nicht am Laptop eines BfZ.
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Alt 15.08.2011, 13:50   #35
kelebek
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Zitat von Tycho Beitrag anzeigen
...

Ich fürchte allerdings wir entfernen uns ein wenig von der Eingangsfrage des TE.
Darüber dachte ich auch nach, während ich Obiges schrieb: Was bringt es uns, resp. dem TE, an Handlungsoptionen zu der von ihm geschilderten Maßnahmesituation unter EGV-VA. TE deutet m. E. an, dass es bei ihm nicht um erreichte psychische Grenzen geht. - Platt jesacht: TE is' gesund.

Zitat:
Vielleicht könnte einer der Mods den letzten Teil abtrennen (ab #29) und das Ganze in einen eigenständigen Thread auslagern.
Finde ich eine gute Idee.

Zitat:
Wäre vielleicht auch für andere interessant sich über ihre Erfahrungen bezüglich "Aktivierung und die Folgen" auszutauschen.
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Alt 15.08.2011, 14:07   #36
gila
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Ich finde das gar nicht so weit von der Problematik des TE entfernt - auch wenn er viell. keine solche gesundheitliche Vorgeschichte hat.

Auch und gerade DANN sollte es möglich sein, dass man mit seiner eigenen Einschätzung Gehör findet und nicht "zwangsinterniert" wird in Sinnlosmaßnahmen - denn er schreibt ja auch, er habe schon so etwas absolviert und warum sollte er nun zwangsweise Gefallen daran finden, einen Malerpinsel zu schwingen? Was im übrigen ein Lehrberuf wäre.

Eine gesunde Selbsteinschätzung zu haben und auch äußern zu dürfen gehört auch zur Selbstbestimmung!
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Alt 15.08.2011, 14:25   #37
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Vielleicht mag der TE äußern, was im lieber ist und wie dieser Thread in seinem Sinne weitergeführt werden soll. ('is auch gänzlich sanktionsfrei, seine Entscheidung hier, wie immer sie ausfallen mag, oder etwa nich?!)
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Alt 15.08.2011, 16:22   #38
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Zitat von Tycho Beitrag anzeigen
Aus diesem Grund kann man, so meinte er, eigentlich nur als Teilnehmer reagieren. Also vor Antritt der Maßnahme bzw. bei dem Verdacht auf "Kurpfuscherei" sofort die Ärztekammer informieren bzw. einen aprobierten Psychologen aufsuchen und ihm die Vorfälle schildern ebenso, dass man sich durch die Trainer psychisch unter Druck gesetzt fühlt.
Dem entgegen steht aber leider die heutige Praxis "am Freitag VA in die Hand drücken und am Montag die Maßnahme antreten". In der Zeit alles in die Wege zu leiten dürfte sicher knapp werden...aber vielleicht geht sowas auch alles schneller wenn es akut sein sollte. Kann ich nich beurteilen, über mehr als psychologische Gutachten und eine Therapiesitzung bei einer Therapeutin bin ich nie hinaus gekommen. Mag sein das es die falsche war, aber ich hab mich elendig betrogen gefühlt als die mich ernsthaft zum JC schicken wollte um mit denen da argumentieren und zu diskutieren (als ob es möglich wär).

Zitat:
Wer bereits Kenntniss über eine evntl. psychische Belastung hat bzw. diese irgendwann einmal diagnostiziert wurde ( hier reichen oft schon depressive Verstimmungen), sollte auf jeden Fall zunächst einen Psychologen zu Rate ziehen, ob eine Teilnahme an solchen Veranstaltungen gefahrlos möglich ist.
Zitat von gyla
Diese unterschwelligen suggestiven Handlungen und Wortwahlen sind es, die einen immer wieder triggern und auf Palme 13 bringen! Ich halte das für kontraproduktiv bis gefährlich für eine einigermaßen "gesunde" Lebensführung, die man sich oft nach Crash und Burnout hart erarbeiten musste.
Persönlich bin ich der Meinung das die Teilnahme niemals gefahrlos ist. Mehr sogar, ich bin der festen Überzeugung dass absichtlich mit der Psyche der Leute gespielt wird, in der Hoffnung das die mit wenig Rückhalt irgendwann Selbstmord begehen oder sich die Lebenserwartung drastisch senkt (der Regelsatz reicht dazu alleine wohl noch nich - Stichwort Ernährung 130 Euro). Das solche Aktivierungsmaßnahmen wirklich ausschliesslich zum Statistik schönen da sind (oder gar um den Leuten zu helfen) kann ich mir bei Leibe nicht mehr vorstellen.

Zitat:
Eigentlich müsste jeder Mitarbeiter der im direkten Kundenkontakt steht, zumindest eine Grundschulung in Sozialpädagogik und Psychologie erhalten und durch entspr. Fachleute in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Stattdessen werden Ursache und Wirkung umgekehrt und lieber obskure Sicherheitsfirmen bezahlt...
Is vermutlich billiger und man kann "hoffen" das tatsächlich mal ein Hartzer ausrastet und "aus Versehen" dabei um kommt. Ich weiß ich klinge kalt, aber ich bin leider schon zu lange Arbeitslos um auch nur noch einen Funken Glauben/Vertrauen in dieses System zu haben. Man will nicht helfen, man will gefügig/mundtot machen.

Zitat:
TE deutet m. E. an, dass es bei ihm nicht um erreichte psychische Grenzen geht. - Platt jesacht: TE is' gesund.
Ist er! Das haben die im JC aber nich so gerne wenn einer sagt "Ich bin gesund, ich komm klar mitm Alltag etc", also kramt man sich notfalls 1-5 Jahre alte Gutachten hervor und argumentiert damit. Welche Umstände damals herrschten ist denen auf deutsch gesagt schei*s egal. Wer einmal vorbelastet war (wie gesagt, Gründe sind uninteressant) der ist es immer und ich vermute genau deswegen lande ich immer und immer wieder in so einem Schwachsinn.

Zitat:
Ich finde das gar nicht so weit von der Problematik des TE entfernt - auch wenn er viell. keine solche gesundheitliche Vorgeschichte hat.

Auch und gerade DANN sollte es möglich sein, dass man mit seiner eigenen Einschätzung Gehör findet und nicht "zwangsinterniert" wird in Sinnlosmaßnahmen
Dem stimm ich so zu. Auch wenn das ganze ein wenig von der ursprünglichen Problematik abgeschweift ist, kann das von mir aus auch ruhig hier drin bleiben. Find die Diskussion recht interessant.
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Alt 15.08.2011, 16:38   #39
gila
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Zitat von Varag Beitrag anzeigen
... wenn einer sagt "Ich bin gesund, ich komm klar mitm Alltag etc", also kramt man sich notfalls 1-5 Jahre alte Gutachten hervor und argumentiert damit. Welche Umstände damals herrschten ist denen auf deutsch gesagt schei*s egal. Wer einmal vorbelastet war (wie gesagt, Gründe sind uninteressant) der ist es immer und ich vermute genau deswegen lande ich immer und immer wieder in so einem Schwachsinn.
also kramt man sich notfalls 1-5 Jahre alte Gutachten hervor und argumentiert damit

Und genau DA sollte man ansetzen und sich das von einem Nicht-Fachmann verbitten!
Man stelle sich vor, was das Herumkramen in vergangenen Leiden je nach Schwere auslösen kann - wer will hierfür die Verantwortung übernehmen?

gila ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.08.2011, 16:53   #40
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Zitat von gila Beitrag anzeigen
Zitat von Varag Beitrag anzeigen
also kramt man sich notfalls 1-5 Jahre alte Gutachten hervor und argumentiert damit (Hervorhebung von gila, k)

Und genau DA sollte man ansetzen und sich das von einem Nicht-Fachmann verbitten!
Man stelle sich vor, was das Herumkramen in vergangenen Leiden je nach Schwere auslösen kann ...
... oder eben - folgen wir der Argumentation des TE - auch nicht. Und auch dann ist dieses "Hervorkramen" irrelevant, da

(1.) Vergangenes, Relevanz f. die Gegenwart und/oder Zukunft wäe zunächst vom SB nachzuweisen (schriftlich, gell?) und

(2.) - sofern ärztliche und/oder psychologische Gutachten - dem SB die Kompetenz zu einem Verwenden dieser gutachterlichen Meinungen nicht zukommt (vermute ich zumindest; er (der SB) möge seine Zuständigkeit doch (schriftlich, gell?) darlegen).


Sagt mal, kann der HE denn nicht auf Löschen, zumindest Verschluss dieser Gutachten hinwirken? (Auch wenn dem TE das vielleicht völlig wurscht ist?)
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Alt 01.09.2011, 12:49   #41
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So, dann holen wir das ganze ma wieder aus der Versenkung. Vorgestern teilte man mir nach geschlagenen 3 Wochen mit das mein Widerspruch angekommen ist (danke, das weiß ich selber, ich habs per Einschreiben + Rückschein verschickt) und gleich n Tag später kam dann die Entscheidung wo ich zu erst dachte man hätte mich mit einem Einzeiler abgespeist (Der Widerspruch wird als unbegründet zurückgewiesen).

Auf der Rückseite war allerdings eine Begründung (siehe Anhang).

Ich hatte im Widerspruch erstma nur 2 Gründe angegeben (die eigentlich offensichtlichen Dinge), zum einen die Wirtschaftlichkeit (Bewerbungstrainings schon 2-3 gehabt, mitm Pinsel kann ich auch etwas umgehen) und halt die Sache mit der Weitergabe meiner VerBIS Daten (was das JC nich gejuckt/begründet hat warum das so is).

Aber mal der Reihe nach...erster Ablehnungsgrund ist die Behauptung das ich mich geweigert habe zu unterschreiben. Muss ich nix zu sagen, oder? Das Ding wurde nicht verhandelt, mir nicht mit nach Hause gegeben zum durchlesen lassen und am selben Tag der VA gegeben (schon vorher ausgedruckt der VA).

Der nächste Ablehnungsgrund ist Top. Unwirtschaftlich sind solche Maßnahmen also nur wenn ich nicht aktiv daran mitwirke. Ich könnt jetzt noch ausholen und erzählen was wir tatsächlich in der Maßnahme machen, geht aber am Thema vorbei find ich.

Da mir das JobCenter ja schon anbietet "ich könne ja Klage einreichen" würd ich das gern tun. Die Chance das ich während der Maßnahme (5 Wochen noch) eine Entscheidung kriege sind sicher gering, aber ich würd gern n Zeichen setzen.

Da ich mit Gerichten/Klagen noch keine Erfahrung habe, hatte ich gehofft das mir vllt jemand beim formulieren helfen könnte bzw. wie ich das am besten anstelle. Mal eben hinfahren geht während der Maßnahme eher schlecht (ma abgesehen davon das ich nich in Hannover wohne).

MfG
Varag

PS: Ganz vergessen die Begründung von der Widerspruchsablehnung anzuhängen.

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Alt 02.09.2011, 04:47   #42
swavolt
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Natürlich kannst du während der Maßnahme zum Gericht.
Sagst am Vortag das du morgen früh gleich zum Gericht fahren musst und läßt dir von dem Gerichtsheini eine Bescheinigung geben das du dort warst und fährst dann gemütlich wieder zur Maßnahme.
Kannst soviel Behördengänge machen wie du willst.
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Alt 02.09.2011, 16:43   #43
Varag
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Und die formulieren dann die Klage für mich oder wie muss man sich das vorstellen? Hab zum Thema Klagen gegen Widerspruchsbescheid bisher noch nichts gefunden im Forum.

Außer Klagen mit Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung hab ich noch nichts gefunden. Wäre das eh ein und das selbe oder müsste ich was anderes beantragen?!
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Alt 03.09.2011, 06:42   #44
swavolt
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Da brauchen wir mehr Infos.
Gegen was hast du Widerspruch erhoben?
Bist du immer noch in der Maßnahme?

Am besten immer alles schriftliche anonymisiert hochladen, damit man einen Überblick hat.
Und ja, jetzt mußt du beim SG Klage erheben, und zwar gegen genau das wogegen du Widerspruch erhoben hast.
Aber vorher nochmal alle Gründe sammeln. Beim SG immer alles vorbringen was geht.
Ich glaub Ghansafan hat schon mehrmals nen Klagevordruck hochgeladen.
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Alt 03.09.2011, 10:06   #45
Varag
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Widerspruch gegen den VA beinhaltete erstmal nur den Verstoß gegen informationelle Selbstbestimmung (welchen ich eigentlich hervorgehoben habe; das JC ging aber im Bescheid kein Stück drauf ein) und die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme (daher im Bescheid auch diese tolle Erklärung: "die Unwirtschaftlichkeit ergäbe sich nur wenn ich nich aktiv mit machen würde").

Für die Klage hatte ich mir dann noch zurecht gelegt das die EGV nicht mit mir verhandelt wurde, keine Bedenkzeit eingeräumt würde....das übliche eben. Weiß zwar nicht wieviele Erfolgschancen das hat, da ich ohne Beistand da war, aber ma schauen.

Also ein kurzer Überblick:
1. keine Verhandlung über EGV, keine Bedenkzeit, sofort wurden EGV und VA aneinander getackert und mir samt Zuweisung zur Maßnahme in die Hand gedrückt. (Leider im Widerspruch selber nicht erwähnt)
2. Verstoß auf informationelle Selbstbestimmung: Dem Maßnahmeträger werden ohne meine Zustimmung der Zugriff auf VerBIS Daten (was auch immer selektiv zu bedeuten hat in dem Zusammenhang) gewährt. (Nicht allzu geschickt geschrieben im Widerspruch: "Insbesondere weise ich Sie darauf hin das die Weitergabe von persönlichen Daten ohne meine vorherige Zustimmung nicht vorgesehen ist." / Wurde aber vollständig ignoriert, was meiner Meinung nach Bände spricht).
3. Wirtschaftlichkeit:
  • Malerarbeiten während ABM vor ~10 Jahren gehabt (mehr als Räume streichen und das auch nur letzte Woche, wird bei der Maßnahme eh nicht gemacht)
  • bereits mehrere Bewerbungstrainings gehabt. Bewerbungstrainings bringen auch nix solang ich weiterhin ohne Ausbildung bleibe...wer nix kann, kann auch nix dolles in die Bewerbung reinschreiben. Da bringt auch das x-te Training nix mehr.
  • Hatte zwar noch die Einführung in den Gastronomiebereich im Widerspruch erwähnt (weil auch schon vor 2 Jahren in einer Maßnahme gemacht), aber zum einen hab ich damit nix zu tun, zum anderen wäre das auch nur kochen.
In der Maßnahme bin ich noch, seit geschlagenen 4 Wochen und die brutale Langeweile dort kratzt langsam aber sicher an meinen Nerven. Ich muss zugeben das es dort locker zu geht. Es hieß zwar Vollzeit, aber man is im Grunde nur halbtags dort und wird nach gut Dünken vom Dozenten heimgeschickt. Während der ca. 4 Std. hockt man aber die ganze Zeit vorm PC und surft privat. Stellensuche mach ich nunmal bereits seit Ewigkeiten und solang ich nich Deutschlandweit suche (was ohne Ausbildung m.E. nicht so sinnig ist), hat man das ganze in max. 2-3 Std. durch. Kann man also auch nicht durchgehend machen.

Mit anderen Worten, die Maßnahme ist für mich pure Zeit- und für den Staat pure Geldverschwendung (aber das juckt den nich, ich weiß).

Den Klagevordruck von Ghansafan hab ich leider nich gefunden. Auf Klagevordruck gibts nur deinen Beitrag bei der Suche zu sehen und auf Klage springt die Suchfunktion mit unmengen an Beiträgen an
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Alt 04.09.2011, 00:30   #46
swavolt
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Sorry, hab mich da versehen. Hab nochmal bischen gestöbert und es war
BLINKY

Vordruck ist hier im Anhang von Blinkys Post:
http://www.elo-forum.org/eingliederu...tml#post917262

Kannst dir auch den Thread zu Gemüte führen. Vielleicht findeste ja noch was was auch zu deinem VA passt.
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Alt 04.09.2011, 01:22   #47
Ghansafan
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Standard AW: VA inkl. Zuweisung zu Aktivierungsmaßnahme

Hallo Varag,

hänge Dir mal eine Klagevorlage an, bitte entsprechend ändern bzw. ergänzen.

Angehängte Dateien
Dateityp: doc Entw_Klage.doc (17,5 KB, 160x aufgerufen)
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Alt 04.09.2011, 11:19   #48
Ghansafan
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Hallo @Varag,

gleichzeitig zu Deiner Klage würde ich empfehlen, einen Antrag auf aufschiebende Wirkung der Klage beim Gericht zu beantragen.

Hier hat @blinky schon mal was fertig gemacht, musst Du nur noch entsprechend abändern.

http://www.elo-forum.org/eingliederu...tml#post915599


Viel Glück!
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Alt 04.09.2011, 11:38   #49
Varag
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Erstmal Danke euch beiden

Versteh ich das richtig, das Antrag auf aW und die Klage dann separat zu verschicken sind?

Wie ist das dann mit den Klagepunkten? Führ ich in der eigentlich Klage dann auch noch mal auf dass der VA ohne Verhandlung erlassen wurde oder verbleibt das dann nur im Antrag auf aW?

Wäre die Antwort "bleibt im Antrag auf aW", dann hätt ich für die Klage nur die Sache mit der Datenweitergabe und die Unwirtschaftlichkeit.

Grüße
Varag
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Alt 04.09.2011, 12:10   #50
Ghansafan
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Hallo @Varag,

die Klage und den Antrag auf aufschiebende Wirkung kannst Du zusammen einreichen.

Anregungen für den Antrag sind in meinem verlinkten Post.

Wenn Du spezielle Tipps dazu brauchst, kann ich Dich sehr empfehlen, Dich per PN an @blinky zu wenden.

Er kennt sich mit solch einem Antrag super aus, ist sehr hilfsbereit und hilft Dir zu 100% weiter.
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