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Start > > -> vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 03.07.2011, 13:01   #1
Pixelschieberin
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Standard vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

guten Tag,
ich bin ratlos, finde keinen ähnlichen Fall hier im Forum, vll kann mir jemand nen Tipp geben?

---------- Vorgeschichte (sorry für die Länge, bin zu erschöpft, das noch weiter einzudampfen):

Ich habe eine EGV unterzeichnet (jajaja, ich weiß, blöd von mir..., nächstes Mal bin ich schlauer)
Laufzeit bis 11.Nov 2011.


Am 23.7.2011 flattert mir nach einem bereits gescheiterten Maßnahme"angebot" (8-Wo-Maßnahme)
ein mit "Vermittlungsvorschlag" betiteltes Papier ins Haus,
mit auf 6 Monate befristeter, mit ca 1.200 € vergüteter Arbeit / 39,5 Std/W.

Arbeitgeber: Fa XY
Bewerbung: ab 15.6.2011 (?? Eingang 23.6.)
Beginn: 1.7.2011 - Ende 31.12.2011

Beim sogleich vereinbarten Termin (29.6.2011) werde ich zu einem 3 Stdn später stattfindendem Vorstellungsgespräch
zu einem staatlich geförderten Verein weitergereicht.
Ansage: Wenn die mich dort haben wollen, möge ich am 1.7.2011 = Arbeitsbeginn - zur Vertragsunterzeichnung bei Firma XY erscheinen.

Von Weiterreichung hatte ich nichts in dem Anschreiben meiner SB gelesen.
Das war auch das erste Mal, dass ich das Wort "Maßnahme" hörte, bislang ging ich davon aus,
dass es sich um einen "normalen" Vermittlungsvorschlag für einen "normalen" Zeitvertrag bei einem "normalen" Arbeitgeber handle.

Auf Nachfrage wurde eingeräumt, daß das Anschreiben vom Jobcenter durchaus mißverständlich sei, aber an der Zeile:
Maßnahme: 955/92X/XX für Auskenner durchaus ersichtlich sei, dass es sich NICHT um einen normalen vermittlungsvorschlag handle.
(Man lernt ja nie aus...)
Ok, ich hatte den Fehler gemacht, diese EGV gutgläubig zu unterzeichnen, also ab zum Verein.

Dort stellte meine Gesprächspartnerin fest, dass ich für die gestellten Aufgaben
mit deren 12 Jahre alten Software überqualifiziert sei, und mich im Portfolio für den ersten Arbeitsmarkt nicht wirklich punkten lassen würde...
Veranstaltungsräume für Vorträge komplett zu bestuhlen und hernach wieder für Tai-Chi-Kurse leerzuräumen
entsprachen weder der Arbeitsplatzbeschreibung noch meinen gesundheitlichen Einschränkungen.
Absage erhalten, obwohl ich erklärte, alle gestellten Aufgaben, bis auf die Umzugs-Unternehmen-Arbeiten, ausführen zu wollen.

Per Email bei der Firma XY nachgefragt, ob der Termin zur Vertragsunterzeichnung hinfällig sei.
Antwort: Nein ich möge wie vereinbart vorbeikommen,
die Vertragsunterzeichnung stünde weiterhin an, sie würden mich "woanders" einsetzen.

Sofort bat ich um Zusendung des Vertrags per email, damit ich mir den in Ruhe durchlesen könne.
Antwort: Das ginge nicht. Wenn ich Fragen hätte, würden sie mir diese bei dem Termin gerne persönlich beantworten,
ich möge hernach unterschreiben.

Klang merkwürdig, so organisierte ich mir einen beratenden Beistand.
Ich hatte irgendwo in den Foren gelesen, dass ich mir zu JEDEM vom Jobcenter zugeschickten Vermittlungsvorschlag
(oder nur Maßnahme?) einen Beistand mitnehmen dürfe.
Dummerweise finde ich den betreffenden Paragraphen nicht mehr...

Vorgstern, dort angekommen, sollte meinem Beistand zunächst der Zutritt zum Besprechungsraum verwehrt werden.
Begründung:
Ein Beistand sei nur bei Ein-Euro-Job-Zuweisungen gestattet, dies sei eine Entgelt-Maßnahme, da gelte diese Beistands-Regelung nicht.
Ich insistierte, dann wollten sie den Paragraphen genannt haben. (Blöd gelaufen, wußte ich nicht.)
Ich: Sie mögen mir ihrerseits den Paragraphen nennen, der mir vorschreibe, allein in Vertragsverhandlungen zu treten.
Und warum sie mir den Vertrag nicht, um Verzögerungen zu vermeiden, per mail geschickt hätten?
Begründung: Damit nichts von mir am Vertrag geändert werden könne.
(Seit wann kann man PDFs bei entsprechender Sicherheits-Einstellung manipulieren? Z.B. Online-Kontoauszüge)
Ich: Dass wenn sie mir meinen Beistand nicht zugestehen, sie mir den Vertrag JETZT auf Papier aushändigen mögen,
wir vereinbaren einen neuen Termin wann ich ihn nach Prüfung wieder vorlege.
Mein Beistand wurde nun doch zugelassen, ein anderer Raum gewählt, wo jemand vom Betrieb XY mithören konnte.
(Im WWW fand ich hinterher nur noch einen thread, der besagte, da es sich um einen privaten Träger handle,
der von seinem Hausrecht Gebrauch machen dürfe, ein Beistand nicht zwangsläufig akzeptiert werden müsse)

Die Situation entspannte sich zusehends.
Bekam einen Arbeitsvertrag für eine Maßnahme vorgelegt/ausgehändigt.
Und, kaum zu glauben, mir wurde ein interessantes Projekt vorgeschlagen, was mit der Beschreibung im Vertragstext allerdings nichts zu tun hatte.
Da ich ne ehrliche Haut bleiben will, fragte ich, warum wir das Versprochene nicht im Vertrag niederlegen.
Antwort: Das würde die SB nicht bewilligen.
(Könnte sein, die SB versucht, wenn eine Maßnahme womöglich zum Profil passen UND womöglich Freude machen könnte, diese partout nicht vorzuschlagen)

Beim Beobachten der dort herumlaufenden Maßnahmeteilnehmer und Mitarbeiter gewann ich den Eindruck, dass es sich bei diesem Träger um eine angenehme Ausnahme handle.
Alle sahen äußerst zufrieden aus. Sämtliche Mitarbeiter freundlich, respektvoll, ehrliche Gesichter.
(Man erkennt durchaus, welcher Geist in einer Firma herrscht)

Die Projektleiterin und deren Chefin hatten sich in den 2 Tagen scheinbar ernsthaft Mühe gegeben,
eine Aufgabe an den Spezifikationen des Jobcenters vorbei-zu-erfinden, die alle Seiten glücklich machen könnte.
Unter den Augen meines Beistands vorgetragen - ein Gentleman-Agreement - kein verschlagener Blick.
Das abgeänderte Angebot ist sinnvoll und ich wäre hochmotiviert, das Projekt zu realisieren.
Mit der zuvor gescheiterten 8-Wochen Maßnahme keinesfalls zu vergleichen!

Auf meinen Einwand soll der Vertrag bis morgen auf eine Arbeitplatzbeschreibung geändert werden, die die SB nicht torpedieren könne, jedoch Raum für Interpretation läßt.

Es klingt so viel besser als alles Andere, was ich bisher angeboten bekommen habe.
Diese Tätigkeit würde ich - bis Ende der aktuellen EGV - sehr viel lieber machen als sinnbefreiten Gulag in einer deutschen Glückskeksfabrik.

mein Ziel:
Diesen Job, wenn er wirklich das ist, was mir dargelegt wurde, möchte ich bekommen und bis bis EGV-Ablauf am 11.11. behalten.
Danach würde ich lieber "ordentliches Geld" für meine Arbeit bekommen.

Wermutstropfen:
6 Monate Arbeitsvertrag halten mich wesentlich länger als 8 Wochen von meinen Zielen ab.
Ich stehe in den Startlöchern zu Selbststandigkeit, mußte mir bisher Lernihalte und Equipment selber andienen.
Keine Unterstützung meiner SB. Solange ich nicht vom Lernen und Kontakte-Knüpfen abgehalten wurde, war's machbar.

Unser Haushalt wird durch diese Maßnahme wahrscheinlich finanziell Miese machen.
Ich werde mit Antritt der Maßnahme für diese X Monate zum "Großverdiener".
Mein Mann, gerade Selbstständig-gemacht, noch-Aufstocker, bekommt dann Leistungskürzung. Das ist auch korrekt.
Ich muß aus der KK-Familienversicherung raus und selber Krankenversichert sein, d.h. den KK-Beitrag zusatzlich und selbst entrichten,
bekomme keine Fahrtkosten erstattet, da es sich um eine Entgelt-Maßnahme handelt.
D.H. uns bleibt wahrscheinlich weniger im Portemonnaie als ohne diese Entgeltmaßnahme.
Das soll für kein Entscheidungskriterium sein, ich versprech mir was von diesem Job.

---------- ---------- Vorgeschichte Ende


Was mich an dem Vertrag völlig verunsichert:
Diese Entgelt-Maßnahme und der vorliegende Maßnahme-Vertrag sind bis zum 31.12.2011 datiert.
Meine EGV geht bis zum 11.11.2011

Im Arbeitsvertrag steht u.A. Folgendes:
Die Arbeitnehmerin wird für die Zeit vom 01.07.2011 bis 31.12.2011 als Mitarbeiterin im AGH-Projekt - Name des Projekts - 955/92X/XX -
(gem § 16 d SGB II (Entgeltvariante) eingestellt.
Die Dauer der Befristung ergibt sich aus der bewilligten Laufzeit der Maßnahme.
Stellt die Bundesagentur für Arbeit oder das Jobcenter die Förderung der Maßnahme vorzeitig ein und endet daher die Maßnahme vorzeitig, endet auch das Arbeitsverhältnis automatisch mit dem Ende der Maßnahme.

Klingt erst mal plausibel.
Stellt sich mir so dar:
EGV abgelaufen, Maßnahme zu Ende, Tschüß.

Meine Idee ist:
Geänderten Vertrag unterschreiben, die nächste EGV beim Jobcenter NICHT unterschreiben.

Ich will jedoch mit der Unterschrift unter diesen Zeitvertrag nicht wieder einen schwer korrigierbaren Fehler machen.

Dann fand ich noch eine Zusatzvereinbarung, die in einer Auflistung, was ich alles gelesen, ausgehändigt bekommen und akzeptiert hätte, Vertragsbestandteil ist.
Darin wird vereinbart, dass ich einer "Arbeitszeitverlagerung" zustimme!?
Wortlaut:
In Abänderung des § 5 der des hauseigenen Vergütungswerks seien sich Arbeitgeber und -nehmer einig, dass im Falle von zu leistenden Arbeitseinsätzen an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie bei Schicht- ud Nachtarbeit keine gesonderten Vergütungen seitens des Arbeitgebers gewährt werden.
Die geleistete Arbeit wird in Freizeit abgegolten.
Dem Arbeitnehmer ist bekannt, dass die aufgeführten Tätigkeiten, unter die in § 10 Arbeitszeitgesetz aufgeführten Ausnahmen fallen.

Diese Zeile habe ich bereits aus dem (mir vorliegendem) Vertrag herausgestrichen, bekomme eh lt Absprache morgen einen geänderten vorgelegt.
Es ist mir nicht klar, worauf sich die "zusätzlichen Vergütungen" beziehen. Geld oder Zeit?
Wenn der Freizeitausgleich entsprechend angepaßt wird, ist's ja akzeptabel, das lese ich aber aus dem Wortlaut nicht eindeutig heraus.
Ich verstehe das so: Diese Zeiten 1:1 ohne den gesetzlich zugesicherten Aufschlag abgegolten bekommen zu sollen.
Interpretiere ich den Wortlaut falsch?

Fragen:
1) Wenn ich unterschreibe, habe ich damit bereits einer Verlängerung der nur bis bis zum 11.11.2011 terminierten EGV zugestimmt?
2) Was tun, wenn ich vor Ablauf der gültigen EGV keine Nachricht vom meiner SB zum Gespräch - zu mittlerweile bekanntem Zweck - EGV-unterschrieben-haben-wollen - erhalte?

(Ich dräng mich meiner Freundin dort lieber nicht mehr unaufgefordert auf.)

3) Was passiert, wenn ich am 12.11.2011 nicht mehr zur - vertraglich in Stein gemeißelten? - Entgelt-Maßnahme aufschlage?
Immerhin ist es ein Arbeitsvertrag bis 31.12.2011, der scheinbar nur vom Jobcenter aus zu beenden ist. s.o.
Diese Maßnahme scheint jedoch bis 31. Dez genehmigt zu sein.

4) Gehe ich ab 12.11. weiter zum Maßnahmeträger, um nicht vertragsbrüchig zu werden?
Es stehen Haftungs- Rückzahlungsklauseln im Vertrag.

Falls ich nicht zum diesmal "nicht-EGV-Unterschreiben" eingeladen werden sollte:
5) Was tun ab 12. November?
Sag ich am 11.11. beim Feierabendläuten dem Träger an, daß ich jetzt nicht mehr kommen "kann"?
(Die scheinen wirklich nicht so menschenverachtend und bösartig zu sein wie der zuvor, ich will stets fair bleiben)

6) würde ich im Fall, ich gehe weiter hin, durch konkludentes Handeln einer Verlängerung der EGV-Maßnehme stillschweigend zugestimmt haben?

7) Stehen mir durch die vereinbarte EGV ab 12.11.2011 Vertrags-neu-Verhandlungen zu? Diesmal zu ortsüblicher Bezahlung?
(Durchschnittslohn 1.Arbeitsmarkt für diese Tätigkeit in meiner Region: zwischen 1.900 und 2.800 Euro)

Da ich vorgestern (1.7.) nicht sofort unterschrieben habe, werden mir bereits die ersten drei Arbeitstage abgezogen, obwohl ich die Verzögerung nicht zu vertreten hatte. (s.o.)

8) Gibt es rechtlich zugestandene Zeitfenster, für derartige Vertragsprüfung meinerseits?
Für alles Mögliche gibt es Fristen, wo finde ich die hier üblichen.
(Zeitnah, unverzüglich, etc. finde ich in keinem Kalender.)


Es ist knifflig, und durch diese ca 7-wöchige Überschneidung sehr undurchsichtig.

Wer ist hier in welcher Pflicht? SB, ich, der Träger. (Ansagen, Mitteilungen etc.)


Den Träger selbst will ich zunächst nicht auf diese Überschneidungen hinweisen, die scheinen die Dauer meiner EGV nicht auf dem Schirm zu haben.

Das vorgeschlagene Projekt klingt nach einer spannenden Herausforderung, würde mein Porfolio anhübschen und mir Erfahrungen mit Equipment bescheren,
dass ich mir derzeit nicht leisten kann. Ich könnte vll. Kontakte knüpfen, die künftig nützlich sein können.

Der Träger hängt an der Nadel des Jobcenters, warum schlafende Hunde wecken und mir Verschlechterungen einhandeln?

Bei zu frühem Reagieren ginge dieser Job den Bach runter und meine mir "sehr zugetane" SB wird mir was "hilfreiches" bis Ende der tatsächlich vereinbarten EGV finden;
bzw meine Zeit (und Nerven) für ernsthafte Bemühungen, in ordentliche Arbeit zu kommen, verbrennen.

Morgen, Montag, den 4.7. um 8 Uhr ist Termin beim Träger vereinbart, den (hoffentlich wie besprochen) geänderten Vertrag zu unterzeichnen.

Mir gehts einzig darum, das Vertrags-Zeugs richtig zu machen.


Sorry für den Roman, habe halt versucht, Nach-Fragen zuvorzukommen.

Für fundierten Ratschlag bedanke ich mich im voraus.
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Alt 03.07.2011, 13:05   #2
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Ich hab nicht alles gelesen - aber es gibt eine einfache Antwort: Maßnahme antreten, aber da nicht unterschreiben, was vorgelegt wird.

Sagen, du möchtest es erst zum Prüfen lassen mitnehmen. Dazu gibt es fast in jedem Thema zu Maßnahmen was zu lesen - also tu es erstmal :-)

Danach kannst gerne Fragen dazu stellen.
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Alt 03.07.2011, 13:12   #3
Paolo_Pinkel
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Zitat:
Ich hab nicht alles gelesen - aber es gibt eine einfache Antwort:

Kiwi, wie wäre es mal, wenn du, trotz deines Zwangs, immer und überall als erster posten zu müssen, dich auch mal auf die Probleme des TE einstellst, anstatt deine 0815-Floskel abzusondern? Oder sammelst du Payback-Punkte im Elo-Forum? Bei diesem Umfang, die der TE hier schildert, ist die Antwort bestimmt nicht so einfach, wie du es hier zu suggerieren versuchst bzw. verdient das Problem auch einer entsprechenden Würdigung.
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Alt 03.07.2011, 13:13   #4
Pixelschieberin
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

habe viel gelesen, diesen Punkt, um den es mir geht, nirgends gefunden.
Ich will die Maßnahme durchaus antreten, sie klingt vielversprechend. Die zeitliche Überschneidung ist die Klippe.
Arbeitsrechtlich, vertragsrechtlich.
Habe nicht unterschrieben, bin doch gerade beim Prüfen.
:-)
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Alt 03.07.2011, 13:22   #5
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen

Kiwi, wie wäre es mal, wenn du, trotz deines Zwangs, immer und überall als erster posten zu müssen, dich auch mal auf die Probleme des TE einstellst, anstatt deine 0815-Floskel abzusondern? Oder sammelst du Payback-Punkte im Elo-Forum? Bei diesem Umfang, die der TE hier schildert, ist die Antwort bestimmt nicht so einfach, wie du es hier zu suggerieren versuchst bzw. verdient das Problem auch einer entsprechenden Würdigung.
Was soll das?

Auf Krawall gebürstet?

Ich antworte, um zu helfen, Punkt. Und dafür sind mir wohl die meisten dankbar...

hier überlasse ich aber nun dir das Feld.

(Ich weiß ja, daß du helfen kannst)
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Alt 03.07.2011, 13:36   #6
Pixelschieberin
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Na ja kiwi, ich fand deine Ansage auch etwas, sagen wir mal "voreilig".
Was glaubst du, was ich seit Tagen mache?
Lesen und prüfen.
Ich hätt mich nicht gewagt, einen Thread zu eröffnen, hätt ich eine Lösung gefunden.

Entspannen wir uns jetzt wieder?
:-)
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Alt 03.07.2011, 13:52   #7
Ghansafan
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Hallo Pixelschieberin,

wenn Dir an dieser Maßnahme gelegen ist, könntest Du Dich selber an Deinen SB wenden, um die EGV aufgrund der Laufzeit ändern zu lassen, also bis 31.12.

Wenn Du beim Träger unterschreibst,signalisierst Du, den Vertrag auch bis Ende Dezember einzuhalten,EGV hin oder her.

Vobei auch von auszugehen ist, das Dir vor dem 12.11.eine geänderte EGV vorgelegt wird. Und wenn Du beim Träger unterschrieben hast, würde das Nichtunterschreiben der geänderten EGV keinen Sinn machen.

Deshalb wäre vielleicht gut, vor der Unterschrift beim Träger für klare Fronten zu sorgen.
Eben, was die Laufzeit der EGV angeht.
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Alt 03.07.2011, 13:53   #8
Scarred Surface
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Ich hab mir den Text ganz durrchgelesen und ehrlich gesagt, wenig Neigung auf Details einzugehen.

Ich verstehe nicht:

1. Weshalb Du die Sache machen willst, obwohl sie mit Deinem persönlichen Zeitplan nicht kompatibel ist.

2. Wieso Du de facto für lau arbeiten willst, ja möglicherweise finanziell sogar nocht zulegen musst.

3. Mit der freiwilligen Teilnahme an so einer Maßnahme, einem parasitären Träger, der Teil der Armutsindustrie ist, die Einkünfte sichern willst. Aufwachen: Hier (Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante) geht es um eine trickreiche Abwandlung der Ein-Euro-Jobs. Ich kann mir gut vorstellen, vermutlich ist es auch so, dass mit der Tätigkeit in diesem "Projekt" reguläre Arbeit verdrängt wird.

Aus gutem Grund werden in diesem Forum keine Ratschläge gegeben, wie man einen Ein-Euro-Job anstrebt. Dieser Dreck gehört weg. Und auch seine Abwandlungen.


Abgesehen davon, wenn eine Vertragsgestalltung und die gesamte Konstellation drumrum schon so "er-klärungsbedürftig" und quasi in alle Richtungen auslegbar ist, gibt es nur ein vernünftiges Handeln: Finger weg!
Scarred Surface ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2011, 15:27   #9
Arbeitssuchend
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Zitat:
Die Dauer der Befristung ergibt sich aus der bewilligten Laufzeit der Maßnahme.
Stellt die Bundesagentur für Arbeit oder das Jobcenter die Förderung der Maßnahme vorzeitig ein und endet daher die Maßnahme vorzeitig, endet auch das Arbeitsverhältnis automatisch mit dem Ende der Maßnahme.

Klingt erst mal plausibel.
Stellt sich mir so dar:
EGV abgelaufen, Maßnahme zu Ende, Tschüß.
Sehe ich nicht so. Die Förderung einer Maßnahme kann durchaus auch über die Dauer einer EGV hinaus laufen.
Das heißt, Du musst bis 31.12.2011 dort arbeiten. Vorher nicht mehr dort zu erscheinen, wäre ein Maßnahmeabbruch, der sanktioniert würde.

Zitat:
In Abänderung des § 5 der des hauseigenen Vergütungswerks seien sich Arbeitgeber und -nehmer einig, dass im Falle von zu leistenden Arbeitseinsätzen an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie bei Schicht- und Nachtarbeit keine gesonderten Vergütungen seitens des Arbeitgebers gewährt werden.
Die geleistete Arbeit wird in Freizeit abgegolten.
Dem Arbeitnehmer ist bekannt, dass die aufgeführten Tätigkeiten, unter die in § 10 Arbeitszeitgesetz aufgeführten Ausnahmen fallen.
HIIIILFE!!!!!!
Das heißt, die können Dich einsetzen, wann und wie sie wollen und brauchen Dir nicht mal Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit zu bezahlen.
- - -

So wie ich das lese, bist Du durch Annahme dieser Arbeit finanziell schlechter gestellt, als mit ALG 2. Ich würde also vor Vertragsunterzeichnung das noch mal durchrechnen und die SB fragen, welche finanziellen Förderungen für Dich noch in Frage kommen, damit Du zumindest genauso gut gestellt bist, wie mit ALG 2.

Bei ALG I ist es so, dass Du keine Tätigkeit annehmen musst, die Dich nach Abzug der berufsbedingten Kosten (z.B. Fahrtkosten) schlechter stellt als ALG 1. Ob es bei ALG 2 auch so ist, weiß ich nicht. Vlt. kannst Du das mal in Erfahrung bringen.

Ist es evtl. möglich Wohngeld zu beantragen? Würde das den finanziellen Verlust auffangen?
- - -

Vielleicht unke ich jetzt nur, doch ich befürchte, dass dieses Angebot der Fa. nur ein Fake ist und die Dich letztlich doch anderweitig einsetzen, so dass dieses Projekt Dich NICHT vorwärts bringen würde.
- - -

Ich würde also bei Vertragsunterzeichnung auf einem Zusatzvertrag bestehen (den das JC ja nicht kennen muss), in dem ganz genau steht, dass Du entgegen dem eigentlichen Vertrag in dem von Dir gewünschten Projekt eingesetzt wirst - genaue Tätigkeitsbeschreibung ist nötig.
- - - -

Wie ist es mit Urlaubsregelungen?
Wie sind die Arbeitszeiten? Wochenarbeitsstunden?
Steht genau im Vertrag, wie viel Gehalt (oder Stundenlohn) Du bekommst?
Ist die Fa. tarifgebunden? Welcher Tarifvertrag? Hast Du den Tarifvertrag gelesen?

Alles wichtige Fragen, ohne deren ausführliche Beantwortung ich nicht dort anfangen würde zu arbeiten.


Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 03.07.2011, 15:47   #10
Pixelschieberin
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Registriert seit: 02.07.2011
Beiträge: 3.527
Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

@ Scarres Surface,
vielen Dank für Deine Zeit und Zeilen.
Dass dies eine Abwandlung der Ein-Euro-Jobs ist, war mir nicht bewußt.
Es wurde mir im Anschreiben als Vermittlungsvorschlag - d.h. als sozialversicherungspflichtige Arbeit "verkauft", was es auch zu sein scheint,
die ich unter allen Umständen anzustreben und bei "Zumutbarkeit" anzunehmen hätte.
Mitwirkungsverpflichtung....
Wie geschrieben, war ich selbst verblüfft, als ich das Wort "Maßnahme" hörte.
Ich sehe keine Unzumutbarkeit in der Tätigkeit selber, außer der verzwickten finanziellen Konsequenzen.

Warum ich für eine gewisse Zeit (eventuell) akzeptiere, Miese zu machen?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das ein sanktionsfreier Ablehnungsgrund ist, ich mich damit lt ihrer Interpretation, mich nicht nur unter einen Vorwand "entziehe".
Allein die Rechenübung, dass die Zugewinngemeinschaft mit meiner Arbeit weniger hat als ohne? Als Grund für eine Ablehnung?
Wo ich doch aus der Hilfbedürftigkeit rauskäme und die Allgemeinheit mit Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Arbeit entlaste?
Sie ist ja nur für meinen Fall zuständig und mutmaßt sicher, ich juble wenn ich jetzt soviel mehr habe als die normalen Bezüge.
Für einen Single wär das eine deutliche Verbesserung.
Derartige Aufrechnungen stoßen nur wieder die leidige Schmarotzer-Debatte an.

Warum ich erwog, meine Pläne temporär zurückzustellen?
Das Projekt wurde mir so geschildert, dass sich Kontakte zu anderen Existenzgründerinnen ergeben.
Ich überlegte, wenn ich die interviewe, bekomme ich neuen Input, erfahre Dinge, die mir bisher unbekannt sind, etc.
Ich bekomme zudem Equipment in die Hand, das ich nicht habe.
Also - Lerneffekt. (Wenn's denn wirklich stimmt mit der Projektbeschreibung)
Verdrängung regulärer Arbeit?
Es geht um ein Non-Profit-Filmprojekt für einen Sozial-Verein.
Wenn ich das Projekt nicht mache, gibt es halt keinen Film.
Die haben es sich, wie es aussieht, extra für meinen Background passend was aus den Fingern gesogen.

Das Rumge-eiere mit der Arbeitsplatzbeschreibung fand ich halt auch merkwürdig.
Deshalb recherchiere ich seit Tagen.
Das Agreement über das Projekt war mündlich, ich wollt morgen dort aufschlagen, mit Euren Ratschlägen in Gepäck und Hinterkopf.

Die für das angesagte Projekt erforderliche Software ist dort jedenfalls (noch) nicht vorhanden.
Allein bei der Ansage was das allersimpelste Grafiktablett koste, wurde meine Ansprechparterin etwas unruhig.
Deshalb wollte ich morgen, ohne unterschrieben zu haben, festnageln, dass wir die "andere" Arbeitsplatzbeschreibung für das Projekt in einem gesonderten Papier definieren,
beiderseits unterzeichnen, damit es hinterher kein Vertun gibt.
Und die Vertragslaufzeit will ich natürlich auch meiner EGV anpassen lassen, sonst kann ich das ja nicht unterschreiben. Maßnahme nur bis EGV-Ende.
Danach gerne normale Weiterbeschäftigung. normaler Vertrag, normales Geld.
Klingt doch konstruktiv, oder?
Vorher unterschreibe ich gar nichts. Wenn die so seriös sind, wie sich darsgestellt haben, sollte das ja kein Hinderungsgrund sein.
:-)
Ich hatte mich eh gefragt, ob die bereitzustellende Software nicht locker das überschreiten würde, was sie mit mir zu erwirtschaften hoffen.
Jedoch sah ich in deren Büros, dass die durchaus Geld für Rechner und Bildschirme angefasst haben. Die von Sonderpädagogen betreuten Werkstätten waren ebenfalls sehr gut ausgestattet.

Ich wollte morgen abklopfen, ob sie die Software wirklich bestellen würden, und werde, dank Eurer Hinweise darauf dringen, dass die Vertragslaufzeit nicht meine EGV überschreitet.
Danke für den Tip. Und bei Unklarheiten natürlich wieder nicht unterschreiben.
Von denen wurde mir vorgestern zwar zugesagt, dass mir von ihrer Seite keine Steine in den Weg gelegt würden,
hätte ich meine angestrebte Selbstständigkeit in Sack und Tüten, könnte von ihnen aus problemlos sofort aufhören.
Btw, was bekommen die denn überhaupt für mich?
Jemand eine Ahnung?
Das was mich stets einen Schritt zurückweichen läßt, ist deren Anwurf: Wir haben den Eindruck, Sie wollen ja gar nicht!
Ich weiß, üble Manipulationstechnik, nur wir wissen doch alle, dass genau dieser Satz einen in die Knie zwingt,
aus Furcht vor der verhaltensbedingten Nichtmitwirkung = Sanktionen mit verbundenem Stress,
der kontraproduktiv ist, mich keinen Schritt weiter in Arbeit bringt. Sei sie nun selbsständig oder angestellt.
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.07.2011, 16:40   #11
Scarred Surface
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Dass dies eine Abwandlung der Ein-Euro-Jobs ist, war mir nicht bewußt.
Es ist eine Maßnahme nach § 16d SGB II. Der trickreiche Bruder des Ein-Euro-Jobs.



Zitat:
Es wurde mir im Anschreiben als Vermittlungsvorschlag - d.h. als sozialversicherungspflichtige Arbeit "verkauft", was es auch zu sein scheint, ...
Würdest Du einen Job, von dem keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung geleistet werden, als normale sozialversicherungspflichtige Arbeit bezeichnen?

Das ist ja das Verlogene daran. Es wird einem etwas vorgemacht, was so nicht stimmt.


Zitat:
Wie geschrieben, war ich selbst verblüfft, als ich das Wort "Maßnahme" hörte.
An der Stelle hätte die rote Lampe an und Vorhang runter gehen müssen.


Zitat:
Ich sehe keine Unzumutbarkeit in der Tätigkeit selber, ...
Dann schildere die Tätigkeitsmerkmale doch einmal genau anhand der Zuweisung. Die müssen einerseits in einer Zuweisung genau und realitätsgerecht aufgelistet sein, damit die Zumutbarkeit überhaupt geprüft werden kann. Unzumutbar und damit rechtswidrig ist übrigens jede Tätigkeit, die normale Arbeit vedrängt. Andererseits darf der Inhalt der Maßnahme nicht von der Zuweisung abweichen. Dann ist die Maßnahme rechtswidrig.


Zitat:
...außer der verzwickten finanziellen Konsequenzen.
Mach Dir keine Sorgen. Die Arge hat das ganz fürsorglich so für Dich gerechnet, dass Du am Ende nicht mehr, oft sogar weniger Geld als bei einem Ein-Euro-Job hast. Das hat System.


Zitat:
Wo ich doch aus der Hilfbedürftigkeit rauskäme und die Allgemeinheit mit Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Arbeit entlaste?
Etwas naiv. Was glaubst Du wohl, woher das Geld, das Du bekommst am Ende stammt?


Zitat:
Derartige Aufrechnungen stoßen nur wieder die leidige Schmarotzer-Debatte an.
Mit Verlaub, ehr eine Dummheitsdebatte. Die würde ich nämlich dem aufzwingen, der mit der Schmarotzerkeule kommt. Ich würde ihn fragen, ob er so blöd wäre, de facto noch Geld mitzubringen, damit er 6 Monate eine Arbeit hat. Und wenn er nicht so blöd wäre, sich als Schmarotzer sehen würde.


Zitat:
Das Projekt wurde mir so geschildert, dass sich Kontakte zu anderen Existenzgründerinnen ergeben.
Das mag wohl sein. Man muss nur genug angehende Existenzgründer in so eine Maßnahme pressen, dann stimmt die Aussage.


Zitat:
Es geht um ein Non-Profit-Filmprojekt für einen Sozial-Verein.
Wenn ich das Projekt nicht mache, gibt es halt keinen Film.
Die haben es sich, wie es aussieht, extra für meinen Background passend was aus den Fingern gesogen.

Das Rumge-eiere mit der Arbeitsplatzbeschreibung fand ich halt auch merkwürdig. Deshalb recherchiere ich seit Tagen.
Recherchieren ist nicht Deine Aufgabe. Die (die Arge!) haben Dir vorab eine genaue Tätigkeitsbeschreibung zu Verfügung zu stellen, die mit den tatsächlichen auszuübenden Tätigkeiten deckungsgleich sein muss.

Btw. was machen eigentlich die anderen Maßnahmeteilnehmer resp. Existenzgründer in der Maßnahme? Filmen die auch alle?


Zitat:
Das Agreement über das Projekt war mündlich, ich wollt morgen dort aufschlagen, mit Euren Ratschlägen in Gepäck und Hinterkopf.
Mündliches kannst Du den Hasen geben. Das sollte Dir ja wohl klar sein. Was hast Du denn wirklich schriftlich in der Hand? Eigentlich nichts, was das Besprochene in irgendeiner Form verbindlich macht.
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Alt 03.07.2011, 17:13   #12
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

an Arbeitssuchend
vielen Dank für den Hinweis mit dem Tarifvertrag, werde das morgen auch gleich erfragen, ich wüßt jetzt gar nicht unter welches Tarifverträgs-Dach ich mit diesem "Job" fiele.
Wäre dann interessant für eine Weiterbeschäftigung.
Die offerierten mir bisher nur zumutbare jedoch ungelernte Bürohilfsarbeiten. Den Großküchen-Gulag, den ich gesundheitlich nicht durchstehen würde, konnte ich abwehren.
Für eine hochqualifizierte Arbeitskraft, die ihre Ausbildung und Karriere in ganz anderen Bereichen gemacht hat, ist das bedrückend bis demütigend.
(Gesundheitshandwerk-Studium-Meisterbrief, Screendesign und einiges mehr)
Wahrscheinlich, damit man gar nicht erst auf die Idee kommt, leistungsgerecht bezahlt werden zu wollen.
SB-O-Ton: ich hätte in dem Alter eh keine Chance, reguläre Arbeit zu bekommen, wie meine bisher erfolglosen Bemühungen bewiesen hätten.
Da hätt ich mir wohl besser vor ein paar Jahren nen Strick genommen und mich nicht noch mal selber neu geschult?

Noch Mal vielen Dank an alle, die sich hier die Zeit nehmen und mich mit konstruktiven Vorschlägen spicken und erhellen.
Mir raucht schon der Kopf :-)
Jedenfalls bereite ich jetzt den kleinen "Zusatzvertrag" zwecks Projektbeschreibung vor.
Ich bin ja nicht unkooperativ und nehme ihr schon mal diese leidige Arbeit ab.
:-)
Desweiteren werde ich morgen erklären, dass erst die EGV-Zeit geklärt sein muß. Entweder wir ändern den Vertrag bis 11.11.
oder es vergeht durch den ungeklärten Sachverhalt eine gewisse Zeit, bis das mit der SB geklärt ist.
Wenn der Maßnahmebeginn sich dadurch eh verzögert, kann ich mich gerne auf eine Verlängerung dieser EGV bis zum 31.12. einlassen, somit auch erst später anfangen.
Nimmt die Hast aus der ganzen Aktion.

Nicht-Vergütung der Feiertags- usw Arbeit:
Das hatt ich gleich auf dem Schirm, das geht ja gar nicht.
Wußt halt nicht ob, die mit diesem Wortlaut nicht nur feststellen,
dass keine zusätzlichen € gezahlt werden, aber die Zeit angemessen abgebummelt werden kann.

Eine bestehende EGV verlängern? Weiß nicht, ob sowas geht.
Ich habe seit der letzten EGV eine neue SB, die mich als Ziel wohl ausgesprochen herausfordernd findet.
Sie wird am Rad drehen, wenn sie meinen Namen liest, ohne mich bereits weg-geparkt bekommen zu haben.

Ich will keinesfalls eine neue EGV unterzeichnen, das hab ich hier schon gelernt, bisher blieben die von mir unterzeichneten EGVs ohne negative Konsequenzen.

Ich glaube nicht, dass die mich morgen beim Träger noch "nett" finden werden... (ich leide nicht unter dem everybodies-darling-sein-zu-müssen-Syndrom)
Dass das Vertrags-Ding erst geklärt werden muß, verschafft mir etwas Luft zum Nachdenken.
Werde morgen, nach dem dann dritten Vorstellungstermin beim Träger, schriftlich bei meiner SB anfragen, wie weiter zu verfahren sei. (Irgendwer schrieb, nie Telefon.)

Was ich noch nicht begriffen habe:
Kann ich der SB einfach vortragen, hier gibt es eine Unstimmigkeit, EGV-Laufzeit und Maßnahme-Zeitraum passen so gar nicht überein?
Dann zückt sie sicher gleich 'ne neue EGV aus der Schublade.
Das wollte ich ja nicht.
Wenn sie sagt, entweder neue EGV, Verlängerung ist nicht?
Aber sie müssen zumutbare Arbeit annehmen!
Warum machen Sie das denn nicht, ist doch schick?
Hat sie clever eingefädelt, die Dame.
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Alt 03.07.2011, 17:30   #13
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Na ja kiwi, ich fand deine Ansage auch etwas, sagen wir mal "voreilig".

Tut mir leid, wenn du so denkst - ich wollte nur einen Tip geben, hatte heute bisher keine Zeit alles zu lesen und zu beantworten.


Was glaubst du, was ich seit Tagen mache?

Das geht mich nichts an - ich bin nur davon ausgegangen wenn du so viel Text schreibst daß du die Beiträge nicht kennst, was Maßnahme und keine Pflicht zu sofortigen Unterschrift angeht und wollte drauf hinweisen.

Lesen und prüfen.
Ich hätt mich nicht gewagt, einen Thread zu eröffnen, hätt ich eine Lösung gefunden.

Auch dann hättest du einen Thread aufmachen können, z.B. um sicher zu gehen, es richtig verstanden zu haben...

Entspannen wir uns jetzt wieder?
:-)
Weiß ich nicht, ob du das nötig hast.
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Alt 03.07.2011, 18:02   #14
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Zitat von Scarred Surface Beitrag anzeigen
Es ist eine Maßnahme nach § 16d SGB II. Der trickreiche Bruder des Ein-Euro-Jobs.
Würdest Du einen Job, von dem keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung geleistet werden, als normale sozialversicherungspflichtige Arbeit bezeichnen?

Das ist ja das Verlogene daran. Es wird einem etwas vorgemacht, was so nicht stimmt.

An der Stelle hätte die rote Lampe an und Vorhang runter gehen müssen.
Wenn man sich profunde Kenntisse angeschafft hat, ja, dann geht die Lampe an.
Wußte ich nicht, dass dies gar keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ist,
Kam so daher mit Krankenkassenbeitrag, Sozialversicherungs-Ausweis und Lohnsteuerkarte-haben-wollen.
Ich glaubte, dass davon Rentenversicherung, Krankenkasse etc abgeführt werden. Sonst käme man ja auf Brutto=Netto?

Habe noch nie an sowas teilgenommen, kenn demzufolge die Monats-End-Abrechnung nicht.

Danke für dieses Detail, ich ahnte, in diesem Forum gibt es Auskenner, die mir Tipps geben können und mich nicht ins offene Messer laufen lassen wollen.

Zitat:
Dann schildere die Tätigkeitsmerkmale doch einmal genau anhand der Zuweisung. Die müssen einerseits in einer Zuweisung genau und realitätsgerecht aufgelistet sein, damit die Zumutbarkeit überhaupt geprüft werden kann. Unzumutbar und damit rechtswidrig ist übrigens jede Tätigkeit, die normale Arbeit vedrängt. Andererseits darf der Inhalt der Maßnahme nicht von der Zuweisung abweichen. Dann ist die Maßnahme rechtswidrig.
Das war ja die Falle, ich las als Überschrift "Vermittlungsvorschlag", von Zuweisung, wie bei der Küchen-Gulag-Aktion, kein Wort in dem Anschreiben.
Und diese kryptische Nummer hinter dem kleinem Wort Maßnahme, gut versteckt in den ganzen Daten, die hatt ich (mein Fehler) übersehen, da ich durch die fette Überschrift "Vermittlungsvorschlag" an normale, nämlich Vorschläge auf den ersten Arbeitsmarkt schloß.
Wieder was gelernt.
Wenigstens bin ich nicht in die Falle getappt und habe irgendwas unterschrieben obwohl mir deshalb Unwilligkeit unterstellt wurde.

Zitat:
Recherchieren ist nicht Deine Aufgabe.
Ich meine HIER recherchieren, um mich schlau zu machen....
Das ist schon meine Aufgabe .-)

Zitat:
Btw. was machen eigentlich die anderen Maßnahmeteilnehmer resp. Existenzgründer in der Maßnahme? Filmen die auch alle?
Es geht über Existenzgründer unter einem Dach, die bereits erfolgreich am Markt agieren.
Ich steh dort nicht in einer Riesengruppe, bin ganz allein bei den Terminen (weiß immer noch nicht, ob mir dort ein Beistand gestattet werden muß oder nicht).
Habe nur mitbekommen, dass der Träger im Juli so-und-soviele Maßnahmeteilnehmer "unterzubringen" habe.
Bei mir hat es ja schon mit dem Bürojob beim Klangschalen-Meditations-Verein nicht geklappt, weil ich Stühle-Schleppen nicht als "einfache Bürotätigkeit" akzeptierte.
Daraufhin boten sie mir jetzt den bereits beschriebenen Job in deren "Mutterhaus" an, wahrscheinlich wollen sie sich den Fisch nicht durch die Lappen gehen lassen?

Zitat:
Mündliches kannst Du den Hasen geben. Das sollte Dir ja wohl klar sein. Was hast Du denn wirklich schriftlich in der Hand? Eigentlich nichts, was das Besprochene in irgendeiner Form verbindlich macht.
Eben, deshalb hab ich ja auch nichts unterschrieben, ohne mich vorher zu informieren. Ist doch schon allerhand Hilfreiches geschrieben worden, was ich mir in meinen Katechismus für morgen schreiben kann.

:-)
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Alt 03.07.2011, 18:57   #15
Ghansafan
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Hallo,

bei der Entgeltvariante werden, außer der Arbeitslosenversicherung, schon Beiträge abgeführt.

Das ist schon etwas Anderes als der 1€ Job, wo nur eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird.
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Alt 03.07.2011, 18:59   #16
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Es handelt sich bei meinem Vorgang also um eine geschickt als Vermittlungsvorschlag getarnte Maßnahmezuweisung?
....Die Stellenbeschreibung entnehmen Sie der Anlage
(Wieder kein Hinweis auf Maßnahme im Anschreiben der SB)

Daß es sich um eine Maßnahme handelt, konnte ich erst aus dem mir vorgelegtem "Arbeitsvertrag" eindeutig ersehen:
Die Arbeitnehmerin wird für die Zeit vom 01.07.2011 bis 31.12.2011 als Mitarbeiterin im AGH-Projekt - Name des Projekts - 955/92X/XX -
(gem § 16 d SGB II (Entgeltvariante) eingestellt.

Böse Falle....

Die "Stellenbeschreibung" will ich wegen Rückverfolgbarkeit nicht ausbreiten, die Freunde kennen dieses Forum sicher auch.

Nein, die Beschreibung entspricht keineswegs der mündlich (noch festzuschreibenden) Nebenabsprache, ist jedoch "zumutbar".
Leichte Hiwi-Büro-Tätigkeiten (obwohl ich dabei nach drei Wochen nen Fön bekommen werde)
Btw, meine SB sagte, um eine Maßnahmeteilnahme käme ich keinesfalls herum, ich hätte keine eigene Arbeit gefunden, deshalb MÜSSE ich wenigstens an einer Maßnahme teilnehmen. Wenn sie mir hernach noch eine weitere anbieten wolle, könnte ich ihr entgegenhalten, dass die letzte nichts gebracht hätte, deshalb müsse ich aber erst mal EINE mitmachen.
Ich wollte von ihr wissen, wie mich ungelernte Arbeit im Lebenslauf am ersten Markt erfolgreicher etablieren lassen soll. Das sei ihr egal, ich hätte nach der Zeit ohne selbst Arbeit zu finden, nun eine anzutreten.
Dann kam dieser Küchengulag-Typ, von dessen Verhör ich mich bis heut noch nicht erholt habe. Er fand mich unsympathisch, mir wurde nichts zur Unterschrift vorgelegt.
Das wurde mir offiziell als Maßnahme zugewiesen.
Ich bekam Sanktionsandrohung, hätte die Maßnahme abgebrochen.
Das war voll bizarr. Nichts hatte ich abgebrochen, es kam gar nicht dazu, der wollt mich nicht. Anhörungszettel, keine Antwort.
Jetzt dieser obskure Vermittlungsvorschlag.

Deshalb fand ich diese offerierte "Lösung", die genau mit meinen Interessen und Fähigkeiten übereinstimmt, so attraktiv.

Leute, ich bedanke mich für Eure Hilfe, ich bin froh, dass ich so gute Ratschläge bekommen habe,
werde jetzt noch ein paar Stunden was Schönes machen, ehe ich mich morgen wieder in die Diskussionen werfe (habe jetzt schon Magenschmerzen)
Ich bin noch neu in diesem Spiel, so habt etwas Nachsicht mit der Uneingeweihten.
Naiv bin ich nicht, sonst wär' ich nicht auf dieses Forum gestoßen, und hätte hier um Rat gefragt. Ich finde nur keine irony-tags.

Einigen sarkastischen Beiträgen entnehme ich, dass noch hartes Brot auf mich zukommen wird. Es raubt einem die Kraft fürs eigentliche Ziel,
wenn man erst diese Finten und Stolperdrähte erlernen muß. Seit Tagen komme ich nicht zu dem was ich wirklich machen will: Gestalten und meine Arbeit an geeigneter Stelle anbieten.
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Alt 03.07.2011, 19:09   #17
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Standard AW: vereinbarte EGV läuft 7 Wochen vor zugewiesenem Maßnahme-Ende ab

Wenn ich das richtig sehe, willst du die Maßnahme also nicht machen?
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Alt 03.07.2011, 19:31   #18
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Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Kam so daher mit Krankenkassenbeitrag, Sozialversicherungs-Ausweis und Lohnsteuerkarte-haben-wollen.
Ich glaubte, dass davon Rentenversicherung, Krankenkasse etc abgeführt werden.
Das ist auch so. Der kleine aber feine Unterschied ist, dass Du aber keine Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung erwirbst. Und darum ist es auch kein normaler SV-pflichtiger Arbeitsplatz.

Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Das ist schon etwas Anderes als der 1€ Job, wo nur eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird.
Stimmt, die Sache ist perfider. Diese Maßnahmen sind von der "Entlohnung" her so gestrickt, dass man in der Regel zumindest nicht besser als bei einem Ein-Euro-Job dasteht. Wenn dann noch eine kleine Besonderheit hinzukommt (Aufstocker in der BG oder höhere Fahrtkosten, etc.) dann ist man im Vergleich schnell in den Miesen.
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Alt 03.07.2011, 19:45   #19
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Inzwischen bin ich hin und hergerissen.
Das angekündigte Projekt hörte sich akzeptabel an.
Ich versuche morgen die Unklarheiten auszuräumen,
Nebenabsprache schriftlich niederlegen,
Vertrag bis 11.11. einkürzen (EGV gemäß)
EGV ließe ich auch verlängern, wenn die SB mir ihrerseits entgegenkommt, mich zB erst am 1. 8. dort parken zu wollen.
Ich bin mitten in einem Projekt, was mich Geld gekostet hat, damit ich mein Portfolio für den ersten Arbeitsmarkt repäsentativ und aktuell halte.
(3D-Animations-Film, Serverplatz dafür angemietert, etc.)
Ich erwähnte bereits, ich steh in den Startlöchern, mich selbstständig zu machen.
Das interessiert einen SB nicht, die denken man liegt den ganzen Tag auf der faulen Haut und müsse O-Ton: Tagesstruktur erlernen.
So kam mir ein Fimprojekt nicht ganz so sinnbefreit vor wie geistig unterfordernde HiWi-Arbeiten erledigen zu sollen.

Reißen tu ich mich nicht wirklich danach, natürlich gebe ich mein know-how nicht gerne für peanuts raus.
Wollte nur pragmatisch sein und das Beste aus der Situation machen.
Jedenfalls laß ichs morgen auf nen Knall ankommen und unterschreibe nicht, wenn ich die strittigen Punkte nicht schriftlich bekomme.
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Alt 03.07.2011, 20:47   #20
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Nachschlag:
finde gerade einen Passus im Vertrag, der vorschreibt, meine Arbeitskraft ausschließlich diesem Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Nebenjobs bedürfen der Genehmigung.
Man muß sich also von richtiger Arbeit fernhalten?
Das kann man bei einer zeitlich unbefristeten Stelle vllt noch nachvollziehen, aber in der Situation!?
Einfach nur kontraproduktiv.
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Alt 03.07.2011, 21:04   #21
Ghansafan
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Hallo,

man sollte hier sehr viel Umsicht walten lassen.

Wie schon geschrieben, wird die Entgeltvariante als sozialversicherungspflichtige Arbeit angesehen, genau wie die Bürgerarbeit, dort wird auch keine Arbeitslosenversicherung gezahlt.
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Alt 04.07.2011, 11:14   #22
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guten Tag, ich schon wieder..
Wie nicht anders zu erwarten, gab's bei der heutigen Besprechung Unklarheiten, die ich erst mal abarbeiten muß.
Ich gewann den Eindruck, dass ich irgendwo geparkt werden soll.. Meine konstruktiven Vorschläge wurden, mit "das müssen wir dann mal sehen" beschieden.
Meine Vertragsänderungswünsche stießen auf mildes Erstaunen.
Das mit der Arbeitzeitverlagerung ist strittig, sie meinte, das sei ja in der Arbeitzeitregelung vereinbart und wäre gesetzlich geregelt. Ich verwies darauf, dass ich das so lese, dass diese interne Regelung ja in der Überschrift ausgehebelt wird, die Konsequenzen stehen drunter.
Entweder das wird eindeutig umformuliert, oder wir streichen diesen Passus. (Wurde erst mal genickt)

Der Hauptknackpunkt, EGV bis Mitte Nov und Maßnahmedauer bis 31.12:
Sie erklärte mir, das sei sicher so in meiner EGV niedergelegt, dass es sich dann automatisch verlängere. Außerdem bekäme ich ja vor Ablauf der bestehenden EGV eine neue vorgelegt, da könne man das ja dann korrigieren.
(Na klar doch...)

Ich: dass ich das zu prüfen hätte, ehe ich eine Willenserklärung unterschreibe.
Müsse mich erst um einen termin zur Klärung bei meiner SB bemühen.
Ich würde ein Fax an die SB lostreten, (Formulierung noch unklar... bitte um Hilfe)

Wir verblieben, dass ich bis 16 Uhr zurückrufe und ihr mitteile, ob ich bereits Feedback von meiner SB bekommen habe.
Kann ich mir kaum vorstellen, das Telefon soll man ja nicht benutzen - habe ich hier gelernt.

Jetzt hab ich die EGV studiert, finde da nichts, was mich zu Fron über die unterschriebene EGV-Dauer hinaus verpflichtet.

Ich hänge die fotografierten Unterlagen an, vllt kann mir jemand was dazu sagen?
Die in der EGV unterschriebene Maßnahme habe ich nicht angetreten. Es geht jetzt um die Maßnahme im VermittlungsVorschlag.

Btw, dort wird mir nicht erlaubt Skype zu benutzen.
Das ist mein Haupttool um mit bereits aquirierten Kleinkunden in Kontakt zu stehen!
Wenn ich Anfragen bekomme, muß ich zeitnah reagieren können und Termine vereinbaren bzw von dort aus auf meine Freizeit verlegen können.
Ich benötige die mühsam hergestellten Kontakte, email ist nicht probat in der Szene. Damit werde ich sowas von ausgebremst.

Die Projektleiterin sagte knapp: Das brauchen Sie hier nicht.

(Hallo?) Muß man sich von den laufenden Kontakten und Verhandlungspartnern abschneiden lassen?
Es ist eine Maßnahme.
Kein Arbeitgeber im herkömmlichen Sinn, wo es nachvollziehbar wäre.

Arbeitsplatz:
Kristallspiegelnder Monitor, zwar schick aber keine Möglichkeit, die Reflexe wegzubekommen.
Maus: Eintasten-Maus, unergonomisch und eher ein Klotz am Bein als ein Eingabegerät.
Ich sagte, dass ich mit der keinesfalls arbeiten kann, ich könne mir meinen Stift mitbringen aber ich brauch ne Scrollmaus (Webdesign, hallo?)
Der herbeigerufene Mann:
Das sei Standard und eine andere bräuchte ich nicht, ob ich denn noch nie am Mac gearbeitet hätte, bei Mac gäbe es nur solche Mäuse.
Okee, das ist ungefähr so, als wenn wir das Lenkrad im Auto jetzt mal in den Fußraum verlagern....
(und obedrein bullshit)

Das angesprochene Projekt:
Software teilweise vorhanden, es würde nicht von mir erwartet dass ich das Projekt beende!!?? Es müsse auch keine Kinoqualität haben.
Ich: wenn ich was mache dann richtig.
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2011, 23:03   #23
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Falls es jemanden interessieren sollte, wie es weiterging:
Mehrfache Bewerbungsgespräche geführt, immer Kontakt gehalten. da meine SB meine Frage nicht beantwortet hatte, und mein RA noch nicht aus dem Knick gekommen war, konnte ich mich leider nicht eher entscheiden.......

Als das Drohschreiben meiner SB eintraf, meine tatsächliche Frage völlig unberücksichtigt lassend, meldete ich mich vereinbarungsgemäß und wurde nach nunmehr vier Vorstellungsgesprächen vor Ort, zur Vertragsunterzeichnung eingeladen.
Ich hatte beschlossen, nach den vielen Lügen, die mir dabei bereits aufgetischt worden waren, und nach tagelangem Studieren dieses ausgesprochen hilfreichen Forums, diesen Wisch, der mich entmündigt hätte, nicht gegenzuzeichnen.
Wütende Chefin, neue Lügengeschichten, dass ich mit der Nichtunterzeichnung ein Verhalten zeige, dass die Anbahnung der Maßnahme verhindere.
Die Bestie zeigte ihr wahres Gesicht....der selbe Satz stand im Schreiben der SB, ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Der Vertrag war unterirdisch, wieviele Rechte abgetreten werden sollten, um dann hinterher um Genehmigung bitten zu müssen, was mir ohne den Wisch eh' zustünde.
Riesentheater, Zeugen holen müssen, Aufmarsch der Maßnahememitarbeiter als der eintraf.
Habe meinen Satz aufgesagt, deren Zeugen gefragt ob sie AUCH verstanden hätten, was ich gerade gesagt habe..
Irritiertes Nicken, Abflug. Report an SB geht morgen raus, hatte heute keine Kraft mehr, zu formulieren.
Nun warte ich auf die Sanktionsandrohung
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Alt 12.07.2011, 23:48   #24
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Danke für das Update. Aktuelle Erfahrungsberichte aus erster Hand sind für viele (auch die schweigenden) Mitleser interessant und wertvoll.
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Alt 13.07.2011, 09:39   #25
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Hallo

was wichtig ist.
eine genaue Beschreibung des ARbeitsplatzes und der Tätigkeiten.
desweiteren wie das mit Überstunden abgerechnet wird.
Weil Überstunden für lau ist nicht.

wenn da swirklich ne neue Abzocke ist für 1 Euro jobs dann prost

Gruss Uwe
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