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Start > > -> EGV in der Elternzeit?

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 21.01.2011, 15:47   #1
aniblume->Emailproblem
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Registriert seit: 03.02.2010
Beiträge: 27
aniblume
Standard EGV in der Elternzeit?

Hallo an alle,

Vorsicht sehr lang und viele Fragen, hoffe, daß das alles in dieser Rubrik bleiben kann?! Wenn nicht kann das verschoben werden???

mein Mann und ich haben uns vor einigen Tagen getrennt. Er wird am 01.02. eine eigene Wohnung beziehen....die Kinder, ein gemeinsames (2,5 Jahre), eines aus vorangegangegner Beziehung (12) werden bei mir bleiben. Habe erst ab 3 Jahren einen Kiga Platz für die Kleine.

Ab dem Auszug meines, dann dauernd getrennt lebenden, Mannes werden ich und die Kinder ALG II beantragen müssen. Vorher haben wir vom Einkommen meines Mannes, Wohngeld und Kiz gelebt....

Ich habe mir gedacht, Antrag stelle ich je eher, desto besser....also
werde ich mal die online-Anträge von der offiziellen Seite der BA nehmen, diese ausfüllen und zusammen mit sämtlichen Kopien und einem Schreiben an die Arge postalisch schicken....denn ich muß ziemlich wieit fahren bis zur zuständigen Arge...und nur um einen Antrag abzuholen, wenn das Geld eh schon knapp ist...?
Allerdings habe ich aber auch oft gelesen, daß die nicht überall angenommen werden...

Nach langem überlegen rief ich schließlich in Nürnberg bei der BA (Calcenter sicherlich) an, um zu fragen, ob denn die online-Formulare auch überall gültig sind...die Dame dort meinte, in meiner Arge müsse ich persönlich Vorsprechen, um einen Antrg zu erhalten

Ich sagte ihr, daß in den Dienstanweisungen aber etwas anderes steht...nämlich daß man ALG II-Anträge sogar Formlos und postalisch stellen kann. Sie meinte, wenn ich ALG Leistungen erhalten wolle, müsse ich dort persönlich hin, jede Arge macht das eben anders, und in meiner Zuständigen ist es eben so. Von diesen Anweisungen wisse sie nichts....und beendete das Gespräch...

Nun bin ich auf Nummer sicher gegangen und hab gestern bei der Arge vorgesprochen, eine sehr nette Dame hat mir einen Antrag ausgegeben, war dann aber ziemlich irritiert als ich meinte, daß ich das Geld erat ab 1. Februar beantragen möchte, da ja dann erst Bedarf besteht, wenn mein Mann woanders wohnt...
das ginge nicht, ab heute gilt die Antragstellung denn ich sei ja heute da...Aber das wäre quatsch, da ich doch erst ab Februar hilfebedürftig sei, erwiderte ich....

Außerdem soll man sich doch auch sofort melden, sobald man (wenn man in Arbeit ist) von einer zukünftigen Arbeitslosigkeit/Hilfebedürftigkeit weiß, mindestens(?) drei Monate vorher oder nicht?

Und mich dann schickte man mich auch gleich noch zu meiner zuständigen Arbeitsvermittlerin .

Na, ja dachte ich....wird schon richtig sein...
Dort erzählte ich dann auch was ich von Beruf eigentlich bin, wann ich zuletzt gearbeitet habe und auch, daß ich seit der Erkrankung meiner Tochter(sie ist schwer kronisch krank und ist schon oft operiert worden...) starke Neurodermitis bekommen habe und wahrscheinlich nicht mehr in meinem Beruf arbeiten kann (da ich dort ständig mit Wasser, Chemiekalien und verschiedenen Desinfektionsmitteln in Kontakt komme, was das Krankheitsbild nur noch schlimmer machen würde). Ich fragte auch gleich, inwieweit ich denn umschulen könne (vielleicht wegen Berufsunfähigkeit)

Sie sagte, dann gibt es einen Bildungsgutschein, die aber nur Zwei Jahre Ausbildung finanzieren, das dritte Jahr geht nur, wenn ich einen Arbeitgeber finde, der mich noch für ein Jahr als Azubi einstellt.

Ansonsten Altenpflege, das geht nur zwei Jahre.

Aber da bin ich ja wieder mit Desinfektionsmitteln und sonstigem in Kontakt...
Und mein Orthopäde wird sich sicher auch negativ zu dieser Berufswahl äußern, Knie und Rücken sind kaputt.

Na,ja daraufhin erzählte ich, daß ich einem Zeitungsartikel gelesen habe, daß es auch auch möglich ist, erst ab 2. Lehrjahr einzusteigen (das erste sozusagen in den beiden Jahren nebenbei aufholt...), dann hat man auch nur zwei Jahre....wenn der Betrieb, wo man lernt darauf eingeht...davon wußte sie natürlich auch nichts, hm....

Weiß hier jemand etwas darüber und wie man das anstellt? Oder habe ich andere Möglichkeiten, eine Umschulung machen zu können, die drei Jahre geht???? Ich bekomme mit ziemlicher Sicherheit eine Bescheinigung vom Facharzt, daß ich in meinem Beruf nicht mehr arbeiten kann...

Außerdem wollte ich von der Arbeitsvermittlerin wissen, ob nicht im Falle einer nachgewiesenen Berufsunfähigkeit ein anderer Träger für Leistungen zuständig sein könne (Berufsgenossenschaftm Rentenversicherung oder so)...davon wußte sie auch...wie solls auch sein... nichts

Weiß auch hierüber jemand von euch etwas? Wohin ich mich wenden könne....

Dann sagte sie:
Aber als erstes müsse ich eine EGV unterschreiben...
Ich meinte dann, das ich aber noch in der Erziehungszeit bin, da sagte sie trotzdem müsse ich das unterschreiben...es wird dokumentiert im EGV, das ich in der Erziehungszeit bin!!!!(Ja oben bei Ziele steht: Ausschöpfung der Elternzeit)
Aber ansonsten gaanz viel mit Ortsgebundenheit, Sanktionen bei Pflichtverletzung Rechtsfölgebelehrungen(4 Seiten) u.s.w.

DAS ALLES IN DER ELTERNZEIT????? Wozu, muß ich unterschreiben, wenn ich mich doch erst wiedr ab Beginn Vollendung 3. Lebensjahr meiner Tochter wiedr zur Verfügung stellen muß. Was soll dann sanktioniert werden? Soll ich mich jetzt schon bewerben, wenn ja auf was?

Etwa so?:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bewerbe mich....bla bla....obwohl ich in diesem Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann????

Ist doch quatsch! Und wenn ich nicht unterschreibe, bekomme ich dann kein Geld?

Hab mir die EGV erst einmal mitgeben lassen und nichts unterschrieben...aber die AV hat mit den Augen gerollt. Ich soll die EGV am Dienstag schon wieder, zusammen mit dem ALG II_Antrag abgeben (hab dazu einen Termin bekommen, den ich wahrnehmen muß!...unterschrieben natürlich sonst kann sie mir bei der Vermittlung in eine Arbeit/ bei der Suche einer Umschulung nicht helfen!!! Hä????

Ist das so rechtens? Wenn nein, worauf kann ich mich berufen? Gesetzte, Paragraphen immer her damit, bitte....ich fühl mich gerade hilflos!!! Einen Beistand hab ich auch nicht, der mitkommen kann ...ich muß da, mit der Lütten auf dem Arm alleine durch, und hab schon ziemliche Angst, was da auf mich zu kommt...

Wenn ich das nicht unterschreibe, bekomme ich vielleicht auch kein Geld, aber ich brauch doch das dringend für Miete und Essen, meine Kleine muß im Februar auch wieder nach Berlin in die Charitè zur Kontrolle, da brauch ich für die Fahrt Geld u.s.w....

Bitte, kann mir jemand helfen, kennt sich umfassend jemand mit diesen ganzen Dingen aus?

So, jetzt bin ich hiermit erst mal fertig, Tut mir leid, daß das alles sooooo lang geworden ist.

Liebe Grüße
Ani
aniblume ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2011, 15:58   #2
gast_
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Standard AW: EGV in der Elternzeit?

ruhig Blut :-)

Die EGV mußt nicht unterschreiben, und was du möchtest formulierst du und beantragst es, verlangst einen schriftlichen Bescheid.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2011, 16:11   #3
gelibeh
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Standard AW: EGV in der Elternzeit?

Wohnst Du in der Nähe von Berlin? Versuch doch mal hier im Forum eine Begleitung zu bekommen. Die EGV musst Du nicht unterschreibenund das Geld müssen die Dir trotzdem zahlen, das hat nichts mit der Unterzeichnung einer EGV zu tun und der Text "Ausschöpfung der Elternzeit" hat in einer EGV nichts zu suchen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2011, 23:09   #4
aniblume->Emailproblem
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Registriert seit: 03.02.2010
Beiträge: 27
aniblume
Standard AW: EGV in der Elternzeit?

Hallo und danke schon einmal,

@gelibeh: Nein leider komm ich nicht aus Berlin, ich komme aus der Nähe von Salzwedel. Das sind ungefähr 230 km weg von Berlin.

An alle noch einmal!

Bitte, kann mir jemand links geben, auf welche Pragraphen/Gerichtsurteile ich mich berufen kann, wenn ich nicht unterschreibe???? Die ich ggf. der SB unter die Nase halten kann...Darf ich sagen, daß ich die EGV nicht unterschreibe...oder soll ich einfach das Ding nicht abgeben und schauen, was dann passiert....? Was soll ich sagen, warum ich nicht unterschreibe...???? Oder soll ich das schriftlich erklären, daß ich das nicht unterschreibe?? Wenn ja, was soll ich als Begründung reinschreiben? Elternzeit scheint ja kein Argument zu sein...oder?

Oder kann folgendes hier (Punkt 3.) schon als Grundlage nehmen...?

SGB II
[LEFT]§ 10 Zumutbarkeit

(1) Dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass
1.
er zu der bestimmten Arbeit körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage ist,
2.
die Ausübung der Arbeit ihm die künftige Ausübung seiner bisherigen überwiegenden Arbeit wesentlich erschweren würde, weil die bisherige Tätigkeit besondere körperliche Anforderungen stellt,

3.
die Ausübung der Arbeit die Erziehung seines Kindes oder des Kindes seines Partners gefährden würde; die Erziehung eines Kindes, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, ist in der Regel nicht gefährdet, soweit seine Betreuung in einer Tageseinrichtung oder in Tagespflege im Sinne der Vorschriften des Achten Buches oder auf sonstige Weise sichergestellt ist; die zuständigen kommunalen Träger sollen darauf hinwirken, dass erwerbsfähigen Erziehenden vorrangig ein Platz zur Tagesbetreuung des Kindes angeboten wird,

4.
die Ausübung der Arbeit mit der Pflege eines Angehörigen nicht vereinbar wäre und die Pflege nicht auf andere Weise sichergestellt werden kann,
5.
der Ausübung der Arbeit ein sonstiger wichtiger Grund entgegensteht.


Denn wenn eine Arbeit erst wieder zumutbar ist, wenn das Kind 3 Jahre alt wird und ich einen Kita-Platz habe, dann brauch ich ja auch noch nicht eingegliedert werden, ergo: ist eine Eingliederungsvereinbarung sinnlos, oder wie seht ihr das?

Muß ich der Arge nun auch wärend der Elternzeit mitteilen, wenn ich z.b. in Berlin bin (wegen Kontroll-MRT meiner Tochter, die alle 6 Monate sein muß, ich muß dazu auch unbedingt nach Berlin!!!) was mach ich, wenn die sagen, nö, sie dürfen nicht nach Berlin? Ich muß da hin, die Charitè ist ausgebucht, ich muß schon immer 12 Wochen vorher einen Termin holen....wenn ich den Absage, dann bekomme ich erst wieder in 12 Wochen einen, so lange kann man bei der Erkrankung meiner Tochter aber nicht warten mit einer Kontrolle!!!!

Und wird das sanktioniert, wenn ich doch fahre und das raus kommt? Oder die sind so gemein und geben mir genau an den Tagen, wo ich nach Berlin muß einen Arge-Termin, was dann???

Tut mir leid, daß ich so viele Fragen stelle, aber das ist alles neu für mich...ich kenn sowas wie eine EGV nicht...

ich bin ein wenig überfordert und mache mir Sorgen, daß ich jetzt wichtige Untersuchungen nicht mehr wahrnehmen darf....

Liebe Grüße
Anl
aniblume ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.01.2011, 23:22   #5
Speedport
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Standard AW: EGV in der Elternzeit?

Zitat von aniblume Beitrag anzeigen
Hallo und danke schon einmal,

@gelibeh: Nein leider komm ich nicht aus Berlin, ich komme aus der Nähe von Salzwedel. Das sind ungefähr 230 km weg von Berlin.

An alle noch einmal!

Bitte, kann mir jemand links geben, auf welche Pragraphen/Gerichtsurteile ich mich berufen kann, wenn ich nicht unterschreibe???? Die ich ggf. der SB unter die Nase halten kann...Darf ich sagen, daß ich die EGV nicht unterschreibe...oder soll ich einfach das Ding nicht abgeben und schauen, was dann passiert....? Was soll ich sagen, warum ich nicht unterschreibe...???? Oder soll ich das schriftlich erklären, daß ich das nicht unterschreibe?? Wenn ja, was soll ich als Begründung reinschreiben? Elternzeit scheint ja kein Argument zu sein...oder?
Sage garnichts, Du mußt das nicht begründen.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


Speedport ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2011, 00:38   #6
gast_
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Registriert seit: 12.10.2008
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: EGV in der Elternzeit?

In deinem Fall würd ich sagen: nehm ich zur Überprüfung mit und dann ab in den Paierkorb damit, und wenn du angesprochen wirst:

Zitat:
Oder kann folgendes hier (Punkt 3.) schon als Grundlage nehmen...?
Ja
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
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