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Start > > -> EGV per Verwaltungsakt erhalten, der eingelegte Widerspruch wurde abgelehnt - soll ich klagen?

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 24.07.2017, 10:53   #1
pandabar
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Registriert seit: 24.07.2017
Beiträge: 4
pandabar
Standard EGV per Verwaltungsakt erhalten, der eingelegte Widerspruch wurde abgelehnt - soll ich klagen?

Hallo liebes Forum,

Ich habe eine EGV per Verwaltungsakt erhalten. Gegen diesen habe ich bereits Widerspruch eingelegt, dieser wurde abgelehnt. Jetzt überlege ich beim Sozialgericht zu klagen.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht wieder eine neue EGV bekomme, da ich meinen Teilzeit-Job auf Ärztlichen Rat gekündigt habe.
Anbei sende ich euch meine EGV, Ich hoffe Ihr findet ein paar Fehler.
Mfg Panda

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egv.jpg   scan1.jpg   scan2.jpg   scan3.jpg   scan4.jpg  
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Alt 24.07.2017, 11:06   #2
Allimente
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Allimente
 
Registriert seit: 30.09.2013
Beiträge: 710
Allimente Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EGV per Verwaltungsakt/ Widerspruch abgelehnt

@pandabär

Das, was Du hochgeladen hast, ist nicht die EGV, das ist die EGV per Verwaltungsakt. Bitte die EGV, Dein Widerspruchsschreiben und das Ablehnungsschreiben vom JC hochladen. Anonymisiert natürlich.
Allimente ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2017, 11:35   #3
HeuteGestern
Elo-User/in
 
Registriert seit: 02.03.2017
Beiträge: 45
HeuteGestern
Standard AW: EGV per Verwaltungsakt/ Widerspruch abgelehnt

Hallo pandabar und willkommen im Forum.

Auf Seite 1 hast du auch die Dauer der Gültigkeit (gültig bis: ...) auch entfernt, die wäre ist für eine Bewertung des VA noch interessant.

Wer oder was ist dieser "Ich"?!
Logisch gedacht, da es nicht erklärt wird - belehrt mich bitte eines Besseren, falls ich es überlesen haben sollte - handelt es sich bei "Ich", um denjenigen, der dieses Schriftstück verfasst hat, also jemand aus dem Jobcenter?!

An deiner Stelle würde ich Beratungshilfe in Anspruch nehmen.

Unter Punkt 4.)

Bist du damit einverstanden, dass dein Bewerberprofil NICHT anonymisiert veröffentlicht wird?

Hast du zugestimmt, dass deine Daten an den Arbeitergeber-Service weitergegeben wurden und werden?

Vermittlungsbudget:
Da sehe ich nur etwas zu Portokosten, aber nichts zu anderen Umkosten, die dir dadurch entstehen.

Unter Punkt 5.) verstößt der VA aus meiner Sicht gegen die informationelle Selbstbestimmung, da Anschreiben und co das JC nichts angehen.
Darüber hinaus bleibt völlig offen, wer die dadurch zusätzlich entstehenden Kosten zu tragen hat.


LG Heute(wie)Gestern

Geändert von HeuteGestern (24.07.2017 um 11:47 Uhr)
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Alt 24.07.2017, 12:05   #4
pandabar
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 24.07.2017
Beiträge: 4
pandabar
Standard AW: EGV per Verwaltungsakt/ Widerspruch abgelehnt

Danke für eure Antworten

Also mit "Ich" bin Ich gemeint.

Ich bin nicht einverstanden, dass mein Nicht anonymisiertes Bewerberprofil veröffentlicht wird.
Ich habe auch nicht zugestimmt dass, meine Daten den Arbeitgeberservice weitergegeben werden.

Ich werde den Widerspruchsbescheid und die EGV noch hochladen.
Mfg Panda
pandabar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.07.2017, 12:26   #5
HeuteGestern
Elo-User/in
 
Registriert seit: 02.03.2017
Beiträge: 45
HeuteGestern
Standard AW: EGV per Verwaltungsakt/ Widerspruch abgelehnt

Dann lasse dem JC das nachweislich schriftlich zukommen, dass du damit nicht einverstanden bist, dass deine Daten an Dritte weitergeben werden und du dazu nicht deine Zustimmung gegeben hast.

Demnach verstößt aus meiner Sicht der VA gegen den Datenschutz.

LG Heute(wie)Gestern
HeuteGestern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2017, 22:48   #6
TazD
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 12.03.2015
Beiträge: 3.255
TazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD EnagagiertTazD Enagagiert
Standard AW: EGV per Verwaltungsakt/ Widerspruch abgelehnt

Zitat von HeuteGestern Beitrag anzeigen
An deiner Stelle würde ich Beratungshilfe in Anspruch nehmen.
Beratungshilfe gibt es aber nur für das außergerichtliche Verfahren und das ist mit der Ablehnung des Widerspruchs beendet. Ihm bleibt nur die Klage und somit Prozesskostenhilfe.

Beratungshilfe kann hier somit nicht in Anspruch genommen werden und würde dem TE nur unnötige Antrags-"arbeit" bescheren.
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2017, 06:44   #7
HeuteGestern
Elo-User/in
 
Registriert seit: 02.03.2017
Beiträge: 45
HeuteGestern
Standard AW: EGV per Verwaltungsakt/ Widerspruch abgelehnt

Interesant, bei mir wurde bei einer Beantragung in der Sprechstunde des Amtsgerichts, bevor mir ein Ablehnungsbescheid vorlag, gesagt, dass ich die Beratungshilfe erst bekäme, wenn mir genau ein Ablehnungsbescheid vorlaege.

Mir wurde dann auch die Beratungshilfe erteilt als auch die Prozesskostenhilfe, als mir der Ablehungsbescheid vorlag.

Daher kannte ich nur diesen Ablauf.
HeuteGestern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2017, 08:52   #8
Couchhartzer
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Benutzerbild von Couchhartzer
 
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Standard AW: EGV per Verwaltungsakt/ Widerspruch abgelehnt

Zitat von HeuteGestern Beitrag anzeigen

Mir wurde dann auch die Beratungshilfe erteilt als auch die Prozesskostenhilfe, als mir der Ablehnungsbescheid vorlag.
Zitat:
Widerspruch wurde abgelehnt
Dann solltest du dir darüber klar werden, dass genau das ganz offensichtlich 2 völlig unterschiedliche Dinge sind und genau darum heisst das eine ja auch
Ablehnungsbescheid (= Ablehnung eines Antrages auf Leistung)
und das andere
Widerspruchablehnung (= Ablehnung eines eingelegten Widerspruches)
__

Die Kunst sich im Sozialrecht erfolgreich behaupten zu können beginnt schon damit, auf der Gegenseite möglichst nicht den Eindruck eines kausalen Zusammenhang zwischen eigener Persönlichkeit und eigenen wirtschaftlichen Verhältnissen entstehen zu lassen.
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