Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> 1€ Job -> Wie komme ich da wieder raus? HILFE!!!!!

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


Danke Danke:  0
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 11.10.2007, 21:14   #1
frank123->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 10.10.2007
Beiträge: 5
frank123
Frage 1€ Job -> Wie komme ich da wieder raus? HILFE!!!!!

Hi,

ich bin 25 Jahre alt, von Beruf Informations- und Telekommunikationssystemkaufmann, seit 1.6.2007 arbeitslos und Beziehe ALGII.

Am 21.8. erhielt ich dann per Post eine verbindliche Einladung zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Arbeitsgelegenheiten“ im bfz. (Siehe Anhang)

Dort bin ich dann erschienen und es wurde schnell klar dass dies eine Art Köder war. (Wörtlich: Jetzt bist du hier, da kommst du jetzt nicht mehr raus!) Jeder bekam dann ein Dokument „ Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjob)“ und man musste dies sofort unterschreiben, ansonsten droht eine Kürzung.
(Siehe Anhang)

Daraufhin musste ich ab den folgenden Montag 8 Uhr im bfz antreten und dort meine Zeit absitzen. Man konnte dort per PC Stellen suchen und Bewerbungen schreiben. (Das war ja auch in meinem Interesse und deswegen war dass soweit ja auch ok.)

Dort war ich jeweils 3 Tage in der Woche und habe massenhaft Bewerbungen rausgeschickt. Leider hat sich bis jetzt noch nichts ergeben aber obwohl ich sehr gute Aussichten auf einen Job habe, sollte ich nun einer Gemeinnützigen Tätigkeit nachgehen für die ich überhaupt nicht qualifiziert bin und die mich bei meinen Bewerbungen stark behindert. Mir wurde vom bfz eine „Vereinbarung über Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung“ (siehe Anhang) aufgezwungen und ich sollte dann bereits am nächsten Tag 8 Uhr beim Roten Kreuz antreten und Flyer verteilen und Altkleider einsammeln.

Da mir keine andere Wahl blieb war ich am nächsten Tag dort und habe diese Vereinbarung gezwungenermaßen unterschrieben. Daraufhin musste ich mit meinem privaten PKW zu einem einsamen Haus am Waldrand fahren und dort den ganzen Tag eine riesige Straße 3x kehren die danach wieder so aussah wie vorher (wegen starken Laubfall). Durch den ganzen Staub der beim kehren aufgewirbelt wurde bin ich heute sogar an einer sehr starken Bronchitis erkrankt und habe mich heute (am zweiten Tag) bis nächsten Mittwoch krank schreiben lassen. Ich wurde nun auch noch zu einen Internisten überwiesen da es etwas ernstes sein kann.

Ganz davon abgesehen dass dieser Job absolut nicht meinen Qualifikationen entspricht,
(Ich bin IT-Systemkaufmann -> quasi Einkauf und Verkauf von Computer und IT...Webdesign, Warenwirtschaft, Kundenbetreuung, Grafikbearbeitung, Marketing)
weiß ich nicht wie dieser 1€ Job mir helfen soll ?!?!?!? Ganz im Gegenteil! Jetzt fehlt mir die Zeit um noch mehr Bewerbungen zu schreiben und zu recherchieren...

Wie komm ich da wieder raus?

Ich bin echt verzweifelt da das Ganze meine Jobsuche enorm behindert und mir absolut nicht weiterhilft, nein eher die Situation immer schlimmer wird und ich mich immer schlimmer fühle! Das macht auch krank!!!


Ich hoffe ihr könnt mir einen Tip geben was ich jetzt machen soll. Wie gesagt ich bin bis nächsten Mittwoch noch krank geschrieben will aber auf keinen Fall am Donnerstag dort wieder antanzen.

Ich frag mich wirklich was das Ganze soll... hier läuft doch irgendwas nicht mit rechten Dingen. Man wird hier gezwungen, bedroht und letztendlich noch versklavt. Am liebsten würde ich auf dass Geld verzichten wenn ich nicht so dringend darauf angewiesen wäre.

Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Wäre jedenfalls super !!!

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf anhang.pdf (469,3 KB, 235x aufgerufen)
frank123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2007, 21:40   #2
n / a
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Um es kurz zu machen du bist krank, wie es aussieht auch weiterhin, kann ich dir nur empfehlen denn mit den Brochien ist nicht zu spassen.Von einer Kürzung konnte ich nichts lesen wurde dir mündlich eine Sanktion angedroht wenn du nicht unterschreibst.?Du weißt das ist rechtwiderig und ich hoffe du hast einen Zeugen dafür.(klagen)
Normaler Weise nimmt man sich alles mit nach Hause, informiert sich oder unterschreibst du alles wenn man dir droht.?
Also Krankheit schön auskurieren, das geht nicht in ein paar Tagen, denn sie kann schnell chronisch werden!


um gezwungen, versklavt, bedroht zu werden...dazu gehören immer Zwei .Einer der es tut und Einer der es zuläßt!!!
So wie du schreibst liest sich das schon kriminell.., gehe niemals ohne Zeugen, wenn das der Wahrheit entspricht ,hin!

Doch vorsichtshalber...wieder ein U-Boot?
  Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2007, 22:13   #3
frank123->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 10.10.2007
Beiträge: 5
frank123
Standard

Zitat von lanny Beitrag anzeigen


um gezwungen, versklavt, bedroht zu werden...dazu gehören immer Zwei .Einer der es tut und Einer der es zuläßt!!!
So wie du schreibst liest sich das schon kriminell.., gehe niemals ohne Zeugen, wenn das der Wahrheit entspricht ,hin!

Doch vorsichtshalber...wieder ein U-Boot?
Hallo Lanny,

leider habe ich keine Zeugen. Ich weiß schon dass ich nichts unterschreiben MUSS aber dafür MÜSSTE ich auch einen Preis bezahlen (Kürzungen in Kauf nehemen) und diesen kann ich in meiner momentanen Situation einfach nicht leisten. Aber ganz ehrlich, bevor ich dort wieder am Donnerstag das arbeiten anfange lasse ich mir lieber alles Kürzen weil meine Gesundheit einfach vor geht und ich mich auch nicht von Sklaventreibern unterdrücken lasse, so viel Selbstachtung habe ich noch...

Aber was meinst du bitte mit U-Boot????

lg
frank123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2007, 22:18   #4
n / a
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von frank123 Beitrag anzeigen
Hallo Lanny,

leider habe ich keine Zeugen. Ich weiß schon dass ich nichts unterschreiben MUSS aber dafür MÜSSTE ich auch einen Preis bezahlen (Kürzungen in Kauf nehemen) und diesen kann ich in meiner momentanen Situation einfach nicht leisten. Aber ganz ehrlich, bevor ich dort wieder am Donnerstag das arbeiten anfange lasse ich mir lieber alles Kürzen weil meine Gesundheit einfach vor geht und ich mich auch nicht von Sklaventreibern unterdrücken lasse, so viel Selbstachtung habe ich noch...

Aber was meinst du bitte mit U-Boot????

lg

Du mußt keine Kürzung in Kauf nehmen wenn du nicht gleich unterschreibst.
Wenn du vorgibst das nicht gleich zu verstehen, was wollen die machen?
Deine Hand führen ?
Kuriere deine Krankheit richtig aus dazu kann ich dir nur raten.
U-Boot ist ein Spiel von mir, manchmal versenken wir die hier!
  Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2007, 22:40   #5
xavier123
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo,
meiner Ansicht nach ist die EV rechtswidrig weil sie dem Bestimmtheitsgebot nicht entspricht. Die Art der Tätigkeit ist hier nicht hinreichend konkret festgelegt worden. ("versch. zusätzliche Tätigkeiten")
Es genügt nicht, den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen einer Einrichtung oder einem Arbeitgeber zuzuweisen und die Auswahl der konkreten Tätigkeit der Leitung der Einrichtung oder dem Arbeitgeber zu überlassen. Das ist vom LSG Hamburg schon vor 2 Jahren festgestellt worden (L 5 B 161/05 ER AS) Ich würde hier ansetzen, wenn ich aus der EV raus wollte.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2007, 22:49   #6
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Frank,

eine EGV handelt man sich aus, das ist ein Eingliederungsvertrag mit einem Konzept, wie man dich in Arbeit bringen kann. Wenn die dir nicht mit Sanktionen drohen oder dich sonstwie unter Druck setzen, dann unterschreibt ja kein Mensch seine Sklavisierung.

Der richtige Weg wäre gewesen, du hättest diesen Vertrag, als man ihn dir vorlegte, eingesteckt und gesagt: "So etwas muss ich mir erst in Ruhe durchlesen, bevor ich das unterschreiben". Da können die noch so sehr drohen, es ist bluff. Solange du "verhandlungsbereit" bist und nicht "nein, das unterschreibe ich niemals" sagst, können die dich nicht sanktionieren.

Nun hast du das schon unterschrieben, und die haben dich sofort am nächsten Tag gleich anfangen lassen, damit du gar nicht erst zur Überlegung kommst.

Der "Vorschlag für die Arbeitsgelegenheit" lässt sich ganz leicht abwimmeln: Er enthält lauter Formfehler. So ist z.B. die Tätigkeit überhaupt nicht beschrieben, und die Stundenzahl ist zu hoch. Auch über die Zusätzlichkeit lässt sich streiten. Wer hat denn den Job davor gemacht? Wurde er ehrenamtlich erledigt? Dieser Job raubt garantiert einen Arbeitsplatz und ist nicht zusätzlich. Das ist nicht erlaubt.

Du bist doch jetzt krank geschrieben. Versuche doch mal herauszufinden, wer da vorher sauber gemacht hat. Das wäre natürlich ein Super-Argument.

Mehr zu denken gibt mir die EGV. M. E. ist sie so rechtswidrig, dass man sie annullieren kann. Frage: Sollte man damit zu einem Fachanwalt für Sozialrecht gehen, sollte man die Annullierung selbst durch ein gute Schreiben mit Argumenten versuchen oder sollte man es anders probieren?

Auch zu bedenken gibt mir der Satz in der EGV: "Sofern der Teilnehmer aus anderen Gründen insoweit nicht eingesetzt werden kann, ist der Einsatzbetrieb berechtigt, dem Teilnehmer nach Absprache mit der bfz eine andere Tätigkeit im Sinne der o.g. Definition zuzuweisen".

D.h., wenn der Vorschlag wegen Desqualifizierung abgelehnt wird, kann der selbe Betrieb ihn woanders einsetzen.

Nachdem die EGV unterschrieben wurde, kann jetzt hier nur noch der gesamte Betrieb abgelehnt werden! Der ist anscheinen groß und bietet so allerlei Arbeitsmöglichkeiten.

Mit welcher Begründung kann man einen Betrieb ablehnen, um die EGV gleich mit zu annullieren?
  Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2007, 05:06   #7
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Mensch Frank, mir ist mitten in der Nacht ganz klar geworden, was die mit dir für einen Schindluder getrieben haben. Und die Lösung für dein Problem ist mir auch gleich mit eingefallen. Und ich muss es gleich niederschreiben bevor ich es vergesse, denn es ist kompliziert.

Ich erkläre dir zuerst, was sie mit dir gemacht haben:

Bei einer Eingliederungsvereinbarung nach § 15 SGB II wird bei EGVs dieser Art auch immer dieser Titel angewandt. Außerdem werden in diesen EGVs die Vermittlungsvorschläge geregelt, die Bewerbungskosten übernommen und u.a. auch die Ein-Euro-Job vergeben. Das fehlt ja alles bei dir, bis auf den Ein-Euro-Job.

Bei deiner Vereinbarung steht nur der Titel "Vereinbarung über Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung" (nix §!) und danach steht ein Text drin, wie man ihn sonst in stinknormale Arbeitsverträge reinschreibt, bis auf das der Stundenlohn ein Euro beträgt und die Tätigkeit bei Nicht-Eignung innerhalb des Betriebes gewechselt werden kann. Es ist eine sehr gute Frage, ob das ein öffentlich-rechtlicher Vertrag ist. Eine Frage für einen Anwalt. Denn es ist ein dreiseitiges Vertragsverhältnis (d.h. zwischen der Einrichtung, der ARGE und dir). U.U. kann man den mit § 58 SGB III nicht einfach annullieren.

D.h., dieser Vertrag muss ausgetrickst werden.

Der Job lässt sich leicht abwenden. Schon allein aus gesundheitlichen Gründen. Der Vertrag lautet aber, dass du dann innerhalb dieses Betriebes einen anderen Job bekommen wirst. Das bringt ja nicht viel. D.h., lass dich ruhig noch so lange wie möglich krankschreiben. Erzähle dem Arzt ruhig die Wahrheit (Vertrag erzwungen, desqualifizierende und gesundheitschädliche Arbeit, kann mich zwar aus gesundheitlichen Gründen von der Arbeit lösen, aber nicht vom Unternehmen, will da auf keinen Fall mehr hin, Arbeitgeber ist ein Kotzbrocken).

Du hast jetzt 2 Lösungen, sagt meine innere Stimme:

1. Du rufst einen Rechtsanwalt für Sozialrecht an und bittest dringend um einen Termin. Frage ihn, wo du den Beratungsschein bekommen kannst, ob bei ihm oder beim Amtsgericht. Der Beratungsschein kostet 10 Euros. Damit berät der Anwalt dich kostenlos (d.h. für die 10 Euros). Wahrscheinlich musst du vorab zum Amtsgericht und dann sofort zum Anwalt. Nimm diese seltsame Vereinbarung und die beiden anderen Schreiben auch mit und erzählst ihm deinen Fall. Nimm Papier und Kugelschreiber mit und schreibe dir alles auf was er dir sagt, denn er berät dich nur. Wenn etwas zu schreiben ist, helfe ich dir. Null Problema. Ich muss nur wissen was. Hier ist schon mal eine Adresse: Schweinfurter Arbeitsloseninitiative e.V., Gabelsberger Straße 1, 97421 Schweinfurt Tel. 09721/185555 (AB), 0152/03769373, 0174/3678051. U.U. findest du über diese Initiative auch einen Zeugen, der dich bei Gesprächen zur ARGE begleitet. Du brauchst einen auf jeden Fall!

2. Willst du nicht sofort zum Anwalt, kannst du probieren, ob du diesen Arbeitgeber (und somit auch diese Vereinbarung) durch eine Ablehnung (die ich dir Schreiben würde) los wirst. Der Arzt müsste dir attestieren, dass "eine Arbeit bei diesem Arbeitgeber aus gesundheitlichen Gründen nicht förderlich ist". Ganz wichtig dabei ist "bei diesem Arbeitgeber", damit sie dir nicht noch innerhalb dieses Betriebes einen anderen Job vermitteln können. Erkläre dem Arzt am besten die Wahrheit, warum der Text so lauten muss. Wenn es der Hausarzt nicht macht, probier es nochmal bei dem Internisten. Dann schreibe ich dir die Ablehnung ganz einfach nur aus gesundheitlichen Gründen bei diesem Arbeitgeber nicht möglich, siehe beiliegendes Attest. Und dann bist du automatisch auch die Vereinbarung los, weil die ja nichts anders vorsieht.

Ich würde mich freuen, wenn noch Anregungen aus dem Forum kommen.
  Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2007, 05:07   #8
Rechtsverdreher
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 14.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 2.549
Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher
Standard

Ist mir ein Rätsel wieso Leute zu sowas überhaupt hingehen.

1. 30 Stunden/Woche ist zuviel, max. 20.

2. Die Beschreibung der Tätigkeit ist völlig ungenügend.

3. Liegt ein Profiling & Eingliederungskonzept vor?

4. Liegt eine schriftl. Rechtsfolgenbelehrung vor?

5. 9 Monate ist unzulässig, max. 6 Monate.



Teile dem Arbeitsamt schriftlich mit das Du (unter Fristsetzung; 10 Tage) ...

- Kopien Deines Profiling, Chancen- und Riskoabwägung, beruflicher Standort und Eingliederungskonzept unverzüglich zugesendet haben willst.

- Auskunft darüber erwartest, weshalb diese Tätigkeit nicht als ABM oder als Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante ausgeführt werden kann. ABM ist die Regelförderung für im öffentlichen Interesse liegende zusätzliche Arbeiten. Diese Frage muss substantiiert vom Fallmanager beantwortet werden.

- eine unkonkrete/abstrakte Tätigkeitsbeschreibung nicht akzeptierst.

- gesetzlich vorgeschriebene Kerntätigkeiten, wie z.B. Reinigungsarbeiten im Küchenbereich, Essensausgabe oder -zubereitung nicht ausführen wirst, da diese regelmäßig nicht zusätzlich sind.

- nicht gewillt bist einen Ein-Euro-Job 30 Stunden in der Woche auszuführen (15-20 Stunden/Woche maximal).

- Dich an strafbaren Handlungen Dritter (SchwarzArbG) nicht beteiligen musst.

- sie hiermit aufforderst Deine Telefonnummern und eMail-Adressen aus allen Akten unverzüglich zu entfernen.

- persönliche Meinungen leider nicht berücksichtigen kannst und auf einer in jedem Punkt substantiierten Argumentation bestehst.

- sofern die fristgerechte Beantwortung dieser Fragen nicht eingehalten wird, davon ausgehst den Ein-Euro-Job sanktionslos, wegen Rechtswidrigkeit, abbrechen zu dürfen.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.10.2007, 05:22   #9
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Rechtsverdreher Beitrag anzeigen
Ist mir ein Rätsel wieso Leute zu sowas überhaupt hingehen.

1. 30 Stunden/Woche ist zuviel, max. 20.

2. Die Beschreibung der Tätigkeit ist völlig ungenügend.

3. Liegt ein Profiling & Eingliederungskonzept vor?

4. Liegt eine schriftl. Rechtsfolgenbelehrung vor?

5. 9 Monate ist unzulässig, max. 6 Monate.



Teile dem Arbeitsamt schriftlich mit das Du (unter Fristsetzung; 10 Tage) ...

- Kopien Deines Profiling, Chancen- und Riskoabwägung, beruflicher Standort und Eingliederungskonzept unverzüglich zugesendet haben willst.

- Auskunft darüber erwartest, weshalb diese Tätigkeit nicht als ABM oder als Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante ausgeführt werden kann. ABM ist die Regelförderung für im öffentlichen Interesse liegende zusätzliche Arbeiten. Diese Frage muss substantiiert vom Fallmanager beantwortet werden.

- eine unkonkrete/abstrakte Tätigkeitsbeschreibung nicht akzeptierst.

- gesetzlich vorgeschriebene Kerntätigkeiten, wie z.B. Reinigungsarbeiten im Küchenbereich, Essensausgabe oder -zubereitung nicht ausführen wirst, da diese regelmäßig nicht zusätzlich sind.

- nicht gewillt bist einen Ein-Euro-Job 30 Stunden in der Woche auszuführen (15-20 Stunden/Woche maximal).

- Dich an strafbaren Handlungen Dritter (SchwarzArbG) nicht beteiligen musst.

- sie hiermit aufforderst Deine Telefonnummern und eMail-Adressen aus allen Akten unverzüglich zu entfernen.

- persönliche Meinungen leider nicht berücksichtigen kannst und auf einer in jedem Punkt substantiierten Argumentation bestehst.

- sofern die fristgerechte Beantwortung dieser Fragen nicht eingehalten wird, davon ausgehst den Ein-Euro-Job sanktionslos, wegen Rechtswidrigkeit, abbrechen zu dürfen.
Mensch Rechtsverdreher, jetzt lese dir das doch einmal komplett durch. Du verwirrst ja. Die Vereinbarung, die er unterschrieben hat, lautet, dass er, wenn er für die Stelle nicht geeignet ist, eine andere im selben Betrieb bekommt. Was nützt es ihn, den Job auf diese Art loszuwerden? Soll er sich doch lieber vom Arzt attestieren lassen, dass er eine Allergie auf den Betrieb hat! Dann ist er die EGV gleich mit los, denn da steht ja sonst nichts drin.
  Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2007, 14:59   #10
frank123->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 10.10.2007
Beiträge: 5
frank123
Standard

Hallo,

also ich war heute im bfz und habe dort meine Krankmeldung abgegeben und dem zuständigen Sachbearbeiter gesagt dass ich es ablehne in diesen Betrieb weiter zu arbeiten. Nach etwas hin und her schlug er mir vor mich jetzt wieder aus diesen Betrieb rauszunehemn und ich hätte noch zwei-drei Wochen Zeit Bewerbungen im bfz zu schrieben. Also dann muss ich wieder von Mo-Mi im bfz meine Zeit absitzen und Bewerbungen schreiben.

Wenn ich dann noch nichts gefunden hätte MUSS ich irgendeinen anderen 1€ Job annehmen. Stimmt das? Wie soll ich mich jetzt verhalten wenn ich wieder so einen 1€ Arbeitsvertrag unter die Nase gehalten bekomme?

Viele liebe Grüße
Frank
frank123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2007, 15:40   #11
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von frank123 Beitrag anzeigen
Hallo,

also ich war heute im bfz und habe dort meine Krankmeldung abgegeben und dem zuständigen Sachbearbeiter gesagt dass ich es ablehne in diesen Betrieb weiter zu arbeiten. Nach etwas hin und her schlug er mir vor mich jetzt wieder aus diesen Betrieb rauszunehemn und ich hätte noch zwei-drei Wochen Zeit Bewerbungen im bfz zu schrieben. Also dann muss ich wieder von Mo-Mi im bfz meine Zeit absitzen und Bewerbungen schreiben.

Wenn ich dann noch nichts gefunden hätte MUSS ich irgendeinen anderen 1€ Job annehmen. Stimmt das? Wie soll ich mich jetzt verhalten wenn ich wieder so einen 1€ Arbeitsvertrag unter die Nase gehalten bekomme?

Viele liebe Grüße
Frank
Ist doch prima gelaufen. Besser ging es nicht, unter diesen Umständen. Da brauchtest du keinen Arzt für ein Attest zu bemühen und den Weg zum Anwalt hast du dir auch gespart.

Diese EGV (falls es eine war) ist nur für diesen einen Betrieb gültig. Theoretisch müsste er jetzt einen weiteren Vertrag für einen anderen Betrieb mit dir abschließen und einen "Vermittlungsvorschlag" dazu erstellen. Evtl. spart er sich auch den neuen Vertrag und schickt nur den "Vermittlungsvorschlag" für einen anderen Betrieb.

Unterschreiben bräuchtest du nur eine neue EGV, wenn er eine ausstellt. Das tust du aber bitte nicht, auch wenn er mit Sanktionen droht. Das ist ein Vertrag. Stecke das ein und setze es ins Forum, oder schicke es mir. Da finden wir schon eine Lösung um das abzulehnen.

Schickt er nur einen Vermittlungsvorschlag, um so besser. Den weisen wir wegen Formfehler zurück. Da du erst 25 J. alt bist, kommt man bei erniedrigenden Arbeiten auch mit dem Satz: "Das demotiviert mich" zusätzlich durch.

Ich kann es nicht ausschließen, dass der dich danach mit weiteren Vorschlägen nervt. Tatsächlich wäre es gut, wenn du dir einen Job suchst, wenigstens einen geringfügigen. Von 400 Euros zieht man dir leider 240 Euros ab, aber es erspart dir die Ein-Euro-Jobs.

Und unterschreibe auch sonst nichts, wenn du nicht genau weisst was das ist. Nur Anträge. Die kannst du gleich unterschreiben.

Und lasse dir bitte auch kein Ein-Euro-Job aufs Auge drücken, wo du gleich am nächsten Tag anfangen musst. So einen Job abzuweisen kostet auch ein paar Tage Zeit. Vermittelt er dich sofort für den nächsten Tag, kannst du ja mal wieder krank werden.
  Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2007, 17:06   #12
frank123->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 10.10.2007
Beiträge: 5
frank123
Standard

Hallo Rotkäppchen,

vielen Dank.

Einige Sachen versteh ich noch nicht so ganz und frag da lieber nochmal nach.

Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Diese EGV (falls es eine war) ist nur für diesen einen Betrieb gültig. Theoretisch müsste er jetzt einen weiteren Vertrag für einen anderen Betrieb mit dir abschließen und einen "Vermittlungsvorschlag" dazu erstellen. Evtl. spart er sich auch den neuen Vertrag und schickt nur den "Vermittlungsvorschlag" für einen anderen Betrieb.

Unterschreiben bräuchtest du nur eine neue EGV, wenn er eine ausstellt.
Soweit ich dass beurteilen kann war das weder eine EGV noch ein Vermittlungsvorschlag. Es war ein ganz simpler Arbeitsvertrag den er mir da ausgedruckt hat. So wie ich mir das denke läuft die ganze Geschichte so ab:

1. Man bekommt die Einladung zum bfz (Vermittlungsvorschlag)
2. Man geht dort hin und muß gleich Vor-Ort eine EGV mit dem bfz unterschreiben. (siehe Anhang erster Beitrag)
3. Sooooo...jetzt ist man ja quasi schon im 1€ Job bfz. Dieser Verein hat nun die Möglichkeit (aufgrund des unterschriebenen EGV`s mit dem bfz) irgendwohin zu vermitteln. (direkt mit Vertrag ohne Umwege)

So wie ich das sehe hab ich mit dem bfz eine auch weiterhin bestehende EGV wo ich auch wohl nicht mehr so einfach rauskommen werde. Dass heißt dass ich keine weiteren EGVs bekomme sondern nur noch diese Arbeitsverträge.

Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Ich kann es nicht ausschließen, dass der dich danach mit weiteren Vorschlägen nervt.
Da bin ich mir saogar 100% sicher dass das in ca. 2-3 Wochen wieder passiert... (Gleiches Spiel von vorne...)

Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Vermittelt er dich sofort für den nächsten Tag, kannst du ja mal wieder krank werden.
Genau so wird es passieren aber krank machen halte ich für keine Lösung.


Fakt ist dass ich im bfz bin welche die Aufgabe haben mich für einen 1€ Job zu vermitteln. Die einzigste Möglichkeit die ich doch habe ist einfach alles abzulehnen und nichts zu unterschreiben. Aber dann wird das bfz sagen..."ok, du bist fristlos vom bfz entlassen". -> Kürzung folgt...

Was kann ich dann noch machen????
frank123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2007, 20:22   #13
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Was hat denn der SB ganz genau zurückgenommen, den seltsamen "Arbeitsvertrag" oder den "Vermittlungsvorschlag"?

War es der "Arbeitsvertrages" ist auch das bfz weg, denn das war ja ein Vertrag von 3 Teilen (Du, Das Arbeitsamt und bfz). Er möchte dir die Annullierung auch schriftlich geben. Bitte bestehe darauf. Ansonsten können die jederzeit behaupten, dass das nicht so war.

War es der "Vermittlungsvorschlag", dann wäre immernoch das bfz zuständig, der SB schickt dir dann aber irgendwann (hoffentlich nicht so schnell) wieder so einen Vermittlungsvorschlag. Aber bitte nicht, um gleich morgen anzufangen, denn du hast ja schließlich noch Arzttermine usw. Weise ihn auch bitte darauf hin, dass du erst 25 Ja. alt bist und nicht demotiviert werden darfst, lt. einer Arbeitsanweisung der ARGE (die habe ich dir, glaube ich, per PN geschickt, ansonsten schicke ich sie dir noch auf Wunsch). So ein Vermittlungsvorschlag ist relativ leicht abzuweisen. Bei unter 25-jährigen soll er Spaß machen, und wenn dir das, was der SB für dich einfach aussucht, kein Spass macht, hat er schon mal schlechte Karten.

Und unterschreibe bitte nie wieder etwas sofort.
  Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2007, 20:53   #14
frank123->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 10.10.2007
Beiträge: 5
frank123
Standard

Hallo,

nein, das war kein Vermittlungsvorschlag vom bfz. Das war ein Arbeitsvertrag. Aber da bin ich jetzt seit heute wieder raus.
Das bfz macht mir keine Vermittlungsvorschläge, wieso sollte es auch? Ich bin doch schon vermittelt...an das bfz! :-(

Und selbige haben den Auftrag mir einen 1€ Job zuzuweisen. Wenn diese dann was gefunden haben wird mir der Arbeitsvertrag direkt in die Hand gedrückt und ich soll damit am nächsten Tag auf der Matte des neuen Arbeitgebers stehen und gemeinsam mit diesen die Verträge unterzeichnen. So läuft des da immer ab.

Ich denke mein großer Fehler war die EGV mit dem bfz zu unterzeichnen. Aber wie komme ich da wieder raus? Oder hätte ich dem überhaupt widersprechen können?

vg Frank
frank123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2007, 21:02   #15
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von frank123 Beitrag anzeigen
Hallo,

nein, das war kein Vermittlungsvorschlag vom bfz. Das war ein Arbeitsvertrag. Aber da bin ich jetzt seit heute wieder raus.
Das bfz macht mir keine Vermittlungsvorschläge, wieso sollte es auch? Ich bin doch schon vermittelt...an das bfz! :-(

Und selbige haben den Auftrag mir einen 1€ Job zuzuweisen. Wenn diese dann was gefunden haben wird mir der Arbeitsvertrag direkt in die Hand gedrückt und ich soll damit am nächsten Tag auf der Matte des neuen Arbeitgebers stehen und gemeinsam mit diesen die Verträge unterzeichnen. So läuft des da immer ab.

Ich denke mein großer Fehler war die EGV mit dem bfz zu unterzeichnen. Aber wie komme ich da wieder raus? Oder hätte ich dem überhaupt widersprechen können?

vg Frank
Frank, welches Schriftstück hat denn der SB heute ganz genau annulliert?
  Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2007, 22:39   #16
ebsw->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 194
ebsw
Standard soviel Chaos auf einmal

in der Information habe ich noch nicht erlebt. Bist du womöglich ein Troll?

Du behauptest, dass du eher höher qualifiziert bist, kannst aber das Wesentliche des angeblichen Vertrages nicht darlegen. Du behauptest weiter, dass es sich um einen Arbeitsvertrag handele. Dann müßten darin gewisse Mindestanforderungen an die Form erfüllt sein. Mal eben so ein anderer Vertrag ist bei einem richtigen Arbeitsvertrag nicht.

Da du aber zu einer Info-Veranstaltung zu 1€-Jobs geladen warst, dürfte das wohl auch nur ein solcher sein. Dazu gilt grundsätzlich, dass der Maßnahmeträger nicht das Recht hat, den Arbeitsinhalt festzulegen oder gar zu ändern. Dies darf nur die Arge und hat die Einhaltung dieses "Vertrages" zu kontrollieren. Damit ist auch jede allgemeine Zuweisung in einen 1€-Job rechtswidrig. Das Ziel des Ein-Euro-Job ist der Abbau deiner Vermittlunghemmnisse. Die Hemmnisse müssen also zur Tätigkeit passen. Basta. Über diese Schiene kannst du die Zuweisung des Ein-Euro-Job locker abschmettern. Wenn du eh so viel am Computer sitzt google mal nach Ein-Euro-Job + Urteil.

Und lies hier: http://www.bewerbung.tv/forum/thema8265.html
ebsw ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.10.2007, 22:44   #17
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von ebsw Beitrag anzeigen
in der Information habe ich noch nicht erlebt. Bist du womöglich ein Troll?

Du behauptest, dass du eher höher qualifiziert bist, kannst aber das Wesentliche des angeblichen Vertrages nicht darlegen. Du behauptest weiter, dass es sich um einen Arbeitsvertrag handele. Dann müßten darin gewisse Mindestanforderungen an die Form erfüllt sein. Mal eben so ein anderer Vertrag ist bei einem richtigen Arbeitsvertrag nicht.

Da du aber zu einer Info-Veranstaltung zu 1€-Jobs geladen warst, dürfte das wohl auch nur ein solcher sein. Dazu gilt grundsätzlich, dass der Maßnahmeträger nicht das Recht hat, den Arbeitsinhalt festzulegen oder gar zu ändern. Dies darf nur die Arge und hat die Einhaltung dieses "Vertrages" zu kontrollieren. Damit ist auch jede allgemeine Zuweisung in einen 1€-Job rechtswidrig. Das Ziel des Ein-Euro-Job ist der Abbau deiner Vermittlunghemmnisse. Die Hemmnisse müssen also zur Tätigkeit passen. Basta. Über diese Schiene kannst du die Zuweisung des Ein-Euro-Job locker abschmettern. Wenn du eh so viel am Computer sitzt google mal nach Ein-Euro-Job + Urteil.

Und lies hier: http://www.bewerbung.tv/forum/thema8265.html
Das war aber tatsächlich ein 3-Parteiiger Arbeitsvertrag, den er da hatte! Dumme Bemerkungen können wir nicht gebrauchen.
  Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2007, 17:32   #18
Rechtsverdreher
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 14.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 2.549
Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher
Standard

ebsw scheint mir jemand zu sein der weiss wovon er spricht.

@frank123 Du solltest wirklich mal alles einscannen, und zwar jede Seite.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2007, 17:40   #19
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Erst schauen, dann schreiben. Ist alles im ersten posting enthalten. Ich kann auch noch deine eigenen Worte in einem anderen thread zitieren: "Nicht so faul sein".
  Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2007, 18:03   #20
Rechtsverdreher
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 14.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 2.549
Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher
Standard

Wenn das alles gewesen ist, dann verstehe ich nicht weshalb er dort überhaupt hingegangen ist, denn eine Rechtsfolgenbelehrung fehlt. Das ganze war folglich nur ein Vorschlag und diesem muss man nicht folgen.

Alles andere wurde bereits erläutert.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2007, 18:26   #21
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Rechtsverdreher Beitrag anzeigen
Wenn das alles gewesen ist, dann verstehe ich nicht weshalb er dort überhaupt hingegangen ist, denn eine Rechtsfolgenbelehrung fehlt. Das ganze war folglich nur ein Vorschlag und diesem muss man nicht folgen.

Alles andere wurde bereits erläutert.
Weil er einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, die ihm als EGV verkauft wurde. Mensch, jetzt lese dir doch mal alle 4 Seiten durch!
  Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2007, 20:05   #22
ebsw->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 194
ebsw
Standard

Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Weil er einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, die ihm als EGV verkauft wurde. Mensch, jetzt lese dir doch mal alle 4 Seiten durch!

Offensichtlich existiert hier im Forum ein Paralleluniversum, das mir nicht zugänglich ist. Die drei pdf-Seiten sind eindeutig 1€Job, die 4. Seite, von der du schreibst, habe ich noch nicht gefunden. Sollte dort der Arbeitsvertrag draufstehen? Wobei die "Vereinbarung über AGM", welche die Ausgestaltung des Trägers darstellt, entweder die Vorgaben der Arge präzisieren sollte, oder aber die Paraphrase der Arge-Zuweisung darstellt, oder aber rechtswidrig sein dürfte. Die Vorgaben der Arge sind aber so beispielhaft unkonkret, dass ich auf meine erste Wortmeldung dazu verweise, um meinerseits Paraphrasen zu vermeiden.

Bliebe noch die Frage: Wo ist der Arbeitsvertrag, Rotkäppchen?
ebsw ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2007, 20:27   #23
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Oh Mann, jetzt schau dir doch einmal nur den Titel an. Da steht nicht "Eingliederungsvereinbarung nach § 15 SGB II" sondern "Vereinbarung über Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung in Zuge eines 3-seitigen Vertragsverhältnisses". Und die 3 Seiten sind: Der Frank, die ARGE und ein bfz. Vertragsinhalt ist keinerlei Eingliederungsstrategie, sondern die beliebige Einteilung durch eine Vertragspartei, die sich bfz nennt, in verschiedene Ein-Euro-Jobs. Dieser Vertrag ist bewusst nicht "Eingliederungsvereinbarung" genannt worden. Er ähnelt einem Arbeitsvertrag (oder Sklavenvertrag).

Da Frank erst 25 Ja. alt ist, kann ich nicht genau sagen, ob dieser Vertrag überhaupt so gültig ist. Deshalb der Rat: Entweder er geht zum RA, oder er trickst den Vertrag (und somit gleichzeitig den Ein-Euro-Jobob) aus, damit diese bfz nicht gleich einen anderen Ein-Euro-Job zuteilt (er hat das ja so unterschrieben), indem er sich vom Arzt bescheinigen lässt, dass ihn die bfz demotiviert und falsch einsetzt und er deshalb krank geworden ist (ist er ja tatsächlich). Das ist bei unter 25 Jahren ein gutes Argument.

Er zieht die Lösung der Vertragsaustrickerei vor. Er spricht aber mit dem SB und der entbindet ihn auch von dem Job. Die Frage deshalb: Entbindet er ihn von dem Job oder von dem Vertrag mit ARGE und bfz? Das hat Frank bisher noch nicht klargestellt.
  Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2007, 21:04   #24
Rechtsverdreher
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 14.05.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 2.549
Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher Rechtsverdreher
Standard

Im übrigen ist diese ganze Diskussion überflüssig, denn diese ganze Geschichte ist rechtwidrig hoch drei vergeben worden.

Er soll einfach zum Anwalt gehen und fertig.

Wenn die mich da eingeladen hätten, dann hätte ich denen gesagt: Mach' ich nicht.

Wenn die fragen wieso: Erfahren sie von meinem Anwalt.

Wenn die sagen: Sie werden sanktioniert.

Dann sage ich: Und in China ist eine Wurst geplatzt.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.10.2007, 21:18   #25
na
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Rechtsverdreher Beitrag anzeigen
Im übrigen ist diese ganze Diskussion überflüssig, denn diese ganze Geschichte ist rechtwidrig hoch drei vergeben worden.

Er soll einfach zum Anwalt gehen und fertig.

Wenn die mich da eingeladen hätten, dann hätte ich denen gesagt: Mach' ich nicht.

Wenn die fragen wieso: Erfahren sie von meinem Anwalt.

Wenn die sagen: Sie werden sanktioniert.

Dann sage ich: Und in China ist eine Wurst geplatzt.
Dann halt dich doch raus und verwirre nicht.

Im übrigen: Du bist nicht der Frank.
  Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
job, komme, raus, hilfe

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
wo kann ich mich beschweren oder wie komme ich Ein-Euro-Job raus? cidem2 Ein Euro Job / Mini Job 20 04.05.2012 11:37
Hilfe, ich komme einfach nicht weiter mahawk U 25 9 22.07.2008 20:35
Unsinnige Maßnahme - wie komme ich da raus? Berlin800 Ein Euro Job / Mini Job 25 09.06.2008 22:51
Kommt man aus der Krankenkasse nie wieder raus ? fffrank Existenzgründung und Selbstständigkeit 10 24.01.2008 14:35
Hilfe,wie komm ich da wieder raus?? simmi Schulden 4 12.08.2007 20:53


Es ist jetzt 20:57 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland