Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 25.04.2013, 11:59   #1
Marisa->Emailproblem
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Marisa
Standard Verwaltungsakt widersprechen wie?

Hallo,

ich bekam am 27.03.2013 meine EGV per Verwaltungsakt zugesandt.

Mein Problem ist Folgendes...

Die EGV ist inhaltlich ok.
Jedoch muß ich monatlich 4 Bewerbungen unternehmen, was ja rechtlich gegeben ist.

Meine Frage....

Ich kann momentan mit meiner 20 h - SV - versicherungspflichtigen Stelle meinen Grundbedarf von 648 Euro nicht decken, da ich nur 637 Netto verdiene. (11 Euro zu wenig!)

Ab Juni 2013 konnte ich nun eine andere Stelle zu 25 h a 1000 Euro Brutto sprich ca. 770 Euro Netto finden, womit ich meinen Grundbedarf ja dann abdecken kann, jedoch noch ergänzend auf ALG II weiterhin angewiesen (ca. 150 Euro) bin.

Der Verwaltungsakt ist vom 27. März 2013.
Kann ich nun noch kurz vor Ablauf der 4 Wochen - Frist (Datum - Einwurfeinschreiben) diesem Verwaltungsakt gegen den Bewerbungszwang widersprechen, auch wenn ich erst nächte Woche meinen Arbeitsvertrag erhalte und diesen dann in Kopie zusammen mit der Veränderungsmitteilung nachreiche???

Bin für Antworten wirklich dankbar !
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Alt 25.04.2013, 16:41   #2
Seepferdchen
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Standard AW: Verwaltungsakt widersprechen wie?

Zitat:
Ab Juni 2013 konnte ich nun eine andere Stelle zu 25 h a 1000 Euro Brutto sprich ca. 770 Euro Netto finden, womit ich meinen Grundbedarf ja dann abdecken kann, jedoch noch ergänzend auf ALG II weiterhin angewiesen (ca. 150 Euro) bin.
Solange du vom JC noch Leistungen
erhälst, mußt du dich weiterhin bewerben um
deine "Hilfebedürftigkeit" zu beenden, im Klartext heisst das keine Aufstockung
vom JC brauchst.

Da macht ein Widerspruch zum VA keinen Sinn.

__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 25.04.2013, 20:47   #3
Marisa->Emailproblem
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Marisa
Standard AW: Verwaltungsakt widersprechen wie?

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Solange du vom JC noch Leistungen
erhälst, mußt du dich weiterhin bewerben um
deine "Hilfebedürftigkeit" zu beenden, im Klartext heisst das keine Aufstockung
vom JC brauchst.

Da macht ein Widerspruch zum VA keinen Sinn.

Alles klar!
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Alt 26.04.2013, 00:21   #4
Makale
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Makale Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Verwaltungsakt widersprechen wie?

648 € Grundbedarf - zu erwartendes zukünftiges Nettoeinkommen 770 € - bedeutet eigentlich du fliegst raus aus dem Leistungsbezug. Kommen da noch höhere Fahrkosten hinzu ? Bis zu 6 Monate kann man z.B. Fahrkostenzuschuss für Beschäftigungsaufnahme beantragen (weiß grad nicht genau wie das geregelt ist, hab es aber mal gelesen)
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Alt 26.04.2013, 00:28   #5
Flodder
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Flodder Flodder Flodder Flodder Flodder Flodder Flodder
Standard AW: Verwaltungsakt widersprechen wie?

Makale, bei 770 netto abzüglich Freibetrag liegt das Einkommen immer noch unterm Bedarf von 648 €.

Das Brutto müsste bei 770 netto über etwas 1000 € liegen.

Schon bei nur 1000 € brutto wäre der Freibetrag 280 €. 770 minus 280 ergeben 490 € anzurechnendes Einkommen. Der Bedarf ist daher durch das Einkommen nicht gedeckt.
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Alt 26.04.2013, 00:41   #6
Makale
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Makale Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Verwaltungsakt widersprechen wie?

Ja schon, aber ist ja "nur" 25 Stunden Job; 400 Euro Job suchen und bis dahin Wohngeld kassieren oder zu mindestens Zuschuss für Fahrkosten beantragen. Somit hätte man sofort seine Ruhe, aber unterm Strich etwas weniger Geld. Manche werfen sich sogar freiwillig unters SGB II-Regime (aus Geldgier ?). Halte ich für den falschen Weg
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Alt 26.04.2013, 00:45   #7
Flodder
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Flodder Flodder Flodder Flodder Flodder Flodder Flodder
Standard AW: Verwaltungsakt widersprechen wie?

Makele, das ist richtig, aber mein Einwand bezog sich auf deine Aussage...
Zitat:
648 € Grundbedarf - zu erwartendes zukünftiges Nettoeinkommen 770 € - bedeutet eigentlich du fliegst raus aus dem Leistungsbezug.
...und die ist falsch.

Ob er sich mit Wohngeld besser stellt, muss der TE selber prüfen.
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Alt 26.04.2013, 00:54   #8
Makale
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Makale Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Verwaltungsakt widersprechen wie?

Zitat von Flodder Beitrag anzeigen
Makele, das ist richtig, aber mein Einwand bezog sich auf deine Aussage...
...und die ist falsch.
Gemäß § 9 Abs. 1 SGB II ist meine Aussage vollkommen richtig.
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Alt 26.04.2013, 08:09   #9
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Verwaltungsakt widersprechen wie?

@Makale

Zitat:
Ja schon, aber ist ja "nur" 25 Stunden Job; 400 Euro Job suchen und bis dahin Wohngeld kassieren oder zu mindestens Zuschuss für Fahrkosten beantragen. Somit hätte man sofort seine Ruhe, aber unterm Strich etwas weniger Geld. Manche werfen sich sogar freiwillig unters SGB II-Regime (aus Geldgier ?). Halte ich für den falschen Weg
Der TE fällt durch die Plausibilitätsprüfung bei der WG-Stelle bei 770€ Netto.

Hier wäre jetzt richtig gewesen, mal nachzufragen was zahlt der TE an Miete?

Sonst steht sie da "wie Max in der Sonne".

Gruß
__

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Alt 26.04.2013, 14:38   #10
Makale
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Makale Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Verwaltungsakt widersprechen wie?

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
@Makale



Der TE fällt durch die Plausibilitätsprüfung bei der WG-Stelle bei 770€ Netto.

Hier wäre jetzt richtig gewesen, mal nachzufragen was zahlt der TE an Miete?

Sonst steht sie da "wie Max in der Sonne".

Gruß
Naja sie schrieb 648 Euro Grundbedarf, für mich heißt das, es ist einschließlich des monatlichen Mietzinses. Als Alleinstehender wäre 648 Euro allein "zum Leben" etwas viel

Mit WG haste sogar recht, d.h. es gibt überhaupt kein Geld dazu, da gem. § 9 Abs. 1 SGB II bei 770 Euro gegenüber dem (Grund-)Bedarf von 648 Euro die Hilfebedürftigkeit entfallen ist.
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