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Start > > -> Joboffensive, neue EGV!?

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 02.09.2014, 11:23   #1
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equelpay
Standard Joboffensive, neue EGV!?

Hallo

Ich bin ziemlich sauer darüber das mein SB mir verschwiegen hat das ich bei der Joboffensive wieder eine neue EGV gemacht wird, meine jetzige hat eine gültigkeit bis anfang nächsten Jahres und solle nun am Freitag warscheinlich wieder eine abschließen.

Wie sieht das Rechtens aus? Ist diese neue EGV überhaupt gültig?
Ich werde diese EGV vermutlich nicht unterschreiben.

Ansonsten bräuchte ich dringend Hilfe und Informationen dazu, wie ich gegen einen VA vorgehe oder eine Sanktion wegen nicht unterschriebener EGV. Konnte keine vernünftigen Tutorials finden bis jetzt und bin auch grade so nervös das ich nichts auf die Reihe kriege.
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Alt 02.09.2014, 12:04   #2
with attitude
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Standard AW: Joboffensive, neue EGV!?

Hallo,

hier zum lesen...

http://www.elo-forum.org/eingliederu...te-update.html

wenn du schon eine gültige EV hast, brauchst du keine neue unterschreiben, das kann auch nicht Sanktioniert werden...

eine EV unterschreibt man auch nicht direkt, sondern nimmt sie zum Prüfen mit...

was steht in deiner unterschriebenen EV?
__

Empfehlung:

FHV Leitfaden ALG II



Elo with attitude
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Alt 02.09.2014, 12:18   #3
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equelpay
Standard AW: Joboffensive, neue EGV!?

Das mein ich nämlich auch, aber die werden warscheinlich trotzdem eine VA erlassen gegen die ich vorgehen sollte aber nicht weiß wie.

Werd die jetzige EGV mal hinzufügen. Die letzte Seite ist nur Unterschrift.

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Alt 02.09.2014, 12:22   #4
Charlot
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Standard AW: Joboffensive, neue EGV!?

Zitat von equelpay Beitrag anzeigen
Das mein ich nämlich auch, aber die werden warscheinlich trotzdem eine VA erlassen gegen die ich vorgehen sollte aber nicht weiß wie.

Werd die jetzige EGV mal hinzufügen.
Sollte ein VA kommen, hast Du gute Karten.
Es besteht eine EGV, die auch rechtsgültig ist. Auch hat sich (wahrscheinlich) nichts besonderes bei Dir oder Deiner Situation geändert, die einen Neuabschluß erforderlich machen.
Eine Zuweisung zu einer Maßnahme ist auch ohne EGV möglich.

Lies Dich hier im Forum etwas ein.
Sollte ein VA kommen, bekommst Du hier auch gute Hilfe.
Und Angst brauchst Du keine haben, es kann Dir nichts pasieren.
__

Alle meine Beiträge stellen lediglich meine persönliche Meinung dar
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Alt 02.09.2014, 13:06   #5
verweigerer
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Standard AW: Joboffensive, neue EGV!?

Update: BSG v. 14.02.2013 - B 14 AS 195/11 R zur Rechtswidrigkeit einer Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt- Jobcentermitarbeiter dürfen nicht mehr Gott spielen, denn ein die Eingliederungsvereinbarung ersetzenden Verwaltungsakt dürfen die Sachbearbeiter nur erlassen, wenn sie zuvor den Versuch unternommen haben, mit dem Arbeitsuchenden eine Vereinbarung zu schließen

sozialrechtsexperte: Update: BSG v. 14.02.2013 - B 14 AS 195/11 R zur Rechtswidrigkeit einer Eingliederungsvereinbarung als Verwaltungsakt- Jobcentermitarbeiter dürfen nicht mehr Gott spielen, denn ein die Eingliederungsvereinbarung ersetzenden Verwa


Keine Sanktion bei Ablehnung einer Eingliederungsmaßnahme ohne Eingliederungsvereinbarung

Bundessozialgerichts hat am 17. Dezember 2009 im Verfahren B 4 AS 20/09 R

Nach einem Vermerk der Beklagten hatte sich die Klägerin in einem persönlichen Gespräch zur Teilnahme an einer am 16.10.2006 beginnenden Maßnahme "Sachbearbeitung für gelernte Kaufleute" entschieden. Da die Teilnehmerliste schon voll gewesen sei, sei sie auf die Nachrückliste gesetzt worden. Ein Vordruck für eine Eingliederungsvereinbarung zwischen der Klägerin und der Beklagten sah vor, dass die Klägerin alle Möglichkeiten nutzen werde, den Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und Kräften zu bestreiten und an allen Maßnahmen zur Eingliederung mitzuwirken. Als derartige Maßnahmen waren insbesondere die Stellensuche und die Erstellung von Bewerbungsunterlagen aufgeführt. Den Vordruck hatte die Klägerin jedoch nicht unterschrieben.

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb...esgb&id=128463


Sozialgericht Dortmund – AZ S 28 AS 361/07 ER

Vetragsfreiheit keine Sanktion bei nicht Unterschreiben einer EGV

Tacheles EV - Entscheidungsdatenbank


BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 14.2.2013, B 14 AS 195/11 R

Grundsicherung für Arbeitsuchende - Eingliederungsvereinbarung - Rechtswidrigkeit eines Ersetzungsbescheides - Zulässigkeit der Umstellung von der Anfechtungs- auf eine Fortsetzungsfeststellungsklage - Fortsetzungsfeststellungsinteresse

http://juris.bundessozialgericht.de/...982&linked=urt


Ein Eingliederungsverwaltungsakt, der ohne Ermessenserwägungen eine von der gesetzlichen Regellaufzeit(§ 15 Abs. 1 Satz 3 SGB II) abweichende Geltungsdauer von sieben Monaten anordnet, ist rechtswidrig ( vgl. hierzu auch BSG, Urteil vom 14. Februar 2013 -

B 14 AS 195/11 R ).

Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 27.06.2014 - L 7 AS 445/14 B - rechtskräftig

Leitsatz (Autor)

Quelle: http://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/...ds=&sensitive=


Anmerkung: gleicher Auffassung SG Hamburg, Beschluss vom 28.04.2014 - S 58 AS 1238 /14 ER (unveröffentlicht) ;LSG NRW, Beschluss vom 17.10.2013 - L 7 AS 836/13 B - und SG München, Beschluss vom 05.06.2014 - S 48 AS 1306/14 ER ( unveröffentlicht).

Quelle: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 30/2014




Wichtig


Maßnahmeträger: Nicht unterschreiben Vertragsfreiheit keine Sanktion für Leistungsbezieher nach dem SGB II SG Ulm Urteil Az S 11 AS 3464 09 ER

Beim Maßnahmeträger nichts unterschreiben das ist wichtig.

Az: S 11 AS 3464/09 ER Urteil

Nicht unterschrieben beim Maßnahme träger keine Sanktion


Hier bei dem Link kommt als PDF Datei das Urteil


http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&...53760139,d.Yms





Maßnahmeträger hat keinen Anspruch auf einen Lebenslauf keine Sanktion für Hartz IV Leistungsbezieher

SG Leipzig ,Beschluss vom 29.05.2012,- S 25 AS 1470/12 ER -


Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter, wie hier der Maßnahmeträger, kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten(§ 4a des Bundesdatenschutzgesetz).


Eine nichterteilte Zustimmung kann im Umkehrschluss nicht dazu führen, den Leistungsempfänger in der Sache dafür zu sanktionieren (so im Ergebnis auch Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 15.02.20 12 - S 107 AS 1034/12 ER - Rdnr. Cool.


S 25 AS 1470/12 ER ? Keine Sanktion, wenn der Leistungsberechtigte einem Maßnahmeträger den Lebenslauf nicht vorlegt. | Amtswillkür im Leipziger Jobcenter


Rechtsnatur einer Zuweisung / rechtliche Stellung eines Maßnahmeträgers


Vorweg sei erwähnt, dass es dahin gestellt bleiben kann, ob es sich beim Maßnahmeträger um eine "Nicht-öffentliche-Stelle" oder einen "privaten Dritten" handelt.
Der in den Gesetzesmaterialien verwendete Begriff des nicht-öffentlichen-Dritten (vgl. BT-Drs. 15/1516, S. 64) differenziert nicht hinreichend.

Rechtsnatur einer Zuweisung (Stölting in Eicher, SGB II, 3. Auflage § 16d Rn. 40):

Rechtsnatur einer Zuweisung / rechtliche Stellung eines Maßnahmeträgers


a) Rechtlich umstrittene Beziehung zwischen Maßnahmeträger und
Beschäftigten

Seite 5 im Link Prof. Dr. Helga Spindler

https://www.uni-due.de/edit/spindler...ndler_2008.pdf
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Alt 02.09.2014, 13:22   #6
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Standard AW: Joboffensive, neue EGV!?

Die über mir genannten Urteile handeln ja von einer Maßnahme, ist die Joboffensive denn überhaupt eine? für mich klang das so als ob die Joboffensive mit dem Jobcenter zusammenarbeitet, dort sind ebenfalls Sachbearbeiter und in der Einladung wird auch von dem Jobcenter gesprochen.

Und wenn die EGV die sie mir hinlegen die gesammtlaufzeit von 7 Monaten überschreitet ist sie sowieso nicht gültig? Ich dachte die ist ohnehin nicht gültig.

Ich hab mal die Einladung hinzugefügt

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Alt 02.09.2014, 13:46   #7
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Standard AW: Joboffensive, neue EGV!?

Das sind doch alles nur Täuschungen des Jobcenter.

Joboffensive

EGV
Ist dann nicht gültig nur eine Laufzeit von 6 Monaten darf eine EGV sein.
Auch nicht weniger oder länger.







2.5 SG Stuttgart, Beschluss vom 27.09.2013 - S 24 AS 4816/13 ER

Lässt die Eingliederungsvereinbarung bzw. der zu ersetzende Eingliederungsverwaltungsakt die konkrete Form der Bewerbungen nicht offen, sondern fordert ausdrücklich auch schriftliche - und somit kostenrelevante - Bewerbungsbemühungen, ist in der Eingliederungsvereinbarung auch deren Finanzierung (Zusage von Leistungen nach §§ 45 ff. SGB III) zu regeln.

Leitsätze (Juris)
Zentrale Bestandteile einer Eingliederungsvereinbarung sind gemäß § 15 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 und Nr. 2 SGB II Bestimmungen darüber, welche Leistungen der Erwerbsfähige zur Eingliederung in Arbeit erhält und welche Bemühungen er in welcher Häufigkeit zur Eingliederung in Arbeit mindestens unternehmen muss und in welcher Form diese Bemühungen nachzuweisen sind. Diese Anforderungen gelten nach § 15 Abs. 1 Satz 6 auch für den Eingliederungsverwaltungsakt.

Erfordern die Bemühungen des Leistungsberechtigten zusätzliche finanzielle Aufwendungen (etwa für Bewerbungsunterlagen oder Fahrtkosten), ist in der Eingliederungsvereinbarung auch deren Finanzierung (Zusage von Leistungen nach §§ 45 ff. SGB III) zu regeln. Kostenträchtige Eingliederungsbemühungen, deren Aufwendungen der Leistungsberechtigte zumutbar nicht mehr aus den Regelleistungen bestreiten kann, sind ohne Finanzierungsregelung unzumutbar. Fehlt es einer entsprechenden Kostenübernahmeregelung, stellt sich die Eingliederungsvereinbarung als rechtswidrig dar. Dies gilt zumindest dann, wenn die Eingliederungsvereinbarung die konkrete Form der Bewerbungen nicht offen lässt, sondern ausdrücklich auch schriftliche - und somit kostenrelevante - Bewerbungsbemühungen fordert.



Quelle: Sozialgericht Stuttgart - Neuer Eintrag Pressemitteilung







2.6 SG Köln, Beschluss vom 12.05.2014 - S 28 AS 1440/14 ER

Eingliederungsverwaltungsakt ohne genaue Festlegung von Bewerbungskostenerstattung ist nichtig – die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs war ganz anzuordnen.

Leitsätze (Autor)
Wenn ein Jobcenter in einem Eingliederungsverwaltungsakt (§ 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II) einem Empfänger von ALG II die Einreichung und den Nachweis von monatlich mindestens vier Bewerbungsbemühungen zur Pflicht macht, der SGB II-Träger aber hinsichtlich der Kostenerstattung ausführt, dass das JC die angemessenen nachgewiesenen schriftlichen Bewerbungen nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III übernehme, sofern diese zuvor beantragt worden seien, so macht diese Einschränkung diese Verfügung rechtswidrig.

Mit dieser Regelung hat das JC keine Bestimmung i. S. d. § 15 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 SGB II über die Erstattung von Bewerbungskosten getroffen. Die gewählte Formulierung unter Verwendung des unbestimmten Rechtsbegriffs der Angemessenheit lässt völlig offen, ob und ggf. in welcher Höhe die Kosten für schriftliche Bewerbungen erstattet werden. Letzlich wird lediglich eine Prüfung des zu stellenden Kostenerstattungsantrags anhand der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen in Aussicht gestellt, denn § 45 SGB III spricht lediglich von der Erstattung angemessener Kosten, einer erforderlichen Entscheidung des Leistungsträgers über den Umfang der zu erbringenden Leistungen und die Möglichkeit der Festlegung von Pauschalen.

Der Antragsteller ist durch fragliche Regelung auch beschwert, da sie ihm die Verpflichtung zur vorherigen Beantragung der Kostenerstattung auferlegt und sie zu dem in Verbindung mit den weiteren Regelungen dazu führt, das der Antragst. die erforderlichen Eigenbemühungen mit entsprechendem Kostenrisiko durchzuführen hat ( LSG Niedersachsen- Bremen, Beschluss vom 04.04.2012 - L 15 AS 77/12 B ER, im Anschluss: LSG NRW, Beschluss vom 20.12.2012 - L 7 AS 2193/12 B ER).



Der Beschluss liegt dem Autor vor.







2.7 SG Altenburg, Beschluss vom 15.08.2014 - S 22 AS 1825/14 ER

Leitsätze (Autor)
Der Eingliederungsverwaltungsakt erweist sich als rechtswidrig, weil das Jobcenter entgegen der gesetzlichen Vorgabe eine Geltungsdauer von nur knapp vier Monaten angeordnet hat, ohne hierbei das erforderliche Ermessen auszuüben (vgl. BSG, Urteil vom 14.02.2013 -B 14 AS 195/11 R).


Im Beschluss des Thüringer LSG vom 02.10.2013 - L 7 AS 1259/13 B ER wird aufgeführt: " Die Berücksichtigung der gewonnenen Erfahrungen durch den Grundsicherungsträger dürfte materielles Tatbestandsmerkmal sein, so dass die Verletzung dieser Vorgaben durch das Jobcenter - wie das Nichtausüben eingräumten Ermessens - allenfalls bis zum Erlass des Widerspruchsbescheides nachgeholt werden könnte mit Folge, dass der Bescheid schon allein aus diesem Grunde ( derzeit ) rechtswidrig sein könnte".

Im Schreiben des Jobcenters einschließlich des Teamleiters wurde zwar ausführlich erläutert, weshalb ein kürzerer Zeitraum als 6 Monate für die Gültigkeitsdauer des die Eingliederungsvereinbarung ersetzenden Verwaltungsaktes festgelegt wurde. Diese Ausführungen sind jedoch nicht in den zu prüfenden Bescheid enthalten.

Im Beschluss des Thüringer LSG vom 27.06.2013 - L 7 AS 403/13 B ER wird ausgeführt:" Bei der wohl grundsätzlich gegebenen Nachholbarkeit der Ermessensbetätigung bis zur letzten Behördenentscheidung muss aber berücksichtigt werden, dass der Antragsteller nach Ablauf des auf 6 Monate befristeten Eingliederungsverwaltungsaktes grundsätzlich keinen rechtsschutz mehr erlangen kann, es sei denn, eine Fortsetzungsfeststellungsklage wäre statthaft".

Ermessenserwägungen können zwar im Widerspruchsbescheid nachgeholt werden. Im Zeitpunkt der gerichtl. Entscheidung über den Eilantrag bestehen die ernstlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Bescheides, so dass die aufsch. Wirkung des Widerspruchs im Interesse der Gewährung effektiven Rechtsschutzes anzuordnen war.



Der Beschluss liegt dem Autor vor.



Anmerkung: gleicher Auffassung: SG München, Beschluss vom 05.06.2014 - S 48 AS 1306/14 ER, n. v.; SG Bremen, Gerichtsbescheid vom 09.05.2014 – S 28 AS 1366/13; SG Chemnitz, Beschluss vom 29. April 2014 - S 29 AS 1636/14 ER, n. v.; SG Hamburg, Beschluss vom 28.04.2014 - S 58 AS 1238 /14 ER, n. v. und LSG NRW, Beschluss vom 17.10.2013 - L 7 AS 836/13 B -.

Quelle: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 36/2014
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Alt 02.09.2014, 13:56   #8
verweigerer
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Man möchte mit Dir eine EGV vereinbaren

Zeige immer Bereitschaft eine EGV auszuhandeln mit diesen Worten

Immer eine Bereitschaft zeigen eine Eingliederungsvereinbarung zu vereinbaren.

Mit diesem Satz:

Ohne Androhungen von Sanktionen und der Wahrung des Grundgesetzes handel ,ich gerne eine Eingliederungsvereinbarung aus das bedeutet das die Rechtsfolgenbelehrung nicht in der Eingliederungsvereinbarung steht Vertragsautonomie Vertragsfreiheit Artikel 2 Abs. 1 GG weil es keinen Kontrahierungszwang Vertragsabschluss ohne Mitspracherecht bei Öffentlich Rechtlichen Verträgen gibt.

Vertragsfreiheit ? Wikipedia

Das sind doch alles nur Täuschungen des Jobcenter.

Joboffensive

EGV
Ist dann nicht gültig nur eine Laufzeit von 6 Monaten darf eine EGV sein.
Auch nicht weniger oder länger.







2.5 SG Stuttgart, Beschluss vom 27.09.2013 - S 24 AS 4816/13 ER

Lässt die Eingliederungsvereinbarung bzw. der zu ersetzende Eingliederungsverwaltungsakt die konkrete Form der Bewerbungen nicht offen, sondern fordert ausdrücklich auch schriftliche - und somit kostenrelevante - Bewerbungsbemühungen, ist in der Eingliederungsvereinbarung auch deren Finanzierung (Zusage von Leistungen nach §§ 45 ff. SGB III) zu regeln.

Leitsätze (Juris)
Zentrale Bestandteile einer Eingliederungsvereinbarung sind gemäß § 15 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 und Nr. 2 SGB II Bestimmungen darüber, welche Leistungen der Erwerbsfähige zur Eingliederung in Arbeit erhält und welche Bemühungen er in welcher Häufigkeit zur Eingliederung in Arbeit mindestens unternehmen muss und in welcher Form diese Bemühungen nachzuweisen sind. Diese Anforderungen gelten nach § 15 Abs. 1 Satz 6 auch für den Eingliederungsverwaltungsakt.

Erfordern die Bemühungen des Leistungsberechtigten zusätzliche finanzielle Aufwendungen (etwa für Bewerbungsunterlagen oder Fahrtkosten), ist in der Eingliederungsvereinbarung auch deren Finanzierung (Zusage von Leistungen nach §§ 45 ff. SGB III) zu regeln. Kostenträchtige Eingliederungsbemühungen, deren Aufwendungen der Leistungsberechtigte zumutbar nicht mehr aus den Regelleistungen bestreiten kann, sind ohne Finanzierungsregelung unzumutbar. Fehlt es einer entsprechenden Kostenübernahmeregelung, stellt sich die Eingliederungsvereinbarung als rechtswidrig dar. Dies gilt zumindest dann, wenn die Eingliederungsvereinbarung die konkrete Form der Bewerbungen nicht offen lässt, sondern ausdrücklich auch schriftliche - und somit kostenrelevante - Bewerbungsbemühungen fordert.



Quelle: Sozialgericht Stuttgart - Neuer Eintrag Pressemitteilung







2.6 SG Köln, Beschluss vom 12.05.2014 - S 28 AS 1440/14 ER

Eingliederungsverwaltungsakt ohne genaue Festlegung von Bewerbungskostenerstattung ist nichtig – die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs war ganz anzuordnen.

Leitsätze (Autor)
Wenn ein Jobcenter in einem Eingliederungsverwaltungsakt (§ 15 Abs. 1 Satz 6 SGB II) einem Empfänger von ALG II die Einreichung und den Nachweis von monatlich mindestens vier Bewerbungsbemühungen zur Pflicht macht, der SGB II-Träger aber hinsichtlich der Kostenerstattung ausführt, dass das JC die angemessenen nachgewiesenen schriftlichen Bewerbungen nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III übernehme, sofern diese zuvor beantragt worden seien, so macht diese Einschränkung diese Verfügung rechtswidrig.

Mit dieser Regelung hat das JC keine Bestimmung i. S. d. § 15 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 SGB II über die Erstattung von Bewerbungskosten getroffen. Die gewählte Formulierung unter Verwendung des unbestimmten Rechtsbegriffs der Angemessenheit lässt völlig offen, ob und ggf. in welcher Höhe die Kosten für schriftliche Bewerbungen erstattet werden. Letzlich wird lediglich eine Prüfung des zu stellenden Kostenerstattungsantrags anhand der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen in Aussicht gestellt, denn § 45 SGB III spricht lediglich von der Erstattung angemessener Kosten, einer erforderlichen Entscheidung des Leistungsträgers über den Umfang der zu erbringenden Leistungen und die Möglichkeit der Festlegung von Pauschalen.

Der Antragsteller ist durch fragliche Regelung auch beschwert, da sie ihm die Verpflichtung zur vorherigen Beantragung der Kostenerstattung auferlegt und sie zu dem in Verbindung mit den weiteren Regelungen dazu führt, das der Antragst. die erforderlichen Eigenbemühungen mit entsprechendem Kostenrisiko durchzuführen hat ( LSG Niedersachsen- Bremen, Beschluss vom 04.04.2012 - L 15 AS 77/12 B ER, im Anschluss: LSG NRW, Beschluss vom 20.12.2012 - L 7 AS 2193/12 B ER).



Der Beschluss liegt dem Autor vor.







2.7 SG Altenburg, Beschluss vom 15.08.2014 - S 22 AS 1825/14 ER

Leitsätze (Autor)
Der Eingliederungsverwaltungsakt erweist sich als rechtswidrig, weil das Jobcenter entgegen der gesetzlichen Vorgabe eine Geltungsdauer von nur knapp vier Monaten angeordnet hat, ohne hierbei das erforderliche Ermessen auszuüben (vgl. BSG, Urteil vom 14.02.2013 -B 14 AS 195/11 R).


Im Beschluss des Thüringer LSG vom 02.10.2013 - L 7 AS 1259/13 B ER wird aufgeführt: " Die Berücksichtigung der gewonnenen Erfahrungen durch den Grundsicherungsträger dürfte materielles Tatbestandsmerkmal sein, so dass die Verletzung dieser Vorgaben durch das Jobcenter - wie das Nichtausüben eingräumten Ermessens - allenfalls bis zum Erlass des Widerspruchsbescheides nachgeholt werden könnte mit Folge, dass der Bescheid schon allein aus diesem Grunde ( derzeit ) rechtswidrig sein könnte".

Im Schreiben des Jobcenters einschließlich des Teamleiters wurde zwar ausführlich erläutert, weshalb ein kürzerer Zeitraum als 6 Monate für die Gültigkeitsdauer des die Eingliederungsvereinbarung ersetzenden Verwaltungsaktes festgelegt wurde. Diese Ausführungen sind jedoch nicht in den zu prüfenden Bescheid enthalten.

Im Beschluss des Thüringer LSG vom 27.06.2013 - L 7 AS 403/13 B ER wird ausgeführt:" Bei der wohl grundsätzlich gegebenen Nachholbarkeit der Ermessensbetätigung bis zur letzten Behördenentscheidung muss aber berücksichtigt werden, dass der Antragsteller nach Ablauf des auf 6 Monate befristeten Eingliederungsverwaltungsaktes grundsätzlich keinen rechtsschutz mehr erlangen kann, es sei denn, eine Fortsetzungsfeststellungsklage wäre statthaft".

Ermessenserwägungen können zwar im Widerspruchsbescheid nachgeholt werden. Im Zeitpunkt der gerichtl. Entscheidung über den Eilantrag bestehen die ernstlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Bescheides, so dass die aufsch. Wirkung des Widerspruchs im Interesse der Gewährung effektiven Rechtsschutzes anzuordnen war.



Der Beschluss liegt dem Autor vor.



Anmerkung: gleicher Auffassung: SG München, Beschluss vom 05.06.2014 - S 48 AS 1306/14 ER, n. v.; SG Bremen, Gerichtsbescheid vom 09.05.2014 – S 28 AS 1366/13; SG Chemnitz, Beschluss vom 29. April 2014 - S 29 AS 1636/14 ER, n. v.; SG Hamburg, Beschluss vom 28.04.2014 - S 58 AS 1238 /14 ER, n. v. und LSG NRW, Beschluss vom 17.10.2013 - L 7 AS 836/13 B -.

Quelle: Tacheles Rechtsprechungsticker KW 36/2014
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Alt 02.09.2014, 14:01   #9
Charlot
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Steht in einer EGV, das sie 7 Monate gültig ist und beide Seiten sind damit einverstanden und unterschreiben dies, dann ist die EGV sehr wohl gültig.
Man war ja damit "einverstanden", denn ansonsten hätte man nicht unterschrieben.

So wird das JC argumentieren und ein Richter würde dies als korrekt ansehen.
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Alt 02.09.2014, 14:03   #10
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Zitat von equelpay Beitrag anzeigen
Und wenn die EGV die sie mir hinlegen die gesammtlaufzeit von 7 Monaten überschreitet ist sie sowieso nicht gültig? Ich dachte die ist ohnehin nicht gültig.
Sie ist nicht gültig, so lange Du sie nicht unterschreibst.
Unterschreibst Du sie, dann ist es Deine "freiwillige" Willenserklärung.
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Alt 02.09.2014, 23:13   #11
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So jetzt nochmal langsam, gehen wir davon aus die Joboffensive ist eine Maßnahme dann müsste ich diese ja laut EGV wahrnehmen denn darin steht, ich solle die Termine des Joboffensive wahrnehmen. Was ich ja auch tun werde.

Wie sieht das jetzt mit den Verträgen(EGV) oder was immer mich dort erwartet aus?, werde ich diese Unterschreiben müssen nach meiner jetzigen EGV ohne darfür Sanktioniert zu werden?

Ich weiß jetzt aber auch von Bekannten die in der Joboffensive sind, das diese auch in Maßnahmen vermittelt wurden, also eine Maßnahme die in Maßnahmen vermittelt?
Halte ich irgendwie für wenig warscheinlich.
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Alt 02.09.2014, 23:31   #12
ZynHH
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Die Joboffensive ist nur eine andere Abteilung des JC.
Man hat dort mehr Zeit den ELO zu belästigen.
Klar können die auch in Massnahmen zuweisen.

Dass man die EGV nicht unterschreiben will, sagt man dem SB grundsätzlich nicht. Man steckt sie ein um sie zuhause zu prüfen.

Ohne verhandelt zu haben darf der SB keinen VA erlassen.

Also in aller Ruhe abwarten, dass der VA kommt...oder ob einer kommt.....
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Mahalo
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Alt 02.09.2014, 23:43   #13
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Und sobald er da ist? Ich hab irgendwas gelesen von Widerspruch einlegen und dann vor Sozialgericht?

Ich bin erlichgesagt richtig schlecht in Briefe schreiben und ich finde hier im Forum ziemlich unterschiedliche Fassungen fürs JC, hat jemand einen Link zu einem wirklich guten Faden für Vorgehensweise gegen VA?

oder doch besser direkt einen Anwalt suchen.

Entschuldige mich in vorrab für die viele Fragerei, ich bin mit Rechtezeug nicht so auf dem laufenden, ich gehe in der Regel sowas normalerwiese aus dem Weg.

Was ich wohl bald nicht mehr kann. Man versucht halt zuerst den einfachsten Weg.
equelpay ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2014, 05:49   #14
Charlot
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Zitat von equelpay Beitrag anzeigen
Und sobald er da ist? Ich hab irgendwas gelesen von Widerspruch einlegen und dann vor Sozialgericht?

Ich bin erlichgesagt richtig schlecht in Briefe schreiben und ich finde hier im Forum ziemlich unterschiedliche Fassungen fürs JC, hat jemand einen Link zu einem wirklich guten Faden für Vorgehensweise gegen VA?

oder doch besser direkt einen Anwalt suchen.

Entschuldige mich in vorrab für die viele Fragerei, ich bin mit Rechtezeug nicht so auf dem laufenden, ich gehe in der Regel sowas normalerwiese aus dem Weg.

Was ich wohl bald nicht mehr kann. Man versucht halt zuerst den einfachsten Weg.
Für das vorlegen einer EGV kannst Du keinen Widerspruch einlegen.
Auch ein Anwalt hilft Dir da nicht.

Die EGV nimmst Du mit nach Hause.
Danach schreibst Du dem SB, dass Du mit Punkt X und Y nicht einverstanden bist.
Kannst auch darauf hinweisen, dass noch eine EGV besteht, die Du gerne erfüllen möchtest. (Deshalb wurde sie ja gemacht)
__

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Alt 03.09.2014, 23:56   #15
Doppeloma
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Frage AW: Joboffensive, neue EGV!?

Hallo equelpay,

Zitat:
Ich bin ziemlich sauer darüber das mein SB mir verschwiegen hat das ich bei der Joboffensive wieder eine neue EGV gemacht wird, meine jetzige hat eine gültigkeit bis anfang nächsten Jahres und solle nun am Freitag warscheinlich wieder eine abschließen.
Ich bin ziemlich sauer wenn ich lese was du hier dazu schreibst und ein Stück weiter unten fragst ob das eine "Maßnahme" sei wo du da jetzt hin sollst ...

Schon interessant wie man in deiner (bestehenden /unterschriebenen) EGV mit einem einzigen Schlagwort "Joboffensive" meint dir genug dazu erklärt zu haben, was du dort überhaupt sollst und warum das genau für dich persönlich so wichtig sein soll ...

Meines Wissens (aus TV und Tagespresse) ist das die Neuauflage von Ü 50 Verar*chung allerorten, und wie bisher kann das nur auf "freiwilliger Basis" laufen ... darum auch der Hinweis auf die "neue EGV" die man beim Maßnahmeträger abschließen soll /wird ...

Eine EGV soll aber eine Vereinbarung zwischen JC-SB (AfA) und dem LE sein und keine zwischen irgendeinem MT und dem Teilnehmer ... soweit ich das aus dem Gesetz (SGB II § 15 ff.) noch dunkel in Erinnerung habe ...

Zitat:
Wie sieht das Rechtens aus? Ist diese neue EGV überhaupt gültig?
Ich werde diese EGV vermutlich nicht unterschreiben.
Nein die ist nicht gültig wenn du sich NICHT unterschreibst (ansonsten wird man sie einfach für "gültig" erklären, warst ja einverstanden damit und hast unterschrieben), denn du hast bereits eine gültige EGV und die läuft bis zum Januar 2015, wenn man die ändern will geht das normalerweise nur durch "Vereinbarung" mit dir, also weil du das auch möchtest ... und dann müsste die alte EGV erst gekündigt werden ...

Auch wenn der Vergleich hinkt, würdest du ja auch keinen neuen Mietvertrag unterschreiben (für sofort) wenn der Alte noch 6 Monate gültig und noch nicht gekündigt ist, oder ???

Bei einem Maßnahmeträger (MT) brauchst du überhaupt NICHTS zu unterschreiben, die Verträge wurden alle bereits zwischen JC und MT geschlossen, du bist nur der Teilnehmer der vom JC dort hin geschickt wurde ...

Achte besonders auf die Unterlagen wo man die Freigabe von Datenaustausch verlangt von dir, das bedeutet, dass man persönliche Sozialdaten von dir zwischen JC und MT hin und her schicken möchte ...
Wenn man dann meint ohne deine Unterschriften dort nichts mit dir anfangen zu können, dann möge man dir das bitte schriftlich geben, du möchtest ja gerne, weil das JC dich da hin geschickt hat, aber du unterschreibst NICHTS, dein Geld zahlt ja das JC und nicht der MT ...

Frage doch mal ganz direkt, ob diese Maßnahme von der EU gefördert wird und die Teilnahme freiwillig ist ... man hat dich leider nicht sehr umfassen dazu informiert aber du bist sehr wissbegierig ... dafür darf dich keiner sanktionieren ...

Zitat:
Ansonsten bräuchte ich dringend Hilfe und Informationen dazu, wie ich gegen einen VA vorgehe oder eine Sanktion wegen nicht unterschriebener EGV.
Kein Thema, mit einer EGV per VA kämen die nicht weit, denn der Bescheid wäre schon deswegen rechtswidrig, weil bei laufender EGV kein VA erstellt werden darf, der eine andere (neue) EGV ersetzen soll ...

Eine Sanktion wegen der Unterschrift auf der EGV darf es nicht (mehr) geben, das wurde schon 2011 aus dem SGB II entfernt, weil es in D immer noch so was wie Vertragsfreiheit gibt und die EGV ist ein Vertrag, den man allgemein mit dem JC-SB aber nicht mit einem MT abschließen soll ... aber eben nicht MUSS ...

Lass dich nicht "überzeugen" am Freitag dort irgendwas zu unterschreiben, du möchtest alles erst in Ruhe zu Hause prüfen und vielleicht mal deinen "Anwalt drüber schauen lasse" ob das auch so in Ordnung ist ... schnell einstecken den ganzen Kram und ENDE ...

Dann darfst du uns hier gerne mal über den Kram "drüber schauen lassen" ... wir sind alle sehr neugierig auf die besonderen Chancen bei so einer "Joboffensive" ...

Beispiele gefällig ...

http://www.taz.de/!124165/

http://www.jobcenter-en.de/JobOffensive-50.146.0.html

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 04.09.2014, 00:20   #16
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Standard AW: Joboffensive, neue EGV!?

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Hallo equelpay,

Ich bin ziemlich sauer wenn ich lese was du hier dazu schreibst und ein Stück weiter unten fragst ob das eine "Maßnahme" sei wo du da jetzt hin sollst ...
Erstmal danke für deine Antwort
Entschuldige mich fals ich verwirrende dinge schreibe, die erklärung ist einfach:
Ich bin verwirrt.
Einige schreiben es ist nur eine andere Abteilung des JC, andere sagen wieder Maßnahme, ich hab in der vergangenheit schonmal einen Thread eröffnet und nach der Joboffensive gefragt, dort hieß es auch es sei eine Abteilung des Jobcenters.

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Schon interessant wie man in deiner (bestehenden /unterschriebenen) EGV mit einem einzigen Schlagwort "Jobinitiative" meint dir genug dazu erklärt zu haben, was du dort überhaupt sollst und warum das genau für dich persönlich so wichtig sein soll ...

Das meiste sagte mein SB mir beim Termin, das die Joboffensive zuständig wäre für Elos die "Marktnah" sind sprich noch nicht lange aus der beschäftigung sind.
Diese SB hätten statt 400 dann nur 100 Elos zu betreuen und mehr Zeit für jeden einzelnen. Auch sagte man mir, das dort genauso SB sein wie beim JC und ich das gefühl hatte, ich komme da sowieso nicht drumherum.

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Meines Wissens (aus TV und Tagespresse) ist das die Neuauflage von Ü 50 Verar*chung allerorten, und wie bisher kann das nur auf "freiwilliger Basis" laufen ... darum auch der Hinweis auf die "neue EGV" die man beim Maßnahmeträger abschließen soll /wird ...

Eine EGV soll aber eine Vereinbarung zwischen JC-SB (AfA) und dem LE sein und keine zwischen irgendeinem MT und dem Teilnehmer ... soweit ich das aus dem Gesetz (SGB II § 15 ff) noch dunkel in Erinnerung habe ...
Das ist schon ziemlich dreist, wenn das Stimmen sollte... denn mein SB sagte mir das dort garantiert keine Verträge ausgehändigt werden und dort genauso SB wie beim JC arbeiten, wie oben schon erwähnt ...
Handelt es sich wirklich um eine Maßnahme dann hat mein SB da ziemlich dreist gelogen.

Hatte sogar einen Beistand dabei der das ggf. bezeugen kann.

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Nein die ist nicht gültig wenn du sich NICHT unterschreibst (ansonsten wird man sie einfach für "gültig" erklären, warst ja einverstanden damit und hast unterschrieben), denn du hast bereits eine gültige EGV und die läuft bis zum Januar 2015, wenn man die ändern will geht das normalerweise nur durch "Vereinbarung" mit dir, also weil du das auch möchtest ... und dann müsste die alte EGV erst gekündigt werden ...

Auch wenn der Vergleich hinkt, würdest du ja auch keinen neuen Mietvertrag unterschreiben (für sofort) wenn der Alte noch 6 Monate gültig und noch nicht gekündigt ist, oder ???

Bei einem Maßnahmeträger (MT) brauchst du überhaupt NICHTS zu unterschreiben, die Verträge wurden alle bereits zwischen JC und MT geschlossen, du bist nur der Teilnehmer der vom JC dort hin geschickt wurde ...
Interessant, was ist den jetzt wenn ich meine Einverständniss gebe die jetzige EGV zu kündigen, man mir dann die neue Aushändigt und ich sie erstmal zur Prüfung mitnehme, dann existiert in dem moment keine gültige EGV mehr und ich könnte eine neue aushandeln, oder?

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Achte besonders auf die Unterlagen wo man die Freigabe von Datenaustausch verlangt von dir, das bedeutet, dass man persönliche Sozialdaten von dir zwischen JC und MT hin und her schicken möchte ...
Wenn man dann meint ohne deine Unterschriften dort nichts mit dir anfangen zu können, dann möge man dir das bitte schriftlich geben, du möchtest ja gerne, weil das JC dich da hin geschickt hat, aber du unterschreibst NICHTS, dein Geld zahlt ja das JC und nicht der MT ...
Werde mir das merken.

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Frage doch mal ganz direkt, ob diese Maßnahme von der EU gefördert wird und die Teilnahme freiwillig ist ... man hat dich leider nicht sehr umfassen dazu informiert aber du bist sehr wissbegierig ... dafür darf dich keiner sanktionieren ...
Leider ist meine jetzige EGV leider gültig und ich werde die Termine der Joboffensive wahrnehmen, also mit freiwillig ist da leider nichts mehr.

Auch wenn ich mich frage, "Sie werden einen Termin von der Joboffensive erhalten" und "Sie werden den Termin der Joboffensive wahrnehmen", heißt das jetzt nur das Erstgespräch oder alle drauffolgenden Termine auch?



Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
Kein Thema, mit einer EGV per VA kämen die nicht weit, denn der Bescheid wäre schon deswegen rechtswidrig, weil bei laufender EGV kein VA erstellt werden darf, der eine andere (neue) EGV ersetzen soll ...

Eine Sanktion wegen der Unterschrift auf der EGV darf es nicht (mehr) geben, das wurde schon 2011 aus dem SGB II entfernt, weil es in D immer noch so was wie Vertragsfreiheit gibt und die EGV ist ein Vertrag, den man allgemein mit dem JC-SB aber nicht mit einem MT abschließen soll ... aber eben nicht MUSS ...

Lass dich nicht "überzeugen" am Freitag dort irgendwas zu unterschreiben, du möchtest alles erst in Ruhe zu Hause prüfen und vielleicht mal deinen "Anwalt drüber schauen lasse" ob das auch so in Ordnung ist ... schnell einstecken den ganzen Kram und ENDE ...

dann darfst du uns hier gerne mal über den Kram "drüber schauen lassen" ...

MfG Doppeloma
Das beruhigt mich alles einen Schritt mehr.

Fals mir irgendwas ausgehändigt wird, lasse ich hier auch nochmal drüber gucken.

Werde anfang nächsten Jahres mit der neuen EGV schleunigst versuchen die Joboffensive raus zu bekommen...
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Alt 04.09.2014, 03:30   #17
Doppeloma
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Cool AW: Joboffensive, neue EGV!?

Hallo equelpay,

Zitat:
Interessant, was ist den jetzt wenn ich meine Einverständniss gebe die jetzige EGV zu kündigen, man mir dann die neue Aushändigt und ich sie erstmal zur Prüfung mitnehme, dann existiert in dem moment keine gültige EGV mehr und ich könnte eine neue aushandeln, oder?
Sei doch bitte nicht so naiv anzunehmen, dass man da irgendwas mit dir "verhandeln" würde und möchte ... in der neuen EGV wird drin stehen wie lange man dich in dieser "Joboffensive" parken möchte, damit du dort intensiv betreut wirst und dann ist deine aktuell zuständige SB dich erst mal los.

Warum willst du denn die aktuelle EGV für solche Aussichten (vielleicht ein paar unbezahlte Praktika in umliegenden Firmen usw. ???) auch noch freiwillig wieder aufgeben ...

Wenn dann soll deine SB auf diese Idee kommen (damit brauchst du dann aber auch nicht einverstanden sein ...) und bisher hat die Idee noch nie ein SB umgesetzt, also bleibt deine aktuelle EGV gültig bis Januar und da stehen eben keine konkreten Einzelheiten drin zu diesem "Eiertanz" wie es eigentlich notwendig gewesen wäre ...

Solche "Eingliederungsleistungen" sollen ja gerade vorher mit dir besprochen und beraten werden, damit du weißt warum gerade das (und nichts anderes) so gut für deine berufliche Entwicklung und Vermittlung sein soll ... dann wäre jetzt eine Änderung /Neue EGV gar nicht mehr nötig ...

Aber vielleicht war noch nicht klar ob dieser Unsinn weiter finanziert wird, on ein Platz dort für dich frei sein wird ... darum zunächst nur die Andeutung in deiner aktuellen EGV ... das ist aber nicht dein Problem ... die ist gültig und bleibt es auch wenn du klug bist und keine Angst hast ...

Zitat:
Leider ist meine jetzige EGV leider gültig und ich werde die Termine der Joboffensive wahrnehmen, also mit freiwillig ist da leider nichts mehr.
Man kann doch aber mal fragen wer so was Tolles fördert und wie viele es schon in gut bezahlte Arbeit gebracht hat ... das zeugt doch von viel Interesse deinerseits ...

Zitat:
Auch wenn ich mich frage, "Sie werden einen Termin von der Joboffensive erhalten" und "Sie werden den Termin der Joboffensive wahrnehmen", heißt das jetzt nur das Erstgespräch oder alle drauffolgenden Termine auch?
Tja, genau das ist ein sehr wichtiger Grund diese EGV als aktiv am Leben zu erhalten, denn die Daten die du gerade vermisst (wann /wie oft/ wie lange findet das statt, und WAS genau findet da überhaupt statt/ in welchem konkreten Zeitrahmen also Mo-Fr von 8 bis 15 Uhr oder so/was ist der tiefere Sinn dieser Maßnahme ???) das hätte da alles schon mit rein gehört ...

Bisher sollst du (lt. dieser EGV ) den Termin bei der Joboffensive wahrnehmen ... das ist für mich EIN Termin, vielleicht zwecks Information ???

Die darauffolgenden Termine sind dir ja noch gar nicht bekannt, siehe oben was ich da schon aufgezählt habe ... auch ein Arbeitsloser muss nicht ständig auf Abruf dem JC oder einer Joboffensive zur Verfügung stehen, also brauchst du auch keine bisher unbekannten (weiteren) Termine wahrzunehmen ...

Üblicherweise muss man dich schriftlich mit Rechtsfolgenbelehrung irgendwo hin einladen (üblicherweise zum Meldetermin im JC ) ... nicht per EGV und unbestimmtem "Bestimmer" mit Namen Joboffensive ...

So würde ich das jedenfalls einschätzen, ich kann dir auch nicht sagen /schreiben was du jetzt tun sollst, denn die Verantwortung trägst du natürlich für dich selber ... du solltest auch zu diesem Termin einen Beistand mitnehmen am Freitag, auch das kann dir keiner verbieten.

Direkt habe ich mit diesen ganzen Merkwürdigkeiten (zum Glück) nichts mehr zu tun, ich glaube die hätten keine Freude an mir gehabt ... die hatten auch keine als ich Hartz 4 bezogen habe, aber man hat uns mit solchen Sachen verschont, ich habe auch nie eine EGV unterschrieben ... und trotzdem keinen VA bekommen ...

Allerdings hatte ich noch einen Arbeitsplatz und habe aus gesundheitlichen Gründen auf die Entscheidung des Sozialgerichtes zur EM-Rente gewartet ... da haben die mal mit gewartet und nicht mehr versucht mich zu "vermitteln" oder zu "Ü-50- zu bespaßen" ...

MfG Doppeloma
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Alt 04.09.2014, 22:43   #18
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equelpay
Standard AW: Joboffensive, neue EGV!?

Nochmal Danke für deine Antwort, die JO lädt mit Rechtsfolgeblehrung ein, die ist auch in der jetzigen Einladung enthalten. Da können sie mich auch schön ohne konkrete Termine in der EGV leider monatlich vorladen.

Lustig ist das ich immer lese von Joboffensive50+, ich bin 25.
Dann bin ich irgendwie der völlig falsche Teilnehmer eigentlich...

Das mit der Andeutung in der EGV und erst warten ob Platz da ist ergibt Sinn.

Bei meinem letzten Termin fragte mich mein SB ob ich denn schon einen Termin für die JO erhalten habe, was ich verneinte.
Man sagte mir das man mich aus welchen grund auch immer von der Nachrückerliste runtergenommen hatte.
Mein SB rief schließlich dort an und packte mich direkt wieder auf die Liste.

Dann gings ziemlich schnell und eine Woche darauf hatte ich dann meinen Termin, zuvor fast einen ganzen Monat ruhe gehabt...

Übrigens war dieser Termin beim meinen SB auch der, wo ich erst von der neuen EGV erfuhr.

Ging dann ziemlich schnell und eine Woche drauf bekam ich schon die Einladung.

Ich nehme morgen als Beistand meinen Schwager mit, habe zwischenzeitlich nichts anderes gefunden.

Habe mir die wichtigisten Notizen hier aus dem Thread gemacht und werde sie morgen ansprechen.

Werde, fals eine EGV erstellt wird, sie hier nochmal posten.

Ansonsten wünscht mir glück und ruhige nerven, die werd ich brauchen.
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Alt 05.09.2014, 12:51   #19
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equelpay
Standard AW: Joboffensive, neue EGV!?

Was zur Hölle..

Ich bin gerade erst vor ca. 10 Minuten nach Hause gekommen und immernoch sehr verwirrt und perplex, das gilt übrigens auch für meinen Schwager der selber bei der Joboffensive ist und zwar einige Räume weiter bei einer jungen Uni absolventin mit der er total auf dem Kriegsfuß steht.

Als ich dran war beim Termin, knallte Sie meinem Schwager die Tür vor der Nase zu, ich sagte dann noch das es sich bei Ihm um meinen Beistand handelt worauf erstmal die Frage kam für was ich einen Beistand brauche und ich meinte ich hätte das Recht dazu, worauf sie meint das sie eigentlich das schrifftlich bräuchte.

Ich wollte jetzt nicht auf die Nase binden das ich einen Beistand als Zeuge dabei habe, fals sie mir irgendwelche Sanktionen androhe, ich sagte schließlich zur "mentalen Unterstützung" und "Gedächnisshilfe" fals ich was nach dem Termin nicht richtig mitbekommen habe.

In diesem Moment war mein Eindruck sehr getrübt und ich dachte mir, mit der werd ich jetzt meinen Spass haben aber es kam ganz anders.

Wir tauschten viele private dinge aus, ich merkte das erstemal das vor mir ein Mensch sitzt der sich um die Probleme seines Elos wirklich gedanken macht.

Sie erzählte von Elos die Terminen fernblieben und sie trotzdem nicht sofort die Sanktionskeule schwang in nachhinein stellte sich immer heraus das diese Leute probleme hatten und sie half mit Ihrer Einfühlsamenweise diesen Leuten immer in dem Sie z.B sogar mit den Elos vor die Tür ging zum Spatzieren etc.
Für sie stehe in erster Linie der Mensch im vordergrund.
Die Frau hätte eher Therapeutin werden sollen.

Ich gehe jetzt nicht expliziter auf meinen Beruf ein, aber sie teilt meine Meinung zu dem Arbeitsmarkt bedinungen in meiner Stadt und das Zeitarbeit moderne Sklaventreiber sind, obwohl sie meint das es auch da Ausnahmen gibt, die sind aber die Seltenheit. Von Maßnahmen halte sie auch nichts, sie vermittel zumindest nicht, außer jemand will wirklich.

Als sie meinen riesen Bewerbungsordner sah, mit den ganzen Nachweisen meinte sie direkt das die Joboffensive nichts für mich wäre (WTF!?) das werde sie meinem SB beim JC mitteilen und wir verblieben so.

Die Frau ist das absolute Gewinnlos gewesen und mein Schwager fragt sich, wieso er nicht bei Ihr gelandet ist.

Auch wenn einige Elos es nicht glauben werden, führt dicke Ordner mit Nachweisen, verkauft euch positiv und fals Ihr mal bei der JO landet, habt ihr vieleicht auch so eine nette charmante Dame vor euch sitzen, der der Meinung ist, das euch der zusätzliche Druck bei der JO nicht gut tun würde.

Die zusätzliche Motivation von dem Gespräch lädt einen unglaublich auf, ich habe das Gefühl ich könnte jetzt 15 Bewerbungen schreiben.

Und das war garantiert keine gute Miene zum bösen Spiel, diese Frau ist eine absolute Ausnahme, bis auf die anfänglichen Probleme.

Danke trotzdem für die Tipps hier im Thread, man weiß nicht ob ich sie in Zukunft nicht doch nochmal brauchen werde, heute habe ich einfach mal das absolute Glück gehabt
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