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Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 17.07.2009, 12:10   #1
MarionundFalco->Emailproblem
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Registriert seit: 17.02.2009
Beiträge: 14
MarionundFalco
Standard Fragen Fragen....bitte euch um Hilfe...

Hallo an Alle,

Habe noch kurz ein paar Fragen hoffe ihr könnt mir helfen.

Habe FM schon im März 2009 angesprochen das ich HeilpraktikerPsycho machen will. Sagte bekomme ich nicht soll in Maßnahme gehen. Habe sinnlose Maßnahme 5 Monate gemacht.
Kann ich das schriftlich haben , die Ablehnung und dagegen vorgehen??? Kann ich evtl ein Darlehen beanspruchen???
Bin nun 20 Jahre aus meinem gelernten Beruf draußen...
Muss ich in eine Maßnahme ohne Sinn besuchen??
Kann ich auf die Dauer von 5 Monaten bestehen und evtl auf 9 Monate aufstocken????
Kann ich nach einer Auswahl von Angeboten fragen oder muss ich die vorgeschlagene annehmen??
Ich habe noch nie ein Stellenangebot erhalten seit 1 Jahr...
Gelernte Kinderpflegerin, schulung 1 1/2 Jahre auf Büro..danach nie eine Arbeit gefunden weil ich den Ausbildungsberuf nicht erlernt habe. Sehr gute Ergebinsse in den IHK Prüfungen , umsonst. Haben mich in Verkauf gesteckt, in der Probezeit entlassen, Letzte Maßnahme 5 Monate im Verkauf sinnlos.
Ich will in meinem erlernten Beruf eine Fortbildung oder ähnliches machen habe ich da Chancen??

Ich weiß viele viele Fragen, wenn jemand Zeit hast freue ich mich über eine Antwort
denn........................
dieses Mal möchte ich vorbereitet in das Gespräch gehen ( 22.07.) 9 Uhr
Kann ich EGV verweigern bis auch meine ignorierten Schreiben beantwortet sind und hier alles geklärt ist??? oder bin ich wieder nur erpressbar?? Kann ich auch Familienmitglieder zur ARGE als Beistand mitnehmen oder zählen die, weil Verwandschaftsverhältnis nicht als eventueller Zeuge vor gericht??
Herzlichen Dank und viele Grüße
sendet Marion:i con_klatsch:
MarionundFalco ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2009, 12:25   #2
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.301
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Fragen Fragen....bitte euch um Hilfe...

Sag mal, was willst Du denn mit der heikundlichen Erlaubnis zur ausübung der Psychotherapie? Dies nützt dir allenfalls etwas, wenn Du z. B. Sozialarbeiter oder Dipl. Päd bist. Dann darfst Du halt Therapie machen. Eine Übernahme der Krankenkassen ist ausgeschlossen. Dafür benötigst Du eine Approbation entweder als Psychologische/r Psychotherapeut/in oder Kinder- und Jugendpsychotherapeut/in. Erstes geht nur mit abggeschlossenen Diplom Psychologie und zweiteres auch mit abgeschlossenen Diplom als Sozialpädagoge/in, Dipl-Päd oder Lehrer/in.

Die Erlaubnis zu bekommen setzt i.d.R. eine mehrjährige Weiterbildung in Psychotherapie voraus, die ja nunmal bezahlt werden muss. Und dies ist nicht billig und wird von den Arbeitsverwaltungen auch nicht getragen.

Ich selber habe über 10 Jahre derartige Weiterbildungen gemacht und musste schon in den 80-igern dafür gut 70.000 DM hinlegen.
Heute kannst du davon ausgeehn, dass dieser Betrag wesentlich höher ist.

Ich kann nur davor waren, sich durch Heilpraktierschulen irgend etwas erzahlen zu lassen. Die erzählen den leuten, dass sie dann hinterher in Jugenämtern etc arbeiten können. Dies geht definitiv nicht. Und Privatpatienten kannst Du vergessen, denn die Versicherungen würden dies auch nicht bezahlen, solange kein Artzregistereintrag vorliegt. Und es gibt nunmal kaum Menschen, die dies selber bezahlen. Allenfalls bei Paartherapie oder Famileientherapie. Aber der Martk ist einfach dicht.

Sedlbst heute stehen ja Psychologen schon vor der Situation, dass sie kaum eine Kassenzulassung bekommen, weil die ganzen Bezirke ausgeschöpft sind und langjährig warten müssen oder einen Praxissitz von anderne kaufen müssen, weil sie ihre Praxis aus Altergründen aufgeben. Die Preise in Bonn leigen im Moment bei ca. 100.000 Euro.

Aber erzähl mal was über deinen hintergrund und welchen Beruf du hast.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2009, 12:31   #3
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard AW: Fragen Fragen....bitte euch um Hilfe...

Zitat:
Gelernte Kinderpflegerin, schulung 1 1/2 Jahre auf Büro..danach nie eine Arbeit gefunden weil ich den Ausbildungsberuf nicht erlernt habe.
dies für Martin

und zu dem Beistand, auch Verwandte sind natürlich als Zeugen vor Gericht erlaubt, müssen nur die Wahrheit sagen, wie andere auch
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Alt 17.07.2009, 12:51   #4
Mobydick
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Beiträge: n/a
Standard AW: Fragen Fragen....bitte euch um Hilfe...

Fortbildungen beantragt man immer schriftlich; ansonsten erreichst du gar nichts.

Wenn du das schriftlich beantragt hast, bekommst du auch eine schriftliche Absage. Dagegen kannst du Widerpsruch und Klage einreichen. Wenn die nicht antworten, dann kannst du eine Untätigkeitsklage einreichen.
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Alt 18.07.2009, 08:51   #5
Ghansafan
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Fragen Fragen....bitte euch um Hilfe...

Zitat von Mobydick Beitrag anzeigen
Fortbildungen beantragt man immer schriftlich; ansonsten erreichst du gar nichts.

Wenn du das schriftlich beantragt hast, bekommst du auch eine schriftliche Absage. Dagegen kannst du Widerpsruch und Klage einreichen. Wenn die nicht antworten, dann kannst du eine Untätigkeitsklage einreichen.


Hat man denn ein Anrecht auf einen schriftlichen Bescheid ?
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Alt 18.07.2009, 12:44   #6
Mobydick
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Fragen Fragen....bitte euch um Hilfe...

Zitat von Ghansafan Beitrag anzeigen
Hat man denn ein Anrecht auf einen schriftlichen Bescheid ?
Ja, denn ansonsten kannst du nach 6 Monaten eine Untätigkeitsklage beim Sozialgericht einreichen. Man beantragt das "Bescheiden" des Amtes. Dann ist der Bescheid auch in 2 - 4 Wochen da. Da tritt der Richter dem Amt derartig auf die Füße, dass die richtig unter Druck geraten.

Da zu erwarten ist, dass der Bescheid des Amtes negativ ausfällt, kann man dagegen einen Widerspruch einreichen. Wenn innerhalb von 3 Monaten kein Widerpsruchsbescheid vorliegt (das ist meist der Fall), kann man eine weitere Untätigkeitsklage einreichen.

Fällt der Widerspruchsbescheid wieder negativ aus, kann man das einklagen und es entscheidet der Richter.

Da das Amt durch Untätigkeit das Bescheiden lange rausziehen kann, und der Richter bei Klage nicht im Eilverfahren entscheidet, kann das gesamte Verfahren bis zu 2 Jahren dauern.
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Alt 18.07.2009, 16:26   #7
Argekritiker->Emailproblem
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Registriert seit: 12.07.2009
Beiträge: 215
Argekritiker
Standard AW: Fragen Fragen....bitte euch um Hilfe...

Also, den Bescheid erhältst du ziemlich schnell, nachdem du vorher einen "netten Brief" an das SG geschrieben hast.

Ansonsten gilt: Sollte sich das Amt weiterhin quer stellen, einfach wieder eine "Untätigkeitsklage" beantragen. Aber bitte nicht bei VAs.

Ja. Es kann aber auch maximal 1 Jahr dauern, bis das Amt (BA/ARGE) nach deinem Ermessen reagiert.

Zum Darlehen: Also "Kleinkredite" kannst du in diesem Fall durchaus beanspruchen. Spreche mit deinem SB und auch mit deiner Bank darüber.

Zum Fall allgemein: Warum denn? Achso, offenbar nicht "prekär genug".

Zur Maßnahme: Wenn du deinen "Vinzenz" unter die EGV gemacht hast, dann musst du so komische Maßnahmen besuchen. Aber ganz ehrlich: Sie dienen nicht einfach nur dazu, dass du sie einfach besuchst. Du musst aus den Maßnahmen heraus was lernen.

Aufstockung: Deine "sinnlose" Maßnahme soll alle 9 anstatt 5 Monate dauern, sehe ich es richtig? Warum ist dann diese Maßnahme für dich dann "sinnlos", Marioundfalco.

Ich denke schon. Da musst du dich entsprechend bewerben. Und dann bist du (hoffentlich) aus diesem komischen Hartz-IV-System raus.
__

Zur Klarstellung:

Die Arge finanziert weder Banken, noch Kriege und noch nicht einmal die, die sie zu finanzieren hat. NUR SICH SELBST!
Argekritiker ist offline   Mit Zitat antworten
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