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Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA)

Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


EGV rechtswidrig?

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA)

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Alt 22.06.2009, 23:59   #1
Gerd83
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Gerd83
Standard EGV rechtswidrig?

Guten Tag,

ich hatte heute einen Termin beim JC wo mir mein neuer SB eine EGV andrehen wollte (sollte halt direkt unterschreiben).
Nach langem diskutieren konnte ich sie jetzt zur Prüfung mit nach Hause nehmen.

Jetzt hab ich hier und auch auf anderen Seiten gelesen,
das einige Passagen meiner jetzigen EGV rechtswidrig/unzulässig sind.
Soweit ich das mitbekommen habe, sollte auch immer ein Profiling vor einer EGV durchgeführt werden, was bei mir nicht der Fall war.
Dann hab ich auch noch eine alte EGV laufen, die erst im folgenden Monat endet.

Desweiteren habe ich vom SB ein recht gutes sozialv.pflichtiges Jobangebot bekommen, verstehe nur nicht ganz, was das in der EGV zu suchen hat, und ob ich gegen die EGV verstoße,
wenn ich diese Arbeit nicht bekommen sollte, da es dort auch mehrere Bewerber gibt?!

Ich bin mir nicht sicher wie ich jetzt vorgehen sollte, ob ich diese EGV gar nicht unterschreiben soll, oder eine abgeänderte Form beim SB vorlegen soll?

Fest steht auf jeden Fall das ich nichts unterschreibe was meine Grundrecht zu sehr einschränkt.

Da ich mich mit der EGV und ihren (scheinbar sehr oft) rechtswidrigen Inhalten leider nicht so gut auskenne, wäre ich über jegliche Hilfe sehr dankbar.

mfg, Gerd

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Alt 23.06.2009, 00:14   #2
Hamburgeryn
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Standard AW: EGV rechtswidrig?

Zitat von Gerd83 Beitrag anzeigen
Guten Tag,

ich hatte heute einen Termin beim JC wo mir mein neuer SB eine EGV andrehen wollte (sollte halt direkt unterschreiben).
Nach langem diskutieren konnte ich sie jetzt zur Prüfung mit nach Hause nehmen.

Jetzt hab ich hier und auch auf anderen Seiten gelesen,
das einige Passagen meiner jetzigen EGV rechtswidrig/unzulässig sind.
Soweit ich das mitbekommen habe, sollte auch immer ein Profiling vor einer EGV durchgeführt werden, was bei mir nicht der Fall war.
Dann hab ich auch noch eine alte EGV laufen, die erst im folgenden Monat endet.

Desweiteren habe ich vom SB ein recht gutes sozialv.pflichtiges Jobangebot bekommen, verstehe nur nicht ganz, was das in der EGV zu suchen hat, und ob ich gegen die EGV verstoße,
wenn ich diese Arbeit nicht bekommen sollte, da es dort auch mehrere Bewerber gibt?!

Ich bin mir nicht sicher wie ich jetzt vorgehen sollte, ob ich diese EGV gar nicht unterschreiben soll, oder eine abgeänderte Form beim SB vorlegen soll?

Fest steht auf jeden Fall das ich nichts unterschreibe was meine Grundrecht zu sehr einschränkt.

Da ich mich mit der EGV und ihren (scheinbar sehr oft) rechtswidrigen Inhalten leider nicht so gut auskenne, wäre ich über jegliche Hilfe sehr dankbar.

mfg, Gerd
Moin Gerd, willkommen im Forum!

Also erstmal ist es sehr gut, dass du die EGV nicht vor Ort unterschrieben hast. Denn lt. eine Dienstanweisung muss eine EGV nicht mehr unterschrieben werden.
Somit wird die Nichtunterzeichnung einer EGV auch nicht mehr sanktioniert.
Ich gehöre hier zum "Club der Nichtunterzeichner".
http://www.elo-forum.org/eingliederu...-egv-mehr.html
Ich z.B. habe nicht unterschrieben, weil ich mich nicht in meinen Grundrechten einschränken lassen wollte, weil ich der Meinung bin, dass eine EGV ein verfassungswidriger Zwangsvertrag ist, dessen einziger Sinn darin besteht, für den SB legal Sanktionsmöglichkeiten zu schaffen, denen wir mit unserer Unterschrift zustimmen.
Persönlich halte ich auch nichts von den Gegenvorschlägen, zum einen empfinde ich es als Nerverei die Arbeit des SBs zu machen, zum anderen kommt da faktisch nichts bei herum und am Ende unterschreibt man doch eine EGV mit all´ ihren Fallstricken.
Unterschreibst du die EGV nicht, gibt unterschiedliche Folgen.
Manche SBs lassen es gut sein, und vergessen die Angelegenheit; andere erlassen einen Verwaltungsakt, in dem sie den Inhalt der EGV als Bescheid festschreiben. Gegen den kannst du dann Widerspruch einlegen und bei Gericht die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung beantragen. Wurde dem stattgegeben (ca. 4 Wochen) kannst du deine EGV in den Ordner heften, und dort in aller Ruhe vergessen. Bis zum Vertragsende deines Verwaltungsaktes darf dir auch keine neue EGV vorgelegt werden, denn es gibt - trotz deines Widerspruches - ja eine gültige.

LG
 
Alt 23.06.2009, 09:10   #3
Hildegard von Bingen
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Standard AW: EGV rechtswidrig?

Zitat von Gerd83 Beitrag anzeigen
Guten Tag,

ich hatte heute einen Termin beim JC wo mir mein neuer SB eine EGV andrehen wollte (sollte halt direkt unterschreiben).
Nach langem diskutieren konnte ich sie jetzt zur Prüfung mit nach Hause nehmen.

Jetzt hab ich hier und auch auf anderen Seiten gelesen,
das einige Passagen meiner jetzigen EGV rechtswidrig/unzulässig sind.
Soweit ich das mitbekommen habe, sollte auch immer ein Profiling vor einer EGV durchgeführt werden, was bei mir nicht der Fall war.
Dann hab ich auch noch eine alte EGV laufen, die erst im folgenden Monat endet.

Desweiteren habe ich vom SB ein recht gutes sozialv.pflichtiges Jobangebot bekommen, verstehe nur nicht ganz, was das in der EGV zu suchen hat, und ob ich gegen die EGV verstoße,
wenn ich diese Arbeit nicht bekommen sollte, da es dort auch mehrere Bewerber gibt?!

Ich bin mir nicht sicher wie ich jetzt vorgehen sollte, ob ich diese EGV gar nicht unterschreiben soll, oder eine abgeänderte Form beim SB vorlegen soll?

Fest steht auf jeden Fall das ich nichts unterschreibe was meine Grundrecht zu sehr einschränkt.

Da ich mich mit der EGV und ihren (scheinbar sehr oft) rechtswidrigen Inhalten leider nicht so gut auskenne, wäre ich über jegliche Hilfe sehr dankbar.

mfg, Gerd
Du brauchst keine neue EGV zu unterschreiben, wenn eine gültige noch vorliegt. Bitte beziehe dich dabei auf § 15 SGB II ("Die Eingliederungsvereinbarung soll für sechs Monate geschlossen werden. Danach soll eine neue Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werden.").

Unterschreibe bitte keine EGV, bevor die alte nicht abgelaufen ist. Wenn du dies tust, ist die neue EGV gültig, denn der Gesetzgeber verbietet sie nicht.
 
Alt 23.06.2009, 11:29   #4
Mobydick
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Standard AW: EGV rechtswidrig?

Zitat von Hildegard von Bingen Beitrag anzeigen
Du brauchst keine neue EGV zu unterschreiben, wenn eine gültige noch vorliegt. Bitte beziehe dich dabei auf § 15 SGB II ("Die Eingliederungsvereinbarung soll für sechs Monate geschlossen werden. Danach soll eine neue Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werden.").

Unterschreibe bitte keine EGV, bevor die alte nicht abgelaufen ist. Wenn du dies tust, ist die neue EGV gültig, denn der Gesetzgeber verbietet sie nicht.
Diesen Tip hatte ich gestern hier auch reingeschrieben. Warum wurde er gelöscht?
 
Alt 23.06.2009, 22:29   #5
Gerd83
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Beiträge: 4
Gerd83
Standard AW: EGV rechtswidrig?

hallo,

ich danke euch sehr für die Tipps...

Habe mich jetzt eig. schon dazu entschlossen, die EGV grundsätzlich nicht mehr zu unterschreiben.

Den SB werde ich erstmal auf die noch laufende EGV hinweisen und schicke die jetzige nicht unterschrieben zurück.

Ich geh jetzt einfach mal davon aus, das der SB das entweder einsieht, und mir einen neuen Termin schickt, damit er seine EGV durchsetzen kann, oder er lässt die jetzige EGV ab sofort per VA in Kraft treten, sofern dies überhaupt möglich ist?.

Bei letzterem würde mich interessieren, ob die EGV die er mir gegeben hat, überhaupt rechtswidrig ist, und ich im Falle eines Rechtsstreits gute Chancen hätte?

Vielen lieben Dank nochma an die Hamburgeryn, Hildegard von Bingen und Mobydick.

mfg, Gerd
Gerd83 ist offline  
Alt 23.06.2009, 23:24   #6
Mobydick
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Standard AW: EGV rechtswidrig?

Zitat von Gerd83 Beitrag anzeigen
hallo,

ich danke euch sehr für die Tipps...

Habe mich jetzt eig. schon dazu entschlossen, die EGV grundsätzlich nicht mehr zu unterschreiben.

Den SB werde ich erstmal auf die noch laufende EGV hinweisen und schicke die jetzige nicht unterschrieben zurück.

Ich geh jetzt einfach mal davon aus, das der SB das entweder einsieht, und mir einen neuen Termin schickt, damit er seine EGV durchsetzen kann, oder er lässt die jetzige EGV ab sofort per VA in Kraft treten, sofern dies überhaupt möglich ist?.

Bei letzterem würde mich interessieren, ob die EGV die er mir gegeben hat, überhaupt rechtswidrig ist, und ich im Falle eines Rechtsstreits gute Chancen hätte?

Vielen lieben Dank nochma an die Hamburgeryn, Hildegard von Bingen und Mobydick.

mfg, Gerd
In den meisten Fällen hörst du nichts mehr, weil die keine Möglichkeit haben, sich bei laufender EGV noch mit einer weiteren durchzusetzen. Selten probieren sie es noch mit VA. In so einem Fall würde ich Widerpsruch und Antrag auf aufschiebende Wirkung einreichen. Dann müsstest du hier im Forum dich nochmal melden. Das ist eine ungeklärte Frage, ob das zulässig ist. Zumindest ist es nicht rechtswidrig, denn das Gesetz sieht ja keine weitere EGV während der Laufzeit vor. Im Gesetz steht aber auch nicht drin, dass das nicht möglich ist.
 
Alt 23.06.2009, 23:44   #7
Dora
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Dora
Standard AW: EGV rechtswidrig?

Hallo Gerd83,

herzlich willkommen hier im Forum! Auch zu deinem Entschlusss
Zitat von Gerd83 Beitrag anzeigen
...
Habe mich jetzt eig. schon dazu entschlossen, die EGV grundsätzlich nicht mehr zu unterschreiben.
...
mein Glückwunsch!

Nicht nur die von dir eingestellte EGV ist meiner Meinung und Überzeugung nach Grundgesetz- und Rechtswidrig, sondern auch die Praxis als solche.

Streicht man alles aus der EGV raus, was da nicht reingehört, weil es im SGB II schon geregelt ist oder ohne EGV regelbar ist (z.B. Aufnahme deines Bewerberprofils) und streicht man die Unrechtsfolgenbelehrung, bleibt nur die Entgeltvariante und die Ersatzmaßnahme.
Die Un-Rechtsfolgenbelehrung steht in der EGV vor der Unterschrift und ist damit Bestandteil des Vertrags! Du würdest also vertraglich vereinbaren, dass du einverstanden bist, ggf. geschäftsunfähig gemacht (Kürzung bis zu 100%) zu werden und unterschreiben, dass dir das auch erläutert worden sei. Ein Unding! Der Gipfel der Grundgestzwidrigkeit, der zeigt:
Dein Entschluss keine EGV mehr zu unterschreiben ist doch sehr berechtigt!

Übrig bleibt also das Angebot der Bürotätigkeit in Entgeltvariante und die Ersatzmaßnahme. Die Ersatzmaßnahme (MAE) ist kein Arbeitsverhältnis im Arbeitsrechtlichen Sinn, sondern ein sogenannter "1-Euro-Job". Eine "Arbeitsgelenheit mit Mehraufwandsentschädigung" (MAE).

Bekämst du den Job in Entgeltvariante (Bürtätigkeit) nicht, (hier fehlen wichtige, unerlässliche Angaben wie Stundenlohn etc. und deshalb wären bei Umwandlung in einen Verwaltungsakt die Anforderungen für einen VA in dieser Form nicht gegeben), hättest du dich zu einem "1-Euro-Job" verpflichtet. Darauf soll es vermutlich hinaus.

Kämst du (oder deine BG) mit der Entgeltvariante (Bürotätigkeit) aus der Hilfebedürftigkeit (ALG II) raus?
Ich vermute nicht. Wenn doch, würde die EGV keinen Sinn machen, denn du wärst mit Antritt der Entgeltvarinte dann gar nicht anspruchsberechtigt und das SGB II nicht anwendbar.

LG
Dora

PS: Selbst habe ich noch nie eine EGV vorgelegt bekommen, nachdem ich im Beisein von Beistand vorgetragen hatte, dass ich die EGV und diese Praxis für Grundgestz- und Rechtswidrig halte und im Falle eine EGV vorgelegt zu bekommen alle juristischen Mittel ergreifen werde.
.
Dora ist offline  
Alt 26.06.2009, 06:07   #8
Gerd83
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Gerd83
Standard AW: EGV rechtswidrig?

Hallo Dora,

danke für die infos,

ich habe mich jetzt bei dem Jobangebot (Bürohilfe) beworben und sehr wahrscheinlich werde ich dort ab dem 22.7.2009 anfangen. Ob ich aus der Hilfebedürftigkeit damit raus bin, kann ich nicht genau sagen. Verdienen soll man dort ang. 1300€ Brutto/Monat (steht auf der Zuweisung). Ich weiß jetzt leider nicht ab welchem Einkommen man aus dem ALG II Bezug raus ist? Wäre nett wenn mir jemand sagen könnte, ob ich dann noch ALG II Bezug bekomme. Wenn nicht, würde ich das noch zu meiner Begründung der Nichtunterzeichnung (EGV) hinzufügen.

Die Begründung und die EGV wollte ich heute Abend zurückschicken.

mfg, Gerd
Gerd83 ist offline  
Alt 26.06.2009, 17:11   #9
Dora
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Dora
Standard AW: EGV rechtswidrig?

Zitat von Gerd83 Beitrag anzeigen
Hallo Dora,

danke für die infos,

ich habe mich jetzt bei dem Jobangebot (Bürohilfe) beworben und sehr wahrscheinlich werde ich dort ab dem 22.7.2009 anfangen. Ob ich aus der Hilfebedürftigkeit damit raus bin, kann ich nicht genau sagen. Verdienen soll man dort ang. 1300€ Brutto/Monat (steht auf der Zuweisung). Ich weiß jetzt leider nicht ab welchem Einkommen man aus dem ALG II Bezug raus ist? Wäre nett wenn mir jemand sagen könnte, ob ich dann noch ALG II Bezug bekomme. Wenn nicht, würde ich das noch zu meiner Begründung der Nichtunterzeichnung (EGV) hinzufügen.

Die Begründung und die EGV wollte ich heute Abend zurückschicken.

mfg, Gerd
Hallo Gerd,

um aus Hartz IV raus zu kommen, muss dein Nettoverdienst + ggf. Wohngeld so hoch sein, dass du keinen Anspruch auf ALG 2 hast oder, besser gesagt, dieses nicht in Anspruch nehmen musst.

Es hängt also davon ab, was dir als Bedarf anerkannt wurde (Regelsatz + Kosten der Unterkunft) und wie hoch die von dir zu tragenden Kosten für die Erzielung des Einkommens sind.

Im Internet findest du Lohn-Gehaltsrechner und auch Rechenprogramme für ALG2-Leute.

Wenn du alleinstehend bist, wird es wohl auf round about 870 bis ca. 900 Euronen rauslaufen. In der Regel sind die Entgeltvarianten so konzipiert, dass ein Single zusammen mit dem Wohngeld aus Hartz IV gerade eben raus ist.

Sollte es klappen, sag bescheid, damit ich dir gratulieren kann.
Bis dahin viel Glück!

LG
Dora
.
Dora ist offline  
Alt 21.07.2009, 13:34   #10
Gerd83
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Gerd83
Standard AW: EGV rechtswidrig?

Hallo,

ab morgen beginnt dann mein neuer Job und ich werde auch sehr wahrscheinlich aus dem ALG II Bezug raus sein. Da ich knapp drüber liege.Das muss diese Rechnungsabteilung beim JC aber erst feststellen hat man mir dort telefonisch mitgeteilt.

Nachdem ich die EGV mit Begründung abgelehnt hatte, kam jetzt noch recht verspätet die Ersatz EGV per VA von meinem SB.

Diese EGV tritt seit dem 08.07.2009 in Kraft, wobei die alte ja eig. bis zum 11.07.2009 gültig war. ?!!

Die EGV per VA ist genau die selbe wie die EGV oben im Anhang.

Jetzt weiss ich nicht recht was ich tun soll. Widerspruch würde sich nur lohnen wenn ich weiterhin ALG II beziehe? Oder sollte ich generell den Widerspruch einlegen? Habe dazu laut der EGV per VA einen Monat Zeit dazu.


mfg, Gerd
Gerd83 ist offline  
Alt 21.07.2009, 14:07   #11
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: EGV rechtswidrig?

Generell Widerspruch einlegen.
Zitat von Gerd83 Beitrag anzeigen
Hallo,

ab morgen beginnt dann mein neuer Job und ich werde auch sehr wahrscheinlich aus dem ALG II Bezug raus sein. Da ich knapp drüber liege.Das muss diese Rechnungsabteilung beim JC aber erst feststellen hat man mir dort telefonisch mitgeteilt.

Nachdem ich die EGV mit Begründung abgelehnt hatte, kam jetzt noch recht verspätet die Ersatz EGV per VA von meinem SB.

Diese EGV tritt seit dem 08.07.2009 in Kraft, wobei die alte ja eig. bis zum 11.07.2009 gültig war. ?!!

Die EGV per VA ist genau die selbe wie die EGV oben im Anhang.

Jetzt weiss ich nicht recht was ich tun soll. Widerspruch würde sich nur lohnen wenn ich weiterhin ALG II beziehe? Oder sollte ich generell den Widerspruch einlegen? Habe dazu laut der EGV per VA einen Monat Zeit dazu.


mfg, Gerd
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 21.07.2009, 16:36   #12
Mobydick
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Standard AW: EGV rechtswidrig?

Würde ich auch sagen: Schreib einen Widerspruch für den Fall der Fälle. Man weiss es ja nie. Und deine SB wird sich dabei sehr dumm vorkommen. Schreibst einfach

Widerspruch gegen die Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt vom....

Wie ich Ihnen bereits mit Schreiben vom...... mitteilte, sieht § 15 SGB II während der Laufzeit einer Eingliederungsvereinbarung keine weitere Eingliederungsvereinbarung vor. Dieser Paragraph besagt, dass nach Ablauf einer Eingliederungsvereinbarung eine neue abgeschlossen werden kann.



Das reicht vollkommen aus! Es passiert ja sowieso nichts!
 
Alt 22.07.2009, 14:37   #13
Rechtsverdreher
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Standard AW: EGV rechtswidrig?

Natürlich darf der Dir eine neue EinV anbieten, wenn es für den Eingliederungsprozess notwendig erscheint. Auch wenn Du noch eine zu laufen hast.
Das kann man z. B. im Nomos Kommentar zum SGB II nachlesen.

In Deinem Fall wird aber wohl keine Notwendigkeit dafür bestehen, denn Bewerbungen werden wohl auch in der alten EinV vorkommen und ein Arbeitsangebot kann man sowieso jederzeit unterbreiten.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
Rechtsverdreher ist offline  
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