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Start > > -> ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) Fragen zur Eingliederungsvereinbarung und wie man sie abwehrt! Bitte gebt in der Überschrift an ob die EGV oder die VA ALG I oder ALG II betrifft.


Antwort

 

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Alt 16.05.2018, 18:21   #1
Erdo
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Beiträge: 19
Erdo
Standard ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Hallo liebes Forum!

Ich bin heute erstmals in den Genuss gekommen, mich bei der Vermittlungsstelle zu melden und dort meine Bewerbungsbemühen kundzutun. Ich habe vor kurzem mein Studium in einem naturwissenschaftlichen Bereich beendet und beziehe nun ALG2.

An sich war es ganz okay, aber es ist natürlich so gelaufen wie ich erwartet habe. Sobald man mit etwas nicht einverstanden ist, ist man gleich der absolute Buhmann.

Begonnen hat es damit, dass ich meine Telefonnummer nicht zur Verfügung stellen wollte und man hier mir sofort weismachte, dass es absolut wichtig sei. Was ist, wenn es z.B. kurzfristig zu einem Bewerbungsgespräch kommen soll. Hatte mich nicht wirklich überzeugt. Welcher Job steht nach einen Tag Postweg nicht mehr zur Verfügung? Meiner Kenntnis nach wird im Regelsatz keine Vergütung für ständige Rufbereitschaft vorgesehen..

Grund des Termines war:
"Ich möchte mit Ihnen Ihre aktuelle berufliche Situation besprechen. Bitte bringen Sie zum Termin einen Nachweis über Ihre Bewerbungsaktivitäten (zum Beispiel Kopien Ihrer Bewerbungsanschreiben) mit.
Bringen Sie bitte folgende Unterlagen zu diesem Termin mit:
- ausgedruckte Bewerbungsunterlagen "

Ich hatte einen Lebenslauf und ein Musteranschreiben dabei. Wobei das Muster eigentlich nur eine abweichende Anschrift und Ansprechnamen beinhalte. Auf diese Stelle werde ich mich in Kürze bewerben. So wie ich das sehe, habe ich hierbei sogar schon mehr mitgebracht als gefordert. Es waren ja lediglich Bitten.

Nun wollte man jedoch diese Sachen als Kopie in die Akte nehmen, da man ohne diese nicht weitervermitteln könnte und Partner keine Einsicht hätten. Meine Ablehnung dazu ist nicht gut angekommen. Auch nicht, dass man sich gerne relevante Sachen notieren könne. Der Lebenslauf sei absolut notwendig für die Akten. Dann wurde mir gleich unterstellt, dass keine echten Bemühungen vorliegen und ich wurde in die sinnloseste Maßnahme überhaupt getan. Man brauch ja unbedingt die Bewerbungsunterlagen, also gleich mal in eine Maßnahme zum Bewerbercoaching für Hinz und Kunz, bei dem dann lernt, wie man überhaupt den PC anschaltet.

Meine Frage und Bitte nun. Wie gehe ich die Angelegenheit am besten an? Ich bin gewillt, so schnell wie möglich ins Berufsleben einzusteigen. Möchte aber natürlich schon mein hart erkämpftes Studium dazu einbringen. Realistisch ist eine Bewerbungszeit von 3-6 Monaten und wenn es ein bisschen Pech dabei ist noch mehr. Gezielt bei der Vermittlung helfen kann man mir dort sowieso nicht. Es gab lediglich eine (Senior!)Stelle in meinem Bereich und das in einer Großstadt. Solche Stellen wenden sich einfach nicht an das Jobcenter. Ich bin selbstverständlich dabei mich über andere Portale zu bewerben. Den gesamten Zeitraum der Suche auf Kriegsfuß zu sein, wird auch belastend. Ständig klein bei zu geben, bei jemanden der es "besser weiß", weil man es schon jahrelang mache, kann ich mit mir allerdings auch nicht vereinbaren.

Anbei die EGV und die Maßnahme. Unterschrieben habe ich noch nichts.

Wenn ich das richtig verstehe, komme ich aus Maßnahmen grundsätzlich nicht raus? Egal wie sinnvoll oder kurzfristig diese sind? Oder gibt es speziell auf diese noch etwas auszusetzen?

Immerhin würden mir dazu die Fahrtkosten in bar erstattet werden. Wie gehe ich vor Ort am besten vor? Habe ich Nachteile, wenn ich dort (nicht) unterschreibe? Darf das Jobcenter die dort erstellten Unterlagen für seine Vermittlungszwecke benutzen? Meiner Meinung ja nicht, bin aber ja gerade deshalb überhaupt in diese Situation geraten. Wie sieht es denn eigentlich rechtlich aus?

Zur EGV. Mir wurde eine zweiwöchige Frist eingeräumt. Da es kein VA ist, könnte ich diese wohl grundsätzlich ignorieren. Aber vielleicht wäre es nicht verkehrt, hier versuchen, sich etwas entgegen zu kommen? Es wurde zumindest angedeutet, dass man bereit ist, Änderungen daran vorzunehmen.

Wie ist eure Einschätzung der EGV? Was gäbe es alles daran auszusetzen und gibt es etwas, was sie rechtswidrig macht?

Mir schmeckt zum Beispiel gleich der Anfang nicht.
"gültig bis auf weiteres" Ist das überhaupt legitim? In Punkt 8 wird zwar auf die 6 Monatsfrist verwiesen, aber das reicht doch nicht oder?

Unter 3. als Akademiker bzw. in alle geeigneten Helfer- und Tätigkeitsbereiche. Im ALG2 gibt es wohl keine freie Wahl der Fachrichtung, aber benachteiligt mich das nicht immens? Wenn die Lust hätten, könnten die mich jederzeit als Tellerwäscher in einer Zeitarbeitsfirma versklaven?

In Punkt 4 wird zwar ein jährlicher Betrag von 350€ für Bewerbungskosten (wohl mehr als üblich?) eingeräumt, aber nicht wie viel ich nun für jede einzelne bekomme.

Unter 5. wird von 8 Bewerbungsbemühen pro Monat gesprochen. Es sind zwar nur Bemühungen, aber für den Fachbereich empfinde es dennoch auf lange Zeit als einfach zu viel. So viele freie Stellen gibt es einfach nicht. Vor allem auch gar nicht am aktuellen Wohnort. Ich habe zwar vor, nach meiner ersten Bewerbungsrunde dann auch deutschlandweit zu bewerben, aber ich wäre dann fast gezwungen auch fachfremd mich zu bewerben.
Hier hatte ich bereits einen Einwand geäußert, dass es mir zu viel erscheint. Die Antwort war, dass es jedoch noch wenig ist. 10-12 sei normal.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich prinzipiell absolut nichts Positives aus der EGV für mich sehe (ist wohl bei allen so). Wovon profitiere ich bei dieser überhaupt? Sicherlich ist das Jobcenter zu alle diesen Leistungen sowieso verpflichtet?

Gibt es ansonsten noch irgendwelche Formfehler, die ich angreifen könnte?


Nochmals vielen Dank für jegliche Hilfe. Ist allein leider etwas schwierig bei allem sofort durchzublicken

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf EGV.pdf (915,1 KB, 32x aufgerufen)
Dateityp: pdf Maßnahme.pdf (2,72 MB, 32x aufgerufen)
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Alt 16.05.2018, 21:25   #2
Erdo
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Erdo
Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Scheinbar kann man hier im Nachhinein keine Beiträge editieren?
Was mir noch aufgefallen ist:

Bei der Maßnahme handelt es sich lediglich um ein Angebot.
Muss ich denn Angebote überhaupt annehmen? Dieses ist unter anderem strikt an meine EGV (ohne VA) gekoppelt. Hier wurden mir zwei Wochen zur Prüfung gewährt. Wie kann ich überhaupt an der Maßnahme teilnehmen, wenn Sie zeitgleich mit meiner Prüfungszeit endet?

Könnte ich theoretisch von der Maßnahme fernbleiben? Und sollte ich es eventuell sogar tun? Das reine Erscheinen bürgt sicherlich irgendwelche indirekten Zustimmungen?


Edit: Man kann scheinbar doch etwas ändern. - Eventuell nur kurzfristig?

Das Angebot enthält eine Rechtsfolgenbelehrung. Bin ich dadurch doch der Angearschte? Sieht für mich so aus als möchte man billig eine Zuweisung unterjubeln, ohne dass man dabei widersprechen kann. Dürfen die das?

Nochmal beste Grüße
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Alt 16.05.2018, 23:38   #3
Mr Von
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Mr Von
Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Sorry bin selber neu hier und kann nur unzureichend was dazu sagen.

EGV-VA unbestimmt = rechtwidrig

Ich denke mal das es auch bei EGV gilt.


Bei der Maßnahme, Zeiten, Zeitmodelle und Laufzeiten ist doch arg irreführend. Was soll da nun gelten?

Es gibt bestimmt noch viele andere Dinge welche nicht passen.
Mr Von ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2018, 00:04   #4
Erdo
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Erdo
Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Danke schon einmal für das erste Feedback Mr Von!

Ja, das Zeitmodell ist durchaus irreführend. Ich musste auch noch einmal nachfragen, wann ich überhaupt antanzen soll.
Sei ja klar, dass "Vollzeit" 8-16 bedeutet.

Mir sind noch weitere Punkte aufgefallen, die ich bedenklich finde.

Im EGV stehen absolut keinerlei Informationen zur Maßnahme. Der "Flyer" allein hat doch sicher keine rechtsbindende Bedeutung? Welchen Sinn und Zweck die im Detail hat - insbesondere auf meine Position. Welche Defizite habe ich im Bewerbungswesen, dass solch eine Maßnahme notwendig ist. Geht absolut nicht hervor. Ich habe einen adäquaten Lebenslauf und Anschreiben zur Einsicht mitgebracht- nur war ich anderer Ansicht hinsichtlich des Datenschutzes. Zumindest zwei Sozialgerichte (eines der beiden liegt in meinem Zuständigkeitsbereich)

"SG Leipzig stärkt Datenschutz für SGB II- Empfänger- Hartz IV - Empfänger müssen beim Maßnahmeträger - keinen - Lebenslauf vorlegen

SG Leipzig ,Beschluss vom 29.05.2012,- S 25 AS 1470/12 ER -

Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter, wie hier der Maßnahmeträger, kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten(§ 4a des Bundesdatenschutzgesetz).
Eine nichterteilte Zustimmung kann im Umkehrschluss nicht dazu führen, den Leistungsempfänger in der Sache dafür zu sanktionieren (so im Ergebnis auch Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 15.02.20 12 - S 107 AS 1034/12 ER - Rdnr. 8).
"
So wie ich es sehe, möchte mir die SB nur etwas auswichen, weil ich nicht klein bei gegeben habe. Sie meinte auch, sie mag diese Maßnahmen auch nicht, aber ich bringe ja keinen Lebenslauf...

Vielleicht für weitere Ratschläge (für die ich sehr dankbar bin)
Zur Einschätzung meiner Person
Ich bin durchaus kampfbereit, vor allem wenn ich mich in Rechten beschnitten sehe. Eine (unberechtigte) 30% Sanktion auf den Regelsatz kann ich auch über einen längeren Zeitraum durchaus verkraften.

Noch einmal explizit die Frage. Kann ich (eurer Einschätzung nach) der Maßnahme fernbleiben weil:
- Sie ist zu nahe an meiner Prüfungszeit der EGV
- die Maßnahme ist nicht ausreichend im EGV beschrieben


Vielen Dank weiterhin!
Erdo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2018, 00:14   #5
Mr Von
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Mr Von
Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Sei ja klar, dass "Vollzeit" 8-16 bedeutet.

Zitat."Laufzeit:
2 Wochen in Voll- oder Teilzeit"

Klare Regelungen versteht sich anders.
Mr Von ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2018, 00:16   #6
gizmo
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Blinzeln AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Anbei die EGV und die Maßnahme. Unterschrieben habe ich noch nichts.
Alles Richtig gemacht, nichts Unterschrieben.

Wenn du eine EGV nicht unterschreibst dann muss dir der Mob eine EGV VA aushändigen mit dem gleiche Inhalt.

Hier mal Info:

https://www.elo-forum.org/attachment...-massnahme.pdf

https://www.elo-forum.org/attachment...hmetraeger.pdf

Einfach EGV VA abwarten und sich hier einlesen.
__

Wer andern eine Grube gräbt, den schupst man selbst hinein! Übrigens, fachkundige SB`s im JC gibt es genauso häufig wie Schneebälle in der Hölle!

"WARUM TUHE ICH MIR DAS AN"

Geändert von gizmo (17.05.2018 um 00:28 Uhr)
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Alt 17.05.2018, 00:18   #7
Dinobot
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Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Hallo Erdo,

Ich begrüße Dich hier im Forum . Gleich am Anfang eine Info zu Deiner Frage am Anfang:

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Scheinbar kann man hier im Nachhinein keine Beiträge editieren?
Doch -aber nur bis zu einer Stunde nach Ersterstellung.

Dann zu Deinem kombinierten Problem. Was die Maßnahme betrifft, da teile ich Deinen ersten Eindruck :

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Könnte ich theoretisch von der Maßnahme fernbleiben?
Was die Wertigkeit und Sinnhaftigkeit für Dich angeht, insbesondere mit Deinem Background.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Sieht für mich so aus als möchte man billig eine Zuweisung unterjubeln
Ja - um Dich dann -in Kombination mit der EGV -auf irgendein Helferniveau runter zu degradieren und Du sollst Dich dann selbst innerhalb dieser Maßnahme verstärkt auf solche Stellen bewerben. Das ganze wird noch dreist verstärkt mit der Maßgabe , das Bewerbungen so verfasst sein sollen , dass der Arbeitgeber die nicht als unernst empfindet. Meint, Du sollst Dich auch noch ernsthaft und motiviert um jeden Drecksjob bemühen.

Jedenfalls komme ich darauf, weil die Maßnahme ein Modul enthält welches genau mit dem Ziel der EGV kompatibel ist -aber eben nicht auf Deinem akademischen Hintergrund bzw. Einzelfall abgestimmt sein kann, weswegen ganz automatisch viele AG bei Bewerbungen auf Helferstellen mehrheitlich wohl doch den Kopf schütteln werden, weil das -wahrscheinlich überhaupt nicht zu Deinem bisherigen Werdegang passen kann , vermute ich mal.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Das Angebot enthält eine Rechtsfolgenbelehrung. Bin ich dadurch doch der Angearschte?
Das wird sich zeigen, wer hier eher derjenige sein wird -denn die Standard Rechtsfolgenbelehrung ist fehlerhaft- mein erster Eindruck. Grund:

Als Deine Mitwirkungspflichten ist auch die Annahme von Arbeitsangeboten durch den Träger aufgeführt. Das steht meistens in jeder Belehrung so drin. Nur hier hat das Jobcenter die nicht an den Inhalt der Maßnahme angepasst. Denn der Inhalt der Maßnahme enthält keinen Hinweis darauf, dass der Träger das überhaupt beabsichtigen könnte.

Du hättest da zwar ein Modul für die Suche nach Helferstellen, aber da bist nur Du gefordert. Und in den Ausschreibungsunterlagen -welche ich sogar tatsächlich in meinem Archiv für diesen Träger gefunden habe -da ist keine Provisionzahlung vorgesehen. Ist eigentlich auch aus der kurzen Dauer der Maßnahme als solches ersichtlich.

Insofern, erster Schritt - KEINESFALLS die EGV UNTERSCHREIBEN!!! -sondern VA abwarten

Das mit dem Fehler in den Dir auferlegten Obliegenheiten mit der Rechtsfolgenbelehrung im Angebot halte ich schon für beachtlich ,weil die Dir eine Obliegenheit abverlangt, die vom Träger weder beabsichtigt -noch in der Maßnahme vorgesehen ist.

Also noch ein Lichtblick , was die RFB als solche im Angebot anbelangt.

Nächster Punkt: Die Dauer der Maßnahme -denn die Maßnahme endet als solche ganz offiziell am 01.06.2018, falls die BA (Auftraggeber für das Jobcenter ) nicht dem Träger gegenüber die Maßanhme als solche verlängert hat.

Es bsteht also eine gute Chance, das sich der Spuk dieser Maßnahme auch anderweitig vorher erledigt oder eine Sanktion deswegen schwierig werden könnte.

Noch ist ja etwas Zeit. Und ich habe die originale Leistungsbeschreibung und alles sonst noch, was die BA bei der Ausschreibung dem Träger als Auftrag dazu erteilt hat.

Des Weiteren bin ich dadurch auch im Bilde, welches Jobcenter das Deine ist. Und dieses Jobcenter ist für willkürliches und absichtlich dreistes Verhalten durchaus bekannt. Also nimm das bloß nicht zu persönlich - sei aber trotzdem auf der Hut. Denn in der EGV steht pauschal etwas von Maßnahme Angeboten. Durchaus denkbar, dass Dein SB schon weiter plant, was Maßnahme- Zumutungen anbelangt.

Der SB weiß aber insgeheim auch , dass dieses Maßnahme und die EGV nichts als eine Provokation darstellen -nicht umsonst hat der gleich mal neben der AU auch den Passus mit der WUB -hier als Liegebescheinigung eingebracht, was nicht statthaft ist -wen Du bisher keine einschlägige Vorgeschichte hast.

Damit meine ich: Wenn Du bisher -Meldetermine wegen AU versäumt hättest oder immer bei anderen Terminen beim Jobcenter wegen AU auffällig oft vorher gefehlt hättest -dann wäre der Passus mit der WUB begründet -ansonsten nicht.

Hier hat der SB die wahrscheinlich sicherheitshalber eingebracht, damit Du die Teilnahme an der Maßnahme nicht nur mit der AU absagen kannst. Hierbei hat er aber so oder so die Zusage der Kostenübernahme für die WUB versäumt einzubringen , was zudem nicht statthaft ist.

Also -bislang ist sowohl die EGV (für Elo mit Vorgeschichte) als auch die Maßnahme in sich stimmig -aber nicht für Deine Person und auf Deinen Einzelfall zugeschnitten -vermute ich mal bis hierher. Und deshalb ist dieses kombiniete Machwerk des SB zu nichts anderen geeignet -als Dich abzuschrecken ,weiter ALG II beziehen zu wollen -aber eine gezielte positive Strategie -dich passgenau vermitteln zu wollen oder zu können, die kann ich hier nicht erkennen. Nicht mal im Ansatz.

Zitat von Mr Von Beitrag anzeigen
Bei der Maßnahme, Zeiten, Zeitmodelle und Laufzeiten ist doch arg irreführend. Was soll da nun gelten?
Das sind sie wirklich, was die angebenen Zeitmodelle in dem Angebot angeht. Wenn überhaupt , dann trifft Zeitmodell 1 annähernd zu. Aber eben nur fast und nur an 4 Tagen.

Laut Ausschreibungsunterlagen ist eine Teilnahme zu diesen Zeiten in Vollzeit vorgesehen:

Mo -Do: von 8:00 Uhr bis 16: 30 Uhr
Fr. von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Wenn es Teilzeit wäre -dann würde sich die Zeit der Teilnahme verdoppeln, was hier nicht mehr möglich ist, weil die Vertragslaufzeit für den Träger zur Ausrichtung der Maßnahme als solche am 01.06.2018 beendet ist -sofern der Träger nicht noch eine Verlängerung bis zum 01.04.2018 erhalten hat.

Geändert von Dinobot (17.05.2018 um 00:42 Uhr)
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Alt 17.05.2018, 00:22   #8
Pixelschieberin
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Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Damit nicht so viele Fragen gestellt werden, die in der Vergangenheit unzählige Male gestellt und bereits X-fach beantwortet wurden, werfe ich die Gebetsmühle zur "passiven" Sinnlos-Maßnahmeabwehr noch Mal an:
In deinem eigenen Interesse arbeitest du die Beiträge, die sich hinter den unterstrichenen Links verbergen, gut durch - und ziehst deine eigenen Schlüsse daraus.

Zitat:
Da im Zusammenhang mit sinnbefreiten=unerwünschten Maßnahmen stets die selben Fragen hochgewühlt werden, kopiere ich aus einem Post mit passenden Querverweisen.

Es gibt zu tun.
Sobald die Schularbeiten gemacht sind, können eigene Strippen gezogen und kluge Fragen an JC-SBs gestellt werden.

Such dir die für dich passenden Highlights aus dem Pfeilköcher:
Verfasser AnonNemo:
- Verhalten beim Träger - Maßnahmeabwehr
- Erklärung, warum kein Vertrag beim Träger unterschrieben wurde - es sei bereits alles geregelt -
- Vermittlungsgutschein und das Bewerben bei privaten Dienstleister - ZAF
- Bewerbungsbemühungen, Jobbörse, anonymes Profil, Referenznr, ZAF abwehren
Falls vorheriger Verweis nach der Foren-SW-Umstellung noch auf den Holzweg führt, dann ersatzweise hier klicken

Verfasser Ozymandias:
- Keine Sanktion bei Arbeitsangeboten eines Maßnahmeträgers
- VA mit AGH-Zwang - Antwortschreiben
- VA, Datenfreigabezwang an MT macht VA rechtswidrig
- Maßnahmenverweigerung lt SG Berlin nicht sanktionierbar
- Maßnahme länger als EGVA - nicht zulässig
- Argumente gegen Maßnahme in VA

Verfasser Schikanierter:
- Wie bestimmt muss ein Angebot einer Massnahme sein, um unanfechtbar zu sein?
- Angebot einer Maßnahme ist i.d.R. ein VA und nicht vorbereitendes Verwaltungshandeln
- Maßnahmezuweisung wird gekonnt auseinandergenommen

***
Falls der Anwurf "maßnahmewidriges Verhalten" kommt, empfehle ich, den Schriftsatz von veritasdd auf den eigenen Sachverhalt anzupassen
Dem ist das offenbar vorgeworfen worden.
Mit seinen smarten Anschreiben hat er obsiegt.
Er hatte sich an das "Drehbuch" gehalten und ist nirgends ausgeschert.
Lies den ganzen Faden und ziehe deinen Nutzen daraus.

Ab #18 sollten einige Passagen dabei sein, die 1:1 übernommen werden könnten.

Wobei ich das vorherige Fahrkostengedöns auch nicht unwichtig finde.
****
Hier ein Faden des Users "Simor", der sich dem Thema sehr gewitzt stellte.
Einer seiner smart-ass-Schachzüge:
SOFORT sämtliche FREIWILLIG erteilten "Einverständniserklärungen" bezüglich seiner Datenverwurstung zurückzunehmen. (Widerruf)

Wer (noch) nichts zurückzunehmen=zu widerrufen hat, VERBIETET vorsorglich.
Konkrete Verbote hinsichtlich Datenverwurstung durch Dritte können ebenfalls vorsorglich gegenüber JC UND Trägern ausgesprochen werden.
Wem die Datenverwurstung via VA aufs Auge gedrückt wurde, widerspricht zeitnah.

Vorlagen findest du unter Anderem hier.

Alles stets schriftlich und nachweisbar auf den Weg bringen.
Versteht sich.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des 0zymandias)
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2018, 00:24   #9
Mr Von
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Registriert seit: 13.05.2018
Beiträge: 16
Mr Von
Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Irre ich mich oder fehlt bei der Maßnahme der Rechtsbehelf?

Gegen diesen Bescheid können Sie innerhalb eines Monats ........
Mr Von ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2018, 01:08   #10
Dinobot
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Dinobot Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Noch einmal explizit die Frage. Kann ich (eurer Einschätzung nach) der Maßnahme fernbleiben weil:
- Sie ist zu nahe an meiner Prüfungszeit der EGV
- die Maßnahme ist nicht ausreichend im EGV beschrieben
Hast Du das mit der Prüfzeit schriftlich? Worte sind Schall und Rauch. Gut möglich, dass die SB Dir noch überraschend den VA per PZU dazu pünktlich nachsendet. Aber auch so -wäre das kein Argument allein -für ein Fernbleiben. Andere hatte ich schon genannt.

Die SB hat dieses Kombination durchaus so gewählt, dass Du Deiner Gegenwehr beraubt erscheinst.

Weil gegen eine EGV und ein Angebot kein Rechtsmittel statthaft erscheint.

Was die mangelhafte Beschreibung angeht -so stimme ich Dir umfänglich zu . Ich kenne die Leistungsbeschreibung aus den Ausschreibungsunterlagen -und die sind sehr ausführlich .Die paar Worte aus dem Angebot sind zwar auch enthalten. Aber auch die Beschreibung der dort vermittelten Module -nebst Inhalt -auf weiteren 4 Seiten -dazu 13 Seiten zum Ablauf und Gestaltung der Maßnahme, mit Vorgaben an den Träger.

Vorab seien hier nur mal die Überschriften der angedachten Pflichtmodule genannt:

Baustein „Einführung in das Bewerbercenter“
Baustein „Schulungsmodule“
Schulungsmodul 1: Arbeitsmarktinformation und Möglichkeiten der Arbeitssuche:
Schulungsmodul 2: schriftliche Bewerbungsunterlagen:
Schulungsmodul 3: Vorstellungsgespräche - Grundlagen:
Schulungsmodul 4: Vorstellungsgespräche - Training:
Schulungsmodul 5: Selbstvermarktungsstrategien und alternative Formen der Bewerbung
Schulungsmodul 6: Vorstellungsgespräche: Zusammenfassung
Schulungsmodul 7: Arbeitsmarkt, Arbeitssuche, schriftliche Bewerbung
Schulungsmodul 8: Assessmentcenter: Grundlagen und Training
Schulungsmodul 9: Erfolgreiche Suche nach Helfertätigkeiten
Schulungsmodul 10: IT-Grundlagen für Bewerbungsschreiben
Baustein „Aktive IT-gestützte Bewerbungsbemühungen und Eigenrecherche“
Baustein „Bewerbungscoaching“

Quelle: Leistungsbeschreibung der REZ Maßnahme der BA -Bewerbercenter , Geschäftszeichen:901-17-45BC-59273
Stand:01.08.2017

Und das sind nur die Überschriften der Module.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
So wie ich es sehe, möchte mir die SB nur etwas auswichen, weil ich nicht klein bei gegeben habe. Sie meinte auch, sie mag diese Maßnahmen auch nicht, aber ich bringe ja keinen Lebenslauf...
Keine Bange -Du kannst Ihr jetzt VOLL eine zurückwischen. Mit einer Information aus der Leistungsbeschreibung, welche wie folgt lautet:

"Der Teilnehmer wird im Vorfeld durch den Bedarfsträger über die Zuweisung/das Maßnahmeangebot und den Zugriff des Auftragnehmers auf seine selektiven Bewerberdaten in VerBIS beraten. Im Anschluss wird dem Auftragnehmer der Zugriff auf die selektiven Bewerberdaten in VerBIS gewährt. Die Information über die Zuweisung des Teilnehmers/das Maßnahmeangebot an den Teilnehmer und den eingeräumten Datenzugriff erfolgt in elektronischer Form über VerBIS

" Quelle: Leistungsbeschreibung der REZ Maßnahme der BA -Bewerbercenter , Geschäftszeichen:901-17-45BC-59273
Stand:01.08.2017

Aus diesen Angaben kann man darauf schließen, dass Angebot und Zuweisung gleichrangig angesehen oder verankert sind ,was deren zugestandene Rechtswirkung angeht. Wenigstens wird das hier dem Träger gegenüber so dargestellt, wenn es ansonsten auch gegenüber dem Teilnehmer oder auch sonst anders dargestellt (aus zweckdienlichen Erwägungen. ) oder eingeordnet wird . Auch Gerichte sind da bis heute unterschiedlicher Auffassung.

Das sollte Dich aber nicht weiter belasten . Denn nur allein mit dieser Argumentation -wie in der Ausschreibung hier geschreiben -dürfte ein Widerspruch gegen das Angebot vom Jobcenter nicht abgelehnt werden.

Und solange Du die EGV nicht unterschreibst -ist die unschädlich ,falls nicht noch ein VA daraus gebastelt wird.

Des Weiteren bist Du auch aus anderen Gründen gar nicht mehr zur Unterschrift und Datenfreigabe verpflichtet, denn der Bedarfsträger (Jobcenter ) hat Dich wahrscheinlich auch nicht so beraten -wie hier vorher in der Leistungsbeschreibung gegenüber dem Träger von der BA zugesichert wird -vermute ich mal. Jedenfalls ist das mithin auch ein Argument zu Deinen Gunsten .

Geändert von Dinobot (17.05.2018 um 01:41 Uhr)
Dinobot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2018, 03:03   #11
Erdo
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Erdo
Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Wow,
die Fülle an Informationen ist echt immens. Vielen Dank!
Allerdings ist es so viel, dass ich leider noch nicht durchstiegen bin.
Deshalb möchte ich noch einmal nachfragen.

Also Basis: ich habe eine fragwürdige EGV+Maßnahme bislang ohne VA und ohne Unterschrift. Zeit zum Widerspruch (da es kein VA ist, kann ich sowieso eigentlich nirgends widersprechen?) existiert praktisch gar nicht, da es nur noch zwei Arbeitstage gibt. Schicke ich das morgen per Post, ist es frühstens Freitag am Amt. Eine Antwort kann mich aufgrund des Feiertags gar nicht mehr vor Antritt erhalten.
gizmo schickte ein Schreiben, das beinhaltet, dass ich den Maßnahmenvertrag nicht unterschreiben muss.
Nach Pixelschieberin und einem Urteil meines SG ist eine Verweigerung einer Maßnahme nicht sanktionierbar:
SG-BERLIN – Beschluss, S 102 AS 24426/07 ER vom 13.11.2007

Beinhaltet dies immer noch das erstmalige Aufkreuzen? Darf man denn nach der Bitte den Vertrag zu prüfen sofort gehen oder müsste ich 8 Stunden absitzen?

Dinobots Anmerkungen überfordern mich leider auch.

Ohne vielleicht den direkten Standort zu nennen, aber sicherzustellen, dass tatsächlich derselbe gemeint ist. Die Leistungsabteilung und die Vermittlungstelle sind eine Tramstation voneinander entfernt. Sprechen wir von denselben?

Falls ja und die Module tatsächlich Inhalt der Maßnahme sind, würde ich einfach auf das Urteil von Pixelschieberins Verweis verwenden. Es sind Bewerbungsunterlagen, die in meinen Fall sogar noch sehr fachfremd sind. (Verweis auf Hilfstätigkeiten)

Ist dieses VerBIS Portal zur Jobbörse? Dort wurde mir zumindest alle meine verfügbaren Stellen für mein Profil (eine) gezeigt und es wurde erwähnt, dass die Maßnahme diese Börse benutzt und deshalb wurde mir noch einmal meinen Zugangspasswort mitgegeben. Ich hatte mir das Portal gleich am Anfang einmal angeschaut, aber wenn man das Passwort eingibt, macht man gleich noch unzählige Zustimmungen, deshalb habe ich es damals abgebrochen und möchte es eigentlich gar nicht verwenden. Zwingen dazu kann man mich wohl kaum?
Wie gesagt, Dinos Beitrag überfordert mich noch etwas.
Aber wenn ich es richtig verstanden habe.
Bloß nicht die EGV unterschreiben (keine Sorge, hatte ich nur vor, wenn die für mich in irgendeinerweise vorteilhaft ist und das erschien mir schon am Anfang nicht so)
Da diese EGV keinerlei Bezug auf meine Person/Hilfebedürftigkeit nimmt, wäre Sie selbst als VA eher unwirksam
Aber allzu viel Zeit ist nun ja nicht mehr zur Maßnahme. Bereits nächsten Dienstag.
Nun bleiben drei Fälle.
Es kommt keinerlei VA bis zum 1.6.
-> Ich erscheine komplett nicht zu der Maßnahme
Vermutlich kommt dann eine Sanktion und muss gegen klagen - meine Chancen sind allerdings ziemlich gut?

-> Es kommt vor dem 22.5 eine VA. Nun muss ich definitiv erst einmal zur Maßnahme erscheinen, kann aber den Vertrag zur Prüfung mitnehmen und da es sowieso nur eine gute Woche dauert, kann ich in der Zeit leider nicht ausgiebig prüfen

- >Gleiches für den Fall, falls eine VA zwischen dem 22.5 und 1.6 eintrifft?

Sind meine Ansichten zur Lage hier vernünftig?

Vielen Dank ihr Lieben!
Erdo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2018, 06:44   #12
Dinobot
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Registriert seit: 03.03.2018
Beiträge: 215
Dinobot Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Wow,die Fülle an Informationen ist echt immens. Vielen Dank!Allerdings ist es so viel, dass ich leider noch nicht durchstiegen bin.
Es gibt hier aber auch viel zu erwähnen, um Dir die ganze ganze Bandbreite möglicher Fehler aufzuzeigen. Du hattest zudem selbst nach dem eigentlichen Inhalt der Maßnahme gefragt.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
ich habe eine fragwürdige EGV+Maßnahme bislang ohne VA und ohne Unterschrift.
Das Angebot kann zugleich eine Zuweisung bedeuten oder auch nicht -das ergibt sich nur in der Gesamtschau mit der EGV , die allerdings nicht unterschrieben wurde -somit ist die nicht bislang als VA rechtskräftig geworden.Und somit hast du Dir in der Angelegenheit den Rechtsweg bewahrt.

Bei dem Angebot dazu ist es strittig, ob das als VA gewertet werden würde, denn Jobcenter entscheiden eben gerne zu Ihren eigenen Gunsten -jedoch weist der Satz aus der Leistungsbeschreibung zur Maßnahme, der das Angebot und Zuweisung zusammne nennt -auf Verbindlichkeit hin, die in Deiner Wertung als VA verstanden werden könnte.... (ich kann mich dunkel an ein Urteil erinnern, wo das Gericht meinte, es käme darauf an -wie der Arbeitslose das Angebot verstanden hat und einordnet)

Also nehmen wir dann einfach an - Für Dich ist es ein VA , dann vergiss mal ganz schnell Deinen Einwand:

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
(da es kein VA ist, kann ich sowieso eigentlich nirgends widersprechen?) existiert praktisch gar nicht, da es nur noch zwei Arbeitstage gibt.
Doch . Es ist auf jeden Fall richtig -vorsorglichen Widerspruch gegen das Angebot einzulegen. Am besten heute formulieren und morgen gegen Empfangsbestätigung auf der Kopie beim Jobcenter persönlich abgeben -und nicht per Post senden.

Du müsstest dann abwarten -ob der als unzulässig zurückgewiesen wird oder als statthaft anerkannt. Das müsstest Du abwarten. Und das kann dauern. Sehr viel länger als nur Tage. Ist aber trotzdem wichtig, wenn Du schon im Besitz des Nachweises eines abgegebenen Widerspruchs bist -falls noch ein VA für die nicht unterschriebene EGV dazu eintrudeln sollte und Du aufschiebende Wirkung beantragen müsstest. Dieser Weg bliebe Dir aber so erhalten. Das hättest du dann vor Beginn der Teilnahme erledigt.

Selbst wenn das Jobcenter den Widerspruch als unzulässig verwirft, dann kann man aber nicht gleichzeitig noch Sanktionsgrundlagen aus diesem Angebot herleiten wollen , denn das kann man nur aus einem VA, welcher als VA gewertet und eingestuft wird ODER einer unterschriebenen EGV .Ansonsten könnte ja das Jobcenter alle VA auch zum Angebot erklären und munter drauflos sanktionieren, weil keine Rechtsmittel mehr möglich wären.

Wenn nicht noch die EGV als VA extra eintrifft. Das wird man dann sehen. Sicherheitshalber solltest du deshalb formell zum Auftakt erscheinen , denke ich .

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Beinhaltet dies immer noch das erstmalige Aufkreuzen? Darf man denn nach der Bitte den Vertrag zu prüfen sofort gehen oder müsste ich 8 Stunden absitzen?
Das wirst du sehen -wenn du dort bist. Unterlagen zur Prüfung einstecken. Vorher die Anwesenheitsliste mit ANWESEND unterschreiben -sonst nichts. Dann wirst du sehen , was passiert und wie lange du bleiben darfst.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Ohne vielleicht den direkten Standort zu nennen, aber sicherzustellen, dass tatsächlich derselbe gemeint ist. Die Leistungsabteilung und die Vermittlungstelle sind eine Tramstation voneinander entfernt. Sprechen wir von denselben?
Jetzt bin ich von der Frage überfordert. Nenne mir das Jobcenter per PN ,wenn Du sicher gehen willst. Dann kann ich ja hier meine ermittelte Zuordnung bestätigen oder als falsch deklarieren (ohne es zu nennen, versprochen). Was aber so oder so nicht falsch sein kann -das ist der Inhalt der Maßnahme , weil ja alles so auch in meinen Unterlagen steht, wie bei Dir enthalten . Die halbe Stunde mehr hat mit einer Pause zu tun, die bei Dir im Angebot nicht enthalten ist. Ansonsten stimmt ja auch das Enddatum der Maßnahme usw.. Die Maßnahme Bewerbercenter ist eine Standardmaßnahme des Zentraleinkaufs der BA , die sind (fast immer gleich ) was deren Inhalt betrifft. Und die beschriebenen Wörter aus Deinem Angebot waren auch genauso in meinen Unterlagen aus der Ausschrebung.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Falls ja und die Module tatsächlich Inhalt der Maßnahme sind, würde ich einfach auf das Urteil von Pixelschieberins Verweis verwenden. Es sind Bewerbungsunterlagen, die in meinen Fall sogar noch sehr fachfremd sind. (Verweis auf Hilfstätigkeiten)
Du meinst -Bewerbungsvorgaben? die sind nicht fachfremd, sondern überflüssig, weil Dir ein damit ein Bedarf danach unterstellt wird bzw. ein Defizit an (womöglich) allem, was die Module im Titel schon verraten. Die EGV zudem (unterstellt einen Hang zur AU -anstatt den Terminen des jobcenters folgen zu wollen -und damit zugleich eine entsprechende Vorgeschichte) . Ob das überhaupt vorher zutraf -das musst du wissen.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Ist dieses VerBIS Portal zur Jobbörse? Dort wurde mir zumindest alle meine verfügbaren Stellen für mein Profil (eine) gezeigt und es wurde erwähnt, dass die Maßnahme diese Börse benutzt und deshalb wurde mir noch einmal meinen Zugangspasswort mitgegeben. Zwingen dazu kann man mich wohl kaum?
Richtig -zwingen kann man Dich nicht. Musst dann nur die Datenweitergabe nicht gestatten bztw. widerrufen. Und ansonsten einfach nicht online nutzen . Wenn du so zaghaft hier nachfragst -dann hat man Dich nicht richtig und nicht vollständig aufgeklärt. Denn mit der Zustimmung dazu würde der Träger auch Zugang zu Deinen Daten bekommen und könnte mit Deinen Daten hantieren oder die verändern usw.


Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Da diese EGV keinerlei Bezug auf meine Person/Hilfebedürftigkeit nimmt, wäre Sie selbst als VA eher unwirksam
Das wäre oder ist dem Jobcenter so ziemlich egal , ob der Dich in Arbeit bringt. Oder Du sinnlos in der Maßnahme sitzt. Aber rechtswirksam als gültiger Verwaltungsakt wäre der trotzdem , bis ein Gericht eine andere Entscheidung trifft oder das Jobcenter für diesen dann erlassenen VA. die meisten VA sind unwirksam , was deren behauptete Wirkung der Arbeitsaufnahme betrifft. Aber trotzdem sind sie rechtsgültig -für den Zeitraum, für den sie erlassen werden.


Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Nun bleiben drei Fälle.Sind meine Ansichten zur Lage hier vernünftig?
Nein , -noch viel zu abstrakt und einseitig, weil viel zu weit im voraus gedacht. Immer der Reihe nach. Konzentriere Dich vorerst auf einen Widerspruch, den Du dann noch am besten morgen persönlich abgibst -gegen Empfangsbestätigung auf der Kopie.

Das denke ich ist erst einmal ein wichtige Sache.

Dann kannst du mir gerne Dein Jobcenter per PN mitteilen , wenn Du möchtest.

Und vielleicht haben andere User auch noch Ideen für die Formulierung Deines Widerspruchs oder ansonsten zu Deinen Unterlagen oder zu deinem bestmöglichen Verhalten wegen der Maßnahme.
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Alt 17.05.2018, 11:41   #13
Pixelschieberin
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Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Achte un-be-dingt auf deine Wortwahl.
Auf DER Spielwiese ist Erbsenzählerei - und Eiertanz - angesagt.

Vor Ort würde ich die tolle Maßnahme nicht in aller Deutlichkeit "ablehnen".
Hinterfragen - dergestalt, daß sich (m)eine Ablehnung von selbst verstehen könnte - schon.
Welche Netzwerke in welche Branchen, Bandbreite, Vermittlungsquoten, Kernkompetenzen der "Dozenten", deren Ausbildung, Referenzen zufriedener Kunden, etc.
Ich finde es immer wieder bezeichnend, daß die den HE "fit für die Zukunft" machen wollen aber nichts Aussagefähiges zu vermelden haben.
Im Gegenteil, bei derart konkreten Fragen geraten die stets ins Schlingern und reden mit inhaltsleeren Worthülsen um den heißen Brei.
Der da heißt:
Geplante Abzocke sozialmafiöser Schmarotzer.

Die werden Berichte verfassen (wollen), um sperrigen Subjekten vom SB-Amigo Mores lehren zu lassen.
Ungestraft soll denen keiner die Felle wegschwimmen lassen.
Also - kein Futter liefern, sich mit jedweden Äußerungen bedeckt halten und - wenn überhaupt - nur sybillinische Texte absondern, die ich mir vorher ausgedacht und einstudiert habe.

Merke:
Unterschriften unter Sondervereinbarungen können jedoch - in den meisten Bundesländern - ungestraft verweigert werden.
In denen, wo SG-Richter der Sozialmafia nahe stehen, muß halt die nächste Instanz angerufen werden.

Die Verweigerung jedweder Unterschrift mag auf den ersten Blick aussehen als ob es das Selbe wie Maßnahme-Verweigerung sei - IST es jedoch nicht.
Es läuft - in den meisten Fällen - nur auf das selbe, gewünschte Ergebnis raus.
Das ist das, was ich unter "Eiertanz" verstehe.
Der Träger muß sich nämlich selbst entscheiden, ob er den Zwangszugeführten ohne die ganzen Sonderabsprachen zu bespaßen gedenkt - oder - halt nicht.

Der Zwangszugeführte legt seine Schallplatten mit Sprung aus dem kleinen Manipulations-Abwehr-Katechismus auf:
Variante A)
Ich will sämtlich Dokumente zunächst prüfen lassen, da ich die Tragweite (m)einer Unterschrift nicht überblicke.
Damit ist bereits der Wind aus dem Manipulations-Segel genommen, daß der Zugeführte selber schlau genug ist und sich nicht wagen wird, nachzufragen. Den "guten" Eindruck hinsichtlich seiner Schlauheit will doch keiner vermasseln.
Manipulationstricks von Drückern zielen u. A. auf diejenigen, die unterwegs nie freiwillig nach dem Weg fragen würden.

Vermeidungs-Texte:
Danke für Ihr freundliches Angebot - alles gemeinsam mit mir durchzugehen, allein damit ich SOFORT unterschreiben möge - derart komplexe Nebenabreden sollte ich besser in Ruhe mit einer Person MEINES Vertrauens durchgehen.
DAS kann etwas dauern. Gewiß können Sie sich vorstellen, daß Rechtsbeistände nicht unter meinem Schreibstisch hocken und auf Stichworte warten.

***
Für Hardcore-Typen, die sämtliche zu zeichnenden Papiere bereits gebunkert haben - und/oder nach der Vertragsprüfung empfiehlt sich
Variante B)
Ich bin vom JC zugewiesen worden.
Lt. Gesetzgebung ist damit bereits ALLES GEREGELT.
Ich gedenke, meiner Verpflichtung nachzukommen und will hier lernen, was Sie mir beizubringen haben.
Dazu muß - und werde - ich keinerlei Sondervereinbarungen unterzeichnen.

Da gegen die Zuweisung zu Ihnen ein Widerspruch anhängig ist, wäre es doch mehr als blöd, hier Verträge einzugehen, die den konterkarieren.
Nicht wahr?

Immer wieder gern kommt ein Manipulationsversuch in dem Tenor:
Zitat:
Das ist doch gar kein Vertrag, das ist nur eine Vereinbaaaaaaaaruuuuuung.
Du Schäfchen duuuuu.
Mögliche Antwort:
Zitat:
Ich ahnte es bereits.
- Kunstpause -
Die Erde ist DOCH eine Scheibe.
Variante C)
Verzögerung mittels Fahrtkosten-Klärung oder sonstigen Nachfragen beim SB meines Vertrauens.

Variante D)
Der HE geht gar nicht hin weil er sich hundert pro sicher ist, daß bereits die Zuweisung - oder das, was wie eine aussieht - völlig rechtswidrig ist.
Er weiß bereits im Vorfeld, daß die ins Haus stehende Sanktion locker vom SG abgeschmettert werden wird.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des 0zymandias)
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Alt 17.05.2018, 17:12   #14
Erdo
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Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Zitat von Dinobot Beitrag anzeigen
Also nehmen wir dann einfach an - Für Dich ist es ein VA , dann vergiss mal ganz schnell Deinen Einwand
Würde es denn im Grunde genügen, zu schreiben, dass man die EGV + das Angebot der Maßnahme aufgrund der Rechtsfolgenbelehrung und der Androhung einer Sanktion als Verwaltungsakt ansieht und dagegen Widerspruch einreicht?

Muss der Widerspruch begründet sein?

Zitat von Dinobot Beitrag anzeigen
Das wirst du sehen -wenn du dort bist. Unterlagen zur Prüfung einstecken. Vorher die Anwesenheitsliste mit ANWESEND unterschreiben -sonst nichts. Dann wirst du sehen , was passiert und wie lange du bleiben darfst.
Zumindest zu erscheinen, weil man als VA ansieht, scheint wohl die am meisten empfohlene Strategie zu sein. Solange ich nichts unterschreibe, kann man mir dadurch auch nichts impliziert unterstellen? Also in die Richtung: Mit dem Erscheinen haben Sie der Gültigkeit der EGV/Angebot zugesprochen?


Zitat von Dinobot Beitrag anzeigen
Jetzt bin ich von der Frage überfordert. Nenne mir das Jobcenter per PN ,wenn Du sicher gehen willst.
Private Nachrichten kann ich leider noch keine verschicken.
Ich wollte nur sicherstellen, dass man nicht zufällig per Google hier auf den Beitrag stößt. Es handelt sich um das in M8rz8hn - wobei die 8 durch den ersten Buchstaben im Alphabet zu ersetzen ist :-).

Zitat von Dinobot Beitrag anzeigen
Die EGV zudem (unterstellt einen Hang zur AU -anstatt den Terminen des jobcenters folgen zu wollen -und damit zugleich eine entsprechende Vorgeschichte) . Ob das überhaupt vorher zutraf -das musst du wissen.
Das war ja der erste Meldetermin. Ein Drang zum Kranksein kann dabei schwer vorher festgestellt worden sein

Noch zum Widerspruch und allgemein zur Korrespondenz. Schreibe ich direkt dem SB oder dem JC allgemein?

Ich möchte den Widerspruch per FAX und Sendebestätigung erstellen. Dort dann wie Pixelschieberin vermerken, dass ein Empfang von Faxen nicht möglich sei.

Die Datenschutzangelegenheiten auch zum JC oder der SB?


Vielen Dank für eure Hilfe!
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Alt 17.05.2018, 21:30   #15
Erdo
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Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Hallo liebe Leidensgenossen! (identifiziere mich mittlerweile mit allen leidenden ELOs. Als Außenstehender ist man manchmal geneigt, die Probleme zu beschwichtigen und diese ggf. an der Person festzumachen. Auf das, was ich bei meiner Recherche gestoßen bin, ist oftmals jenseits gut und böse. Die Möglichkeit sich in einem solchen Forum auszutauschen kann man echt nicht groß genug anpreisen. Leider sind so viele wegen Unkenntnis solcher Hilfen auf sich selbst gestellt)

Ich habe mich noch einmal mit meiner anstehenden Maßnahme und mit denen als solche auseinander gesetzt.

Wenn meine Recherche dazu hier im Forum nicht falsch verlief, müssen diese dazu dienen, die Chancen des HB zur Integration zu steigern.

Nirgends in der EGV oder im Angebot der Maßnahme steht klar, was überhaupt vermittelt wird. Lediglich im "Flyer", der aber keinerlei Unterschriften enthält. Ist dieser ein rechtsbindendes Dokument?
Insbesondere im EGV wird absolut gar nichts erwähnt, welche Defizite vorliegen und welche Besserung man sich erhofft.

Da gibt es auch keine. Hatte ja adäquate Unterlagen zur Einsicht dabei, wollte bloß keine persönlichen Daten speichern lassen, was ich nach § 4a BDSG auch gar nicht muss.

Der Maßnahmenträger spezialisiert sich auf folgende Berufsgruppen:
Berufsfelder
gewerblich-technisch
Bauhauptgewerke und
Baunebengewerke
Fliesenlegen
Mauern
Tiefbau
Trockenbau
Elektronik
Farbe
Holz
Metall
Konstruktionsmechanik
Schweißen
Sanitär / Heizung / Klima

Nichts gegen Bauberufe, aber wo liegt dort der Zusammenhang mit einem naturwissenschaftlich/ technischen Studium? Es kann wohl auch kaum ernsthaft behauptet werden, dass ein solcher Schulungsmodule zu PC-Grundlagen (Inhalt laut Flyer) benötigt?
Ich neige schon mittlerweile fast dazu, gar nicht erst zu erscheinen.

Am liebsten würde ich auch gleich gegen die SB vorgehen. AnonNemo hat zB hier https://www.elo-forum.org/antraege-k...ml#post2017175 ein nettes Schreiben verfasst.

Sollte ich diese dazu auffordern mir mitzuteilen, welchen Sinn diese Maßnahme speziell für mich macht?
Das einzige, was mich dagegen hält, ist die Tatsache, dass eine EGV-VA in der Form meiner EGV gerade deshalb wohl sehr leicht abwendbar wäre. Möchte ihr nicht im Vorfeld die Arbeit erleichtern.

Schöne Grüße an alle!
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Alt 17.05.2018, 22:31   #16
Dinobot
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Standard AW: Bitte um Hilfe bzgl. EGV+Maßnahme in ALG2

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Würde es denn im Grunde genügen, zu schreiben, dass man die EGV + das Angebot der Maßnahme aufgrund der Rechtsfolgenbelehrung und der Androhung einer Sanktion als Verwaltungsakt ansieht und dagegen Widerspruch einreicht?
Nicht die EGV einbeziehen , die kann kein VA sein -weil nicht von Dir unterschrieben. Nur das Angebot nehmen. Begründen sollte man den Widerspruch schon, wenigstens im Kern dessen, was daran überhaupt nicht passt. Dazu gibt es hier eine eigene Rubrik, wo Muster Widersprüche zum Download eingestellt sind . Die brauchst Du dann nur noch auf Deinen Einzelfall anpassen. Versuche es einfach mal. Siehe:

https://www.elo-forum.org/antraege-k...rsprueche.html

Wenn Du dann für Deinen Entwurf noch das eine oder andere passende Urteil brauchst -auch dafür gibt es eine extra Rubrik hier. Da kannst du dir das passende rauskopieren für Deinen Widerspruch. Siehe:

https://www.elo-forum.org/antraege-k...ml#post2277078


Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Zumindest zu erscheinen, weil man als VA ansieht, scheint wohl die am meisten empfohlene Strategie zu sein. Solange ich nichts unterschreibe, kann man mir dadurch auch nichts impliziert unterstellen? Also in die Richtung: Mit dem Erscheinen haben Sie der Gültigkeit der EGV/Angebot zugesprochen?
Nein -Du erscheint ja nur -bis das Jobcenter oder ein Gericht eine Entscheidung getroffen hat. Zudem -wenn Du beim Träger nichts unterschreibst -dann legen die dort meist ganz schnell keinen Wert mehr auf Deine Anwesenheit. Wirst du ja dann sehen. Mit der Abgabe Deines Widerspruchs ist gar kein Zweifel möglich, sofern Du nicht selbst anderes dann entscheidest . Aber zum sachgerechten und zweckdienlichem Verhalten wurden Dir ja hier schon umfassend Meinungen und Anregungen mitgeteilt.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Es handelt sich um das in M8rz8hn - wobei die 8 durch den ersten Buchstaben im Alphabet zu ersetzen ist :-).
Kryptisch -aber eindeutig -das Jobcenter hatte ich zwar gerade vorher nicht gemeint -sondern das andere , wo der Träger auch seine Teilnehmer herbekommt. Die Ecke stimmt schon. Die Maßnahme ist zwar AUCH vom anderem JC bestellt worden -aber das ist ja nicht weiter schlimm, weil -es der selbe Träger ist. Zudem sind diese Art der Maßnahmen -zumindest für diese Gegend - von der BA aktuell vollkommen gleich konzipiert worden. Sozusagen in Serie abrufbereit für ein Jobcenter mit Bedarf an vorübergehnder Statistikbereinigung.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Das war ja der erste Meldetermin. Ein Drang zum Kranksein kann dabei schwer vorher festgestellt worden sein
Um so schlimmer und eindeutiger: Die SB hat offensichtlich nur EGV in Serie anzubieten , die sie nicht sachgerecht auf den Einzelfall anpasst, insbesondere, was eine Eingliederungsstrategie betrifft , die hier sogar vollkommen zu fehlen scheint, was Deinen Einzelfall angeht und Dir dazu dadurch vollkommen unverhältnismäßig Eine AU-Vorgeschichte andichtet, weil es gleich zur AU dann IMMER eine Liegebescheinigung (WUB) von Dir haben will. Und das dann auch noch ohne zugesicherte Kostenerstattung hierfür .Das geht gar nicht. Hier begünstigt sich das Jobcenter dreist auf Deine Kosten. Wenn Du das unterschreiben würdest, dann würdest du damit ergänzend deren Dir angedichtete AU Geschichte zur Wahrheit erklären und Dir damit schaden, auch was Dein Renommee betrifft. Die SB hat damit bewiesen -sie interessiert sich für die Materie nicht oder für die Folgen dessen oder beherrscht die Materie nicht oder will Dir damit vorsätzlich schaden -was zu der Maßnahme mit Endziel Helfer passen würde.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Noch zum Widerspruch und allgemein zur Korrespondenz. Schreibe ich direkt dem SB oder dem JC allgemein?
Dem JC natürlich , welches dann dieses Schreiben entsprechend zuordnen wird. Vergiss nicht, Deine BG -Nummer oder Kundennummer dort im Betreff hinein zu schreiben und den Anlass deutlich zu machen. Schau Dir dazu die Muster der Widersprüche an -da wirst Du entsprechend aufgeklärt. Wenn Du persönlich erscheinen würdest. dann geht auch alles erst zum Empfang und wird dann von dort weitergeleitet.

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Ich möchte den Widerspruch per FAX und Sendebestätigung erstellen. Dort dann wie Pixelschieberin vermerken, dass ein Empfang von Faxen nicht möglich sei.
Die Sendebestätigung sollte aber schon ein qualifiziertes Protokoll enthalten. ( mit Abbildung des Inhalts). Ansonsten könntest Du selbst nur irgendein Schreiben gefaxt haben -könnte jedenfalls das Jobcenter behaupten. Zudem solltest du dann trotzdem noch diesen Widerspruch mit ORIGINALUNTERSCHRIFT Deinerseits dem Jobcenter zusätzlich zukommen lassen. Copyshops habe solche Faxe meistens.

Was den Vermerk angeht: Es genügt der Satz: Aus gegebenen Anlass der technischen Gegebenheiten bitte ich Sie ausschließlich um einen postalischen Bescheid auf diesen Widerspruch an die o. g. Adresse.

(Sofern Deine Adresse im Widerspruch/Anschreiben vermerkt ist , was ich mal annehme).

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Die Datenschutzangelegenheiten auch zum JC oder der SB?
Nur erstmal zum JC vorab. Wenn Deine SB da irgendwie involviert sein sollte, dann deren Name im Schreiben natürlich erwähnen.

Wenn es aber um Datenschutzverstöße gehen sollte, in die das Jobcenter selbst und nicht nur Deine SB verwickelt sein sollte, dann KANN auch ein Schreiben an die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit sinnvoll sein oder erforderlich werden. Kommt immer darauf an, worum es dabei geht . Siehe:

https://www.bfdi.bund.de/DE/Datensch...ehoereden.html

Geändert von Dinobot (17.05.2018 um 23:11 Uhr)
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Alt 17.05.2018, 23:18   #17
Erdo
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Standard AW: ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Danke Dinobot , meintest du als Vorlage?
"Widerspruch - Einladung zur Maßnahme ohne EGV oder VA - Fensterbrief "
Jedenfalls werde ich die als Gerüst verwenden, jedoch um einiges Kürzen.

Die Urteile, auf die ich mich beziehen werden, werden dann sein:

Zumutbarkeit der Maßnahme
Zitat von SG Berlin Az. S 102 AS 24426/07 ER v. 13.11.2007 Beschluss , wobei sich dieses auf das alte § 31 SGB II .

Sollte man es dann doch lieber lassen? Eigentlich passt es sehr gut, da nur Bewerbungstraining gemacht wird und es inhaltlich keinen echten Bezug gibt. Dazu ist die Maßnahme weiterhin nirgends genau begründet.

Das SG Berlin sieht ein Angebot auch als VA an:
SG Berlin Az. S 61 AS 19243/15 ER v. 25.09.2015 Beschluss

Ich denke die Verbindung beider sollte schon genügen.


Zum Thema FAX/persönlich erscheinen. Es gibt da zwar einige Schalter im Empfang, aber die würden mir zum Beispiel nie die Empfangsbestätigung eines Briefes geben. Also auf eine Kopie davon. Bei meinem Antrag wurde mir nach Murren gerade mal bestätigt, dass der Antrag sowie weitere Dokumente eingegangen sind. Welche genau, wollte man nicht bestätigen. Sehe deshalb die Chancen eher gering.
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Alt 18.05.2018, 01:32   #18
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Dinobot Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Es gibt da zwar einige Schalter im Empfang, aber die würden mir zum Beispiel nie die Empfangsbestätigung eines Briefes geben. Also auf eine Kopie davon.
Das ist eine schikane . Denn die Jobcenter dort verfügen über sogar über sparate Vordrucke hierfür. Die sehen so ähnlich aus -wie das folgende im Anhang, welches nur kein Logo hat. Trotzdem würde ich es mal mit mit so einem ausgefülltem eigenen Vordruck verscuehn -muss ja nicht jetzt sein, sollten die den auch ablehnen -dann verweise die alternativ auf ihre eigenen Vordrucke und beharre auf eine Bestätigung . Anderen falls notierst du Dir den Namen der betreffenden Mitarbeiterin dort und reichst eine Fachaufsichtsbeschwerde ein . Kannst Du der Mitarbeiterin am Empfang auch gerne dann noch ankündigen.

Das die dort so schikanös agieren -das liegt zum Teil auch daran, weil es in einem sozialen Brennpunkt der Stadt liegt.

Lass Dich nicht abwimmeln. Man soll nie nie sagen , bevor man es nochmal versucht hat. Siehe:

https://drive.google.com/file/d/0B7B...12ckpEZ2c/view
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Alt 18.05.2018, 01:51   #19
Erdo
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Erdo
Standard AW: ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Zitat von Dinobot Beitrag anzeigen
Das ist eine schikane
Vielleicht ein bisschen OT
Mein JC ist schon ein ganz spezielles. Direkt beim Antrag habe ich nachgefragt, ob es überhaupt rechtens ist, dass eine Personalausweiskopie miteingereicht wird. Als Antwort kam nur, dass alles was angekreuzt wurde benötigt wird. War mir beim ersten Besuch zu blöd, direkt groß rumzudiskutieren.

Was aber definitiv nicht in Ordnung ist, dass deren Büros immer zwei Sachbearbeiter in einem Raum an einem Tisch gegenüber voneinander haben. Beim zweiten Besuch in der Leistungsabteilung war hier eine Besprechung mit einer völlig fremden Person zeitgleich im Gange. Da ich nur kurz Dokumente nachgereicht hatte, war es mir auch egal, aber das ist doch eigentlich ein absolutes Unding. Aufgrund der Büroform hat man keine Möglichkeit zur Privatsphäre. Man könnte eventuell darauf bestehen, aber in dieser unterlegenden Position seine Rechte geltend zu machen, ist für viele einfach eine Last. Es wird ja nicht einmal irgendwie erwähnt, dass man ein solches hätte.

Noch einmal zum Fax. Ich benutze dazu eine FritzBox mit dem Programm FritzFax. Hier kann ein Sendenachweis erstellt werden. Anbei mal ein Test. Entspricht dieser den Anforderungen? Dieses Schreiben werde ich machen auch separat zum Widerspruch abschicken. War auch eine Vorlage im Forum



@Moderator / Admin

Ich habe gerade festgestellt, dass mein Titel überarbeitet wurde. Ich hatte versucht, es so aussagekräftig wie möglich zu gestalten. War wohl noch nicht ganz ausreichend. Ein ausgeschriebener Satz macht sich vermutlich besser. Danke für die Verbesserung. Jedoch: Strikt formell handelt es sich noch immer nur um ein "Angebot" und nicht um eine Zuweisung (Auch wenn das JC hierbei durch Wortwahl eigentlich eine Täuschung begeht). Somit ist der Titel leider nicht ganz korrekt

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
test-empfangsbestaetigung.jpg  

Geändert von Erdo (18.05.2018 um 02:13 Uhr)
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Alt 19.05.2018, 16:26   #20
Erdo
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Standard AW: ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Bei mir geht es nun in eine weitere Runde. Ich hoffe ihr lieben Helfer könnt mir weiterhin Rat geben.

Vorab, langsam dehnt sich das Thema aus, ich weiß nicht, ob es besser wäre ein gesondertes Thema aufzumachen, aber ich lass das erst einmal alles hier.

Heute kam ein Schreiben datiert vom 17.05 bei mir an.
Es handelt sich um ein VV + RFB.

Ich solle mich umgehend bewerben. Start ist der 1.6. Die Stelle geht schon halbwegs in die Richtung was ich mir verstellen könnte zu arbeiten, aber im Detail hapert es dann schon. Zu einem ist es dann nicht mehr genau das, was mich wirklich interessiert (hier würde ich als Elo dann Abstriche in Kauf nehmen, man muss ja schon vernünftig bleiben) , zum anderen wird aber auch nur ein Informatiker gesucht, was ich nicht bin und den Anforderungen kann ich nicht wirklich nachkommen. Ein Informatiker lernt einfach noch einmal ganz andere Dinge.

Es kam also direkt nach noch zu prüfenden EGV und des "Angebots" Zuweisung zu der Maßnahme ein VV mit RFB.
Inhalt der Maßnahme ist aber Bewerbercenter.

Also entweder ich bin in der Lage mich umgehend (heißt das hier dann eigentlich trotzdem innerhalb von 3 Tagen?) zu bewerben oder ich benötige ein Coaching. Was denn nun?

Irgendwie wird hier ein bisschen Schund betrieben. Kann mir jemand bitte mitteilen, was ich nun daraus zu deuten habe?
Erdo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2018, 16:32   #21
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Standard AW: ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Bei VVs immer bewerben.
Außer es ist eine Qualifikation als zwingend angegeben die du nicht hast.
Deine Einwände kann man dann im möglichen Vorstellungsgespräch erörtern.
swavolt ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2018, 16:36   #22
Erdo
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Standard AW: ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Bewerben werde ich mich schon. Meine Chancen sind da sowieso kaum gegeben. Auch kann ich mir kaum vorstellen, dass so kurzfristig noch keine geeigneter Bewerber gefunden ist.

Mir geht es viel mehr darum, dass Dienstag das Bewerbercenter anfängt, komme ich nun durch die Bewerbung dadurch raus? Meiner Meinung nach, passt das beides nicht zusammen.
Erdo ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2018, 17:33   #23
Dinobot
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Standard AW: ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Also entweder ich bin in der Lage mich umgehend (heißt das hier dann eigentlich trotzdem innerhalb von 3 Tagen?) zu bewerben oder ich benötige ein Coaching. Was denn nun?
Genau dass will die SB jetzt noch mal mit dem VV überprüfen. AG bekommen bei VV immer ein Rückmeldefomular, worin sie Ihren Eindruck von Deiner Bewerbung reinschreiben..

Wenn dieser AG nun eine schlechte Bewertung abgeben sollte, so wähnt sich die SB dann wahrscheinlich auf der sicheren Seite, was die Zuweisung bzw. das Angebot zur Maßnahme anbetrift.

Du solltest deshalb darauf achten, dass die Bewerbung auf diesen VV eine sehr gute wird, was die Form und den Inhalt angeht. Du solltest deswegen versuchen, die Bewerbung auch motiviert erscheinen zu lassen, gerade um hier Pluspunkte für Dich zu sammeln und nicht der SB zu gönnen.

Bewerben innerhalb von 3 Tagen meint -3 Tage ab Erhalt des Schreibens.

Geändert von Dinobot (19.05.2018 um 17:53 Uhr)
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Alt 19.05.2018, 17:49   #24
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Meine Frage zu Dauer war, ob "umgehend" hier 3 Tage/Werktage bedeuten? Es ist nirgends genauer definiert.
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Alt 19.05.2018, 18:01   #25
Dinobot
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Standard AW: ALG2 | Bitte um Hilfe bezüglich einer Eingliederungsvereinbarung mit Zuweisung in eine Maßnahme

Zitat von Erdo Beitrag anzeigen
Meine Frage zu Dauer war, ob "umgehend" hier 3 Tage/Werktage bedeuten? Es ist nirgends genauer definiert.
Dann guck mal hier rein:

https://www.frag-einen-anwalt.de/Bew...--f221972.html

Dessen Ansichten teile ich aktuell auch noch.

Ich empfehle Dir aber sicherheitshalber :

Schreibe im Betreff des Schreibens : Bewerbung als ***** . Ein Vermittlungs vorschlag der Jobcenter *** vom (Datum auf dem VV). Postalischer Erhalt :(Datum des Posteingangs bei Dir). Referenznummer:***

Damit sicherst du Dich ab - gegen den möglicherweise konstruierten Vorhalt -Du hättest Dich zu spät beworben.

Habe Dir übrigens per PN einen Link zur Ansicht des Formulars der Abgabebestätigung Deines Jobcenters gesandt. Hoffe, Du hast den erhalten und bist jetzt im Bilde.

Nachtrag:

Ich hoffe, die SB hat Dir mit der EGV bei dem Termin auch einen Blankovordruck zur Erstattung der Bewerbungskosten ausgehändigt ?

Den eine Erstattung pro Bewerbung bekommst Du erst NACH Erhalt dessen !

Wenn nicht,m dann heute noch eine formellen Antrag zur Aushändigung an die SB senden.
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