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Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


Antwort

 

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Alt 07.03.2013, 14:39   #1
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CarolaW02
Frage Virtuelle Jobbörse

Hallo zusammen,

ich bin ALG 1 und meine Sachbearbeiterin hat mein Bewerberprofil anonym in die virtuelle Jobbörse eingegeben.
Ich habe dann vom Amt einen Zugangscode zugeschickt bekommen, mit dem ich Zugriff habe auf mein Profil, auf Vermittlungsangebote vom Amt, die mir per Post zugeschickt wurden (Siehe Protokoll), mein Lebenslauf, Fähigkeiten u. Kenntnisse e.c.t. Ich habe allerdings kein Schreibzugriff, also ich kann mein Bewerberprofil nicht ändern. in meiner EGV wurde vereinbart, das ich Vermittlungsvorschläge vom amt per Post zugeschickt bekomme.

Mir ist aufgefallen, dass Vermittlungsangebote vom Amt bereits 2 bis 3 Tage, bevor ich sie per Post bekomme bereits auf meinem Bewerberaccount registriert wurden (Text im Protokoll: Vermittlungsvorschlag erstellt, kein Kontakt vor VV-Erstellung).

Jetzt meine Fragen:

Kann meine Sachbearbeiterin lesen, wenn ich Nachrichten dort abgefragt habe, also auch die Vermittlungsvorschläge ?

Bin ich verpflichtet, täglich mein Bewerberprofil aufzurufen?
Ich kann nicht jeden Tag ins Netz gehen, habe kein eigenen PC.

Muss ich nur auf die schriftlichen Vermittlungsvorschläge reagieren?

Ich hatte mal den Fall, da habe ich zufällig mal sporadisch wieder mal mein Profil aufgerufen und habe dort eine neue Nachricht erhalten, dass ein neues angebot im Protokoll steht. War aber schon 12 Tage dort drin, ich wusste davon nichts, da ich dieses Angebot nicht schriftlich von der ARGE zugeschickt bekam.

Habe mich dann dort beworben, allerdings später, um kein Ärger zu bekommen.

Hätte ich nicht zufällig auf den Account aufgerufen, hätte ich von dem Vermittlungsvorschlag nichts gehört und dann wohl erstmal Ärger an der Backe gehabt oder was meint ihr?

Liegt die ARGe in der Beweispflicht, wenn sie Vermittlungsvorschläge per Post schickt? In letzter <zeit sind keine Stempel mit Datum mehr auf dem Briefkuvert.

Zusamenfassend gefragt:

Bin ich verpflichtet, die virtuelle Jobbörse täglich abzufragen oder gelten nur die schriftlichen Vermittlungsvorschläge vom Amt?
In der EGV steht, dass ich Vorschläge per >post bekomme und mich dann innerhalb von 3 Tagen bewerben soll.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Liebe Grüße
Carola
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Alt 07.03.2013, 15:30   #2
Seepferdchen
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Standard AW: Virtuelle Jobbörse

Hallo Carola,

Zitat:
Liegt die ARGe in der Beweispflicht, wenn sie Vermittlungsvorschläge per Post schickt? In letzter <zeit sind keine Stempel mit Datum mehr auf dem Briefkuvert.
Aber dafür siehst z.B. auf der ersten Seite ein Codierstempel.

Ja die Beweispflicht liegt beim AFA, also immer wer Post versendet, muß nachweisen das der Empfänger sie auch erhalten hat!

Zitat:
Bin ich verpflichtet, die virtuelle Jobbörse täglich abzufragen oder gelten nur die schriftlichen Vermittlungsvorschläge vom Amt?
Nein bist du nicht, also bitte immer warten bis du Post erhälst.

Zitat:
Ich kann nicht jeden Tag ins Netz gehen, habe kein eigenen PC.
Das mußt du auch nicht haben, ist nicht leistungsrelevant.

Zitat:
Muss ich nur auf die schriftlichen Vermittlungsvorschläge reagieren?
Ja!

Zitat:
Kann meine Sachbearbeiterin lesen, wenn ich Nachrichten dort abgefragt habe, also auch die Vermittlungsvorschläge ?
Ja das kann man sehen wann du auf dein Profil zugegriffen hast.

Zitat:
Bewerberprofil anonym
Hoffendlich ohne deine Telefonnummer?

__

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Alt 07.03.2013, 15:53   #3
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CarolaW02
Standard AW: Virtuelle Jobbörse

Zunächst erstmal Dankeschön für Deine Antwort Seepferdchen.


..okay, wenn ich auf mein Profil zugegriffen habe, dann sieht man ja das aktualisierte Datum, das ist mir bewusst.

Aber wie ist es jetzt mit den "Neuen Nachrichten (rote Schrift), die ich bekommen habe? Um neue Nachrichten abzufragen muss ich nicht mein Profil aufrufen.

Kann die SB. sehen, ob ich in meinem Postfach Nachrichten abgefragt habe?

Kann ich trotzdem erstmal Ärger bekommen beim nächsten Termin bei der SB wenn ich mich auf Vermittlungsvorschläge, die neu im Account im Netz stehen ich mich nicht beworben habe, da ich kein Brief bekommen habe?

Ich habe vor 6 Tagen ein Vermittungsangebot nur hier auf meinem Account neu gelesen (durch Zufall). Bis jetzt habe ich mich darauf nicht beworben, da die Stelle für mich absolut uninteressant. Wenn vom Amt kein schriftlicher Vermittlungsvorschlag kommt, sollte ich es dann darauf ankommen lassen, das meine SB mich beim nächsten Termin sanktionieren will? Wie reagiere ich dann am besten, bzw. wie argumentiere ich dann, ohne das mir etwas passieren kann? Ich wil ja eigentlich unnötigen Ärger vermeiden, aber jeden Tag ins Internet kann ich nicht.

Danke Sehpferdchen!

Gruß
Carola

Manchmal glaube ich, die wollen mich schikanieren, um Sanktionen herbeizuführen, dabei bin ich erst seit 5 Mon. arbeitslos und schreibe mir mit Bewerbungen die Finger wund. Ich brauche diese Jobbörse nicht, konzentriere mich auf andere, besserer Jobbörsen wie Monster, _Stepstone..e.c.t. und Zeitung, Blindbewerbungen..

Das Amt hat meine Telefonnummer nicht, versucht aber immer an sie zu kommen, wenn ich z.b. telefonisch einen Antrag auf Fahrtkosten stelle, sagen die immer, sie haben noch keine Tel, von mir.
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Alt 07.03.2013, 16:10   #4
Seepferdchen
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Zitat:
Kann die SB. sehen, ob ich in meinem Postfach Nachrichten abgefragt habe?
Ja das ist möglich.

Zitat:
Kann ich trotzdem erstmal Ärger bekommen beim nächsten Termin bei der SB wenn ich mich auf Vermittlungsvorschläge, die neu im Account im Netz stehen ich mich nicht beworben habe, da ich kein Brief bekommen habe?
Nein, hier gilt auch die postalische Erreichbarkeit!

Zitat:
das meine SB mich beim nächsten Termin sanktionieren will?
Du bekommst ALG I und da kann es keine Sanktion geben, sondern eine Sperre!

Zitat:
Ich wil ja eigentlich unnötigen Ärger vermeiden, aber jeden Tag ins Internet kann ich nicht.
Carola mach dir bitte nicht unnötige Gedanken, es gibt kein Gesetz das dich verpflichtet
jeden Tag ins Net zu gehen.

Wenn dein SB was von dir möchte, dann bitte schriftlich, also per Post!!!!!!!!!!!

Du mußt das auseinanderhalten ALG I also Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung
und ALG II eine Sozialleistung.

Zitat:
Manchmal glaube ich, die wollen mich schikanieren, um Sanktionen herbeizuführen, dabei bin ich erst seit 5 Mon. arbeitslos und schreibe mir mit Bewerbungen die Finger wund.
Was steht denn in deiner EGV, kannst du die bitte mal ohne persönliche Daten
reinstellen?

Wieviel Bewerbungen im Monat sollst du schreiben?

Und vorallem lass dich nicht unter Druck setzen, du hast auch Rechte!

__

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Alt 07.03.2013, 16:29   #5
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Wie hoch wäre denn so eine Sperre?


EGV setze ich rein, ich bitte um etwas Geduld, danke.

Gruß
Carola
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Alt 07.03.2013, 16:37   #6
Lilastern
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Das kommt ganz darauf an, gegen was du verstoßen hast.

Und wie lange die Sperrzeit ist.

Da wird ja dann das ganze ALG 1 gesperrt für eine bestimmte Zeit.

Ist nicht sowie bei ALG 2.
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Alt 07.03.2013, 16:40   #7
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Sperrzeit bei unzureichenden Eigenbemühungen zwei Wochen § 144 V SGB III
Sperrzeit bei Ablehnung einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme

1. Verstoß: drei Wochen
2. Verstoß: drei Wochen
ansonsten: zwölf Wochen

das mal als Beispiel.

Darum habe ich jetzt nach deiner EGV gefragt!

Mach langsam!
__

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Alt 07.03.2013, 16:52   #8
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Hier die EGV

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
arge-egv-30.11.12-...jpg   arge-egv-30.11.12-...jpg  
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Alt 07.03.2013, 17:14   #9
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Diese Liste deiner Bewerbung bitte nicht per E-Mail du hast keine E_mail-Adresse.

Per Telefon auch nicht, das ganze bitte per Fax mit Sendebericht und Kopie von der ersten Seite,
haben die meisten Faxgeräte als Standard.

Oder persönliche Abgabe gegen Bestätigung von der AFA (Eingangszone)
falls es dir möglich ist, denke hier so an das Fahrgeld.

Du hast auch das Recht deine EGV mit zu nehmen und in Ruhe zu prüfen, also nicht gleich unterschreiben.

Achte darauf wenn du einen Vermittlungsvorschlag bekommst ob bei der Rückantwort ein Datum angegeben ist, wenn nicht dann die Antwort nach Erhalt (3 Tage) zurück an die AFA.

Gruß
__

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Alt 07.03.2013, 18:30   #10
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Diese Liste deiner Bewerbung bitte nicht per E-Mail du hast keine E_mail-Adresse.
okay
Per Telefon auch nicht, das ganze bitte per Fax mit Sendebericht und Kopie von der ersten Seite,
haben die meisten Faxgeräte als Standard.
Mache ich nicht, sonst hat ja die SB meine Fax-Nr.
Es steht aber nirgends, das ich die Liste nach dem 62.2013 regelmäßig zum Amt schicken muss, sondern nur bei den persönlichen Einladungen aktualisiert mitbringen muss, oder sehe ich das falsch?
Oder persönliche Abgabe gegen Bestätigung von der AFA (Eingangszone)
falls es dir möglich ist, denke hier so an das Fahrgeld.
Zu weit, habe einfache Fahrt zum Amt ca. 45 Min....
Schicke wichtige Dinge per Einschreiben m. Rückschein
Du hast auch das Recht deine EGV mit zu nehmen und in Ruhe zu prüfen, also nicht gleich unterschreiben.
Danke, werde ich zukünftig machen, Frau lernt nie aus, Danke Dir.
Achte darauf wenn du einen Vermittlungsvorschlag bekommst ob bei der Rückantwort ein Datum angegeben ist, wenn nicht dann die Antwort nach Erhalt (3 Tage) zurück an die AFA.
Wie meinst du das? Bei der Rückantwort ist nie ein Darum drauf, schicke die Rückantwort per Post zurück, sobald ich von der Fa. eine Absage bekommen habe.
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Alt 07.03.2013, 18:46   #11
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CarolaW02
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muss ich die Rückantworten eigentlich verpflichtend zurückschicken? (Mit oder ohne Darum). Die Ämter bekommen doch auch ein Feedback von den Firmen oder? Außerdem steht das im Bewerberaccount auch vermerkt bei den jeweiligen Vermittungsangeboten. (Vermittlungsangebot abgeschlossen)

Gruß
Carola
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Alt 07.03.2013, 18:56   #12
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Zitat:
muss ich die Rückantworten eigentlich verpflichtend zurückschicken? (Mit oder ohne Darum).
Leider ja, egal ob du eine Rückantwort vom Arbeitgeber hast oder nicht, reicht doch wenn du die Option: "Habe mich beworben am...." ausfüllst und gut ist es.

Zitat:
Mache ich nicht, sonst hat ja die SB meine Fax-Nr.
Ein Copy-Shop hast eventuell nicht in der Nähe oder so?

Zitat:
Schicke wichtige Dinge per Einschreiben m. Rückschein
Ist zwar nicht billig, aber du hast was in den Händen.

Getreu dem Motto: "Alles was man schriftlich hat!".

Gruß
__

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Alt 07.03.2013, 19:01   #13
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Aber die Bewerbungsliste muss ich nach dem 06.02.2013 nicht regelmäßig zum Amt schicken oder? Sondern nur bei jedem weiteren Besuch beim Amt (Einladung) aktualisiert mitbringen oder sehe ich das falsch? (Siehe meine EGV)

Gruß
Carola
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Alt 07.03.2013, 19:14   #14
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Zitat:
Sondern nur bei jedem weiteren Besuch beim Amt (Einladung) aktualisiert mitbringen oder sehe ich das falsch? (Siehe meine EGV)
Das siehst du richtig: " Die aktuelle Ausgabe bringen Sie zum nächsten Termin mit".
Also deine Bewerbungsliste.
__

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Alt 16.03.2013, 16:41   #15
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CarolaW02
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Warum gibt es Vermittlungsvorschläge mit Angabe von Datum, bis wann man spätestens Bescheid geben soll und andere, ohne Datum, also man soll nur baldmöglichst Bescheid geben.
Hat das einen bestimmten Grund?

Muss ich mich auf Vermittlungsvorschläge ohne Rechtsfolgebelehrung bewerben? Warum schicken die mal mit und mal ohne Rechtsfolgebelehrung?

Bekommt der Arbeitgeber gleichzeitig mit mir einen Vermittlungsvorschlag (also ich als Arbeitnehmer werde vom Amt vorgeschlagen) oder bekommt der keinen? Hat das was mit den Rechtsfolgebelehrungen zu tun?

Gruß und schönes Wochenende
Carola
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Alt 16.03.2013, 17:23   #16
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Zitat:
Muss ich mich auf Vermittlungsvorschläge ohne Rechtsfolgebelehrung bewerben? Warum schicken die mal mit und mal ohne Rechtsfolgebelehrung?
Lies dich mal hier durch:

http://www.elo-forum.org/alg-ii/7756...tml#post900983

Hier geht zwar um ALG II aber damit du mal eine Vorstellung bekommst was mit der RFB
gemeint ist.

Keine Rechtsfolgebelehrung, keine Pflicht zur Bewerbung.
Meist sind das Stelleninformationen.

Zitat:
Bekommt der Arbeitgeber gleichzeitig mit mir einen Vermittlungsvorschlag (also ich als Arbeitnehmer werde vom Amt vorgeschlagen) oder bekommt der keinen?
Auch der Arbeitgeber bekommt diesen Vorschlag.

Zitat:
Warum gibt es Vermittlungsvorschläge mit Angabe von Datum, bis wann man spätestens Bescheid geben soll und andere, ohne Datum, also man soll nur baldmöglichst Bescheid geben.
Ohne Datum so mußt du dich wie in der eingestellten EGV "zeitnahe die Rückantwort schreiben".

__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 16.03.2013, 18:48   #17
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also das ist mir zu unsicher, am besten man bewirbt sich auch Vorschläge ohne Rechtsfolgebelehrung, sicher ist sicher.

Eine Bekannte von mir sagte mir, dass sie diese Rückantworten nie zurückschickt, da sich die Firmen oft monatelang Zeit liessen mit Ihrer Entscheidung, bei vielen kommen auch keine Reaktionen auf Bewerbungen, erst nach mehrmaligen nachhaken. Die Rückantwort zurückschicken um nur das Amt zu informieren, "ja, ich habe mich beworben", kostet ständig Porto und außerdem ist ja man vom Gesetz her sowieso verpflichtet sich umgehend zu bewerben. Meine Bekannte schickt alle acht Wochen ihre Liste ans Amt. Bisher kam nie eine Rückfrage bezüglich dieser Rückantworten.

Was würde denn in meinem Fall passieren, wenn ich das genauso handhaben würde wie meine Bekannte? Sperre? Ich habe mich doch beworben und führe meine Bewerbungsliste akkurat seit meiner Arbeitslosigkeit vor einigen Monaten.

Gruß
Carola
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Alt 16.03.2013, 18:53   #18
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Zitat:
also das ist mir zu unsicher, am besten man bewirbt sich auch Vorschläge ohne Rechtsfolgebelehrung, sicher ist sicher.
Das kannst auch machen, es war auch nur zu deiner Info.

Doch noch mal der Hinweis für dich beachte immer deine EGV und lese bitte diese genau!

Gruß
__

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Alt 16.03.2013, 19:00   #19
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..okay, werde ich machen, die EGV läuft noch bis Mai, danach werde ich keine mehr unterschreiben.

in meiner aktuellen EGV steht unter anderem, daß ich das Amt unter anderem darüber informieren muss, wenn ich eine Arbeitsstelle gefunden habe. Das ist mir schon klar, aber bin ich auch verpflichtet, dem Amt mitzuteilen, wie mein Arbeitgeber heißt und wo der Sitz ist? Steht zwar in der EGV, welche ich (leider) unterschrieben habe, aber was würde denn passieren, wenn ich dem Amt nur mitteilen würde, das ich ab Datum XY wieder in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung bin. Das müsste doch reichen oder?

Gruß
Carola
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Alt 16.03.2013, 19:11   #20
Seepferdchen
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Zitat:
Das müsste doch reichen oder?
Ja das reicht völlig.

Formulare Arbeitslosengeld - www.arbeitsagentur.de

Da gibt es ein Formular Veränderungsmeldung das füllst du aus und dann zur AFA.

__

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Alt 16.03.2013, 19:12   #21
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Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Das kannst auch machen, es war auch nur zu deiner Info.

Doch noch mal der Hinweis für dich beachte immer deine EGV und lese bitte diese genau!

Gruß

Das "Zeitnah" bezog sich auf 5 Bewerbungsvorschläge, die ich beim pers. Termin gleich mitbekommen habe, die sind ja schon lang erledigt. Zukünftig soll ich mich ja laut EGV innerhalb von 3 Tagen nach Erhalt des VM. bewerben. Bewerbe mich natürlich immer prompt. Bekomme ich dann von der Firma eine Reaktion, egal welche, teile ich das schriftlich dem Amt mit.

Habe ich so meine EGV richtig verstanden?

Gruß
Carola
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Alt 16.03.2013, 19:15   #22
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Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Ja das reicht völlig.

Formulare Arbeitslosengeld - www.arbeitsagentur.de

Da gibt es ein Formular Veränderungsmeldung das füllst du aus und dann zur AFA.

Also würde mir nicht drohen, dass sie mir vielleicht als Sperre kein Überbrückungsgeld zahlen, bis ich mein erstes Gehalt bekomme o.ä.?

Ich frage deshalb, weil, es doch immer heisst, was man in der EGV unterschrieben hat, ist verbindlich.

Ich habe die Veränderungsmitteilung (Formular) mal angeschaut. Da muss ich ja doch mitteilen, wie mein neuer AG. heißt, als was ich arbeite und wie der Job zustande kam..e.c.t....

Muss ich das wirklich alles vollständig dem Amt mitteilen? Was geht die das denn an, wichtig ist doch nur, das ich mich vom Amt wegen Arbeitsaufnahme abmelde und ab wann.

Gruß
Carola


Carola
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Alt 17.03.2013, 11:37   #23
stummelbeinchen
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Standard AW: Virtuelle Jobbörse

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Also würde mir nicht drohen, dass sie mir vielleicht als Sperre kein Überbrückungsgeld zahlen, bis ich mein erstes Gehalt bekomme o.ä.?

Ich frage deshalb, weil, es doch immer heisst, was man in der EGV unterschrieben hat, ist verbindlich.

Ich habe die Veränderungsmitteilung (Formular) mal angeschaut. Da muss ich ja doch mitteilen, wie mein neuer AG. heißt, als was ich arbeite und wie der Job zustande kam..e.c.t....

Muss ich das wirklich alles vollständig dem Amt mitteilen? Was geht die das denn an, wichtig ist doch nur, das ich mich vom Amt wegen Arbeitsaufnahme abmelde und ab wann.
Laut § 38 Abs. 2 SGB III musst Du:
"..Arbeitsuchende, die Dienstleistungen der Bundesagentur in Anspruch nehmen, haben ... den Abschluss eines Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisses unter Benennung des Arbeitgebers und seines Sitzes unverzüglich mitzuteilen."
stummelbeinchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2013, 19:38   #24
BurnsTorn
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Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Ich habe allerdings kein Schreibzugriff, also ich kann mein Bewerberprofil nicht ändern.
Sofern du schreibenden Zugriff willst, schreibe deiner Vermittlerin doch kurz über den Jöbbörse-Button "Vermittler kontaktieren" eine mail, dann dürfte sie dir Schreibrecht für deine Fähigkeiten und für deinen Lebenlauf erteilen. Oft wird es einfach nur vergessen, das zu erteilen (ist nur ein Extra-Klick in VerBIS), obwohl es für die Vermittler eine Arbeitserleichterung ist, wenn die Kunden selbst ihre Daten pflegen. So kann dann auch die eigentliche Datenpflegearbeit outgesourced werden.

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
In meiner EGV wurde vereinbart, das ich Vermittlungsvorschläge vom amt per Post zugeschickt bekomme.
Das wurde wohl vereinbart, weil es einer der Standard-EGV-Textbausteine ist, den man - nur nebenbei bemerkt - aber durchaus rausnehmen kann! Bis auf die Rechtsfolgebelehrung, in der man als Vermittler nicht selbst rumschreiben kann, kann man die EGV völlig frei gestalten, man muss nicht einen einzigen der möglichen Textbausteine verwenden.

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Mir ist aufgefallen, dass Vermittlungsangebote vom Amt bereits 2 bis 3 Tage, bevor ich sie per Post bekomme bereits auf meinem Bewerberaccount registriert wurden (Text im Protokoll: Vermittlungsvorschlag erstellt, kein Kontakt vor VV-Erstellung).
Das ist normal. Sobald man im VerBIS-Stellengesuch eines Kunden auf "VV versenden" klickt, geht der Sendeauftrag online nach Nürnberg, von wo aus der VV per Post zugesandt wird, er taucht als versendet aber sofort im Jobbörse-Profil des Kunden auf. Sprich: Er geht dem Kunden doppelt zu, einmal online und einmal per Post.

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Jetzt meine Fragen: Kann meine Sachbearbeiterin lesen, wenn ich Nachrichten dort abgefragt habe, also auch die Vermittlungsvorschläge ?
Nein. Die Vermittlerin bekommt ledigliche eine Benachrichtigung, wenn du in der Jobbörse selbst angibst, dass du dich auf den VV beworben hast. Über das alleinige Aufrufen des VV erhält die pAp keine Nachricht, das kann sie nicht sehen, obwohl ich mir denken könnte, dass es durchaus irgendwo systemtechnisch erfasst wird. Davon erfährt die Vermittlerin/pAp/SB aber nichts! Dass die Vermittlerin das nicht erfährt, ist auch sinnvoll, denn es würde zu einem Verwaltungs-Kollaps führen, wenn man als pAp von über 400 Kunden ständig Nachricht erhielte, wenn dieser oder jener VV von Kunde XYZ aufgerufen wurde.

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Bin ich verpflichtet, täglich mein Bewerberprofil aufzurufen? Ich kann nicht jeden Tag ins Netz gehen, habe kein eigenen PC.
Du bist überhaupt gar nicht verpflichtet, jemals in dein Bewerbungsprofil zu schauen! Das Jobbörse-Profil soll eine optionale Servicedienstleistung für den Kunden sein, die er nutzen kann, aber niemals nutzen muss.

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Muss ich nur auf die schriftlichen Vermittlungsvorschläge reagieren?
Ja. Wobei du rein rechtlich gesehen sogar nur auf jene VVs reagieren musst, die dir nachweislich schriftlich (d.h. mittels Postzustellurkunde) zugegangen sind. Wenn man allerdings regelmäßig behauptet, die Post nicht bekommen zu haben, werden die Amtsmitarbeiter auch schnell misstrauisch und man gerät eher auf deren Radar. Das gilt es zu vermeiden. Ich würde also grundsätzlich dazu raten, sich auf jeden VV zu bewerben bzw. bei Weigerung hinreichend gute Gründe auf dem Antwortbogen aufzuführen, wenn man sich nicht bewirbt. Im Zweifelsfall würde ich die Gründe, wenn keine "Eiszeit" zwischen Kunde und Vermittler herrscht, zusätzlich in einem persönlichen Gespräch darlegen, da sowas immer mehr Nachdruck (hohe Glaubwürdigkeit) erzeugt.

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Ich hatte mal den Fall, da habe ich zufällig mal sporadisch wieder mal mein Profil aufgerufen und habe dort eine neue Nachricht erhalten, dass ein neues angebot im Protokoll steht. War aber schon 12 Tage dort drin, ich wusste davon nichts, da ich dieses Angebot nicht schriftlich von der ARGE zugeschickt bekam.
Das kann mehrere Gründe haben, wobei mir zwei als naheliegend erscheinen:

1) Der VV ist tatsächlich auf dem Postweg verloren gegangen. Das passiert hin und wieder durchaus.

2) Der VV wurde nicht über Nürnberg versendet, sondern vom Vermittler lokal am eigenen PC ausgedruckt, dir aber nie zugestellt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass gelegentlich so verfahren wird, wenn vom Vermittler gefordert wird, eine bestimmte Anzahl an VVs pro Monat an Kunden zu versenden, der Vermittler aber eigentlich weiß, dass ein VV, den er da verschicken soll, nicht passt. Um sich dann die mögliche Auseinandersetzung mit dem Kunden zu ersparen (Motto: Warum haben Sie mir das geschickt, Das passt doch nicht, Sie wissen doch...) bzw. um dem Kunden diesen Unsinn gar nicht erst anzutun, um aber gleichsam den Vorgaben genüge zu tun, die zum Beispiel lauten können, dass jeder Marktkunde 6 VVs im Monat erhalten muss, druckt man dann eben den VV lokal aus und legt ihn gleich in die Rundablage.

Der VV steht dann im System, und das zählt! Und wenn kritische Rückfragen doch mal kommen sollten, kann man immer sagen, man habe den VV mit der Hauspost versendet, wollte ihn aber deshalb extra lokal ausdrucken, um mit Textmarker noch was für den Kunden anzustreichen...

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Habe mich dann dort beworben, allerdings später, um kein Ärger zu bekommen. Hätte ich nicht zufällig auf den Account aufgerufen, hätte ich von dem Vermittlungsvorschlag nichts gehört und dann wohl erstmal Ärger an der Backe gehabt oder was meint ihr?
Das ist unmöglich pauschal zu beantworten, da es immer vom individuellen Vermittler und auch von der Restriktivität der jeweiligen Vorgaben/Kontrollen abhängt. Es gibt Vermittler in Agentur und Jobcenter, die halten es so gut wie nie nach, ob ihre Kunden sich auf VVs bewerben, denen ist das völlig egal bzw. sie sind so überlastet, dass sie es gar nicht nachhalten können, selbst wenn sie wollten. Es reicht, das zeigt die alltägliche Praxis, vielfach schon die allgemeine Angst der Kunden vor Sanktion, um sie gefügig zu halten, so dass es echter Kontrolle durch reales Nachhalten oft gar nicht mehr bedarf, da der Kunde die angstbasierte Selbstkontrolle schon internalisiert hat.

Folglich wandern ganz viele Antwortschreiben der Kunden auf VVs genauso ungelesen in die Rundablage, wie viele eingereichte Bewerbungen. Das Problem für den Kunden ist: Er weiß nie, wie sein Vermittler so tickt bzw. er kann sich auf Stringenz im Vermittler-Verhalten nie wirklich verlassen.

Es gibt auch Vermittler, die einen besonderen Ehrgeiz in Verfolgungsbetreuung entwicklen bzw. von Vorgesetzten regelrecht gescheucht werden, solche Verfolgungsbetreuung zu praktizieren. Die geben diesen Druck dann direkt an die Kunden weiter, die setzen sich Wiedervorlagen, um den Eingang von VV-Rückantworten und Eigenbemühungen zu kontrollieren, die halten das nach und sind dann schnell beim Anhören/Sanktionieren.

Da man nie weiß an wen man gerät bzw. da Vermittler auch oft wechseln und man so schnell mal von einem Indifferenten an einen Verfolgungsbetreuer durchgereiht wird, ist es ratsam, sich lieber einmal mehr als einmal zu wenig zu bewerben. Und zwar auch auf unsinnige VVs ohne jedwede reale Chance der Einstellung.

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Liegt die ARGe in der Beweispflicht, wenn sie Vermittlungsvorschläge per Post schickt?
Ja, das tut sie. Und wenn du auf eine Anhörung antwortest, dass du einen VV nie erhalten hast und die Behörde die Zustellung dann nicht nachweisen kann (weil keine PZU vorliegt), dann kannst du nicht sanktioniert werden. Passiert dies aber öfter, kannst du davon ausgehen, dass VVs und Einladungen dir recht bald nur noch per PZU zugestellt werden. Und wenn es erst mal so weit ist, steht zu vermuten, dass man alles versuchen wird, dich dann auch zu sanktionieren, wenn man eine Möglichkeit dazu sieht. Aber glücklicherweise passiert dies entgegen mancher Behauptungen hier im Forum, wonach so eine Verfolgungsbetreuung die Regel sei, noch immer eher selten!

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
Zusamenfassend gefragt: Bin ich verpflichtet, die virtuelle Jobbörse täglich abzufragen oder gelten nur die schriftlichen Vermittlungsvorschläge vom Amt?
Nur postalisch zugesandte, schriftliche VVs sind relevant. Alles andere kannst du ohne Bedenken ignorieren.

Zitat von CarolaW02 Beitrag anzeigen
In der EGV steht, dass ich Vorschläge per post bekomme und mich dann innerhalb von 3 Tagen bewerben soll.
Dann solltest du, um Ärger zu vermeiden, genau so auch verfahren. Die Rückantwort, dass du dich beworben hast, kannst du dem Amt dann aber durchaus auch online über das Jobbörse-Profil zukommen lassen, oder per e-mail direkt an die Vermittlerin. Das spart dann auch Porto und du hast einen Nachweis der Übermittlung!
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Alt 18.03.2013, 17:03   #25
CarolaW02->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
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Registriert seit: 07.10.2012
Beiträge: 50
CarolaW02
Standard AW: Virtuelle Jobbörse

Zitat von CarolaW02 http://www.elo-forum.org/images/buttons/viewpost.gif
In der EGV steht, dass ich Vorschläge per post bekomme und mich dann innerhalb von 3 Tagen bewerben soll.
Dann solltest du, um Ärger zu vermeiden, genau so auch verfahren. Die Rückantwort, dass du dich beworben hast, kannst du dem Amt dann aber durchaus auch online über das Jobbörse-Profil zukommen lassen, oder per e-mail direkt an die Vermittlerin. Das spart dann auch Porto und du hast einen Nachweis der Übermittlung!


BurnsTorn

Herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag und die Beantwortung meiner so vielen Fragen. Du hast Dir viel Mühe gemacht und Dir die Zeit genommen um zu helfen.

Die Antwortschreiben gebe ich nicht ab, ich werde beim Kundencenter anrufen und dort mitteilen, dass ich mich beworben habe (Steht so in meiner EGV). Werde dann Datum, Zeitpunkt und Name des >kundencenter-SB. notieren. Ferner werde ich alle acht Wochen eine aktuelle Bewerbungsliste ans Amt schicken, da steht unter anderem ausführlich dabei bei Details Firmen: Zwischenbescheide, Beworben am, nachgefragt am..e.c.t.). die Liste habe über Excel selbst entworfen. also ein Service meinerseits, ich müsste ja nicht regelmäßig eine Liste schicken, mache es aber trotzdem. Da hat meine Vermittlerin wenigstens was zu lesen und erspart vielleicht eine unnötige Einladung in der es meistens nur geht.."Und, wie schauts aus, wie ist der Stand ihrer Bewerbung"..e.c.t.). Es läuft ja bei mir, brauch kein Tritt in den Allerwertesten.

Liebe Grüße
Carola




Seepferdchen

Auch Dir nochmal lieben Dank für Deine Beiträge und Hilfe.


Jetzt fühle ich mich in meiner Bewerbungsphase wesentlich sicherer Dank Euch.
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