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Start > > -> Ein-Euro-Job ohne Eingliederungsvereinbarung nicht möglich?

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 14.04.2007, 16:19   #1
na
Gast
 
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Standard Ein-Euro-Job ohne Eingliederungsvereinbarung nicht möglich?

Hartz IV lässt mich seit einigen Wochen nicht mehr leben. Jetzt gibt es schon wieder ein Problem. Hoffentlich beschreibe ich es in meinem Frust nicht zu lang:

Im Oktober 06 verpasste man mir einen Ein-Euro-Job, den ich gleich am nächsten Tag antreten sollte. Ging aber nicht, denn der Naturschutzverein, bei dem ich arbeiten sollte, brauchte für den Aufbau einer Datenbank erst jemand ab Dezember. Ich bat also die SB um einen aktualisierten Bescheid in Bezug auf Antrittsdatum und auch in Bezug auf Fahrtkosten. Die Fahrkosten wurden im Bescheid nämlich nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln zugesagt. Der Naturschutzverein liegt auf einem Hügel in Wald und Wiese, wo die Busse nicht hinfahren und die Fahrräder nicht hochkommen.

Die Kosten mit eigenem PKW wurden mir von der SB nur am Telefon zugesagt. Ich sollte den Bescheid per Hand korrigieren! Nein, ich möchte per Post einen aktualisierten Bescheid. Dann müsste ich aber lange darauf warten, denn sie hätte keine Zeit vor Weihnachten (2006). Und das war unser letztes Gespräch, denn seitdem ist die Dame telefonisch nicht zu erreichen und beantwortet auch nicht meine schriftlichen Reklamationen.

Es geht weiter: Die EGV, die ich im Oktober unterschreiben sollte, habe ich schriftlich beanstandet, habe Martins Muster genommen und es im Oktober abgegeben. Habe nie wieder etwas gehört! Und die Maßnahme ist Ende Mai zu Ende! Auch die Fahrtkosten, die ich brav monatlich bei ihr einreiche, wurden nie bezahlt! Schriftliche Reklamationen bleiben unbeantwortet, telefonisch ist die SB nicht zu erreichen und ihr Vorgesetzter (der wohl versehentlich einmal an ihr Telefon ging) wollte sich vorrangig darum kümmern. Das ist vor 2 Monaten gewesen.

Also drohe ich der SB in einem Brief, eine Klage bei dem Landrat wegen Untätigkeit einzureichen und setzte eine Frist (in unserem Landkreis werden Hartz IV-Empfänger vom Landkreis in einer Abteilung, die sich überflüssigerweise "Job-Offensive" nennt, betreut - wer sich diesen Namen einfallen ließ, kann weder deutsch noch eine andere Sprache!).

Ca. 1 Woche vor Ablauf dieser Frist wurden meinem Konto 112.- Euro gutgeschrieben (Verwendungszweck: "lt. Bescheid"), die ich nicht zuordnen kann, denn die Fahrtkosten für den Ein-Euro-Job betrugen zwischen 50 und 60 Euro monatlich. Evtl. sind das Bewerbungsunkostenerstattungen von 2006. Die SB lässt sich telefonisch wieder nicht erreichen. Sollte ich die Klage beim Landrat wegen Untätigkeit einreichen, oder eine weitere Frist zur Erledigung und Klärung aller Vorgänge und Zahlungen setzen?

Das war aber noch nicht alles. Rotkäppchens Kummer geht im Wald noch weiter, und zwar mit dem Ein-Euro-Job:

So schön ein Waldhaus im grünen, 5 Min. Autofahrt von meinem Wohnsitz, sein mag: Ich mußte dort eine Datenbank aufbauen und füttern, wo ich beruflich als Akademikerin, Vorstandsreferentin und langjährig erfahrene, internationale Kraft schon ganz andere Dinge getan hatte. Trotzdem, ich machte es sogar gerne! Aber nach 2 Monaten war die Datenbank fertig, und die 6 Monate waren noch nicht um. Ich soll in der Zeit ein paar Naturbücher lesen, werde ich aufgefordert! Mach ich auch, aber bitte nicht täglich 4 Stunden. Ob ich denn mal das Büro aufräumen soll? Nein!!!! Dann findet der Leiter des Waldhauses nichts mehr. Ob ich vielleicht ein paar Verwaltungsaufgaben übernehmen soll? Nein, das kann ich doch nicht!

Der Leiter der Naturstation (ein regelrechter A.... und Tyrann, der alles alleine macht und kontrolliert, alle runterdrückt, grundsätzlich widerspricht, selbst keinen Widerspruch duldet, nicht tief denkt und alle als Sozialhilfeempfänger bezeichnet - außer mir sind Wald- und Landschaftspfleger alles Ein-Euro-Jobber) tut so als ob 4 Stunden lesen täglich möglich und interessant ist und will nichts mehr hören. Ich werde den Verdacht nicht los, dass ich dort nur rumsitzen soll, weil ich dem Verein vom Landkreis (oder Sozialamt, wie der A.... das nennt) Geld einbringe.

Ansonsten ist der Job sicherlich nicht der schlechteste, denn der A.... ist hauptberuflich Beamter (deshalb hat er für ehrenamtliche Tätigkeiten wie diese auch so viel Zeit) und ich bin im Waldhaus dort jeden Tag allein. Das ist gemütlich und keiner stört - aber langweilig und überflüssig. Ich bekomme den A.... und alle anderen selten zu sehen. Ich halte es aber für riskant, die Stunden einfach nur aufzuschreiben ohne anzutreten. Die Stundenzettel hat er immer anstandslos bezahlt.

Es geht aber noch weiter: Letzte Woche wurde ich zu einem Sitzungsgespräch im Haus herbeigerufen. Es war ein Mann vom "Sozialamt" gekommen, den ich nicht kannte, und der A..... rief alle Wald- und Gartenarbeiter (d.h. alle 1 E-Jobber) zusammen. Ganz schön demütigend, aber ich bin ja ein starker Mensch. Der Mann vom "Sozialamt" wollte sich erkundigen, wie es uns so geht. Keiner der Arbeiter traute sich den Mund zu öffnen. Die meisten können auch kein oder wenig deutsch. Das Leid meiner Langeweile habe ich ihm vor den Waldarbeitern nicht anvertrauen wollen. Ich klagte aber, dass mir noch keine Fahrtkosten erstattet wurden, der Bescheid nicht aktualisiert wurde, die EGV nicht unterschrieben sei und man glatt meinen könnte, die SB seien seit Oktober in Urlaub. Dass ich dabei sei, eine Klage beim Landrat wegen Untätigkeit zu verfassen. Er reagierte leicht schockiert.

Dieser Mann stellte sich als "nicht für mich zuständig" heraus (die Job-Offensive sei zuständig), meinte aber, dass ich ohne EGV hier gar nicht sein dürfte. Ich hätte aber jeden Monat von der Naturverein meinen EE-Lohn bekommen, sagte ich ihm. Er fürchtete, dass das nicht in Ordnung war. Der A..... wurde auch unsicher (er fürchtete wohl um sein Geld; evtl. zu viel bezahltes? Rückforderung?).

Und es geht noch weiter: Der A..... fragt den Mann von dem "Sozialamt", ob man meinen Vertrag, der ja Ende Mai ausläuft, verlängern kann, weil ich ja so dringend gebraucht werde und ich mir durch die Anfertigung der Datenbank ja so ein wertvolles wissen angeeignet habe! Wie gesagt, war der Mann vom Sozialamt aber nicht für mich zuständig. Er wollte das aber weitergeben.

Weiß hier jemand einen guten Rat?

Es grüßt und dankt das Rotkäppchen aus dem Wald.
 
Alt 14.04.2007, 16:29   #2
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

http://www.alg-2.info/hilfe/einglied...oeglichkeiten/

3.1 „Arbeitsgelegenheit“ statt Eingliederungsvereinbarung?
 
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Ein-Euro-Job, eingliederungsvereinbarung, moeglich, ohne

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