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Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA)

Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA)

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Alt 17.11.2009, 00:02   #1
Fleur2
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Standard Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Hallo ihr Lieben!

Ich schreibe nun Genaueres zu meinem Zustand.

Ich bin neu hier und lese seit ein paar Stunden im Forum.

Ich habe vor 3 Monaten zum ersten Mal in meinem Leben Hartz 4 beantragt, da ich arbeitslos bin und absolut kein Geld habe. Seit fast 2 Jahren geht es mir psychisch sehr schelcht. Dies führte unter anderem dazu, dass ich mein Studium abbrechen musste (vor etwa 2 Jahren). Obwohl ich noch nie Einkommen hatte, habe ich mich immer geweigert, Hartz 4 zu beziehen, weil ich mir immer gedacht habe, ich werde bald wieder zu Kräften kommen und es alleine schaffen für mich zu sorgen und mein Geld zu verdienen. Heute sehe ich, dass dies die falsche Entscheidung war und ich lieber schon vor 2 Jahren mich bei der Arge hätte melden sollen, mir wäre vieles (viele Schulden, noch mehr Stress durch Geldmangel) erspart geblieben. Ich hatte Ersparnisse (aber nicht viel, hat gerade eben so gereicht monatlich Miete und 100 Euro zu essen zu haben) von denen ich bis vor 7 Monaten gelebt habe. Seit 7 Monaten lebe ich nur von Schulden. Nun geht es mir seit einigen Monaten psychisch noch viel schlechter (Suizidgedanken) und ich habe mich vor 3 Monaten endlich entschlossen Hartz 4 zu beantragen, damit ich endlich wieder Geld (ich habe absolut kein Geld mehr und jede Menge Schulden) und vor allem eine Krankenversicherung habe, damit ich mich behandeln lasse. Ich bin seit einem Jahr nicht krankenversichert, weil ich es nicht bezahlen konnte. Ich dachte immer, meine Depression würde von alleine vergehen, aber ich habe mich ziemlich getäuscht, es wird nur noch schlimmer. Als ich vor 3 Monaten das erste Mal bei der Arge war, lag man mir eine EGV vor, die ich dann unterschrieben habe, weil ich sehr verweint war und überhaupt nicht klar denken konnte, so schlecht ging es mir. Ich wusste ja nicht mal, was es war, nur meinte der SB, dass ich unterschreiben muss, um Geld zu bekommen, also tat ich dies. Den Bescheid, dass ich Geld bekomme, habe ich erst vor ein paar Tagen nach MEHRMALIGEM Nachfragen endlich erhalten. Erst jetzt werde ich Geld bekommen. Ich soll jetzt auch einige Formulare ausfüllen (wer der Arzt war, der mich zuletzt behandelt hat usw.) und unterschreiben, damit mein Arzt von der Schweigepflicht entbunden wird, da das Amt ihn anschreiben wird, um nachzufragen inwieweit und wie lange ich nicht arbeitsfähig bin. Dies soll dazu dienen, dass man mich erst mal aus dem Programm rausnimmt, damit ich nicht ständig Jobangebote bekomme, bis es mir besser geht. So hat mir das der SB vor einer Woche erklärt. Das Problem ist aber, dass ich vor einigen Monaten meinem damaligen Arzt gesagt hatte (ich habe ihn auf der Straße getroffen und er hat gefragt, ob es mir besser geht und was ich jetzt so mache), dass ich mein Studium beendet habe und dass ich mich schon besser fühle. Ich habe gelogen, weil ich mich geschämt habe ihm zu sagen, dass es mir sogar noch schlechter geht und ich mein Studium abbrechen musste. Es ist die Wahrheit, ich schäme mich sehr für meinen jetzigen Zustand, ich hasse mich dafür, dass ich so versagt habe. Mein Arzt weiß aber genau, dass es mir bis vor einem Jahr sehr schlecht ging und ich extrem depressiv war. Ich sage bis vor einem Jahr, weil ich seit einem Jahr nicht zum Arzt konnte, da nicht krankenversichert.

Daher traue ich mich nicht, diese "Entbindung von der Schweigepflicht" zu unterschreiben, weil mein Arzt dann ja wissen wird, dass ich ihn belogen habe und dass ich bei Hartz 4 gelandet bin. Der SB meinte, durch die Unterschrift sparen sie sich doppelte Diagnosen und müssen kein ärztliches Gutachten stellen. Außerdem würde man mir dann erst mal keine Jobangebote schicken, damit ich erst mal Ruhe habe und mich behandeln lasse. Es wäre also sozusagen für meine Gunsten. Stimmt das alles so, was er mir gesagt hat? Soll ich unterschreiben oder lieber nicht? Muss ich etwas beachten? Eins kann ich aber mit bestem Gewissen sagen, ich kann in diesem Zustand nicht arbeiten, ich bin nur am Weinen und fühle mich ständig erschöpft. Ich möchte mich erst mal endlich tiefgründig behandeln lassen, damit ich endlich wieder meine alte Kraft und Motivation und Lebensfreude zurückgewinne.

Ich habe Angst, dass, wenn ich diese Schweigepflichtentbindung nicht unterschreibe, ich vom ärztlichen Dienst des Amts untersucht werde und da es eine psychische Sache ist, die meinen Zustand so interpretieren, wie sie es gerne hätten. Ich habe ja kein körperliches Problem (außer meine enorme Müdigkeit), was man konkret sehen kann.

Gibt es etwas, was ich in Zukunt beachten sollte?


Über Tipps und Informationen wäre ich sehr dankbar...


Liebe Grüße,


Fleur
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Alt 17.11.2009, 00:18   #2
en Jordi
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Lass dich erstmal von deinem Hausarzt krankschreiben. Dann in der nächsten Zeit zum Fachartzt und Therapeuten etc., aber das wird er dir schon sagen. Das dauert alles erstmal ein paar Monate. In der Zeit sollte die Arge sich zurückhalten. Du musst dann dort auch mit einer psychologischen Begutachtung rechnen.
 
Alt 17.11.2009, 00:31   #3
Fleur2
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Der SB hat mir aber gesagt, dass ich die Formulare ausfüllen, unterschreiben und spätestens in 2 Wochen zu ihm bringen soll. Wenn ich dies nicht tue, kann er mir dann mein Geld kürzen??
Fleur2 ist offline  
Alt 17.11.2009, 00:47   #4
Mobydick
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Du besitzt einen falschen Stolz. Warum stehst du nicht zu der Wahrheit? Dann wirst du dich viel wohler fühlen. Anstatt überall etwas vorzulügen, solltest du die Wahrheit sagen. Das ist überhaupt nicht peinlich, wenn man kein Geld hat und sich mal richtig am Boden fühlt. Wenn eine Krise vorbei ist, ist man viel weiter. Sage ruhig deinem Arzt, dass du ALG II beantragen musstest, weil du ohne dem nicht leben kannst und nicht einmal eine Krankenkasse hattest. Sag es auch gleich deinem Vermieter, deine Freunden und deine Nachbarn, denn irgendwann benötigst du Bescheinigungen, gehst zur Tafel oder sie sehen dich beim Amt oder beim Hausbesuch durch die ARGE. Keine Bange. Dann wirst du erleben, wie viele Freunde, Bekannte und Nachbarn finanziell genauso leben wie du. Und wenn dich deswegen jemand diskriminiert, dann ist er es nicht Wert dein Freund zu sein. Daran wirst du deine guten Freunde sogar erkennen! Erst wenn du laut über hartz IV sprechen kannst, wird es dir besser gehen.

Die EGV hättest du nicht sofort unterschreiben sollen. Auch wenn die der Meinung sind, dass du sonst keine Leistung bekommst. Das ist nämlich völlig unabhängig davon.

Vielleicht solltest du auch mal zu einer Erwerbsloseninitiative vor Ort gehen. Da lernt man Gleichgesinnte kennen, die sich gegenseitig helfen. Die begleiten dich auch oft zum Amt. Das tut auch ganz gut.
 
Alt 17.11.2009, 00:52   #5
Mobydick
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Zitat von Fleur2 Beitrag anzeigen
Der SB hat mir aber gesagt, dass ich die Formulare ausfüllen, unterschreiben und spätestens in 2 Wochen zu ihm bringen soll. Wenn ich dies nicht tue, kann er mir dann mein Geld kürzen??
Das ist wahrscheinlich das Formular für den Amtsarzt. Das kannst du ihm ausfüllen und abgeben; das gehört zu deiner Mitwirkung und man kann dir sonst wegen fehlender Mitwirkung erstmal die Leistung enstellen, wenn du das nicht tust. Unterschreibe nur bitte nicht die Schweigepflichtsentbindung. Die Schweigepflichtsentbindung gehört nicht zur Mitwirkung, und deswegen kann dich erstmal keiner Sanktionieren oder die Leistung einstellen! Erst nach abgeschlossener Untersuchung kannst du die Schweigepflichtsentbindung unterschreiben. Und nur für den Arzt, der irgend etwas dazu beitragen kann. Nicht für den gesamten Rest!
 
Alt 17.11.2009, 01:22   #6
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Was genau ist eine Erwerbsloseninitiative und wo finde ich diese?
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Alt 17.11.2009, 02:00   #7
gelibeh
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Da treffen sich Erwerbslose und helfen sich unter anderem mit Beratung und Begleitung zum Amt. Denn man sollte nie alleine zum Amt gehen. Hier im Forum gibt es einen Bereich, wo man auch nach Begleitung suchen kann.

Mal was anderes. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie man sich bei Depressionen fühlt. Das ist aber kein Grund sich zu schämen. Das ist eine Krankheit, die man behandeln kann, auch wenn das eine ganze Zeit dauern kann. Das ist eben kein Versagen. Rede Dir das nicht ein. Wenn Du Vertrauen zu Deinem Hausarzt hast, sag da die Wahrheit, dass Du Dich geschämt und deshalb nicht ganz die Wahrheit gesagt hast.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 17.11.2009, 02:37   #8
Fleur2
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Danke für die lieben Worte.. Ich bin so traurig..
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Alt 17.11.2009, 07:41   #9
wolliohne
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Zitat von Fleur2 Beitrag anzeigen
Hallo ihr Lieben!

Ich schreibe nun Genaueres zu meinem Zustand.

Ich bin neu hier und lese seit ein paar Stunden im Forum.

Ich habe vor 3 Monaten zum ersten Mal in meinem Leben Hartz 4 beantragt, da ich arbeitslos bin und absolut kein Geld habe. Seit fast 2 Jahren geht es mir psychisch sehr schelcht. Dies führte unter anderem dazu, dass ich mein Studium abbrechen musste (vor etwa 2 Jahren). Obwohl ich noch nie Einkommen hatte, habe ich mich immer geweigert, Hartz 4 zu beziehen, weil ich mir immer gedacht habe, ich werde bald wieder zu Kräften kommen und es alleine schaffen für mich zu sorgen und mein Geld zu verdienen. Heute sehe ich, dass dies die falsche Entscheidung war und ich lieber schon vor 2 Jahren mich bei der Arge hätte melden sollen, mir wäre vieles (viele Schulden, noch mehr Stress durch Geldmangel) erspart geblieben.

Auf H4 und/oder Sozialhilfe besteht ein gesetzlicher Anspruch!

Ich hatte Ersparnisse (aber nicht viel, hat gerade eben so gereicht monatlich Miete und 100 Euro zu essen zu haben) von denen ich bis vor 7 Monaten gelebt habe. Seit 7 Monaten lebe ich nur von Schulden. Nun geht es mir seit einigen Monaten psychisch noch viel schlechter (Suizidgedanken) und ich habe mich vor 3 Monaten endlich entschlossen Hartz 4 zu beantragen, damit ich endlich wieder Geld (ich habe absolut kein Geld mehr und jede Menge Schulden) und vor allem eine Krankenversicherung habe, damit ich mich behandeln lasse. Ich bin seit einem Jahr nicht krankenversichert, weil ich es nicht bezahlen konnte. Ich dachte immer, meine Depression würde von alleine vergehen, aber ich habe mich ziemlich getäuscht, es wird nur noch schlimmer. Als ich vor 3 Monaten das erste Mal bei der Arge war, lag man mir eine EGV vor, die ich dann unterschrieben habe, weil ich sehr verweint war und überhaupt nicht klar denken konnte, so schlecht ging es mir. Ich wusste ja nicht mal, was es war, nur meinte der SB, dass ich unterschreiben muss, um Geld zu bekommen, also tat ich dies. Den Bescheid, dass ich Geld bekomme, habe ich erst vor ein paar Tagen nach MEHRMALIGEM Nachfragen endlich erhalten. Erst jetzt werde ich Geld bekommen. Ich soll jetzt auch einige Formulare ausfüllen (wer der Arzt war, der mich zuletzt behandelt hat usw.) und unterschreiben, damit mein Arzt von der Schweigepflicht entbunden wird, da das Amt ihn anschreiben wird, um nachzufragen inwieweit und wie lange ich nicht arbeitsfähig bin. Dies soll dazu dienen, dass man mich erst mal aus dem Programm rausnimmt, damit ich nicht ständig Jobangebote bekomme, bis es mir besser geht. So hat mir das der SB vor einer Woche erklärt. Das Problem ist aber, dass ich vor einigen Monaten meinem damaligen Arzt gesagt hatte (ich habe ihn auf der Straße getroffen und er hat gefragt, ob es mir besser geht und was ich jetzt so mache), dass ich mein Studium beendet habe und dass ich mich schon besser fühle. Ich habe gelogen, weil ich mich geschämt habe ihm zu sagen, dass es mir sogar noch schlechter geht und ich mein Studium abbrechen musste. Es ist die Wahrheit, ich schäme mich sehr für meinen jetzigen Zustand, ich hasse mich dafür, dass ich so versagt habe. Mein Arzt weiß aber genau, dass es mir bis vor einem Jahr sehr schlecht ging und ich extrem depressiv war. Ich sage bis vor einem Jahr, weil ich seit einem Jahr nicht zum Arzt konnte, da nicht krankenversichert.

Schnelltens in Fachärtzliche Behandlung begeben,und Schweigepflichtentbindung "nicht unterschreiben"-geht niemanden ausser den Arzt etwas an!

Unbedingt zur nächsten Beratungsstelle-RA,Partei die Linke oder bei uns.

Daher traue ich mich nicht, diese "Entbindung von der Schweigepflicht" zu unterschreiben, weil mein Arzt dann ja wissen wird, dass ich ihn belogen habe und dass ich bei Hartz 4 gelandet bin. Der SB meinte, durch die Unterschrift sparen sie sich doppelte Diagnosen und müssen kein ärztliches Gutachten stellen. Außerdem würde man mir dann erst mal keine Jobangebote schicken, damit ich erst mal Ruhe habe und mich behandeln lasse. Es wäre also sozusagen für meine Gunsten. Stimmt das alles so, was er mir gesagt hat? Soll ich unterschreiben oder lieber nicht? Muss ich etwas beachten? Eins kann ich aber mit bestem Gewissen sagen, ich kann in diesem Zustand nicht arbeiten, ich bin nur am Weinen und fühle mich ständig erschöpft. Ich möchte mich erst mal endlich tiefgründig behandeln lassen, damit ich endlich wieder meine alte Kraft und Motivation und Lebensfreude zurückgewinne.

Ich habe Angst, dass, wenn ich diese Schweigepflichtentbindung nicht unterschreibe, ich vom ärztlichen Dienst des Amts untersucht werde und da es eine psychische Sache ist, die meinen Zustand so interpretieren, wie sie es gerne hätten. Ich habe ja kein körperliches Problem (außer meine enorme Müdigkeit), was man konkret sehen kann.

Gibt es etwas, was ich in Zukunt beachten sollte?


Über Tipps und Informationen wäre ich sehr dankbar...


Liebe Grüße,


Fleur
alles gute
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"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 17.11.2009, 11:33   #10
Mobydick
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Zitat von Fleur2 Beitrag anzeigen
Was genau ist eine Erwerbsloseninitiative und wo finde ich diese?
Schau mal hier rein: Information - Suche/Biete Begleitung zur ARGE/Jobcenter im Erwerbslosen Forum Deutschland

Oder hier: Adressen — Tacheles Adressdatenbank
 
Alt 17.11.2009, 13:46   #11
Fleur2
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Unbedingt zur nächsten Beratungsstelle-RA,Partei die Linke oder bei uns.



Wo finde ich die Beratungsstelle-RA und was ist das genau?

Gibt es eine Stelle der Partei Linke auch in Essen? Wie kann ich das ersehen?


Wie komme ich zu "euch"? Meinst du dieses Forum also nur übers Internet oder wo seid ihr noch?


Ich bin mit dieser ärztlichen Sache wirklich überfordert. Der SB hat mir gesagt, ich müsse das Formular unterschrieben innerhalb von 2 Wochen zurückbringen. Ich habe jetzt Angst, dass, wenn ich dies nicht tue, mein Geld gekürzt wird. Ich werde mich in Behandlung begeben, sobald meine Versicherung wieder läuft, müsste jetzt eigentlich in ein paar Tagen hoffentlich so weit sein.
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Alt 17.11.2009, 14:05   #12
Mobydick
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Zitat:
Ich bin mit dieser ärztlichen Sache wirklich überfordert. Der SB hat mir gesagt, ich müsse das Formular unterschrieben innerhalb von 2 Wochen zurückbringen. Ich habe jetzt Angst, dass, wenn ich dies nicht tue, mein Geld gekürzt wird. Ich werde mich in Behandlung begeben, sobald meine Versicherung wieder läuft, müsste jetzt eigentlich in ein paar Tagen hoffentlich so weit sein.
Nur die Schweigepflichtsentbindung solltest du nicht vor der Untersuchung unterschreiben. Kannst dem SB ja sagen, dann du das danach unterschreibst. Die Schweigepflichtsentbindung gehörung nicht zur "Mitwirkung" und wenn du das überhaupt nicht unterschreibst, können die dir gar nichts.
 
Alt 17.11.2009, 14:17   #13
Fleur2
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Vor welcher Untersuchung meinst du soll ich nicht unterschreiben? Von meinem Arzt oder vom Amtsarzt?
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Alt 17.11.2009, 14:25   #14
Mobydick
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Zitat von Fleur2 Beitrag anzeigen
Vor welcher Untersuchung meinst du soll ich nicht unterschreiben? Von meinem Arzt oder vom Amtsarzt?
Duhast doch von deiner SB ein Formular für den Amtsärztlichen Dienst erhalten, das du ausfüllen musst. Das kannst du auch ausfüllen. Meist sind aber danach lauter Formulare für die Entbindung der Schweigepflicht mit dabei: Für den Amtsarzt, für Den Hausarzt, den Facharzt, das Sozialgericht, die Krankenkasse etc. etc. Die solltest du nicht unterschreiben. Erst danach! Und nur für den Arzt, der erforderlich ist.
 
Alt 17.11.2009, 20:48   #15
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Zitat:
Danke für die lieben Worte.. Ich bin so traurig..
Ich drück Dich mal. Hast ja schon versucht einen Beistand zu holen, der Dich begleitet. Dann geht einiges einfacher.
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§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 17.11.2009, 23:05   #16
Fleur2
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Ich danke dir.. Ich hoffe, dass ich jemanden finde, der mich begleiten kann..
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Alt 27.11.2009, 23:19   #17
oxmoxhase
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Hallo,

du musst dich definitiv nicht schämen auf Hartz4 angewiesen zu sein. Ich finde es sogar sehr mutig, das du uns hier von deinen Problemen erzählst. Ich kann dir nur dringend anraten deinen Hausarzt aufzusuchen und offen und ehrlich mit ihm über deine gesammte Situation zu sprechen. Er wird dich nicht verurteilen, schon gar nicht dafür das du dich geschämt hast. Aber die Scham ist hier nicht angebracht, denn alleine wirst du mit Depressionen nicht fertig. Lass dich an einen guten Psychologen überweisen, ggf. an eine geeignete Klinik, damit du wieder zu Kräften kommst udn lernst mit deinen Depressionen umzugehen. Glaube mir, ich spreche aus Erfahrung. Meine Mutter ist schwer depressiv und ohne ärztliche Hilfe würde es sie höchstwahrscheinlich nicht mehr geben.

Eine Schweigepflichtsentbindung würde ich niemals unterschreiben, denn nur DU bestimmst WER deine Daten sehen darf, Krankengeschichte usw. Das geht niemanden außer dir und deinem behandelnden Arzt etwas an. Lass dich krank schreiben, das dürfte der Arge erstmal genügen. Hol dir Hilfe, auch in einer Klinik wirst du sehr gut beraten und die helfen dir bei Problemen mit dem Amt. Dafür gibt es extra Sozialarbeiter in den Kliniken. Wichtig ist das du gesundheitlich wieder auf die Beine kommst.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Kraft für die nächste Zeit und den Mut dir Hilfe zu holen und dich zu öffnen.
 
Alt 27.02.2010, 23:38   #18
Fleur2
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Der Sb hat sich immer so verhalten, als müsste ich die Schweigepflichtentbindung unterschreiben, sonst wäre ich nicht ehrlich. Sie hat es zwar nicht offen gesagt, aber dieses Gefühl immer übermittelt. Ich habe die Entbindung für meinen Hausarzt unterschrieben, sie meinte, ich solle auch die Entbindung für die Krankenkasse unterschreiben und da ich nicht so aussehen wollte, als hätte ich etwas zu verbergen, habe ich beides unterschrieben. Was ich nicht verstehe ist, dass ich 2 Wochen später eine Einladung zur Untersuchung vom ärztlichen Dienst erhalten habe. Der SB meinte nämlich, die Schw.entbindung diene dazu, dass eine Doppeluntersuchung vermieden werde, der Amtsarzt würde die Infos bei meinem Hausarzt einfordern und dementsprechend die Lage beurteilen. Jetzt soll ich plötzlich vom Amtsarzt untersucht werden, ich komme mir reingelegt vor. In der Einladung steht auch, dass ich sämtliche Berichte von meinem Hausarzt mitnehmen soll zum Amtsarzt, weil man noch nichts eingefordert hätte. Wozu habe ich denn die Entbindung unterschrieben, wenn ich doch eh nochmal untersucht werden musste und auch nocht die relevanten Berichte selbst von meinem Arzt abholen und zum Amtsarzt bringen soll. Ich dachte, durch die Schweigepflichtentbindung würde der Amtsarzt selber meinen Arzt kontaktieren, so hatte mir die Sachbearbeiterin es erklärt. Wozu habe ich nun die Entbindung unterschrieben, kann mir das jemand hier vielleicht erklären, in was für eine Falle ich gefallen bin?
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Alt 28.02.2010, 00:03   #19
commander1969
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Zitat von Fleur2 Beitrag anzeigen
Der Sb hat sich immer so verhalten, als müsste ich die Schweigepflichtentbindung unterschreiben, sonst wäre ich nicht ehrlich. Sie hat es zwar nicht offen gesagt, aber dieses Gefühl immer übermittelt. Ich habe die Entbindung für meinen Hausarzt unterschrieben, sie meinte, ich solle auch die Entbindung für die Krankenkasse unterschreiben und da ich nicht so aussehen wollte, als hätte ich etwas zu verbergen, habe ich beides unterschrieben. Was ich nicht verstehe ist, dass ich 2 Wochen später eine Einladung zur Untersuchung vom ärztlichen Dienst erhalten habe. Der SB meinte nämlich, die Schw.entbindung diene dazu, dass eine Doppeluntersuchung vermieden werde, der Amtsarzt würde die Infos bei meinem Hausarzt einfordern und dementsprechend die Lage beurteilen. Jetzt soll ich plötzlich vom Amtsarzt untersucht werden, ich komme mir reingelegt vor. In der Einladung steht auch, dass ich sämtliche Berichte von meinem Hausarzt mitnehmen soll zum Amtsarzt, weil man noch nichts eingefordert hätte. Wozu habe ich denn die Entbindung unterschrieben, wenn ich doch eh nochmal untersucht werden musste und auch nocht die relevanten Berichte selbst von meinem Arzt abholen und zum Amtsarzt bringen soll. Ich dachte, durch die Schweigepflichtentbindung würde der Amtsarzt selber meinen Arzt kontaktieren, so hatte mir die Sachbearbeiterin es erklärt. Wozu habe ich nun die Entbindung unterschrieben, kann mir das jemand hier vielleicht erklären, in was für eine Falle ich gefallen bin?

Hi Fleur...

ich musste auch mal zu einer amtsärtzlichen Untersuchung wegen
Rücken und Schulter etc.! Sollte auch alle Unterlagen von Ärzten
mitbringen. Die haben sich die Unterlagen auch angesehen. Auf
meine Frage, ob die auch Unterlagen angefordert hätten, meinte sie
nein. Da hätten die gar keine Zeit und Personal für. Habe denen auch
genau erzählt, wie mit mir umgegangen wird bei der Arge und was
die mir dort erklärt haben, wegen Entbindung der Schweigepflicht.
Und das die, die Unterlagen anfordern würden usw.

Die Amtsärztin ließ sich den Namen meiner Sb´in so gar geben, und
wollte ihr mal erklären wie das Ganze läuft...!

Jedenfalls werde ich seitdem nur zu 1€ Jobs im Bereich IT, Büro etc.
eingesetzt bzw. es wird versucht, statt auf dem Feld...

Grüße aus dem Rheinland
commander1969 ist offline  
Alt 17.03.2010, 16:28   #20
Diana
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Diana
Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Wenn das mit der Schweigepflichtsentbindung so nicht okay ist ..... dann müsste man die doch auch widerrufen können, oder?

LG
__

Der Hund ist Dir im Sturme treu - der Mensch nicht mal im Winde.
Diana ist offline  
Alt 17.03.2010, 16:59   #21
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Ja, natürlich... informiere dann aber auch deinen Arzt!
gast_ ist offline  
Alt 17.03.2010, 17:03   #22
münchnerkindl
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Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Hi,

eine Schweigepflichtentbindung besteht nur für den Arzt/Gutachter des medizinischen Diensts, nicht für die Mitarbeiter der Arge. Ein Gutachter wird der Arge nur einen Stellungnahme über deine Leistungsfähigkeit zukommen lassen, keine genaueren Daten über deine Gesundheitlichen Belange. Von daher ist es in keiner Weise "gefährlich" oder so.

Zweitens, wenn du nicht arbeitsfähig bist, dann ist eigentlich das Amt für Grundsicherung für dich zuständig. Jedenfalls sollte geklärt werden inwieweit du arbeitsfähig bist und falls du das nicht bist (es hört sich so an als wärst du es nicht) dann benötigst du eine Krankschreibung.

Des weiteren rate ich dir dringend, dir einen kompetenten Psychiater zu suchen und zu sehen was es für deine Problematik für Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Ach und wegen dieser "Notlüge" sowas ist aus Scham glaube ich bei psychischen Störungen durchaus nicht selten. Ich schätze nicht, daß das so großes Aufsehen erregen wird.
münchnerkindl ist offline  
Alt 17.03.2010, 19:02   #23
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Zitat von münchnerkindl Beitrag anzeigen
Hi,

eine Schweigepflichtentbindung besteht nur für den Arzt/Gutachter des medizinischen Diensts, nicht für die Mitarbeiter der Arge. Ein Gutachter wird der Arge nur einen Stellungnahme über deine Leistungsfähigkeit zukommen lassen, keine genaueren Daten über deine Gesundheitlichen Belange. Von daher ist es in keiner Weise "gefährlich" oder so.
Warum wird dann hier im Forum geraten, sie erst zu erteilen, wenn der Arzt sie noch braucht?

Wenn ich alle Unterlagen mitnehme, ist sie gar nicht nicht nötig.

Ich meine, man sollte sie nur dann dem Arzt erteilen, wenn es notwendig ist, nicht auf Verdacht.

Denn ich denke, den med. Dienst geht nur an, was ich angebe... und nicht jedes Wehwehchen, das ich mal hatte.
Die Schweigepflichtsentbindung, die man unterschreiben soll, ist ja allgemein... nicht beschränkt auf das, was die Arbeitsfähigkeit einschränkt!
gast_ ist offline  
Alt 17.03.2010, 19:16   #24
jimmy
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

Zitat von Fleur2 Beitrag anzeigen
Ich bin mit dieser ärztlichen Sache wirklich überfordert. Der SB hat mir gesagt, ich müsse das Formular unterschrieben innerhalb von 2 Wochen zurückbringen. Ich habe jetzt Angst, dass, wenn ich dies nicht tue, mein Geld gekürzt wird. Ich werde mich in Behandlung begeben, sobald meine Versicherung wieder läuft, müsste jetzt eigentlich in ein paar Tagen hoffentlich so weit sein.
Einen seltsamen Sb hast du da. Erst lässt dieser dich etwas im verweinten Zustand unterzeichnen, und dann erzählt er dir, dass das ausfüllen und einreichen zu deinem besten sei.

Nicht unterschreiben!
Mir wurden diese Schweigepflichtsentbindungen bereits 2x vorgelegt und ich habe Sie das erste mal ohne Unterschrift zurück geschickt und beim 2x mal habe ich gar nicht mehr reagiert. Man hat mich dann 2x zum MD der Arge, wo ich aber noch nicht aufgeschlagen bin - da krankgeschrieben. Das witzige war, dass ich das eine mal zu einem MD der Arge sollte und beim zweiten mal direkt zu einer Gutachtenstelle. Zu der Gutachtenstelle sollte ich einen Fragebogen mit den sinnlosesten Fragen ausgefüllt zum Termin mitbringen. Eine der Fragen lautete z.b.: In welcher Etage wohnen Sie?

Mein Tipp: Mach es bitte so, wie schon einige vor mir geschrieben haben --> AU --> Facharzt (Psychologie + Psychiatrie) und dann solltest du erst mal Ruhe haben.
__

[quote]2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ [URL="https://www.buzer.de/gesetz/2602/a37316.htm"]31[/URL] ff. [URL="https://www.buzer.de/gesetz/2602/index.htm"]SGB II[/URL] verstößt nicht gegen das aus Art. [URL="https://www.buzer.de/gesetz/5041/a69805.htm"]1[/URL] GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. [URL="https://www.buzer.de/gesetz/5041/a69827.htm"]20[/URL] Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).

[/quote]
jimmy ist offline  
Alt 17.03.2010, 21:40   #25
Susi66
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Susi66 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bitte um Hilfe! Ärztliche Schweigepflichtentbindung ein Muss??

darf ich mich ganz kurz einmischen....
ich habe heute auch so nen "Fragebogen Gesundheit " bekommen.auf seite 2 sind auch so schweigepflichtentbindungen.
adresse an den ärztl. dienst aber abgeben soll ich des in der arge? auch nicht unterschreiben?
Susi66 ist offline  
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