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Start > > -> Eingliederungsvereinbarung/ Profiling/ Bewerbertraining - Fr

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 21.11.2005, 15:35   #1
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achim2
Standard Eingliederungsvereinbarung/ Profiling/ Bewerbertraining - Fr

Ich hätte Fragen zu verschiedenen Punkten der Eingliederungsvereinbarung:

1. Bringt es etwas, eine Eingliederungsvereinbarung "unter Vorbehalt" zu unterschreiben.
2. Bin ich gezwungen, diese gleich vor Ort zu unterschreiben oder kann ich darauf bestehen, diese zur Prüfung mitzunehmen. Wenn ja, wie lange habe ich Zeit bis zur Abgabe?
3. Einer Eingliederungsvereinbarung muß ein "Profiling" vorausgehen. Was muß dies beinhalten? Ich habe gehört, dass dies teilweise relativ oberflächlich und "lax" gehandhabt wird?
4. Kann ich ein Bewerbertraining ablehnen? Meine Bewerbungen scheitern nicht an meiner Bewerbung, sondern eher an meiner (Über-)qualifikation bzw. meinen Alter im Verhältnis zur Vielzahl derer die auch suchen.
Mir wurde von Arbeitgeberseite als auch von Leuten, die im Personalbereich tätig waren, bestätigt, dass ich eine gute Bewerbung hätte.
Dazu kommt, dass ich im kreativen Bereich tätig bin und hier eine Standardbewerbung sowieso nicht gut kommt.

LG Achim
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"Die Regierung hält den mündigen Bürger für dumm, unwissend und manipulierbar" (Verfasser unbekannt)
achim2 ist offline  
Alt 21.11.2005, 18:22   #2
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achim2
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Noch kurz zur Erläuterung:
Mit "unter Vorbehalt" meine ich, dass ich diese Eingliederungsvereinbarung unter Zwang unterschreiben muss, da ich sonst mit Kürzungen rechnen muss, wenn ich es nicht tue, es also nicht freiwillig mache.

Mir geht es hauptsächlich darum, nicht unnötig Ärger zu machen, wenn es eh nix bringt bzw. ich dann der Willkür des Sachbearbeiters, die ja oft subtil und nicht erkennbar abläuft, ausgeliefert bin.
Ich will nicht unbedingt mit Kanonen auf Spatzen schiessen, wenn es nicht sein muss.

LG Achim
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"Die Regierung hält den mündigen Bürger für dumm, unwissend und manipulierbar" (Verfasser unbekannt)
achim2 ist offline  
Alt 21.11.2005, 18:24   #3
Lillybelle
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da wurde unter dem Stichwort Eingliederungsvereinbarung schon sehr viel geschrieben. Nutze bitte die Suchfunktion oben. Da sind dann alle deine Fragen erschöpfend beantwortet. :D
 
Alt 21.11.2005, 18:32   #4
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achim2
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Hallo Lillybelle!

Habe ich alles schon gemacht, aber auf meine speziellen Fragen (1.-4.), eben welche Konsequenzen kann es geben bzw. evtl. Willkür etc., bzw. kann ich Berwerbertraining ablehnen, weil meine Bewerbung ok sind und worauf muss ich beim Profiling achten, habe ich leider nirgends eine Antwort gefunden.

LG Achikm
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"Die Regierung hält den mündigen Bürger für dumm, unwissend und manipulierbar" (Verfasser unbekannt)
achim2 ist offline  
Alt 21.11.2005, 18:45   #5
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achim2
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Wenn ich in der Suchefunktion "Eingliederungsvereinbarung" eingebe, kommt nur ein Beitrag, der aber meine konkrete Frage nicht beantwortet.

LG Achim
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"Die Regierung hält den mündigen Bürger für dumm, unwissend und manipulierbar" (Verfasser unbekannt)
achim2 ist offline  
Alt 21.11.2005, 19:42   #6
bschlimme
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Zitat von achim2
Wenn ich in der Suchefunktion "Eingliederungsvereinbarung" eingebe, kommt nur ein Beitrag, der aber meine konkrete Frage nicht beantwortet.

LG Achim
du solltest mal die Suchbegriffe erweiter
Fallmanager,Einladung, usw.

http://www.elo-forum.org/forum/ftopic1107.html

http://www.elo-forum.org/forum/ftopic3370.html

http://www.elo-forum.org/forum/ftopic2639.html

http://www.elo-forum.org/forum/ftopic2509.html



Erklärung zur Eingliederungsvereinbarung vom……………………2005 ,


zwischen Arbeitsgemeinschaft zur Grundsicherung – ARGE –


vertreten durch ………………………………….. (SB)


und ..........................



Sehr geehrte Damen und Herren,


ich behalte mir alle Rechte einschließlich Schadensersatz gegenüber allen staatlichen Stellen und Maßnahmeträger vor (Art.34 GG und § 839 BGB), sollte diese Eingliederungsvereinbarung rechtswidrig oder verfassungswidrig sein. Außerdem weise ich ausdrücklich darauf hin, dass ich die getroffenen Vereinbarungen unter dem Druck der Androhung von Leistungskürzungen und meinem ausdrücklichen Protest einhalten werde und ich keinen Einfluss auf die Form und den Inhalt der Eingliederungsvereinbarung hatte bzw. diese nicht berücksichtigt wurden. (Art.12 GG Pkt. 1-3)

Den Wortlaut des Rechtsvorbehaltes kann jeder auch per Hand unter seine Eingliederungsvereinbarungschreiben.Die handschriftliche Ergänzung derEingliederungsvereinbarung um die hier genannten Sätze darf niemandem verwehrt werden.
unterschreibe nichts, was dir nicht überschaubar ist
 
Alt 21.11.2005, 21:23   #7
Silvia V
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Vielleicht hilft Dir das weiter...


Zitat:
Arbeitsloser darf Kurs ablehnen

Hessisches Landessozialgericht
L 6 AL 216/04
S 8/5 AL 862/03 (Sozialgericht Marburg)
1 *¦ April 2005

Verkündet am 9. März 2005

Es geht in dem Rechtsstreit um die Rechtmäßigkeit einer Sperrzeit von drei Wochen (5. bis 25. August 2003) wegen der Weigerung des Klägers an der Teilnahme an einer Trainingsmaßnahme.

Der 1952 geborene Kläger hat nach seinen Angaben über den zweiten Bildungsweg die mittlere Reife abgelegt und war sodann in verschiedenen Berufen tätig. Von Januar 1984 bis Dezember 1985 absolvierte er eine Ausbildung zum Schreiner und bestand im Januar 1986 die Gesellenprüfung. Im März 1992 legte er die Ausbildereignungsprüfung ab. Er war Miteigentümer eines Transportunternehmens in Berlin, Betreuer in einer Kindertagesstätte, Miteigentümer eines regionalen Kulturzentrums in Spanien, arbeitete als Schreiner in verschiedenen Betrieben, war ca. drei Jahre in Nicaragua berufstätig, arbeitete zwei Jahre als Ausbilder und Werkstattleiter im Bereich Schreinerei für sozial benachteiligte Jugendliche; seit 1996 führte er Holzprojekte mit jungen Leuten in der Berufsorientierung und ABH (ausbildungsbegleitende Hilfen) bei „Arbeit und Bildung" in Marburg durch und war Kursleiter an der Volkshochschule (VHS) für Spanisch. Von Oktober 1994 bis März 2001 studierte der Kläger Ethnologie mit den Nebenfächern Pädagogik, Soziologie, Hispanistik. Im März 2001 erlangte er den Grad eines Magisters mit der Gesamtnote „gut". Der Kläger war zuletzt vor dem hier streitigen Zeitraum vom 6. Mai 2002 bis zum 14. Juni 2003 als Angestellter bei dem Landkreis Marburg-Biedenkopf im Rahmen einer Beschäftigungsmaßnahme (25 Stunden wöchentlich) beschäftigt. Er reorganisierte in dieser Zeit erfolgreich den Bereich Sprachen bei der Volkshochschule Marburg-Biedenkopf. Das letzte Bruttomonatseinkommen betrug ca. Euro 1.660,-. Ab 15. Juni 2003 bezog der Kläger Arbeitslosengeld in Höhe von wöchentlich Euro 182,35 (Bemessungsentgelt Euro 395,- wöchentlich, Leistungsgruppe B, Kindermerkmal 1, Anspruchsdauer 180 Tage).

Mit Schreiben vom 18. Juni 2003, das in den Verwaltungsakten nicht enthalten ist, bot die Beklagte dem Kläger eine Trainingsmaßnahme „Fit für den Job" bei dem Träger „Möller -Der Baustein für Ihre Bildung" ab 30. Juni 2003 (Dauer 8 Wochen) an. Der Kläger widersprach dem Angebot u.a. mit der Begründung, dass diese Trainingsmaßnahme für ihn nicht relevant sei. Seit über 10 Jahren sei er als Honorarkraft bei Beschäftigungsfirmen aktiv und leite u.a. ABH und Berufsorientierungsmaßnahmen, so dass er den Jugendlichen und jungen Erwachsenen selber ähnliche Inhalte vermittelt habe. Leider sei hier keine feste Stelle in Aussicht. Außerdem habe er eine Maßnahme von 25 Wochenstunden absolviert und damit schon gezeigt, dass er mit seinem 4-jährigen Sohn organisationsfähig sei. Auch würde das Praktikum in eine Zeit fallen, in der er von der VHS Marburg-Biedenkopf für die Sommersprachkurse als Sprachlehrer für Spanisch vorgesehen sei. Er sei sich sehr wohl bewusst, dass er dann für diese Zeit keine Leistungen des Arbeitsamtes in Anspruch nehmen könne. Mit Widerspruchsbescheid vom 25. Juni 2003 verwarf die Beklagte den Widerspruch als unzulässig, da es sich nicht um einen Verwaltungsakt, sondern lediglich um eine Information gehandelt habe. Der Kläger begann sodann die Trainingsmaßnahme.

(...)

Nach § 144 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB 3 tritt eine Sperrzeit ein, wenn sich der Arbeitslose, ohne für sein Verhalten einen wichtigen Grund zu haben, trotz Belehrung über die Rechtsfolgen geweigert hat, an einer ... Trainingsmaßnahme teilzunehmen (Sperrzeit wegen Ablehnung einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme).

Ein wichtiger Grund des Klägers zur Ablehnung des Einstiegs in die Trainingsmaßnahme ab 5. August 2003 bestand bereits darin, dass die Beklagte von dem Kläger verlangte, die Wochen zwei und drei einer ausweislich der Maßnahmeakten identischen Maßnahme zu wiederholen. Die Beklagte hat hierfür keine Begründung gegeben. Es ist auch nicht erkennbar, dass der Kläger die Inhalte der ersten drei Wochen nicht verstanden haben könnte und deshalb eine Wiederholung angezeigt gewesen sein könnte. Der einzige erkennbare Grund scheint für die Beklagte gewesen zu sein, den Kläger möglichst schnell nach der kurzen Zeit der Tätigkeit als Feriensprachlehrer erneut in eine Trainingsmaßnahme hinein zu bringen. Damit wäre der Kläger jedoch in unerlaubter Weise zum Objekt staatlichen Handelns geworden, anstatt die besondere Situation des Klägers mit der vorhergehenden Trainingsmaßnahme angemessen zu berücksichtigen. Bereits aus diesem Grund waren die angefochtenen Bescheide aufzuheben.

Hilfsweise ergibt sich ein weiterer wichtiger Grund des Klägers für eine Ablehnung der Trainingsmaßnahme ab 5. August 2003 aus den dort vermittelten Inhalten. Ein Arbeitsloser ist nicht verpflichtet, an jeder beliebigen Trainingsmaßnahme teilzunehmen, vielmehr muss es sich um eine im Sinne der §§ 48, 49 SGB 3 förderungsfähige Trainingsmaßnahme handeln (vgl. BSG 29.1.2003 - B 11 AL 33/02 R = info also 2003, 227). Denn die Ablehnung einer Trainingsmaßnahme, die nicht den gesetzlichen Voraussetzungen der §§48, 49 SGB 3 entspricht, kann nicht den Eintritt einer Sperrzeit auslösen. Da im vorliegenden Fall die Trainingsmaßnahme auf Vorschlag des Arbeitsamtes erfolgte (§ 48 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB 3), war als weitere Voraussetzung der Förderbarkeit erforderlich, dass die Maßnahme geeignet und angemessen war, die Eingliederungsaussichten des Klägers zu verbessern (§ 48 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB 3). ...

http://www.kei-kassel.gmxhome.de/inf...sperrzeit1.htm


Allerdings bezieht sich das Urteil auf einen Fall aus dem Jahre 2003.

Und es ist in der heutigen Zeit durchaus üblich jemanden auch zum 3.Mal
zu einem Bewerbungstraining zu schicken.
Du mußt schon sehr überzeugende Argumente haben,um Dich dem entziehen zu können.


Gruß
Silvia
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"Die Ausschaltung der Schwachen ist der Tod der Gemeinschaft. "

Dietrich Bonhoeffer(1906-1945)
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Alt 21.11.2005, 22:38   #8
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achim2
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Hallo Silvia!

Danke für Deine/ Euer aller Mühe!

Ich halte halt Bewerbungstraining für sinnlos, da ich meine Bewerbung selbst inzwischen so perfekt gestaltet habe aufgrund eigener Recherche bzw. Tipps von anderen, dass es daran nicht liegt, warum ich keine Stelle bekomme.

Der Grund ist, in meinem Bereich ist wenig Bedarf im Moment.
Insofern wäre für mich eine berufspezifische Weiterbildung, die meine Chancen auf dem Arbeitsamrkt erhöht, wesentlich sinnvoller.

Ich möchte es mit meinem FM auch nicht gleich verscherzen, indem ich gleich mit dieser Erklärung, die ich schon gelesen habe, komme.
Deshalb ja auch meine grundsätzliche Frage, ob ich mit dieser Erklärung da mehr Staub als nötig aufwirbele, was dann evtl. entsprechende Willkürmassnahmen nach sich ziehen kann.

Ich habe nichts gegen Trainings- oder Weiterbildungsmassnahmen, sofern sie sinnvoll und keine reinen Beschäftigungsmassnahmen sind und als solche sehe ich diese Bewerbungstrainings.

Weiterqualifizierung oder Fortbildung in meinem Beruf gerne jederzeit.

Ich habe im Moment lediglich ein Schreiben erhalten, indem das Arbeitsamt mich auffordert, über meine "berufliche Situation" zu reden.
Ich vermute halt dahinter eine EV, weiß es aber nicht.

Ist das erste Gespräch überhaupt seit Januar und Alg2.

Mir ist halt ehrlich gesagt nicht wohl vor diesem Termin!

LG Achim
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"Die Regierung hält den mündigen Bürger für dumm, unwissend und manipulierbar" (Verfasser unbekannt)
achim2 ist offline  
Alt 21.11.2005, 23:30   #9
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Ich habe jetzt auch schon gelesen, dass einem Eingliederungsvereinbarungen vorgelegt wurden ohne(!!!) das ein Profiling stattgefunden hat. Grund Zeitmangel!

Wie kann man sich dagegen wehren, wenn einem sowas widerfährt?

LG Achim
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"Die Regierung hält den mündigen Bürger für dumm, unwissend und manipulierbar" (Verfasser unbekannt)
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Alt 22.11.2005, 07:50   #10
Martin Behrsing
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Zitat von achim2
Ich habe jetzt auch schon gelesen, dass einem Eingliederungsvereinbarungen vorgelegt wurden ohne(!!!) das ein Profiling stattgefunden hat. Grund Zeitmangel!

Wie kann man sich dagegen wehren, wenn einem sowas widerfährt?

LG Achim
Warum nicht die EGV mit nach hause nehmen und einen Gegenvorschlag unterbreiten. Den aber unterschrieben zurückgeben. Wenn die ARGE o.ä. dann nicht einverstanden ist, soll sie die EGV halt als Verwaltungsakt zurückschicken. Der kann man dann aber widersprechen und den Rechtsweg einschlagen. Auch dürfen in solchen Fällen keine Kürzungen eintreten.

Zum Bewerbungstraining: Bildungsträger werden niemals reines Bewerbungstraining anbieten, sondern meistens auch noch irgendwelche anderen Module zusätzlich. Selbst wenn die nur eine Stunde dauern, kann man sich dagegen dann nicht mehr wehren, weil es neu ist.
Im übrigen könnte man ein Bewerbungstraining oder EDV-Kurs nur dann ablehen, wenn man vorher schon andere besucht hat. Da muss man halt durch. Es macht aber Sinn solche Kurse zu besuchen und die anderen Teilnehmer auf uns aufmerksam zu machen und die für gemeinsame Ziele zu gewinnen. Dann läuft so ein Kurs dann auch ganz anders, wenn die Betroffenen über ihre rechtl. Sachen bescheid wissen und sich solidarisieren.
Also betrachtet so etwas auch mal als eine Möglichkeit. Wenn so etwas Überhand nehmen würde, käme die Arbeitsverwaltung gar nicht mehr auf die Idee, solche z.T. überflüssigen Sachen anzubieten, weil zu gefährlich für sie selbst.
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 22.11.2005, 08:04   #11
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Hallo Marin,

danke für Deine ausführliche Antwort!
Schiebe seit gestern Panik deswegen, muß ich ehrlich zugeben.
Habe morgen den Termin und merke, wenn es mich selbst betrifft, dass ich doch nicht so locker bin, wie ich bislang dachte.

Also vielen Dank!

LG Achim
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Alt 22.11.2005, 08:10   #12
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achim2
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Hallo Martin,

sorry wg. meines schnellen Schreibens ist mir bei deinem Namen das "t" velorengegangen.
Fällt mir gerade noch ein: Macht ein Profiling Sinn, kann ich darauf bestehen und kann ich eigene Weiterbildungmassnahmen vorschlagen speziell für meinen Beruf? Macht auf jeden Fall für mich mehr Sinn als Bewerbertraining, da bei uns (im Architekturbereich) keine Standard- bewerbungen abgegeben werden.
Es werden eigene Ideen bei der Bewerbung erwartet.

LG Achim
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Alt 22.11.2005, 08:20   #13
Martin Behrsing
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Ich glaube, dass Du damit die Arbeitsagentur oder den Bildungsträger überfordern würdest. Also einfach die 4 Wochen oder so absitzen (wenn es überhaupt so lange dauert) und schauen, dass Du dir Deinen Spass machst. Ich würde nicht unbedingt auf ein Profiling bestehen, denn dies sollte schon jemand machen, der aus dem Personalbereich kommt und über längere Erfahrung in der Psychologie und Sozialarbeit verfügt. Die werden allerdings kaum in der ARGE zu finden sein.
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Alt 22.11.2005, 17:59   #14
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Zitat von Martin Behrsing
Ich glaube, dass Du damit die Arbeitsagentur oder den Bildungsträger überfordern würdest.
Hallo Martin,

ich dachte hinsichtlich beruflicher Weiterbildung an reguläre Angebote für Architekten die regulär von den Architektenkammern veranstaltet werden, davon gibt's genügend.
Thema ist eher, ob die Arbeitsagentur solche Seminare und Kurse finanziert.
Ideen und Vorschläge hätte ich diesbezüglich genug.
Meinst Du, ich kann denen morgen sowas mal vorschlagen?

LG Achim
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Alt 22.11.2005, 18:32   #15
Martin Behrsing
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Wenn du denen dann vorrechnen kannst, dass es sich für die Kammer lohnt für ca. 0,90 Eur pro Maßnahmeteilnehmer die Unterrichtsstunde zu arbeiten und die Materialen zu finanzieren und die sonstigen Overheadkosten zu tragen, sicher. Bedenke aber, dass die Woche max. 40 Unterrichtsstunden zulässt und die Teilnehmer auf 16-20 (meistens eher 16) begrenzt ist.
Kannst ja mal ausrechnen, ob hier noch was geht.
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Alt 22.11.2005, 18:40   #16
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Zitat von Martin Behrsing
Wenn du denen dann vorrechnen kannst, dass es sich für die Kammer lohnt für ca. 0,90 Eur pro Maßnahmeteilnehmer die Unterrichtsstunde zu arbeiten und die Materialen zu finanzieren und die sonstigen Overheadkosten zu tragen, sicher. Bedenke aber, dass die Woche max. 40 Unterrichtsstunden zulässt und die Teilnehmer auf 16-20 (meistens eher 16) begrenzt ist.
Kannst ja mal ausrechnen, ob hier noch was geht.
Hallo Martin,
komme jetzt nicht mit....die Kosten für solche Kurse der Kammer sind fix, dauern meist einen Tag oder auch als Modul mehrere Samstage hintereinander und kosten einen von der Kammer festgelegten Betrag, um den es bei der Finanzierung solcher Tagesseminare gehen würde, z.B. 140,- Euro für einen Tag.

LG Achim
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Alt 22.11.2005, 19:19   #17
Martin Behrsing
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die Crux ist, dass die Arbeitsagentur ihre eigenen Vorstellungen von Fortbildungen hat. Ansonsten könnteen ja schon lange vernünftige Weiterbildungen laufe. Aber darum geht es der ja nicht. Der geht es eher darum, dass damit wunderschön die Statistiken bereinigt werden können. Qulität spielt da keine Rolle.
Also nutze dann wenigsten das ganze für dich und uns und wiegle andere Teilnehmer auf :twisted:
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Alt 23.11.2005, 06:37   #18
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Ah ja, verstanden! Ich werde es heute trotzdem mal ansprechen, mal schauen, was ich für eine Antwort bekomme.

Martin, vielen Dank für Deinen Rat!

Macht mich um einiges gelassener. Bin ich froh, wenn dieser Termin vorbei ist.


LG Achim
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