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Start > > -> Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


Danke Danke:  18
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Alt 26.10.2010, 09:55   #1
ritchi60->Emailproblem
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Registriert seit: 25.10.2010
Beiträge: 13
ritchi60
Ausrufezeichen Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Hallo Leute,

ich bin auf der Suche nach Hilfe von Leuten die sich auskennen und mir wertvolle Hinweise geben können, welche Möglichkeiten wir haben. Zunächst kurz meine gemachten Erfahrungen der letzten 10 Wochen:
Seit dieser Zeit bin ich Teilnehmer an einer Maßnahme mit dem Namen Wendepunkt vom Träger WABE in Witten. Alle Teilnehmer meiner Gruppe wurden mehr oder weniger zum Mitmachen gezwungen. Seit Beginn an äußern die Leute ihre Unzufriedenheit, sei es das Zustandekommen dieses Kurses, der Inhalt, die Durchführung, usw. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass es pro Woche ca. drei hitzige Diskussionen in der Gruppe gegeben hat, um etwas zu verändern. Ich bin wiederholt aus den Gesprächen rausgeflogen, weil ich stellenweise sehr radikal geworden bin.
Gegipfelt hat das Ganze am Montag vergangener Woche, wo wir mit den meisten anwesenden Teilnehmern wegen eines Vorfalls gemeinsam zur JobAgentur maschiert sind, um uns an höchster Stelle zu beschweren. Wir wurden sogar nach kurzer Wartezeit angehört.
Aufgrund dieser Beschwerde fand zwei Tage später, also am vergangenen Mittwoch, eine Sitzung in unseren Maßnahmeräumen statt, wo die obersten Zehntausend anwesend waren: Leitung der JobAgentur Witten, Geschäftsleitung der WABE, Vorsitzender des paritätischen Wohlfahrtsverbandes EN-Kreis und Initiator des Projektes Wendepunkt sowie der Kreator dieses Projektes.
Unsere Gruppe hatte sich einen Tag vorher sehr gut auf diese Sitzung vorbereitet, womit keiner der Verantwortlichen gerechnet hatte. Im Allgemeinen verlief das Gespräch sachlich wobei wir unsere Forderungen klar definiert hatten:
1) sofortige Beendigung dieser Maßnahme in der jetztigen Form
2) sanktionsfreie Entlassung der Teilnehmer, die kein weiteres Interesse daran haben
3) Bei Weiterführung der Maßnahme (für den Teil der Gruppe, der nicht aussteigen möchte) notwendige Änderungen

Gegen Ende der Runde gab die verantwortliche Dame der JobAgentur bekannt, dass sie sich darüber nochmal intern besprechen würden und uns das Ergebnis am kommenden Montag mitteilen werden. Das fand gestern auch statt. Hierzu waren wieder einige der Verantwortlichen anwesend: Leitung der JobAgentur Witten, Geschäftsführerin der WABE und der Vorsitzende des paritätischen Wohlfahrtsverbandes EN-Kreis und Initiator des Projektes Wendepunkt. Auch darauf hatte sich unsere Gruppe wieder vorbereitet. Allerdings verlief das Gespräch kurz und knapp, besser gesagt, wir wurden diktatorisch unterwiesen (dabei musste ich ans Dritte Reich denken):
Die Maßnahme findet weiterhin, in etwas anderer Form statt, da das Pilotprojekt erkennbar gescheitert ist! Ihrer Forderung nach sanktionsfreier Beendigung der Maßnahme kommen wir nicht nach - wenden Sie sich an Ihren zuständigen Sachbearbeiter! Ende der Durchsage!
Weitere Statements der Teilnehmer waren nicht erwünscht!

Ich bin einer der engagierten Teilnehmer, die bis jetzt gekämpft haben. Seit dem gestrigen Montag fühle ich mich leer und machtlos und bin verzweifelt, weil ich nicht mehr weiß wie es weitergehen soll. Die anderen entschlossenen Teilnehmer meiner Gruppe wollen sich anwaltlichen Rat einholen und damit an die örtliche Presse gehen.
Dieses Forum habe ich gestern abend zufällig gefunden und würde mich freuen, wenn ich durch jemand anderen Hilfe bekomen kann, in welcher Form auch immer.

Liebe Grüße aus Hattingen
ritchi60
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Alt 26.10.2010, 10:08   #2
Opataker->Emailproblem
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Beiträge: 135
Opataker Opataker
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Mitmachen muss nur der , der die enstprechende Maßnahme detailiert beschrieben in der unterschriebenen EGV hat.
Diejenigen die einen EGV-VA bekommen haben müssen auch weitermachen. Sie hätten sanktionsfrei diese Maßnahme nicht beginnen dürfen.

Forderungen als Teilnehmer an einer Maßnahme hast du keine
aber !!!!

du musst auch nur das machen was in der EGV steht

desweiteren muss du auch nicht wildfremden deine Persönlichkeitsrechte abtreten.

Tip 1
Sammeln der EGVs und EGV-Va der Teilnehmer
Vergleichen der Beschreibung der Maßnahme

Tip 2
Sich strikt an die Beschreibung der Maßnahme halten, steht z.B. nichts von Hof fegen wird auch der Hof nicht gefegt

Habe auch gehört das solche Maßnahmen der Gesundheit nicht zuträglich sein sollen
__

Meine Beiträge sind lediglich meine Meinung und keine Rechtsauskunft
Opataker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2010, 10:20   #3
berbie
 
Registriert seit: 03.10.2010
Beiträge: 368
berbie berbie berbie
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Ich empfehle in diesem Fall jedem von euch, Feststellungsklage gemäß § 55 SGG und Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gemäß § 86b SGG gegen den jeweiligen Zuweisungsbescheid zu der Maßnahme einzureichen.

Die können nicht einfach ne Maßnahme für beendet erklären und euch dann ohne Zuweisung in eine andere Maßnahme stecken!

Begründet werden kann so eine Klage u.a. auch mit der offensichtlichen Sinnlosigkeit solcher "Maßnahmen"!
berbie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2010, 10:29   #4
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Opataker Opataker
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

aber die sagen ja eben die Maßnahme wird nicht beendet sondern etwas geändert fortgesetzt.

Ob das reicht um damit bei einer Klage durchzukommen wage ich zu bezweifeln. Das andere Problem ist ja der Zeitfaktor. Bis das SG entscheidet können Wochen bzw. Monate vergehen !
__

Meine Beiträge sind lediglich meine Meinung und keine Rechtsauskunft
Opataker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2010, 10:35   #5
berbie
 
Registriert seit: 03.10.2010
Beiträge: 368
berbie berbie berbie
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Zitat von Opataker Beitrag anzeigen
aber die sagen ja eben die Maßnahme wird nicht beendet sondern etwas geändert fortgesetzt.

Ob das reicht um damit bei einer Klage durchzukommen wage ich zu bezweifeln. Das andere Problem ist ja der Zeitfaktor. Bis das SG entscheidet können Wochen bzw. Monate vergehen !
Und was soll deine unnütze Bemerkung bewirken? Sollen sich die Leute dMn alles gefallen lassen?

Zitat:
Die Maßnahme findet weiterhin, in etwas anderer Form statt, da das Pilotprojekt erkennbar gescheitert ist!
Die haben vor etlichen Zeugen "das Projekt für gescheitert" erklärt! Und du meinst, das reicht nicht vor Gericht?

Der "Zeitfaktor" spielt sowieso keine Rolle, weil 1.) eA = Eilantrag beantragt werden sollte, und 2.) ist die Gegenwehr entscheidend, und es ist völlig egal, wann ein Urteil kommt!
berbie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2010, 10:49   #6
ritchi60->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
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Beiträge: 13
ritchi60
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Danke schonmal für die schnellen Reaktionen.
Es es richtig, dass keine neue Maßnahme stattfindet, sondern die alte in abgeänderter Form beibehalten werden soll.
Es hat während der Laufzeit (unsere Gruppe 10 Wochen, die andere Nachbargruppe mehrere Monate) vermehrte Ausfälle wegen Krankheit gegeben. In dieser Maßnahme werden Menschen verheizt und bis in den Wahnsinn getrieben!
Hier der genaue Wortlaut meiner EGV:
Die Maßnahme beginnt am 16.08.2010 um 8.30 Uhr in den Räumen des Trägers WABE und endet mit der Integration in den ersten Arbeitsmarkt, bzw. mit der Beenndigung des Leistungsbezuges von Leistungen nach dem SGB2, spätestens jedoch mit Ablauf dieser Eingliederungsvereinbarung. (Anm.: gültig bis 10.02.2011) Sollte bis zu diesem Zeitpunkt eine erfolgreiche Integration nicht erfolgt sein, wird die Maßnahme verlängert. Es besteht grundsätzlich werktäglich Anwesenheitspflicht in der Zeit von 08.30-16.30 Uhr. Ausnahmen sind mit den Maßnahmebetreuern abzusprechen und von diesen zu genehmigen.
Wegen der Klageempfehlung müssen wir uns mal schlau machen. Der einzige Sozialanwalt aus meinem Wohnort Hattingen hatte mir vor Beginn der Maßnahme autoritär und sehr bestimmend klar gemacht, dass ich in so einem Fall als ALG2-Bezieher keine Rechte hätte, sondern mich den Vorgaben des Amtes fügen muss. Weiter bin ich noch nicht gegangen.
ritchi60 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2010, 10:55   #7
berbie
 
Registriert seit: 03.10.2010
Beiträge: 368
berbie berbie berbie
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Zitat von ritchi60 Beitrag anzeigen
[/B]Wegen der Klageempfehlung müssen wir uns mal schlau machen. Der einzige Sozialanwalt aus meinem Wohnort Hattingen hatte mir vor Beginn der Maßnahme autoritär und sehr bestimmend klar gemacht, dass ich in so einem Fall als ALG2-Bezieher keine Rechte hätte, sondern mich den Vorgaben des Amtes fügen muss. Weiter bin ich noch nicht gegangen.
Wenn du länger hier im Forum wärst, wüsstest du, dass es oft Null Sinn macht zu nem Anwalt zugehen, weil die entweder gut mit den ARGEN zusammenarbeiten oder sich nicht wegen uns unbeliebt bei Gericht machen wollen (Karriere!)!

Außerdem kapierst du nicht, dass die nicht einfach so ne Maßnahme ändern können! Ihr habt ne klar definierte Zuweisung oder EGV, und alles was da nicht drinsteht, geht auch nicht!
berbie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2010, 12:05   #8
Cairol->Emailproblem
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Registriert seit: 08.04.2009
Beiträge: 112
Cairol
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Also wer von euch eine EGV unterschrieben hat, die diese Zwangsmaßnahme betrifft, kommt da so leicht nicht raus. Allerdings, da rede ich aus eigener Erfahrung, wird man nach paar Wochen Schwachsinn von 08:30 bis 16:30 psychisch Krank (Schlafstörung, aggresiv, deppresiv und später kam noch Alk dazu), ich war da oft wochenlang am Stück krank geschrieben, mal kurz ne Woche drinn, dann wieder weg und schwupp die wupp waren die 6 Monate um. Ich war schon in vielen Maßnahmen, in zu vielen, mittlerweile unterschreibe ich deshalb keine EGV mehr und per "Befehl"-Verwaltungsakt ist der Müll ja nicht sanktionierbar.
__

EGV nicht unterschreiben und EGV per VA ist nicht sanktionierbar also ignorierbar. So können wir Arbeitslosen uns emanzipieren ^^
Arbeitslos sind wir nicht wirklich, zuhause haben wir genug Arbeit :D
Cairol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2010, 12:53   #9
götzb
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götzb götzb götzb götzb götzb götzb götzb
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Und selbst wenn VA sanktionierbar werden sollten (dank dieser Leyentrulla) gilt,nix unterschreiben,das gilt insbesondere für alles was man am Anfang der Maßnahme vorgelegt bekommt.

Die Träger haben dann in der Regel kein Interesse am Fortlauf der Maßnahme und so kann man diese sanktionsfrei beenden.
__

Mit Sabotage gegen Zwangsarbeit und Shicejobs oder sei strunzdoof und besitze 2 linke Hände im Hungerlohn Job

"Sozial ist was Arbeit schafft", oder "Vollbeschäftigung statt Gerechtigkeit" - Wer solche Sprüche klopft, gehört auf den Mond geschossen !
götzb ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.10.2010, 12:59   #10
berbie
 
Registriert seit: 03.10.2010
Beiträge: 368
berbie berbie berbie
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Zitat von Cairol Beitrag anzeigen
Also wer von euch eine EGV unterschrieben hat, die diese Zwangsmaßnahme betrifft, kommt da so leicht nicht raus.
Das stimmt so nicht!

Feststellungsklage und Eilantrag einreichen, dann dauert das im günstigsten Fall höchstens 4-6 Wochen, bis der Eilantrag beschieden ist!

Ihr solltet mal alle eure "Ohnmachts-Gefühle" gegenüber diesem Unterdrückungssystem begraben! Wer natürlich seinen ***** nicht hochkriegt und sich nicht schlau macht, hat schon verloren!
berbie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2010, 15:01   #11
Nimschö
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Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Hm, schade, seit der Story mit der angeblichen Volksverhetzung damals trau ich mich nicht den Acc hier mit meiner Realperson in Verbindung zu bringen. Daher nur Tips:

Soweit ich weiß macht die Dürre( Leidemann) immer noch diese "Bürgersprechstunde". Vielleicht da mal auflaufen, nur um ein bißchen Öffentlichkeit für das Thema zu bekommen? ( Wahlweise auf die Tränendrüse drücken, oder sachlich vorrechnen, dass die Massnahme für den zu erwartenden Nutzen viel zu viel kostet.

Wenn Ihr irgendwelche Rufnummern aus der städtiscen Verwaltung braucht schick mir ne PN.

Wenn Ihr Mailadressen aus der Verwaltung der Stadt braucht( was leider die ARGE nicht immer mit einschließt):
vorname.nachname@stadt-witten.de

Wenn nochmals solche dubiusen "Gespräche" stattfinden sollen, sollte am Besten JEDER Massnahmegeschädigte einen eigenen Beistand mitbringen. Masse schüchtert auch solche Typen irgendwann ein.

Nicht den Kopf hängen lassen, Kopf hoch, Ohren auf, Faust ballen und mit rechtlichen Mitteln zuschlagen!
__

Folgende Punkte gelten für ALLE meine Aussagen in diesem Forum:
-ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis.
-ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen.
-ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren.
Nimschö ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2010, 16:59   #12
ethos07
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ethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiert
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Hi ritchi60, herzlich Willkommen noch in diesem Forum.

Ich find's absolut super, dass ihr mal euch als Gruppe zur Wehr setzt!

Bitte lass den Kopf nicht hängen - das ist das allerwichtigste jetzt.



Ich würde mehr darauf setzhen, dass ihr als Gruppe weiterhin an einem Strick erzieht - . Das hilft meist nachhaltiger als allein auf die Rechtsmittel zu setzen. Sobald jede/r bei einem Anwalt ist, vereinzelt euch das gleich wieder.

Wenn ihr zusammenhält und z.B. "Dienst nach Vorschrift" macht
(googlen danach) und alles betont langsam etc., oder alle gleichzeitig unerklärlicherweise die eine Hand nicht mehr bewegen könnt usw. - können die euch noch laaaaaaaange Vorschriften machen, erreichen tun sie dann gar nichts. Im Gegenteil: sie sollen ihr autoritäres Gesicht verlieren!!

Und stellt bitte ab jetzt so viel Öffentlichkeit her wie nur möglich:

Z.B. gibt's sicher auch in Witten TV-Sender oder bekannte TV-Journalisten der großen, die z.B. bereits zur Armutsindustrie Filme gemacht haben, denen ihr berichten könntet. Und die Lokalpresse mit Beiträgen fortlaufend über diese Zustände informieren.

Hier mit dem Forum verbunden gibt es PR Sozial.
Dort kannst du selbst Beiträge veröffentlichen - und sofort ist das Thema weitherum bekannt.
Das funktioniert meistens sehr sehr gut und prommpt!

Vielleicht helfen dir andere hier dabei - oder Martin Behrsing, falls er Zeit findet, schaltet sich ein. Und du hast ja den Beitrag mit deinem Bericht schon so gut wie fertig - sehr sehr gut die Sachlage beschreiben. Du kannst Martin deine Beschreibung auch einfach zur Veröffentlichung per Email oder dem Kontaktformular (siehe link ganz unten im Forum) zusenden.

Auch die Gewerkschaften machen da und dort gute Öffentlichkeitsarbeit und würden euch vielleicht auch vor Ort unterstützen können mit Flugis oder oder.

Ihr könntet auch mal schauen, ob die Linkspartei oder andere Orgs vor Ort sich ggf. für aus eurer Warte für das Thema interessiert und euch utnerstützt - hm, das ist natürlich nur sinnvoll, wenn die auch ansonsten bei euch gute Erwerblsosenarbeit machen.


(manchmal geht's hier im Forum mit neuen Usern gleich etwas ruppig zu - sich davon nicht abschrecken lassen, denn gute Tipps gibt's ja auch - also am Ball bleiben und euch nicht entmutigen lassen!
Toll - ihr seid m.W. mit die ersten , die sich als Gruppe oder zumindeste zu mehreren gegen diese Repressionsfrechheiten gemeinsam zur Wehr setzt!

Zitat von ritchi60 Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

ich bin auf der Suche nach Hilfe von Leuten die sich auskennen und mir wertvolle Hinweise geben können, welche Möglichkeiten wir haben. Zunächst kurz meine gemachten Erfahrungen der letzten 10 Wochen:
Seit dieser Zeit bin ich Teilnehmer an einer Maßnahme mit dem Namen Wendepunkt vom Träger WABE in Witten. Alle Teilnehmer meiner Gruppe wurden mehr oder weniger zum Mitmachen gezwungen. Seit Beginn an äußern die Leute ihre Unzufriedenheit, sei es das Zustandekommen dieses Kurses, der Inhalt, die Durchführung, usw. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass es pro Woche ca. drei hitzige Diskussionen in der Gruppe gegeben hat, um etwas zu verändern. Ich bin wiederholt aus den Gesprächen rausgeflogen, weil ich stellenweise sehr radikal geworden bin.
Gegipfelt hat das Ganze am Montag vergangener Woche, wo wir mit den meisten anwesenden Teilnehmern wegen eines Vorfalls gemeinsam zur JobAgentur maschiert sind, um uns an höchster Stelle zu beschweren. Wir wurden sogar nach kurzer Wartezeit angehört.
Aufgrund dieser Beschwerde fand zwei Tage später, also am vergangenen Mittwoch, eine Sitzung in unseren Maßnahmeräumen statt, wo die obersten Zehntausend anwesend waren: Leitung der JobAgentur Witten, Geschäftsleitung der WABE, Vorsitzender des paritätischen Wohlfahrtsverbandes EN-Kreis und Initiator des Projektes Wendepunkt sowie der Kreator dieses Projektes.
Unsere Gruppe hatte sich einen Tag vorher sehr gut auf diese Sitzung vorbereitet, womit keiner der Verantwortlichen gerechnet hatte. Im Allgemeinen verlief das Gespräch sachlich wobei wir unsere Forderungen klar definiert hatten:
1) sofortige Beendigung dieser Maßnahme in der jetztigen Form
2) sanktionsfreie Entlassung der Teilnehmer, die kein weiteres Interesse daran haben
3) Bei Weiterführung der Maßnahme (für den Teil der Gruppe, der nicht aussteigen möchte) notwendige Änderungen

Gegen Ende der Runde gab die verantwortliche Dame der JobAgentur bekannt, dass sie sich darüber nochmal intern besprechen würden und uns das Ergebnis am kommenden Montag mitteilen werden. Das fand gestern auch statt. Hierzu waren wieder einige der Verantwortlichen anwesend: Leitung der JobAgentur Witten, Geschäftsführerin der WABE und der Vorsitzende des paritätischen Wohlfahrtsverbandes EN-Kreis und Initiator des Projektes Wendepunkt. Auch darauf hatte sich unsere Gruppe wieder vorbereitet. Allerdings verlief das Gespräch kurz und knapp, besser gesagt, wir wurden diktatorisch unterwiesen (dabei musste ich ans Dritte Reich denken):
Die Maßnahme findet weiterhin, in etwas anderer Form statt, da das Pilotprojekt erkennbar gescheitert ist! Ihrer Forderung nach sanktionsfreier Beendigung der Maßnahme kommen wir nicht nach - wenden Sie sich an Ihren zuständigen Sachbearbeiter! Ende der Durchsage!
Weitere Statements der Teilnehmer waren nicht erwünscht!

Ich bin einer der engagierten Teilnehmer, die bis jetzt gekämpft haben. Seit dem gestrigen Montag fühle ich mich leer und machtlos und bin verzweifelt, weil ich nicht mehr weiß wie es weitergehen soll. Die anderen entschlossenen Teilnehmer meiner Gruppe wollen sich anwaltlichen Rat einholen und damit an die örtliche Presse gehen.
Dieses Forum habe ich gestern abend zufällig gefunden und würde mich freuen, wenn ich durch jemand anderen Hilfe bekomen kann, in welcher Form auch immer.

Liebe Grüße aus Hattingen
ritchi60
@Nimschö: Ritchie kann noch keine PN schreiben. Schreib du ihm doch eine mit deinen Hinweisen.

Scheint ja echt "nett" zu funktionieren dort,

- wie sich die örtlichen Honoratioren an den Erwerbslosen gütlich zu tun scheinen ...
Wabe hat das Schleusenwärterhäuschen gekauft

- Bibliothekarsstellen werden durch Ein-Euro-Job-kräfte ersetzt
__

Viele Grüße aus Berlin
----------------------------------------------------------

  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

--------------------------------------------------------
N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
ethos07 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2010, 17:20   #13
Kalkulator->Emailproblem
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Kalkulator Kalkulator Kalkulator Kalkulator
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Modellprojekt: 200 Arbeitslose weniger in zwei Jahren - Witten - DerWesten ______________________________________________________________________ ________ Herzliches Beileid, wenn ich schon den Namen Heinle lese, dann kann ich mir die Maßnahme lebhaft vorstellen.
Kalkulator ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2010, 17:50   #14
Nimschö
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Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö Nimschö
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

OK, wenn die Leidemann selber da vor Ort bei dem WABE-Ding Gesicht gezeigt hat, dann kann man dass mit der Bürgersprechstunde vergessen, dann kämpft die wie nen tollwütiger Terrier für dieses "tolle und großartige Projekt"...
Hm, hingehen könnte man trotzdem, um mal auf den Busch zu klopfen( verbal), aber bringen wird das nix... :(

Nebenbei hat diese Massnahmewut in Witten quasi "Kultur"; Auch unsere vhs verdient sich da ne goldene Nase mit( man ahnt garnicht an wievielen Massnahmen ein und derselbe Mitarbeiter offiziell "eingesetzt" werden kann, um die Kostenerstattung für die Massnahme künstlich in die Höhe zu treiben, soweit mir bekannt eine gängige Praxis ).
Die QuaBeD ist auch so n ähnlicher Verein, den man meiner Meinung nach sofort wegen überhöhter Arschigkeit dichtmachen sollte.
Aber was will man von einem Geschäftszweig erwarten, der mit möglichst minimalem Aufwand aus anderer Leute Notlage Geld machen will?

Na, ja, vielleicht zieh ich bald eh hier weg, als obs woanders anders abliefe...

Ich mach mir morgen ma ne Wegwerfmail-Addi und schick Dir die dann, ritchi60, falls Bedarf an "Informationsdiensten" besteht.
*Schlapphut und Sonnenbrille aufsetz* ;)
__

Folgende Punkte gelten für ALLE meine Aussagen in diesem Forum:
-ich gebe hier grundsätzlich nur meine durchs Grundgesetz geschützte Meinung preis.
-ich biete keinerlei Rechtsberatung, sondern nur meine gewährfreien Erfahrungen und Meinungen.
-ich lasse mir von NIEMANDEM den Mund verbieten, bin aber gerne bereit mit jedem über meine Aussagen offen und ehrlich zu diskutieren.
Nimschö ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2010, 17:59   #15
berbie
 
Registriert seit: 03.10.2010
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berbie berbie berbie
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Zitat von berbie Beitrag anzeigen
Ich empfehle in diesem Fall jedem von euch, Feststellungsklage gemäß § 55 SGG und Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz gemäß § 86b SGG gegen den jeweiligen Zuweisungsbescheid zu der Maßnahme einzureichen.

Die können nicht einfach ne Maßnahme für beendet erklären und euch dann ohne Zuweisung in eine andere Maßnahme stecken!

Begründet werden kann so eine Klage u.a. auch mit der offensichtlichen Sinnlosigkeit solcher "Maßnahmen"!
Vergesst mal alle eure Hilflosigkeits-Tiraden und macht was dagegen!

Für solche Härtefälle ist dieser Link:

Eingliederungsvereinbarungen mit Hilfe von § 55 Abs. 1 Nr. 1 SGG (Feststellungsklage) atomisieren! | - Savaran Weblog -

der richtige Sprengstoff!!!
berbie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2010, 18:24   #16
warpcorebreach
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warpcorebreach Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

wenn ich das richtig verstehe ist sich eure gruppe ja einig was diese tolle maßnahme betrifft. das fände ich echt toll. wie irgendjemand schon erwähnt hatt solltet ihr in dem fall wirklich weiter an einem strang ziehen. mir ist leider nicht ganz klar was der hintergrund dieser maßnahme eigentlich ist. möglicherweise hatt auch jeder von euch völlig unterschiedliche egvs. auch wenn ich normalerweise nicht so bin würde ich an eurer stelle wenn alle sich einig sind dem "vorgesetzten" mal gemeinschaftliche prügel anbieten, gerne auch in der freizeit
warpcorebreach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2010, 18:25   #17
Jivan
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Beiträge: n/a
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Zitat von ritchi60 Beitrag anzeigen
Hallo Leute,

ich bin auf der Suche nach Hilfe von Leuten die sich auskennen und mir wertvolle Hinweise geben können, welche Möglichkeiten wir haben. Zunächst kurz meine gemachten Erfahrungen der letzten 10 Wochen:
Seit dieser Zeit bin ich Teilnehmer an einer Maßnahme mit dem Namen Wendepunkt vom Träger WABE in Witten. Alle Teilnehmer meiner Gruppe wurden mehr oder weniger zum Mitmachen gezwungen. Seit Beginn an äußern die Leute ihre Unzufriedenheit, sei es das Zustandekommen dieses Kurses, der Inhalt, die Durchführung, usw. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass es pro Woche ca. drei hitzige Diskussionen in der Gruppe gegeben hat, um etwas zu verändern. Ich bin wiederholt aus den Gesprächen rausgeflogen, weil ich stellenweise sehr radikal geworden bin.
Gegipfelt hat das Ganze am Montag vergangener Woche, wo wir mit den meisten anwesenden Teilnehmern wegen eines Vorfalls gemeinsam zur JobAgentur maschiert sind, um uns an höchster Stelle zu beschweren. Wir wurden sogar nach kurzer Wartezeit angehört.
Aufgrund dieser Beschwerde fand zwei Tage später, also am vergangenen Mittwoch, eine Sitzung in unseren Maßnahmeräumen statt, wo die obersten Zehntausend anwesend waren: Leitung der JobAgentur Witten, Geschäftsleitung der WABE, Vorsitzender des paritätischen Wohlfahrtsverbandes EN-Kreis und Initiator des Projektes Wendepunkt sowie der Kreator dieses Projektes.
Unsere Gruppe hatte sich einen Tag vorher sehr gut auf diese Sitzung vorbereitet, womit keiner der Verantwortlichen gerechnet hatte. Im Allgemeinen verlief das Gespräch sachlich wobei wir unsere Forderungen klar definiert hatten:
1) sofortige Beendigung dieser Maßnahme in der jetztigen Form
2) sanktionsfreie Entlassung der Teilnehmer, die kein weiteres Interesse daran haben
3) Bei Weiterführung der Maßnahme (für den Teil der Gruppe, der nicht aussteigen möchte) notwendige Änderungen

Gegen Ende der Runde gab die verantwortliche Dame der JobAgentur bekannt, dass sie sich darüber nochmal intern besprechen würden und uns das Ergebnis am kommenden Montag mitteilen werden. Das fand gestern auch statt. Hierzu waren wieder einige der Verantwortlichen anwesend: Leitung der JobAgentur Witten, Geschäftsführerin der WABE und der Vorsitzende des paritätischen Wohlfahrtsverbandes EN-Kreis und Initiator des Projektes Wendepunkt. Auch darauf hatte sich unsere Gruppe wieder vorbereitet. Allerdings verlief das Gespräch kurz und knapp, besser gesagt, wir wurden diktatorisch unterwiesen (dabei musste ich ans Dritte Reich denken):
Die Maßnahme findet weiterhin, in etwas anderer Form statt, da das Pilotprojekt erkennbar gescheitert ist! Ihrer Forderung nach sanktionsfreier Beendigung der Maßnahme kommen wir nicht nach - wenden Sie sich an Ihren zuständigen Sachbearbeiter! Ende der Durchsage!
Weitere Statements der Teilnehmer waren nicht erwünscht!

Ich bin einer der engagierten Teilnehmer, die bis jetzt gekämpft haben. Seit dem gestrigen Montag fühle ich mich leer und machtlos und bin verzweifelt, weil ich nicht mehr weiß wie es weitergehen soll. Die anderen entschlossenen Teilnehmer meiner Gruppe wollen sich anwaltlichen Rat einholen und damit an die örtliche Presse gehen.
Dieses Forum habe ich gestern abend zufällig gefunden und würde mich freuen, wenn ich durch jemand anderen Hilfe bekomen kann, in welcher Form auch immer.

Liebe Grüße aus Hattingen
ritchi60
Warum gibts den Thread hier denn doppelt?

Siehe:
Maßnahme Wendepunkt der WABE mbH Witten
von ritchi60
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Alt 27.10.2010, 18:28   #18
Foederalist->Emailproblem
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Beiträge: 235
Foederalist
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Zitat von berbie Beitrag anzeigen
Vergesst mal alle eure Hilflosigkeits-Tiraden und macht was dagegen!

Für solche Härtefälle ist dieser Link:

Eingliederungsvereinbarungen mit Hilfe von § 55 Abs. 1 Nr. 1 SGG (Feststellungsklage) atomisieren! | - Savaran Weblog -

der richtige Sprengstoff!!!



Was soll den dieser dubiose Link???

Wo ganz oben erst mal fett und in roter Schrift gefordert wird: "Löst die völkerrechtlichen Verträge zur Wiedervereinigung gemäß Artikel 60 Abs. 2 Wiener Vertragsrechtskonvention (BGBl. 1985 II, S. 926) wieder auf! Nazi-Germany darf nie wieder erwachen! "

...und gleich darunter auf einem Plakat Mappus (zu dem kann man stehen wie man will) mit Hitler gleichgesetzt wird.

Ich hab die Homepage nur kurz überflogen, aber weiter unten wird behauptet, dass Maßnahmen nach § 46 SGB III "völkerrechtswidriger Unsinn" seien. Unsinn kann ja sein, aber völkerrechtswidrig? ... mit Verlaub bitte mal auf dem Teppich bleiben.

Und die Begründung dafür klingt für mich auch geradezu bizarr: 14.10.08: Weitere Recherchen ergaben, dass nunmehr ALLE EGVs gem. § 134 BGB, § 138 BGB NICHTIG sind! Dies hängt mit den weitreichenden Veränderungen zusammnen, die das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus 2004 hinsichtlich Gültigkeit völkerrechtlicher Verträge im Innern bewirkte.
Foederalist ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.10.2010, 18:37   #19
berbie
 
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berbie berbie berbie
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Zitat von Foederalist Beitrag anzeigen
... mit Verlaub bitte mal auf dem Teppich bleiben.
Von welchem "Teppich" sprichst du, auf dem man bleiben soll??? Gibts neuerdings Teppich oder Auslegeware von den feinen ARGE-Verbrechern? Klär uns auf, was du meinst?

Dubios ist doch wohl eher deine Anwesenheit hier, verbunden mit der Tatsache, überall nur Negatives rauszupicken!!!

Was weißt du schon über das Völkerrecht?

Halt die Klappe, würd ich mal sagen!
berbie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2010, 00:22   #20
ritchi60->Emailproblem
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ritchi60
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Zu später Stunde hab ich eure weiteren Kommentare gelesen und bedanke mich recht herzlich dafür - soviel Zuspruch finde ich echt klasse!
Und zu der Frage was der doppelte Thread soll: Dieser hier war mein erster Eintrag und Hilferuf - den anderen Eintrag mit ähnlichem Namen habe ich sinnvollerweise unter die Rubrik "Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen" gesetzt, damit alle was zu lachen haben. Nein Scherz beseite - uns wurde eiskalt vor die Karre gepinkelt und das hier wird erst der Anfang unserer massiven Gegenwehr sein. Ich hoffe, dass die Veranwortlichen sich an uns die Zähne ausbeißen werden und ihren Platz räumen müssen und werde alles dafür tun, um ihnen das Leben schwer zu machen! Die haben es mit ihrer Willkür so gewollt!
ritchi60 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.10.2010, 11:30   #21
ethos07
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ethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiert
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Hier gerade ein wieder aktueller Thread, der für euch interessant sein könnte:
http://www.elo-forum.org/agenturschl...b-traeger.html

- Wegen TV-Kontakten: auch mal unter "Armutsindustrie" gooxeln und dann über Martin ggf. Kontakte machen.

(Selbst wenn ihr die Mist-"Verträge" halt erstmal unterschriebe habt und ggf. über die Rechtsschiene nicht mehr rauskommt, werden es euch alle Gepeinigten nach euch danken, wenn ihr am Ball bleibt!!)
__

Viele Grüße aus Berlin
----------------------------------------------------------

  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

--------------------------------------------------------
N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
ethos07 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2010, 09:01   #22
krautfreak->Emailproblem
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Beiträge: 49
krautfreak
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
(Selbst wenn ihr die Mist-"Verträge" halt erstmal unterschriebe habt und ggf. über die Rechtsschiene nicht mehr rauskommt, werden es euch alle Gepeinigten nach euch danken, wenn ihr am Ball bleibt!!)
Hi Ethos
Das ist die Maßnahme die ich seinerzeit hier mal beschrieben habe.
http://www.elo-forum.org/50/1euro-jo...tml#post630346
Mir hat man meine ausbildung als Lebensberater mit der Begründung abgelehnt, sie sei zu teuer.
Das heißt, es wird jede menge geld ausgegeben (das andere sich in die Tasche stecken) damit ich angeblich in arbeit komme, aber um dann wirklich wieder in arbeit zu kommen, dafür ist dann keine kohle mehr da.
__


krautfreak ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2010, 09:11   #23
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.301
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

sag mal. Du kapierst sehr wenig. Warum soll denn hier geklagt werden, wenn man auf anderen Wegen hier wirklich etwas erreichen kann. Wenn eine Gruppe es geschafft hat, dass die Leitung kommt und das Modellprojekt für gescheitert erklärt hat, kann man genau dies an die örtliche Lokalpresse bringen. So ein Druck wirkt besser, wie jedes Gericht.

Im übrigen erscheint mir dein vorgeschlagener Weg kaum geeignet zu sein, um sich effektiv rechtlich zu wehren.
Zitat von berbie Beitrag anzeigen
Vergesst mal alle eure Hilflosigkeits-Tiraden und macht was dagegen!

Für solche Härtefälle ist dieser Link:

Eingliederungsvereinbarungen mit Hilfe von § 55 Abs. 1 Nr. 1 SGG (Feststellungsklage) atomisieren! | - Savaran Weblog -

der richtige Sprengstoff!!!
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

Spendenkonto: Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00 Konto 1900 0573 06
IBAN: DE95 3705 0198 1900 0573 06
BIC: COLSDE33XXX

Bitte beachten: Telefonate, PNs, E-Mails mit dem Erwerbslosen Forum Deutschland
Martin Behrsing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2010, 09:24   #24
berbie
 
Registriert seit: 03.10.2010
Beiträge: 368
berbie berbie berbie
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

sag mal, gehts auch in einem freundlicheren Ton?

Ich hab nicht behauptet, dass Presse oder Öffentlichkeit herstellen nicht gut wären!

Aber hilft das jetzt und dem Einzelnen später, wenn diese Maßnahme ev. beendet wird, und es dann keine Öffentlichkeit mehr gibt?

Wenn du die von mir verlinkte Methode nicht gut findest, bleibt dir das unbenommen, aber das als "rechtlich nicht effektiv" abzuqualifizieren zeigt höchstens, dass du das nicht kapiert hast!

Ich habe damit nur Positives für Betroffene und mich erreicht, wenn es richtig anwendet wird!


Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
sag mal. Du kapierst sehr wenig. Warum soll denn hier geklagt werden, wenn man auf anderen Wegen hier wirklich etwas erreichen kann. Wenn eine Gruppe es geschafft hat, dass die Leitung kommt und das Modellprojekt für gescheitert erklärt hat, kann man genau dies an die örtliche Lokalpresse bringen. So ein Druck wirkt besser, wie jedes Gericht.

Im übrigen erscheint mir dein vorgeschlagener Weg kaum geeignet zu sein, um sich effektiv rechtlich zu wehren.
berbie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2010, 10:00   #25
Alkib
Elo-User/in
 
Registriert seit: 05.08.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 357
Alkib Alkib
Standard AW: Hilferuf: Kampf der Zwangsmaßnahmemitglieder in Witten

an einen teilnehmer gerichtet:

Zitat von berbie Beitrag anzeigen

Dubios ist doch wohl eher deine Anwesenheit hier, verbunden mit der Tatsache, überall nur Negatives rauszupicken!!!

Was weißt du schon über das Völkerrecht?

Halt die Klappe, würd ich mal sagen!
un du verlangst "gehts auch etwas freundlicher"?

hallo, berbie, in den letzten tagen waren doch deine beiträge häufig konstruktiv und manchmal auch witzig, warum dieser rückfall auf die persönliche schiene?

ein früherer innenminister entschuldigte sich dann immer mit seinem zu hohen zuckerspiegel.
na ja, ist ein bißchen her, nichtsdestotrotz: ohne diese anpfiffe kommen meinungen besser rüber.
Alkib ist offline   Mit Zitat antworten
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