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Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 23.07.2014, 12:32   #1
Judikate
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.05.2012
Ort: Ba Wü
Beiträge: 127
Judikate Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard medizinische EGV

Hallo Zusammen,

ich habe hier eine EGV vorliegen, die für meine Mutti bestimmt ist..

(Sie ist 58, sieht viel älter aus, hat diverse Erkrankungen (Arthrose, Gonarthrose, Angstzustände, Depressionen, geht am Krücken.. Analphabetin, die vollkommen aufgeschmissen ist ohne Hilfe..)

Frau xy bemüht sich weiterhin um eine geeignete therapeutische Maßnahme zur Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes. Beim nächsten Termin erstattet Frau xy Bericht über den bisherigen Verlauf.

Sie legen Ihrem persönlichen Ansprechpartner eine Bescheinigung Ihres behandelnden Arztes bezüglich der Erwerbsfähigkeit vor.
Außerdem ist der Gesundheitsfragebogen auszufüllen, ggf. Befunde beigelegt.
Diese Bescheinigungen legen Sie umgehend nach Erhalt vor.
Sollte Ihr Hausarzt eine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit bescheinigen, werden Sie unverzüglich bei der Deutschen Rentenversicherung einen Antrag auf Erwebsunfähigkeitsrente bzw. bei der Stadt xy einen Antrag auf Grundsicherung stellen.


Das also ist die EGV.

Jetzt ist es so, dass meine Mutter noch nie in ihrem Leben gearbeitet hat, enorme Gewalterfahrungen gemacht hat (Vater sehr gewalttätig, Gerichtsbeschluss vorhanden, Frauenhausaufenthalte..), sie sieht aus wie 70 und ist auch körperlich ein Wrack..

Sie hat bisher immer solche EGVs bekommen wie oben beschrieben, der Gesundheitszustand wird einfach nicht besser.. und die SB drängt darauf, dass sie in die Grundsicherung kommt.. für mich klingt das auch plausibel, meine Frage ist nun, wie macht man, bzw. wie geht man so etwas richtig an?

Hat meine Mutter denn ein Recht auf GruSi wenn sie noch nie in ihrem Leben gearbeitet hat?

Benötigen wir für den Antrag auf GruSi ärztliche Atteste, bzw. entscheidet dass der Ärztliche Dienst?

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie wir vorgehen sollen, und wäre dankbar für eine Hilfestellung diesbezüglich.
Judikate ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2014, 12:51   #2
with attitude
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von with attitude
 
Registriert seit: 03.03.2014
Ort: Saarland
Beiträge: 1.690
with attitude Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: medizinische EGV

Hallo,

diese EV nicht unterschreiben, Medizinische Sachen haben in einer EV oder EVA nichts zu suchen...

warte hier den EVA ab....

hier ein Link für dich...

http://www.elo-forum.org/eingliederu...ische-egv.html
__

Empfehlung:

FHV Leitfaden ALG II



Elo with attitude
with attitude ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2014, 13:06   #3
Judikate
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 19.05.2012
Ort: Ba Wü
Beiträge: 127
Judikate Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: medizinische EGV

Die EGV wird nicht unterschrieben :)

Ehrlich gesagt, ist es wirklich so, dass sich am Gesundheitszustand meiner Mutter nichts ändert.. das sehen die behandelnden Ärzte genauso, bei der Grundsicherung würden ja die Vermittlungsbemühungen wegfallen, und den Weg würden wir einfach gerne einschlagen..

Momentan habe ich noch Zeit und Nerven um die Behördengänge mit meiner Mutter zu machen, allerdings beginne ich ab September eine Ausbildung und ich würde mich einfach gerne darauf konzentrieren..
Judikate ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2014, 13:37   #4
Anna B.
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.751
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: medizinische EGV

sie muss auch der SB keinerlei Information über ihren Gesundheitszustand geben...wenn die was wissen wollen, dann sollen sie ein Gutachten veranlassen..


warte auf den Verwaltungsakt...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.07.2014, 13:53   #5
gelibeh
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von gelibeh
 
Registriert seit: 20.06.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 23.605
gelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/ingelibeh Super-Investor/in
Standard AW: medizinische EGV

Zitat:
Sie legen Ihrem persönlichen Ansprechpartner eine Bescheinigung Ihres behandelnden Arztes bezüglich der Erwerbsfähigkeit vor.
Nein. Das kann nur der Amtsarzt entscheiden. Die sollen die Erwerbsfähigkeit nach § 44s SGBII feststellen lassen. Die versuchen hier Geld zu sparen für das Gutachten.
Zitat:

Außerdem ist der Gesundheitsfragebogen auszufüllen, ggf. Befunde beigelegt.
Nein. Ist freiwillig. Wenn man den ausfüllen will, nimmt man den, sowie ärztliche Unterlagen direkt zum Amtsarztbesuch mit.
Zitat:
Sollte Ihr Hausarzt eine dauerhafte Erwerbsunfähigkeit bescheinigen, werden Sie unverzüglich bei der Deutschen Rentenversicherung einen Antrag auf Erwebsunfähigkeitsrente bzw. bei der Stadt xy einen Antrag auf Grundsicherung stellen.
Das kann der Hausarzt nicht bescheinigen. Rentenantrag könnte sie stellen. Grundsicherungsantrag kann sie erst stellen, wenn zumindest der Amtsarzt eine EM bescheinigt hat. Wenn das Sozialamt sich gegen das Gutachten quer stellt, dann entscheidet die Rentenversicherung entgültig und verbindlich. Solange hat das JC zu zahlen. -> § 44a SGBII
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
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