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Start > > -> Wehren gegen Eingliederungsvereinbarungen

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


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Alt 15.01.2007, 18:25   #1
poldibaer->Emailproblem
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Beiträge: 166
poldibaer poldibaer poldibaer
Standard Wehren gegen Eingliederungsvereinbarungen

Hallo,

da ich es ehrlich gesagt leid bin, immer wieder davon lesen zu müssen, wieviele Leute auf diesen Unfug namens "Eingliederungsvereinbarung" hereinfallen und den Scheiß auch noch unterschreiben, werd ich jetzt mal erklären, wie wir das hier handhaben:

Ganz wichtig: Bei Personen, die schlecht oder gar nicht Deutsch können, muß, wenn die Behörde zum Termin geladen hat, immer (!) ein zudem neutraler Dolmetscher anwesend sein. Ist das nicht der Fall (und der Betroffene ist nicht verpflichtbar, seinerseits einen Dolmetscher mitzubringen, da ja die Behörde etwas von ihm will) kann der Termin sofort abgebrochen werden.

Noch viel wichtiger: Man geht nicht alleine zu wichtigen Terminen, sondern nimmt sich eine möglichst sachkundige Person als Beistand gemäß § 13 Abs 4 SGB X mit und zusätzlich noch 2-3 Zeugen. Den Beistand muß die Behörde zulassen, bei den Zeugen kann sie ablehnen, muß es aber nicht, denn man kann ja fragen, was gegen die Zeugen einzuwenden wäre, ob denn die Behörde etwas zu verbergen hätte. Wichtig immer: man darf sich, den Beistand und die Zeugen nicht abwimmeln lassen. Dazu gehört Mut und Härte, und das ist nicht einfach für manche, aber nirgends steht geschrieben, daß das Leben einfach zu sein hat!


Okay, nun zu den "Eingliederungsvereinbarungen":

"Eingliederungsvereinbarungen", die ich im folgenden nur "EGV" nenne, sind, wie das gesamte Hartz-IV-System generell, schlichtweg dummes Zeug, weil Hartz-IV und diese EGV allein schon aufgrund fehlender Arbeitsplätze niemandem dabei helfen, in Arbeit zu kommen. Hartz-IV und die EGV wurden von inkompetenten Beamten des Arbeitsministeriums erfunden mit dem alleinigen Ziel, Bezieher von Hartz-IV zu kontrollieren und zu schikanieren. Hartz-IV und EGV sind also weder sinnvoll, noch irgendwie nützlich, sondern reine Volksverdummung und Drohkulisse, gegen die man sich wehren muß - und kann!!!

Grundsätzlich darf die Sozialbehörde eine Unterschrift unter eine "korrekt" (siehe im folgenden) zustande gekommene EGV nur dann verlangen, wenn diese EGV für den Leistungsbezieher einen wirklichen Nutzen hat, wobei "Nutzen" nicht die zumeist inkompetente Auffassung irgendwelcher Sozialbehördler zur Grundlage haben kann, sondern einzig und allein nur nachweisliche Fakten, daß die EGV dem davon betroffenen Leistungsbezieher arbeitsmarktbezogen tatsächlich weiterhilft und ihn effektiv in eine existenzgesicherte Arbeitsstelle vermittelt. Fehlt dieser Grundsatz, muß eine EGV generell nicht unterzeichnet werden.

EGV unterliegen zudem dem § 15 SGB II und etlicher weiterer Vorschriften, die man z.B. im "NOMOS-Kommentar zum SGB II" zu § 15 SGB II nachlesen kann. Wer möchte, kann von mir die entsprechenden Seiten aus dem Kommentar als PDF-Datei haben, bitte PN an mich, oder, falls das hier möglich ist, stelle ich die Datei auch gerne hier zum DL zur Verfügung.

Voraussetzung für ein einigermaßen sinnvolles Zustandekommen einer EGV (so es dieses denn gäbe) ist es, daß vor der Unterschrift unter diesen Wisch die Sozialbehörde (obwohl z.B. ARGEn gar keine Behörden sind...) mit dem Leistungsbezieher drei Arbeitsschritte mit geschultem Personal durchzuführen hat:


1.
Profiling bedeutet die gründliche, schriftliche Erfassung aller Fähigkeiten des Leistungsbeziehers, die sich ggf. auf dem Arbeitsmarkt verwerten liessen (wenn es denn einen Arbeitsmarkt gäbe...), also zum Beispiel erlernte und angeeignete Berufe, Führerscheine, Sprachen, alle Arten von handwerklichen und sonstigen Fähigkeiten, Computer-Kenntnisse (Betriebssystem, Anwendungen usw.) usw. usw.

Über dieses Gespräch mit dem Betroffenen, das durchaus länger als eine Stunde dauern kann, aber nicht weniger als 30 Minuten dauern sollte, ist gemäß den Vorschriften ein Protokoll anzufertigen, von dem eine Kopie dem Leistungsbezieher (bei Ausländern auch in deren Sprache) auszuhändigen ist (natürlich sollte da ein Stempel der Behörde und die Unterschrift des Sachbearbeiters drauf sein...)


2.
Chanchen- und Risiken-Abwägung bedeutet die schriftliche Erfassung aller Hindernisse auf Seiten des Leistungsbeziehers, die ihn daran hindern, seine beim Profiling erfassten beruflich verwertbaren Fähigkeiten umzusetzen, also z.B. fehlender Führerschein, kein Pkw, schlechtes Deutsch oder gar keine Deutsch-Kenntnisse, Schulden, Krankheiten, Behinderungen, familiäre Gründe usw. usw.

Auch über dieses Gespräch mit dem Betroffenen, das durchaus länger als eine Stunde dauern kann, aber nicht weniger als 30 Minuten dauern sollte, ist gemäß den Vorschriften ein Protokoll anzufertigen, von dem eine Kopie dem Leistungsbezieher (bei Ausländern auch in deren Sprache) auszuhändigen ist (natürlich sollte da ein Stempel der Behörde und die Unterschrift des Sachbearbeiters drauf sein...)


3.
Feststellung des beruflichen Standortes bedeutet das Fazit aus den Arbeitsschritten zu 1. und zu 2., man stellt also die Fähigkeiten des Leistungsbeziehern eventuellen Hindernissen gegenüber und versucht, zu ermitteln, was beruflich (noch) geht, und was nicht (mehr) und prüft dann zusammen mit dem Leistungsbezieher, welche Stellen passend zu diesem Fazit offen sind und wohin man ihn vermitteln könnte - wobei man die Vermittlung in unbezahlte Praktika oder 1.-Euro-Jobs getrost ablehnen kann, denn diese sind keine existenzsichernd bezahlten Tätigkeiten.

Auch über dieses Gespräch mit dem Betroffenen, das durchaus länger als eine Stunde dauern kann, aber nicht weniger als 30 Minuten dauern sollte, ist gemäß den Vorschriften ein Protokoll anzufertigen, von dem eine Kopie dem Leistungsbezieher (bei Ausländern auch in deren Sprache) auszuhändigen ist (natürlich sollte da ein Stempel der Behörde und die Unterschrift des Sachbearbeiters drauf sein...)


Wichtig dabei: Diese drei Arbeitsschritte sind nach dem § 15 SGB II und weiteren damit zusammenhängenden Vorschriften zwingende Grundlage für eine sinnvolle, rechtlich zumindest im Ansatz zulässige EGV - und diese drei Arbeitsschritte müssen unbedingt von speziell dafür ausgebildeten Personal der Sozialbehörde durchgeführt werden - denn es geht nicht, daß ein Sozialbehörden-Sachbearbeiter, der z.B. vom Maurer-Handwerk und Bauwesen keine Ahnung hat, die Fähigkeiten eines Bauhandwerkers qualifiziert bewerten soll, der Maurer gelernt und sich in der Folge zig weitere (z.B. bauhandwerkliche, technische, bau-logistische usw.) Fähigkeiten angeignet hat.

Genau hier ist nun der Knackpunkt.

Die Sozialbehörden haben generell kein für soziale Belange und Arbeitsberatung korrekt ausgebildetes Personal, weil das alles Verwaltungsleute sind, Beamte wie Angestellte, die keine nachweislichen Qualifikationen außerhalb ihrer Verwaltungsausbildung haben. Hinzu kommen noch die ganzen Telekomiker, Postler und wo sie sonst noch alles her sind in den heutigen Sozialbehörden...

Daher muß man einen Sachbearbeiter in einem Termin zur Unternzeichnung der EGV zunächst einmal fragen, welchen Beruf er wo gelernt hat und was für sonstige zusätzliche soziale und sonstige Qualifikationen er besitzt - fragt er warum, antwortet man, daß man ein Recht darauf hat, von qualifizierten Fachkräften betreut zu werden.

Antwortet er nicht, muß man ihn auf seine Auskunfts- und Beratungspflichten aus §§ 13-16 SGB I hinweisen und ihn erneut auffordern, sich zu erklären.

Tut er das dann immer noch nicht, weist man ihn darauf hin, daß sein Schweigen oder seine Auskunftsverweigerung ein sogenanntes Dienstvergehen darstellt, das man als Bürger nicht hinzunehmen braucht, und man kann dann den Termin sofort abbrechen - die ganze Nummer natürlich wie immer im Beisein von Zeugen.

Kaum - oder besser gar niemand in den Sozialbehörden - ist, insgesamt gesehen, nämlich befähigt, die drei vorgenannten Arbeitsschritte vor Zustandekommen einer EGV so durchzuführen, daß eine EGV auch nur einigermaßen rechtmäßig würde, weil die Sachbearbeiter nämlich überhaupt nicht geschult sind und, wie schon zu Zeiten des Arbeitsamtes, von den unterschiedlichsten Berufen, die es gibt, gar keine Ahnung haben - wie auch, wenn man nur Verwaltung und Behördenwesen gelernt hat!!!

Deshalb auch zwingen die durchweg inkompetenten Sachbearbeiter in den Sozialbehörden die allermeisten Leistungsbezieher mit Drohungen bzgl. Leistungskürzungen zur Unterschrift - eben, weil sie kein anderes Druckmittel haben aufgrund ihrer eigenen fehlenden Kompetenz, die Vorschriften des SGB II einzuhalten.
Diese Aussage ist aber mit Vorsicht zu genießen. Bitte nicht mit den Kopf durch die Wand.
In einer Verwaltung wird man eingesetzt, ob kompetent oder nicht. Man kann es versuchen, aber nicht fordern. Das muss jeder für sich entscheiden.

Was tun?

Wir empfehlen den Leuten daher, die ihnen im Termin plötzlich vorgelegte und inhaltlich ohne Vorgespräche erstellte EGV auf keinen Fall zu unterschreiben, sondern einzustecken und dann der Sozialbehörde ggf. mit etwas Hilfe von einer Initiative einen Brief zu schreiben und die Sozialbehörde in dem Brief gemäß §§ 33 und § 35 SGB X in Verbindung mit § 13 bis 16 SGB I zur schriftlichen Stellungnahme darüber aufzufordern,

a.
wann der/die Sachbearbeiter/in Soundso die Qualifikation zur Durchführung von EGV nebst vorhergehenden Arbeitsschritten erworben hat

b.
warum diese/r Sachbearbeiter/in Soundso eine Unterschrift unter die EGV ohne Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften verlangt hat, also ohne vorher Profiling, Chancen- und Risikenabwägung und Feststellung des beruflichen Standortes nebst jeweiligen Protokollen mit dem betroffenen Leistungsbezieher durchgeführt zu haben.

Man setzt der Sozialbehörde eine Frist von 7 Tagen zur Beantwortung (Tag und Datum angeben) und gibt das Schreiben im Beisein von Zeugen in der Sozialbehörde ab gegen Empfangsbescheinigung auf einer Kopie des Schreibens, oder man schickt es per Einschreiben mit Übergabe. Wobei die persönliche Abgabe gegen Empfangsbscheinigung im Beisein von Zeugen der bessere, weil druckvollere Weg ist. Man zeigt der Behörde nämlich, daß man sich nicht fürchtet und sich nicht verschei*sern lässt.

Dann wartet man ab.

Meistens kommt dann eine schriftliche Einladung zu einem Termin, in dem die Sache besprochen werden soll - oft stehen auch wieder Drohungen in dem Brief, daß einem die Leistungs gekürzt werde, wenn man nicht erscheine zu dem Termin. Man kann da hingehen, aber, wie bereits eingangs erwähnt, stets wieder nur mit 3-4 Zeugen und einem Beistand gemäß § 13 Abs 4 SGB X.

Besser aber ist es, der Sozialbehörde einen weiteren Brief zu schreiben und diesen dort persönlich im Beisein von Zeugen gegen Empfangsbescheinigung einzureichen und in diesem zweiten Brief an die schriftliche Beantwortung des ersten Briefes zu erinnern und die Teilnahme an dem Ladungstermin wegen der bisher fehlenden schriftlichen Antwort auf den ersten Brief schlichtweg zu verweigern.

Denn die Behörde ist gemäß §§ 33 und 35 SGB X in Verbindung mit § 13 bis 16 SGB I zur schriftlichen Stellungnahme aufgefordert worden, und sie muß daher schriftlich antworten.

Geht man nun aber zu dem Termin hin, tut man der Behörde einen Gefallen, denn dann kann sie auch mündlich antworten. Gefallen wollen wir denen aber keineswegs tun, und etwas schriftliches ist immer besser, als etwas mündliches.

Mündliche Antworten von Sozialbehörden-Sachbearbeitern sind schließlich zumeist nicht die Luft wert, die diese Leute zur Aussprache ihrer Märchen benötigen...

---

Wir und andere Inis, die so vorgehen, haben auf die Art und Weise schon etliche EGV gekippt, und da ist auch nichts mehr nachgekommen.

Wir sind der Auffassung, daß EGV angesichts des desolaten Arbeitsmarktes völlig sinn- und nutzlos sind, zumal die Sozialbehörden den Leistungsbeziehern irgendwelche vernünftigen Maßnahmen auch ohne EGV anbieten und mit ihnen durchführen können - früher ging das schließlich auch ohne EGV...

EGV sind dummes Zeug, genauso wie Hartz-IV und das SGB II dummes Zeug sind!

In diesem Sinne
schöne Grüße
vom
Poldibären
poldibaer ist offline  
Alt 15.01.2007, 19:41   #2
Heiko1961
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Heiko1961
Standard

:daumen: :daumen: :daumen:
Heiko1961 ist offline  
Alt 15.01.2007, 21:51   #3
wolliohne
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Beiträge: 14.823
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Jo auch von mir

besten Dank Poldibär,

bitte mehr davon!
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 06.02.2007, 11:03   #4
mai->Emailproblem
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Registriert seit: 27.09.2006
Beiträge: 8
mai
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Hallo,

habe gerade eine EGV erhalten und mache mich nun kundig, was rechtlich richtig oder falsch ist. Bin schon seit 4 Jahren arbeitssuchend, also habe meist nebenbei noch einen Minijob, beziehe aber trotzdem Hartz 4 . Damals, vor 4 Jahren, wurde meiner Meinung nach ein Profiling durchgeführt. Gilt das bereits als "das Profiling" oder muß das neu gemacht werden, was ich für richtig halten würde, da ich mich mittlerweile auch weitergebildet habe und in verschiedensten Berufen durch die Minijobs gearbeitet habe. Chancen-, Risiko-Abwägung und beruflicher Standort wurden nie besprochen.

Und noch eine Frage, ich habe momentan einen Minijob (15 Stunden) und bin als selbständiger Mitarbeiter für eine Firma tätig (ca. 8 Stunden), in meiner EGV steht nun - Teilnahme an einer geförderten Beschäftigung (sind doch 1-Euro Jobs und ABM Maßnahmen oder?). Das würde ja heißen, ich müsste meine Jobs aufgeben, was ja total Quatsch wäre, da ich ja dann dem Staat damit mehr auf der Tasche liegen würde als jetzt. Kann man sich da weigern, dass so zu unterschreiben?

Danke schon mal für die Antwort.
mai ist offline  
Alt 06.02.2007, 11:14   #5
Ludwigsburg
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Zitat von mai Beitrag anzeigen

Und noch eine Frage, ich habe momentan einen Minijob (15 Stunden) und bin als selbständiger Mitarbeiter für eine Firma tätig (ca. 8 Stunden), in meiner EGV steht nun - Teilnahme an einer geförderten Beschäftigung (sind doch 1-Euro Jobs und ABM Maßnahmen oder?). Das würde ja heißen, ich müsste meine Jobs aufgeben, was ja total Quatsch wäre, da ich ja dann dem Staat damit mehr auf der Tasche liegen würde als jetzt. Kann man sich da weigern, dass so zu unterschreiben?
Nein, weigern kannst du dich nicht.

Wenn man mit seinem SB reden kann, kann man aber um einen Ein-Euro-Job herum kommen.

Ich hab deutlich gemacht, was ich von Ein-Euro-Job halte... (aber auch, daß ich nicht verweigern kann, weil ich mir Leistungskürzungen nicht leisten kann) bisher wurde mir keiner angeboten.

Dafür hab ich ein Angebot für eine geförderte Stelle... da verdien ich, wenn auch nur für ein halbes Jahr, wenigstens soviel, daß ich deutlich mehr als bei einem Ein-Euro-Job habe.
 
Alt 06.02.2007, 11:29   #6
wusel
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wusel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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kann ich verstehn das man kein 1euro ding machen will
frag mal deinen sp nach GWA
da bekommst du mehr raus als ALG2
je nach träger
und wenn dein sb auf zack ist wird der dir dasgenau erklähren und zu stimmen
daran sieht der auch das du dir auch gedanken machst um aus der situation raus zu kommen

ist besser als 1 euro job oder trainings massnahmen zu machen zu müssen
wusel ist offline  
Alt 06.02.2007, 11:51   #7
Wölfin
Gast
 
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Was ist GWA?
 
Alt 06.02.2007, 12:32   #8
mai->Emailproblem
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Registriert seit: 27.09.2006
Beiträge: 8
mai
Standard

Ich habe einen Minijob und bin selbständig nebenbei und deshalb halte ich es für Dummheit, wenn man mich in eine geförderte Beschäftigung stecken will (die ja auch wieder vom Staat bezahlt werden muss), da das mir nichts nützt! Im Gegenteil, dann habe ich meinen sicheren Minijob los und meine sichere Selbständigkeit, und nach Ende der geförderten Beschäftigung muss ich dann sehen wo ich bleibe, dass kann es ja wohl nicht sein!

Was GWA ist würde mich auch interessieren.
mai ist offline  
Alt 23.04.2007, 17:29   #9
Luigi Vampa->Emailproblem
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Registriert seit: 20.07.2006
Beiträge: 52
Luigi Vampa
Blinzeln

Danke Poldibaer für deine Ausführungen. Das nimmt mir 1. eine Menge Druck und gibt mir die möglichkeit dem FM (Ich sage nicht meinen) auf die Finger zu hauen.
__

Widerstand gegen Ausbeutung und Staatlich verordnete Armut.
Die menschenwürde ist dann zu Ende wenn sie Anfängt Geld zu kosten
Luigi Vampa ist offline  
Alt 02.05.2007, 08:46   #10
thebrat->Emailproblem
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Registriert seit: 24.04.2007
Beiträge: 8
thebrat
Standard hallo zusammen!

@poldibaer

vielen dank für dein artikel, sehr informativ.
meine egv ist vor kurzem abgelaufen, ich habe für nächste woche einen einladungstermin erhalten. meine frage: wenn mein sb wieder einen egv mit mir vereinbaren will, müssen alle 3 arbeitsschritte neu durchgeführt werden oder nicht?

mfg
thebrat ist offline  
Alt 02.05.2007, 11:42   #11
Unwichtig->Emailproblem
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Registriert seit: 09.01.2007
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Unwichtig
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Zitat von thebrat Beitrag anzeigen
@poldibaer

vielen dank für dein artikel, sehr informativ.
meine egv ist vor kurzem abgelaufen, ich habe für nächste woche einen einladungstermin erhalten. meine frage: wenn mein sb wieder einen egv mit mir vereinbaren will, müssen alle 3 arbeitsschritte neu durchgeführt werden oder nicht?

mfg
Es muss geschaut werden was sich bei Dir verändert hat und dann ist das daran anzupassen. Das steht auch im Gesetz:

§15 SGBII
Die Eingliederungsvereinbarung soll für sechs Monate geschlossen werden. Danach soll eine neue Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werden. Bei jeder folgenden Eingliederungsvereinbarung sind die bisher gewonnenen Erfahrungen zu berücksichtigen. Kommt eine Eingliederungsvereinbarung nicht zustande, sollen die Regelungen nach Satz 2 durch Verwaltungsakt erfolgen.


Liegt also auch daran was Du denen erzählst, wenn Du nun teamfähig bist und vorher nicht oder umgekehrt etc., dann muss die das ändern.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Unwichtig ist offline  
Alt 02.05.2007, 19:51   #12
12teufelchen67->Emailproblem
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12teufelchen67
Standard

Hallo An Alle, Bin Neu Hier .....

hatte heute einen Termin bezügl. Eingliederungsvereinbarung.

Ich sollte diese Vereinbarung sofort unterschreiben - diese Vereinbarung dürfte ich im Raum bzw. auf dem FLUR lesen aber nicht mit nach Hause nehmen! (Diese Vereinbarung - wurde mir nicht gegeben!)

Auf meine Frage wieso ...... nach welchen rechtlichen Maßgaben das jetzt so ist - bekam ich keine Antwort!

Dann fragte ich erstmal nach dem Profiling - das müsste doch erst noch erstellt werden bevor es überhaupt zu einer EgV kommen kann.

Dieses Profiling wurde angeblich beim letzten Besuch April 07 erstellt......davon wusste ich nix....war auch nicht so... habe einen Reisekostenantrag abgeholt und mich über eine Trainingsmaßnahme erkundigt!

Also fragte ich nach dem Protokoll das ja da sein müsste.........hier bekam ich keine Antwort!

Es ging also Hin und Her (es wurde auch etwas lauter)....... dann sollte lt. Sachbearbeiterin das Profiling plötzlich erstellt worden sein.....als ich Arbeitslos wurde.....im Jahr 2002???

Das Protokoll ist bzw. soll das sein was jeder beim Aufruf über den Service über mich sieht - mehr gibt es nicht! (Das wurde heute im Schnelldurchlauf geändert - da etliche Fehler drin waren....!)

Da auch noch einige gesundheitl. Fragen erst zu klären sind - bekam ich dann diese Eingliederungsvereinbarung .....!

Punkt 1: Leistungen der Arge.....
Kommt der Träger seinen EgV nicht nach.....innerhalb der Frist (da steht nix)......Nachbesserung/Ersatzmaßnahme: Ende

Punkt 2: Bemühungen
Herr XXX verpflichtet sich, Ortsabwesenheit vorher mit seinen p. Ansprechpartner abzustimmen! Alle Möglichkeiten zu nutzen um den eigenen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und Kräften zu betreiten und an allen Maßnahmen zu Eingliederung mitzuwirken: insbesondere:
*Sonstiges
Zeitnahne Vorlage von angef. Unterlagen in einen verschlossenen Umschlag und Abgabe der Schweigepflichtentbindung (Einwilligung bzgl. Weitergabe der Befundunterlagen) für ärztl. und psychologische Untersuchungen - Gesundheitsfragebogen......bis zum 07.05.07

Dann die Rechtsfolgenbelehrung.....

Auf Seite 3:
Ich bin verpflichtet, Änderungen (z.B Krankheit, Arbeitsaufnahme, Umzug...) unverzüglich mitzuteilen siehe Merkblatt.

Bitte beachten Sie, dass Sie für einen Aufenthalt außerhalb Ihres Wohnortes vorab immer die Zustimmung Ihres pers. Ansprechpartners benötigen. Bei einer unangemeldeten oder unerlaubten Ortabwesenheit entfällt Ihr Anspruch auf ALG2, auch bei nachträglichen Bekanntwerden! Nähere Info siehe Merkblatt....

Meine Frage: Wie soll ich mich da jetzt verhalten??? Das kann ich so doch nicht unterschreiben!

Verlasse ich den Wohnort ....... fahre ich meine Mutter zum Arzt oder erledige mal was anderes für Sie...muss ich mich ja immer Abmelden.
12teufelchen67 ist offline  
Alt 02.05.2007, 19:53   #13
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Hi!

Hast Du denn schon unterschrieben oder wie?

x
x Alex
x
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Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

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Alt 02.05.2007, 19:57   #14
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Nein - habe diese EgV - mitgenommen.....noch nicht unterschrieben!
12teufelchen67 ist offline  
Alt 02.05.2007, 20:05   #15
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Meine güte.. Schweigepflichtsentbindung via Eingliederungsvereinbarung.. das gibts ja wohl net!

Teufelchen mach doch bitte mal nen neuen Thread unter ALG II auf mit Deinem Thema. Ich denke dazu gibt es noch viel zu sagen.

Mein Vorschlag bisweilen: mach nen Brief in dem Du erklärst bereit zu sein eine EIngliederungsvereinbarung abzugeben aber dass Du die vom Amt/der ARGE vorgeschlagene erst prüfen ggf. korrigieren musst. Gib diesen persönlich am Amt/der ARGE ab und lass dir auf einer Kopie des Briefes durch Unterschrift und Datum bestätigen dass Du genau diesen Brief auch abgegeben hast.

x
x Alex.
x
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Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

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Alt 02.05.2007, 20:15   #16
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Ok - Werde das mal kopieren und ein Thema aufmachen....Danke 19teufelchen67
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Alt 03.05.2007, 16:35   #17
nutzloser
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@poldibaer
zu Deinem tollen Beitrag hier:
Gibt es bitte irgendwo ein Musteranschreiben gegen so eine EV das man die eventuell "kippen" kann? ich kann leider nix finden, auch nicht unter "Downloads" :-(
Danke
 
Alt 03.05.2007, 16:49   #18
bin jetzt auch da->Emailproblem
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bin jetzt auch da bin jetzt auch da bin jetzt auch da bin jetzt auch da
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Zitat von nutzloser Beitrag anzeigen
@poldibaer
zu Deinem tollen Beitrag hier:
Gibt es bitte irgendwo ein Musteranschreiben gegen so eine EV das man die eventuell "kippen" kann? ich kann leider nix finden, auch nicht unter "Downloads" :-(
Danke
Du kannst ja selbst eine Eingliederungsvereinbarung verfassen, eben so, daß sie für Dich akzeptabel ist.
bin jetzt auch da ist offline  
Alt 03.05.2007, 17:02   #19
mamodentaa->Emailproblem
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mamodentaa
Cool Egv

Hallo an alle hier.
Habe heute meine EGV = Eingliederungsvereinbarung erhalten.
Nur wundert mich das etwas da ich am 30.06.07 58 Jahre alt werde und da ich diese 58 er Regelung anstrebe, die EGV doch überflüssig wird.
Oder sehe ich das falsch. Was habe ich eventuell in diesem Zusammenhang zu beachten.
MfG mamodent http://www.elo-forum.org/images/icons/icon6.gif
mamodentaa ist offline  
Alt 03.05.2007, 17:17   #20
BG-0815
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BG-0815
Standard

Ziat:
Hallo an alle hier.
Habe heute meine EGV = Eingliederungsvereinbarung erhalten.

-------------------------------------------
Herzlichen Glückwunsch, und willkommen im Club

Z
Nur wundert mich das etwas da ich am 30.06.07 58 Jahre alt werde und da ich diese 58 er Regelung anstrebe, die EGV doch überflüssig wird.

--------------------------------------
Du vergisst DAS ARGE ist eine Behörde, da wird nicht nachgedacht, sondern genau nach Anweisung gehandelt. (daher die Bezeichnung Erfüllungsgehilfen)

Z
Oder sehe ich das falsch. Was habe ich eventuell in diesem Zusammenhang zu beachten.

Du siehst da alles falsch,
1. Vorruhestand? 58er Regelung?, Mann du sollst bis 67 arbeiten, eigentlich bis 70 aber so lange leben Hartz4iris nicht.
2. Zu beachten hast du genau das wie alle anderen.
a) die ARGE will dich auf jedenfall verarschen!
b) Nicht unterschreiben sondern verhandeln, in deinem Fall wenn es geht bis du 58 bist !!!
BG-0815 ist offline  
Alt 03.05.2007, 17:59   #21
mamodentaa->Emailproblem
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Registriert seit: 03.05.2007
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mamodentaa
Standard Egv

Hallo BG-0815, soll also bedeuten hinauszögern bis ich 58 bin.
Aber die werden doch wohl nicht noch für 2 Monate mir eine Stelle andrehen.
Gruss mamodentaa
mamodentaa ist offline  
Alt 06.05.2007, 21:35   #22
SB-Tux->Emailproblem
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SB-Tux
Standard wundert mich das noch niemand was dazu gesagt hat

Zitat:
Hallo BG-0815, soll also bedeuten hinauszögern bis ich 58 bin.
Aber die werden doch wohl nicht noch für 2 Monate mir eine Stelle andrehen.
Gruss mamodentaa[/quote]

*******************
Ich frag mich warum dir noch niemand geantwortet hat. aber BG-0815 hat da wohl recht, obwohl ich das für etwas utopisch halte das auf 2 Mon rauszuzögern. da müsste dir schon echt was einfallen.
Ansonsten gelten für dich wohl die gleichen Tips wie für die anderen
SB-Tux ist offline  
Alt 07.05.2007, 09:44   #23
16v->Emailproblem
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Beiträge: 46
16v
Ausrufezeichen

Hallo,

ich hätte da mal ne Frage und zwar was kann ich noch tun wenn ich die "Eingliederungsvereinbarung" schon unterschrieben habe.

Gehört mein "*****" jetz der ARGE?

Kurz darauf wollten sie mich schon zum 3 mal in einen "Kurs" stecken.

Wie kann ich mich gegen die zur wehr setzen oder muss ich mich ihnen beugen?
16v ist offline  
Alt 07.05.2007, 12:30   #24
eAlex79->Emailproblem
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eAlex79
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Yipp 16v :D

Du bist verkauft und verraten.

Oder Du versucht vor einem Amtsgericht den Vertrag zu kippen. Da weiss ich aber net wie das geht.

x
x Alex.
x
__

Aegroti salus suprema lex.

Man möge sich dieses zu Herzen nehmen :)

---

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Alt 07.05.2007, 13:02   #25
Ludwigsburg
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Standard

Zitat von 16v Beitrag anzeigen
Hallo,

ich hätte da mal ne Frage und zwar was kann ich noch tun wenn ich die "Eingliederungsvereinbarung" schon unterschrieben habe.

Gehört mein "*****" jetz der ARGE?

Kurz darauf wollten sie mich schon zum 3 mal in einen "Kurs" stecken.

Wie kann ich mich gegen die zur wehr setzen oder muss ich mich ihnen beugen?
Es ist jetzt sicher schwieriger, etwas zu unternehmen, aber aussichtslos sicher nicht.

Aber erstmal müßtest du mal näher erklären, was dir an deiner EGV nicht gefällt.

Wann hast du sie unterschrieben?
 
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eingliederungsvereinbarungen, gegen, wehren

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