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Start > > -> Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 19.01.2011, 12:22   #1
Volkszertreter
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Ausrufezeichen Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Den Versuch einer Zusammenfassung halte ich für lobenswert. Ich selbst habe unzählige Gewinde darüber gelesen, meine Augen wurden dick wie glubschige Fischaugen, die auch noch völlig unkontrollierbar ihre Blickrichtung änderten !

Erwarte selbst eine EGV-VA, hätte dazu eine Frage zum Verfahrensablauf. Ich schildere den Verfahrensablauf.
1) EGV nix unterschreib
2) EGV-VA
3) Widerspruch von mir knapp gehalten
4) Widerspruch von Arge abgelehnt
5) Klage beim SG von mir gegen Ablehnung
6) Stellungnahme der Arge
7) Stellungnahme von mir zur Stellungnahme der Arge

Jetzt meine Frage. Ich will meine ausführliche Begründung möglichst lange zurückhalten, um der Arge wenig Angriffspunkte zu liefern. Ab welchem Punkt muss ich ausführlich werden ??? Unter Punkt 7) ? Oder geht das mit den Stellungnahmen noch weiter ? Oder muss ich erst bei der Gerichtsverhandlung selbst die Gründe nennen ? Letzteres eher nicht, die Arge kann ja verlangen, sich darauf vorbereiten zu müssen.

Also, wann genau soll ich ausführlich begründen ?
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Alt 19.01.2011, 12:28   #2
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Eingliederungsvereinbarung (EGV) – Was man darüber wissen sollte

M.M.n. hättest du schon bei Pkt. 5 die Karten auf den Tisch legen müssen, denn du hast ja Klage gegen den Widerspruchsbescheid der ARGE eingelegt. Darauf folgt eine Klage. Kannst die Begründung aber noch nachreichen, sofern es nicht zu spät ist. Die Klage solltest du schon ausführlich begründen, denn das SG wird ja unabhängig ermitteln.
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Alt 19.01.2011, 12:35   #3
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Frage AW: Eingliederungsvereinbarung (EGV) – Was man darüber wissen sollte

Warum willst Du gegen den Eingliederungsvereinbarung ersetzenden Verwaltungsakt klagen?

Geklagt werden solle erst, wenn Du nach Erhalt der EGV-VA sanktioniert wirst.

Zitat von Volkszertreter Beitrag anzeigen
Den Versuch einer Zusammenfassung halte ich für lobenswert. Ich selbst habe unzählige Gewinde darüber gelesen, meine Augen wurden dick wie glubschige Fischaugen, die auch noch völlig unkontrollierbar ihre Blickrichtung änderten !

Erwarte selbst eine EGV-VA, hätte dazu eine Frage zum Verfahrensablauf. Ich schildere den Verfahrensablauf.
1) EGV nix unterschreib
2) EGV-VA
3) Widerspruch von mir knapp gehalten
4) Widerspruch von Arge abgelehnt
5) Klage beim SG von mir gegen Ablehnung
6) Stellungnahme der Arge
7) Stellungnahme von mir zur Stellungnahme der Arge

Jetzt meine Frage. Ich will meine ausführliche Begründung möglichst lange zurückhalten, um der Arge wenig Angriffspunkte zu liefern. Ab welchem Punkt muss ich ausführlich werden ??? Unter Punkt 7) ? Oder geht das mit den Stellungnahmen noch weiter ? Oder muss ich erst bei der Gerichtsverhandlung selbst die Gründe nennen ? Letzteres eher nicht, die Arge kann ja verlangen, sich darauf vorbereiten zu müssen.

Also, wann genau soll ich ausführlich begründen ?
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Ebenso betreibe ich keine Rechtsberatung.
Ich stelle dar, wie ICH persönlich mich in der beschriebenen Situation verhalten würde.
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Dies ist vom jeweiligen Bundesland + der dort geltenden Rechtssprechung abhängig.
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Alt 19.01.2011, 12:54   #4
Volkszertreter
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Standard AW: Eingliederungsvereinbarung (EGV) – Was man darüber wissen sollte

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
M.M.n. hättest du schon bei Pkt. 5 die Karten auf den Tisch legen müssen, denn du hast ja Klage gegen den Widerspruchsbescheid der ARGE eingelegt. Darauf folgt eine Klage. Kannst die Begründung aber noch nachreichen, sofern es nicht zu spät ist. Die Klage solltest du schon ausführlich begründen, denn das SG wird ja unabhängig ermitteln.

Ich habe noch nicht geklagt, sondern geschrieben, ich erwarte den EGV-VA. Allerdings hätte ich besser schreiben sollen " Ich schildere den vermutlichen Verfahrensablauf", mein Fehler.

Aber ich verstehe deinen Kommentar nicht. Du schreibst "denn du hast ja Klage gegen den Widerspruchsbescheid der ARGE eingelegt. Darauf folgt eine Klage."

Nochmal:
Wann soll/muss ich die ausführliche Begründung abgeben ?


@BatGirl
Ich will nicht gegen den EGV-VA klagen, habe ich nicht geschrieben.
Ist Paolo_Pinkels Fred. Finde aber, meine Frage passt gut rein.
Wenigstens ich begreife den taktisch klugen Verfahrensablauf nicht.
Anderen könnte es ähnlich gehen.
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Alt 19.01.2011, 12:59   #5
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Eingliederungsvereinbarung (EGV) – Was man darüber wissen sollte

Ich versuche mal den normalen Hergang zu schildern:

2) EGV VA bekommen (VA = Bescheid?
3) Widerspruch deinerseits (gegen den VA vermute ich)
4) Negativer Widerspruchsbescheid der ARGE
5) Klage gegen den Widerspruchsbescheid, weil ARGE nicht in deinem Sinne abgeholfen hat. Darum rufst du das SG an, damit die das klären. Und spätestens hier musst du die volle Breitseite abgeben.
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Alt 19.01.2011, 13:09   #6
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Standard AW: Eingliederungsvereinbarung (EGV) – Was man darüber wissen sollte

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Ich versuche mal den normalen Hergang zu schildern:

2) EGV VA bekommen (VA = Bescheid?
3) Widerspruch deinerseits (gegen den VA vermute ich)
4) Negativer Widerspruchsbescheid der ARGE
5) Klage gegen den Widerspruchsbescheid, weil ARGE nicht in deinem Sinne abgeholfen hat. Darum rufst du das SG an, damit die das klären. Und spätestens hier musst du die volle Breitseite abgeben.

Danke Mann !
Aber zu deinem Punkt 3). Ja, gegen den EGV-VA. Gegen was sollte ich sonst Widerspruch einlegen ?
Verstehe mich nicht falsch, will nicht an Kleinkram meckern nur um meckern zu können. Meines Wissens kann ich doch nur gegen den EGV-VA Widerspruch einlegen. Falls es da noch etwas geben sollte, würde ich es gerne wissen !
Oder denkst du, ich will gegen die EGV klagen ? Geht doch nicht ! Oder doch ?
Die EGV ist nur ein Vorschlag. Ja, die Sb lügen da gerne. Einen Vorschlag selbst zu beklagen wird nicht gehen.
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Alt 19.01.2011, 13:25   #7
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Idee AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Ich nutze immer zuerst eine bekannte Suchmaschine, wenn ich nach Lösungen zu meinen Fragen suche.

-klick-
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Alt 19.01.2011, 13:45   #8
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Standard AW: Eingliederungsvereinbarung (EGV) – Was man darüber wissen sollte

Zitat von BatGirl Beitrag anzeigen
Warum willst Du gegen den Eingliederungsvereinbarung ersetzenden Verwaltungsakt klagen?

Geklagt werden solle erst, wenn Du nach Erhalt der EGV-VA sanktioniert wirst.

Ah, stimmt. Wenn klage ich gegen Sanktionen der Arge. Hatte ich mal gelesen, aber wieder vergessen.

Also sollte ich, wenn die Arge meinen Widerspruch ablehnt, einfach nichts tun. Kann mir die Arge in dieser Situation nur mit Sanktionen drohen ? Und wenn die Arge nicht mit Sanktionen droht bzw. diese rechtswidrig verhängt, wie geht es weiter ? Eine neue EGV ? Oder löst sich die Arge selbst auf, da nichts mehr zu tun ist ?
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Alt 19.01.2011, 13:49   #9
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Ich bin gut damit gefahren, daß ich nach jeder zur Ansicht mitgegeben EGV Stellung bezogen habe, warum ich nicht unterschreiben kann... danach ließman mich dannn jeweils mindestens ein halbes Jahr in Ruhe - bis vor einem Jahr endlich verhandlungen stattfanden, ich eine EGV nach meinen Wünschen erhielt und sie unterschreiben konnte.

Es kann also durchaus auch sinnvoll sein, daß man verhandlungsbereitschaft zeigt und mitteilt, warum man sie so nicht akzeptieren kann, wie vorgelegt.

Übrigens: Auch keiner der U 25, die ich betreue, hat bisher eine unterschrieben...und niemand bekam einen Verwaltungsakt, den ich kenne.
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Alt 19.01.2011, 14:02   #10
Volkszertreter
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Ich bin gut damit gefahren, daß ich nach jeder zur Ansicht mitgegeben EGV Stellung bezogen habe, warum ich nicht unterschreiben kann... danach ließman mich dannn jeweils mindestens ein halbes Jahr in Ruhe - bis vor einem Jahr endlich verhandlungen stattfanden, ich eine EGV nach meinen Wünschen erhielt und sie unterschreiben konnte.

Es kann also durchaus auch sinnvoll sein, daß man verhandlungsbereitschaft zeigt und mitteilt, warum man sie so nicht akzeptieren kann, wie vorgelegt.

Übrigens: Auch keiner der U 25, die ich betreue, hat bisher eine unterschrieben...und niemand bekam einen Verwaltungsakt, den ich kenne.


Die EGV habe ich auch mitgenommen. Änderungsvorschläge hatte ich bei der Vorlage der EGV unterbreitet, die wurden abgelehnt. Zudem wurde mir versichert, die EGV kommt als VA. Es sei denn, ich unterschreibe, aber LMAA.

Die haben deine Wünsche in die EGV aufgenommen ? Glückwunsch, aber bei mir wird das wohl nicht geschehen. Kulante Sb sind rar.
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Alt 19.01.2011, 14:54   #11
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Hier gibt es doch viele Erfahrungswerte. Wenn die Arge einen Widerspruchbescheid als unbegründet ablehnt, aber nicht sanktioniert, was dann ?

Durch das Anbieten einer neuen EGV könnte ich ja eine Endlosschleife konstruieren. Das kann die Arge nicht wollen. Die Arge würde mich dann wegen ?????? verklagen ?
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Alt 19.01.2011, 14:57   #12
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Zitat von Volkszertreter Beitrag anzeigen
Glückwunsch, aber bei mir wird das wohl nicht geschehen. Kulante Sb sind rar.
Das war aber auch harte Arbeit über 5 Jahre :-)
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Alt 19.01.2011, 15:07   #13
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Das war aber auch harte Arbeit über 5 Jahre :-)


Du hattest über 5 Jahre keine gültige EGV ?
Dann ist es wirklich eine Endlosschleife ? Auf die EGV-VA Widerspruch einlegen, warten bis wieder eine kommt, erneut Widerspruch ?

Das ist doch alles Schwachsinn. Je mehr ich lese, desto wirrer werde ich.
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Alt 19.01.2011, 15:09   #14
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Dein Ziel ist es doch, möglichst bald wieder einer Arbeit nachzugehen, die Dich (und Deine Familie?)
unabhängig vom JobCenter macht.

Da Du vermutlich niemals einen solchen Job von Deinem SB, FM usw usf vermittelt bekommen wirst,
unternimm in der Zeit, wo Du von diesen Schergen in Ruhe gelassen wirst, alles dafür, selbst irgendwie
eine solche Arbeit zu bekommen. Sei es durch schriftliche Bewerbungen, persönliches Vortellen usw usf.

Wenn Dich die/der SB in Ruhe lässt, nachdem Du den Widerspruchsbescheid erhalten hast, dann ist
doch alles in bester Ordnung.

Du bist nicht beschwert und brauchst erst einmal nichts weiter zu unternehmen, als zu versuchen,
eine Arbeit zu finden. Dazu brauchst Du die doch nicht.

Erst wenn Du eine Sanktion erhältst, reichst Du dagegen Klage bei Gericht ein.
Je nach Schwere der Sanktion auch noch ER mit aufschiebender Wirkung.

Zitat von Volkszertreter Beitrag anzeigen
Hier gibt es doch viele Erfahrungswerte. Wenn die Arge einen Widerspruchbescheid als unbegründet ablehnt, aber nicht sanktioniert, was dann ?

Durch das Anbieten einer neuen EGV könnte ich ja eine Endlosschleife konstruieren. Das kann die Arge nicht wollen. Die Arge würde mich dann wegen ?????? verklagen ?
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Alt 19.01.2011, 15:26   #15
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Zitat von BatGirl Beitrag anzeigen
Dein Ziel ist es doch, möglichst bald wieder einer Arbeit nachzugehen, die Dich (und Deine Familie?)
unabhängig vom JobCenter macht.

Da Du vermutlich niemals einen solchen Job von Deinem SB, FM usw usf vermittelt bekommen wirst,
unternimm in der Zeit, wo Du von diesen Schergen in Ruhe gelassen wirst, alles dafür, selbst irgendwie
eine solche Arbeit zu bekommen. Sei es durch schriftliche Bewerbungen, persönliches Vortellen usw usf.

Wenn Dich die/der SB in Ruhe lässt, nachdem Du den Widerspruchsbescheid erhalten hast, dann ist
doch alles in bester Ordnung.


Du bist nicht beschwert und brauchst erst einmal nichts weiter zu unternehmen, als zu versuchen,
eine Arbeit zu finden. Dazu brauchst Du die doch nicht.

Erst wenn Du eine Sanktion erhältst, reichst Du dagegen Klage bei Gericht ein.
Je nach Schwere der Sanktion auch noch ER mit aufschiebender Wirkung.


Da sind wir einer Meinung. Allerdings bin ich skeptisch. Hatte mir mal zu ALG1 Zeiten ein "Bewerbertraining" aufschwätzen lassen. Dort sollten u.a. Bewerbungsgespräche geübt werden, weshalb ich einwilligte. Ein ganz fetter Fehler, der Dozent ein Totalausfall. Meine Sb wollte mir nun fast dieselbe Kacke aufdrängen, aber zeitlich länger als die erste ! Habe mitgeteilt, bereits enorm vorgebildet zu sein, aber die weis alles besser.
Werde definitiv kein Bewerbertraining mehr absolvieren.

Nochmal:
Kann mich die Arge dann lediglich sanktionieren, oder auf etwas verklagen ? In der EGV steht übrigens nichts von einer Maßnahme. War meine Sb zu blöd das reinzuschreiben (bei der gut möglich) oder kann nur aufgrund der Tatsache des Bestehen einer EGV später eine Maßnahme (damit meine ich keine Sanktion) verhängt werden ?
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Alt 19.01.2011, 15:46   #16
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Info AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Ich möchte nicht als KlugExkrementrin dastehen...

...aber es gibt seit Anfang des Jahres keine einzige ARGE mehr. Die Dinger heißen jetzt JobCenter.

Wenn Du keinen Vertrag unterschreibst (EGV), dann haben die doch gar keine (vertragliche) Grundlage,
Dich irgendwo reinzustecken, wo Du gar nicht hin möchtest.

Ein Vertrag bedarf zwei übereinstimmender Willenserklärungen. Da Du nicht unterschreibst,
ist kein solcher Vertrag zustande gekommen zwischen JobCenter und Dir.

Nun hat Deine SB die Möglichkeit die ganzen von Dir nicht akzeptierten Dinge aus dem EGV-Vertrag
in Form eines Verwaltungsaktes zu erlassen, der die EGV ersetzen soll.

Weigerst Du Dich dann die einzelnen Dinge zu tun, die im VA aufgeführt sind, wird der JobCenter
im Normalfall Sanktionen gegen Dich erlassen.

Hiergegen kannst Du dann vorgehen.

Ob dies in diesem Jahr allerdings noch von Erfolg gekrönt ist, weiß niemand so ganz genau.

Ich persönlich würde mich bei einer Sanktion vor Gericht immer darauf berufen, dass jede Kürzung des Existenzminimums
verfassungswidrig ist.
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Alt 19.01.2011, 15:58   #17
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Zitat von BatGirl Beitrag anzeigen
Ich möchte nicht als KlugExkrementrin dastehen...

...aber es gibt seit Anfang des Jahres keine einzige ARGE mehr. Die Dinger heißen jetzt JobCenter.

Wenn Du keinen Vertrag unterschreibst (EGV), dann haben die doch gar keine (vertragliche) Grundlage,
Dich irgendwo reinzustecken, wo Du gar nicht hin möchtest.

Ein Vertrag bedarf zwei übereinstimmender Willenserklärungen. Da Du nicht unterschreibst,
ist kein solcher Vertrag zustande gekommen zwischen JobCenter und Dir.

Nun hat Deine SB die Möglichkeit die ganzen von Dir nicht akzeptierten Dinge aus dem EGV-Vertrag
in Form eines Verwaltungsaktes zu erlassen, der die EGV ersetzen soll.

Weigerst Du Dich dann die einzelnen Dinge zu tun, die im VA aufgeführt sind, wird der JobCenter
im Normalfall Sanktionen gegen Dich erlassen.

Hiergegen kannst Du dann vorgehen.

Ob dies in diesem Jahr allerdings noch von Erfolg gekrönt ist, weiß niemand so ganz genau.

Ich persönlich würde mich bei einer Sanktion vor Gericht immer darauf berufen, dass jede Kürzung des Existenzminimums
verfassungswidrig ist.

Keine Bange, ich bin nicht sehr empfindlich.
Die Arge/Jobcenter (warum nicht Hilfezentrum dazu sagen ) kann mich also nicht verklagen.
  Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 16:00   #18
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Verklagen wofür?

Hilfezentrum? Welche Hilfe erhält frau/man dort?

Zitat von Volkszertreter Beitrag anzeigen
Keine Bange, ich bin nicht sehr empfindlich.
Die Arge/Jobcenter (warum nicht Hilfezentrum dazu sagen ) kann mich also nicht verklagen.
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Alt 19.01.2011, 16:52   #19
martinpluto
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martinpluto Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Batgirl hallo: Ich schließe mich deiner Meinung nicht ganz an. Wenn ich mit dem Verwaltungsakt nicht einverstanden bin habe ich doch nur 4 wochen zeit zur Klage. Könnte ich bei einer Klage schreiben: § 54 SGG (also Sozialgerichtsgesetz) "Der Kläger ist beschwert wenn der Verwaltungsakt.....rechtswidrig ist. hier ist doch der Verwaltungsakt rechtswidrig weil ich nicht einverstanden bin und ein zwangsweiser Vertrag entsteht über das gesetzliche hinaus
martinpluto ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 16:53   #20
Volkszertreter
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Reden AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Zitat von BatGirl Beitrag anzeigen
Verklagen wofür?

Hilfezentrum? Welche Hilfe erhält frau/man dort?

Wollte nur sichergehen nicht verklagt werden zu können (was die dann tun steht auf einem anderen Blatt).

Das mit dem Hilfezentrum war ironisch gemeint. Die Hilfe die man dort bekommst ist dir und mir bekannt.
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Alt 19.01.2011, 23:49   #21
redfly
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redfly redfly redfly redfly
Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Warum wird eigentlich immer dazu geraten gegen den VA Widerspruch einzulegen. Ich empfinde es als reine Zeitverschwendung.
redfly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 23:59   #22
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Ja, interessant, weil es mir auch nicht so ganz klar ist, wo Vor- und Nachteil bei einem Widerspruch gegen den VA liegen.

@martinpluto hat ja -hier- auch etwas dazu gesagt, was ich nicht so recht verstanden habe.

Kannst Du etwas dazu sagen?

Wie handhabst Du es denn?

Zitat von redfly Beitrag anzeigen
Warum wird eigentlich immer dazu geraten gegen den VA Widerspruch einzulegen. Ich empfinde es als reine Zeitverschwendung.
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Alt 20.01.2011, 00:08   #23
Volkszertreter
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

@ BatGirl @ redfly
Soweit ich eure Strategie begreife versucht ihr ausschliesslich Sanktionen abzuwehren. Ist ein gangbarer Weg.

@ martinpluto
Willst du den EGV-VA inhaltlich angreifen um Verbesserungen zu deinen Gunsten zu erzwingen ?
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Alt 26.01.2011, 14:02   #24
Ronkali
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Ronkali Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Ich soll eine EGV unterschreiben, deren Inhalt ich noch nicht kenne.
Bin zur Zeit schon länger erkrankt und möchte deswegen EU Rente beantragen.Ich soll Med. Dienst des JC hierzu Gutachten meiner Ärzte zukommen lassen.
Ich bin weiterhin AU krankgeschrieben. Kann ich die EGV nehmen und mit einem Vermerk versehen " wegen Unklarheit der Erwerbsfähigkeit kann ich EGV nicht unterschreiben."... und muss ich evtl. geforderten Rehamaßnahmen annehmen?
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Alt 26.01.2011, 15:06   #25
Rechtsverdreher
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Standard AW: Diskussion zu: Was man über eine Eingliederungsvereinbarung wissen muss

Meine persönliche Verfahrensweise sieht so aus:

1. Alles was nicht nachweisbar zugestellt wurde erreicht mich leider meistens auch nicht. In Berlin ist die Postzustellung so unzuverlässig, das glaubt man nicht.

2. Wenn ein Absenkungs-/Sanktionsbescheid kommt, dann wird Widerspruch eingelegt. Je nachdem was mich an Post nicht erreicht hat wird entweder gleich moniert das entsprechende Schreiben nicht erhalten zu haben bzw. erstmal abgewartet bis 6 Monate vergangen sind und die nichts mehr nachbessern können. 10% Sanktionen kann man auch erstmal bis auf ~30% sammeln, damit sich das auch lohnt.
Zeitgleich werden ergänzende Sachleistungen bzw. geldwerte Leistungen beantragt, sofern man es nicht abwarten kann bis die Nachzahlung eintrifft.

Wenn die dann irgendwann mal kapiert haben mir alles per Postzustellungsurkunde zusenden zu müssen, dann wurde entweder der SB schon ausgewechselt, weil ich ihn mit Fachaufsichtsbeschwerden terrorisiert habe oder die ihn einfach mal wegen Dämlichkeit entlassen haben. Dann geht das ganze Spiel von vorne los.

"Äh, ja, also, ich habe da eine Eingliederungsvereinbarung erhalten oder so, was mache ich denn jetzt?" Solche Fragen stellen sich mir erstmal gar nicht.

Für die meisten Leute so einfach, das der menschliche Verstand sich erstmal weigert die Vorgehensweise zu erfassen.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
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