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Start > > -> Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lassen?

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


Antwort

 

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Alt 28.06.2014, 23:05   #1
Ah4entheater
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Ah4entheater EnagagiertAh4entheater EnagagiertAh4entheater EnagagiertAh4entheater EnagagiertAh4entheater EnagagiertAh4entheater EnagagiertAh4entheater EnagagiertAh4entheater EnagagiertAh4entheater Enagagiert
Standard Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lassen?

Ich habe hier im Forum schon einige Threads mit dem Thema EGV bzw. EGV-VA gelesen und immer wieder lese ich unterschiedliche Antworten, Meinungen, Vorschläge, Ansätze, Strategien darüber, wie und ob man eine EGV verhandeln bzw. Gegenvorschlag anbieten, begründet ablehnen oder einfach auf den EGV-VA warten soll, um dann Widerspruch einzulegen, ER-Antrag und Klage einzureichen.

Ich gehe bei diesem Thema also davon aus, dass man eine EGV generell nicht unterschreibt.

Und klar: wer möchte, KANN eine EGV ja auch BEWUSST unterschreiben. Vielleicht gibt es ja auch dafür gute Gründe.

Und auch klar: es gibt immer noch genug Leute, die eine EGV - ohne zu ahnen, was sie da wirklich tun - quasi "blind" unterschreiben.

Da jeder Fall ein Einzelfall ist, kann man wohl schlecht verallgemeinern und grundsätzlich empfehlen: einfach VA abwarten, um dann Widerspruch einzulegen, ER-Antrag und Klage einzureichen. Das hängt wohl auch vom Menschen selbst ab, wie man sich zu einem Thema stellen möchte, dem Inhalt der EGV, dann vom Fallmanager bzw. Arbeitsvermittler, mit dem/der man es zu tun hat und eben vom eigenen Lebensthema und Rahmenbedingungen.

Oder wie seht ihr das?

Welche Gründe seht ihr aus Eurer Erfahrung, warum und in welchen Fällen man sich für eine der drei (oder noch andere?) möglichen Vorgehensweisen, um mit einer EGV umzugehen, klar entscheiden sollte:

a) EGV verhandeln bzw. Gegenvorschlag anbieten , rausholen was geht, nicht unterschreiben, VA abwarten
b) EGV begründet ablehnen , VA abwarten
c) EGV "abheften" , VA kommen lassen

dann Widerspruch einlegen, (gegebenenfalls) ER-Antrag und Klage einreichen
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Alt 29.06.2014, 00:02   #2
cogito ergo sum
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Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Kommt in erster Linie auf die EGV an.

a), b), und c) nehmen sich im Ergebnis nicht viel.

A) ist klar am Günstigsten, wenn der SB sich drauf einlässt, hat für den Elo nur Vorteile. Aber wenn dann (wie beschrieben) trotzdem keine Unterschrift erfolgt, wird er zumindest nicht jubeln (sich möglicherweise verarscht vorkommen) und in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr so kompromissbereit sein. Besonders wenn dann noch ein Widerspruch kommt.

Wenn die EGV für einen OK ist, kann man auch

d) unterschreiben...

sofern man sich mit dem SB versteht und keine krassen Vorfälle beim JC stattgefunden haben, quasi eine entspannte Atmosphäre herrscht. Sonst gibt's beim nächten Mal vielleicht etwas schärfere EGV's/VA's.

Ich persönlich würde aber grundsätzlich jede EGV ablehnen, die Maßnahmen und/oder zu hohe Auflagen beinhaltet, keine oder zu geringe Regelung der Kostenerstattung, et cetera. Dann Gegenvorschlag und bei Ablehnung auf den VA warten und widersprechen.
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Alt 29.06.2014, 01:29   #3
swavolt
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Beiträge: 8.840
swavolt Investor/inswavolt Investor/inswavolt Investor/inswavolt Investor/inswavolt Investor/inswavolt Investor/inswavolt Investor/inswavolt Investor/inswavolt Investor/inswavolt Investor/inswavolt Investor/in
Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

EGV verhandeln und wenn sie mir dann immer noch nicht gefällt, nicht unterschreiben und VA abwarten.
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Alt 29.06.2014, 09:16   #4
Samsara
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Samsara Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Zitat von Ah4entheater Beitrag anzeigen

a) EGV verhandeln bzw. Gegenvorschlag anbieten , rausholen was geht, nicht unterschreiben, VA abwarten
b) EGV begründet ablehnen , VA abwarten
c) EGV "abheften" , VA kommen lassen

dann Widerspruch einlegen, (gegebenenfalls) ER-Antrag und Klage einreichen
Bis Punkt c) ist mir alles klar, aber wie genau geht es weiter???
Was heißt "DANN Widerspruch einlegen"? Wann ist "DANN"?
Ich verliere gerade den Faden.

Geht es so weiter ...
d) Widerspruch gegen den VA beim JC einlegen (und ggfs. gleichzeitig beim SG ER-Antrag stellen)
e) Widerspruchsbescheid abwarten
f) Wenn der Bescheid negativ ist und dem Widerspruch nicht abgeholfen wurde, Klage beim SG erheben

... oder anders?
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Alt 29.06.2014, 09:33   #5
Samsara
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Registriert seit: 18.05.2010
Beiträge: 147
Samsara Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Vielen lieben Dank für diesen Thread zur genau richtigen Zeit!
Du hast mir meinen Tag gerettet,
denn bei mir steht in Kürze auch wieder eine Entscheidungsfindung in Sachen EGV & Co. bevor!

Ich habe im Zusammenhang mit EGV's die Erfahrung gemacht, dass in den Beratungsstellen ganz unterschiedliche Empfehlungen ausgesprochen werden, die je nach Institution

von
"Oh, verdrießen Sie mir bloß den Sachbearbeiter nicht!" und "Man muss auch mal den unteren Weg gehen können! Dann ist der SB beim nächsten Mal auch viel kooperativer und Ihnen wohl gesonnen,"

bis hin zu:
"Lassen Sie sich nichts gefallen! Mit denen (SB) redet man gar nicht erst! Das geht gleich ab zum SG! Wenn Sie sich nicht wehren, werden Sie auch nicht für voll genommen, und es wird in Zukunft immer schlimmer."

Vor allem als Neuling ist man dann ganz schön damit überfordert, eine Entscheidung zu treffen und die Konsequenzen zu überschauen. Man hat Angst, das Falsche zu tun und das macht einen wütend, weil man denkt, der Berater müsste doch jetzt die Lösung aus dem Hut ziehen können. Warum sollte man sonst einen Berater aufsuchen?

Richtig:
Ich habe dabei vergessen, dass es tatsächlich von sehr vielen Faktoren und Mitspielern abhängt, welche Entscheidung jeder selbst für sich trifft, und dass einem die Entscheidung keiner abnehmen kann. Es gibt keine statische, unverrückbare Standardentscheidung, auf die man immer zugreifen kann. Was heute bei dem einen klappt, kann morgen schon beim nächsten nicht mehr funktionieren. Ich denke da an die vielen kleinen Schlupflöcher, die nach und nach gestopft werden. Es ist ein Katz- und-Maus Spiel!

Ein richtig guter Berater stellt also die verschiedenen Alternativen "wertneutral" vor und nennt die Konsequenzen, die sich aus ihnen ergeben können. Dann kann er dem Ratsuchenden noch dabei helfen, dessen eigenen Faktoren und Mitspieler zu durchdenken und hat ihm damit den Weg zu einer Entscheidung geebnet.

Also, noch Mal: vielen Dank für den richtigen Thread zur richtigen Zeit!
Samsara ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2014, 09:56   #6
Passant
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Passant Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Man kann das Instrument der Eingliederungsvereinbarung nicht auf die Weise aus der Welt schaffen, daß man pauschal die Unterschrift verweigert.

Daher würde ich einen flexiblen Weg beschreiten und mich je nach Situation für eine der folgenden drei Alternativen entscheiden:

a) unterschreiben, wenn man die Eingliederungsvereinbarung nach genauer Prüfung für okay hält (soweit man bei dem Instrument einer Eingliederungsvereinbarung überhaupt von okay sprechen kann); Vorteil: danach hat man erstmal eine Weile Ruhe

b) störende Punkte verhandeln, sofern der Verhandlungsweg nicht von vornherein aussichtslos erscheint (zum Beispiel, weil der Arbeitsvermittler erkennbar auf stur schaltet); anschließend je nach Ergebnis der Verhandlung unterschreiben oder nicht unterschreiben

c) die Unterschrift verweigern, wenn der Arbeitsvermittler ein zu großes Gewicht auf das Fordern legen möchte oder die Eingliederungsvereinbarung schwere Mängel aufweist, die unter keinen Umständen akzeptiert werden können
__

Wenn Du das Hartz-IV-System als falsch erkannt hast, dann warte um Gottes Willen nicht nur darauf, dass andere eine Verbesserung bewirken. Tue im Rahmen Deiner individuellen Möglichkeiten selbst etwas dafür! Jeder Einzelne zählt und jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Passant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2014, 10:14   #7
Samsara
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Samsara Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Noch eine Verständnisfrage:

Was genau bewirkt oder verhindert der „Antrag auf Einstweiligen Rechtsschutz (ER)?“
  • Berechtigt er dazu, einer Sinnlos-Maßnahme fern zu bleiben?
  • Verhindert er, dass das JC einen Widerspruchsbescheid erlässt?
  • Verhindert er, eine eventuelle Sanktion?

Ist ein „Antrag auf Einstweiligen Rechtsschutz (ER)“ das Selbe wie eine „Einstweilige Anordnung (EA)“?
Samsara ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2014, 10:43   #8
Holler2008
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Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Zitat von Ah4entheater Beitrag anzeigen
b) EGV begründet ablehnen , VA abwarten
Mit dem hier komme ich garnicht klar. Begründet ablehenen? Wenn die dir aus irgendwas einen Strick drehen, dann daraus.

Niemals bekommen die von mir zu hören, dass ich die EGV ablehne schon garnicht schriftlich.

1. Ich sage vor Ort, was sie ändern sollen.
-> Das machen die dann oder nicht. In beiden Fällen wird die EGV dann immer zur Prüfung mit heimgenommen.

2. Die EGV ist OK und wird unterschrieben oder ich schreibe denen, was sie ändern sollen. (auch hier nicht reinschreiben, dass ich die EGV ablehne, sondern einfach "ändern Sie bitte Punkt 1. .2 .... dahingehend, dass...)

3. Es kommt eine EGV nach meinen Wünschen, es kommt nichts, es kommt EGV per VA.

4. Bin ich mit dem VA nicht einverstanden ist ein Weg vor Gericht erst ab dem Zeitpunkt sinnvoll und wird von Gericht nicht abgelehnt, ab dem mir direkt Nachteile daraus entstehen (ab Sanktion).
Widersprechen musst ich aber innerhalb der Frist, die auf dem VA steht.
__

Meine Posts beruhen auf meiner eigenen Erfahrung und sind keine Rechtsberatung.
Holler2008 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2014, 17:52   #9
Ah4entheater
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Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Zitat von Caso Beitrag anzeigen
Warum machst du zu diesem bald 10 Jahre durchgeleierten Thema nun wieder einen Grundsatz-Thread auf?
Weil ich es gerne möchte, Caso. Mich interessiert diese Frage halt.

Niemand zwingt Dich in diesem Thread mitzulesen oder etwas zu schreiben.

Also, immer schön entspannt bleiben
Ah4entheater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2014, 18:59   #10
Ah4entheater
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Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Zitat von cogito ergo sum Beitrag anzeigen
A) ist klar am Günstigsten, wenn der SB sich drauf einlässt, hat für den Elo nur Vorteile. Aber wenn dann (wie beschrieben) trotzdem keine Unterschrift erfolgt, wird er zumindest nicht jubeln (sich möglicherweise verarscht vorkommen) und in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr so kompromissbereit sein. Besonders wenn dann noch ein Widerspruch kommt.
Das Ur-Thema mit meinem SB ist, dass DER MICH gleich von Anfang an, also seit der Erstbewilligung, mit einer völlig willkürlichen Anhörung und Sanktionsandrohung wegen GAR NICHTS vera...t hat. Und dann ist die Sanktion gar nicht erfolgt, da sie ja auch wirklich nichts in der Hand hatten. Seitdem herrscht Eiszeit, Vertrauen = Null. Außer Willkür und Ahnungslosigkeit kommt seither von dem auch nicht viel Konstruktives.

In der aktuellen EGV hat er auch gleich wieder versucht mir rechtswidrigen Mist aufzuladen. Ich nach Rechtsgrundlage gefragt, er keine gefunden, ich gebeten den Mist also aus der EGV direkt wieder zu streichen. Dennoch steht immer noch was in der EGV drin, was so gar nicht besprochen wurde und auch überhaupt nichts in einer EGV zu suchen hat (habe ich dann erst nach Ausdruck gesehen, Termin war aber dann zu Ende) und die RFB geht halt zu einigen Teilen so auch nicht (alles Textbausteine, teils rechtswidrig).

Heißt: da ist noch Einiges drin in der EGV, was ich noch mit einem Gegenvorschlag versuchen kann wegzuverhandeln, aber allein die RFB - das weiß ich jetzt schon, und hat er auch schon angedeutet - will er nicht ändern. D.h. es ist jetzt schon klar, dass ich nur einen Teil verhandeln kann und den anderen Teil eben nicht. Heißt, dass schon jetzt klar ist, dass ich das Dingens nicht unterschreiben kann.

Also stellt sich mir die Frage, wie in so einem Fall vorgehen? Ist nicht so, dass ich mir das leicht mache. Sonst hätte ich auch das Thema nicht aufgemacht. Ich könnte den VA ja auch einfach wortlos kommen lassen und dann Widerspruch einreichen. Ich möchte aber den bestmöglichen Weg gehen. Nur scheint mir der mit dem SB, den ich da habe so gut wie unmöglich zu sein.


Zitat von cogito ergo sum Beitrag anzeigen
Wenn die EGV für einen OK ist, kann man auch

d) unterschreiben...

sofern man sich mit dem SB versteht und keine krassen Vorfälle beim JC stattgefunden haben, quasi eine entspannte Atmosphäre herrscht.
Das mit dem Unterschreiben geht für mich schon alleine wegen den Sanktionen nicht, also selbst dann nicht, wenn ich mit dem SB einen guten Draht hätte. Da würde mich auch mal interessieren, wie Du oder/und Andere damit umgehen. Denn selbst dann, wenn man eine EGV einigermaßen ok findet, willigt man ja mit der Unterschrift in die Sanktionspraxis ein!



Ein Punkt, der mich halt bewegt, ist, dass ich nichts, aber auch rein gar nichts unterschreiben will, womit ich nicht einverstanden bin. Und schon mal gar nichts Rechtswidriges. Gerade bei Letzterem bin ich gerne genau. Es gibt ja Menschen, die sich auch auf (womöglich ungute) Kompromisse einlassen, also auch mal ein Kröte schlucken, wenn man in den Verhandlungen/Gesprächen mit dem SB z.B. einen Punkt zulässt, dafür aber eben KEINEN anderen Punkt für sich selbst gewinnt.

Bin selbständig und verhandle öfter mal (auch bis zu +/- 20 Seiten lange) Verträge. Bin es also gewohnt, dass Verhandlungen solange hin und her gehen, bis man sich halt einig ist. Da habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht, von ganz schnell und einfach verhandelt (in zwei Stunden war alles durch; ging per Telefon und E-Mail, Fax, Post) bis hin zu zäh, langwierig und hart verhandelt (über Wochen hinweg).

Mit dem JC habe ich den Eindruck, dass Verhandlung eigentlich gar nicht geht. Man kriegt die EGV präsentiert und entweder man akzeptiert die oder es kommt halt der VA. Im Moment habe ich den Eindruck, dass man beim JC vielleicht EINEN EINZIGEN Gegenvorschlag hinschicken kann, entweder wird man sich dann einig oder der Gegenvorschlag wird eben vom JC abgelehnt und es kommt der VA. Damit komme ich z.B. überhaupt nicht klar.


Zitat von Passant Beitrag anzeigen
... soweit man bei dem Instrument einer Eingliederungsvereinbarung überhaupt von okay sprechen kann...
genau, das sehe ich eben auch kritisch

Zitat von Passant Beitrag anzeigen
b) störende Punkte verhandeln, sofern der Verhandlungsweg nicht von vornherein aussichtslos erscheint (zum Beispiel, weil der Arbeitsvermittler erkennbar auf stur schaltet); anschließend je nach Ergebnis der Verhandlung unterschreiben oder nicht unterschreiben
in meinem Fall ist der AV einfach nur unklar und nicht fair, sprich willkürlich in seinem Verhalten; normale Gespräche sind mit diesem Mensch schlicht nicht möglich. Schon allein deshalb müsste ich den VA eigentlich einfach kommen lassen und Widerspruch einlegen. Aber dann wieder denke ich, Himmel, es muss doch einen besseren Weg geben!

Zitat von Passant Beitrag anzeigen
c) die Unterschrift verweigern, wenn der Arbeitsvermittler ein zu großes Gewicht auf das Fordern legen möchte oder die Eingliederungsvereinbarung schwere Mängel aufweist, die unter keinen Umständen akzeptiert werden können
ich sage mal so, welche EGV enthält eigentlich nicht mindestens einen schweren Mangel? Bekommt man immer alle "schweren Mängel" aus der EGV rausverhandelt (aus der RFB, z.B. Nachgeplapper aus Gesetz, Sanktionspraxis, Änderungsklausel, etc.)? Was sagt Deine bzw. Eure Erfahrung?
Ah4entheater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2014, 19:08   #11
Ah4entheater
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Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
1. Ich sage vor Ort, was sie ändern sollen.
-> Das machen die dann oder nicht. In beiden Fällen wird die EGV dann immer zur Prüfung mit heimgenommen.
genau, mache ich auch so, weil man ja immer noch was finden kann, was vorher übersehen wurde


Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
4. Bin ich mit dem VA nicht einverstanden ist ein Weg vor Gericht erst ab dem Zeitpunkt sinnvoll und wird von Gericht nicht abgelehnt, ab dem mir direkt Nachteile daraus entstehen (ab Sanktion).
Widersprechen musst ich aber innerhalb der Frist, die auf dem VA steht.
Aha, also erst dann Widerspruch einlegen (ER-Antrag stellen, evtl. noch klagen), wenn ein Sanktionsbescheid käme?

Warum würdest Du - der rechtlichen Prüfung wegen - nicht schon dem EGV-VA widersprechen? Weil der EGV-VA ohnehin inzident geprüft wird, wenn vor Gericht der Sanktionsbescheid geprüft würde?
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Alt 29.06.2014, 19:16   #12
with attitude
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with attitude Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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dazu hier...

Zitat:
Unabhängig davon ist darauf zu verweisen, dass es für die Anordnung der aufschiebenden Wirkung entgegen der Ansicht des Antragsgegners nicht der Prüfung eines Anordnungsanspruches oder eines Anordnungsgrundes bedarf. Diese Voraussetzungen sind nur im Falle des einstweiligen Rechtschutzes nach § 86b Abs. 1 SGG, des Erlasses einer einstweiligen Anordnung einschlägig.(Sozialgericht Mannheim vom 27.06.2013, S 6 AS 1847/13 ER)


Dabei ist die Kammer in Abgrenzung zu der von dem Antragsgegner in den Rechtsstreit eingeführten Entscheidung des Bayrischen Landessozialgerichts <LSG> (Beschluss vom 20.12.2012 – L 7 AS 862/12 B ER - <juris> der Auffassung, dass der Betroffene eines Eingliederungsverwaltungsaktes regelmäßig nicht auf nachträglichen Rechtsschutz gegen Sanktionsmaßnahmen der Behörde verwiesen werden kann, sondern von ihm für rechtswidrig gehaltene Verpflichtungen aus dem Verwaltungsakt mit den gegebenen Mitteln des (vorläufigen) Rechtsschutzes angreifen kann (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 04.04.2012 – L 15 AS 77/12 B ER <juris>). Eine andere Sichtweise wäre im Sinne des Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes (Gebot des effektiven Rechtsschutzes) bedenklich (vgl. für die Eingliederungsvereinbarung: Sonnhoff in jurisPK-SGB II, 3. Auflage 2012, § 15 Rdnr. 144).(Sozialgericht Reutlingen, Beschluss vom 19.03.2013, S 7 AS 288/13 ER).


Die aufschiebende Wirkung eines Widerspruchs ist nach § 86 b Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGG grundsätzlich ganz anzuordnen, wenn sich einzelne Regelungen eines Eingliederungsverwaltungsakts nach § 15 Abs. 1 S. 6 SGB II als rechtswidrig erweisen.
Verweis: Hessisches Landessozialgericht, Beschluss vom 16.01.2014 - L 9 AS 846/13 B ER, ebenso das LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 04.04.2012 - L 15 AS 77/12B ER.
__

Empfehlung:

FHV Leitfaden ALG II



Elo with attitude
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Alt 29.06.2014, 19:19   #13
with attitude
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Zitat von Ah4entheater Beitrag anzeigen


Aha, also erst dann Widerspruch einlegen (ER-Antrag stellen, evtl. noch klagen), wenn ein Sanktionsbescheid käme?
Nein !! s.o.
__

Empfehlung:

FHV Leitfaden ALG II



Elo with attitude
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Alt 29.06.2014, 19:33   #14
zorni
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EGV unter Vorbehalt unterschreiben - die einzige Chance...
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Alt 29.06.2014, 19:35   #15
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with attitude Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

ja klar, die einzige Chance..

http://www.elo-forum.org/eingliederu...te-update.html
__

Empfehlung:

FHV Leitfaden ALG II



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Alt 29.06.2014, 19:40   #16
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Zitat von with attitude Beitrag anzeigen
dazu hier...
Hast Du noch das Aktenzeichen dazu? Danke!
Ah4entheater ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2014, 19:44   #17
zorni
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zorni Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

...die einzige Chance...

Der Text ist nicht von mir; wurde beim Einfügen des Links so dargestellt.
zorni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2014, 19:50   #18
Ah4entheater
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*Grins* , diese Chance habe ich tatsächlich schon EINMAL genutzt - und den Fall dann auch für zu meinen Gunsten (per Vergleich) gewonnen. Ich hatte da einen aus meiner Sicht guten Grund, dem SB seine "Versuche" gleich wieder vom Tisch zu wischen.

ABER: wenn man eine EGV schon EINMAL unter Vorbehalt unterschrieben hat, DANN weiß das JC, DASS die EGV, die unter Vorbehalt vom Leistungsberechtigten gegengezeichnet wurde, IN DEM AUGENBLICK der Unterschrift unter Vorbehalt, bereits NICHTIG ist UND - und das ist jetzt der wichtigste Teil der Antwort - das JC DIREKT DANACH gleich den VA raushauen kann!!

Dieser Weg hilft also NUR im Notfall und vor allem NUR dann, wenn das JC bzw. der SB (noch) nicht (ge)checkt (hat), was da grade mit ihm geschieht

Genaueres siehe hier:
http://www.elo-forum.org/eingliederu...ml#post1603101

Direkt zum (damals ersten) Vergleichsangebot, dass ich dann aber abgelehnt hatte:
http://www.elo-forum.org/attachments...ht-01-2014.pdf


Nachtrag: bin ZUDEM (neben dem inhaltlichen Problem) damals noch IM MELDETERMIN zur Unterschrift GEDRÄNGT worden; ich wusste da noch nicht, dass ich das Recht habe, die EGV erstmal mit nach Hause zu nehmen; also hatte ich mich damals dadurch "gerettet", in dem ich quasi in der Not einfach unter Vorbehalt unterschrieben habe, da ich damals noch dachte, dass die EGV dann tatsächlich erstmal unterschrieben wäre, man den Vorbehalt also zu einem späteren Zeitpunkt noch als Trumpfkarte hätte ausspielen können. Wie sich ja dann vor Gericht gezeigt hat, ist eine EGV mit Unterschrift unter Vorbehalt jedoch SOFORT nichtig.
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Alt 29.06.2014, 20:01   #19
Ah4entheater
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Weil ich die Infos vom Link grad nochmal überflogen habe, habe ich gleich mal eine Frage zu konkret diesem Punkt:

Hat eine Potentialanalyse (Profiling) vor Abschluss einer EGV stattgefunden?
Zitat: Soll die EGV eine individuelle Eingliederungsstrategie erfüllen, muss vor deren Abfassung eine Potentialanalyse vorausgehen (SG Leipzig vom 19.2.2007 – S 19 AS 392/06; SH Hamburg vom 8.5.2007 – S 12 AS 820/07 ER).


Woran erkenne ich eigentlich, ob der SB eine Potentialanalyse bei mir durchgeführt hat? Bisher hatte ich das wohl noch nicht, also es gab bisher nur Gespräche zu meiner beruflichen Situation, aber keine (zumindest für mich bisher nicht) erkennbare ANALYSE. Vielleicht, weil ich beim JC als Selbständige geführt werde? Gibt's dann da kein Profiling?
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Alt 29.06.2014, 20:12   #20
Krypteia
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Zitat von Ah4entheater Beitrag anzeigen
Weil ich die Infos vom Link grad nochmal überflogen habe, habe ich gleich mal eine Frage zu konkret diesem Punkt:

Hat eine Potentialanalyse (Profiling) vor Abschluss einer EGV stattgefunden?
Zitat: Soll die EGV eine individuelle Eingliederungsstrategie erfüllen, muss vor deren Abfassung eine Potentialanalyse vorausgehen (SG Leipzig vom 19.2.2007 – S 19 AS 392/06; SH Hamburg vom 8.5.2007 – S 12 AS 820/07 ER).


Woran erkenne ich eigentlich, ob der SB eine Potentialanalyse bei mir durchgeführt hat? Bisher hatte ich das wohl noch nicht, also es gab bisher nur Gespräche zu meiner beruflichen Situation, aber keine (zumindest für mich bisher nicht) erkennbare ANALYSE. Vielleicht, weil ich beim JC als Selbständige geführt werde? Gibt's dann da kein Profiling?

individuelle Eingliederungsstrategie

Das ist der Punkt. Bildung, Berufserfahrung usw.
Wen ein JV SB nicht schreibt wie er was umsetzen will aufgrund welcher Voraussetzungen, Stellensituation und einfach nur Textbausteine reinhaut kann man den auch durch eine Software ersetzen.

Die Faulenzer machen sich nen schönen Lenz und kassieren Provis von den Sklavenfirmen.
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Alt 29.06.2014, 20:25   #21
Ah4entheater
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Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Zitat von Krypteia Beitrag anzeigen
individuelle Eingliederungsstrategie

Das ist der Punkt. Bildung, Berufserfahrung usw.
Wen ein JV SB nicht schreibt wie er was umsetzen will aufgrund welcher Voraussetzungen, Stellensituation ...
Genau. Und ich frage mich gerade, ob ich dann für ein durchgeführtes Profiling bzw. das Ausarbeiten einer Eingliederungsstrategie irgendwelche Formulare hätte ausfüllen müssen oder einen Wisch hätte bekommen müssen, wo seine Analyse detailliert aufgeschrieben steht

Denn sowas habe ich nicht. Dann wäre das ja schon DER Grund überhaupt, warum der sich seine EGV gleich behalten kann.
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Alt 29.06.2014, 20:26   #22
Krypteia
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Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Zitat von Ah4entheater Beitrag anzeigen
Genau. Und ich frage mich gerade, ob ich dann für ein durchgeführtes Profiling bzw. das Ausarbeiten einer Eingliederungsstrategie irgendwelche Formulare hätte ausfüllen müssen oder einen Wisch hätte bekommen müssen, wo seine Analyse detailliert aufgeschrieben steht

Denn sowas habe ich nicht. Dann wäre das ja schon DER Grund überhaupt, warum der sich seine EGV gleich behalten kann.

Es geht denen nicht ums individuelle Fördern. Es geht nur ums sanktionieren und festketten, Kosten sparen und Obdachlose / Kriminelle / Selbstmörder produzieren..
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Alt 29.06.2014, 20:37   #23
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Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Zitat von Krypteia Beitrag anzeigen
Es geht denen nicht ums individuelle Fördern. Es geht nur ums sanktionieren und festketten, Kosten sparen und Obdachlose / Kriminelle / Selbstmörder produzieren..
Ja, ja, das ist (leider) klar. Ich frage mich nur gerade so ganz konkret, ob ich also irgendeinen Wisch wegen Profiling und Strategie hätte bekommen müssen?
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Alt 29.06.2014, 20:59   #24
zorni
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zorni Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Frag deinen SB bloß nicht nach sowas.

Das wäre der Startschuss für eine Zuweisung in eines der so beliebten Bewerbertrainings.

Dein SB weiß ja alles über dich und deine Geschichte und schätzt dich dementsprechend ein. So sollte es zumindest sein.
zorni ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2014, 21:06   #25
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Standard AW: Generell gefragt: EGV verhandeln, begründet ablehnen oder einfach VA kommen lasse

Zitat von zorni Beitrag anzeigen
Frag deinen SB bloß nicht nach sowas.

Das wäre der Startschuss für eine Zuweisung in eines der so beliebten Bewerbertrainings.

Dein SB weiß ja alles über dich und deine Geschichte und schätzt dich dementsprechend ein. So sollte es zumindest sein.
Gut, dann kann ich also den Grund, dass ich noch kein Profiling und keine klar definierte Eingliederungsstrategie erhalten habe, erst verwenden, wenn ich gegen den EGV-VA Widerspruch einlege.
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ablehnen, begründet, einfach, generell, verhandeln

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