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Start > > -> EGV-VA (SGB II) erhalten, was nun? Welche Argumente sind jetzt zielführend?

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 09.12.2016, 15:06   #1
Rapunzel
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Beiträge: 9
Rapunzel
Standard EGV-VA (SGB II) erhalten, was nun? Welche Argumente sind jetzt zielführend?

Hallo an alle,
nach meinem gestrigen Post zu den fragwürdigen Dokumenten, die der MT von mir unterzeichet haben wollte (https://www.elo-forum.org/weiterbild...schreiben.html) rieten mir die beiden Antwordenden, dass ich mich lieber erst einmal um die EGV kümmern sollte. Danke für den Hinweis nochmal, an dieser Stelle.
Hier ist also die EGV.
Macht es Sinn, gegen den VA Widerspruch einzulegen? Welcher Argumentation bedient man sich in diesem Fall am günstigsten? Mich würde insbesondere interessieren, wie wahrscheinlich es ist, nach (erfolgreichem) Widerspruch eine wesentlich ungünstigere EGV per VA vorgelegt zu bekommen.

Vielen Dank und beste Grüße,
Rapunzel

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Alt 09.12.2016, 17:43   #2
Sonne11
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Beiträge: 927
Sonne11 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EGV-VA (SGB II) erhalten, was nun?

Aber bitte nicht allein auf den EGV -VA konzentrieren, denn es gilt den VA so lange zu erfüllen, bis dieser gekippt wird. Hast Du etwas schriftliches bekommen, als Du vom MT nach Hause geschickt wurdest? Wenn nicht würde ICH dort so lange erscheinen, bis man mich rauswirft oder schriftlich bestätigt warum ich gehen soll!!! Stelle Dir vor, MT sagt jetzt dem JC er hätte Dich zum prüfen der Unterlagen nach Hause geschickt und Du bist am nächsten Tag nicht mehr aufgetaucht!!! (nur als Beispiel)

Gibt es eine noch gültige EGV oder VA?
Gab es vorher Verhandlungen?
Wurde vorher eine EGV angeboten?
Wurde Maßahme besprochen?

EGV-VA:
Widerspruch wenn noch möglich! (Datum hast Du ja verdeckt)

Datenweitergabe über das gesetzliche Maß untersagen! Auch dem Maßnahmeträger! Diesem den Zugriff auf VERbis untersagen, dem JC die Erlaubnis verwehren!

Arbeitsangebote durch dritte sind nicht erlaubt und auch nicht durch VA zu erzwingen! Es gibt Urteile dazu!

Begriffe wie "Aktive Mitwirkung und Potenzial" haben in VA nichts zu suchen! Es sind unbestimmte und definierbare Begriffe die Beurteilungen und Meinungen erlauben!

In VA sind klar bestimmte Pflichten zu regeln und nicht vom MT beurteilbare Handlungen.

Keine konkrete Bewerbungskostenregelung genannt. Aber trotzdem die Forderung sich auf Stellen zu bewerben, auch auf die vom MT! (dieser Punkt ist neutral zu bewerten)

Die Belehrung ist falsch! NICHT VERRATEN! (für ein Gerichtsverfahren aufheben!!!) Es wird von EGV gesprochen nicht VA!!

Die Belehrung ist zudem nach MEINER AUFFASSUNG nach falsch, da bei den Sanktionen die % genannt, aber kein konkreter € Betrag, wie es sein soll!!

Du hast keine Zuweisung? Wo stehen die genauen Zeiten? Wie wusstest Du, wann Du beim MT antreten sollst da keine genannten Zeiten?

Da so viele Fehler im Va enthalten sind, wäre ein Antrage auf aW bei Sozialgericht ratsam!!! Alle Belege für Ausgaben für die spätere Erstattung durch das JC aufheben!!!!

Einen ungüstigeren VA? Na gar nicht, denn es soll eine EGV mit Dir ausgehandelt werden (die Du dann eh nicht unterschreiben wirst!)

Der Vertrag soll nicht einseitig sein und Dich nicht benachteiligen! Und das tut dieser sehr! Oder siehst Du irgend wo etwas positives für Dich? Was bekommst Du für eine Bewerbung erstattet? Nichts! So lange SB nicht den Antrag erhält und Deine eingereichten Rechnugen für gut und angemessen befunden hat!


EDIT: angemessen Kosten der Maßnahme ist auch Auslegungssache und hat in einem VA nichts zu suchen. Gab auch ein Urteil dazu! Die Kosten sollten vorher zwischen MT & JC abgestimmt worden sein, denn der Eine kauft die Maßnahme ein und Teilt zu und der Andere erfüllt seine in Verträgen geregelten Beschäftigungs -und Statistikfälschungsaufträge! Was ist wenn MT einen Ausflug macht und das JC das nicht bezahlen will?
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Alt 09.12.2016, 18:56   #3
Rapunzel
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Beiträge: 9
Rapunzel
Standard AW: EGV-VA (SGB II) erhalten, was nun?

Danke für die reichhaltigen Infos, Sonne11!

Also, eines vorweg: Ich bin etwas paranoid, dass am Ende noch mein SB hier im Forum 'rumsurft, daher habe ich alles, was auf mich hindeuten könnte (eben auch die Daten) aus den Scans sorgfältig entfernt. Wer weiß, vielleicht erheben sie Urheberrecht auf ihre Schreiben und wollen mich hinterher fürs Hochladen drankriegen. Nach meinen Erfahrungen in den letzten Monaten traue ich denen ALLES zu, sogar dass sie heimlich nachts lebendige Katzenbabies frittieren und dabei nackt um ein weisses A im roten Kreis tanzen.

Zu Deinen Fragen:
- War nochmal (pünktlich) beim MT und teilte mit, dass die Prüfung der Unterlagen so schnell nicht möglich sei (Fachanwalt für Datenschutzrecht sowie Fachanwalt für Sozialrecht konsultieren dauert halt). Daraufhin hieß es, ohne Unterschrift sei keine Teilnahme möglich, ich brauche nicht mehr erscheinen.
- Zeit für den Widerspruch ist noch, allerdings müsste ich mich ran halten...
- Dies ist die derzeit gültige EGV. Die vorherige ist ausgelaufen und wg. der Maßnahme verweigerte ich die Unterschrift. Daraufhin wurde der VA erlassen.
- EGV wurde angeboten, die Maßnahme sei jedoch in jedem Fall alternativlos, eine EGV ohne Maßnahme gebe es für mich nicht
- Maßnahme wurde besprochen und von mir als nicht zielführend abgelehnt (von Berufs wegen nehme ich Bewerbungen entgegen, daher kann ich Bewerbungstrainigs in etwa so gut brauchen wie ein zweites Loch im Hintern)
-Zuweisung - ist das die "Einladung zur Teilnahme"? Sowas habe ich bekommen. Hier nochmal gescannt.

Beste Grüße,

Rapunzel

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Alt 09.12.2016, 19:35   #4
Sonne11
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Registriert seit: 22.03.2015
Beiträge: 927
Sonne11 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EGV-VA (SGB II) erhalten, was nun?

Ich bin hier in diesem Thema kein Profi! Du solltest Dich etwas einlesen oder auf Antworten von Usern mit über 1000 Beiträgen warten!

Du hast also keine Zuweisung bekommen! Es bedeutet, solltest Du den EGV-VA kippen dürfte man auch keine Sanktion aufgrund des VA aussprechen! Die Maßnahme hängt also nur am VA!!

Es gibt jetzt so ein Zwischenspiel was man dringend spielen sollte! Du zeigst Mitwirkung trotz nicht unterschriebener Unterlagen beim MT. Man sollte es meiner Meinung nach (auch anderer User nach) spielen da es nur eine Briefmarke oder eine persönliche Abgabe am Empfang kostet (bessere Lösung da nachweisbar)

Man sollte versuchen das JC & den MT gegeneinander auszuspielen! Dies könnte später nützlich sein!

Mein Rat
Schreibe jetzt einen Brief an das JC wo Du forderst die Sache zwischen dem JC & MT zu klären. Du wärst nicht vom JC über Verträge informiert! Du hast alles laut VA erfüllt, die sollen Dir mitteilen, wie Du jetzt vorgehen sollst! Prüfung der Unterlagen wurde untersagt! Bist schockiert! Opfer eines Spiels, dessen Regeln du nicht ERKLÄRT bekommen hast!!! Du wurdest sogar nach Hause geschickt! Bist mehrmals erschienen und so ein Handeln seitens Maßnahmeträger wäre Dir neu und hat das Vertrauen zerstört! Es wären viele Unterlagen, zum Teil freiwillige und Du bist nicht mit solchen Sachen vertraut und musst es auch nicht sein!

Man nennt also nicht schon jetzt, was einen an den Unterlagen stört, was einem nicht passt! Das kommt dann später! Dieser Brief an SB / JC könnte wichtig sein, falls man tatsächlich sanktionieren sollte!

Alternativ kann auch dem MT schreiben, man wäre mittels VA zur Maßnahme verpflichtet und hat jetzt dem JC den Rausschmiss mitgeteilt und wartet auf Antwort!


Man wartet also nicht bis eine Anhörung eintrifft sondern reagiert vorher! Du solltest auch eine Frist setzten bis wann Du eine Antwort erwartest! Du bekommst natürlich erwartungsgemäß gar keine!!

Diese Einladung ist für MICH völliger Quatsch!!!

Einladung folgen wegen Entscheidung über Leistungen notwendiger Maßnahmen???

Mitwirkung über Entscheidung von Leistungen??
Sonne11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2016, 19:53   #5
yukiko
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yukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiertyukiko Enagagiert
Standard AW: EGV-VA (SGB II) erhalten, was nun?

Zitat von Sonne11
Diese Einladung ist für MICH völliger Quatsch!!!
zwar noch weit unter 1000 Beiträgen aber trotzdem hier mal mein Senf:

Wie Sonne schon gesagt hat, ist das kein rechtskonformer Meldetermin, weil die Meldeparagrafen nach § 59 SGB II i.V.m. 309 SGB III fehlen.

Zudem hat diese "Institution" irgendeine Krankmeldung/AU ein Feuchten zu interessieren.

AUs (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) gehen in der Nicht-Diagnoseform ausschließlich an deinen Leistungsträger (Jobcenter), der andere Part mit Diagnose an deine Krankenkasse. Sonst NIX, absolut garnix.

"Interessant" - und zwar seeeehr interessant ist, dass sie sich in dem Wisch mit keinem Wort auf irgendwelche Sanktionsparagrafen berufen. Hab ich auch noch nicht gesehen. Da würd mich fast der § 65-er in den Fingerchen jucken, damit die auch noch was lernen "Grenzen der Mitwirkung"

Jedenfalls ist zudem damit die "Rechtsfolgenbelehrung" völlig sanktionsfrei "gestaltet" meiner Meinung nach..

Entsprechend deiner "Lustigkeit" würde ich das Teil entweder still und stumm ignorieren oder denen diesbezüglich mit einem Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I mit kurzer Fristsetzung binnen 1 Woche auf den Zahn fühlen zur schriftlichen, nachvollziehbaren und ausführlichen Stellungnahme unter Benennung sämtlicher relevanten gesetzlichen Grundlagen, was der S.c.h.e.i.s.s. soll mit vielen Dank für die Mühe im Voraus und mit freundlichen Grüßen
__

Das ist nur meine Meinung ohne Gewähr
~> "goldene Überlebensregeln":
1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
3 Auf "heikle" Fragen mit Gegenfragen antworten
4 Alles schriftlich und nachweisbar kommunizieren
5 Bei "Unklarheiten" *Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I* stellen
6 Das "Amt" mag keine Arbeit :bigsmile:
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Alt 09.12.2016, 19:57   #6
Forster
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Forster Forster Forster Forster Forster Forster
Standard AW: EGV-VA (SGB II) erhalten, was nun?

Zitat von Rapunzel Beitrag anzeigen
- Zeit für den Widerspruch ist noch, allerdings müsste ich mich ran halten...
Wenn die Zeit knapp ist, lege zunächst Widerspruch zur Fristwahrung ein. Dann kann schon mal nichts mehr anbrennen. Sinngemäß:

Zitat:
Ich erhebe Widerspruch gegen den "Ersatz der Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt" vom xx.xx.xxxx. Die Gründe werde ich in einem gesonderten Schreiben darlegen.

Zitat:
- Dies ist die derzeit gültige EGV. Die vorherige ist ausgelaufen und wg. der Maßnahme verweigerte ich die Unterschrift. Daraufhin wurde der VA erlassen.
- EGV wurde angeboten, die Maßnahme sei jedoch in jedem Fall alternativlos, eine EGV ohne Maßnahme gebe es für mich nicht
- Maßnahme wurde besprochen und von mir als nicht zielführend abgelehnt ...
Du hast Dich dem Amt gegenüber eindeutig positioniert und darum macht es keinen Sinn, hier die Spielchen mit der "Unterlagenprüfung" weiterzuspielen. Das schadet eher Deiner Glaubwürdigkeit.

Zitat:
-Zuweisung - ist das die "Einladung zur Teilnahme"? Sowas habe ich bekommen. Hier nochmal gescannt.
Nein, das ist keine Zuweisung, sondern eine Mitteilung zum Beginn der Maßnahme. Die Aufforderung zur Mitwirkung mit der Drohung der Leistungseinstellung ist rechtlich kompletter Unsinn und soll ganz Unbedarfte einschüchtern. Eine Mitwirkungspflicht im Sinne von § 61 SGB I besteht selbstverständlich nicht, da die §§ 60 bis 67 SGB I erkennbar auf die Feststellung der grundsätzlichen Leistungsberechtigung abstellen und nicht auf eine alberne Bewerbungsmaßnahme. Der Verweis auf eine Leistungseinstellung nach § 66 SGB I ist mehr als dreist.

Also raus mit dem Widerspruch, der Rest wird sich finden.

Btw. hattest Du bei den EGV-Gesprächen einen Beistand dabei, der den Ablauf bestätigen kann? Das könnte später noch wichtig werden.
Forster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2016, 20:04   #7
yukiko
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Zitat von Forster
Nein, das ist keine Zuweisung, sondern eine Mitteilung zum Beginn der Maßnahme
Es handelt sich ja nichtmal um eine rechtskonforme "Einladung".

Und anhand der RFB würde ich da fast schon mutwillige Irreführung unterstellen, weil sowas denkt man sich nicht "aus Versehen" aus!
__

Das ist nur meine Meinung ohne Gewähr
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1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
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Alt 09.12.2016, 23:08   #8
chromoxidgruen
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chromoxidgruen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EGV-VA (SGB II) erhalten, was nun?

Soweit ich weiß, müssen Maßnahmen auf die individuelle Situation abgestimmt werden. Wenn das Moppcenter Dich als Personalfachkraft zum Bewerbungstraining schicken will, passt das vorn und hinten nicht zu Deiner individuellen Situation. Auch habe ich in Deiner EGV-VA keine Begründung gesehen, warum Du ausgerechnet zu dieser Maßnahme geschickt wirst. Dieser Punkt der EGV-VA sollte sich anfechten lassen. Im Unterforum "Sinnlose Maßnahmen" findet sich mehr zu diesem Thema.

Noch ein Link: Urteil ? Leipziger Gericht: Arbeitslose müssen unpassende Kurse nicht akzeptieren ? LVZ - Leipziger Volkszeitung

Außerdem würde ich es für sinnvoll halten einen Beleg zu erzeugen dass der Maßnahmeträger Dich nach Hause geschickt hat, um in der Zwischenzeit die Gefahr einer Sanktion zu reduzieren bevor Deine Anfechtung des EGV-VA durch ist. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- nochmal hingehen und sich mit Zeugen wegschicken lassen
- nochmal hingehen und einen schriftlichen Beleg vom MT fordern (wird eher nicht klappen)
- Briefe bzw. noch besser Faxe (mit Sendebestätigung) an JC und MT, siehe Beitrag von Sonne11
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Alt 10.12.2016, 14:37   #9
Vidya
 
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Zitat von Rapunzel Beitrag anzeigen
Welcher Argumentation bedient man sich in diesem Fall am günstigsten? Mich würde insbesondere interessieren, wie wahrscheinlich es ist, nach (erfolgreichem) Widerspruch eine wesentlich ungünstigere EGV per VA vorgelegt zu bekommen.

Indem man versucht, den Erfolg der Maßnahme in Frage zu stellen, auch die Art und Weise des Zustandekommens der EGV mit ungenügender Berücksichtigung Deines individuellen Bedarfs im Vorfeld.

Egal, wie Du jetzt agierst - Du wirst wahrscheinlich nicht um diese Maßnahme ganz allgemein herumkommen, die Frage wird wahrscheinlich nur sein können, zu welchem Zeitpunkt, sofern Du bis dahin keine Arbeit gefunden hast.

Ich komme zu dieser Einschätzung weil ich inzwischen das Arbeitsmarktprogramm 2016 Deines JC las. Darin erwähnt das JC die Jobakademie als neue und wichtige Maßnahme für marktnahe Kunden. Weiter aber auch sonst nichts -für marktnahe Kunden. Das JC hat überwiegend marktferne Kunden in seiner Statistik und dieses Jahr auch wieder mehr Arbeitslose als im vorigen Jahr. Klar, dass die da versuchen, die marktnahen Kunden irgendwo unterbringen zu wollen.

Des Weiteren findest Du auf der Homepage dieses JCs auch den allgemeine Flyer zur Maßnahme, der vieles ausreichend erklärt, aber den Wust der Papierflut zur Maßnahme -meines Erachtens - überhaupt nicht rechtfertigt.

Es gibt Inhalte im Flyer, die mich stutzig machen und wo Du ansetzen könntest::

- Präsenszeiten von 3 Stunden an 4 Tagen in einer Vormittagsgruppe und einer Nachmittagsgruppe.

Wieso steht da in Deiner EGV nur Vormittags drin?
Konntest Du wählen?
Wurdest Du auf den Flyer hingewiesen oder Dir dieser ausgehändigt?

Die Jobakademie wirbt im Flyer; diese soll im besonderem Maße dem Wunsch nach Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und individueller, passgenauer Unterstützung der Hilfebedürftigen Rechnung tragen.

Genau das halte ich nunmehr für eine Farce, da Du dahin genötigt wirst , mittels selbstherrlicher Fremdbestimmung durch Deinen SB, der Dir mal eben darin Hilfebedürftigkeit unterstellt.
Zudem ist im Flyer nur eine Vermittlungswahrscheinlichkeit von 45 % - 50 % angegeben. Die EGV
aber schweigt sich dazu aus, wieso das ausgerechnet bei Dir erfolgreich sein soll.

Ich würde nichts unterschreiben -mit dem Hinweis, dass die Unterlagen zur Maßnahme nicht Deiner passgenauen Unterstüzung Rechnung tragen und du daher auch nunmehr dem Träger gegenüber skeptisch eingestellt bist - aber trotzdem hingehen, solange sie Dich lassen. 3 Stunden am Tag sind nicht viel und die Zeit überschaubar. Jedoch würde ich die Coaches dort auflaufen lassen und eine tödlich beleidiigte und gelangweilte Leberwurst präsentieren.
Vidya ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2016, 22:25   #10
Rapunzel
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Rapunzel
Standard AW: EGV-VA (SGB II) erhalten, was nun? Welche Argumente sind jetzt zielführend?

Nach Nichtunterzeichnung der Unterlagen beim MT brachte der Postmann nun einen Anhörungsbescheid, siehe hier:
https://www.elo-forum.org/weiterbild...ml#post2151245
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