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Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 16.06.2007, 08:26   #26
na
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Das mit dem Anwalt ist eine Empfindungssache. Ich würde das nicht als Drohung, sondern als eine genaueste Überprüfung sehen, und als einen guten Grund, weswegen du dich bis jetzt noch nicht melden konntest. Wie willst du denn sonst erklären, dass du dich erst heute meldest, wo die Maßnahme wohl schon im vollen Gange ist und du nicht einmal abgesagt hast?

Lass dir aber bitte nicht viel Zeit dazu, denn die hast du jetzt nicht mehr. Was war denn das für eine Maßnahme? Hast du da wirklich ein Manko? Ich schaue heute noch bis in die Nacht hier in den PC. Morgen bin ich nicht zuhause, schaue aber morgen Abend nochmal in den PC. Es ist schon ganz gut, dass die Begründung, weswegen du die Maßnahme einfach ignoriert hast, mit reinkommt. Eigentlich lässt man so etwas nicht einfach ohne Erklärung beiseite und geht nicht hin (auch wenn das alles etwas voreilig war).
 
Alt 16.06.2007, 08:57   #27
redfly
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@ Rotkäppchen


Super Hilfestellung - TOP !!!
redfly ist offline  
Alt 16.06.2007, 11:28   #28
na
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Zitat von ft60user Beitrag anzeigen
@ Rotkäppchen


Super Hilfestellung - TOP !!!
Danke, das höre ich gerne.
 
Alt 16.06.2007, 14:06   #29
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SirDrago
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Danke, das höre ich gerne.


SirDrago, ich habe mir diese letzte Version nochmal überlegt. Ich bin nun zu der Meinung gekommen, dass du hier den Satz: "Auch die einmonatige vorgegebene Maßnahme betrachte ich als etwas kurzfristig, nicht individuell, nicht auf mich zugeschnitten und deshalb für überflüssig, denn ich besitze bereits diese Kenntnisse (hier detaillierst du das, was man dir da beibringen möchte, und erzählst, warum du das alles schon sehr viel besser kannst)." weglassen solltest. Der gehört nicht in einen Widerspruch gegen den Verwaltungsakt rein. Wenn die dich so voreilig in eine Maßnahme reingepresst haben, ohne dass du vorher die EGV unterschrieben hast, ist das deren Problem.

Halte diesen Satz aber mal fest für den Gegenvorschlag bei der EGV. Dort wirst du ja die Maßnahme weglassen und wirst eine Begründung dafür abgeben müssen.
Jo mir fällt da noch ein, kann man nicht auch schreiben das mir die Massnahme oder besser das mir der Inhalt der Massnahme gar nicht richtig erklärt wurde? Also nicht für den Widerspruch für den Verwaltungsakt sondern für den Gegenvorschlag. Ich kann doch nicht wirklich eine EGV unterschreiben wenn mir nichtmal die Inhalte der Massnahme richtig erklärt werden oder?

Aber ich muss den Widerspruch bis heute abend eh fertig machen weil ich ab morgen erstmal für 1 Woche kein Zugang zum Internet haben werde. Von daher werd ich heute abend nochmal schauen und dann meinen Widerspruch ausdrucken und dann am Montag abgeben.

Aber schonmal vielen Dank an dich für deine Hilfe. Find ich sehr nett von Dir! :)
__

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Alt 16.06.2007, 14:36   #30
na
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Eigentlich wird hier niemand informiert. Trotzdem ist es ein Argument, und deshalb fand ich meinen vorherigen Widerspruch "Ich habe das durch einen Rechtsanwalt prüfen lassen, weil ich hierüber keine Information erhielt" gar nicht verkehrt. Das war keine Drohung, das war eine Notwendigkeit durch den der Mangel an Information.

Ich würde hier auf jeden Fall noch in den Widerspruch setzen, dass du solange gebraucht hast, weil man dir ja nichts erklärt hat. Und das eine Vereinbarung "vereinbar" ist, d.h., dass man sie aushandeln kann, das lass mal weg, denn sonst gibst du ja zu, dass du nicht wusstest, was ein Vereinbarung ist. Der Klarheit wegen schreibe ich nachstehend nochmal den veränderten Text. Da bin ich ja mal gespannt, wie die reagieren.

Und danach arbeite bitte den Gegenvorschlag aus, denn sonst rechtfertigst du einen gültigen Verwaltungsakt mit Leistungskürzung.
 
Alt 24.06.2007, 16:28   #31
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SirDrago
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Hatte den Widerspruch am letzten Montag abgeben bei der ARGE aber hab bis jetzt noch nichts gehört.
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Alt 24.06.2007, 16:50   #32
na
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Zitat von SirDrago Beitrag anzeigen
Hatte den Widerspruch am letzten Montag abgeben bei der ARGE aber hab bis jetzt noch nichts gehört.
Die werden sich schon noch melden; in der Regel melden sie sich erst nach 14 Tagen.
 
Alt 24.06.2007, 16:57   #33
Arwen
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Arwen
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Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
Die werden sich schon noch melden; in der Regel melden sie sich erst nach 14 Tagen.
... was dann wiederum außergewöhnlich früh wäre ;)


Gruß, Arwen
__



Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Arwen ist offline  
Alt 24.06.2007, 17:06   #34
Linchen0307->Emailproblem
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Linchen0307 Linchen0307 Linchen0307
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Rotkäppchen..
du hast eine PN..
__

Hartzer Linchen
Zitat:
Wertestellung: abgewrackte Autos 2500 Euro

..................................Kinder 100 Euro
Bitte beachten
Linchen0307 ist offline  
Alt 27.06.2007, 12:35   #35
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Apega
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Bin neu hier und hoffe, dass die Frage hier richtig ist.

Also, ich bin seit letztem Monat arbeitslos und hätte letzte Woche mit einem 3-wöchigen Bewerbungstraining anfangen müssen. Da ich mich überhaupt nicht mit alldem hier aus kenne, hab ich auch unterschrieben, dass ich dieses Training machen werde usw...
Kurz bevor ich die Maßnahme hätte antreten sollen, habe ich eine Zusage für einen 2-wöchigen Praktikumsplatz erhalten. Diese Zusage habe ich schriftlich bekommen und so auch beim Arbeitsamt eingereicht. Die Maßnahme wäre vom 18.06. bis zum 06.07.gegangen. Das Praktikum geht vom 25.06. bis zum 06.07. In der Woche vom 18.06. bis zum 22.06. war ich vom 18.06. bis zum 21.06. krank geschrieben, wegen einer Grippe.
Jetzt musste ein Bogen ausgefüllt werden, wie viele Tage ich in der Woche beim Betrieb sein werde und wer der Ansprechpartner ist. Der Bogen wurde ausgefüllt und geht morgen per Fax zum Arbeitsamt.

Was passiert nun? Muss ich die Maßnahme nachholen? Oder reicht das Praktikum, für welches ich ja auch Bewerbungen geschrieben habe und welches ich dann ja auch bekommen habe und zur Zeit ja auch antrete (heute hab ich schon um 12Uhr Feierabend gehabt)?
Folgt jetzt noch irgendwas, oder ist die Sache mit dem ausgefüllten und abgestempelten Erhebungsbogen gegessen?

Um Antwort wäre ich wirklich dankbar!
Apega ist offline  
Alt 28.06.2007, 01:28   #36
ethos07
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ethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiert
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@ Apega: stelle dein Problem bitte in einem _eigenen Thema_ noch einmal ins Forum.
(Hier in diesem Thema wird/wurde gerade der FAll eines _anderen_ Users diskutiert. Und nicht deiner.)
ethos07 ist offline  
Alt 28.06.2007, 07:29   #37
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SirDrago
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Zitat von ethos07 Beitrag anzeigen
@ Apega: stelle dein Problem bitte in einem _eigenen Thema_ noch einmal ins Forum.
(Hier in diesem Thema wird/wurde gerade der FAll eines _anderen_ Users diskutiert. Und nicht deiner.)
Jo genau, nämlich meiner. Aber bei mir gibts immer noch nichts neues. Die ARGE lässt sich wohl Zeit.
__

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SirDrago ist offline  
Alt 30.06.2007, 15:15   #38
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SirDrago
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Heute habe ich einen Brief von der ARGE bekommen wo mir mitgeteilt wurde das mein Widerspruch eingegangen ist und der jetzt so schnell wie möglich bearbeitet wird. Hatte ja den Widerspruch schon vor 2 Wochen abgegeben.
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Alt 30.06.2007, 17:01   #39
ethos07
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Na - das ist doch schon mal ein Hoffnungsschimmerchen... Halt die Ohren steif und uns hier auf dem Laufenden!

Gruß,
ethos07
ethos07 ist offline  
Alt 30.06.2007, 17:15   #40
Rechtsverdreher
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Zitat von SirDrago Beitrag anzeigen
Ich bin aber jetzt verwirrt. Soll ich also meinen Widerspruch auf den Verwaltungsakt beziehen und überhaupt nicht auf die basierende EGV?

Wenn ja was sollte mein Widerspruch dann beinhalten?

Wozu Widerspruch einlegen, einfach zurücklehnen und Tee trinken.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline  
Alt 30.06.2007, 17:28   #41
na
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Zitat von Rechtsverdreher Beitrag anzeigen
Wozu Widerspruch einlegen, einfach zurücklehnen und Tee trinken.
Mensch, du Quatschkopf du, du bist ja schon wieder da. Was meinst du was sie mit ihm machen, wenn er sich einfach zurücklehnt und Tee trinkt? Der kriegt kein Geld mehr! In welcher Welt lebst du eigentlich? Du solltest tatsächlich nach Paraguay auswandern, dich in die Hängematte legen und Terere trinken. Da stehen die Mestizinen doch Schlange vor deiner Hängematte. Was willst du eigentlich hier noch? Lerne guarani und kauf dir viele Kondome und ab die Post! In den Chaco! Dahin wird dir die Berliner ARGE mit Sicherheit auch noch dein Hartz IV nachreichen!
 
Alt 16.08.2007, 09:08   #42
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SirDrago
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Hallo,
wollte nur mitteilen das nach 2 Monaten jetzt die Entscheidung von der Widerspruchsstelle bei mir eingegangen ist. Wie nicht anders zu erwarten war wurde der Widersrpruch an unbegründet abgelehnt. Natürlich könnte ich jetzt eine Klage einreichen nur Frage ich mich ob das was bringt. Was für mich interessant wäre zu wissen ist ob es nicht eigentlich immer noch eine mündlich Anhörung geben muss? Oder macht der schriftliche Widerspruch das hinfällig?
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Alt 16.08.2007, 10:30   #43
Rechtsverdreher
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Solange die Dir keine Sanktion aufdrücken würde ich auch nicht klagen.

Die haben Dir die EinV per VA verabreicht, weil sie Dich vom Hals haben wollten. Die halten das für eine neunmalkluge Methode, ist es aber nicht.
__

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Alt 16.08.2007, 12:32   #44
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SirDrago
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Zitat von Rechtsverdreher Beitrag anzeigen
Solange die Dir keine Sanktion aufdrücken würde ich auch nicht klagen.

Die haben Dir die EinV per VA verabreicht, weil sie Dich vom Hals haben wollten. Die halten das für eine neunmalkluge Methode, ist es aber nicht.
Aber eine Verweigerung einer Eingliederungsvereinbarung führt doch immer eine Sanktion nach sich oder?
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Alt 16.08.2007, 12:52   #45
Grobi->Emailproblem
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Grobi
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Zitat von SirDrago Beitrag anzeigen
Aber eine Verweigerung einer Eingliederungsvereinbarung führt doch immer eine Sanktion nach sich oder?
Wenn Du das Ding prinzipiell verweigerst schon. Wenn Du Dich aber weigerst, einen Vorschlag des SB anzunehmen und stattdessen eigene Punkte einbringst, also nur verhandelst ist das Dein Recht und nicht sanktionierbar. Auch, wenn die Argen es immer wieder versuchen.
__

«Die Halunken in Berlin müssen weg, die können es nicht»
E. Stoiber, Aschermittwoch 2004 in Passau.
Man sieht also: Auch Politiker begreifen es manchmal doch!
Neulich auf dem Spielplatz: "Söder hier nicht so rum" - Tim, 10 Jahre, zu einem gleichaltrigen, der völligen Unfug erzählte.
Grobi ist offline  
Alt 16.08.2007, 17:48   #46
na
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Wenn du keine Sanktion bekommst und die EGV halbwegs OK ist, würde ich auch sagen: Für was soll man sich die Mühe machen.

Was stand denn in der EGV drin? Kannst du sie nochmal einscannen, oder die 1. Seite bis zu dem PUnkt "Rechtsbelehrungen" abtippen?
 
Alt 17.08.2007, 08:01   #47
SirDrago->Emailproblem
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SirDrago
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In der EGV ging es nur um ein Sofortangebot für ein Bewerbungstraining. Es stand halt drinnen das wenn ich die Massnahme abbrechen würde 30% der Lehrgangskosten zahlen müsste die mir aber gar nicht ersichtlich waren. Das war einer der Hauptgründe warum ich nicht unterschrieben hatte. Ausserdem wurde mir die EGV einfach ausgedruckt und zum unterschreiben vorgelegt was ich nicht gemacht habe.
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SirDrago ist offline  
Alt 17.08.2007, 10:06   #48
na
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Zitat von SirDrago Beitrag anzeigen
In der EGV ging es nur um ein Sofortangebot für ein Bewerbungstraining. Es stand halt drinnen das wenn ich die Massnahme abbrechen würde 30% der Lehrgangskosten zahlen müsste die mir aber gar nicht ersichtlich waren. Das war einer der Hauptgründe warum ich nicht unterschrieben hatte. Ausserdem wurde mir die EGV einfach ausgedruckt und zum unterschreiben vorgelegt was ich nicht gemacht habe.
Und mit ganz genau welchem Wortlaut wurde der Widerspruch des Verwaltungsaktes abgelehnt?
 
Alt 17.08.2007, 11:15   #49
holz50->Emailproblem
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holz50
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hallo mitstreiterInnen
------------------------

würde euch gerne mal von meiner extremen
eingliederungsvereinbarung
berichten und euch um kommentare und hinweise bitten.

mein sb torpediert mich seit monaten mit 1-euro-jobs, die ich dank guter rechtlicher beratung bislang alle abwehren konnte. genauso der versuch, mich durch illegale kürzungen oder amtsarzt-termine einzuschüchtern.
ein profiling wurde mit mir nicht erstellt, weiterbildungsmaßnahmen (bin seit 5 jahren arbeitsloser computergrafiker) wurden rigoros abgelehnt -es blieben angeblich nur 1-euro-jobs ...bekannter schwachsinn.

nun erhielt ich unangekündigt eine eingliederungsvereinbarung in die hand gedrückt, gegen die ich mich wahrscheinlich schon etwas wehren kann (umformulieren etc.). da mein rechtsanwalt gerade in urlaub gefahren ist, würde ich euch aber bitten, mir mal einen tipp oder hinweis zu geben, wie ich mit folgendem _wahnsinn_ umgehen kann:

von mir wird u.a. gefordert (bzw. mir als leistung angeboten), originalzitate:

- teilnahme des persönlichen ansprechpartners an bewerbungs- und vorstellungsgesprächen für vorgenannte 1-eurojobs. der persönliche ansprechpartner teilt dem leistungsempfänger ort, zeit und träger des gemeinsam wahrzunehmenden termins mit. sofern dieser mitgeteilte termin aus irgendwelchen gründen nicht stattfindet, legt der grundsicherungsträger neue termine fest
-kontaktaufnahme zu früheren arbeitgebern bis spätestens zum ablauf der 35. kalenderwoche
-nutzung der gelben seiten und jeglicher tageszeitungen zur stellensuche
-bei vorstellungsgesprächen den unbedingten willen zur aufnahme einer jeden zumutbaren tätigkeit gegenüber dem arbeitgeber zum ausdruck zu bringen
- [...] dabei hat der leistungsempfänger in diesen bewerbungsunterlagen seine schriftliche darstellung des bisherigen beruflichen werdegangs und den dabei erworbenen qualifikationen allein auf die anforderungen der beworbenen stelle zu richten. ein eindruck bei der beworbenen firma einer überqualifizierung des leistungsempfängers ist somit zu unterlassen
-lohnforderung gegenüber dem eventuell künftigen arbeitgeber maxmal in höhe des für diesen geltenden tariflohnes. sofern dieser an keinen tarif gebunden ist, wird das angebot des eventuell künftigen arbeitgebers angenommen
-annahme und ordnungsgemäße erfüllung eines jeden durch die arge zugewiesenen 400 eurojobs (minijob); unabhängig von der höhe des verdienstes
-annahme und ordnungsgemäße erfüllung eines jeden durch die arge zugewiesenen 1-eurojob (arbeitsgelegenheit gegen aufwandsentschädigung)

dies alles ist kein witz! liege ich richtig in der annahme, dass einige dieser punkte ein fall für amnesty international sind?! jedenfalls habe ich solche forderungen in dieser dreistigkeit noch nirgends gefunden -und das war nur eine auswahl der forderungen.
natürlich sehe ich das ganze als grobe einschüchterung und werde mich sachlich versuchen zu wehren. werde meine kritik und gegenauffassungen schriftlich einreichen und um schriftliche beantwortung und gewährung von weiterer bearbeitungszeit bitten, bis mein anwalt wieder aus dem urlaub zurück ist.

mich würde interessieren, ob ihr schon mal ähnliches wie in den punkten "zwangsbegleitung zu vorstellungsgesprächen", "bewerbungsunterlagen verstümmeln" und "unbedingten willen ... zum ausdruck bringen" erfahren habt?
ich plane, dieses machwerk "eingliederungsvereinbarung" öffentllich zu machen und kann es gerne auch hier im forum (anonymisiert) einstellen.
für tipps und hinweise bin ich euch sehr dankbar.
denn: der kampf geht weiter!
holz50 ist offline  
Alt 17.08.2007, 12:20   #50
Rechtsverdreher
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Zitat von holz50 Beitrag anzeigen
- teilnahme des persönlichen ansprechpartners an bewerbungs- und vorstellungsgesprächen für vorgenannte 1-eurojobs. der persönliche ansprechpartner teilt dem leistungsempfänger ort, zeit und träger des gemeinsam wahrzunehmenden termins mit. sofern dieser mitgeteilte termin aus irgendwelchen gründen nicht stattfindet, legt der grundsicherungsträger neue termine fest
Auf jeden Fall haßt Dein Sachbearbeiter Dich. Der will Dich unter allen Umständen in einen 1 Ein-Euro-Job zwingen, was ihm mit Anwalt kaum gelingen dürfte.

Zitat:
-nutzung der gelben seiten und jeglicher tageszeitungen zur stellensuche
Kostenfrage in der EinV regeln lassen. Wer bezahlt denn die Tageszeitungen und die Bewerbungskosten?

Zitat:
-bei vorstellungsgesprächen den unbedingten willen zur aufnahme einer jeden zumutbaren tätigkeit gegenüber dem arbeitgeber zum ausdruck zu bringen
Na ja, dann zeigst Du dem Arbeitgeber einfach die EinV und dann machst Du noch einen Kniefall mit dem Hinweis auf die EinV.

Zitat:
- [...] dabei hat der leistungsempfänger in diesen bewerbungsunterlagen seine schriftliche darstellung des bisherigen beruflichen werdegangs und den dabei erworbenen qualifikationen allein auf die anforderungen der beworbenen stelle zu richten. ein eindruck bei der beworbenen firma einer überqualifizierung des leistungsempfängers ist somit zu unterlassen
Kann ich mir nicht vorstellen das dieser Punkt legitim sein soll. Davon abgesehen kann man Deinen Werdegang ja aus dem tabellarischen Lebenslauf entnehmen. Kannst ja mal anfragen, ob Du den fälschen sollst.

Zitat:
-annahme und ordnungsgemäße erfüllung eines jeden durch die arge zugewiesenen 400 eurojobs (minijob); unabhängig von der höhe des verdienstes
Würde ich noch was von "Zumutbarkeit", "Rechtmäßigkeit" etc. hinzufügen lassen.

Zitat:
-annahme und ordnungsgemäße erfüllung eines jeden durch die arge zugewiesenen 1-eurojob (arbeitsgelegenheit gegen aufwandsentschädigung)
Das würde ich so auf keinen Fall unterschreiben, da musste Dich mal in bezug auf 1 Ein-Euro-Jobobs erkundigen, das wurde alles schon abgearbeitet.

Am besten Du teilst denen mit das Dein Anwalt bis zum XXX verreist ist und sich dann mit diesem Hirni befassen wird.
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